szmtag Todesstrafe: Ja oder Nein? - Seite 96
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  1. #2376
    Mitglied Avatar von mojo-chan
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    Ich bin gegen die Todesstrafe.
    Zum einen, weil man dann keine Chance mehr hat, alles rückgängig zu machen, falls jemand wirklich unschuldig sein sollte. Außerdem haben so die Leute keine Chance sich zu ändern.
    Für Lebenslang bin ich auch nicht. Ich denke, dass niemand das Recht hat, so eine Strafe zu verhängen, auch nicht der Staat.

    Wie soll man sich denn dann bessern und ne Gelegenheit bekommen, sich wieder in die Gesellschaft einzugliedern?

    Und Leute einfach nur wegzusperren finde ich auch nicht gut. Genügend Betreuung ist besser. Wo man z.B ne Auzsbildung machen kann oder psychiologische Hilfe bekommt.

  2. #2377
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    Original von mojo-chanUnd Leute einfach nur wegzusperren finde ich auch nicht gut. Genügend Betreuung ist besser. Wo man z.B ne Auzsbildung machen kann oder psychiologische Hilfe bekommt.
    Aber auch das sollte im Idealfall nur auf freiwilliger Basis erfolgen, sonst werden die Serienmörder noch schwermütig.

  3. #2378
    Passend zum Thema:
    http://www.youtube.com/watch?v=syTlhAwbOqk

    Ich bin gegen die Todesstrafe.
    Zum einen, weil man dann keine Chance mehr hat, alles rückgängig zu machen, falls jemand wirklich unschuldig sein sollte. Außerdem haben so die Leute keine Chance sich zu ändern.
    Für Lebenslang bin ich auch nicht. Ich denke, dass niemand das Recht hat, so eine Strafe zu verhängen, auch nicht der Staat.

    Wie soll man sich denn dann bessern und ne Gelegenheit bekommen, sich wieder in die Gesellschaft einzugliedern?

    Und Leute einfach nur wegzusperren finde ich auch nicht gut. Genügend Betreuung ist besser. Wo man z.B ne Auzsbildung machen kann oder psychiologische Hilfe bekommt.
    Du sprichst mir aus der Seele.
    Da bin ich nämlich auch dafür

  4. #2379
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    Original von mojo-chan

    Für Lebenslang bin ich auch nicht. Ich denke, dass niemand das Recht hat, so eine Strafe zu verhängen, auch nicht der Staat.
    Lebenslang heißt ja in Deutschland 15 Jahre Haft, da könnte der Täter dann Reue zeigen oder eine Ausbildung machen und dann wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden.


    Generell bin ich auch gegen die Todesstrafe, denn keiner hat das Recht einen anderen Menschen zu töten, auch wenn derjenige eine schlimme Straftat begangen hat.

  5. #2380
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    Ich bin gegen die Todesstrafe. Ich finde sie babarisch. Hier ein kleines Zitat dazu welches meine Meinung recht gut da stellt:

    "Warum töten wir Menschen, die Menschen töten, um den Menschen zu zeigen, dass Töten falsch ist? Amnesty International

    Und außerdem wie kann ein Staat, der die gesamte Gesellschaft repräsentiert und die Aufgabe hat, die Gesellschaft zu schützen, sich selbst auf die gleiche Stufe stellen wie ein Mörder? Dazu kommt noch der Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte:

    Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

  6. #2381
    Mitglied Avatar von mojo-chan
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    Original von Rußmännchen
    Original von mojo-chan

    Für Lebenslang bin ich auch nicht. Ich denke, dass niemand das Recht hat, so eine Strafe zu verhängen, auch nicht der Staat.
    Lebenslang heißt ja in Deutschland 15 Jahre Haft, da könnte der Täter dann Reue zeigen oder eine Ausbildung machen und dann wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden.


    Generell bin ich auch gegen die Todesstrafe, denn keiner hat das Recht einen anderen Menschen zu töten, auch wenn derjenige eine schlimme Straftat begangen hat.
    Ja, richtig. Mit lebenslang meinte ich auch nicht das "deutsche" Lebenslang von 15 Jahren, sondern wirklich lebenslang im wahrsten Sinne des Wortes. In den USA kann man ja wirklich bis zu seinem Tod im Gefängnis sitzen. Wie soll man denn da eine Chance haben sich zu ändern? Man sieht durch eine Strafe die Konsequenz und dann?

  7. #2382
    Mitglied Avatar von kvetha_fricai
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    Die Todesstrafe lehne ich ab. Aber ich bin für ein deutlich höheres Lebenslang als die 15 Jahre, die es bis jetzt in Deutschland sind.

    Ändern kann man sich auch im Gefängnis. Für mich bedeutet eine Änderung nicht automatisch, dass man das Recht hat, wieder frei zu kommen. Mit bestimmten Taten hat man sich meiner Meinung einfach die Freiheit verwirkt, egal ob da später eine Änderung/Selbsterkenntnis kommt oder nicht.

  8. #2383
    Mitglied Avatar von Angel of Death
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    Zitat Zitat von Sun Zi Beitrag anzeigen
    Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.

    Bei gewissen Taten haben die Personen aber ihr Recht darauf verspielt.
    Über alles hat der Mensch Gewalt, nur nicht über sein Herz.






