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Ergebnis 4.601 bis 4.622 von 4622
  1. #4601
    Mitglied Avatar von Sush
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    Mit Sektenverein nehme ich auch nicht zurück, damit meine ich ja die Art innerhalb der Gemeinschaft einer Religion an sich, damit verurteile ich aber nicht den einzelnen Menschen!
    Ich kann ja mal ein Beispiel nennen, damit ich in der Hinsicht besser verstanden
    werde:

    Ich habe jahrelang in einem Flötenkurs der evangelischen Kirche mitgespielt, 10 Jahre um es besser auszudrücken. Wir wurden von einer sehr lieben und netten evangelischen Musiklehrerin unterrichtet, wir hatten täglich mit Gläubigen zu tun.
    Das Einzige was ich in den 10 Jahren absolut skurril und sektenhaft fand waren die Sonntagsauftritte im Gottesdienst. Wenn der Pfarrer irgendwas aus der Bibel vorgelesen hatte und ab und zu das von den Zuhörern nachgesprochen wurde, alllgemein das Ganze drumherum. Meine Freundin und ich kamen uns echt wie in einer Sekte vor und hatten das Gefühl von "Haben die das denn wirklich SO nötig?"

    Aber nur weil ich das Prinzip sektenartig empfand, heißt das nicht, dass ich den einzelnen Personen untolerant oder respektlos gegenüber war oder so dachte!
    "Es ist kein Tornado,....es ist auch kein Twister, es ist ein...!!! TORNISTER!!!"

  2. #4602
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    Originally posted by Sush
    ... es muss ja GANZ GANZ genau geschrieben werden.
    genau so ist es. Ich versuche schließlich auch, mich möglichst eindeutig auszudrücken ....

    Und von wegen Sekten: Sekten sind "Religionen", die als solche (noch) nicht allgemein anerkannt sind, und Religion ist nichts als organisierter Glaube. Insofern hast du da nicht unrecht, allerdings ist die negative konnotation fehl am platze.

  3. #4603
    Dreamhafter SysOp Avatar von Minerva X
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    @Sush: Das ist aber halt noch nicht gerade besonders sektenartig. "Beschwörungsformeln" und Zeremonielle sind ziemlich universell auffindbar - in verschiedenen Bereichen. Da sind die Vorgänge halt geregelt, damit die Leute wissen was wann kommt. Das beruhigt und nimmt Unsicherheit.
    Und in einer Gemeinschaft fühlen sich die meisten Leute irgendwie wohler (der Mensch ist ein soziales Wesen und wohl eine Art Herdentier).

    Ich habe auch schon von Leuten gehört, die dabei ganz gut entspannen können...und da ich in der Schulzeit auch hin und wieder in der Kirche war, kann ich das jetzt auch bestätigen. Man weiss ungefähr was kommt, weiss wie lange es noch geht. Und mit der richtigen Stimmung war es auch teilweise etwas besonderes.
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  4. #4604
    Mitglied Avatar von Sush
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    Vielleicht hatten wir auch einfach nur nen schlechten Pfarrer!
    Ich konnte jedenfalls nicht entspannen.

    Übrigens hatte ich in meinem Studium Religion, und der Professor war erste Sahne, das hat mir sogar Spaß gemacht, da er das Thema unter den verschiedensten Aspekten betrachtet und das Smeinar richitg interssant gestaltet hatte.
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  5. #4605
    Mitglied Avatar von Yllana
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    mich haben Gottesdienste immer gelangeweilt und genervt, egal, wer se gehalten hat. Was auch der Grund ist, dass ich seit der 5. Klasse nicht mal mehr in die Schulgottesdienst gegangen bin.
    Aber diese Ostern bin ich in England beim Kathedralenbesichtigen zwei mal in einen Gottesdienst gestolpert und durfte feststellen, dass man das auch ein bisschen anders hinkriegen kann als bei uns. Hängt vermutlich damit zusammen, dass die anglikanische Kirche nicht so streng ist und die Engländern im Allgemeinen etwas lockerer sind.
    Da haben die Typen, die die Predigt gehalten haben (die Bischöfe der jeweiligen Diözese und nicht irgendwelche no name Pfarrer) schön irgendwelche aktuellen Ereignisse miteinbezogen und Humor eingebaut.
    War tausendmal lockerer und trotzdem irgendwie festlicher als bei uns. Aber natürlich hat ne gotische Kathedrale auch noch mal mehr Stimmung als irgendeine Betonkirche aus dem 20. Jahrhundert.

