szmtag Todesstrafe: Ja oder Nein? - Seite 5
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  1. #101
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    Wir müssten es so wie bei Minority Report machen, da weiß man schon alles vorher

  2. #102
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    tia goku wenn du mir jetz noch erklären könntest um was es da genau geht und was das hier mit dem thema zu tun hat wäreich dir sehr verbunden
    Das Leben hat keinen Sinn, den muss man sich schon selbr suchen

  3. #103
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    In Minority Report weiß man schon vorher, wenn jemand einen Mord begehen wird und kann ihn so vor Ausübung seiner tat verhaften.
    Der Bezug zum Thema ist klar, leider sehr unrealistisch.

  4. #104
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    Die Idee ist aber trotzdem voll gut!

  5. #105
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    Sicher ist sie das, aber leider nicht zu realisieren... Sehr leider.

  6. #106
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    Naja, man braucht eben eine Alternatividee

    Mal überlegen ... nix einfällt was nicht schon mal erwähnt wurde

  7. #107
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    In Minority Report gibt es aber auch eine Fehlerquote, selbst dieses "System" ist nicht perfekt... womit wir wieder bei der Quote wären: Wie viele Menschen dürfen unschuldig eingesperrt bzw. im Falle der Todesstrafe umgebracht werden, bis es nicht mehr tragbar ist?

  8. #108
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    Dafür ist diese Fehlerquote auch minimal und noch minimaler als die bei uns sowieso schon ist.

  9. #109
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    Ein unschuldig Verurteilter ist einer zu viel.











    Und überhaupt ist jeder zum Tode Verurteilter einer zu viel.

  10. #110
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    ich sag todesstrafe: NEIN
    und zwar, wenn ein mensch stirbt egal wie böse und gemein es war was er getan hat wird es immer menschen geben, die genau diesen menschen lieben! und wenn dieser mensch stirbt ist es nich nur eine strafe für ihn sondern auch für seine Familie usw..

  11. #111
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    Aha und wer garantiert dir das, dass es immer einen Menschen geben wird der diesen Verurteilten liebt?

  12. #112
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    niemand.. aber ich glaub trotzdem daran!!!

  13. #113
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    Wenn er deine Eltern, Freunde oder jemand anderen der dir wichtig ist ermordet hätte, würdest du dann noch immer so reden?

  14. #114
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    Und das von jemandem, der sich nicht mal in die Lage eines unschuldig zum Tode Verurteilten hineinversetzen kann

    Natürlich ist es schlimm, jemanden zu verlieren, den man liebt und ich kann mir gut vorstellen, dass die meisten Menschen dann im ersten Moment an Rache denken... aber wir leben eben nicht mehr in einer "Auge um Auge, Zahn um Zahn" Gesellschaft. Und ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass jemand, der gerade einen geliebten Menschen verloren hat, diesen Schmerz auch jemand anderem zumuten will.
    Und genau das wird ja mit der Todesstrafe gemacht. Diese ist (vorausgesetzt, sie wird schnell vollstreckt) für den Verurteilten selbst relativ schnell vorüber, aber die, die ihn lieben, leiden ihr Leben lang...

    (wenn du nicht daran glaubst, dass es immer jemand gibt, wo dem man geliebt wird, heißt das dann im Umkehrschluss, dass ich Menschen, bei denen ich wirklich sicher sein kann, dass sie alleine sind, umbringen darf, weil dann keiner trauert? :wiry: )

  15. #115
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    Rofl bist du geil. Der andere würde dem nicht den gleichen Schmerz zumuten wollen? *lol*

    Natürlich will er das! Vergeltung! So war es schon immer und nicht alle sind so besonnen und können darüber hinwegsehen.

  16. #116
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    Vergeltung verübst du aber nur an einer Person, die Schmerzen haben dann ein Leben lang andere (unschuldige) zu tragen.

    Wie gesagt, ich denke schon, dass viele diese Gedanken von Rache und Vergeltung im ersten Moment haben, aber im Endeffekt überwiegt die Trauer. Und nur weil man den Täter sterben sieht, heißt das noch lange nicht, dass es einem danach besser geht.

