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  1. #626
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    Nine Miles Down

    Tief in der Sahara steht eine Bohrstation, um ein Loch in die Erdkruste zu bohren, das tiefer in den Boden gehen soll als je zuvor. Doch nun ist sie verwaist, 25 Menschen verschwinden, blutverschmierte Wände.... wurde vielleicht die Hölle angebohrt, und wo ist das Forscherteam abgeblieben? Es sah jedenfalls nach einem unheiligen Ort aus. Bis mitten aus dem Nichts in der Wüste eine Frau erscheint: JC. Zufall? Das Zimmer in dem wohl ein Ritual abgehalten wurde (welches Geister vertreiben sollte), mit den arabischen Schriftzeichen an der Wand.... JC war keinmal in diesem Raum. Auch merkwürdig: Sie wollte nicht fotografiert werden, obwohl man sie drauf sieht. Und: Zweimal hielt sie ihn davon ab, zur Abfallgrube zu gehen.

    Angeblich gab es keine weiblichen Geologen in der Station – was denn nun? Ein sehr konfuser Film, bei dem nichts eindeutig ist. Der Wissenschaftler in dem Video sprach von ihr und meinte: „Was immer es auch ist, es braucht Menschenleben“ (was es am Schluß auch bekommt). Yousef sagte was von „weiblicher Dämon, der Männer verführt“. In seinem Wahn hat Jack ihr seine Seele verkauft, und da er sich umbringt, bekäme sie die versprochene Seele. Mission erfolgreich ausgeführt. Ich dachte mir ja auch, nein, ich wußte es, das er es tun wird, aber woher wußte sie das? Die war doch mehr mit sich selbst beschäftigt. Hat der Teufel ihr diese Gabe verliehen? Deshalb bin ich nach wie vor der Meinung, das sie ein Dämon ist.

    Fragen über Fragen: Als sie im Hauptquartier waren, war Jack nicht mehr diesem Gas ausgesetzt, das Halluzinationen hervorruft – wieso hatte er sie immer noch? Wieso stellte man ihn nicht unter Beobachtung, nachdem man ihm seine Waffe abgenommen hat? Wollte Jennie oder die Hölle, das er für den Selbstmord seiner Frau bezahlt, indem er sich selbst richtet? Etwas gefiel mir aber doch: Bezaubernd, wie sie nur mit einer Kochschürze bekleidet am Herd steht – dafür bin ich äußerst dankbar. Eigentlich für alle Szenen, wo sie etwas Haut zeigt. Ich glaube zwar an die Hölle, aber sie ist nicht wie erwartet unter uns (Himmel oben, Hölle unten), wir leben bereits in ihr. Es kann nur noch aufwärts gehen und somit in den Himmel.

    Hätte noch andere Unklarheiten, aber ich muß zum nächsten Film.

  2. #627
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    Let her out

    Eine Hure arbeitet in einem Motel. Da kommt ein Freier, der was satanisches von sich gibt, plötzlich ist sie schwanger, sie sticht auf sich ein und 23 Jahre später sehen wir ihre Tochter Helen. Ich wußte nicht, was ich davon halten sollte, aber der unheimliche Look, wenn sie von den ganzen Freiern genommen wird, mochte ich schon mal. Nach einem Unfall werden in Helens Kopf Reste ihres Zwillings gefunden und leidet von da an unter dem Vanishing Twin-Syndrom. Blackouts, Hemmungslosigkeit, Aggression sind die Folge und fortan ihr Alltag.

    Übernimmt die Schwester die Kontrolle über Helens Körper, hat das Folgen für alle in ihrem Umfeld. Doch bleibt es nicht nur bei der Kontrolle, sie will raus. Die Performance von Alanna LeVierge war erschreckend gut und vor allem in den Blackout-Phasen erste Sahne. Wenn ich sie so anschaue, bleibt mir die Luft weg. Sie ist eine wahre Schönheit, und man wünscht sich regelrecht, das sie eine Zwillingsschwester hat. Aber nicht diese ^^ Ich hab mich dabei ertappt, wie mein Mund offenstand, wenn sie – zum Beispiel – in ihren Wunden rumbohrt. Eklig.

