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Thema: Inception

  1. #26
    Mitglied Avatar von Kayka
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    @Munky
    Glaub auch. :)


    Übrigens ein kleines, großartiges Detail das nur noch klarer macht wie durchdacht alles ist:

    http://www.youtube.com/watch?v=UVkQ0C4qDvM


    Meine Review kommt noch.

  2. #27
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    Original von Kayka
    @Munky
    Glaub auch.


    Übrigens ein kleines, großartiges Detail das nur noch klarer macht wie durchdacht alles ist:

    http://www.youtube.com/watch?v=UVkQ0C4qDvM


    Meine Review kommt noch.
    hab ich gestern nacht noch gesehen..
    und http://www.pasivdevice.org/ fand ich auch gut

    kanns kaum erwarten

  3. #28
    Mitglied Avatar von VampirePrincess
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    Ich freue mich schon sehr auf diesem Film,werde mir diesem Film nächster Woche mit meinem Bruder und ein paar Freunde von mir und meinem Bruder anschauen gehen.Die Trailers fand ich auch schon sehr interessant. ^^

  4. #29
    Mitglied Avatar von Kayka
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    Inception

    Bereits die Einführung des Filmes ist so dermaßen bildgewaltig inszeniert, das man sich fragt wie das im Laufe des Filmes getoppt werden soll. Und es wird getoppt. Der Film geht die Thematik des Träumens mit einer Seriosität und Authenzität an wie man es selten gesehen hat. Denkt man an Träume, dann denkt man oftmals an tanzende Einhörner und singende Regenschirme. In Inception ist kein Platz für sowas. Dafür ist er sich -und das könnte man kritisieren- zu ernst und zu persönlich. Es geht sowohl um Machenschaften finsterer Konzerne auf weltweiter Ebene, als auch das ganz persönliche Seelenheil eines einzelnen Individuums. Und so lässt sich auch der Rest des Filmes beschreiben. Trotz Bildgewalt, trotz Größenordnung und trotz Reisen rund um die Welt geht es vordergründig um die Beziehung zweier Menschen. Der ständige Wechsel zwischen Highconcept-Action in bester Matrix/Bond-Manier und Psycho-studie auf persönlichster Ebene funktioniert hier auf einzigartige Art und Weise. Trotz langer Laufzeit und sehr schwer zu verfolgender Handlung gab niemand im Kinosaal einen Mux von sich und niemand traute sich aufs Klo zu gehen. Das ist eine Art der Spannung und Beteiligung, die nur die wenigsten Filme auf die Leinwand zu bringen schaffen. Inception ist schlichtweg das Ergebnis dessen was passiert, wenn derjenige der Memento gemacht hat, alles Geld der Welt zu Verfügung bekommt um sowas ähnliches wie Memento nochmal zu machen. Und ruhig noch ein paar Nummern größer, Darling.

    10/10

  5. #30
    Mitglied Avatar von Petals
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    Ich habe mir den Film gestern in der Vorpremiere mit meinen Freundinnen angesehen und bin bis jetzt noch total gefalsht von diesem einfach genialen Film. In den USA ist der Film ja schon auf Platz 3 der besten Filme allerzeiten, und das er einer meiner Lieblingsfilme wird, habe ich auch zuvor nicht bezweifelt, aber nachdem ich in jetzt selbst gesehen habe, muss ich sagen: Film des Jahres...Jahrzehnts...whatever *grins* Der ganze Film ist eine einzige Verwirrung. Schon zu Anfang wird man in den Traum eines Traums befördert, bei dem man sich noch nicht ganz sicher ist, was nun Real und was Traum ist. Das Ganze ändert sich im Laufe des Filmes zwar nicht sonderlich, jedoch bekommt man einen gewissen Standort, an dem man sich halten kann. Dazu muss man sich aber voll und ganz auf den Film konzentrieren. Und bei zweieinhalb Stunden kann das manchmal schon schwierig sein. Aber vorallem die letzte Stunde, in der das Team versucht, einen neuen Gedanken in den Traum Fischer's zu pflanzen, reist einen förmlich mit und gibt einem das Gefühl mittendrin zu sein. Das Ende ist dann der krönnende Abschluss. Denn es steht einem völlig offen, ob das Ganze nun in der Realität oder im Traum passiert bzw. endet. Jeder hat sein eigenes, persönliches Ende, so wie ich.

