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  1. #3401
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Sex School – Klär mich auf

    Wie kommt man dazu, jemanden einzustellen und Sexualkunde unterrichten zu lassen, wenn dieser keine Ahnung davon hat? Dieser jemand, der keine Ahnung von Tuten und Blasen hat, heißt: Laci Cox. Vom Typ her hätte ich gesagt, spielt sie noch mit Barbies. Trotz vieler Stofftiere auf dem Bett: Sie ist Teil der Besetzung im neuen Sexualkundeprogramm. 8 Studenten dienen ihr als Versuchskaninchen. Ein Testlauf, aber sie darf gleich ran. Sie ist keine Irin, sie ist nur naiv und unschuldig. Etwas zu sehr. Es schien, als könne sie nichts richtig machen.

    Was sie definitiv drauf hat, das ist positives Denken. Der Unterricht beginnt und sie fängt plötzlich an zu tanzen, um die Situation aufzulockern. Manchmal ist sie schon goldig ^-^ Mir sagten ihre Bewegungen sehr zu, den anderen leider nicht ^^ Ihre Schwester Marci ist total verrückt. Wie können beide nur so verschieden sein? Denn Marci bumst jeden, der nicht bei drei auf dem Baum ist. Sie triezt Laci auch oft, was mir nicht gefiel. Dann wiederum gibt sie ihr Tipps, die zwar nicht fruchteten, aber immerhin. Trotzdem: Sie ist eine gute Schwester.

    Von Roberta hörte man Horrorgeschichten, doch als die Spritzerin, wie sie vor allem genannt wird, sich endlich zeigt, da fand ich sie gar net schlimm, sondern ganz toll. Schön war auch, das sie frank und frei von ihrer Gabe erzählt und wie sie sie endlich akzeptiert hat – ohne Laci. Eine Szene konnte einem die Schamesröte ins Gesicht treiben, da sie lecker und gleichzeitig ekelhaft war. Laci schaut sich einen Porno an, und was sie sah, schockierte sie. Jene amüsante Filmaufnahme mit viel Ketchup und Senf nannte sich: „Hot-Muschi-Dog“ ^^

  2. #3402
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Das Glücksprinzip

    Ein mehr als interessantes Schulprojekt, meiner Ansicht nach, man fühlt sich verpflichtet und macht, selbst wenn man sowas nie tut oder nie tun wollte, was Gutes. Tut man was, fühlt sich das gut an. Tut man nichts, nagt es an einem, weil man es weitergeben sollte. Und wer will das schon? Ist ähnlich wie bei den Spielschulden, die ja Ehrenschulden sind – so erfordert Trevors Idee gleichermaßen Vertrauen wie auch Ehrgefühl. Man steht in jemandes Schuld, drei anderen Menschen einen großen Gefallen anzugedeihen, jedenfalls sehe ich die Sache so. Ich finde es cool, denn jeder in der Stadt könnte ein Anhänger Trevors sein und alle, die damit in Berührung kamen, geben die Botschaft weiter. Arlene ist vielleicht Alkoholikerin.

    Doch sie hat eine hervorstechende, weil positive Eigenschaft: Sie ist superdirekt. Das mag ich so an ihr, ob sie ihren Sohn vor einem Lehrer (Eugene) verteidigt oder wenn sie Eugene deutlich auffordert, in die Gänge zu kommen und sie nicht abgeneigt ist. Es ist verdammt traurig, das Trevor für seine Überzeugung, seine Weitergeben-Sache, gestorben ist – wie Jesus. Nur hat Trevor nicht die Möglichkeit nach 3 Tagen der Erholung die Mission dort fortzusetzen, wo sie unsanft unterbrochen wurde. Aber was ich so gesehen habe, hat die Bewegung überhaupt keinen Anführer mehr nötig, sie ist fast ein Selbstläufer. Der Reporter Chris Chandler nannte es „Schneeballsystem“, war anfangs skeptisch und dann selbst Anhänger.

    Plötzlich ist man Teil von etwas besonderem. So schnell kann's gehen ^^

  3. #3403
    Mitglied Avatar von Bücherwurm77
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    "Tedeum - Jeder Hieb Ein Prankenschlag, 1972"

    https://de.wikipedia.org/wiki/Tedeum..._Prankenschlag

    Solang man es nicht gerade beim Essen anschaut, gar nicht mal so schlecht.
    Lionel Stander, seine Alte und seine Söhne geben in diesem grotesken Italowestern eine derart verlauste und heruntergekommene Familie ab, daß man sich über sie kaputtlachen kann!
    Mit von der Partie ist auch Jack Palance, der diesmal einen als Mönch verkleideten Gauner mimt...