    »Let her out« ist ein verstörender Film mit hervorragender Atmosphäre, der Freundschaft geschickt einsetzt.

  3. #628
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    Headless Horseman – Der kopflose Reiter

    So ein bißchen erinnerte es mich an „Monster Village – Das Dorf der Verfluchten“ (ein winziges Dorf geht einen Pakt mit einem Monster ein). Das Monster hier ist der Kopflose, der alle 7 Jahre erscheint und Enthauptungen durchführt, damit sein Kopf irgendwann nachwächst. Wie die sieben Teenager draufgehen, darin lag für mich der Reiz. Jeder kriegt einen anderen Tod. Der coolste war der von Tiffany. Sie schießt auf den Reiter, daraufhin attackiert er sie und sie fällt rücklings in eine Bärenfalle, der ihren Kopf abtrennt. Tschak ^^ Ihre Bewegung, wenn die Falle ihren Dienst tut, gefiel mir total. Doch der Reiter braucht alle „Kindsköpfe“ *lach* Als Candy sich anzieht, hatte das was von einer Jeans-Werbung ^_^ Kurzweiliger Horrorfilm.

  4. #629
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    Out of the Dark

    An folgendes störte ich mich sogleich: Wieso zieht die Familie an so einen scheiß Ort? Spätestens wenn ich das mit dem Aberglauben erfahren hätte, wäre ich weg gewesen ^^ Die nicht. Kindergeister sind auch nicht gerade das, worauf ich abfahre. Erst recht nicht, wenn sie sich die falschen Leute vorknöpfen. Die Bilder aus Kolumbien taten meinen Augen weh, und solche Untertöne, wie es sie hier gibt, können mir gestohlen bleiben und haben in einem Horrorfilm nichts zu suchen. Entweder eine Doku oder Horror, aber nicht beides. Anstrengender Müll.


    0/10

  5. #630
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    Poltergeist

    Allseits bekannt ist, das längere Versionen eines Films mehr und anderes zeigen. Dieser Extended Cut erzählt die ganze Geschichte, deshalb verwundert es mich auch, das diese paar Minuten nicht bereits im Kino gezeigt wurden. Wie jene Szene mit dem Baseball, der in der Kinofassung hinter Griffin rollt – hab mich nämlich gefragt, wo der so plötzlich herkam. Ich glaube nicht, das Geister Baseball spielen ^^ Das Haus war schon unheimlich, doch erst als die paranormale Abteilung und Carrigan Burke sich einschalten, kam Schwung in die Bude – im wahrsten Sinne des Wortes *lach* Trotzdem, gut finde ich den Film deshalb aber nicht. Vor allem Griffin war mir zu präsent und ging mir auf die Eier. Warum haben die Geister nicht früher auf sich aufmerksam gemacht, z.B. wenn keiner im Haus war?! Durch den Radau, den sie veranstalten, so wie hier, hätte man sie nicht mehr übergehen können. »Poltergeist« konnte mich nicht mitreißen. Das alternative Ende gefällt mir besser, kein Happy End. Und die kleine Maddy hat ein schönes, entzückendes Gesicht, welches man nie mehr vergißt ^__^

  6. #631
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    Zombie Cheerleading Camp

