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  1. #526
    Mitglied Avatar von franque
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    Habe zuletzt "The Sinner" auf Netflix (ist aber von USA Network, s. "Mr. Robot") gesehen, ein 8-Teiler nach einem dt. Roman von Petra Hammesfahr. Jessica Biel lebt mit Mann und Kind in einer äußerlich friedlichen Community, wo nie was Aufregendes passiert, bis sie eines Tages aus heiterem Himmel bei einem Strandausflug einen Typen, der mit seiner Freundin rumfeixt, absticht. Bill Pullman - inzwischen schwer knurrig und knarzig geworden - ist ein Cop mit schwerwiegenden Beziehungsstörungen (nutzt eine Nachbarin als Domina), der als einziger wittert, dass hinter der Sache mehr steckt als ein plötzlicher Anfall von Wahnsinn.
    Von der Struktur ist die Mini-Serie nicht unähnlich zu dem absolut großartigen (und weitaus tiefschürfenderen und soziologischer angelegten) "The Night Of", mit einer Prise "Top Of The Lake" u.ä.

    Apropos "Top Of The Lake". Die zweite Staffel/Miniserie "China Girl" ist auch wieder sehr unterhaltsam, wenn auch etwas over the top und in der "All men are shit"-Tradition von Jane Campions "In The Cut", den seinerzeit kein menschliches Wesen wirklich mochte (außer mir offenbar, aber ich schätze ja auch die im Hinblick auf Männer ultra-negativen "I Spit On Your Grave" oder "Ms. 45" von Abel Ferrara ).
    Jedenfalls sprechen wir uns bzgl. Professor Puss demnächst im Bösewicht-Thread wieder:
    Kidman: "You fucking bigamist pig!"
    Puss: "I come from ze Leipzisch University".

  2. #527
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    Die erste Staffel "Top of the Lake" hat mir ebenfalls gut gefallen, aber wer gibt mir die vergeudete Lebenszeit wieder, die ich mit dem Gucken der zweiten Staffel verplempert habe? Es ist vielleicht nicht das absolut schlechteste Machwerk, das ich bislang gesehen habe, dafür hatte die Staffel am Anfang zu viele gute Ansätze, aber im Moment werde ich eine alte Regel wieder aufleben lassen: Nie wieder irgendetwas von Jane Campion gucken!
    Und das liegt nicht am grundsätzlich ultra-feministischen Grundton. Es war einfach eine völlig belanglose, zu nichts führende, undurchdachte Serie OHNE die grandiosen Naturaufnahmen der ersten Staffel (wobei das Setting eine Hauptrolle spielte) dafür aber mit der schlechtesten Schauspielerin aller Zeiten. Kenne ihren Namen nicht. Will ihn auch nicht kennen. Ich meine die Tochter. Mein Gott, was für eine ausdruckslose, talentfreie Mimin.
    Dagegen ist Jean-Claude Van Damme ein Schauspielgott. Und er ist kein Feminist. Glaube ich. Hoffentlich gibt's für diese Behauptung keine aufs Maul.

    Oder sollte die Tochter dem Zuschauer so dermaßen auf den Geist gehen, dass er sich auf einen etwaigen Tod freuen sollte? Genial!
    Trotzdem will ich die nie, nie, niemals wiedersehen!
    Na gut, so schlimm war's dann auch wieder nicht: Nicole Kidman und Elizabeth Moss waren großartig.
    Aber ich bleibe dabei: Bis auf die gelungene erste Staffel "Top of the Lake" ist Jane Campions Werk einfach nichts für mich.

    Mal ehrlich: Alexander als Bösewicht? Witzfigur trifft's wohl eher. Und David Wenhams Rolle in Staffel 1 wurde zerstört: Nur noch eine Karrikatur und ebenfalls unfreiwillig komisch. Meinetwegen dürfen Männer ja gerne ausgesprochene Schweine sein, aber so platt? In der Hinsicht hat Alexander natürlich den Pimm... äh die Nase vorn. Ein realistisches Schwein. Eine realistische Serie. Langweilig. Ärgerlich.

  3. #528
    Mitglied Avatar von franque
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    Im Falle von "The Americans" bin ich erst bei Staffel 2. Ist natürlich ein weiterer Hit von FX, Nina Sergeevna ist momentan mein Favourite.
    Gestern Abend gab es mal eine großartige Textzeile (Ep. 11); Philip muss sich an den todkranken Wissenschaftler, der mit dem "Stealth"-Projekt zu tun hatte und dabei angeblich vergiftet wurde, ranmachen. Er setzt sich im Wartezimmer ihm gegenüber, als Vietnam-Veteran getarnt, und versucht ein Gespräch anzufangen.
    Die Zielperson hält eine Zeitung in der Hand, auf deren Titelseite als Schlagzeile steht: "3 Survive UFO Attack!"
    Philip: "Aliens, huh? You believe they're out there? Like they got the time to shove a probe up the ass of some hillbilly who fell off a turnip truck..."*


    Nina Hagen fände das wahrscheinlich nicht witzig.
    https://www.youtube.com/watch?v=ZHZnDfejypQ