    Inception ist ein Film, der hält, was er verspricht und manchmal auch darüber hinaus geht. Erstklassige Schauspieler, verblüffende Effekte und Etwas, von dem man gerne Nachts träumt, bevor man wieder in die Realität zurückkehrt. Haltet euer Totem bereit!

  6. #31
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    Jedes Wort dazu ist eines zu viel. Es gibt für mich in diesem Moment, eine Stunde nach Verlassen des Kinos, nichts, was es zu diesem Film zu sagen gäbe, dass ihn auch nur ansatzweise erfassen würde.

    Außer vielleicht, dass das einer der Filme dieses Jahrzehnts sein wird.

    Und, dass ich genau dafür Mindfucks liebe.

  7. #32
    Atreanijsh
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    !etwas Spoiler!

    Ein wirklich großartiger Film der zu keinem Zeitpunkt langweilig war, gegen Schluß bot er so permanente Action das ich mich an Filme wie Speed oder Crank erinnert fühlte. Nicht das diese mit dem Film auch nur ansatzweise etwas zu tun hätten, aber einfach dieses Gefühl permanenter Action ohne Pause.
    Andere Szenen erinnerten wie Kayka schon sagte an Matrix oder Bond ohne diese allerdings zu kopieren. Vorallem die Kampfsequenzen in der Schwerelosigkeit fand ich faszinierend.

    Der Schluss toppte dann mal alles und tat das was ich schon ahnte: Er schickte mich mit einem riesigen Fragezeichen nach Hause wie schon bei Shutter Island nur noch besser!
    Ich glaub ich werde ihn mir noch ein zweites Mal ansehen.

  8. #33
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    Ich auch, ich auch, Sano. Musste ebenfalls an das Ende von Shutter Island denken, nur halt noch mehr Fragezeichen.

    Wirklich großartiger Film. Sehr interessant aufgebaut, sehr gute Darsteller und vorallem äußerst spannend. Nolan hat mich nicht enttäuscht.
    Bambule, Randale in Dortmund bleibt die Schale!!

  9. #34
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    Ich hab mir den Film gestern auch angesehen und bin absolut begeistert. Zwar hatte ich ehrlich gesagt ein wenig "mehr" erwartet, denn die Trailer sorgten für diese Erwartungshaltung, aber ich kann an diesem Film absolut nichts erkennen, das mir auch nur ansatzweise nicht gefallen hat. Von Anfang bis Ende war man regelrecht gefesselt, es herrschte stets Spannung, Interesse und Neugierde.

    Jedoch empfand ich den Film garnicht als so "schwierig", wie er betitelt wurde. Ich bin der Meinung, dass ich von Beginn an alles verstanden habe, nur das Ende ist natürlich offen. Ist dieses nun auch ein Traum oder die Realität? Eine klare Antwort wird es darauf wohl nie geben aber das stört mich in keinster Weise.

  10. #35
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    ich fand das ende irgendwie ganricht soo offen. er trug keinen ring, wie in allen anderen träumen, der kreisel hat gewackelt und ich hab irgendwo gelesen man soll den am ende auch fallen hören können. aber hab nich drauf geachtet. zumal es sonst auch nen pervers langer traum wär

  11. #36
    Mitglied Avatar von Kinta
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    Habe die kompletten Credits geguckt und ich habe nix fallen gehört

  12. #37
    Mitglied Avatar von Kayka
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    MEGASPOILERALERT

    Hier mal Random hingeworfen. Es gibt einige Dinge die mich haben glauben lassen das der Film von Anfang an im Traum spielt. Vielleicht können wir das ja lösen

    - Erstens Mal hört man das Ticken einer Uhr sehr dezent und sehr oft. Auch an Stellen wo alle eigentlich wach sein sollten. Ich weiß nicht ob das nur Stilmittel ist um Spannung aufrecht zu erhalten oder ob das ein Zeichen sein soll für eine Traum-Maschine die läuft/überwacht.

