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  1. #3326
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    Cleaner – Sein Geschäft ist der Tod


    Der ehemalige Polizist Tom versteht sich als Cleaner darauf, Tatorte zu reinigen. Was zuerst noch wie eine Verschwörung aussah, wurde doch ganz anders. Hat mich aber nicht weiter gestört, denn sein Job ist interessant (hab ja selber mal einen Tatort gereinigt), besonders wie er diesem nachgeht – dessen Methoden und Reinigungsmittel – und gewissenhaft ist er zudem. Spannend wurde es durch den Auftrag in der Villa, der eigentlich keiner war, welcher alles in Gang setzt. Und Samuel L. Jackson gefiel mir als ruhiger, nachdenklicher Cleaner.

  2. #3327
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    Absolute Deception

    Rebecca Scotts Mann ist vor 2 Jahren gestorben, doch FBI-Agent John Nelson eröffnet ihr, das er vor 3 Tagen ermordet wurde. Die Journalistin googelt ein bißchen und kurz darauf sitzt sie im Flieger nach Australien. Sie drängt sich ihm auf, was ihm mißfällt und mir zusagt, und bald schon sind sie ein Team. Wie sie zusammen arbeiten, obwohl er es nicht will, war das erste gute, das ansehnliche Urlaubsparadies, das zweite. Als ich erfuhr, das der Mann, der vor Jahren bereits seinen Tod vortäuschte, wieder tot sein soll, glaubte ich das keine Sekunde.

    Kurzweiliger Thriller mit guten Schauspielern

  3. #3328
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    Project-M: Das Ende der Menschheit

    Project-M ist ein wissenschaftliches und psychologisches Experiment. Vier Astronauten verbringen 1000 Tage an Bord der M-Station, die die Erde umkreist. Die Story und die Zahlen ließen mich an einen Film mit ähnlichem Inhalt denken: »400 Days«. Dort sind es, wie der Titel es bereits verrät, 400 Tage und tief unter der Erde, statt direkt im Weltraum. Jeder hat seinen Bereich, sie erfüllen Aufgaben und bekommen untereinander Probleme, die mir in »400 Days« jedoch besser gefallen haben – dieses Werk spielte mit den Erwartungen. »Project-M« kriegt nicht mal das hin. Kommen die drei jetzt unten auf der Erde an und was werden sie vorfinden? Gerade das war doch das wichtigste, schließlich hieß es, das, wenn sie den Fuß auf die Erde setzen, die Mission nur dann endet. Doch mit diesem Schluß bleibt alles in der Schwebe. Mal wieder werde ich (in einem Weltraum-Film) mit einem scheiß Ende abgespeist.

  4. #3329
    Mitglied Avatar von Junior Woodchuck
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    Woods And Meadows
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    PK (Indien 2014)

    Regie
    : Rajkumar Hirani

    Schauspieler: Aamir Khan, Anushka Sharma, Saurabh Shukla, Sushant Rajput, Sanjay Dutt,...

    Story: Ein Alien landet auf der Erde, steigt aus und das Raumschiff fliegt wieder weg. Ihm wird sofort die Fernbedienung, mit der er sein Raumschiff holen kann, von einem Mann gestohlen. Daraufhin begiebt sich das Alien auf die Suche nach der Fernbedienung, bei der er öfter zu hören bekommt, dass ihm nur Gott helfen könne...

    Fazit: Der derzeit erfolgreichste Bollywoodfilm ist hervorragend gelungen und auch für Leute die mit Bollywood weniger anfangen können (es wird nicht viel getanzt) absolut sehenswert. Auf der Suche nach der Fernbedienung wirft er religiösen Schabernack über den Haufen und liefert eine wichtige Botschaft auf den Punkt. Es ist auch eine schöne Liebesgeschichte verwoben, wird aber nie kitschig, ist lustig und die Musik passt auch.
    Kann man auf Youtube mit englischen Untertiteln schauen, es gibt aber auch eine deutsche Synchro bzw. Untertitel.
    Geändert von Junior Woodchuck (31.05.2018 um 16:07 Uhr)
    A Woodchuck Has Style And Substance, Lives With Intention, Takes Risks And Enjoys The Simple Things