    Mit nem Nazi-Comic fängt es an. 3 Mädels und 3 Jungs treffen aufeinander und lernen sich kennen. Das nahm viel zu viel Zeit in Anspruch, da kam keine Sekunde Spannung auf. Der nächste Schock: Einer der Jungs wird von einem Eichhörnchen attackiert und ganze 2 Minuten kämpft er mit diesem Viech. Hier hat mich leider kein Schnitt von meinem Leid erlöst ^^ Kommen jedoch die Cheerleader dran und setzt ihnen die Schleiferin zu, dann wurde es witzig. Ich meine, 12 Mädchen in einer Reihe, die zwar von Coach Sullivan zur Schnecke gemacht werden, sich aber dennoch nichts gefallen lassen, kann so übel nicht sein ^^ Die Essensschlacht gefiel ebenso. Langweilig wird es, wenn die letzten Überlebenden sich verbarrikadieren, bloß dumm rumquatschen und sich kein Stück vom Fleck bewegen. Entweder wurde der Film stümperhaft geschnitten oder er ist unschön zensiert worden – egal wie, es sieht total mies aus. Gut waren genau genommen nur der Comic, der Song, der gleich darauf kommt, und die Cheerleader-Szenen. Den Rest kann man getrost vergessen. Ich tue es jedenfalls ^^

  7. #632
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    Mothman – Die Rückkehr

    Eine Gruppe Teenager spielt dem kleinen Jamie einen Streich. Sie behaupten, das der berüchtigte Mothman in diesem See lebt und seine Opfer an den Füßen unter Wasser zieht. Dann passiert das Unglück, Jamie ertrinkt. Die Freunde beschließen in ihrer Panik, den wahren Grund für den Tod des Jungen zu vertuschen. Zehn Jahre später werden sie aber von der Vergangenheit eingeholt. Folgendes hat mich beruhigt: Der Mothman sorgt nämlich für Gerechtigkeit und straft all jene, die eine furchtbare Schuld trifft – zum Beispiel einen Mord. Ich fand es daher arschig und unfair zugleich, das ausgerechnet Katherine alle auf dem Gewissen haben soll. Hat sie am Ende seinen Job übernommen, weil sie ihn getötet hat? Wer ihn tötet, macht an seiner statt weiter? Die Musik, das Ende, ein paar der härteren Szenen samt Atmosphäre am See sowie Katherine sind mir positiv aufgefallen. Ganz besonders Katherine.

  8. #633
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    V/H/S: Viral

    Schon nach kurzer Zeit hatte ich die Schnauze voll von den Bildstörungen und Rucklern. Mußte dafür sehr viel Geduld aufbringen. Vor allem bei den Skatern wurde es lächerlich: Minutenlang dasselbe und die Kamera ist mir auch hier übel aufgestoßen. Es springt zudem von Geschichte zu Geschichte und wieder zurück. Bis auf „Dante der Große“ sowie das mit der Parallelwelt, die mich reizte, sind die anderen Episoden langweilig, nervig, grottenschlecht, neumodischer Scheiß eben. Passend für die Smartphone-Generation, aber nichts für mich.

  9. #634
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    House Rules for Bad Girls

    5 Mädels (Becca, Angie, Sam, Mel, Kris) müssen ihre Strafe bei Claudia und ihrem Verlobten absitzen. Der in weiß gekleidete Killer hinterläßt Regeln und bald sind alle im Haus gefangen. Das erste, was ich mochte, war, das es viele junge Damen waren, die was auf dem Kerbholz hatten. Einen richtigen Zusammenhalt gab’s in dem Sinn nicht, doch dafür stieg damit die Spannung an. Etwas blutig wurde es zudem und machte Laune – obwohl mir die Effekte mißfielen, mit denen das Blut erzeugt wurde. Die Frage lautete: Wer ist der Killer? Dieser Film lag (mit 8 anderen) der „Bad Girls Celebration“-Box bei, aber statt die bösen Mädchen zu zelebrieren, werden sie abgeschlachtet. Überhaupt nicht gut. Fürwahr ein Verbrechen ^^