    - In der Szene in der Cobb von Leuten gejagt wird im Markt, wird er von aller Welt so angeschaut wie in den Träumen beschrieben. Während er abhaut kommen die Gegner aus allen Ecken und Löchern geschossen wie Agenten aus der Matrix. Und als er im Cafe sitzt gucken ihn auch wieder alle an, was natürlich auch an der Unruhr herrscht, aber eben wieder genauso wirkt wie bei den Menschenmengen in den Träumen die auf das Subjekt aufmerksam werden. Außerdem gibt es einige traumähnlich Aktionen. Er springt von ziemlich weit oben ausm Cafe. Er zwängt sich durch zwei Häuser die ungewöhnlich nah bei einander stehen. Und Saito erscheint genau an richtiger Stelle um ihn zu retten. Ich habe irgendwo gelesen das man in den Menschenmengen auch Mal erkennen kann, außerhalb der Träume(oder eben doch innerhalb der träume). Muss man wohl im IMAX sehen.

    - Caines Charakter spricht es sogar aus und sagt das Cobb endlich aufwachen soll, was aber im Kontext zweideutig ist. Mal meint das schon deutlicher, kann aber nicht ernst genommen werden.

    Der Grund warum ich das gar nicht so abwegig finde ist der das CN ein kluger motherfucker ist und das eine ganz neue Metaebene und Dimension hinzufügen würde wenn es wirklich so wäre. Cobb wäre das eigentliche Ziel. Und auf der Metaebene die Zuschauer die eine Inception verpasst bekommen haben. Übrigens gibt es noch eine komplett andere Metaebene von der ich eben gelesen habe, in der man den Film aus einer Filmentwicklungs-perspektive betrachten kann. Cobb=Regisseur, Eames=Hauptdarsteller, etc. Krasser Scheiss.

    Dinge die dagegen sprechen:

    - Die Kinder sind älter(es wurden ältere gecastet) und haben nicht die gleichen Klamotten an.
    - Man soll angeblich hören können das das Totem umkippt(vorausgesetzt die leute stöhnen im saal nicht auf, wie bei mir)
    - Der Ehering ist nur dann dran wenn er träumt. Am Ende ist er nicht dran.


    mehr später oder so. oder nachm zweiten schauen.

  13. #38
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    Mich hat es nur sehr verwundert, dass Cobb nicht abgewartet hat, ob der Kreisel fällt oder nicht. Er war immer sehr ernst, hat den Kreisel stets genau beobachtet und hielt sogar schon einmal die Pistole bereit, um sich im Fall der Fälle zu erschießen, um aufzuwachen. Warum nicht am Ende?

    Er hat bei seiner Frau einen Inception vorgenommen, sie sollte glauben, dass es nicht die Realität ist, in welcher sie sich befindet. Dieser hat sich mit der Zeit immer weiterentwickelt, dies war ihr Antrieb. Und was war der Antrieb von Cobb? Er wollte unbedingt seine Kinder sehen, am Anfang konnte er dies noch unterdrücken aber am Ende war ihm dann alles egal. Genauso war es bei Mal, ihr war am Ende auch alles egal. Sie wollte stets mit Cobb zusammen sein, sie wollte mit ihm alt werden und doch ist sie gesprungen. Und Cobb hat wiegesagt den Kreisel hinter sich gelassen, ohne auf die "Antwort" zu warten, ob es ein Traum ist oder die Realität.

    Womöglich ein Inception bei ihm selbst?

  14. #39
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    es war ihm relativ egal, was wäre wenn hat ihn nicht interessiert, er hat sich mit dieser realität für sich abgefunden. er hatte seine kinder wieder, da war ihm egal obs nun ein traum ist oder nicht. so wie mal vor der inception sich damit abgefunden hat, dass der limbo ihre realität wird. zumindest hab ich das so wahrgenommen.
    er ist bereits mit mal alt geworden, und jetzt kommen seine kinder

  15. #40
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    Ja, deswegen bin ich der Meinung, dass es ein Traum war. Womöglich war sogar der ganze Film ein Traum, dies wäre vermutlich die beste Erklärung für das Ende. Cobb hat sich nicht mehr dafür interessiert, ob der Kreisel fällt oder nicht. D.h. am Ende hat er sich also dem Gedanken hingegeben, mit seinen Kindern zusammen zu sein, egal ob "Realität" oder Traum. Er sagte zu Beginn selbst, ein Gedanke ist der schlimmste Parasit. Und dieser Gedanke, mit seinen Kindern zusammen zu sein, hat seine Saat gelegt und sich immer weiterentwickelt.