    *Übersetzt etwa: Außerirdische, wirklich? Als ob die nix Besseres zu tun hätten, als irgend 'nem vom Rübenlaster gefallenen Landei ne Sonde in den Arsch zu schieben.
    Geändert von franque (10.01.2018 um 21:42 Uhr) Grund: Episode 1; Übersetzung

  4. #529
    Nachdem ich damals die restlichen Folgen nicht schauen konnte, da Amazon Prime die Serie aus Lizenzgründen aus dem Programm genommen hat, schaue ich nun genüsslich und in aller Ruhe die letzte, 5. Staffel von Breaking Bad. :3

    Es ist faszinierend, wie moralisch tief Walter gesunken ist und dass man mit ihm stärker sympathisiert als mit allen anderen Charakeren bzw. "den Guten". xD Ich mein, ich z.B. kann Hank überhaupt nicht ausstehen oder Marie. xD
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  5. #530
    Mitglied Avatar von franque
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    Nach Beendigung von BB kannst du dann ja gleich beim Prequel "Better Call Saul" weitermachen. Sind bereits 3 Staffeln; für BB-Freunde eine unbedingte Empfehlung. Um nicht zu sagen: zwingend.

  6. #531
    Zitat Zitat von franque Beitrag anzeigen
    Nach Beendigung von BB kannst du dann ja gleich beim Prequel "Better Call Saul" weitermachen. Sind bereits 3 Staffeln; für BB-Freunde eine unbedingte Empfehlung. Um nicht zu sagen: zwingend.
    Japp, ist genau mein Plan.

    Nur grob, wo ungefähr chronologisch ist BCS einzuordnen oder wo beginnt Staffel 1?
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  7. #532
    Mitglied Avatar von franque
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    Lange vor BB. Aber nach und nach tauchen einige der aus BB bekannten Figuren dann auf, also die aus dem Umfeld von Saul Goodman, der zunächst noch anders heißt. Ich nehme mal an, dass die Serie einiges Tages kurz vor dem Kontakt mit Walter White endet.
    In Staffel 1 haben wir außer Saul an Bekannten erstmal nur Mike, wenn ich mich richtig erinnere. Andere folgen dann...

  8. #533
    Zitat Zitat von franque Beitrag anzeigen
    Lange vor BB. Aber nach und nach tauchen einige der aus BB bekannten Figuren dann auf, also die aus dem Umfeld von Saul Goodman, der zunächst noch anders heißt. Ich nehme mal an, dass die Serie einiges Tages kurz vor dem Kontakt mit Walter White endet.
    In Staffel 1 haben wir außer Saul an Bekannten erstmal nur Mike, wenn ich mich richtig erinnere. Andere folgen dann...
    Alles klar, vielen Dank.
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  9. #534
    Mitglied Avatar von franque
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    Zitat Zitat von Gimli Beitrag anzeigen
    dafür aber mit der schlechtesten Schauspielerin aller Zeiten. Kenne ihren Namen nicht. Will ihn auch nicht kennen. Ich meine die Tochter. Mein Gott, was für eine ausdruckslose, talentfreie Mimin.
    Alice Englert. Alice Englert. Alice Englert.
    Fand ich jetzt nicht schlecht.

    Mal ehrlich: Alexander als Bösewicht? Witzfigur trifft's wohl eher. Und David Wenhams Rolle in Staffel 1 wurde zerstört: Nur noch eine Karrikatur und ebenfalls unfreiwillig komisch. Meinetwegen dürfen Männer ja gerne ausgesprochene Schweine sein, aber so platt? In der Hinsicht hat Alexander natürlich den Pimm... äh die Nase vorn.
    Die Rollstuhlzene... Das meinte ich mit over the top. Professor Puss aber war für mich das Beste an der ganzen Staffel. Super-Zitate ohne Ende. Die Szene mit dem Tanzball... rofl

    Edit: Habe jetzt gerade gesehen, dass Alice Englert ja die Tochter von Jane Campion ist. Oh-oh...
    Geändert von franque (12.01.2018 um 10:53 Uhr) Grund: Edit

  10. #535
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    @ franque: Hast du vielleicht die Originalfassung gesehen? Ich habe die synchronisierte Fassung auf arte gesehene und dort hat Alexander eine solch unpassende Stimme, dass die Figur dadurch schon demoliert ist. Ich finde es zwar löblich, dass sich Synchronstudios dahingehend Mühe machen, dass Akzente und Dialekte "gerettet" werden, hier ging der Schuss aber nach hinten los. Alice (who the fuck is Alice? ) hatte ebenfalls eine Synchronstimme, die mir völlig auf den Senkel ging. Hätte ich "China Girl" im Original gesehen, wäre ich eventuell nicht so extrem ungnädig, aber vermutlich immer noch weit davon entfernt, gnädig zu sein.

    Tanzball: Meinst du das sozialistische Schwadronieren und Gehabe Alexanders? Diese Elemente gefielen mir sehr gut, nur fehlt dem "Bösewicht" ein wichtiges Element: Er ist nicht bedrohlich. Und auch nicht böse. Wobei, so langsam komme ich dem Konzept der Serie auf die Schliche: Die Banalität des Bösen? Hmmmm... ist mir zu interlecktuell

    Gefiel dir denn Bonds Gegenspieler in "Ein Quantum Trost"? Diesen villain empfand ich ähnlich blass wie Alexander. Mir gefallen halt sardonische Typen als Antagonisten besser. Oder Hans Gruber.

