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  1. #676
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    Hard Sun – 1. Staffel

    „Hard Sun“ ist schlicht das Ende und in 5 Jahren wird nichts mehr sein. So richtig spannend, fast beängstigend gut, das man gerne an den Nägeln gekaut hätte, wurde es nur einmal und zwar in der 2. Episode, wenn Elaine mit dem USB-Stick zu einer namhaften Tageszeitung spaziert und die brisante Geschichte veröffentlichen will. Endlich ein aufbäumen. Doch während sie das tut ist der MI5 nicht untätig und knöpft sich die Angehörigen derer vor, die jene Dateien gesehen haben (Charlies Frau). Danach gab’s wieder Langeweile mit Elaines Sohn.

    Dabei klang die Inhaltsangabe vielversprechend und dermaßen super, gehalten hat sie davon so gut wie nichts. Cooler wäre es gewesen, wenn es ausschließlich um den USB-Stick gegangen wäre und nicht um seine Familie und ihren Sohn (da er krankhaft versucht seine Mutter zu töten), währenddessen hatten Charlie und Elaine Fälle zu lösen. War mir zuviel. Flucht und Angriff, das hätte ich mir gewünscht – London ist doch groß genug, um verstecken mit dem MI5 zu spielen. So sieht London also wirklich aus: Dreckig und nach Pisse stinkend.

    Das mit Elaines Sohn Daniel nahm viel von der wichtigen Laufzeit ein, denn bei ihm verhielt sie sich eigenartig. Sie ist sie wie der Priester, der den Mörder schützte, so das er unbehelligt weitermorden konnte. Elaine machte genau dasselbe. Ich hab sie angefleht, das sie ihn endlich erschießt und mir das Leid erspart. Tat sie aber nicht. Es war weder mysteriös noch fesselnd, sondern nur noch ein nerviges Beziehungsdrama, besonders wie sie reagierte, was ihren Sohn betraf – konnte beide nicht mehr sehen. Damit ist die Serie bei mir unten durch.


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    Geändert von Filmfreak (22.07.2019 um 12:41 Uhr)

  2. #677
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    Die Brücke – Transit in den Tod | 1. Staffel

    Saga (Schwedin) und Martin (Däne) sind als schwedisch-dänisches Ermittlerduo unterwegs. Die Schweden – meine Beobachtung – haben einen Stock im Arsch, sind aber die besseren Polizisten. Die Dänen können nichts, was ich hier so gesehen habe, und das haben sie eindrücklich bewiesen. Martin war lockerer drauf und im zwischenmenschlichen Bereich nicht ganz so anstrengend wie Saga, doch seine Methoden konnte ich absolut nicht leiden. Der Unsympath agierte selbstherrlich und dachte nur mit dem Schwanz. Währenddessen wird der Journalist Daniel das Sprachrohr des Wahrheitsterroristen. Als rauskam, das der dämliche Trottel mit seinem Schwanz alles ausgelöst hat, da war die »Die Brücke« nur noch scheiße.

    Jetzt war ich für den wahrheitsliebenden Terroristen, ich wollte, das Martin irgendwie für seine Taten bestraft wird (er zerstörte Familien). Mit der Serie mache ich nicht weiter. Denn Martin ist so ein Riesenarsch und das für ne Hauptfigur (die schnell zur Hassfigur wurde). Er läßt den moralischen bei Stefan raus, aber wenn’s um ihn und seinen Schwanz geht, den er überall reinsteckt und dabei gar nicht registriert, was er damit anrichtet, dann schaut er blöd drein. Dauernd. Saga indes lernte privat wie beruflich immer mehr dazu, was nicht schlecht war, sie arbeiteten so schließlich besser zusammen. Jede Menge Wendungen können den Mist, den Martin verzapft, jedoch nicht rausreißen. Und kann daher auch kein Auge zudrücken.


    0/10
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  3. #678
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    Rogue – 1. Staffel

    Jack heißt eigentlich Grace und ist Undercover-Polizistin. Sie schleust sich in Jimmys Organisation ein, wo sie sich in kurzer Zeit einen Namen macht. Aber Jimmy ist genauso wenig auf den Kopf gefallen und hat einen Spitzel bei der Polizei – es kommt wie es kommen muß: Jack fliegt auf. Doch es ist nicht das übliche, was man hier zu sehen kriegt, denn anstatt sie zu töten, geht er mit ihr ein Zweckbündnis ein: Jimmy ist scharf darauf zu erfahren, wer der Verräter in seinen Reihen ist und Grace möchte wissen, wer ihr Kind auf dem Gewissen hat.

