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Thema: Diskussionen zu "Fragen an die Redaktion"

  1. #1
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    Diskussionen zu "Fragen an die Redaktion"

    Gibt's da in dem Forum wirklich noch keinen Thread dafür?
    Zitat Zitat von Aya-tan Beitrag anzeigen
    zu 102) Gintama wird wohl auch nicht so dermaßen schlecht laufen. TP hat auch diverse Titel pausiert, die sich grottig verkaufen, siehe King of Hell oder St. Frog. Zwischen schlecht und grottig liegen mehrere Tausende Euro Verlust Unterschiede und das pro Bandnummer. Das hat rein gar nichts mit Geldgeilheit zu tun, das ist vollkommen legitim, da eben Arbeitsplätze dranhängen und ganze Existenzen. Carlsen schleppt durchaus Titel mit, die sich nicht pralle verkaufen, aber irgendwann ist halt mal eine Grenze überschritten, wo das einfach nicht mehr so ohne weiteres geht. Der US-Markt ist auch nicht sicherer vor Einstellungen, gerade Gintama wurde dort eingestellt. Du wirst damit also leben müssen, dass Verlage wirtschaftliche Unternehmen sind und keine Wohlfahrt.
    Trotzdem macht eine eingestellte Serie nie einen schlanken Fuß für den Verlag. Insofern bringt das auch wirtschaftliche Nachteile, wenn dann Leser das Vertrauen verlieren. Über kurz oder lang denken dann auch andere, dass ihre Serie betroffen sein könnte und prompt tritt mal der Fall ein, dass auch Serien, die ursprünglich gut liefen plötzlich schwächeln.

    Es ist also für Verlag wie Leser in gleicher Weise wichtig, dass die einmal begonnenen Serien möglichst vollendet werden. Beklagung darüber, wenn die eigene Serie mal von einer Einstellung betroffen sein sollte, ist aus Lesersicht ohnehin legitim, die Verteidigung: "Klar, ist sinnvoll, wenn die Serie eingestellt wird, wir sind hier ja nicht bei der Wohlfahrt" hingegen zumindest sehr fragwürdig.

  2. #2
    Mitglied Avatar von Zuckersternle
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    klar wird eine einstellung immer als negativ empfunden. trotzdem vertraue ich darauf, dass die verlage abwägen und nicht einfach munter drauflos einstellen. wie schon gesagt wurde, zwischen schlecht und grottig gibt es wohl einen eklatanten unterschied. wenn sich eine serie grade so trägt würde ich sagen sie läuft schlecht aber immerhin ohne allzugroße verluste. muss der verlag pro erscheinendem band ein paar tausend euro drauflegen, würde ich mir als herausgeber auch überlegen ob ich das weiterhin tue, möglicherweise über zig bände hinweg, oder ob ich das, was nach der einstellung folgt in kauf nehme. irgendwann hört es eben auch mal auf, dass gut laufende serien schlechtlaufende mitschleppen. es muss ja am schluss auch ein gewinn stehen, sonst ist auch nichts mit neuen serien.

    klar ist man stinkig wenn es eine serie trifft die man sammelt aber aus erfahrung lässt sich sagen auch das legt sich mit den jahren. und in einigen fällen gibt es ja immernoch die möglichkeit eine ausländische ausgabe weiterzukaufen (je nachdem wie sprachgewandt man ist).
    die aussage, die der diskussion zugrunde liegt "stellt ihr serie xy ein kauf ich ab sofort gar nix mehr bei euch und alles noch laufende im ausland weiter" halte ich aber schon für ein bisschen übertrieben. wenn es die regel ist, dass der verlag öfters mal was einstellt würde ich eben nichts mehr neues anfangen aber meine alten sachen sicher nicht aus trotz canceln.
    The choices we make, not the chances we take, determine our destiny.

  3. #3
    Mitglied Avatar von Aya-tan
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    @ Susumu
    Deshalb werden ja auch so wenige Serien wie möglich eingestellt, gerade weil es eben nicht gut bei den Lesern ankommt. Aber wie willst du eine Serie am Leben erhalten, die vielleicht nicht mal 1000 Käufer hat? Carlsen hat auch schon eine Lieblingsserie von mir eingestellt, einfach weil die Käuferzahl unter 1000 sank. Da kann man die Serie bei aller Liebe nicht mehr fortsetzen. Das sind Verluste im 4- bis 5-stelligen Bereich und das mit jeder Bandnummer. Das Geld muss vorher erst mal von anderen Serien eingenommen werden und dann laufen halt auch noch andere Serien nicht so gut, aber halt auch nicht so miserabel. Da ist es mehr als logisch und nachvollziehbar, dass man diese eine miserabel laufende Serie entweder länger auf Eis legt oder gar komplett einstellt und dafür mehrere unterdurchschnittliche Serien fortführt, die aber eben immer noch wesentlich besser laufen.