  16. #41
    Mitglied Avatar von Sush
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    Also ich hab den Film jetzt nochmal gesehen, und fand ihn noch besser, da ich nun auf einige Dinge besser achten konnte und sich mir vieles erschlossen hatte was ich im beim ersten Gucken noch nicht so nachvollziehen konnte.

    Zum ENDE:

    Nach dem zweiten Schauen ist mir das Ende sehr klar geworden, und ich bin mir zu 90% sicher, dass es KEIN Traum ist. Die Sache mit dem Kreisel soll nur sowas wie eine Ironie des Films darstellen, um die Zuschauer noch einmal zu verwirren´da die meisten beim ersten Gucken schon verwirrt sind. Und es sollte darstellen, dass Cobb mit der Kreiselvergangenheit und Mal abgeschlossen hatte und sich seiner Realität absolut sicher war, dass er gar nicht mehr darauf schauen wollte ob der Kreisel sich nun unendlich dreht oder nicht. Das ist genau das gleiche Prinzip wenn bei einem Horrorfilm der Bösewicht stirbt und ganz am Ende wird dann doch nochmal irgendwo ein böses Lachen ertönen. XD

    Und: Wenn es ein Traum gewesen wäre (die anderen 10%XD), hätte er doch irgendwann so oder so wieder auf den Kreisel am Tisch gucken müssen, und wenn der dann noch weitergekreiselt hätte, glaub ich nciht, dass er damit hätte glücklich sein können.

    Zudem: Der Kreisel ist auch während des Films paarmal gefallen, also war der ganze Film kein Traum. xD

    Nolan sagte in einem Interview, dass es ein klares Ende gibt. Heißt, dass die Sache dass viele Leute das Ende als ein offenes Ende (Traum oder Realität) sehen nur dazu dienen sollte sich nocheinmal über die Materie des Films (was ist denn nun die "wirkliche" Realität) Gedanken zu machen. Denn es geht ja darum: Auch WENN es ein Traum wäre, für Cobb wäre es die Realität gewesen endlich mit seinen Kindern glücklich zu werden. Aber dadurch dass Cobb wusste, dass Traumrealität doch nicht gleich Realität ist, wie man ja am Beispiel von Mal sehen konnte, kann es nur DIE Realität sein.
    Es wurde im Film deutlich gemacht, dass Träume sich zwar echt anfühlen, aber trotzdem nie 1 zu 1 der Realität entsprechen (die Macht komische Dinge zu entwerfen und zu bauen, Tod usw. xD)

    Die Sache mit Saito fand ich auch ganz toll. Ich glaube, dass wenn er NICHT die 50 Jahre im Traum verbracht hätte um am Ende zuverlässig von Cobb gerettet zu werden(und damit Zeit genug gehabt hätte über sein Leben nachzudenken) hätte er Cobb womöglich den Zugang zu seinen Kindern verwehrt. (War ja anfangs so die Sache mit "Vertrauen und nicht Vertrauen".) Cobb ging ja damit auch ein Risiko ein. Aber dadurch, dass Cobb ihn dann nach 50 Jahren und dem ganzen Tohuwabohu doch aus dem Traum rausgeholt hat, wurde Saito am Ende doch noch zu 100% überzeugt Cobb als freien Mann zu entlassen. Wie schnell Saito zum Telefon griff...XD

    Naja, guckt euch den Film nochmal an, dann werdet ihr wissen was ich meine. xDDD
    "Es ist kein Tornado,....es ist auch kein Twister, es ist ein...!!! TORNISTER!!!"

  17. #42
    Mitglied Avatar von Mero
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    Genialer Film. Eben gesehe, immer noch gebashed.... Will auch eig nicht viel dazu sagen, war einfach zu krass...

    @ Sush:
    Eigentlich sind doch die Totems dafür da, festzustellen, ob man im Traum eines anderen ist, oder? Das bedeutet das es, obwohl der Kreisel mehrfach im Film umgefallen ist, trotzdem Cobbs Traum sein kann, oder?