  6. #4606
    Mitglied Avatar von witzlos
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    [quote]Original von Yllana
    und die Engländern im Allgemeinen etwas lockerer sind.
    die engländer locker? das meinst du nicht ernst?!

    Da haben die Typen, die die Predigt gehalten haben (die Bischöfe der jeweiligen Diözese und nicht irgendwelche no name Pfarrer) schön irgendwelche aktuellen Ereignisse miteinbezogen und Humor eingebaut.
    War tausendmal lockerer und trotzdem irgendwie festlicher als bei uns. Aber natürlich hat ne gotische Kathedrale auch noch mal mehr Stimmung als irgendeine Betonkirche aus dem 20. Jahrhundert.
    war auch lange nicht mehr in der kirche. aber der pfarrer, der zu meiner konfirmantenzeit predigte, war gut. der hat auch immer aktuelle geschehnisse mit in seine andacht reingebracht und war sehr locker. war aber auch evangelisch
    R.I.P. liebes CIL-Forum


  7. #4607
    Mitglied Avatar von Yllana
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    Engländer gehören zu den lockersten und lustigsten Menschen, die ich kenne. British humor anyone?^^

  8. #4608
    Mitglied Avatar von Sush
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    Wobei ich glaube, dass das wieder von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Ich habe bisher noch keine lockeren Engländer gesehen, und ich war schon dreimal da. xD
    Vielleicht kommts auch wieder auf die Region an, wer weiß...
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  9. #4609
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    Original von Yllana
    Engländer gehören zu den lockersten und lustigsten Menschen, die ich kenne. British humor anyone?^^
    little britain



    @topic
    ich find es schön, wenn Menschen ihren glauben gefunden haben oder etwas haben, auf das sie sich stützen können - was ihnen halt gibt. Mir aber egal, ob das religion/wissenschaften/esoterik-kram ist. Solang ich mein ding durchziehen kann, wie ich will Zumal es eigentlich ganz interessant ist voneinander zu lernen - ne freundin von mir ist muslima - Ich hab viele Dinge von ihr gelernt/erfahren - wo sowohl Traditionen dabei sind, die ich eher als abstoßend empfand - aber andersrum auch Dinge dabei waren, die ich unheimlich faszinierend fand - von daher hab ich das für mich positive einfach übernommen Ich finde, dass ist aber nichtmal zwingend eine Frage der Religion.

  10. #4610
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    Sehr vernünftige Einstellung, Tomomo. Im Prinzip ist dies auch meine Meinung, und es kann eben auch unglaublich faszinierend sein, sich mit etwas auseinander zu setzen, was eben nicht so alltäglich ist, wie eine wissenschaftlich-rationale Weltvorstellung.
    Gestern war zum Bleistift die zweite Tag- und Nachtgleiche. Im Keltischen hieß dieses Fest "Marbon" (oder wie das geschrieben wird), und ich habe es gestern mit einigen Freunden mal rituell begangen. Das Ritual hatte eine faszinierende Botschaft, auch wenn es eher seltsam wirkt, Anrufungen zu machen ... Was ich damit sagen will, es ist der Kern der Sache, der zählt. Man sollte sich nicht von den oberflächlichen Sachen abschrecken lassen. Bei den drei monotheistischen Weltreligionen geht es im westlichen Raum nunmal eher darum, eine Wertegemeinschaft zu bilden und zu haben - eine Überzeugung zu haben, welche einem nunmal wärme und halt in dieser eiskalten rationalen Welt gibt.

  11. #4611
    Mitglied Avatar von Rosenrot
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    Seit heute halte ich gar nichts mehr von Religionen, bin nämlich ausgetreten. xP

    Weil das hier alles kein Märchen ist
    Kein Happy End für all die Leute
    Und wenn sie nicht gestorben sind
    Sterben sie noch heute


  12. #4612
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    Jeder soll an das glauben, an das er glauben will.

    Sobald dieser Glauben aber fanatisch wird, akzeptiere ich es nicht mehr. Wenn ich nur daran denke, wieviel Tote es durch fanatischen Gottesglauben gab und immer noch gibt, dann bekomme ich Angst.
    Islamistische Selbstmordatentäter, die unschuldige mit in den Tod reißen sind genauso verachtenswürdig, wie die Christen, die früher ihren Glauben mit dem Schwert verbreitet haben.