    Bei einem Verlag hängt nun mal etwas mehr dran, die können nicht beliebig Verluste einfahren, nur damit sie zu 100% leserfreundlich sind und jede Serie beenden. Bringen sie keinen Gewinn, wird die Abteilung verkleinert oder gar aufgelöst (sah man schön an TP USA -> massig eingestellte Serien wegen Auflösung), was durchaus zu Entlassungen von Mitarbeitern führen kann und freie Mitarbeiter haben gleich mal einen Auftraggeber weniger, somit schon wieder weniger eigene Einnahmen. Man muss halt auch mal in einem größeren Rahmen denken und nicht nur im eigenen Kämmerlein sich über Einstellungen und Pausierungen aufregen und obendrein noch aus Trotz und Naivität auf andere Märkte ausweichen, die genauso sicher vor Einstellungen sind wie der deutsche Markt, nämlich überhaupt nicht.
    Man kann sich ruhig beklagen und trauern, aber letztendlich bringt es halt nichts, davon läuft weder die Serie besser, noch macht es eine Einstellung rückgängig. Ich habe zig Verlagspleiten bzw. Abteilungsschließungen auf dem US-Markt mitgemacht, auch die Einstellungswellen von PM gingen an mir nicht spurlos vorbei und auch sonst habe ich bei Carlsen, EMA und TP wie Heyne Titel, die nicht beendet werden. Von daher weiß ich sehr wohl, wie sich das anfühlt, wenn man eine Serie, die man mag, nicht mehr weiterlesen kann. Aber den Verlag verteufeln bringt halt gar nichts, denn ohne weiteres Geld, werden Einstellungen sich sogar nur noch häufen (wenn es ihn denn noch gibt).

    Mit Heyne haben wir doch ein gutes Beispiel, was passiert, wenn man schlechtlaufende Serien lange und unverändert weiterschleppt. Resultat war dann die Reißleine ziehen und das plötzlich, hätte man vorher schon reagiert mit längeren Erscheinungsrhythmus, Preiserhöhungen, etc., hätte man das etwas abschwächen können. Doch so fuhr man die Manga-Abteilung schön gegen die nächstbeste Wand.
    Mangawünsche:
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  4. #4
    Mitglied Avatar von Silver Kitsune
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    Die "ich kaufe nichts mehr bei dem Verlag"-Logik leuchtet mir nicht ein. Vor allem in Deutschland wo es ja nicht soooo viele Verlage sind (in Frankreich kann man es sich irgendwie noch leisten?). Was will man am Ende erreichen? ALLE Verlage müssen mal Serien einstellen. Ich habe neben Deutsche auch Amerikanische und Französische Serien in meinem Besitz die eingestellt wurden. Da kann man nichts machen, auch wenn es als Kunde und Fan natürlich frustrierend ist.

    Und es ist ja nicht als würden die Verlage hier in Deutschland willkürlich Serien einstellen. Solange der Verlag alles tut, um seine Serie fortzuführen bis es wirklich finanziell nicht mehr drin ist, gibt es keinen Grund den Verlag zu boykottieren. Ich boykottiere schlampige Arbeit, null Kommunikation und Kundenvera*sche. Wenn es schlussendlich darauf hinzuführen ist, dass einfach zu wenige Leute die Serie kaufen, kann der Verlag ja nichts dafür.

    Und das Argument "dann sollte der Verlag mehr Werbung um diese Serie machen" das gleich kommt, dazu kann ich gleich sagen dass es nicht immer klappt. Ich habe kein dt Beispiel vorliegen also nehme ich ein Französisches: Ki-oon macht regelmässig Werbung für Amanchu!, aber trotzdem verkauft sich die Serie miserabel. Da sie im Grunde aber Werbung für alle ihre laufenden Serien machen wollen, machen sie natürlich weiter aber sie werden nicht mit steigenden Verkaufszahlen belohnt. Was kann der Verlag noch machen? Seine Kunden auch erpressen? "Wenn ihr schlechtlaufende Serie A nicht kauft, bringen wir keine weitere Bände von Bestseller B"? Na das wäre mal was Neues
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  5. #5
    Mitglied Avatar von Peuchel
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    Zitat Zitat von Sujen Beitrag anzeigen
    zu 167

    Allgemein muss ich jedoch leider bestätigen, dass die Reklamationsquote aufgrund von Beschädigungen (geknickte Ecken, Dellen, Abrieb bis zur Ablösung des Coverüberzugs) bei Carlsen-Manga bei mir am höchsten ist.

    Wobei das allerdings immer nur die Standardformat Manga mit HG Cover betrifft (warum auch immer). Carlsen-Manga im Groß Taschenbuch-Format sowie solche mit mattem Einband sind nie beschädigt.
    Da ich meinen Senf dazu jetzt nicht im Frage-Thread dazugeben wollte, dann eben hier.

