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  1. #451
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    The Following – 3. Staffel


    Der Follower Mark hat nun eigene Follower. Ist Joe Carrolls Magie verflogen? Denkt denn keiner mehr an ihn? Abgesehen von Ryan natürlich, und selbst wenn die Follower jetzt anderen folgen, er will sie. Die Groupies sind immer noch da ^^ Mich würde echt interessieren, wie Daisy und Kyle sich kennengelernt haben. Woher weiß man, ohne sich zu blamieren, das der andere genauso tickt wie man selbst? Ich stelle es mir ungefähr so vor: „Hallo, ich bin Daisy, und ich morde gern. Wie steht’s mit Dir?“. Für kurze Zeit war Dr. Arthur Strauss, Mentor von Carroll, in aller Munde. Dabei fand ich den gar nicht so toll und erst recht nicht charismatisch. Denn meiner Ansicht nach hatte Carroll was, was die anderen Serienmörder nicht haben. Da ist es kein Wunder, das seine Anhänger dermaßen loyal waren. Gott sei Dank, wurde kein Kult um den besten Schüler von Strauss gemacht, auch wenn er wirklich gut ist – vor allem mit dem Computer. Ich muß sagen, das ich immer noch für Joe bin. Als er den Tagtraum hatte, wo er erneut entwischen kann, da war ich wirklich dafür.

    Nochmal entkommen und was neues aufbauen.... den Gedanken mochte ich. Er besitzt Ausstrahlung und Witz und weiß sich auszudrücken, insbesondere was ihn bewegt – mit solchen Themen kann er einen regelrecht löchern. Wenn er mit Ryan sprach, dann hatte das fast schon was.... ich wußte echt nicht, ob er einen Freund fürs Leben oder einen Freund fürs Bett wollte ^^” Ich denke, entweder schmeißt Ryan seinen Job hin, oder er wird zu Carroll. Oder er landet in der Klapsmühle. Aber das er zu Carroll wird, würde ich mir wünschen. Echt cool, die Mordlustigen spüren es, wenn jemand so ist wie sie. Daisy ist mir ans Herz gewachsen, sie hat sich still und heimlich in mein Herz geschlichen, nachdem Kyle getötet wurde und ich sie weiterhin begleitet habe. Sieht ganz so aus, als wäre die Serie weitergegangen, denn Hardy ist noch nicht fertig mit Eliza und Co., sprich, mit der reichen Sorte. Ryan brachte Carroll, Strauss und Theo zur Strecke, alleine der Gedanke daran müßte schon Ehrfurcht entfachen, doch bei den hochnäsigen Reichen weiß man nie, woran man ist.

  2. #452
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    Banshee – 3. Staffel

    Rebecca ist nicht mehr das niedliche Ding von nebenan (jetzt noch weniger als zuvor) ^^ Aber schießen kann sie und wie sie danach schaute, wow, ein eiskalter Blick. Mir gefällt wirklich sehr, das Deva nach wie vor mit Hood abhängen und ihn so besser kennenlernen möchte. Kann man es ihr übel nehmen? Ich sage, nein. Verstehe sowieso nicht, warum er sich so dagegen sträubt. Er kann doch was mit ihr unternehmen und Gordon kann weiter den Vater spielen. Ein Highlight war: Nola vs. Burton. Geiler Kampf mit interessanten Kamerabewegungen und unschönen (unsichtbaren) Schnitten. Dachte mir schon, das da mindestens einer drin sein mußte – es schien zu perfekt ^^ Ich hab mir da »Banshee« als Videospiel vorgestellt, wo Burton der Endgegner wäre, welcher schwer zu bezwingen ist. Den zu töten ist unmöglich *lach* Dann geht es erneut drunter und drüber: Hood wird entführt und Siobhan liest seine Akte – was geht denn hier ab? Hood ist der beste Sheriff, er redet nicht blöd rum und versteckt sich nicht hinter dem Stern, den Gesetzen und sonstigen Regeln. Er handelt. Darum ist er mein Mann. Und Carries Mann oder Jobs *lach* Für mich bleibt er der „Sheriff“. Seinen richtigen Namen hat er Siobhan ins Ohr geflüstert. Nicht mal wir wissen, wie er heißt und sie hat es mit ins Grab genommen – wie unfair. Kurt Bunker: Jeder hat ne zweite Chance verdient.