  13. #4613
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    Vom gesellschaftswissenschaftlichen Standpunkt sind Religionen aus der Unwissenheit der Menschheit vor mehr als tausend Jahren entstanden. Damals konnte man sich die Natur, Katastrophen usw. nicht erklären, heute schon. Warum gibt es dann noch Religionen? Wahrscheinlich, weil der Mensch etwas braucht an dass er glauben kann, was ihn führt und was ihm in schlechten Zeiten hilft voran zu kommen. Die Menschheit ist zu großen Teilen, aber nicht soweit zu erkennen, dass man an sich selber glauben muss und das Freunde und Familie viel wichtiger sind um in schlechten Zeiten weiter zu machen. Diese Entwicklung braucht Zeit und Aufklärung. Leider verstehten es, die religiösen Führer sehr gut, diesen Prozess seit Jahrhunderten zu unterdrücken, da sie ihren Einfluss und ihre Macht erhalten wollen. Der Drang seine Macht zu erhalten und zu stärken ist immernoch ein grundlegender Bestandteil des menschlichen Wesen und es ist sehr schwer, diesen zu überwinden bzw ihn von Außen zu unterdrücken. Eine Auswirkung dieses Machtdrangs ist die große Anzahl an Opfern, die der Kampf zwischen den Religionen in den letzten hunderten von Jahren gefordert hat und fordern wird. Im 21. Jahrhundert ist die Religion immernoch Auslöser für Konflikte, die Todesopfer fordern. All dies zeigt, dass ein Teil des Menschen sich in den letzten 2000 Jahren nicht wirklich weiterentwickelt hat.

    Fazit: Religion ist scheiße

  14. #4614
    Mitglied Avatar von Sush
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    Sehr schön, treffender hätte mans nicht formulieren können! :tup:
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  15. #4615
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    Original von Jacko
    Vom gesellschaftswissenschaftlichen Standpunkt sind Religionen aus der Unwissenheit der Menschheit vor mehr als tausend Jahren entstanden. Damals konnte man sich die Natur, Katastrophen usw. nicht erklären, heute schon. Warum gibt es dann noch Religionen? Wahrscheinlich, weil der Mensch etwas braucht an dass er glauben kann, was ihn führt und was ihm in schlechten Zeiten hilft voran zu kommen. Die Menschheit ist zu großen Teilen, aber nicht soweit zu erkennen, dass man an sich selber glauben muss und das Freunde und Familie viel wichtiger sind um in schlechten Zeiten weiter zu machen. Diese Entwicklung braucht Zeit und Aufklärung. Leider verstehten es, die religiösen Führer sehr gut, diesen Prozess seit Jahrhunderten zu unterdrücken, da sie ihren Einfluss und ihre Macht erhalten wollen. Der Drang seine Macht zu erhalten und zu stärken ist immernoch ein grundlegender Bestandteil des menschlichen Wesen und es ist sehr schwer, diesen zu überwinden bzw ihn von Außen zu unterdrücken. Eine Auswirkung dieses Machtdrangs ist die große Anzahl an Opfern, die der Kampf zwischen den Religionen in den letzten hunderten von Jahren gefordert hat und fordern wird. Im 21. Jahrhundert ist die Religion immernoch Auslöser für Konflikte, die Todesopfer fordern. All dies zeigt, dass ein Teil des Menschen sich in den letzten 2000 Jahren nicht wirklich weiterentwickelt hat.

    Fazit: Religion ist scheiße
    Da hast du wirklich in fast allem Recht :tup: !!! Bloß das Fazit, dass Religion grundsätzlich Scheiße ist würde ich so nicht gleich unterschreiben , immerhin gibts viele Leute die Kraft und Hoffnung aus einer Religion schöpfen können, weil sie an diese glauben... Und ich glaub, das ist in manchen Fällen schon was positives !

  16. #4616
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    Original von Alex15
    Original von Jacko
    Vom gesellschaftswissenschaftlichen Standpunkt sind Religionen aus der Unwissenheit der Menschheit vor mehr als tausend Jahren entstanden. Damals konnte man sich die Natur, Katastrophen usw. nicht erklären, heute schon. Warum gibt es dann noch Religionen? Wahrscheinlich, weil der Mensch etwas braucht an dass er glauben kann, was ihn führt und was ihm in schlechten Zeiten hilft voran zu kommen. Die Menschheit ist zu großen Teilen, aber nicht soweit zu erkennen, dass man an sich selber glauben muss und das Freunde und Familie viel wichtiger sind um in schlechten Zeiten weiter zu machen. Diese Entwicklung braucht Zeit und Aufklärung. Leider verstehten es, die religiösen Führer sehr gut, diesen Prozess seit Jahrhunderten zu unterdrücken, da sie ihren Einfluss und ihre Macht erhalten wollen. Der Drang seine Macht zu erhalten und zu stärken ist immernoch ein grundlegender Bestandteil des menschlichen Wesen und es ist sehr schwer, diesen zu überwinden bzw ihn von Außen zu unterdrücken. Eine Auswirkung dieses Machtdrangs ist die große Anzahl an Opfern, die der Kampf zwischen den Religionen in den letzten hunderten von Jahren gefordert hat und fordern wird. Im 21. Jahrhundert ist die Religion immernoch Auslöser für Konflikte, die Todesopfer fordern. All dies zeigt, dass ein Teil des Menschen sich in den letzten 2000 Jahren nicht wirklich weiterentwickelt hat.