  4. #3404
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    DUFF – Hast du keine, bist du eine

    Bianca ist doch nicht ugly, geschweige denn fat, wer kommt denn auf sowas? ^^ Es macht doch keinen Sinn, sich mit hässlichen Menschen zu umgeben, nur um schön zu wirken. Wer so etwas macht, kann sich auch damit nicht aufwerten. Geil war die Entfreundungs-Aktion (Jess & Casey) – das Handy als Waffe und alles ging ratzfatz. Danach war sie eine freie Frau *lach* Als Bianca Wesley um Hilfe bittet, hatte ich befürchtet, das er sie verändert, dabei hat sie ihren ganz eigenen Stil. Und wieso sollte sie wie eine Kopie der anderen rumlaufen?

    Ich persönlich fand ja, das die angeblich schönsten der Schule eher wie Gesichtsbaracken aussahen. Und die Mädchen, die danebenstanden, viel schöner waren (wie z.B. Caitlyn, stets die Kamera im Anschlag). Den Lach-Flash, der mir garantiert wurde, hatte ich leider nicht, der Trailer war lustiger. Die Freundschaft und kurzfristige Trennung von Jess & Casey war in Ordnung, nur das sie mit Wesley zusammenkommt, hätte ich zwar wissen müssen, gefallen muß es mir aber noch lange nicht. Darum konnte der Film bei mir nicht richtig einschlagen.

  5. #3405
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Tödlicher Wahn (Der Dritte bringt den Tod)

    Ein Film ohne große Schauwerte, der mich ratlos zurückließ. Einzig die Hauptdarstellerin (Angel Tompkins) hat ihre Reize und weiß diese einzusetzen. Der obsessive Typ, Lous Tod und Seans Verhältnis mit Diane, das ganze wurde schmucklos und anspruchslos präsentiert. Zu viel Drama, wenig ausgleichendes und nur Fragezeichen im Kopf. Nichts für mich!

  6. #3406
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    French Women

    Es ist die Geschichte von 11 Frauen. Gut ist, das sie alle nacheinander auftreten und ihre Probleme offenbaren. Agathe und Ines waren super. Agathes Freudentanz im Restaurant, weil ihr Date meinte, das er Single sei. Sogar ihr Magen, der ständig grummelt, wenn sie nervös ist. Ines, die ihrem Mann zeigt, wo der Hammer hängt. Und seiner Geliebten beleidigende SMSen schickt. Schön böse also. Allerdings fragte ich mich, ob alle Beziehungen so aussehen, oder sind das nur die Französinnen, die sie erst zu etwas chaotisch-kompliziertem machen?

    Wenn wirklich alle so aussehen, wer will dann noch eine? ^^ Eigentlich soll das ja ein Frauenfilm sein – von Frauen, für Frauen – wie es im Trailer heißt, aber ich fand, sie kommen nicht immer gut weg (Periode, die Pille, Hormonstörung, kein Orgasmus etc.). Im nächsten Leben will ich jetzt doch keine Frau mehr werden *lach* Welch ein Streß da auf mich warten würde. Der Beziehungsfilm begeisterte mich nicht ganz so wie gedacht, er sparte aber nicht mit witzigen, frechen Sprüche. Und Frauenabende, wie den am Ende, sehe ich sowieso gerne.

  7. #3407
    Mitglied Avatar von OK.
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    Der "deutsche" Verleihtitel "French Women" dieses französischen Films ist unabhängig von der Qualität eine Unverschämtheit. Warum nennt man ihn nicht, wenn man schon so einen unoriginellen Titel wählt, "Französische Frauen" oder - ganz gewagt, selbst heutzutage - "Femmes Françaises"?

    Noch gewagter wäre, oh là là, "Unter den Röcken der Mädchen" als Titel, was die Übersetzung des Originaltitels "Sous les jupes des filles" ist. Damit hätte die Kasse ein bisschen mehr geklingelt.

    Isabelle, Laetitia, Vanessa und Sylvie spielen mit. Den muss ich bei Gelegenheit anschauen.

  8. #3408
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Zitat Zitat von OK. Beitrag anzeigen
    Der "deutsche" Verleihtitel "French Women" dieses französischen Films ist unabhängig von der Qualität eine Unverschämtheit. Warum nennt man ihn nicht, wenn man schon so einen unoriginellen Titel wählt, "Französische Frauen" oder - ganz gewagt, selbst heutzutage - "Femmes Françaises"?

    Noch gewagter wäre, oh là là, "Unter den Röcken der Mädchen" als Titel, was die Übersetzung des Originaltitels "Sous les jupes des filles" ist. Damit hätte die Kasse ein bisschen mehr geklingelt.