  5. #3330
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    Kidnapping Freddy Heineken

    Den psychologischen und wendungsreichen Schlagabtausch zwischen Entführern und Heineken habe ich nicht gesehen. Aber Anthony Hopkins nahm ich diese charismatische Rolle ab, er war gut. Eine Entführung wäre jetzt auch nicht meine erste Wahl, um Geld zu scheffeln, doch den Mut dafür aufzubringen, es sich zuzutrauen das durchzuziehen und so viel Kohle rauszuholen, das man es nicht einmal tragen kann, verlangt Respekt ab. Die Haftstrafen waren jetzt nicht so lange und der Großteil des Geldes wurde nie gefunden. Toll waren die 80er.

  6. #3331
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    Battle of the Sexes – Gegen jede Regel


    Ich dachte, es ginge nur um den chauvinistischen Bobby Riggs und seinem Schaukampf gegen eine Frau: Billie Jean King. Aber der Lesbismus behielt von Anfang an die Oberhand. Nicht falsch verstehen, ich bin der erste, der eine lesbische Beziehung befürwortet – und ich mochte das mit Marilyn. Haben die Männer, wenn sie einen fremden BH bei ihrer Frau fanden, wirklich sofort an sowas gedacht? Ich meine, die Mädels gehen gemeinsam auf die Toilette, ziehen sich ohne Scham voreinander aus, tauschen Klamotten, Schuhe, alles ganz normal.

    In jener männerdominierenden Welt denkt doch kein Penisträger, das er seine Frau an eine Frau verlieren könnte. Naja, vielleicht hatte Larry einfach nur das richtige Gespür zur falschen Zeit. Die erste Hälfte des Films zeigt privates, um sich gleich darauf dem Geschlechterkampf zu widmen. Witzig war die Pressekonferenz, denn Bobby redet sich um Kopf und Kragen *lach* Sowohl die Matches als auch die Musik gefallen mir. Gut war ebenso, das Billie Jean ja nicht nur für sich und das Preisgeld spielte, sie spielte für alle Frauen auf dieser Welt.

    Die 70er erwachen hier zum Leben ^^

  7. #3332
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    Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie


    Ich finde den Titel einfach grandios, er ist schön lang und das Cover somit voll. Übrigens ist auch das Cover toll. Sam(antha) und ihre besten Freundinnen Lindsay, Elody und Ally sind eine Girl-Clique, die ständig zusammen abhängen. Wenn die Mädels, wie zu Beginn, jede Menge Energie versprühen und zusammen glänzen, dann sah alles so rosig aus. Als könnte sie nichts trennen. »Wenn du stirbst....« besitzt dieselbe melancholische Note eines »2:37«, auch das schulische und sogar wenn dieselben Momente oft wiederkehren, nur etwas anders. Und natürlich kommt einem ebenso »Und täglich grüßt das Murmeltier« in den Sinn, wenn Sam die letzten 24 Stunden immer und immer wieder erlebt. Darum wußte ich auch, das es bei Sam anders ablaufen würde. Ihre Wiederholungen mochte ich, man fiebert schließlich mit, es fesselt einen, wenn sie sich was neues einfallen läßt (wie die böse Version von ihr).

    Schule in Filmen ist genau mein Ding und da ich Sam durch den Tag begleite, egal wie der ausgeht, sind Hintergründe über die Figuren entscheidend. Konflikte, die zu Tage treten und eine Freundschaft, die auf Lügen beruht. Mädchenfreundschaften – so gern ich sie auch sehe und deren Energie mag – sind schon merkwürdig. Dafür hat Sam ihren Freund ausgetauscht: Einen coolen gegen einen Langweiler. Was ich einerseits gut fand, da ich genauso ein Langweiler war, andererseits würde sie das in echt niemals tun. Mädchen ist Optik wichtiger als alles andere, sie wollen verarscht und betrogen werden, damit sie was zu erzählen haben, wenn ihre Freundinnen sie besuchen. Überrascht hat mich, das gerade Sam Mobbing gutheißt. Und Izzy wäre die Kälte jetzt sicher egal, Hauptsache, sie könnte ihre Schwester nochmal drücken. Ob sie an die letzte Umarmung denkt und wie sie schnell ins Haus geflitzt ist?