    Bei »Banshee« kann man sich, wie schon bei »Game of Thrones«, nie sicher sein, wer stirbt. Jeder kann draufgehen, und bei jeder Rauferei oder Schießerei muß ich Angst haben, das einer der Guten hops geht. Wie Nola. Verdammt, Nola und Siobhan sind tot, weg, fort, für immer. Immer trifft es die Mädels. Auch wenn Siobhan als Geist auftaucht, so bleibt Nola versteckt, aber dafür hat sie einen Platz in meinem Herzen. Die Millionen von Dollar sind fast in Vergessenheit geraten, weil mal wieder dieses und jenes dazwischen kam. Als sie in die Militärbasis eindringen, hatte ich plötzlich »Metal Gear Solid« vor Augen, und extrem spannend war‘s zudem. Und schon wieder New Orleans.... jetzt reichts aber ^^ Chayton oder Tong Po, so nenne ich ihn gern, war angsteinflößend und da er nichts mehr nettes an sich hatte – wie seine „Schwester“ schon gesagt hat – habe ich sein Ende herbeigesehnt. Sah aber richtig brutal aus wie Hood ihm das Fleisch weggeschossen hat oder seinen halben Kopf. Das das noch als 18 durchgeht, freut mich ^^ Proctor zieht mit seiner Gang in den Krieg und Hood tut dasselbe für seine Truppe: Erbarmungslose Faustkämpfe, Schießereien, schiere Gewalt und Blut, Blut, Blut – das Markenzeichen der Serie. Scheiße, dieser IT-Wixer nervt total.

    Hoffentlich spüren die Job bald auf und befreien ihn.


    8/10

  3. #453
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    Banshee – 4. Staffel

    Schickeres und moderneres Auto, schönes und größeres Revier mit mehr als nur 4 Mitarbeitern, und Hood macht auf Gammler, der sich aufgegeben hat. Dann noch die Mordgeschichte um Rebecca, die mich an »Twin Peaks« erinnerte – was ist passiert und warum ihr? Diese Staffel sah nicht nur neu aus, sie fühlte sich auch komplett anders an. Carrie macht auf (unmaskierte) Superheldin bzw. Rächerin und teilt mächtig aus – sie ist wie Michael Knight, der zur Stelle ist und hilft, nur ohne das sprechende Auto ^^ Da ich bereits wußte, das es einen Zeitsprung geben würde, habe ich in der dritten Staffel mal geraten, was in den 2 Jahren aus Proctor geworden ist. Bürgermeister?, scherzte ich. Und behielt recht. Sag ich doch, Brock ist kein Sheriff, er wird nie ein Sheriff sein. Er ist ein Möchtegern, der gerne einen Stern trägt, so wie Kinder am Fasching. Der Typ ist so dumm, er hat 3 Jahre mit Hood zusammengearbeitet und kennt ihn kein Stück. Troll.

    Veronica Dawson (Eliza Dushku; »Buffy« und »Angel«), die neue im Bunde, ist wie Hood, als er noch Sheriff war – beide spielen nicht ganz nach den üblichen Regeln. Deshalb passen die zwei auch so gut zusammen. Als Partner. Hier hat sie sich überrumpeln, vermöbeln und gefangen nehmen lassen. So gar nicht die Jägerin, wie man sie kennt (übrigens: Netter Hintern) *grins* Und Hood macht sich viel zu viele negative Gedanken, was ich genauso wenig gut fand. Deva aber war wie immer auf seiner Seite – Top. Wenn Burton die Brille abnimmt, sollte man schleunigst das Weite suchen *lach* Warum wissen das die anderen nicht? ^^ Bevor die letzte Folge anlief, machte ich mir Gedanken, ob Proctor und Burton überleben werden – also leben oder sterben?! Wettete mit mir selbst und traf zweimal voll ins Schwarze. Hatte mir schon gedacht, das Burton Rebecca auf dem Gewissen hatte. Nach dem Kampf mit Nola, als er ihr ein Loch in den Hals stach und mit der Hand da rein ist.... dann kann er das auch mit nem Herzen machen. Und das beide draufgehen, damit lag ich ebenfalls richtig.

    Schwer zu glauben, das die Kampfmaschine Burton tot sein soll^^ Dreimal war Hood kurz davor aufzugeben (sich, Job und beim Kampf gegen Burton), was man von ihm so nicht gewohnt ist, er ist schließlich ein Aufsteher und kein Aufgeber. Die Macher erzählen ständig was von „Schaden“. Was für einen Schaden soll Hood denn angerichtet haben? Hood und Carrie hinterlassen Brock eine friedlichere, und weil die coolen Leute abhauen, auch langweiligere Kleinstadt. Brock muß gar nichts mehr machen, denn die größten oder schlimmsten Verbrecher sind tot. Hood, Job und Sugar lassen die Stadt hinter sich, solche Herzschmerz-Momente sind genau mein Fall. Es gab schöne Zeiten und schlechte Zeiten, wobei die schönen überwiegen, was vor allem an Hood liegt und wie er sich für die Menschen einsetzte, als er noch den Sheriffstern trug. Die Crew geht nun getrennte Wege, doch sie treffen sich irgendwann wieder in Banshee, da bin ich mir sicher.