    Das mit dem Standard-Formaten mit Glanzcovern kann ich bestätigen. Manchmal muss ich im Laden alle Exemplare eines Bandes durchgehen, um endlich eines zu finden, an dem die Ecken noch nicht so abgestoßen sind. Das für mich besonders bei den Miyamoto Kano Titeln ärgerlich, da sie zu meinen Lieblingsautorinnen zählt und ihre Werke anscheinend nur dieses Format haben. Und dann sind die Buchrücken auch noch dunkel, so dass man abgestoßene Kanten ganz besonders sieht.. v.v Bei Ein melancholischer Morgen dasselbe.

    Mit matten Bänden hatte ich ebenfalls nie Probleme und mit Gtb-Formaten mit Glanzcover nur selten (wobei - Billy Bat ist da schon wieder grenzwertig).

    Und dass heisst nicht, dass der Laden schlecht mit den Büchern umgeht, die allermeisten sind einwandfrei - aber wenn nicht, betrifft es meistens Carlsen (und dort eben Standard-Format mir Glanzcovern). v.v
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  6. #6
    Mitglied Avatar von AnimeGirl
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    zu Frage 190) Zuviel Müll zuviel Kosten...
    Was ist dann mit Bus und Bahnkosten wenn man mehrfach hin und her fahren muß zum umtauschen? Oder mit den Versandkosten für das zurück schicken der Mängelexemplare?


    Zitat Zitat von Sujen Beitrag anzeigen
    Ideal wäre da von jedem Manga ein offenes Leseexemplar im Geschäft.
    Die könnte man später als Mängelexemplare billiger verkaufen. Hab da schon öfter in den Läden bei den Mängelexemplaren von Roman und anderen Bücher auch Mangas gesehen z.B. mit eine Kratzer auf dem Rückencover.
    Geändert von AnimeGirl (17.06.2015 um 16:54 Uhr)

  7. #7
    Mitglied Avatar von Ryuko-Chan 1202
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    Zitat Zitat von AnimeGirl Beitrag anzeigen
    zu Frage 190) Zuviel Müll zuviel Kosten...
    Was ist dann mit Bus und Bahnkosten wenn man mehrfach hin und her fahren muß zum umtauschen? Oder mit den Versandkosten für das zurück schicken der Mängelexemplare?
    Im Falle vom Einschweissen zu Manga kommt eben auch die Umweltbelastung hinzu. MMn muss es nicht sein, dass man die Umwelt noch mehr belastet, auch wenn es ansonsten natürlich besser wäre, wenn die Manga durch Einschweissungen geschützt wären (mein Naruto-Band war ja 100% geschützt, indem er eingeschweisst war ). Trotzdem ist es ansich eben unnötig, die Umwelt nochmehr mit sowas zu belasten, das tut man ja sonst schon genug...
    Meine heiß ersehntesten Mangawünsche:
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  8. #8
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    Ich hatte weder bei Onlinebestellungen noch im Laden je Probleme, dass ich ein Buch wegen Beschädigungen umtauschen musste... Zumal man im Laden ja auch schauen kann.

    Aber wenn ein Laden von jedem Verlag alle Novis mindestens je 2 mal bestellen muss, um für jeden ein Leseexemplar haben zu müssen... wieviele Mängelexemplare kommen dabei pro Monat dann wohl rum?

  9. #9
    Mitglied Avatar von AnimeGirl
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    Dann brauchen die Shops halt ein großes Lager wo die Mangas gelagert werden.
    Vor sind dann nur pro Band 2-3 Leseexemplare zum reinschmökern.

    Außerdem hat doch so ziemlich jeder Internet heutzutage und kann auf den Verlagsseiten nach Leseproben schauen. Oder man fragt einen Freund der sich das Buch gekauft hat ob man mal reinschauen darf.

  10. #10
    Mitglied Avatar von Mikku-chan
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    Zitat Zitat von AnimeGirl Beitrag anzeigen
    Dann brauchen die Shops halt ein großes Lager wo die Mangas gelagert werden.
    Vor sind dann nur pro Band 2-3 Leseexemplare zum reinschmökern.
    Wenn das so einfach wäre...

    Läden haben jetzt schon mit ihrer Auslagefläche Probleme. Da sieht es mit ihren Lagern oft nicht besser aus. Leider. :/
    Die Lager schrumpfen allgemein - egal welche Branche (Shops für Bekleidung, Buchhandlungen etc.) - immer mehr, sodass eben auch nicht der Platz da ist, um Bücher, die verkauft werden und ggf. dort lagern müssen, weil sie zurückgehen oder als Ersatz dienen sollen, dort auszulegen.
    Und auch einzelne Verlage beklagen, dass sie ihre Lager an andere Standorte unterbringen müssen (mit evtl. Mehraufwand, sie von der Druckerei zum Verlag zum Lager und umgekehrt etc. zu schicken) oder ihre Lager sogar verkleinern müssen.
    TP war es letztens, die zwar ihr Lager vergrößert haben, allerdings hat es in dem Zuge diverse "Aufräumaktionen" (siehe das Rausschmeißen einige Titel) zur Folge. Ist auch fraglich, ob das so "gut" war. :/

    Zudem steigen die Mieten und die festen Nebenkosten (Strom, Wasser etc.) der Läden Jahr um Jahr, sodass eben besonders kleine Buchhandlungen Probleme damit haben, sich zu halten. Zusätzlich zu den sich erhöhenden Mieten kommt die Konkurrenz aus dem Internet der großen Versandhäuser (amazon etc.) dazu, da einfach durch beide "Problemstellen" der Umsatz nicht mehr so stark ist.