    Fürwahr vortrefflich: Der Look des Films, die Atmosphäre, die Charaktere, das Schwermütige und selbstverständlich das Ende – was das angeht: Solche Enden liebe ich. Der Film bleibt so länger im Gedächtnis. Das Herz schmerzt zwar am Schluß und doch kann man es irgendwie akzeptieren, da durch sie alles anders wurde. Gut gemacht, Sam.


    10/10

  8. #3333
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    Janky Promoters

    Russell und Jerryroll sind Promoter, zwei unfähige Promoter, die ein kleines aber feines Rap-Konzert auf die Beine stellen. Sie sind eigentlich ganz cool, vor allem Russell, denn Jerryroll ist unzuverlässig. Es geht hier hauptsächlich darum, wie sich die beiden Geld besorgen, um die Leute bezahlen zu können – was nicht so mein Fall war. Eins gefiel mir dennoch: Jeezy wird beinahe von einem Zimmermädchen vergewaltigt. Sie hatte das Höschen schon ausgezogen und sich auf ihn geschmissen. Verdammt, ich hätte Rapper werden sollen *lach*

  9. #3334
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    The Square (Ruben Östlund/2017)

    Brillante Satire auf den selbstverschuldeten Konflikt zwischen sich progressiv gebender Kunstszene und dem abstrakten hohen PC-Anspruch, der hier von einer völlig schwachsinnigen, "hippen" Werbeagentur (wie geradewegs aus der HBO-Serie "Silicon Valley" entnommen) sabotiert wird. Die Szene mit dem Affenimitator, der die königliche Festgala zum Entgleisen bringt, ist jetzt schon für die Ewigkeit. Auch herrlich das Interview mit dem Starkünstler (Dominic West), das permanent von einem Zuschauer mit Tourette-Syndrom unterbrochen wird.
    Der Film reiht sich zwischen einige andere Werke der letzten Zeit ein, in denen ebenfalls ach-so-aufgeklärte großbürgerliche Milieus von "primitiven" Störmanövern nachhaltig irritiert werden, und zwar "Happy End" (Michael Haneke), "Toni Erdmann" (Maren Ade) und - am bösesten - "The Killing Of A Sacred Deer" (Yorgos Lanthimos).
    Wie in letzterem gibt es hier auch einige großartige visuelle Einfälle, nicht zuletzt die unglaubliche Treppenhaus-Szene am Ende. Wie so häufig ein würdiger Gewinner der Goldenen Palme (auch in diesem Jahrzehnt ist da die Trefferquote noch sehr hoch, siehe etwa die lupenreinen Meisterwerke "Blau ist eine warme Farbe" und "Dheepan").

  10. #3335
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    Die Macht des Bösen

    Es war keine Sternstunde für den Mann mit dem eisernen Herzen und seine Mannen, das man ihn so leicht erwischen konnte. Aber für die Attentäter genauso wenig, dazu gleich mehr. Das Beste war, für mich, das Heydrichs Frau Lina glühende Nationalsozialistin ist und ihn erst „unterweisen“ mußte, ehe er sich hervortun konnte. Wir könnten jetzt den Frauen die Schuld an allem geben *lach* Kurz bevor der Anschlag stattfindet wird kontinuierlich Spannung aufgebaut. Das sie aber flüchten, nachdem sie es taten, enttäuschte auf ganzer Linie.

    Nervenzerreißend spannend wurde es erst, als die Suche beginnt. Ich ertappte mich dabei, wie ich für die Deutschen Partei ergriff. Und ich wußte auch warum: Denn die Attentäter sind wie Feiglinge weggerannt. Sie hätten die Japaner zum Vorbild nehmen sollen, wenn man ein Attentat verübt, sollte man dafür auch sterben – Ehre nennt man das und jeder Mann sollte sie besitzen. Diese Leute besaßen keine Ehre, denen war scheißegal, das die Bevölkerung darunter leiden muß, die kamen schließlich aus England und wollten wieder dahin fliehen.

    So viele Hakenkreuz-Flaggen habe ich lange nicht mehr gesehen.