    Nachtrag: Natürlich hast du die Originalfassung gesehen. Englische Zitate. Meine deduktiven Fähigkeiten lassen einen Sherlock vor Neid erröten
    Geändert von Gimli (12.01.2018 um 11:22 Uhr)

  11. #536
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    Polizeiinspektion 1 – Staffeln 1-10


    Bereits als im Hauptmenü die Musik ertönte, kamen die Erinnerungen hoch. Die 70er, wow, das alles zu sehen, vor allem die Frisuren, Kleidung, Autos, und die bekannten Schauspieler mit ihrem bayrischem Dialekt zu hören, ist mein persönliches Highlight. Dies zauberte mir immerzu – Szene für Szene, Folge für Folge – ein Lächeln aufs Gesicht. Auch herrlich zu sehen war, wie die Münchner früher so drauf waren. Für mich war’s beileibe kein „Heimspiel“. Bin zwar ein Kind der 70er, doch geformt und geprägt haben mich die 80er ^-^ Staffel 1, Folge 9 „Die Nacht mit Lasseck“: Der Hauswirt dreht durch, weil das Ehepaar, das er loswerden will, noch nicht ausgezogen ist. Er geht in deren Wohnung und nimmt das selber in die Hand, während die hochschwangere Frau ihn zu beschwichtigen versucht. Sie ist schon an der Treppe, er geht bedrohlich nach vorne und „schubste“ die Frau die Treppe runter.

    Der Mann kommt angerannt und schwört ihm, das er ihn umbringt, sollte seiner Frau oder dem Kind was passieren. Erst schafft es das Kind nicht, kurz darauf verstirbt auch die Frau und danach verschwindet er spurlos. Dessen Familie – Frau und Kind – wurden ihm mit einem Schlag genommen – da war die Sympathie vollends auf Lassecks Seite. Und die Spannung stieg mit jeder Sekunde, als er im Krankenhaus anruft und die Stationsschwester ihm mitteilt, das seine Frau soeben gestorben ist. Schöninger, der im Krankenhaus war, um bei der Frau zu bleiben, er ist ein guter Freund Lassecks, ist überrascht über die Nachricht, schaltet aber schnell, reißt der Schwester den Hörer aus der Hand und will ihn zum aufgeben bewegen. Vergeblich. Was jetzt kommt, kann man sich denken, wenn man den Schöninger kennt. Ebenfalls toll und dramatisch, war die junge Flüchtige, welche aus einem Gefangenentransport gesprungen ist, weil sie denkt, das ihr Freund sie liebt. Der Heinl kennt sie von früher (haben gemeinsam Tischtennis gespielt) und steht ihr nun bei. Diese Folge ging zu Herzen.

    Oder die Gmeinwieser, die jeden Tag bei der Wache aufkreuzt, um jemanden anzuzeigen.... witzig. Natürlich gab es auch schwache Episoden, wie die mit dem 10-jährigen Buben, der alles in die Luft sprengt oder die zwei Rentner, die sich tagein tagaus nur zoffen und einer plötzlich vermisst wird. Die Ausreißerin Karin, die in den Heinl verknallt ist, gefiel mir ebenso. In den 70er-Staffeln kann man erstklassige Musikstücke hören, hört man einen Song, ist dieser die ganze Folge präsent. Besonders bei „Baccara – Yes Sir, I can Boogie“ konnte ich mich gar nicht satthören (wenn man da noch in einem Schuppen ist, der Brüste präsentiert, dann ist das doppelt so aufregend). Ach, ja, es gibt einige Nackedeis zu sehen. Ich muß sagen: Die Mädels in den Siebzigern ham a schee ausgschaut *lach* Und das wunderbare alte Geld erst, die DM-Scheine sahen vortrefflich aus, zudem waren die auch noch was wert.

    Nicht wie mit dem scheiß Euro. Der Schöninger hat etwas witziges von sich gegeben, als er meinte, das es zu viele Fernsehprogramme gibt – und das 1980 *lach* Relativ schnell fielen mir Parallelen zu »Miami Vice« auf. Die Polizisten auf der Polizeiinspektion 1 werden zwar nicht angeschossen und es ging hier nicht um Drogen und Waffen, doch sonst war’s relativ gleich: Folgen, die mit Songs veredelt wurden, Gäste kommen immer und immer wieder (meist in einer anderen Rolle), und die Folgen gingen nicht immer gut aus. Mal tragisch, mal dramatisch, mal gut – hüben wie drüben ne angenehme Mischung. Die meisten der 130 Episoden waren schön und lustig, nur wenige nicht so toll. Die Serie komplett (1977-1988), hintereinander und eine Staffel nach der anderen zu sehen (10 insgesamt), macht die Serie nur noch sympathischer.