    Es ist wahrlich nicht so einfach zu sagen: "dann müssen die Läden halt..."
    Finde das ehrlich in jeder Hinsicht etwas blauäugig oder zu kurz gedacht und wenn man sich mit den Entwicklungen mal beschäftigt, die im Buchwesen stattfinden, weiß man das eigl oder zumindest kann man es wissen.

    Außerdem hat doch so ziemlich jeder Internet heutzutage und kann auf den Verlagsseiten nach Leseproben schauen. Oder man fragt einen Freund der sich das Buch gekauft hat ob man mal reinschauen darf.
    Das finde ich, hinkt auch. Es gibt auch in der heutigen Zeit genug Leute, die kein Internet haben, die regelrecht vorsintflutlilch leben, die haben eben kein Internet, oder wenn sie es haben nutzen sie es nicht dafür. Und nur weil man es hat und evtl. sich für Manga interessiert, informiert sich nicht jeder so in dem Maßen, wie es andere tun. Das ist auch so eine Behauptung, die gerne mal aufgestellt wird, da man gerne von sich auf andere schließt (soll jetzt kein Angriff sein, eher eine Feststellung/Beobachtung).

    Zudem bietet nicht jeder Verlag ausreichend Leseproben an. Entweder sind sie für den Titel, der einen interessiert nicht vorhanden oder der Eindruck reicht nicht aus oder es gibt sie nur in gedruckter Form (nicht jeder Verlag hat bislang alle Printleseproben auch online - obwohl immer mehr aufstocken.)

    Und mit dem Freundeskreis: auch da hat nicht jeder die Möglichkeiten, einfach, weil er niemanden kennt, der in seinem Umfeld das Hobby teilt.

    Es gibt so einige Aspekte, die hypothetisch gut klingen und so einfach erscheinen, es aber oft nicht sind oder mit Mehraufwand verbunden.

    Und wie ich im Fragethread schon schrieb, halte ich das Einschweißen von Manga eher für kontraproduktiv, da eben die höhere Umweltbelastung inkl. dem Mehraufwand (sie müssen von den Druckereien eingetütet werden, das ist auch wieder ein Arbeitsschritt dann pro Manga mehr, wenn es für alle gelten soll), dessen Kosten wieder - so klein sie auf den einzelnen Manga auch sein mögen, im Gesamten betrachtet sich aufsummieren - umgewälzt werden müssen. Zudem eben die Entsorgungskosten beim Endverbraucher.
    Immer mehr Läden steigen von Plastiktüten auf recylebare Tüten um, es müssten dann ja - um nicht da wieder genau das Problem zu erzeugen - auch recylebare Hüllen um die Manga kommen, da sonst das Einsparen in dem Bereich eher unsinnig ist.

    Zudem der Aspekt, der auch genannt wurde, dass so Spontankäufe auch viel eher unterbunden oder erschwert werden, ist in meinen Augen durchaus ein berechtigter.
    Denn nehmen wir mal an, es gäbe 1-2 Ansichtsexemplare: was macht Kunde B, wenn diese von einem anderen Kunden genommen, möglicherweise im Buchhandel angelesen wird und der Kunde B gerne da reinschauen würde, aber diese nicht da sind, also alle Ansichtsexemplare weg. Soll er ggf. die Zeit warten? Ich denke, das würde keiner machen (schon gar nicht, wenn man nur wenig Zeit hat), ich auch nicht, erst warten, bis ein Kunde, der sich den Band anguckt "fertig" ist.
    Und wenn es dann also verzögert oder gar verhindert wird, ist im schlimmsten Fall der Anreiz des Kunden, der auch mal einen Blick reinwerfen wollte, vergangen. Damit ist dem Laden somit ein - wenn auch vllt geringer - Verlust entstanden. Rechnet man diesen potenziellen Fall hoch, kann es gut sein, dass der Laden eher Probleme, statt Vorteile damit hat. Und wie soll der Laden genrell bei sowas entscheiden? Mehr als 1-2 Exemplare offenlegen? Wenn ja, was machen, wenn mehr als 1-2 Exemplare dann abgegriffelt sind? Als Mängelexemplar verkaufen? ZUrückschicken an den Verlag? Wegschmeißen?
    Das sind alles mal Überlegungen, die man sich durchaus stellen kann.

    Lange Rede kurzer Sinn: so, wie es bisher läuft ist es absolut ok. Es bedarf mMn keiner Schutzhüllen um Manga gleich vom Druck aus.
    Verschweißt sollten die Manga sein und bleiben, die Inhalt für Ältere/Erwachsene enthalten (Gewalt, sexuelle Handlungen etc.). Andere müssen es nicht zwangsläufig.