    Das war mehr als sehenswert. Sie wirken ziemlich eingespielt beim „Guter Bulle, böser Bulle“-Spiel – und er ist nicht mal einer ^^ Auch erkannte ich, das Jimmy so denkt wie sie, wenn sie mal die Fassung verliert. Fast wie bei einem richtigen Partner. Dann und wann konnte man nackte Körper und Sex bewundern, was ich im Grunde nicht gerne sehe, doch war’s nicht ganz so penetrant und öde wie sonst, trotzdem verwunderte es mich, sowas hier zu sehen. Kranke Psychos wie Max, die ihre sadistische Ader gut verstecken können, hasse ich zutiefst.

    Aber man kann es ihnen anmerken, wenn sie zum Beispiel zu sehr gegen jemanden hetzen. Er hatte ständig was gegen Grace, obwohl er sie nicht kannte. Fand ich merkwürdig. Dennoch hat er, weil er subtil agierte, Spannung erzeugt. Auch Deputy Chief Campbell habe ich durch seine Taten verdächtigt, und weil er seine Kollegen zu sehr lobte. Er hatte etwas an sich.... Die Zusammenarbeit von Grace und Mitch war astrein. Er hat alles gemacht, was sie ihm auftrug. Dies mochte ich wirklich, denn Wilson hätte sich nicht so scheuchen lassen.

    Aber da er ihr Ausbilder war, ist das wohl was anderes. Grace ermittelt teilweise auf eigene Faust. In der letzten Folge zieht die Spannungsschraube unglaublich an, die Vorarbeit leistete die 9. Folge. Als Wilson mit Mitch ein richtig gutes Duo bildet, war er kein so übler Kerl. Zuvor kam er mir nämlich noch dubios und wie ein Arsch vor. Eines habe ich überhaupt nicht verstanden: Cathy stachelte Alec auf und am Ende hatte sie Angst, weil es etwas härter wurde. Viel Dramatik, viel Gewalt, Sex, schockierendes und Wendungen gibt’s hier ebenso.


    7/10

  4. #679
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    Riverdale – 1. Staffel

    Veronica sah ich erst kritisch, selbst als sie von Betty in der Schule herumgeführt wurde war nicht ersichtlich, ob sie gut oder böse ist. Doch als sie Betty bei der Cheerleaderauswahl in Schutz genommen hat und in Sachen Archie bestärkt, unterstützt, da fand ich Veronica immer sympathischer. Die traut sich nämlich ganz schön was – immer. Auch wenn dieses „Dreieck“ wie ein Damoklesschwert über allem hing. Wen ich nicht leiden konnte: Archie (der weiß nicht, was Liebe ist) und Cheryl, die Bitch. Betty zu beschreiben ist einfach. Sie ist brav, nett und hat viel Liebe zu geben, ich war eindeutig auf ihrer Seite, denn man leidet sofort mit ihr mit – verzeihen tut sie ebenfalls recht schnell. So jemanden muß man mögen.

    Wenn sie mit Veronica Chuck foltert und ihre dunkle Seite sich zeigt, dann kam ich nicht umhin, auch das an ihr zu mögen. In ihr schlummert eine Bestie – sagte sie selbst über sich. Und das stimmt absolut ^^ Der Vorteil von »Riverdale« liegt klar auf der Hand: Man wartet darauf, das etwas passiert. Man wartet auf die nächste Enthüllung, die sicher kommen wird. Atmosphärisch war es wie ein Mix aus »Pretty Little Liars« (starke Mädels, eine Clique die selbst Nachforschungen anstellt, Schulalltag, Zickenkrieg und Freundschaft) und »Twin Peaks« (ein Toter aus dem Wasser, die Stadt umringt von Wäldern, Menschen mit Geheimnissen). Nur war »Riverdale« nicht so gut wie jene eben erwähnten Serien einzeln genommen.

    Romantisch wurde es genauso wenig, keiner der Paare paßte zusammen oder war an der Liebe interessiert (Bäumchen-wechsle-dich-Spiel). Also nichts Echtes oder gutes. Ich war überzeugt davon, das die Blossom-Familie es getan hat – entweder Cheryl oder die Eltern. Einzig und allein diese Bagage hatte ich in Verdacht. Nicht auszuhalten war die Beziehung von FP und Jughead – Vater und Sohn, keiner von beiden hat dazugelernt, oder wollte es. Würde gern mal wieder, also ab und zu, Bettys dunkle Seite erleben. Deshalb bleibe ich am Ball.