    Wenn es amtlich wird, wird der Schöninger aktiv. Das mag ich an ihn – stets korrekt ^^ Er ist schon ein Spießer, das macht aber auch seinen Charme aus, da braucht er sich nicht aufregen *lach* Er findet, genial wie er das sagte, die Emanzipation gar nicht so schlecht, wenn sie der Mann richtig anwendet *grins* Fast schon grausam, das der Moosgruber nur Pech in der Liebe hat – auf der Arbeit läuft's jedoch gut. Zumal er ebenso einer ist, der privat anderen hilft, wie der Heinl zuvor. Was ihm sichtlich Freude macht. Wenigstens etwas gönnt man ihm ^^ Die Truppe um Schöninger (mit Heinl und Moosgruber) orientieren sich nicht nur stur nach dem Gesetzbuch, sie, und das macht die drei so sympathisch, vor allem zu sympathischen Polizeibeamten, drücken schon mal ein Auge zu oder vermitteln, das die Angelegenheit für alle Beteiligten zufriedenstellend ausgeht. Nicht umsonst sind sie, laut Schöninger, die menschlichste Inspektion in München. Bei ihm mußte ich ständig herzhaft lachen, meist behält er jedoch Recht. Wie mit dem menschlichen.

    Bemerkenswert: Der Schöninger hat verhältnismäßig viele Doppelgänger. Knauserig ist er schon, was mir nicht nur an ihm gefällt, denn ich bin ja genauso, und wird in der letzten Staffel zum Oberkommissar befördert. Und ich hab gedacht, das er nicht befördert werden will, weil er sonst versetzt wird?! Vielleicht macht man das so kurz vor der Pensionierung nicht. Schlimm war nur, das in der letzten Staffel der Heinl plötzlich nicht mehr da war. Nach ein paar Folgen war er weg. Und damit auch seine Familie. Der Schöninger, der Moosgruber und der Heinl haben die Polizeiinspektion 1 ausgemacht, doch da der Heinl weg war, hat was gefehlt.

    Serie

    8/10

    Sedlmayr

    10/10

  12. #537
    Mitglied Avatar von franque
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    @Gimli
    Ja, eben die Originaltonfassung. Synchronisation gehe ich schon lange aus dem Weg, soweit es eben möglich ist. Weiß jetzt nicht, wie es bei TOTL war, aber ich habe kürzlich mal in die TV-Ausstrahlung von "Outlander" reingezappt. Da ist die Synchro wirklich verheerend, eine Zerstörung von jeglicher Atmosphäre und jeglichem Flair, mit den üblichen 0815-Stimmchen, uninspiriert in ein Mikro geleiert.

    Alexander gab ja die meiste Zeit provokantes, teils wirres Zeug von sich, so wie er's gerade brauchte, um z.B. seine Freundin zu manipulieren. Den anarchischen Auftritt bei der Tanzveranstaltung fand ich jedenfalls sehr amüsant. Dass der Typ ein A-loch erster Güte ist, kann natürlich nicht bestritten werden. Ein "richtiger" Bösewicht ist er aber auch nicht, klar.

    Die Craig-Bonds mag ich nicht wirklich. "Quantum" ist imo noch der beste Film, Javier Bardem der beste Schurke davon.

  13. #538
    Mitglied Avatar von Bücherwurm77
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    Zitat Zitat von franque Beitrag anzeigen
    Die Craig-Bonds mag ich nicht wirklich. "Quantum" ist imo noch der beste Film, Javier Bardem der beste Schurke davon.
    Ich hatte den ersten Craig-Bond mehrmals gesichtet, was aber wieder ein Weilchen her ist. Wie ich den Film im Ganzen finden soll, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Eine Szene zumindest hatte mir gefallen: Dem Ende zu, wo der verwundete Titelheld sich zur Erholung in einem Sanatorium aufhält, und seine Freundin irgendwann anfängt, wegen ihm zu weinen... Irgendwie war da so ein Hauch von Melancholie, die man aus den früheren Bond-Filmen ja nicht unbedingt gewohnt ist. :-)

  14. #539
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Humans – 1. Staffel


    Die kleine Sophie schließt Anita, eine Synth (menschenähnlicher Android, der alle Aufgaben des täglichen Lebens übernimmt), sofort ins Herz. Es war schön anzusehen und ging zu Herzen, wie sie sich gefreut hat und Anita gegenüber anderen Synth in Schutz nimmt. Mir gefiel es in erster Linie, weil sie bereits ne Verbindung hatten, so kann Anita besser und schneller dazulernen. Ich würde mich ja auch gleich mit ihr befassen und ihr was beibringen ^^ Für mich gehörte sie praktisch schon zur Familie, konnte es daher nicht ausstehen, das Laura so mißtrauisch ist. Diese Frau ist nervtötend, kein Wunder, das die Ehe nur noch auf dem Papier existiert. Sophie wollte mal knuddeln und umarmt Anita bereits, Anita braucht aber ne Genehmigung des Primärusers – inakzeptabel. In meinem Haus gäbe es sowas nicht. Wäre Sophie mein Kind und würde sie bei Anita zur Kuschelattacke ansetzen, würden im selben Moment sämtliche Regeln, die zwischenmenschliches betreffen, außer Kraft gesetzt. Will heißen: Sophie hätte freie Bahn, ohne mich nach der Erlaubnis fragen zu müssen ^^