    Viel eher plädiere ich dann dafür, dass die Beschichtungen (wie es jetzt schon tlw. bei den Verlagen stattfindet), sich verbessern und so weniger Schäden von vornherein passieren.
    Denn die Mehrkosten für das Überziehen mit anderen Folien direkt auf den Covern ist mWn günstiger als der Mehraufwand, den in Folien verschweißte Manga kosten würden.
    Eher die Cent in das Layout bzw. den Umschlag investieren sowie das Verpackungsmaterial optimieren, als so dem Kunden mehr aufzuhalsen oder es ihm "schwerer" zu machen.
    Geändert von Mikku-chan (17.06.2015 um 18:35 Uhr)


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  11. #11
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    Mikku-chan hat vollkommen Recht. Ich habe mal ein Praktikum in einer großen Buchhandlung gemacht und kenne daher die Lagergrößen in etwa. Es wäre bei weitem nicht genug Platz da um von jedem Buch in der Auslage auch nur zwei Exemplare zu lagern, geschweige denn Dutzende. Hinzu kommt noch, dass große Buchhandlungen im Bereich Manga und Light Novels in der Regel ohnehin nur eine geringe Auswahl haben und so gut wie nie mehr als zwei Exemplare des selben Bandes auf Lager. Die Nachfrage ist dafür im Vergleich zu den übrigen Titeln einfach zu gering.
    Etwas anders sieht es da schon bei kleineren Fachgeschäften aus, die sich auf Mangas und Animes spezialisiert haben. Die haben oftmals 20 Exemplare von Neuerscheinungen auf Lager, allerdings allesamt ausliegend, da kleinere Geschäfte aus Kostengründen so gut wie keine Lagerflächen haben.
    Ob allerdings das Beschichten der Cover so viel günstiger wäre als den ganzen Band einzuschweißen wage ich zu bezweifeln. Zum einen machen die Flächen von Cover und Rückseite ja ohnehin einen Großteil der Oberfläche aus, so dass der Materialbedarf kaum geringer wäre, zum anderen ist es schwieriger etwas Teilweise zu Beschichten als es ganz Einzuschweißen, da man dafür entweder sehr spezielle Maschinen braucht oder es in Handarbeit machen muss. Lediglich eine Art Klebefolie wäre wohl leicht realisierbar, sähe aber wohl eher bescheiden aus.
    Die einfachste Lösung wäre wohl wenn die Leute, die im Geschäft in die Bücher gucken einfach vorsichtig damit umgehen würden... man wird ja wohl noch Träumen dürfen.

  12. #12
    Mitglied Avatar von Mikku-chan
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    @RyuDragon:

    Kann dir auch nur zustimmen.

    Allerdings ein kleiner Einwand:
    Ich selbst habe auch bisher jahrelange Erfahrung im Buchhandel. Habe selbst auch ein Praktikum in einer Buchhandlung gemacht, zudem helfe ich neben dem Studium in einem Antiquariat, dem ein Verlag angeschlossen ist, aus.
    Und eine Druckerei durfte ich auch im Zuge des Studiums besuchen.

    Bei diesem Besuch der Druckerei wurde mir auf Nachfrage gesagt, dass Beschichtungen, die ja nichts anderes als spezielle Folien sind (und von denen sprach ich eigl), in er Tat günstiger sind als das Einschweißen. Und wie ich sagte, für die Maschine ist es kein Mehraufwand eine minimal dickere oder strapazierfährigere Schicht aufzutragen. Anders sieht es eben bei den Hüllen um den Manga aus.

    Und klar, Träumen darf man in mancher Hinsicht immer.


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  13. #13
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    Zitat Zitat von Mikku-chan Beitrag anzeigen
    @RyuDragon:

    Kann dir auch nur zustimmen.

    Allerdings ein kleiner Einwand:
    Ich selbst habe auch bisher jahrelange Erfahrung im Buchhandel. Habe selbst auch ein Praktikum in einer Buchhandlung gemacht, zudem helfe ich neben dem Studium in einem Antiquariat, dem ein Verlag angeschlossen ist, aus.
    Und eine Druckerei durfte ich auch im Zuge des Studiums besuchen.

    Bei diesem Besuch der Druckerei wurde mir auf Nachfrage gesagt, dass Beschichtungen, die ja nichts anderes als spezielle Folien sind (und von denen sprach ich eigl), in er Tat günstiger sind als das Einschweißen. Und wie ich sagte, für die Maschine ist es kein Mehraufwand eine minimal dickere oder strapazierfährigere Schicht aufzutragen. Anders sieht es eben bei den Hüllen um den Manga aus.

    Und klar, Träumen darf man in mancher Hinsicht immer.
    Das wusste ich nicht, mein Fehler. Dann muss es sich aber um eine einseitige Beschichtung auf der Außenseite handeln, oder? Es sei denn, die Beschichtung wird durchgeführt bevor die Seiten zusammengefügt werden.