  18. #43
    Mitglied Avatar von Sush
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    Hm....das denke ich eher nicht...es wurde schon kurz im Film gesagt, dass der Kreisel(bzw. das Totem) dazu da ist um Traum und Realität voneinander zu unterscheiden. Deswegen hat doch Mal das Totem weggesperrt. Sie wollte nicht mehr wissen ob es Real oder Traum ist weil sie in der Traumrealität glücklich(?) war. In WESSEN Traum man dann am Ende ist, ist vollkommen unrelevant. Traum ist Traum.
    "Es ist kein Tornado,....es ist auch kein Twister, es ist ein...!!! TORNISTER!!!"

  19. #44
    Mitglied Avatar von Mero
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    Also ich hab mir den Film gestern nochmal angesehen und Cobb sagt das der Kreisel "in Mals Traum nie aufgehört hat sich zu drehen".
    Außerdem sagt Arthur zu Ariadne das ein Totem dafür da ist um zu erkennen, ob man sich im Traum eines anderen befindet. Da nur der jeweilige Extractor/Architekt das genau Gewicht und die Einzelheiten des Totems kennt (deswegen darf er es nicht aus der Hand geben) können diese nicht gefälscht werden, bzw würde man es dann eben merken, wenn man sein Totem ansieht.
    Theoretisch also sehr gut möglich, dass alles nur ein Traum von Cobb war... Irgenwie bin ich nach dem zweiten mal noch verwirrter... :wiry:

  20. #45
    Mitglied Avatar von lil-kit
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    Ich hatte es auch so verstanden, dass wenn man in der Realität ist, dass der Kreisel bzw. das Totem sich so verhält wie es den physiologischen, realen Gegebenheiten auf der Erde entspricht, heißt der Kreisel muss umfallen.
    Befindet man sich allerdings in einem Traum kippt dieser nicht oder verhält sich unrealistisch, dann weiß man: Ich bin in einem Traum - ich habe es nicht so verstanden, dass da ein Unterschied zwischen dem eigenen Traum oder dem Traum eines anderen gemacht wurde. Wie Sush sagt: Traum ist Traum. Sonst müsste sich der Kreisel ja dreifach unterschiedlich verhalten: Für die Realität, meinen eigenen Traum und der Traum eines Anderen.

    edit: Diesen Film muss man echt mind. zweimal gesehen haben ö_ö

  21. #46
    Mitglied Avatar von Sush
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    Danke lilija-chan, das hast du sehr gut erklärt!

    Der Logik des Films nach MUSS es einfach die Realiät am Ende sein. Und das ist sie. :rolling:
    "Es ist kein Tornado,....es ist auch kein Twister, es ist ein...!!! TORNISTER!!!"

  22. #47
    Mitglied Avatar von Mero
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    Nach der Beschreibung wären ja aber die Totems irgendwas magisches das unterscheiden kann ob Traum oder nicht, den jeder Architekt wird ja die physikalischen Grundgesetze so belassen wie in der Realität, damit es dem Subjekt nicht auffällt.
    Coobs Kreisel ist für mich eh ein Rätseln, den wieso sollte er sich in einem Traum endlos drehen? In Mals Traum war das so, weil sie es so wollte.

    Aber sehen wir uns mal Arthurs Würfel an: Er meinte es ist ein Trickwürfel, dessen genaues Gewicht, die Verteilung und halt die Trickzahl nur er kennt. Deswegen gibt er ihn Ariadne auch nicht. Und er meinte er trägt ihn immer bei sich. Würde ihn jetzt jemand in einen Traum "sperren" und er hätte ihn nicht dabei (weil der Gegner es nicht wusste), weiß er, dass er in einem Traum ist. Sollte der Architekt ihn durchsuchen und alles so nachbauen, wie er es in seinen Hosentaschen hat, wäre das ja ziemlich sicher ein normaler Würfel. Arthur würde sicher schon am Gewicht ect. pp. und spätestens beim mehrmaligen Würfeln merken, dass es nicht sein Trickwürfel ist und somit wissen, dass er sich in einem Traum befindet.
    Ariadne hat ihre Schachfigur sicher auch irgendwie manipuliert, was man nicht gleich feststellen kann.
    Also so hab ich zumindest die Sache mit den Totems verstanden. Wie aber der Kreisel funktioniert weiß ich auch nicht... :wiry:


    Wieso MUSS es am Ende die Realität sein? Ich mein gab eigentlich genug Möglichkeiten das es ein Traum ist...