    7/10

  4. #454
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    Vice Principals – 1. Staffel


    Neal und Lee sind zu Beginn unsympathisch, doch die neue Direktorin kann ich ja noch weniger leiden als die beiden Vollpfosten. Besonders bei Neal ist ständig fremdschämen angesagt und ausgerechnet er will bei Amanda landen. Das ist keine Komödie, das ist ein Kopfschmerzen bereitendes Drama, bei dem ich lange Zeit nur dagesessen und nicht einmal geschmunzelt habe. Erst ab der 7. Folge (von 9) kamen die Schmunzler vermehrt, auch weil Lee komischer wurde (z.B. wenn er mit seiner koreanischen Schwiegermutter streitet) und weil die beiden Streithähne tatsächlich Freunde wurden, man mag es kaum glauben. Das war ansprechend, und das Neal vor seiner Familie das aussprach, was ihn bewegt, was wirklich gesagt werden muß, sagte mir auch zu. Aber gut ist die Serie trotzdem nicht. Spaß hatte ich jedenfalls keinen. Und, was zum Teufel, sollte das mit dem Ende?

  5. #455
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    The 100 – 3. Staffel


    Clarke ist verschwunden und wird gesucht bzw. von allen gejagt. Einerseits wird sie verehrt für die Mount Weather-Tat (von mir definitiv), andererseits wird sie gerade deswegen so gefürchtet. Obwohl sie verraten wurde und die Grounder abzogen, hat sie es durchgezogen und die Festung erobert und unschädlich gemacht. Darum fand ich es auch so toll, das man sie „Wanheda“ nannte: Commander des Todes. Die ultimative Befehlshaberin. Ab und zu hört man auch „Mountain-Töterin“. Khaleesi hatte in »Game of Thrones« schon coole Titel und Clarke nun ebenso ^^ Aus dem Grund wird sie gejagt, da die Königin der Ice Nation sich ihre Macht „aneignen“ will. Ich hoffte auf einen weiteren Krieg, denn die Bedrohung ging anfangs eindeutig von der Ice Nation aus. Auf der anderen Seite Alie, die mit Jaha eine Technologie-Religion (Polaris) aufziehen möchte. Der Krieg kam leider nicht zustande und die Ice Nation geriet in Vergessenheit, was ich sehr schade fand, deshalb hat diese Staffel eine ganz andere Wirkung auf mich, ein nicht so herausragendes Flair wie noch in Staffel 2. Überrascht war ich über die Tatsache, das es plötzlich verschiedene Grounder gibt – Lincoln z.B. ist ein Trikru. Die neuen Leute aus der Farmstation stiften Unfrieden, und ich hasse das. Sie haben von Beginn an nicht dazugehört, sich nicht integriert, waren Lincoln gegenüber mißtrauisch. Ich meine, Lincoln.... die haben keinen blassen Schimmer.

    Der lebt doch nur für die Liebe – Octavia ist sein ein und alles ^-^ Skaikru sind der 13. Grounder-Clan, doch mit Pike wurde der falsche Mann gewählt und jetzt ist alles aus, was vorher in Kleinarbeit aufgebaut wurde. Wäre ich in Arkadia gewesen, ich hätte Octavia und Lincoln angesprochen, um mit ihnen zu fliehen. Bin gespannt, was sie zu dem Ganzen sagt oder macht. Clarkes Politik mißfiel mir, denn: Jus drein jus daun (Blut verlangt nach Blut) – sonst gibt es nur ein Ungleichgewicht auf Kosten anderer, auf Kosten der Seele, auf Kosten der Gerechtigkeit. Sogar Octavia enttäuscht mich gerade aufgrund ihrer Untätigkeit. Die Arkadianer sind im Moment wie die Mountain Men – rücksichtslos (vor allem Pike und Bellamy). Während Pike keine Ahnung von Krieg hat, ist Bellamy einer der ersten gewesen, der Krieg gegen die Grounder führte (er ist ja einer der 100), sich mit ihnen verbündete, um gegen Mount Weather zu Felde zu ziehen – und nun das. Pike und Co. haben weder gekämpft noch Arkadia mit aufgebaut, wollen aber alles besser wissen. Clarke verliert mit Lexa einen lieben Menschen – ich find’s genauso schade, das sie fort ist. Und Octavia verliert Lincoln durch Pike – wieso so früh? „Linctavia“ war das schönste Liebespaar hier, doch das ist ja nun vorbei.

    Für kurze Zeit war Clarke eine Flammenwahrerin (hat sie von Titus, dem Flammenwahrer übernommen) und Heda, sie hätte so vieles sein können, blieb jedoch nur die Mountain-Töterin und Wanheda. Was aber vielleicht sogar besser ist ^^ Was sollen wir sein? Die Moutain Men entführten Menschen, sperrten sie ein, ließen sie ausbluten, wenn sie sie nicht einfach so töteten, setzten den Säurenebel ein und schoßen mit Raketen auf völlig ahnungslose. Sie sahen zu und lachten. Nein, Roan, König von Azgeda. Wir sind nicht wie sie! Eine Religion zu stoppen, die den Menschen sämtlichen Schmerz nimmt, wenn sie gechipt sind, ist nicht gerade das wahre. Will heißen: Nicht prickelnd genug. Ein Krieg hingegen schon. Mit der Ice Nation hat es angefangen, dann gab es interne Querelen, Verrat und das Massaker an 300 Groundern, woran Bellamy beteiligt war. Clarke macht denselben Fehler mit Emerson (ehemaliger Sicherheitschef von Mount Weather) wie Ricks Gruppe aus »The Walking Dead« mit Gareth. Was Bellamy Octavia und mir angetan hat, kann er nie wieder gutmachen. Ich kann nur hoffen, das Octavia ihn weiter hasst, für das, was er den 300 unschuldigen Groundern sowie Lincoln angetan hat. Er begeht ein Völkermord und wundert sich, das seine Schwester (Octavia) sauer auf ihn ist, ferner versucht er sich noch rauszureden *kopfschüttel* Meine Hassfigur hier: Bellamy.