  14. #14
    Mitglied Avatar von Mikku-chan
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    Zitat Zitat von RyuDragon Beitrag anzeigen
    Das wusste ich nicht, mein Fehler. Dann muss es sich aber um eine einseitige Beschichtung auf der Außenseite handeln, oder? Es sei denn, die Beschichtung wird durchgeführt bevor die Seiten zusammengefügt werden.
    Ja, natürlich auf der Oberseite. Der Umschlag kommt ja auch wieder in einem anderen Schritt um den Buchblock.
    Ist ja ein Mehrschrittsystem. Einiges habe ich auch wieder vergessen bzw. ist verschütt gegangen.


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  15. #15
    Mitglied Avatar von AnimeGirl
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    Dann bleibt nur das die Buchhandlungen mit einem Schild darauf hinweisen könnten die Bücher/ Mangas nichts so sehr auf zu biegen bzw. vorsichtig damit umzugehen weil man sie noch verkaufen will.
    Man müsste halt, wenn es vom Personal her ginge, immer mal eine Auge auf die Vor-Ort-Leser haben und dann wenn sie die Mangas/ Bücher verknicken müssen sie sie kaufen.

  16. #16
    Mitglied Avatar von Ryuko-Chan 1202
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    Zitat Zitat von AnimeGirl Beitrag anzeigen
    Dann bleibt nur das die Buchhandlungen mit einem Schild darauf hinweisen könnten die Bücher/ Mangas nichts so sehr auf zu biegen bzw. vorsichtig damit umzugehen weil man sie noch verkaufen will.
    Man müsste halt, wenn es vom Personal her ginge, immer mal eine Auge auf die Vor-Ort-Leser haben und dann wenn sie die Mangas/ Bücher verknicken müssen sie sie kaufen.
    Das ließe sich wohl auch schwer umsetzen. Personel wird sich das wohl kaum umsetzen lassen, aber vorallem das "knicken-und-du-musst-kaufen" würde wohl nicht so ganz gehen. Es sind oft Kinder, die solche Knicke verursachen und willst du dennen dann sagen:"Du hast es verknickt, also gib mir jetzt dein Taschengeld für den Manga!!"? Wohl kaum, vorallem wenn dann die wütende Mama beim Verkäufer steht x''D Außerdem würde das in Sachen Kundenfreundlichkeit wohl oder übel schlecht dastehen für den Händler. Auch wenn's natürlich 'ne Frechheit ist, den Manga so zu verknicken und letztlich nicht zu kaufen - So ist es eben, dass Kunde König sein will xD
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  17. #17
    Mitglied Avatar von Miss Morpheus
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    Eine gute Freundin von mir hat mal in einer Buchhandlung gearbeitet und genau aus dem Grund (Kunden verkniken Mangas und dann wills keiner mehr kaufen) hat man da keine Mangas verkaufen wollen ^^

    Jetzt verkaufen sie doch Mangas, wenns auch erst eine kleine Auswahl ist. Aber die "Mangaecke" ist relativ nah an der Kasse, sprich wenn jemand unvorsichtig mit den Mangas umgehen sollte, dann sieht das der Verkäufer gleich
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  18. #18
    Mitglied Avatar von MissMoxxi
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    Wenn ich das so lese, bin ich froh einfach mit dem Bus zum Comicladen fahren zu können ist recht überschaubar - zumindest vom räumlichen Platz her, aber bis unter die Decken mit Manga, Comic und 'Zubehör' voll gestopft. Die ComicladenLady ist immer für nen netten Plausch oder eine ordentliche Beratung da und hat sofort im Blick, wenn so kleine ich-reiß-den-Manga-bis-zum-Anschlag-auf-Kinder kommen und ja, sie haut dann auch quasi voll aufn Tisch bzw versucht Verständnis zu wecken und zu zeigen, wie es richtig geht
    - was nicht heißt, man dürfe nicht rein lesen. Wenn man es ordentlich macht, darfst bei ihr natürlich auch lesen.

    Oder ich Order die Mangas in den örtlichen Buchladen, wenn ich kein Bock oder keine Zeit hab ine City zu fahren und dort kommen die Mangas immer ganz frisch - nur für mich

    Edit: ich muss auch zugeben, ich betrete so Thalias gar nicht. Eher bestelle ich doch wieder bei Amazon

    Lange Rede, kurzer Sinn:
    Ich sehe/kenne das Problem, wüsste nicht, wie man es in den Griff bekommen könnte und umgehe es so gut wie möglich
    (Das einzige was ich bis jetzt nicht umgehen konnte, war das Carlsen Beschichtungsproblem, aber vllt ist es ja jetzt Geschichte xD)
    Geändert von MissMoxxi (17.06.2015 um 22:38 Uhr)
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  19. #19
    Mitglied Avatar von Goldsternchen
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    also ich persönlich.. unterstütze gerne die kleinen buchhändler..
    ich mag diese kleinen läden.. wo man sich dann vielleicht noch schön hinsitzen kann oder mit dem verkäufern plauschen kann..