  11. #3336
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    Barry Seal – Only in America


    Dies ist eine wahre Geschichte, wie so oft, und wie so oft eine unglaubliche. Wo er überall war, was er transportiert hat und für wen, war mehr als interessant. Er hatte ziemlich viel zu tun und ganz besonders lustig war, das er nicht wußte, wohin mit den Geldkoffern ^^ Solche Probleme möchte ich auch mal haben *lach* Wenn die CIA ihn nicht anständig bezahlt, muß er sich was einfallen lassen. »Barry Seal« macht sehr viel Spaß, die eingestreuten Videoaufnahmen, welche später entstanden sind aber auf kommendes hinweisen, verstärken den Eindruck noch. Tom Cruise macht sich als CIA-Agent ziemlich gut, er mimt ja eigentlich immer charmante Schlitzohren und auch diesen Barry bringt er glaubhaft rüber.

    Sowohl die 70er als auch die 80er sind hier präsent, also der perfekte Film für einen wie mich ^^

  12. #3337
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    Roller Coaster Life

    Mir kam es so vor, als gehöre der Film zu einer TV-Serie gleichen Namens. Was da aber ab 18 sein soll, frage ich mich echt. Ich habe Bilder mit einer 12 und einer 16 drauf gesehen, doch die 18 ist eher nach dem Motto: Wer bietet mehr? ^^ Janes Abenteuer zu ihrem Vater zu kommen ist abgefahren, sowas hat man noch nicht gesehen. Da wie ich meinte, die Serie zu einem Film umgegossen wurde, kamen die Abschnitte wie Episoden rüber: Transvestiten, Aliens (Jane und ihr Freund wollen von Außerirdischen entführt werden, um Sexkräfte zu erlangen) und My Lover has a Secret!! – dies waren meine Highlights. Am allercoolsten war, sie liebt Fernsehserien und lebt dafür, damit konnte ich mich total identifizieren ^-^

    Und der „Jane White“-Song ist der reinste Ohrwurm. Zu verrückt, um es bewerten zu können.

  13. #3338
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    Maze Runner – Die Auserwählten in der Todeszone (DVD)


    Intensiv und voller Action startete Teil 3 mit dem Zug und der Kameradschaft, die seit Teil 1 stark ausgeprägt ist und stets hervorgehoben wird, so das ich gleich wieder drin war in der »Maze Runner«-Welt. Man kann auch sagen gefangen, denn hier ging es Schlag auf Schlag. Erneut gab’s dieses „Einer für alle, alle für einen“, wenn Thomas jeden retten möchte und sobald er in Schwierigkeiten steckte, die anderen sich aufmachten, ihn rauszuholen und ihm damit beizustehen. Starke Freundschaftsbilder sind das. Die Stadt, das Hauptquartier, ist eine weitere Attraktion – besonders visuell. Wird das Tor gesprengt und strömen daraufhin abertausende von Widerständler in die Stadt, um sie zu zerstören, mußte ich an »Troja« denken. Als die Polizei jenen Mob aufhalten wollte und daran scheiterte, war »Resident Evil 3« präsent. Auch war der Film schön lang. Teresas tragisches Ende erschüttert mich immer noch.


    9/10

  14. #3339
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    Hochzeit Undercover – Wer schützt die Braut?

    Tanya ist der einzige weibliche Bodyguard in der Sicherheitsfirma, in der sie arbeitet. Der neue Auftrag lautet: Eine Brautjungfer mimen, um die Braut Daisy zu beschützen. Doch sie hasst Hochzeiten und ist daher gar nicht erfreut. Das klang für den Anfang nach etwas, was Spaß machen könnte. Und mit dem 5-tägigen Event, an deren Schluß die Hochzeit stattfindet, hoffte ich es wirklich. Auch wenn sie nicht lächelt, noch nicht zumindest, fand ich sie witzig. Toll zudem, weil die anderen Brautjungfern sie nicht ausschlossen, ganz besonders Daisy hält immer mehr zu ihr. Mittlerweile ist Tanya aufgetaut und da kommt nicht nur Freundschaft, sondern ebenso Romantik ins Spiel. Eins kommt zum anderen und das total herzlich und schön.

    Sie gehört nun dazu, ob man es glaubt oder nicht ^^

  15. #3340
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    Wer ist mein Mann?