    Fazit: Religion ist scheiße
    Da hast du wirklich in fast allem Recht :tup: !!! Bloß das Fazit, dass Religion grundsätzlich Scheiße ist würde ich so nicht gleich unterschreiben , immerhin gibts viele Leute die Kraft und Hoffnung aus einer Religion schöpfen können, weil sie an diese glauben... Und ich glaub, das ist in manchen Fällen schon was positives !
    denke ich auch so...

    allerdings gibts oft genug negatives.... gerade wieder diese geschichte, wo ein vater seine 13 jährige tochter erschossen hat, weil die seinen glauben nicht teilen wollte

    fazit: positives aus religionen ziehen - fanatismus ablehnen

  17. #4617
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    ich denke dass religionen essentiell für das innenleben eines menschen sind..religion stütz einen menschen..es verbindet und gibt einem das gefühl nicht allein zu sein

  18. #4618
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    Heißt das, dass nicht religiöse Menschen generell stets Einsam sind, depressiv und überhaupt ein chaotisches Innenleben haben?

    Bevor du antwortest: Entspann dich. Ich glaube zu wissen, wie du das gemeint hast, deswegen schlage ich einen kleinen Zusatz vor: essentiell für Menschen, die es brauchen bzw. das Wort "Religion" durch "Lebensüberzeugung" ersetzen.

    Religiös sein heißt ja nicht unbedingt, an diese krichen-Kausalität zu glauben - es heißt letztendlich einfach nur, etwas gefunden zu haben, was einen Frieden gibt. Was das widerrum heißt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

  19. #4619
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    ich hätte dich auch ohne deinen zusatz nicht auf ieine weise angegriffen

    ist ja deine meinung..

    obwohl ich wirklich die erfahrung gemacht habe dass agnostiker oder atheisten stets eine gewisse unruhe in sich tragen..dass selbe gilt gewiss auch für religiöse menschen..wobei für mich eine religion nicht unbedingt mit einer der weltreligionen konfrom sein..ich denke sogar das jeder mensch im endeffekt seine eigenen vorstellungen hat..die er in einen meist mit anderen religionsmitglieden konformen rahmen packt(ich hoffe man kann mir folgen :bigt

    "Religiös sein heißt ja nicht unbedingt, an diese krichen-Kausalität zu glauben - es heißt letztendlich einfach nur, etwas gefunden zu haben, was einen Frieden gibt. Was das widerrum heißt, muss jeder für sich selbst entscheiden. "

    da stimme ich mit dir 100%überein

    wobei ich es auch hasse wenn leute religiosität einstufen in religiöser..bisschen religiös..ich meine entweder its mans oder nicht, oder?

  20. #4620
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    Putzig

    @ciel blue, ich gehe davon aus du bist religiös, kannst du mir dann bitte mal erklären, wie man durch Glauben inneren Frieden findet?

    Und die Tatsache, dass man aus einer Religion Kraft und Hoffnung schöpft, ist mir auch nicht ganz verständlich. Es gibt aber Millionen Menschen auf der Welt die zu irgendeinem Gott beten, denen es trotzdem schlecht geht, die Leid ertragen.... . Zu Beten und zu Glauben ändert trotzdem nichts an ihrer Lage, es bringt sie eher nur dazu ihre Situation zu akzeptieren und zu ertragen. Aber es verleitet den Menschen nicht dazu etwas zu verändern. Und dies ist der Punkt wo ich zu der Schlussfolgerung gelange, dass dies der wahre Grund von Religionen ist. Bloß nicht dafür sorgen dass der Mensch etwas verändern will.

  21. #4621
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    Dieselbe Diskussion war doch erst vor ein paar Seiten...ich hab ein Deja-vu.
    Man sollte doch eigentlich eine gewisse Akzeptanz gegenüber verschiedenen Lebenseinsichten walten lassen, wenn diese auch Akzeptanz gegenüber der eigenen Vorstellung walten lässt...