  9. #2384
    Mitglied Avatar von Sush
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    Da stellt sich dann aber auch die Frage, warum wir Menschen dann das Recht haben sollten, über eine Person zu urteilen(!) Normalerweise, wenn man dann danach geht, sollte noch nichtmal ein Richter das Recht haben über einen Menschen zu entscheiden, schließlich ist er ja auch -nur- ein Mensch. Deswegen sollte man vielleicht gar nciht über Begrifflichkeiten was "Recht" usw. ist diskutieren, das geht doch eh immer ins Nirgendwo. Lieber sollte man Beispiele anbringen, schließlich ist jeder Fall ganz individuell. Ich bin deswegen der Ansicht, dass jeder Mensch ein Recht auf eine EIGENE Entscheidung hat. Eine Mutter, die ihr Kind an einen sexuellen Straftäter verloren hat und ihm deswegen sein Teil abschneidet hat für sich entschieden, dass dieser Mensch das Recht auf sein Leben verwirkt hat. Der Täter hat den Preis für seine Tat zahlen müssen, die Mutter zahlt ihren Preis für ihre Tat. Sie hat sich sozusagen ihr eigenes Recht rausgenommen. Warum brauchen wir dann noch eine dritte Instanz? Um -Chaos- zu vermeiden?

    Ansich bin ich auch so absolut dagegen, einen Menschen zu töten, auch wenn ich an Fällen wie Breivik auch manchmal denke es wäre besser, diese Menschen gäbe es nicht oder sie mögen in der Hölle leiden....denn es ist schwer zu sehen, wenn ein Massenmörder mit einem warmen Arsch und jeden Tag essen "belohnt" wird. Auf der anderen Seite zeigt man damit, dass man sich nciht auf das Niveau solcher Menschen herablässt. Es ist eben ein zweischneidige Sache....in manchen Fällen kann man es einfach nicht allen Recht machen. So ist das Leben, entweder man akzeptiert es oder nicht....

  10. #2385
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    Man sollte sich an wissenschaftlichen Fakten orientieren bei Sinn und Unsinn der Todestrafe. Diese sprechen dafür das die Todesstrafe keinen Zweck hat. Die Täter werden nur verzweifelter was sich z.b. und krasseren Verfolgungsfahrten niederschlägt...

  11. #2386
    Moderator Edition Panel Avatar von Jähling
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    ... und dazu führt, dass Verbrecher noch mehr bereit sind, über Leichen zu gehen. Zumal sich ja das Strafmaß nicht mehr erhöhen kann. "Noch toter" geht nicht.

    Andere sehen den Tod durch Staatsorgane als Höhepunkt ihrer kriminellen Laufbahn. Amokläufe werden in den USA nicht umsonst als "suicide by cop" bezeichnet, Selbstmord durch Bullen.

    Aus der Kriminologie wissen wir, dass höhere Strafen nicht abschreckend wirken, weil Verbrecher ja eh darauf bedacht sind, die Strafe ganz zu vermeiden. Was hilft, ist eine höhere Strafwahrscheinlichkeit. Und je schneller eine Strafe auf das Verbrechen folgt, umso besser wirkt sie. Allerdings setzt man bei der Todesstrafe ja eh nicht so auf den Lerneffekt.

    In allen Ländern, in denen die Todesstrafe abgeschafft wurde, ging die Mordrate danach übrigens zurück. (Also, zumindest in allen, von denen ich das weiß.)

    So weit die "wissenschaftlichen Fakten". Schwerer wiegt für mich allerdings ein anderer Aspekt: Befürworter der Todesstrafe begründen ihre Befürwortung bei gleichzeitiger Ablehnung anderer Morde damit, dass der Staat Mord eben so sehr ablehne, dass er da zum äußersten Mittel greife. Halte ich für die falsche Botschaft. Ein Staat, der sich Begründungen für das Umbringen von Menschen reserviert, sagt damit eben nicht, dass Leuteumbringen unter allen Umständen falsch ist, denn manchmal ist es für ihn ja eben doch richtig. Er sagt nur noch, Mord sei falsch, wenn man keinen guten grund dafür habe. Das ist keine besonders scharfe Abgrenzung, zumal die meisten Mörder ihre Taten für wohlbegrünndet halten dürften. Ein Staat dagegen, der sich unter keinen Umständen zum Umbringen hinreißen lässt, gibt ein unmissverständliches Beispiel. (Außer im Kriegsfall. Da müssen wir noch dran arbeiten.)

  12. #2387
    Mitglied Avatar von Zyklotrop
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    Zitat Zitat von Jähling Beitrag anzeigen
    Andere sehen den Tod durch Staatsorgane als Höhepunkt ihrer kriminellen Laufbahn.
    Naja, sollte dem so sein, dann sei ihnen diese kleine Freude gegönnt.

    Zitat Zitat von Jähling Beitrag anzeigen
    "suicide by cop" bezeichnet, Selbstmord durch Bullen.
    Was jetzt so überhaupt nichts mit der Todesstrafe zu tun hat...

  13. #2388
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    Zitat von Jähling: In allen Ländern, in denen die Todesstrafe abgeschafft wurde, ging die Mordrate danach übrigens zurück. (Also, zumindest in allen, von denen ich das weiß.)
    Naja, das ist auch so 'ne Legende, die wahrlich keiner Prüfung standhält. Nehmen wir nur mal Mexiko. 2006 haben sie die Todesstrafe abgeschafft. Wer würde behaupten, dort wäre in den letzten Jahren die Gewalt zurückgegangen? Die Wahrheit ist: Sie explodiert. http://www.stern.de/panorama/drogenk...z-1510160.html , was dazu führt, das man sich wieder Gedanken macht:
    http://www.focus.de/politik/ausland/...id_364166.html

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