    Das kann er nie wieder gutmachen. Was immer er sich auch einfallen läßt. Dem vertraue ich nie wieder. Als ich den Flashback sah, konnte ich es kaum glauben, das Octavia früher verspottet und belächelt wurde. Octavia ist – wie ich meine – auf der Erde richtig aufgeblüht, hat die Liebe ihres Lebens getroffen, ist die seine geworden, hat zudem mehrere Kriege und Angriffe auf ihre Person überlebt. Bei den Groundern fühlte sie sich Zuhause, in Arkadia, bei den Skaikru, nicht. Kann ich absolut verstehen. Nach Bellamy noch mehr. Lieblinge: Octavia, Lincoln. Schönsten Liebespaare: Linctavia, Clarke & Lexa. Bestes Synchronheulen: Clarke und Abby *lach* John Murphy kann sich Situationen gut anpassen, egal was geschieht, er zieht sein Kopf aus der Schlinge ^^ Er war schon lange nicht mehr unausstehlich – im Gegenteil. Alie wurde besiegt und dennoch hatte sie noch ein Ass im Ärmel. Ich glaube nicht, das mich das Thema der nächsten Staffel brennend interessiert, wenn es wirklich das ist, was ich denke. Octavia durchbohrt Pike mit ihrem Schwert und geht – so kenne ich meine Octavia. So kann sie endlich abschließen. Doch Lincoln werden wir nie vergessen. Holt sie jetzt Indra vom Kreuz und dann was? Wohin gehen sie?


    8/10

  6. #456
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    Hung – 3. Staffel


    Tanya, die Zuhälterin, und Ray, gut ausgestattete männliche Nutte, machen weiter und ziehen was großes auf: Ein kleiner Wellness-Laden für die Frau von heute, die sich für ihre Bedürfnisse nicht zu schämen braucht und nennen das Orgasmisches Dasein. Man könnte sagen, es ist eine Fassade für Prostitution, aber da tut man den beiden unrecht, wie ich meine, denn es ist mehr als das. Es steckt ja nicht nur Energie, sondern auch viel Geld drin, und Tanya versucht doch nur die Vulva gesellschaftsfähiger zu machen *lach* Die grobe Kundin Lydia will nicht den Penis vom Superhelden Arrow – der wohl enttäuschend klein sein muß, wenn sie so reagiert – sondern den von Ray ^^ Eben weil sie so anders oder speziell war, konnte ich sie gut leiden. Da konnte Ray noch lachen, punkten und den Sieg für sich verbuchen, aber in dieser Staffel gibt’s nicht so viel, über das er sich freuen konnte.

    Mir gefiel daher nicht vieles, Kyla jedoch, das mit ihr war wirklich schön (7. Folge: „Was läuft da unten oder: Essen Sie nicht Prince Eric!“). Wie er sie behandelte, war nicht so toll, ob sie ein Gemächt hat oder nicht, sollte egal sein, denn sie war furchtbar nett und ausgerechnet bei einem wichtigen Jahrgangstreffen verletzte er ihre Gefühle. Ray hat es wieder gut gemacht, was die Folge noch gerettet hat. Einmal wenigstens ist er über seinen Schatten gesprungen. Klasse fand ich auch den Wunsch von Sandee, wenn sie ihren Mann Loren zur Verfügung stellt. Ich finde, vor allem wegen Tanya läuft das meiste so mies. Sie will, das man sie als Zuhälterin ernst nimmt, sie will die Strippen ziehen und er soll gehorchen. Was ja nichts schlechtes ist, wenn sie sich nur nicht bei jeder Gelegenheit verarschen lassen würde – bestes Beispiel: Charlie. Und Ray hat jedes Mal das nachsehen.