    In den USA (ja, schon wieder, ich weiß, aber da wird es nun mal praktiziert) schauen die Familie und Freunde des Opfers bei der Hinrichtung des (oft unschuldigen) "Täters" zu und nur die allerwenigsten finden das befriedigend. Die meisten Menschen finden es nämlich einfach nur grausam zu sehen, wie sich ein Mensch langsam in den Tod quält, zumal es ja an ihrem eigenen Schmerz auch nichts ändert. Denn ihr Kind/Ehepartner/was auch immer kommt deshalb ja auch nicht zurück...

    Und zu guter letzt geht es nicht um Rache. Es geht um Gerechtigkeit. Und auch wenn die für jeden etwas anderes darstellt, ändert es doch nichts daran, dass es eben nicht in erster Linie um die Gefühle der Angehörigen des Opfers geht, sondern um den Schutz der Allgemeinheit und um eine Möglichkeit zur Reue bzw. um eine (soweit möglich) gerechte Strafe, die nicht durch die Gefühle Schmerz, Trauer, etc. beieinflusst wird, sondern (möglichst) objektiv getroffen wird.
    Auf diesem System beruht nun einmal ein Rechtsstaat (er sollte es zumindest), ansonsten könnten wir wirklich wieder zu "wie du mir, so ich dir" übergehen.

    Aber darum geht es eben nicht, es geht (beim Mord) in erster Linie um den Täter. Darüber hinaus dürfen die Angehörigen des Opfers nicht vergessen werden, aber man kann auch dem Angeklagten seine Menschenwürde nicht absprechen. Denn die ist da und die wird auch bis an sein Lebensende bestehen bleiben. Nicht umsonst heißt es in unserer Verfassung in §1 "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."
    Und Menschenrechte (auch und gerade das Recht auf Leben) sind unverletzlich und unveräußerlich und damit nicht angreifbar. Das wird von Politikern fast aller Länder in ihren Sonntagsreden immer wieder beteuert (auch wenn es genug Länder gibt, die die Menschenrechte mit Füßen treten, aber das gehört hier nicht her)

  17. #117
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    Naja, man hat aber eine Genugtuung erfahren, dass ist wenigstens etwas!

  18. #118
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    Wie gesagt, die Meisten stellen es sich zwar so vor, haben sie aber nachher gar nicht. Weil sie dann bemerken, dass ihnen der Tod des Verurteilten nichts gebracht hat. Und wenn der Tod eines Verurteilten nicht einmal dazu gut ist, wozu denn dann? (außer, dass man dem Land die Kosten für die Therapie und die Gefängnisunterbringung erspart -.-*)

  19. #119
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    Ja und die sich das jetzt nicht vorstellen können, stellen es sich vielleicht nachher vor falls sowas mal passiert!

  20. #120
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    Menschen zu ermorden ist grundsätzlich falsch. Jeder, der einen Mensch umbringt, ob es nun per Befehl, per Gesetzt, per Lust oder per Wut (Rache usw.) macht etwas falsch. Mein Beitrag dazu ist, dass ich nie einen Menschen umbringen werde; wenn irgendwann jeder so denkt wie ich, wird es keine Morde mehr geben!
    Aber leider gibt es so vieleDuckmäuser und Ja-sager!!!

  21. #121
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    Original von opolio
    Menschen zu ermorden ist grundsätzlich falsch. Jeder, der einen Mensch umbringt, ob es nun per Befehl, per Gesetzt, per Lust oder per Wut (Rache usw.) macht etwas falsch. Mein Beitrag dazu ist, dass ich nie einen Menschen umbringen werde; wenn irgendwann jeder so denkt wie ich, wird es keine Morde mehr geben!
    Aber leider gibt es so vieleDuckmäuser und Ja-sager!!!
    Du würdest also auch nicht aus Notwehr töten, um dich oder deine Familie zu schützen, wenn dass die einzige Möglichkeit wäre die Gefahr abzuwenden?

  22. #122
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    Original von Cloud Strife
    Aha und wer garantiert dir das, dass es immer einen Menschen geben wird der diesen Verurteilten liebt?
    Manchmal frage ich mich, wie weltfremd du eigentlich bist, ehrlich.
    Schon mal nach einer Bluttat, z.B. dem Erfurter Schulmassaker, Fernseh geguckt? Schon mal die Verwandeten, Eltern gesehen? Dir ihre Aussagen dazu angehört? Ihr Unverständnis, ihre Verzweiflung? Wenn sie den Täter nicht lieben würden, bräuchten sie sich diese Gedanken alle nicht machen. Dann könnten sie es sich einfach machen. Dann könnten sie sagen: Er ist ein Mörder, ein widerwärtiger Mensch. Mit Verlaub, das habe ich noch NIE gehört.