  10. #635
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    Mandy

    Die reden mir viel zu lange (Red und Mandy, Jeremiah mit der Frau, dann mit dem Mann) und unwichtiges Zeug, alles geht so langsam voran, auch wenn die Laufzeit cool ist, muß man den Film doch nicht unnötig in die Länge ziehen. Mandy wird entführt und wieder sülzt Jeremiah lange rum, ich weiß nicht, was der von mir will. Bei anderen Filmen wird derart rumgeschnippelt, das sie ungenießbar werden. Aber hier nicht, hier wird der Zuschauer gefoltert und Langeweile in Perfektion betrieben. Ab Minute 72 gab’s sowas wie ein Aufbäumen, doch auch dies hielt nicht lange an, weil er gefangen wurde. Die 80. Minute: Er schnieft Koks. 95. Minute: Jetzt wird’s erst richtig interessant, denn jetzt fängt die Rache an (insgesamt bloß 12 Minuten). Der Showdown: Ein weiteres Mal endloses Gelaber. Meine Nerven wurden enorm strapaziert. »Mandy« hätte ich mir sparen können, zwei Stunden (!!!) vergeudete Zeit.


    0/10

  11. #636
    Mitglied Avatar von franque
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    Zitat Zitat von Filmfreak Beitrag anzeigen

    Mandy
    [...] Meine Nerven wurden enorm strapaziert. [...]

    0/10
    Hahaha, das hatte ich mir gedacht, als ich den in deiner Einkaufsliste sah. Ich empfehle übrigens noch aus diesem Bereich das "Suspiria"-Remake (Luca Guadagnino) oder z.B. "Leichen unter brennender Sonne" (Cattet/Forzani), die werden vermutlich auch solche "Hits" bei dir.
    Aber "Fack ju Göhte 3" kriegt 10/10, ja, so muss das sein.

    Ich frage mich allerdings was passiert, falls du jemals mit "richtigen" Kunstfilmen konfrontiert würdest, so Godard, Bresson, Dreyer oder gar Straub/Huillet, da müsstest du dich ja eigentlich die ganze Zeit in den negativen Zahlen bewegen. Neue Negativrekorde die ganze Zeit...

  12. #637
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Zitat Zitat von franque Beitrag anzeigen
    Hahaha, das hatte ich mir gedacht, als ich den in deiner Einkaufsliste sah. Ich empfehle übrigens noch aus diesem Bereich das "Suspiria"-Remake (Luca Guadagnino) oder z.B. "Leichen unter brennender Sonne" (Cattet/Forzani), die werden vermutlich auch solche "Hits" bei dir.
    Aber "Fack ju Göhte 3" kriegt 10/10, ja, so muss das sein.
    Hey, Du hast „Ninja Cheerleaders“ vergessen, denn sogar dieser Film hat 7 Sterne mehr als „Mandy“

    »Avatar« hat 30/30 bekommen. Was für ein grandioser Kunstfilm. Keine Sekunde wurde verschwendet.

    Ich frage mich allerdings was passiert, falls du jemals mit "richtigen" Kunstfilmen konfrontiert würdest, so Godard, Bresson, Dreyer oder gar Straub/Huillet, da müsstest du dich ja eigentlich die ganze Zeit in den negativen Zahlen bewegen. Neue Negativrekorde die ganze Zeit...
    A) Ein Kunstfilm ist nicht automatisch gut B) Wenn endlos zu labern für Dich Kunst bedeutet, bitte, für mich bedeutet das bloß Langeweile C) Auf dem Cover stand nicht zu übersehen „Horrorfilm“, ich las auch was von „Rachedurst“, aber davon sieht man so gut wie nichts. Hätte man groß „Kunstfilm“ auf das Cover geschrieben, keiner hätte den Film geschaut.

    Wie gut, das ich eine eigene Meinung habe, und die ist eindeutig

  13. #638
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    Zitat Zitat von Filmfreak Beitrag anzeigen
    »Avatar« hat 30/30 bekommen. Was für ein grandioser Kunstfilm. Keine Sekunde wurde verschwendet.
    Wo ist denn Avatar ein Kunstfilm? Das ist solides Erzähl-Handwerk kombiniert mit wegweisender Technik - aber kunstvoll oder gar künstlerisch ist da gar nix.
    Bitte beachtet meinen Verkaufsthread.