  5. #680
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    Empire – Musik. Familie. Macht | 2. Staffel

    Dieser neue Anwalt von Lucious gefällt mir unheimlich gut. Thirstys Einsatz geht über das normale hinaus und kann sich wahrlich sehen lassen. Es nimmt langsam Seifenoper-Dramatik an mit diesem Familienkrieg. Eine Art »Denver Clan«, bloß in schwarz ^^ Ich wußte ja schon vorher, das Lucious geschäftsmäßig was auf dem Kasten hat, aber den Kauf des Radiosenders und das er zudem Valentina unter Vertrag nahm, war ein genialer Coup. Als die Stadt mal wieder gezeigt wurde, kurz bevor er mit der Sensation rausrückte, da dachte ich mir selbst, das er noch so jemanden wie Valentina bräuchte.... er kann wohl auch meine Gedanken lesen *lach* Ein Leichendetektor, wow, Sachen gibt’s. Etwas Comedy inmitten schwieriger Zeiten.

    Was ich gar nicht schlecht finde, ist, das hässliche Dinge abrupt enden und plötzlich alles wieder gut ist (wie das im Knast oder mit der Staatsanwältin). Freda Gatz ist ne Gesangsgranate. Ich weiß ohne Untertitel zwar nicht was sie singt, sie hat aber was zu sagen, es ist energetisch, und roh, richtig hart. Sie ist wie ein ungeschliffener Diamant, nur sollte sie genauso bleiben. Sonst wird sie noch weich und gay und schmettert Liebeslieder wie Jamal *lach* Mit Lucious zusammen haben sie einen Wahnsinns-Song am Start („Boom Boom Boom Boom“), wenn der kein Preis abräumt, dann weiß ich auch nicht. In dieser Staffel passiert echt viel: Entführung, Erpressung, Verlust von Empire, die internen Querelen nicht mitgerechnet.

    Sehr viel unschönes ging von Cookie aus. Wenn etwas nicht paßt, ersinnt sie auf die Schnelle einen Ausweichplan, der sich stets verheerend auf ihre Familie, insbesondere ihren Söhnen, auswirkt. Denn das Leben läßt sich so nicht manipulieren. War echt gespannt, wie Freda darauf reagiert, wenn das mit ihrem Vater rauskommt (es war genauso wie erwartet und auch noch beim ASA-Award ^^). Heutzutage kann man doch nichts mehr vertuschen, alles kommt früher oder später ans Tageslicht. Bitte, bitte, nicht Rhonda. Ich denke es mir so: Anika stürzt, stirbt und das Baby überlebt. Das Kind wird Rhonda und Andre übergeben, die es aufziehen dürfen. Hakeem hat da nichts zu melden. Kann wirklich nur hoffen, das Rhonda ihre Rache bekommen hat. Die deutsche Synchro fand ich echt klasse. Nun weiß ich, nicht nur ein Po-Loch kann tight sein oder eine Beziehung, sondern auch ein Songtext. Voll dope *lach*


    7/10

  6. #681
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    Casual – 1. Staffel

    Eine tolle Eröffnung, wenn sie zu dritt über die Familie ablästern. In diesen paar Sekunden hab ich mich nicht nur köstlich amüsiert, ich hab mich auch verstanden gefühlt. In dieser wenigen Zeit lernt man das Trio am besten kennen – wie ich finde. Und witzig waren sie obendrein. Die Bruder-Schwester-Bindung mochte ich total. Am Anfang konnte ich Laura noch leiden, doch immer mehr zeigte sich, das sie das Paradebeispiel der Smartphone-Generation ist, welche ich so verabscheue. Dumm, dreist, unausstehlich und bloß Sex im Kopf, weil sie sich langweilen und nichts mit ihrer Zeit anzufangen wissen. Darum machen sie Ärger und die Worte „Teenager“ oder „Pubertät“ sind Ausreden, mit denen man sowas gerne entschuldigt.

    Da ist mir Alex lieber, der war ja auch der coolste hier, enttäuscht hat er mich nur einmal, und zwar beim Probeessen. Alex und Valerie konnten ihren Eltern beim Thanksgiving-Essen ein bißchen was heimzahlen, ging mir aber nicht weit genug – wenigstens hatten sie einander. Die Geschwister brachten Herz in die vergiftete Atmosphäre rein. Deren Zusammenleben in einem Haus war zu Beginn interessant, als das Drama zunahm, da nahm gleichzeitig mein Interesse daran ab. Sehe ich die zwei jedoch auf der Coach reden, wird mir ganz warm ums Herz. Verkorkste Figuren, zu viel Drama, zu wenig Comedy, nichts aufbauendes und irgendwie keine Balance, denn die Serie weiß glaube ich selbst nicht, was sie gern sein möchte.

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