    ich bin auch heilfroh nen manga"dealer" meines vertrauen zu haben
    den ich immer mit irgendwas löchern kann..
    bei meinem laden ist alles super aufgeräumt und nicht vollgestopft wie moxxi es sagt xD.. daher das ich die neuen sachen direkt meistens nach erscheinen kaufe.. habe ich auch keine probleme mit angegrabschten sachen.. auch wen ich natürlich auch danach schaue..
    allerdings denke ich das es kunden gibt.. die ja nicht so sammeln wie wir hier.. und den das auch wurscht ist ob die nen bisschen angegrabbelt aussehen..

    ich fahr nur ganz selten mal zu thalia..
    und noch seltener bestelle ich mangas online..

    ab und an mal bei tp..
    und da sieht mein dealer meines vertrauen mich schon ganz getroffen an xDD

    er hat nur ein problem.. sein postbote.. der kommt wenn er lustig ist.. meist kurz vor ladenschluss..
    und dann auch nur mit einer kiste von carlsen.. von acht..

    im übrigen finde ich das carlsen ihre mangaständer.. die man drehen kann.. zum verkauf anbieten sollte..
    ich find die super *_*
    und ich will son ding in meiner wohnung..
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  20. #20
    Mitglied Avatar von MissMoxxi
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    @Goldsternchen:
    Also nen Comicladen, wie ich ihn kenne, kann man auch nicht mit den aufgeräumten kleinen Buchhandlungen vergleichen. Es ist ja nicht unordentlich, aber ordentlich erschlaged x'D
    Und ich mag diese großen Läden, wie Thalia auch so gar nicht (darum betrete ich sie ja auch nicht). Online bestelle ich grundsätzlich US Mangas (sonst zu teuer) und oft bestelle ich direkt bei Carlsen (zumindest bis jetzt, um direkt an der Quelle reklamieren zu können) und den Rest bestellt dann die kleine Buchhandlung für mich xD

    Apropos CarlsenDrehAufsteller (gibt's in meinem Store gar nicht):
    Neulich wurde einer in einer der Manga und Co Verkausgruppen auf fb, in denen ich bin, so ein Teil verkauft... also manchmal kann man so etwas bekommen.
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  21. #21
    Mitglied Avatar von Goldsternchen
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    ich weiß jaa.. ich kenne comic bzw mangaläden recht gut.. die sind meistens etwas voll gestopft.. aber ich mag es gerade das meiner eben nicht so ist..

    und wenn ich etwas anderes außer mangas bestelle.. hab ich hier so eine ganz kleine süße buchhandlung.. mit sitzecke und so.. die kennen mich auch schon xDD

    thalia gehe ich auch ab und an.. aber sehr selten..

    ich kaufe mir keine US Mangas.. nur deutsche..
    das einzige was ich mir importieren lasse.. sind artbooks.. und das mache ich auch alles mit meinem mangahändler meines vertrauen..
    ich glaube.. keine ahnung ob das vielleicht ein irrtum ist.. das die importgebühren dann günstiger sind.. weil die sich ja einige sachen importieren lassen..

    wobei mir wieder einfällt das ich nen artbook noch haben wollte.. was leider nie auf deutsch erschien bei carlsen..

    könnte immer noch leise weinen.. V_V


    achjaa und uhuuuu .. wa sich heute bei saturn entdeckt habe..
    MANGAS .. lol.. ich dachte ich steh im falschen laden xDDD
    von Kazé .. bestimmt weil die ja auch animes rausbringen.. war trotzdem nen bissl verwirrt xD


    ich wollte son ständer schon immer haben >_>
    den stelle ich mir dann direkt ans bett ran.. und abens vor dem schlafen gehen.. dreh ich das teil und schau mir meine mangas mit glitzernen augen an.. hrhrhr..
    Geändert von Goldsternchen (17.06.2015 um 23:46 Uhr)
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  22. #22
    Mitglied Avatar von Ryuko-Chan 1202
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    Mal aus dem Fragethread....

    Zitat Zitat von Hope
    Das stimmt wohl, allerdings haben Serien wie Haikyuu!! auch noch nicht so viele Bände, werden aber direkt benachteiligt, weil es ein Sport Manga ist und von ihm erwartet wird, dass er sehr lang wird. (Was mich daran erinnert, dass Slam Dunk im Vergleich ziemlich kurz ist, unter früheren Maßstäben jedoch vielleicht ziemlich lang.) Vielleicht sollte man das nicht vergleichen, aber was mich stört ist die Annahme, dass ein Erfahrungswert von vor mehr als 10 Jahren noch immer aktuell greift. Wenn sich OP und Naruto schlecht verkauft hätten und Tsubasa stattdessen der Erfolg des Jahrhunderts geworden wäre, gäbe es dann heute keine Fighting-Shonen in Deutschland? Weiterhin hatten die beiden Mangas durch die Banzai ja auch einen gewissen Vorteil. Tsubasa u.U. durch den Anime auch, aber nicht jeder, der Anime schaut, liest auch Manga. Wer die Banzai liest schon. Ich finde einfach, dass man seinen alten Erfahrungswert korrigieren sollte, bzw. grundlegend einfach mal wieder einer Serie eine Chance geben sollte. (Die nicht No Name ist.)
    Eine Reihe wie KnB wäre mit seinen 30 Bändern aber auch sehr risikoreich, wenige Bände sind das für ein bisher immer geflopptes Genre nunmal nicht. Es lässt sich elicht sagen, dass man es wieder versuchen müsste und mich würde das auch freuen, aber mMn kann man da Carlsen auch keinen Vorwurf machen.
    Und wenn wir schon bei Banzai! sind: In der Banzai wurden mehrere Manga, die jetzt erfolgreich sind, nicht mehr beworben, da sie zu dem Zeitpunkt schon eingestellt war. naruto und One Piece werden sich zwar auch dank der Anime-Ausstrahlungen gut verkauft haben, aber Fighting-Shounen zünden hier eben generell... Tsubasa hatte ja auch eine Anime-Ausstrahlung und war alles andere als No Name, jedoch war wohl der Zeichenstil für die allgemeine Leserschaft leider zu Altbacken.