    Ich hätte Anita/Mia nicht anders behandelt als die anderen Familienmitglieder, nur leider war sie gemodded und daher nicht sie selbst. Die sind wie Menschen: So verschieden wie wir sind, so verschieden sind auch die Synth – wie eben bei der Synth-Familie ohne Barriere, die jedoch mit Gedanken und Gefühlen ausgestattet sind: Mia (14 Jahre), Fred, Niska (9 Jahre), Max und Leo, halb Mensch, halb Synth. Besonders die rebellische Niska hat es mir angetan. Sie mag keine Menschen, liest gerne und ist für Gerechtigkeit (siehe Video, als sie auf die Menschen losgeht). Karen mochte ich ebenso, obwohl sie wie ne Verräterin rüberkommt. Sie wollte seit jeher nur dazugehören, zur Synth-Familie, konnte es durch irgendwelche sonderbaren Umstände aber nie und ist deshalb so ein bißchen wie Niska drauf. Wo fährt Niska denn jetzt hin? Die hat doch bestimmt ein Ziel im Auge, so wie ich sie kenne.


    7/10

  15. #540
    Am Freitagabend mit meinem Freund bei Pizza und Bier geschaut:

    Eine Reihe betrüblicher Ereignisse (Originaltitel: A Series of Unfortunate Events) auf Netflix.

    Wir beide waren desmaßen begeistert und gerade die letzen 2 Folgen hatten einen solchen Twist... Unglaublich.
    Ich kann es kaum erwarten, im März die 2. Staffel zu sehen. :3 Es sieht ja schon vielversprechend aus, wenn man so die Trailer sieht...
    Schauspielerisch war die Serie klasse, Neil Patrick Harris merkt man seine Leidenschaft an und auch der Rest des Cast, die Baudelaires und die anderen Figuren waren der Hammer.
    Super fesseld und die Musik bzw. dass der Openingsong sich jedes mal ändert, sobald ein neuer Folgenabschnitt folgt, ist grandios. :3

    Ich muss dazu sagen, dass ich die Buchreihe nie gelesen habe, daher weiß ich nicht, wie es da ausgeht, daher bitte keine Hinweise oder nur in Spoilern.
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  16. #541
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    Matlock – 8. Staffel

    Veränderungen sind in der Regel nicht so mein Fall, aber bei »Matlock« sind sie gang und gäbe. Diesmal ist es Conrad McMasters, der Ermittler von Ben, welcher sich nur zweimal hat blicken lassen. Der dürfte wohl weg sein. Doch warum und weshalb? Hatte er von Ben die Schnauze voll? ^^ Darüber kann man nur spekulieren. Eines weiß ich jedoch sicher, und zwar, das Leanne es in dieser Staffel nicht leicht hatte. Sie wird von einem Mandanten verarscht („Geliebter Angeklagter“) und von einem obsessivem Mann aufgesucht („Die große Versuchung“). Schön war freilich, das Leanne gleich zweimal groß rauskam und ihre eigenen Folgen bekam, nur leider gingen sie nicht gut aus. Witzig waren „Die Entführungsopfer 1+2“ – dort feilscht Matlock mit den Entführern um das Lösegeld: Von 500.000 Dollar immer weiter runter auf 250.000 Dollar. Der alte Knauserer (ich mag das sehr) *lach*

    Und Barry und Christy sind auch nicht gerade das, was man unter knallharte Entführer versteht. Dann kam aber doch noch meine Lieblingsfolge, die ich schon abgeschrieben habe, weil sie relativ spät kam – sie heißt: „Der Stardetektiv“. Darin spielt George Peppard („A-Team“) den Vater von Jesse. Die zwei kennen sich nicht, und während sie ihm bei den Ermittlungen zur Hand geht, kommen sie sich näher. Matlock sah man bloß zu Anfang, dann waren nur Vater und Tochter zu sehen. Ich kenne das bereits aus anderen Serien. Ich war überrascht, wenn auch nicht völlig verblüfft, das man in einer länger laufenden Serie eine Leerlauf-Episode entdecken kann. Aber hier? Eine absolut fantastische Vater-Tochter-Beziehungsfolge, die mit Matlock im Grunde nichts zu tun hatte und dennoch so superschön war, das ich mir wünschte, die beiden hätten ihre eigene Serie.

    Staffel

    7/10

    Stardetektiv

    10/10

  17. #542
    Mitglied Avatar von Lollalli
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    Black Mirror Staffel 4 Episode 6......wow.
    Eigentlich sollte ich ja schon daran gewöhnt sein, dass, wenn ich mir eine Black Mirror Episode leiste, ein gehöriges *was-zum-Teufel* durch den Kopf gehen sollte. Aber bei dieser Folge war das ganze dann nochmals gesteigert. Wieder einmal großes Lob an Netflix für diese Folge.

    Allgeim war diese Staffel wieder große klasse. Das Thema Privatsfähre schien sehr stark thematisiert zu werden in allen Folgen. Jedoch in dieser letzten Episode war es ein Stückchen gesteigert.....Wer sind wir wirklich in dieser modernen Welt? Ein Großteil wird mit und in virtuellen Welten verbacht, sei es nun am Laptop/Computer oder am Handy. Sei es nun mit einem Computerspiel oder in einem Forum/Chatroom.
    Diese Dnge definieren uns genauso wie die Zeit die wir im realen Leben verbringen.