    Isabelle, Laetitia, Vanessa und Sylvie spielen mit. Den muss ich bei Gelegenheit anschauen.
    Das ist die Ines (ich weiß das so genau, weil sie mein Liebling ist)

    Die wird Dir gefallen, denn sie ist nicht nur bildschön, sondern flippt auch schön aus. Das sie ihren Romeo findet, wünscht man ihr. Ich war nur nicht ganz so begeistert, da ich ihn nicht rundum gelungen finde, um die DVD zu behalten. Gut ist er allemal. Die Übersetzung klingt "schmutzig", könnte aber passen, besonders nach dem Frauenabend....

  9. #3409
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Phase 7

    Mit spanischsprachigen Filmen kann ich wenig anfangen – sie zeigen nichts interessantes und sind allesamt unspannend. Zumindest jene, die ich bisher sah. Die hochschwangere Frau Pipi war super, sie wußte wie man die Dinge händelt und hatte in der Beziehung eindeutig die Hosen an. Streit gab’s kaum, weil sie ihn genau kannte und zu nehmen wußte. Und weil sie ihn liebte, nahm sie seine Marotten einfach so hin. Eine Frau, die man gerne an der Seite haben möchte. Coco, ihr Mann, war nämlich eine komische Type und Lügner. Doch dann eskalierte der Nachbarschaftsstreit, Kugeln flogen nur so rum (und ließen schon mal Köpfe platzen), Blut spritzte. Nur für kurze Zeit konnten die expliziten Szenen die Langeweile vertreiben. Zudem hätte es fast ein Zombiefilm sein können (menschenleere Straßen und ständige Angst angegriffen zu werden), wenn die Toten wiedergekommen wären. War okay, mehr nicht.

  10. #3410
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Wasteland – Am Ende der Menschheit

    Wenn ich die schneeweißen Zähne der Frauen sehe, dann kann keine Glaubwürdigkeit aufkommen, denn eine Zahnbürste haben die lange nicht mehr gesehen (die bösen Jungs hatten aber dreckige Zähne). Angetan war ich von der Girlpower, besonders von der Gruppe mit 5 jungen aber (kampf-)starken Mädels, oder die beiden aus Caines Sekte. Leichen pflastern Keos Weg der Rache – blutige, ekelhafte sowie Penis-Szenen fehlen da nicht ^^ War schon cool und witzig auch (Blick in die Kamera, wenn Keo aus der Ferne die Angreiferin tötet, welche auf dicke Hose machte), wenigstens ein bißchen. Wenig sehenswertes also, da, und das ist das schlimme daran, die Girlpower durch den Tod der Kämpferinnen mit ihnen gestorben ist ^^

  11. #3411
    Mitglied Avatar von PhoneBone
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    Wo bekommst du nur immer diese ganzen C-Streifen her? Von 90% hab ich noch nie was gehört

  12. #3412
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Teenage Mutant Ninja Turtles

    Gefallen hat mir total, das April als Kind sowohl die 4 Schildkröten (Leonardo, Raphael, Michelangelo, Donatello) als auch Splinter gerettet und ausgesetzt hat – diese Szene hatte jede Menge Gefühl. Die Teenager sehen nicht mehr ganz so freundlich aus, wenn man deren Größe miteinbezieht, könnte man „gefährlich“ sagen. Sind aber dennoch genauso sympathisch ^^ Shredder hingegen, der mir noch als coole Lachnummer in Erinnerung geblieben ist, ist voll düster, eine Art Edward mit den Scherenhänden auf Droge. Vern arbeitet nicht nur mit April zusammen, er darf sich auch in sie verlieben – und die Turtles darf er dadurch auch kennenlernen. Doppelt gemoppelt. Cool. Viel Witz und Computer-Turtles, die super aussehen.

    Es wird viel fürs Auge geboten.

  13. #3413
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Hals über Kopf

    Dieses von Holly ausgetüftelte Distanz-System gefällt mir – funktioniert das auch mit Frauen? *lach* Echt lustig, wie die 5 Mädchen Mr. Aquarium beobachten. Die 4 Models sind so gut zusammen und stellen Amandas ruhiges Leben auf den Kopf. Sie verliebt sich in Mr. Perfect. Dann jedoch sieht sie, wie er eine Frau umbringt (es hat wirklich so ausgesehen!). Ist Jim ein kaltblütiger Killer? Zu fünft gehen sie dem auf den Grund. Und genau das begeistert hier: Das Zusammenspiel von vier grundverschiedenen Damen, die vor allen eines sind: Supermodels. Ferner sind sie eitel, da sie weiblich sind, auch neugierig. Daraus hätte man eine Serie konzipieren sollen ^^ Gemeinsam lösen sie Fälle, in die sie zufällig stolpern. Denn die Mädels sind Lachgranaten, die zielsicher einschlagen. In dieser romantischen Krimikomödie wird Freundschaft großgeschrieben und Frauenpower zelebriert. Fand ich prima ^-^