  7. #457
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    Killjoys – 1. Staffel

    Dutch und Johnny sind Kopfgeldjäger, Killjoys, sie nennen sich aber lieber: Rückforderungsagenten. Sie arbeiten für RAC. Damit gehören sie keinem Staat mehr an und sind keiner Armee zu Diensten. Nur 3 Dinge zählen für sie: Kodex. Team. Aufträge. Das Team bzw. das Duo war gut, die Freundschaft zwischen Dutch und Johnny stark und der Systemcomputer namens Lucy mag Johnny, man könnte auch sagen, er ist ihr Liebling ^^ Klingt besser als es in Wirklichkeit war, denn das Duo blieb nicht länger ein Duo. Es wurde ein Trio daraus, als D’avin, Johnnys Bruder, dazustößt, welcher zudem gleich als Level 4-Agent arbeiten darf. Johnny ist nur Level 3, obwohl der seit Jahren Dutchs Partner ist, und Dutch Level 5 – darum ist sie auch der Boss ^-^ Gerüchte besagen jedoch, das es Level 6 gibt. Level 6, ich habe sie gesehen, sind übermenschlich stark, schießt man ihnen aber in den Kopf, sind selbst sie tot ^^

    D’avin war da und der Ärger ging los. Der vögelt erstmal die Ärztin und dann Dutch, was nicht gerade schön ist, wenn D’avin wirklich Gefühle hätte und ein richtiger Bruder wäre, hätte er Johnny gefragt, was da zwischen ihnen läuft und ob es ihm was ausmachen würde.... wäre jedenfalls besser als sie gleich zu krallen und das Team kaputtzumachen. Sex ist hier total fehl am Platz. Dutch und Johnny waren ein eingespieltes Team, beide verstanden sich blind und vertrauten sich alles an, bis der Störfaktor „Bruder“ kam. Ich mag es ganz und gar nicht, nicht nur deshalb ist die Weltraumserie ziemlich schwach auf der Brust und schrecklich langweilig, dabei hat es mit dem Glanzschuber und dem Booklet so schön angefangen. Denn »Killjoys« kann es weder mit »Defiance« noch mit »Firefly« aufnehmen. Und wer so etwas behauptet, der hat die Serie nie gesehen – das ist schon mal sicher.

    Neben Charaktere, die man anbetet und Fälle, die einen fesseln, fehlt ihr obendrein noch das gewisse Etwas.

  8. #458
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    Killjoys – Space Bounty Hunters | 2. Staffel

    Bereits im Hauptmenü kündigte es sich an: Die Musik ist nun wesentlich stärker, fetziger und die 1. Folge mit seinem veränderten (aber coolen) Vorspann samt der Rettungsmission, sind mit Musikstücken versehen, die die Serie nicht mehr ganz so öde erscheinen lassen. Ich hatte »Defiance« in meiner Review zur ersten Staffel erwähnt, tja, und mit Stephanie Leonidas, die zwei Folgen lang Clara verkörpert, ist jene Serie noch präsenter als je zuvor ^^ Pree, Barbesitzer und ein guter Freund des neutralen Killjoy-Trios, ist wieder mit von der Partie und ein schlimmer Finger, jemand steht über Khlyen, Turin ist nicht tot und der Company-Mann, Hills, ebenso wenig – es hat sich tatsächlich was geändert. Bessere Missionen, Charaktere, welche aus ihren Fehlern gelernt haben, es wurde spannender und mysteriöser. D’avin, jetzt, aufgemotzt zu seinem Level 6, hat sich zwar nicht zu meinem Liebling aufgeschwungen, der Hass ist aber schnell verschwunden.

    Erstaunlich, wie sowas gehen kann. Hm, wie ein Level 6 sieht Dutch aber nicht aus, dafür ist sie nicht gut genug, meine ich, oder muß man sich dessen erst bewußt werden, um die Kräfte zu aktivieren? Ich dachte mir davor schon, das sie womöglich kurz vor der Vollendung stand und nicht viel gefehlt hätte, doch es kam nicht dazu. Johnny konnte nun auch mal einlochen, nicht nur sein Bruder, und mit Pawter (Ärztin) hat er eine Partnerin gefunden. Man dringt zudem weiter in die Level 6-Welt vor, mit der Black Root – die Geheimpolizei der 6er – gibt’s sogar was komplett neues. Ich hatte die romantische Vorstellung, das nur ne handvoll Menschen 6er werden dürfen. Aber so wie es aussieht, darf es jeder Depp. Werden die Killjoys bzw. Dutch Aneela (geheimnisvolle Doppelgängerin von Dutch) aufhalten können? Abwarten. Eins ist jedoch so geblieben: Das völlige Fehlen von Bonusmaterial. Was soll ich von einer Serie halten, die nicht mal ein Making-Of von sich zeigt?