    Was sind wir heute? Was definiert uns heute?

    Große Klasse für mich wiedereinmal 10/10

  18. #543
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Matlock – 9.- und finale Staffel


    Mit Füßen und Düsternis in einem Hotel fing es an, da war ich gleich mehr als interessiert. Leanne ist gegangen und Jerri Stone kommt als Ersatz für sie. Ben und Jerri singen oft miteinander, waren somit schnell ein Team, auch weil sie etwas gemeinsam hatten. Der FBI-Agent mit dem Verkleidungsfimmel Ed Wingate, der in der letzten Staffel für Matlocks Freund und Entführungsopfer Billy zuständig war, tauchte urplötzlich auf. Witziger Typ, kam jedoch ein bißchen in die Bredouille, da er, so wie es aussah, seinen Biss verloren hatte. Er bringt Matlock, eben weil sein Stil gänzlich anders ist, fast zur Verzweiflung, doch erledigt wie immer seinen Job ^^

    Weniger Folgen waren’s dieses Mal , einige 90-Minüter wieder, aber durch die vielen Wechsel bzw. Veränderungen waren die Geschichten nicht mehr ganz so spannend und intensiv, vielleicht wären sie selbst mit dem alten Cast noch schwach. Wenn die Geschichten nachlassen, wie in der 8. & 9. Staffel, dann kann die Folge es nicht ausreichend kompensieren. Zudem standen die Gerichtsszenen nicht mehr so stark im Vordergrund und meist draußen bei seinen Recherchen wurde bereits entschieden, wer ins Gefängnis geht. Eins tut Matlock neun Staffeln lang unermüdlich: Er kämpfte bis zuletzt für die Gerechtigkeit – für seine Mandanten und für sich.


    7/10

  19. #544
    Mitglied Avatar von franque
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    Gestern wieder kurzes Stück von WWM gesehen, und es war wieder alarmierend. Allein folgende Frage als 16000er zu nehmen, ist schon eine Unverschämtheit:

    Das erste dt. Bondgirl war die Ende 2017 verstorbene Karin...?
    A) Rott
    B) Weil
    C) Labra
    D) Dor

    Der Kandidat, ein Doppelgänger von Chris Hemsworth, zog blank, der Zusatz aus dem Publikum (mittelalter bis älterer Mann) riss es raus, aber auch nur mit Gemurmel ("Hab ich glaub ich letztens gelesen"). Ohwei, selbst bei den wenigen Kultstars, die Deutschland mal hatte, ist es offenbar schon eine Herkulesaufgabe, die noch namentlich zu nennen. Karin Dor. Fucking "Man lebt nur zweimal" und fucking "Topaz" sowie diverse Edgar Wallace, Karl May etc. - Jauch bei der Auflösung: "Die spielte auch in einigen Indianerfilmen mit". Jesus Christ.

    Bei der nächsten Frage kam dann die Strafe, denn da wurde dem Telefonjoker nicht mal die Frage richtig vorgelesen.

    Frage: Der Bluegrass-Sänger Dan Tyminski* wurde erst richtig bekannt durch welchen No. 1 Hit?
    A) Prayer In C
    B) Get Lucky
    c) Hey Brother
    D) When The Beat Drops Out

    Nach dem üblichen Schwachsinns-Nebelkerzen-Dialog mit Jauch wurde dann vorgelesen: Welches Lied sang Daaahn Tyminski?
    Wtf? Jetzt hatte der Kandidat schon einen Jungspund als Telefonjoker, der doch mit Sicherheit alle diese arschbekannten Hits (der letzten paar Jahre) aus den dt. Charts kannte. Hinweis auf Nr. 1 wäre zur Einordnung schon wichtig gewesen ("ach so, das Get Lucky", so in der Art) und ein paar Vorgedanken zum Genre - Bluegrass??? - hätte wohl auch geholfen. Alles klar, die frz. Frauenstimme in A oder Pharrell Williams in dem Daft-Punk-Hit sind natürlich gute Kandidaten für einen Country-Hansel namens Daaahn Tyminski... Schmerz, lass nach.


    *ja, kennt keine Sau, aber das ist auch nicht der springende Punkt

  20. #545
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Hemlock Grove – Das Monster in dir | 1. Staffel


    Natürlich muß gleich ne Lesbe das Zeitliche segnen, keine Hete, nein, ne Lesbe (namens Brooke). Dies stieß mir sauer auf. Aber dann kam Shelley. Als sie ihre Perücke abnahm und ich das Auge sah, fragte ich mich fasziniert: Ist sie halb außerirdisch oder robotisch? Auch Schriftstellerin, Christina, die Peter jede Menge Fragen stellte, grüblerisch daherkam und dennoch sympathisch war, obwohl sie sich nicht vorstellte, also unhöflich war, konnte punkten. Sie war zwar immer präsent, ob mit den Zwillingen, in der Schule oder wenn sie Leute bzw. Peter beobachtet, trotzdem wußte man nicht richtig was über sie – sehr mysteriös. Ich weiß nicht, was ich von Schnüfflerin Clementine Chasseur und ihrer Jagd nach dem Vargulf (= ein verrückt gewordener Wolf) halten soll. Auf dicke Hose machen und dann läßt sich sich einfach so umbringen? Destiny konnte ich gut leiden, ihre Fähigkeiten sind beeindruckend.