    Zitat Zitat von Hope
    Bei Sport-Mangas spielt die Erwartung, dass sie alle lang werden jedoch eine Rolle.
    Ist logisch, da Sport-Manga bisher immer floppten. Klar, ist der Markt jetzt ein anderer, aber Verlage wollen eben doch eher was ins Programm nehmen wo sie sich denken können: Klasse wird ein Hit. Und bei dennen wo sie sich denken können: Wird sich eher mässig verkaufen, nehmen sie dann eher Reihen mit weniger Bänden.
    Geändert von Ryuko-Chan 1202 (05.08.2015 um 20:12 Uhr)
    Meine heiß ersehntesten Mangawünsche:
    Akame Ga Kill! - Owari no Seraph (Seraph of the End) - Orange - Shokugeki no Soma - Kuroku no Basket - Haikyuu!! - Holy Knight - Inazuma Eleven (Go) - Jormungand - Aku no Hana (Flowers of Evil) - Dragonball Kanzenban - Sousei no Onmyouji - Taboo Tattoo - 1/11 Juuichi Bun no Ichi - Seikon no Qwasser - Lovely Complex - Otogi Matsuri - Usagi Drop

  23. #23
    Mitglied Avatar von Ayumi-sama
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    um mich mal bei der Sport-Manga-Diskussion einzuklinken:
    auch wenn ich selbst kein großer Sport-Fan bin, denke ich trotzdem, dass die Erfahrung von vor einigen Jahren überholt ist
    es sind viele neue Leser hinzu gekommen, die teils andere Interessen haben als die damaligen, wo die Sport-Manga floppten
    Haikyuu und besonders Kuroko no Basket sind momentan sehr beliebte Titel, auch im Westen, und da sollte man die Beliebtheit der Anime ausnutzen um es nochmal zu versuchen
    Kuroko no Basket mag zwar mit 30 Bänden nicht grade kurz sein, aber er ist abgeschlossen und man kann sich da Dinge wie Doppelbände (auch wenn sie manche nicht mögen) einfallen lassen, was die Bandzahl auf 15 reduzieren würde, plus ggf Preisersparnis für den Leser (ich gehe mal von 9,95€ Doppelband vs 6,50€ einfacher Band mal 2 aus)

    schlussendlich liegt es natürlich beim Verlag, ob er es wirklich nochmal versuchen will oder an der vergangenen Erfahrung festhält
    mehr als uns die Titel wünschen, (vergeblich?) hoffen, dass da was kommt oder Ratschläge geben können wir als Leser nicht tun
    Geändert von Ayumi-sama (05.08.2015 um 20:41 Uhr)

  24. #24
    Mitglied Avatar von PachiPa
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    Weiß eigentlich jemand wie Kuroko no Basket und Haikyuu bei unseren europäischen Nachbarn ankommen? Gibt es da irgendwelche Rankings die für die deutschen Verlage eine Tendenz anzeigen könnten?

  25. #25
    Mitglied Avatar von Ayumi-sama
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    ich hab mir mal die französischen Amazon Top 100 Manga rausgesucht:
    http://www.amazon.fr/gp/bestsellers/...rsr_b_1_2_last
    sieht unserem Ranking teils recht ähnlich

    und wenn ich auf Kategorie Sport klicke, kommt dieses Ergebnis: http://www.amazon.fr/gp/bestsellers/...nav_b_2_302004
    der erste Band von Kuroko, der in der Liste auftaucht, ist Band 22 auf Platz 22....und davon die Kindle Version
    Haikyuu ist auch vertreten und da taucht der 8. Band (ebenfalls Kindle Version) auf Platz 65 auf
    auffällig ist hier, dass die alten Titel die vorderen Plätze dominieren

    Kuroko ist im übrigen ein Cross-Media Titel bei KAZÉ, da die auch den Anime veröffentlichen
    Geändert von Ayumi-sama (05.08.2015 um 20:59 Uhr)

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