    @Jacko: Ich habe ja nicht so viel Ahnung von Religion, aber eigentlich ist der Grundstein der Religion ganz sicher nicht, einfach alles hinzunehmen und nichts zu verändern. Das krasseste Beispiel, das mir hier (ich bin in der Schweiz) einfällt, sind die Calvinisten (oder nimm Zwingli): Nach der Vorstellung ist es vorherbestimmt wer in den Himmel kommt - und dass in Fleiss und Erfolg ausdrückt. Folge war, dass die Leute sich nicht gehen liessen (dann wären sie ja nicht erwählt gewesen), sondern sich abrackerten.
    Die weniger "harschen" Auslegungen im Christentum sehen ebenfalls eher den Grundsatz "Hilf dir selbst, dann wird Gott dir helfen" vor. Dabei sind dann Gebete Unterstützung und Bitten und eben gerade keine Aufforderung zum Nichts-Tun. Tatenlosigkeit (Faulheit) ist eines der Dinge, die nicht ganz Unbekannt als Todsünde (bzw. als schneller Weg zur Begehung) aufgeführt wurden.
    In Hinduismus und Buddhismus bestimmen ebenfalls deine Taten alles, was nach deinem Tod mit dir passiert. Du kannst dich erlösen, aber du musst dafür selbst Sorge tragen.

    Der Punkt ist, das der Glaube sicher eine Erleichterung darstellt. Man braucht Dinge an die man sich hält (und Menschen sind von Natur aus wohl eher "gläubig" - ob Homöopathie, Esoterik, Wahrsagerei etc. welche quasi teils zu Ersatzreligionen mutieren). Man bekommt eine Art Erklärung und im "besten" Fall noch eine Gemeinschaft mitgeliefert (Kirche mit Treffen nach dem Gottesdienst). Fällt die klassische Religion A weg, sucht sich der geneigte Mensch halt brav seine neuen "Götter" und "Götzen" - egal in welcher Form.
    Und eigentlich zeigt einem doch der Placebo-Effekt, dass hinter dem Glauben eine Menge steckt. Dass allein durch den Gedanken es könne wirken, teils ziemlich erstaunliche Wirkungen möglich sind - und dass ich dann durch die Zuwendung der "Gläubigen" gegenüber Kranken auch der Placebo-Effekt auf die positiv auswirkt.


    Ich habe irgendwie noch immer das Gefühl, dass sich einige zwanghaft durch eine negative Haltung zu jeder Art Religion etwas beweisen wollen. Seltsam...
    Und ziemlich erstaunlicherweise wird recht häufig der christliche Glaube kritisiert...der Islam bleibt aus Angst unangetastet - und über die Verfehlungen diverser Religionsvertreter und Mitglieder brauchen wir eigentlich nicht viel reden. Dass Menschen Menschen sind und manche ein bisschen fehleranfällig sind...naja...wissen wir.
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  22. #4622
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    @ciel blue, ich gehe davon aus du bist religiös, kannst du mir dann bitte mal erklären, wie man durch Glauben inneren Frieden findet?

    Und die Tatsache, dass man aus einer Religion Kraft und Hoffnung schöpft, ist mir auch nicht ganz verständlich. Es gibt aber Millionen Menschen auf der Welt die zu irgendeinem Gott beten, denen es trotzdem schlecht geht, die Leid ertragen.... . Zu Beten und zu Glauben ändert trotzdem nichts an ihrer Lage, es bringt sie eher nur dazu ihre Situation zu akzeptieren und zu ertragen. Aber es verleitet den Menschen nicht dazu etwas zu verändern. Und dies ist der Punkt wo ich zu der Schlussfolgerung gelange, dass dies der wahre Grund von Religionen ist. Bloß nicht dafür sorgen dass der Mensch etwas verändern will.
    Es gibt Umstände, die kannst du nicht ändern. Tödliche Erkrankungen z.B.. Wenn einem in solchen Fällen Religion inneren halt gibt, was ist dann daran schlimm?

    Manche Situationen MUSS man ertragen, und die kannst du nicht einfach ausblenden.

    Im Übrigen stehen Religionen für einige der grundlegenden Umbrüche auf diesem Planeten, z.B. die Entstehung des Kapitalismus. D.h. das System Religion ist ein Faktor, der sehr wohl Dinge in entscheidendem maßstab verändern kann.

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