  9. #459
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    Die Sieben Millionen Dollar Frau – 2. Staffel

    Als erstes muß ich sagen: Für eine Serie aus den Siebzigern hat es ne super Bild- und Tonqualität – durchgehend wohlgemerkt. Das zweite wäre: Ich kenne die erste Staffel nicht und damals habe ich die Serie auch kaum gesehen. Darum ist dieses tolle Digipak mein erster richtiger Kontakt mit der weiblichen Version von »Der Sechs Millionen Dollar Mann«. Jaime Sommers – nicht zu verwechseln mit Buffy Anne Summers, die ebenfalls sehr stark und jung ist – ist eine ganz brave, die jedem helfen will. Die vielgepriesene Fembot-Trilogie kam relativ am Anfang, welche ich aber enttäuschend fand. Besser kam bei mir „Die Erbschaft“ an („Eine Leiche zum Dessert“ gepaart mit einer Folge aus „Hart aber herzlich“ und ein wenig „Resident Evil“ – so liebe ich das). Oder die Folge, wo sie ne Nonne war und selbstverständlich die Zombie-Folge, in der sie Angst hatte. Schon der Wahnsinn, wenn man bedenkt, das Jaime Wrestlerin, Blackjack-Dame, Country-Sängerin, Nonne, Polizistin, Weltenretterin, Bankräuberin darstellen und sogar ne Doppelgängerin aufhalten mußte, darüberhinaus ist sie Tennisprofi, Lehrerin und O.S.I.-Agentin. Sie hatte so viele Jobs alleine in dieser Staffel, und ich habe nicht mal alle aufgezählt, war überall, half wo sie nur konnte – wie kann man all das bewältigen, wenn man so gut wie nichts isst? *lach* Und vor allem: Kriegt sie dafür auch Geld oder muß sie die sieben Millionen wieder reinholen und dafür so viel tun? ^^


    7/10

  10. #460
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    Matlock – 5. Staffel

    Tyler ist fort! Wo ist er nur hin? Trübsal zu blasen ist aber nicht, denn Conrad machte seine Sache mal wieder gut, ferner konnte man gleich loslachen, wenn Matlock sich vor Gericht aufregt – auch dieses Mal befolgt er seine eigenen Regeln nicht ^^ Neben Less kommen noch zwei Haushälterinnen als Sidekick zum Zuge: Ms. Hawkins, die mit dem Horoskop-Fimmel und Mrs. McCardle, die zu viel redet. Das er Haushälterinnen hat war selbst für mich neu, sie waren dennoch witzig, Mrs. McCardle sogar etwas nervig; siehe „Der Mann des Jahres“. „Der Verriss“ auf Disc 4 war cool (ein schlechtes Musical, ein Kritiker, üble Machenschaften und Ben mittendrin), ebenso wie „Der Mann des Jahres“, jene Folge erwähnte ich bereits (Bens Verdienste werden gewürdigt und witzige Laudatoren unterhalten sowohl das Publikum als auch mich). Ein paar Zweiteiler, ein Movie-Special, einmal darf Ben den Staatsanwalt geben und den Humor sucht man hier genauso wenig vergebens. Überaus unterhaltend und auch in der fünften Staffel eine Attraktion. »Matlock« macht dort weiter, wo Ben aufgehört hat ^^


    8/10

  11. #461
    Junior Mitglied Avatar von LauraKaub
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    Habe mir letzte Woche Staffel 1 von "Wayward Pines" angeschaut.
    Dramatisch!
    Von bunt zu schwarz zu grau zu grell. Ein unheimliches Szenario, dass wirklich weit gedacht ist.
    Das Staffelfinale hat mich so atemlos zurück gelassen, dass ich hadere, die weiterführende Staffel zu sehen, um es mir nicht kaputt zu machen.

  12. #462
    Mitglied Avatar von Simulacrum
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    Ich bin gerade schwer begeistert von der Sci-Fi-Serie: Im fremden Körper

    Für mich eindeutig das Free-TV-Serienhighlight 2017. Nicht KI, nicht Organtransplantation, sondern (illegale) Seelen-/Geisttransplantion in der nahen Zukunft wird in einem spannenden, dicht erzählten Thriller präsentiert mit all ihren Folgen auf die familiären Beziehungen und die korrupte Gesellschaft. Die einen versuchen, mittels Transplantation ihr Leben zu verlängern, andere, illegale Geschäfte damit zu machen, Menschen werden ihrers Körpers beraubt, Menschenhandel macht sich breit, es bilden sich fanatische religiöse Gegenbewegungen, politische Pro-Bewegungen; es kommt zu Selbstjustiz und Verfolgungswahn gegenüber den Transferierten, Internierungen in Lagern usw., während die Transferierten mit Identitätskrisen und Angst vor Abstoßungserscheinungen zu kämpfen haben.

    Wirklich toll als Schicksal eines verstorbenen Tischlers erzählt, der auf Wunsch der Ehefrau 5 Jahre nach seinem Tod in den Körper eines Polizisten transferiert wurde, der ausgerechnet in einer Einheit zum Bekämpfen der illegal Transferierten arbeitet undnun herausfinden muss, was sein Wirtskörper eigentlich für eine Vergangenheit hatte.

    Der Look überzeugt total und selbst das Intro muss sich nicht hinter einer HBO-Serie verstecken. Ohne weiter spoilern zu wollen, war ich auch von der Schauspielleistung des einen Mädels schwer beeindruckt.