  23. #48
    Natalie Wormsbecher Avatar von Menolly
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    Hab ihn gestern auch gesehen und fand ihn echt gut! ^^

    Hab bewusst im Vorfeld alle Threads und Reviews gemieden, weil ich schon wusste, dass der Film mich interessieren würde und ich nicht gespoilert werden wollte. Darum wusste ich nicht ein kleines bisschen, worum es gehen würde. Als dann das Konzept mit den Träumen offenbart wurde, dachte ich: "Oh, interessant! Bin ja mal gespannt, wie sich das entwickelt! ^^" Der Anfang des Films war ein wenig holprig. Die vielen Sprünge und bis man kapiert, was eigentlich passiert, das dauert ein wenig. °__^ Und sobald man es kapiert, ist man auch noch ein wenig skeptisch, weil es einen ein wenig an Matrix erinnert. ^^

    Aber als dann die "Spezialeinheit" zusammengestellt wurde, hob es sich von Matrix ab. Der Witz und die verschiedenen Charaktere bereicherten den Film sehr! ^^ Auch die Dialoge waren nicht so pseudo-wissenschaftlich-mystisch-philosophisch, wie bei Matrix, wo man irgendwann kapiert, dass der Schreiber selber nicht verstand, was er da schrieb. Hier gab es kaum sinnlose Leerlauf-Kommentare und wenn sie mal auftauchten, übersah man sie schnell. °__^

    Als dann der Einsatz begann, war ich voll drin und konnte nicht aufhören zu grinsen! So viele schöne Ideen und so viel Originalität habe ich schon ewig nicht mehr gesehen, besonders nicht in einem Action-Film! Das Spielen mit der Schwerkraft, die verschiedenen Settings, die verschiedenen Zeitebenen und die Verschachtelungen in der Story und in der Psyche der Figuren. Cool! War echt klasse! Hat mir sehr gefallen! Und das offene Ende - fies! °__^ Aber auch sehr passend. Könnte mir kein Besseres vorstellen. Also bestanden in allen Punkten! Mehr davon! ^^

    10/10

  24. #49
    Mitglied Avatar von Sush
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    @Mero:

    Ja, das hab ich ja am Anfang auch gedacht, aber mittlerweile bin ich mir echt sicher, dass das Ende die Realität ist, rein von der logischen Chronik des Films her.
    Außerdem sagte doch Nolan selbst, dass der Film EIN Ende HAT! Nur dadurch, dass der Film so kompliziert ist fangen die Leute an Erklärungen zu suchen. Das war ja vom Regisseur beabsichtigt. Dennoch gibt es ein Ende. Und Ende heißt für mich "eindeutig".
    Und wenn es der Autor schon selber sagt, dann sollte es eindeutig sein.

    Und wie gesagt, Traum ist Traum. Ob nun im Traum eines anderen oder im eigenen Traum. Ich nehme an du interpretierst ZU viel da rein.
    Ich war ja beim ersten Gucken auch total unschlüssig und hab alles mögliche interpretiert, aber beim zweiten Gucken ist mir eine ganz klare logische Linie des Films bewusst geworden. Von daher...
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  25. #50
    Mitglied Avatar von Kayka
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    @Menolly

    Versteh deine Matrix-Kritik nicht. Die wissenschaftlich-philosophischen Themen werden in Matrix mindestens auf dem selben Niveau angepackt wie bei Inception. Mehr noch scheint sich Inception an so einigen Stellen bei Matrix bedient zu haben, was mMn aber legitim ist solange der Film auch etwas eigenes zu bieten hat. Nichts desto trotz kamen mir einige Details in Matrix wesentlich ausgearbeiteter und ausgereifter vor als bei Inception. Verstehe also nicht wie man auf den Gedanken kommt das die Autoren da weniger Wissen besitzen.

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