    Leider wurde wenig von den Upiren (= Vampire) gezeigt. Ich empfing ständig Schwingungen, aber nur einmal hab ich Fangzähne gesehen. Der Tod der Zwillinge schockte mich zutiefst. Aus den Abdrücken eines Wolfes Wasser trinken und beim nächsten Vollmond ist man selber einer? Eine schwierige Sache geht so leicht vonstatten? Sowas kann man mir nicht mal in einer Serie verkaufen, denn wenn da was dran wäre, dann wäre ich längst ein Wolf ^^ Letha träumt von Peter und deswegen schläft sie mit ihm? Plötzlich liebt sie ihn? Was allein schon keinen Sinn ergibt. Auch Peter war jetzt keiner, den ich mochte. Ihm fiel alles in den Schoß: Freund (Roman) und Freundin (Letha), ohne sich einmal anzustrengen.

    Er war nicht nervig, aber auch kein Sympathieträger. Letha genauso wenig – wie gesagt, das was sie tat, machte absolut keinen Sinn. Und die beiden waren immerzu am fi**en, wie mich das genervt hat. Das kommt davon, wenn man keinen Fernseher hat. Deshalb verstand ich nur zu gut, warum Chrissie sich von dem ganzen Sex-Gerede belästigt fühlte. Da muß ich mir nur Peter anschauen bzw. Letha ^^ Die Beste (Brooke) wurde gleich zu Beginn getötet, die zweitbeste verrückt (wurde zudem ne zweite Khaleesi), und Shelley hat man am Ende alles in die Schuhe geschoben. Langweilig war die erste Staffel wirklich nicht, doch gab es hier zu viel, was mir nicht gefiel, um sie gernzuhaben. Ist Olivia, die Mutter, wirklich tot?

    Ich traue dem Ganzen hier nämlich nicht.


    6/10

  21. #546
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    Nicht wirklich Serienfolge, oder vielleicht doch. Die vierte Episode der "Piefke-Saga". "Westworld" haben die Österreicher übrigens schon vor mehr als 25 Jahren gedreht. Mit Androiden-Tirolern von jodelnden Japanern gebaut und dauerschnackselnden Deutschen auf Skihüttengaudi mit Florian Silbereisen. Ein damals vollkommen verkannter Genie-Streich. Ich kann mich noch erinnern, wie dieser vierte Teil einst medial fürchterlich abgewatscht wurde. Dabei ist das heute längst Real-Satire und war seiner Zeit 25 Jahre voraus. Felix Mitterer ist schon genial, eigentlich viel zu genial für den österreichischen Durchschnittsdodel vom Dorf.

  22. #547
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    Die Zwei
    Abgedrehte Blödelkrimis mit Curtis und Moore. Tony Curtis als amerikanischer Multimillionär und Roger Moore als englischer Adliger. Abgedreht, auch wenn man bei den ersten Folgen merkt, dass sie ernst gemeint sind.
    Man kann allerdings nicht mehr als zwei Folgen am Stück schauen, dann wird die Blödelei langweilig.

    Bruder Cadfael
    Ein mittelalterlicher englischer Mönch löst inmitten eines Bürgerkriegs Mordfälle, die sein Kloster betreffen. Neben der Suche nach dem Täter trifft er dabei auf Wiederstand im eigenen Kloster. Doch glücklicherweise wird er vom Abt unterstützt.
    Während die ersten Fälle spannend waren, verlieren sich später Fälle im Klein Klein des Bürgerkrieges. Und der ist in den Büchern besser beschrieben.
    Aber man kann sagen, dass das mittelalterliche Leben gut eingefangen ist.

  23. #548
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    Hemlock Grove – Das Biest im Biest | 2. Staffel

    Peters Verwandlung in einen Werwolf ist nun viel besser und sieht cooler aus. Ein Vampir, der sich nicht auf Menschen stürzt, ist mal ungewöhnlich. Roman hält sich ganz schön zurück. Ich verstehe es primär, weil er von seiner Mutter getäuscht wurde, er sie hasst und nicht so werden will wie sie. Statt ihn von klein auf darauf vorzubereiten und ihn an sein Erbe heranzuführen, verschweigt Olivia ihrem Sohn 18 Jahre lang, das er ein Upir ist, und wundert sich, das er damit nicht glücklich ist. Man sollte seinem Kind eben nichts vorenthalten. Neuzugang Miranda: Als sie ins Haus kam, war mein erster Gedanke, wie toll es wäre, wenn sie die Kleine auf den Arm nimmt und Nadia zu weinen aufhört. Etwas weibliches würde sie besänftigen ^^ Dann laktiert Miranda, da dachte ich, die Kleine spürt womöglich ihre Anwesenheit und braucht diese Milch. Schön, wie Miranda da bereitwillig mitspielt ^-^