    Alle 6 Folgen auf Arte bis 16.12.2017 online: https://www.arte.tv/de/videos/057909...n-koerper-1-6/

  13. #463
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Orange is the new Black – 1. Staffel

    Es macht Piper Chapman schon sympathisch, weil sie das 7-tägige Fasten nicht durchhält, obwohl sie es selbst durchgeboxt hat ^^ Mir gefällt nicht, das sie von sich behauptet fett zu sein, auf der anderen Seite gefällt es mir, das sie gerne isst. Auch wenn ich ihre Meinung nicht immer teile, so kann ich es nicht tolerieren, das ihr Verlobter sie schamlos hintergeht, indem er ohne sie „Mad Men“ guckt. Piper ist anständig und Gerechtigkeit ist ihr genauso wichtig – die größten Pluspunkte von ihr. Darum war’s auch so stark, wie sie Miss Claudette zusammengestaucht hat, vor der alle kuschen. Ich mag dennoch ihre Gegensätzlichkeit: Sie gibt sich nicht so wie sie spricht. Wenn sie verzweifelt schaut, was immer für einen Lacher gut ist, möchte man sie umarmen. Nichols ist verdammt cool und ihre Sprache sehr direkt – wie könnte ich sie da nicht mögen? ^-^ Die neugierige Nichols quetscht Piper über ihr ejakulieren aus.... ich liebe sowas und vor allem Pipers Naivität in dieser Situation *lach* Pennsatucky, also sie stach mir ebenfalls gleich ins Auge. Das mit ihren Zähnen habe ich erst nicht mitbekommen, doch dieses Chaos, welches sie mit dem Kreuz anrichtet, war ganz gut. Hat Eindruck hinterlassen. Sie ist ja eigentlich nicht so übel, aber sie hat sich leider die falschen zum ärgern ausgesucht, was ich überhaupt nicht cool fand. Ich finde zudem, das sie eher in die Psychiatrie gehört als in eine normale Haftanstalt.

    Isolationshaft: Als Chapman den Gang zu ihrer Zelle geführt wurde, war es wie zu Zeiten von »Oz«, da war schmunzeln angesagt. Gerne hätte ich mehr von Nichols und Morello gesehen – nur ein Stelldichein war mir nicht genug. Nun verrät Larry Piper schon wieder, wieso läßt sie das mit ihm nicht bleiben und macht Schluß? Mit ihrer Ex, Alex Vause, gab’s desöfteren Streit, doch bei ihm ist es nervenzehrender, da er so unausstehlich ist und meint, er wäre hier das Opfer. Stimmt schon, er ist ein Opfer, aber auf andere Weise. Bei Alex und Piper fehlt mir die letzte Konsequenz, denn wenn sie miteinander reden, empfinde ich es jedesmal so, als würden sie mittendrin aufhören, ohne je ans Ziel zu gelangen. So kommen sie nie auf einen grünen Zweig. Darum wüßte ich nicht, wenn sie Jerry losläßt und zu Alex zurückgeht, ob die zwei ein Leben lang zusammen sein könnten (so sehr Alex oder ich es mir wünsche, Pipers Unsicherheit ist ein Hindernis). Es gab schöne Zeiten und hässliche, wie bei Larry, Larry jedoch rächt sich, dabei ist nicht er der Gearschte hier. Gut, Piper war vor 10 Jahren Drogenkurier, sie hat es vergessen, lebt nun ein anderes Leben und dann bestraft er sie für ihre Vergangenheit, in dem er ihr Vertrauen mit Füßen tritt, um mit seiner Radiosendung jenes öffentlich zu machen, was sie ihm insgeheim anvertraut hatte. Dabei hat sie ihm persönlich nie was getan und nach 15 Monaten wäre sie doch eh wieder auf der Matte gestanden.

    Er ist ne Pussy, weil er Liebe erzwingen wollte – sie sollte ihn in die Wüste schicken. Der Witz ist, er ärgert sich, weil sie in Isohaft gesteckt wurde. Was mir ein Rätsel war. Deshalb ist er meine Hassfigur. Er unterstützt sie nicht, wenn sie ihn wirklich braucht. Wahrscheinlich hat er vorher alles noch für ein Spiel gehalten. Ja, Frauenknast, super. Andererseits läßt sie sich leicht manipulieren und weiß dann nicht mehr wohin – das ist Pipers Problem. Yes, er hat Schluß gemacht. Eigentlich hätte sie Schluß machen müssen, aber er ist weg und das ist entscheidend *lach* Oh Fuck, wow, was war das denn? Da staunte ich nicht schlecht: Wie Chapman am Ende abgegangen ist und wie von Sinnen auf Pennsatucky einschlägt.... jetzt weiß ich auch, warum es 4 Staffeln und mehr werden, obwohl sie nur 15 Monate abzusitzen hat *lach* Und sie hat sich nur mit den Fäusten gewehrt, darum dürfte es keine 5 Jahre zusätzlich geben. Alle Achtung, Chapman ^_^ Pennsatucky hätte nicht sagen sollen, das sie niemandes Liebe würdig ist ^^“ Jedenfalls wird Healy Augen machen, wenn er sieht, das seine neue Erzfeindin gegen Pennsatucky gewonnen hat. Nun braucht Pennsatucky wirklich neue Zähne, denke ich mal ^^ Die Litchfield-Beziehungen konnten sich sehen lassen, die Gespräche allgemein (Vater, Mutter und Sohn unterhalten sich über Samenstau, oder das Huhn, welches Heroin im Arsch hat) und der schöne Titelsong ist ein richtiger Ohrwurm. Habe ich denn gar nichts vermisst? Doch: Ich hab nämlich weder Reizwäsche noch irgendwelche Kissenschlachten gesehen oder fand das alles im geheimen statt? ^_-