  14. #3414
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Once upon a Time in Venice

    Steve Ford ist Privatdetektiv in Venice und muß sich mit allerhand Gesocks sowie obszönen Graffitis rumschlagen. Nicht gerade aufregend, doch mit der Entführung von Buddy (Steves Hund) und als Dave (Steves Kumpel) mit reingezogen wird, wurde der Film immer besser. Denn Steve war nun nicht mehr alleine und Dave ist nicht leicht kleinzukriegen. Beide sind sozusagen Oldschool ^^ Ein cooles Duo, vor allem bewaffnet. Spider (Dealer) ist kein übler Typ, finde ich, und Taylor (Steves Nichte) ist total nett und schützenswert, somit kam auch die emotionale Komponente nicht zu kurz. Aber, was ist das wieder für ein Ende? Hat sich diese Unsitte endgültig eingebürgert und muß ich jetzt bei jedem Film damit rechnen?

  15. #3415
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Free Fire

    In einer leerstehenden Fabrikhalle geht ein Waffendeal schief, es wird geballert, jeder kriegt ne Kugel ab und die Treffer schmerzen höllisch. Das sieht man nicht nur, man kann das selbst als Zuschauer spüren ^^ Es ist ein schmutziges, schießwütiges sowie kurzweiliges Vergnügen. Der Van ist ihm echt über den Kopf gefahren? Das macht den Film ja noch krasser.

    Kein Ballerfilm der üblichen Sorte.


  16. #3416
    Mitglied Avatar von Raro
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    Heute habe ich einen alten Klassiker auf Youtube gefunden, den schaue ich mir jetzt an.
    https://www.youtube.com/watch?v=C6UEn3cCbYo

  17. #3417
    Mitglied Avatar von Huckybear
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    Höhle Plomb du Chantal
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    2001 für Kinder
    Im Bereich Kinderfilm und Kinderserien hatten es die Tschechen in den Siebzigern einfach märchenhaft drauf (Pan Tau, Luzie, Sechs Bären mit Zwiebel , Die rote Zora usw...
    Ein
    Herz
    für Hardcover

  18. #3418
    Mitglied Avatar von PhoneBone
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    Die Besucher fehlen in der Liste noch und die Märchenbraut, der fliegende Ferdinand....und und und...
    Tolle Geschichten.

  19. #3419
    Mitglied Avatar von PhoneBone
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    Bohemian Rhapsodie

    Ein Queen Film? Kann das funktionieren? Um die Antwort vorweg zu nehmen: ja es kann!
    Vor einigen Jahren lief auf VOX mal eine vierstündige Doku über Queen, die war einfach großartig.
    Ich bin in den achzigern mit Queen groß geworden. Mein erstes Queen Album war „A kind of Magic“, da war die große Zeit von Queen schon fast vorbei. Es folgen nur noch „The miracle“ und „Innuendo“...
    aber zurück zum Film. Der Film beginnt da wo alles Anfing, erzählt von den Anfängen der Band und rückt vor allem den exzentrischen Freddy Mercury ins Zentrum der Erzählung. Von den anderen, die auch allesamt erstklassig besetzt sind, erfährt man nur wenig, wahrscheinlich wäre das auch recht uninteressant. Der Film ist gespickt mit Musik und ist doch kein klassischer Musikfilm. Das Drama erzählt von der inneren Zerrissenheit Freddy Mercuries aber deutet dabei seine Eskapaden nur an. Man erfährt mehr zur Entstehung des Ausnahmestücks Bohemian Rhapsodie und erlebt die Geburtsstunde einiger weiterer Welthits hautnah mit. Ich kann nur jedem empfehlen den Film in einem Kino mit Dolby Atmos Sound zu genießen. Man ist wirklich mittendrin. Nicht umsonst steht der Film weltweit in den Kinocharts auf Platz 1. Die schauspielerische Leistung von Rami Malek ist herausragend, auch wenn der extreme Überbiss zu Beginn etwas deplaziert wirkt.
    Die Entstehungsgeschichte des Films ist auch abenteuerlich und Bryan Singer der bislang eher durch Superheldenkäse aufgefallen war, hat den Film gar nicht zu Ende gedreht. Egal das Ergebnis passt. Auf jeden Fall ansehen und Queen Fans sowieso!

    Herausragende 8/10 Punkte

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