    Dachte, dies wäre ein stinknormaler romantischer Film. Darüber wäre ich schon froh gewesen, sonst hätte ich ihn nicht gekauft, aber glücklich machte mich ab einem bestimmten Zeitpunkt folgendes: Als Jennifer ihren besten Freund Kevin wegen einer blöden Verlobung mit einem anderen Mann nach 7 Jahren des Zusammenlebens vor die Tür setzen will, macht sich dieser schlau und beruft sich auf „eheähnliche Gemeinschaft“. Das geht auf vergangene Zeiten zurück, zumal die Voraussetzungen für eine vollwertige Ehe alle erfüllt werden.

    Sie sind praktisch verheiratet, doch Jen will das nicht akzeptieren und versucht nun Kev zu vergraulen. Große Klasse. Wirklich, ab dem Zeitpunkt, wo der Bruder ihm diese Möglichkeit eröffnete, er war Anwalt, bekam die Story nicht nur ihre erste und wichtigste Wende, der Film zog auch mächtig an, wurde megainteressant und war sowas von spannend, als hätte ich einen nägelkauenden Thriller vor mir. Ein regelrechter Kracher. Ich wollte wissen, wie er damit durchkommt und wie sie sich dagegen wehrt *lach* Wahnwitzig witzig geht es zur Sache.

    Ich meine, viel bringt Bryce (ihr Verlobter) ja nicht in die Beziehung ein, Kev dagegen war immer für sie da und immer um sie herum, sie kennen sich schließlich seit 19 Jahren, solch eine starke Verbindung kann man nicht wegdiskutieren. Aber wenn ein Verlobter nicht mal die Lieblingsfarbe seiner Angebeteten kennt, dann hat jene Verbindung nicht den Hauch einer Chance. Ist aber nur meine Meinung. Ganz zu Anfang kam mir der Titel seltsam vor, denn es war ja klar, wer ihr Mann werden würde – ein Freund bleibt meist nur ein Freund.

    Doch durch den Kniff ist »Wer ist mein Mann?« wie entfesselt und ich bin hin und weg ^-^


    8/10

  16. #3341
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    Das Geheimnis der Geisha

    Es beginnt wie ein alter Krimi aus längst vergangenen Tagen. Als die Liebenden tot am Boden lagen und der Böse wie Hannibal Lecter zwischen den Leuten auf der Straße verschwindet, dachte ich mir gleich, das der Abspann kommen würde ^^ Dies sagte mir zu, nur nicht das Ende jener kurzen Geschichte. Zurück in unserer Zeit: Oe gefiel mir da nicht so. Schnell keimte in mir der Verdacht auf, das Tamao Oe sein könnte. Je unwahrscheinlicher einem etwas vorkommt, desto wahrscheinlicher ist es. Auch schrieb sie am Computer. Doch am tollsten war die Enthüllung am Schluß. Sie schockte, obwohl ich kein Fan von Alex war. Da ich aber wußte, das es schlecht für ihn ausgehen würde, konnte ich den Schock wenigstens genießen.

  17. #3342
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    Boris Becker – Der Spieler


    Die Doku bietet viel zu wenig. Viel zu wenig mitreißendes, emotionales und viel zu wenig Laufzeit, wenn man bedenkt, wer Boris damals war. Schön, das die hübsche Lilly zu Wort kommt und in die Kamera sagt, was sie denkt. Nur wenn es Aufnahmen aus der Kindheit und von seinen Erfolgen gab, wurde die Doku aufgewertet. Ich fand alles recht oberflächlich. Bei der Steffi Graf-Doku, die hoffentlich auch mal in Angriff genommen wird, möchte ich definitiv mehr sehen. Obwohl Steffi auch hier zu sehen war ^^ Es ist kein Geheimnis, das ich die Mädels früher lieber im TV gesehen habe als die Männer. Und Steffi dominierte sie alle ^-^ Steffi braucht keine Skandale, um über die Runden zu kommen oder aus Angst, vergessen zu werden.