    8/10

  14. #464
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    Matlock – 6. Staffel

    Ben wird von einem Brett ins Traumland geschickt, dort erlebt er, wie die Westernstadt, die sie gerade in der richtigen Welt besuchen, zum Leben erweckt wurde. Er ist wie immer Anwalt, Conrad wird des Mordes verdächtigt und Michelle darf die Mörderin geben – cool. Da mußte ich an „Experimente in Serien“ denken. Die Schwarzweiß-Folge aus Bens Vergangenheit war ebenso neu wie interessant. Und da denkt man, man hätte in der Serie schon alles gesehen ^^ Manchmal hatte ich den Eindruck, als wäre Michelle nicht mehr so oft zu sehen – gefühlt jedenfalls. Das Matlock in Ruhestand geht, war echt deprimierend. Es schockierte mich, das er seinen Elan verloren hat und sich damit auch noch zufrieden gab, doch im Urlaub konnte er wieder das tun, was er immer tut, wenn er die Leute mit seinen Fragen löchert: Nerven. Er ist in der Hinsicht wie Columbo *lach* Oder die Porno-Folge: „Das Porno-Attentat“, in der Matlocks Tochter Leanne ihn besucht und mit ihm gemeinsame Sache macht – voll Porno ^^ Wenn sie die Geduld des Gerichts strapaziert und das Gesicht verzieht, selbst die Geduld verliert und den Richter beleidigt, dann ist sie wahrlich ganz des Vaters Tochter ^-^ Leannes Energie vor Gericht haute mich um, allgemein war sie ein superschöner Lichtblick, und damit wurde es ein richtig guter 90-Minüter.


    8/10

  15. #465
    Zitat Zitat von Simulacrum Beitrag anzeigen
    Ich bin gerade schwer begeistert von der Sci-Fi-Serie: Im fremden Körper
    Ja, auch bis zum Abschluss (der ersten Staffel?) gestern wurde das Niveau gehalten. Sehr geile Serie...

  16. #466
    Mitglied Avatar von franque
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    Mindhunter, Netflix, seit 2017

    Die Anfänge des Profiling beim FBI, also der Entwicklung von Methoden zur Früherkennung und Ergreifung von (u.a.) Serienmördern, Ende der Siebziger (kurz nach Festnahme von Son Of Sam). Allen Widrigkeiten zum Trotz muss man sagen, denn erwartungsgemäß hat der Kleinstadtsheriff, der das FBI um Hilfe bittet, meistens einen Horizont wie Klein-Fritzchen und steht dem Fortschritt erstmal nur im Wege. Das gilt hier nicht minder für andere Strafverfolgungsbehörden, Gefängnispersonal, auch für die FBI-Oberen selber, denen schon der Hut kreist, wenn die Protagonisten Interviews mit Serial-Killern (die es offiziell ja noch nicht gibt/geben darf) führen. Als Agent Ford aus einem besonders üblen Sexualmörder mit provokant-obszönen Ausdrücken (auf dem Level des Killers) für sein psychologisches Profil wichtige Info entlockt, gibt es gleich einen Riesenaufstand mit einer Internal Affairs-Untersuchung und allem Pipapo.
    Die sehr fein ausgefeilten Charaktere und deren Entwicklung sind hier die Hauptattraktion; dadurch ist die Serie allerdings so langsam wie die Gerinnung von Bernstein um ein prähistorisches Insekt. Also ungefähr so langsam wie "The Wire"-Staffeln jeweils ca. in der ersten Hälfte. Freunde des gepflegten "Tatort"s dürften sich nach Folge 1 ins Bierglas starrend und leise murrend abwenden. Their loss.

    Regisseur einiger Episoden ist David Fincher; Memories of "Zodiac" also in Hülle und Fülle. Und wie bei z.B. auch (dem völlig anders gelagerten), in den frühen bis Mitt-Achtzigern spielenden "Stranger Things", wird tunlichst jeder Versuch unterbunden, andere als der Ära angemessene Erzähltechniken anzuwenden: Es gibt also keinerlei moderne Mätzchen wie flashy Schnitte oder gar postmoderne Einlagen. Die 10 Folgen kommen langsam aber gewaltig, ungefähr so wie das Krebsgeschwür (sexuelle) Gewalt sich in der modernen Gesellschaft (und da nicht zuletzt in den USA) immer noch ausbreitet.

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