    Shelley spricht jetzt, im Grunde fand ich sie von Anfang an komplett verändert. Ich hätte es gern gesehen, wenn Prycilla Shelleys Schwester geworden wäre. Privatdetektivin Leticia war zu überkorrekt, was nicht gut bei mir ankam, hat sie dafür nun die Quittung bekommen? Mit dem Duo (Miranda und Nadia) ging es sehr schnell aufwärts, auch wenn das mit Peter und Roman so ein Dreiecksding war. Was ich normalerweise gar nicht leiden kann, doch hier, vielleicht wegen dem Baby, hatte es überhaupt nichts runterziehendes, zumal in erster Linie Roman was davon hatte, in Staffel 1 war das ja leider nicht der Fall. Es wurde expliziter (Szenen, obwohl ich sie nur sah, taten weh), emotionaler, spannender (Kampf um das Baby), literweise Blut wurde vergossen, sogar die Kamera hat‘s getroffen und Norman benutzte wieder jede Menge Kraftausdrücke. Die Serie wird immer kränker, aber mir gefällt's ganz gut.

    Zu wem gehört denn das geflügelte Monster?


    7/10

  24. #549
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    Die belgische Serie "Tabula Rasa" in der ZDF-Mediathek. Sehr starker Amnesie-Thriller mit einer glänzenden Hauptdarstellerin, netten Plot-Twists und einer hervorragend eingefangenen Atmosphäre. Für mich ein Kleinod serieller Erzählung. Wobei die Betonung auf "klein" liegt: Was hier mit vermutlich begrenztem Budget (zumindest im Vergleich mit den Big-Playern) erreicht wurde, ist schon aller Ehren wert. Der "Belgisches MEMENTO"-Vergleich ist zwar etwas irreführend, gibt einem aber eine ungefähre Vorstellung, worum es geht.
    Sehr empfehlenswert.

  25. #550
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    Hemlock Grove – Bis zum letzten Tropfen | 3. Staffel

    Annie stalkt Roman, und sie ist genau wie er? Als Zuschauer durchlebt man dasselbe wie Roman, ich tue das zumindest. Denn das da noch mehr Upire draußen rumlaufen, war mir völlig neu. Hätte seine Mutter die Erziehung übernommen und nicht Fremde, würde er sich nicht wie ein Baby fühlen. In Staffel 1 gab es einen Vargulf und nun gibt es, weil auch hier Gleichberechtigung herrscht, verrückt gewordene Upire, die ihresgleichen anfallen und fressen. Auch wenn mir nicht gefällt, das sie sich versteckt, scheint Shelley ihren Platz in der verlassenen Fabrik (die ich in Staffel 1 schon nicht leiden konnte) mit den anderen Ausgestoßenen gefunden zu haben – solange sie glücklich damit ist, soll es mir recht sein.

    Ich fand so gut, das Pryce nur auf seine Arbeit fixiert war, obwohl man bereits durch Andeutungen wußte, das er schwul ist. Ihn jetzt in einen Club gehen zu sehen, ihn so menschlich, so verletzlich zu sehen, gefiel mir gar nicht. Er war Forschung und Entwicklung, wenn das nicht mehr ist, was haben wir dann noch? Der Fels in der Brandung wäre weg. Olivia hat 3 Fehlversuche in Sachen Kindererziehung hinter sich und lügt ihrer Erstgeborenen weiterhin was vor – wie ich sowas hasse. Weshalb ich bei Roman und Shelley so mitfühle: Ich hatte genau so eine Mutter wie die beiden, nur hat meine viel mehr geschrien. Einzig und allein sie ist wichtig. Kinder sind Statussymbole, solange man mit ihnen angeben kann.

    Stürzen sie in den Augen der Mutter ab, werden sie fallen gelassen. Keine der beiden Mütter kennt ihr Kind – weder die Lieblingsfarbe noch sonstwas. Roman hatte wenigstens eine große Schwester, für die er da sein konnte und die seinen Schmerz abdämpfte. Daher sehr stark die Rückblenden, die zeigen, das Olivia den Verstand verliert. Hätte Peter seiner Cousine die Wahrheit über ihren Verlobten Andreas erzählt, wäre es nie zu diesem Ende gekommen. Auch Destiny wäre noch am Leben. Darum bleibt Peter ein Störfaktor und Unruhestifter, es liegt ihm im Blut. Da helfen auch jene Szenen nichts, in denen Olivia geistig verkümmert. Peters Verwandlung geht in dieser letzten Staffel viel schneller vonstatten *top*

    Vampire, die zu Gott beten, habe ich noch nie gesehen. Wie überaus modern ^^ Er war so hilfreich für die Menschheit, sein Ableben schmerzt dafür umso mehr, denn Johann war längst kein Böser mehr. Zum lachen fand ich stets, wie er jedes Komma, jeden Punkt und sonstiges mit ins Diktiergerät sprach. Selbst als er böse schien, konnte dies mich erheitern. Diese Staffel kann man vergessen, so wie die Erste, die ich schon nicht mochte, ausgenommen das Ende, das punktete etwas. Shelley hat ne Familie verdient. Endlich ist es vorbei.


    5/10

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