    Sie ist schon lange bloß Familienmensch und bleibt dennoch unvergessen. Becker sollte sich Steffi zum Vorbild nehmen. Und undankbar ist er ebenso, so manch anderer würde sicher gern mit ihm tauschen.... sind wir jetzt Schuld, das er Scheiße gebaut hat? Das er Sex in der Besenkammer hatte? Oder das die Presse negativ über ihn schreibt? Danke, sowas brauche ich. Und der Schluß zieht einen noch mehr runter. Nicht „unser“ Boris? Der weiß aber schon, das er ohne seine Fans keine Millionen gescheffelt hätte, oder? Ohne uns Fans wäre er kein Superstar. Wir haben ihn groß gemacht. Und das ist nun der Dank: Verleugnung. Da lobe ich mir Steffi, sie hält sich aus allem raus und bleibt sich treu. Um sie ist es still geworden.

    Zu still. Zeit für eine Doku.

  18. #3343
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    The Dinner

    Ich mag es generell, wenn Familien am (Essens-)Tisch sitzen und, ob nun gewollt oder nicht, sämtliche Themen anschneiden, die vorher tunlichst vermieden wurden. Zumindest hoffte ich auf genau sowas, denn die Bilder sahen stark danach aus. Der Stein des Anstoßes brachte mich schon auf die Palme. Es gibt Fernsehen, DVDs, Videospiele, Internet und Handys, die Kids können sich heute doch gar nicht langweilen. Und trotzdem machen Michael und Rick so etwas Dummes. Wäre ich an seiner Stelle, meine Mutter würde mich für die Tat bestrafen.

    Doch Michael läuft frei herum und seine Mutter tut so, als hätte er nichts getan. Dann laberte Paul ständig nur sinnloses Zeug, der hörte nicht mehr auf zu labern. Meckern tut er auch in einer Tour. Deren Familienleben ist stinklangweilig. Einmal sind er und Stan nach Gettysburg – was hat das mit dem Dinner zu tun? Alle Charaktere, bis auf Stan, der war der einzig vernünftige, sind gestört und total nervig. Ein verwirrender, strunzblöder Film, welcher mitten in einer Szene plötzlich aufhört. Es war eine zweistündige Tortur und Strafe genug.

  19. #3344
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    Una und Ray

    Wenn man den Trailer sieht, denkt man unwillkürlich, das er etwas getan hat, was er nicht hätte tun sollen – an das schlimmste natürlich und an eine Abrechnung. Von Una. Aber sie wollte nur wissen, warum er sie damals verließ und an die alten Zeiten anknüpfen. Wie das vonstatten geht, ging mir auf den Keks. Ich war klar auf seiner Seite und das von Anfang an, immer wollte ich, das sie verschwindet, denn sie stört sein normales Leben. Doch ihre Liebe ist nicht erkaltet wie seine, er hat ein neues Leben aufgebaut, während sie noch in der alten Welt lebt. Als sie ihn auf der Arbeit einen Besuch abstattete, wußte ich nicht, ob sie ihn um den Hals fallen oder ihn Ohrfeigen würde. Er mußte sich seinerzeit den Psychologen stellen, sie jedoch, so scheint es, nicht. Sie hätte es aber nötiger gehabt. Nicht wegen der Liebe, die sie für Ray empfand, sondern wegen der Aufarbeitung des ganzen Trubels um ihre Person.

    Überhaupt: Was sollte der Besuch nach 15 Jahren, wenn sie doch weiß, das jeder, außer sie selbst, weiterlebt? Una kommt, redet, ist dabei überaus aufdringlich und dann noch dieses Ende – heißt das, das sie die Party und damit auch ihn verläßt, oder wie? Nicht, das sie nächste Woche wieder kommt. An dem Film ist nichts Besonderes, höchstens vielleicht Unas Penetranz. Ich meine, beide reden nur und er kann sie nicht abschütteln, bis zum komischen Ende: Hat er sie jetzt abgeschüttelt? Gehofft habe ich es zumindest. Folgendes habe ich gesehen: Die zwei hatten, was man wohl schwerlich leugnen kann, eine (starke) Verbindung, doch die Gesellschaft ließ es nicht zu. Aufgrund dessen kappt Ray die Verbindung, nun fliegt Una losgelöst herum, wie ein verlorener Astronaut im All, der auf Hilfe hofft. Es kam aber keine. Kein Wunder, das sie nicht weiß, was sie fühlen soll. Für wen auch immer.