  14. #639
    Mitglied Avatar von franque
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    Zitat Zitat von Filmfreak Beitrag anzeigen
    Auf dem Cover stand nicht zu übersehen „Horrorfilm“, ich las auch was von „Rachedurst“, aber davon sieht man so gut wie nichts. Hätte man groß „Kunstfilm“ auf das Cover geschrieben, keiner hätte den Film geschaut.
    Ein Horror- und Rachefilm ist das ja auch. Ist aber eben auch formal und ästhetisch höchst eigenwillig und auf jeden Fall vom üblichen Videothekenfutter meilenweit entfernt.

    Ich vermute mal, dass das "Suspiria"-Remake sowohl viele Horrorfans als auch Arthouse-Liebhaber (die wegen des Regisseurs, Tilda Swinton und den Deutscher-Herbst-Referenzen dazugekommen sind) vor den Kopf gestossen hat, letztere v.a. die "wilde" letzte halbe Stunde.

    Die drei berüchtigten Cattet/Forzani-Langfilme* sehen ja alle so aus, als ob der junge Godard oder der uneheliche Sohn von Robert Bresson sich des Exploitation-Kinos angenommen hätten, da ist "Mandy" noch zahm dagegen, hat mich aber trotzdem leicht daran erinnert.


    *die als Bonusmaterial enthaltenen Kurzfilme sind schon gleich pure Avantgarde
    Geändert von franque (11.09.2019 um 15:48 Uhr)

  15. #640
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Wahrheit oder Pflicht? (Extended Director’s Cut)

    Ein scheinbar harmloses Partyspiel während der Ferien gerät außer Kontrolle und folgt den 7 Leuten (Olivia, Markie, Lucas, Tyson, Brad, Penelope, Ronnie) nach Hause. Der „Fluch“ (wie ich es nenne) richtet sich danach, wie das Spiel in der Kirche begonnen hat und hat somit eine feste Reihenfolge. Man hat es zwar selbst in der Hand, doch wer sich weigert und nicht mitspielt, wird besessen und bringt sich selbst um. Je länger das Spiel ging und Olivia mit den letzten Überlebenden versuchte, das Spiel zu durchschauen, desto schlimmer wurde es.

    Die Spannung stieg und ich fragte mich ständig, wieso keiner fragt, wie man das Spiel beenden kann? Ich dachte wirklich, die töten sich, damit der Horror endlich vorbei ist (»Thelma & Luise«). So müssen gute Horrorfilme ausgehen, unschön. Erst dann werden sie schön und entfalten ihre Wirkung komplett. Darum kam mir das Ende auch falsch vor. Was Olivia getan hat machte keinen Sinn, denn sie sind ja immer noch dabei. Gruselig fand ich ihn nur an ein paar Stellen, verwirrend war er beim ersten Durchgang, die Todesarten waren nicht schlecht.

  16. #641
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    Zitat Zitat von FilthyAssistant Beitrag anzeigen
    Wo ist denn Avatar ein Kunstfilm? Das ist solides Erzähl-Handwerk kombiniert mit wegweisender Technik - aber kunstvoll oder gar künstlerisch ist da gar nix.
    Künstlerisch besonders wertvoll und richtungsweisend bis heute. Eine weitere Kunst ist es, den Film trotz der 170 Minuten nie langweilig werden zu lassen, nicht eine Sekunde wurde verschwendet und bunt ist die Welt zudem. Farben beglücken das Auge, als würde man fast 3 Stunden lang Gemälde bewundern, die man so noch nie gesehen hat. 3 Filmfassungen, alle erzählen altes und doch wieder völlig neues. Kein langes Gelaber, die nächste Kunst. Oneliner, die reinhauen, mitreißen und gleichzeitig fühlt man mit Eywa mit. Die Message ist eine weitere Kunst. Perfekt verpackt in einem einzigartigen Erlebnis ohne penetrant zu wirken. Nicht gleich realisiert und ging trotzdem zu Herzen. Zumal das Thema aktuell in aller Munde ist.