  20. #3345
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    Wilde Kirschen – The Power of the Pussy

    Drei Freundinnen wollen nicht im berühmt berüchtigten Bang Book des Footballclubs stehen und schlagen zurück, im Stil von: Wenn Mädchen sich rächen. Helen war mir etwas zu naiv, und zu prüde, sie hat ja noch nicht mal einen Vibrator (den müssen Katlyn und Trish ihr schenken) oder masturbiert (dank des Streits geht sie es endlich an), wie soll sie da bereit für Sex sein? Ich gebe ihren Freundinnen recht: Helen ist für Sex nicht bereit, weil sie ihn nicht genießen könnte. Die Frage von Katlyn, wie ein Typ ihr Gefühle bereiten soll, wenn sie sich die nicht mal selbst bereiten kann, ist eine ziemlich gute. Trish pflichtete ihr bei. Ständig stellte man sich die Frage „Sex oder nicht Sex“, was ich beim besten Willen nicht verstehen konnte.

  21. #3346
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    Animal – Das Tier im Manne

    Schon bei Marvins Abgang über den Abhang habe ich so hemmungslos gelacht wie lange nicht mehr ^^ Mit seinen Tierfähigkeiten und der Frau, eine Umweltschützerin mit dem Herz für Tiere, für die er schwärmt, sorgt er für irrsinnigen Spaß, total tierisch, ferner wurde es mit Rianna, der Baumfrau, die ihn nämlich genau so mag, romantisch.

  22. #3347
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Private School – Die Superanmacher


    Nettes 80er-Jahre-Erotikfilmchen der besseren Machart, interessant besetzt, total witzig, auch wenn Neid und Missgunst hier ebenfalls zu finden sind. Doch der Spaß ging nicht nur von den Jungs aus, die sich ständig in das Mädcheninternat reinschmuggelten. Der besoffene Vater war gut und natürlich die vielen nackten Mädels, die unvergessliches präsentieren ^^
    Geändert von Filmfreak (16.07.2018 um 13:17 Uhr)

  23. #3348
    Mitglied Avatar von Bücherwurm77
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    "Das Superding Der 7 Goldenen Männer, 1966"

    Hatte ich bis heute noch gar nicht gesehen, glaube ich.
    Ganz nette Fortsetzung von dem gestern erwähnten "7 Goldene Männer", mit der gleichen Besetzung und von dem gleichen Regisseur.
    Wobei ich sagen würde, daß ich den ersten Teil doch ein kleines bißchen besser fand (die Idee von den Goldbarren in einer Schweizer Bank, die dort von der Kanalisation aus angezapft werden, war einfach nicht zu übertrumpfen).
    Besonders lustig fand ich diesmal die eine Szene, wo Rossana jedesmal laut rülpsen muß, wenn ein gewisser General mit ihr knutschen will - in Wahrheit kommt dieses Rülpsen gar nicht von ihr, sondern wird von ihrem listigen Freund Leroy vorgetäuscht, der sie die ganze Zeit mit versteckten Kameras beobachtet. :-D

  24. #3349
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Hab Ich beide gesehen. Langweilig, nervend und bemüht lustig. Einzig die scharfe Podestà ist die Mühe wert. Ein lohnenswertes Caper-Movie aus Italien ist 'Top Job' mit Edward G. Robinson und Janet Leigh. Die mit den dicken, fetten Pudeln. Und der verrückte Klaus spielt mit.
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst
    Mit Bastei-Gruß,
    Euer Frank

  25. #3350
    Mitglied Avatar von Bücherwurm77
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    Wenn jemand im richtigen Leben solche Goldbarren stehlen könnte, wie in den von mir genannten Filmen, dann dürfte er es ziemlich schwer haben, dafür einen Hehler zu finden und es in Bargeld umzuwandeln (es sei denn, er ist in der Lage, das Gold selbst zu schmelzen und daraus Schmuck zu machen). Aber soweit ich das Ganze verstanden habe, handeln die Hauptfiguren in den beiden Filmen weniger aus Habgier sondern eher um sich selbst zu beweisen, was für tolle Gauner sie sind - sozusagen in Arsene-Lupin-Manier.

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