    »Avatar« „versteckt“ äußerst geschickt Kunst in der Kunst und ist somit der Kunstfilm schlechthin.
    Geändert von Filmfreak (04.10.2019 um 10:23 Uhr)

  17. #642
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    Ich begehre dich!

    Ihr Hinterteil ist 1A und von hinten zweifellos sehr attraktiv, führt aber was im Schilde. Ist doch nicht normal, das so eine mit so einem zusammen ist – es ist ja nicht nur bei einem Ausrutscher geblieben. Der Freund des Ehepaars, Danny, nervte mich. Er war nicht nur auf beiden Augen blind, was Blair betraf, sondern mischte sich auch in deren Ehe ein, darum war’s nicht schade um ihn. Am Ende, wenn das sexy Luder austickt und auf Chucky macht, kam Spannung auf. Blair sticht auf Mitch ein, sie ertränkt ihn im Pool, er liegt darin, entkräftet, blutend und mit dem Gesicht unter Wasser – doch tot ist er nicht. Wahrscheinlich hat seine Frau Jen ihn wieder zurück ins Leben gestreichelt ^^ Leider gefiel mir das ebenso wenig.

  18. #643
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    Harbinger Down

    Eine Gruppe Studenten hat eine Passage auf dem Krabbenfänger Harbinger gebucht, um die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf Wale zu erforschen. Während der Expedition finden sie Trümmer eines sowjetischen Raumschiffs und es mündet in einem Kampf gegen ein Monster auf Leben und Tod. Auch wenn der Film groß als Monster-Schocker angepriesen wurde, so war das Monster nicht mein Highlight. Vielmehr, das die Leute, so unterschiedlich sie waren, sich zusammenraufen mußten sowie dieses Eingeschlossensein und nachforschen war schön atmosphärisch. Gefallen hat mir ebenso die russische Spionin Svet, Lance Henriksen als Opa von Studentin Sadie und freilich sie selbst. Ein bißchen sogar das Ende.

  19. #644
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Doc of the Dead

    Ich hatte angenommen, da werden bloß ein paar Ikonen der Horror-, speziell der Zombie-Welt interviewt und deren Antworten bringen uns zum Lachen (Ausschnitte aus Filmen und selbstgedrehtes gibt es zu sehen sowie coole Commercials). Also eine humorvolle Zombie-Dokumentation. Aber nicht nur, denn die Macher meinen es ernst und gehen die Sache auch wissenschaftlich an (ich dachte, die wollten mich auf den Arm nehmen), oder zeigen, wie der Virus „Zombie“ Fans an sich bindet, indem sie sich organisieren und zu Tausenden die Straßen entlangschlurfen. Wirklich sehr unterhaltsam, wenn auch – ich trau’s mich nicht zu sagen – viel zu kurz für solch ein hochinteressantes Thema. Die Lieder fand ich auch so toll.


    7/10

  20. #645
    Mitglied Avatar von Filmfreak
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    Die Saat des Alien

    Ich finde ja nicht, das der Film in die Kategorie Horror gehört, auch wenn Davids Ehe immer mehr zum Horror wird ^^ Anns Verhaltensweisen und Stimmungsschwankungen waren gut, sogar das mit dem Alien. Ist mal ein anderer Ansatz, denn anstatt einzelne Menschen oder ein vollbesetztes Flugzeug zu entführen, schickt man einen Strahl auf die Erde und befruchtet so Frauen. Ein gänzlich anderes, aber nicht weniger interessantes Experiment. David sollte froh sein, das Ann fort ist und sich einfach eine neue, frische, jüngere, hübschere Frau zulegen.

  21. #646
    Junior Mitglied Avatar von Ivan1987
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    Europäische Union
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    Gut das du die Rückblicke hinzufügst. So weiss Ich genau was zum kaufen wenn Ich nächsten mal bei einem DVD Geschäft bin.

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