    Gegenfrage: Wer garantiert dir, dass es keine Menschen gibt, die ihn lieben und fürchterlich leiden würden? Niemand. Und es kann ja wohl nicht dein Ernst sein, dass du die Familie des Täters, die mit der Tat erst mal nichts zu tun hast, damit bestrafst, dass man den Täter umbringt? Mal unabhängig davon, was es für Konsequenzen für den Täter hat, leidet doch letztlich seine Familie dann viel mehr darunter. Eine Familie, die ohnehin schon unter dem Schock steht, einen Mörder großgezogen zu haben. Eine Familie, die nicht verstehen kann. Eine Familie, die sich Selbstvorwürfe macht (Was hätten wir anders machen können?). Und su willst ihnen die Möglichkeit geben, diese Fragen dem Täter zu stellen???





    Original von Cloud Strife
    Wenn er deine Eltern, Freunde oder jemand anderen der dir wichtig ist ermordet hätte, würdest du dann noch immer so reden?
    Ich muss Hika Recht geben... Seit wann kannst du dich in die Lage anderer versetzen? -.-

    Und um deine Frage zu beantworten: Wenn jemand, der mir viel bedeutet, einen Mord begehen würde, hätte ich das dringende Bedürfnis, mit ihm zu sprechen, weil ich die Gründe für seine Tat erfahren möchte. Und das geht nicht, wenn er zum Tode verurteilt wird! Ein Mensch, den man sehr liebt, kann man nicht von einem Tag auf den anderen einfach verdrängen und vergessen. Und auch nicht aufgeben.

    Und wenn du mal wirklich zuhören würdest, wenn solche Reportagen im TV kommen, dann wüsstest du, dass viele, die im ersten Moment nur allzu verständlich nach Rache schreien, später ganz anders denken. Eine Rache bringt den Ermordeten nicht zurück. Eine Rache bringt nur noch mehr Leid und Elend auf diese Welt.



    Original von Cloud Strife
    Rofl bist du geil. Der andere würde dem nicht den gleichen Schmerz zumuten wollen? *lol*

    Natürlich will er das! Vergeltung! So war es schon immer und nicht alle sind so besonnen und können darüber hinwegsehen.
    Oh, du willst also der völlig unschuldigen Familie des Täters dieselben Schmerzen zumuten wollen? Warum? Was kann denn die Familie oder die Freunde des Täters dafür? Das musst du mir mal erklären. Vorhin hast du noch getönt, jeder wäre ganz alleine für seine Taten verantortlich. Was denn nun? -.-

    Und es ist bewundernswert, wie du dich ganz plötzlich in alle hineinversetzen kannst und so ganz nett ohne Beweise für alle Angehörigen Ermordeter sprichst. Leider verdrehst du dabei völlig die Tatsachen. Ich sage noch einmal: Guck dir solche Reportagen mal genauer an und hör zu, was die Leute sagen, denen ein geliebter Mensch weggenommen wurde.


    Original von Cloud Strife
    Ja und die sich das jetzt nicht vorstellen können, stellen es sich vielleicht nachher vor falls sowas mal passiert!
    Es geht hier nicht um "vorstellen", es geht um Tatsachen. In den USA wird die Todesstrafe praktiziert. Und sie bringt laut Aussagen der Familien der Ermordeten nichts! Die "Genugtuung", wie du es nennst, hilft ihnen nicht! Der Täter stirbt völlig umsonst.



    Bist du eigentlich ein rachsüchtiger Mensch? :wiry:

    Hika hat nämlich völlig Recht. Es geht hier nicht um Rache und Genugtuung. Es geht um Schutz der Öffentlichkeit und der Menschenwürde.
    Schutz der Öffentlichkeit: Der Täter muss so verwahrt werden, dass eine Tatwiederholung ausgeschlossen ist. Das geht ohne ihn zu töten. Desweiteren muss er "bestraft" werden, um zu zeigen, dass die Gesellschaft dieses Verhalten nicht akzeptiert. Auch das geht ohne zu töten. Im Umkehrschluss: Man kann nicht zeigen, das Töten falsch ist, indem man es selbst tut. Das ist paradox.
    Schutz der Menschenwürde: Der Täter muss als Mensch behandelt werden. Das heißt, er muss menschenwürdig untergebracht sein. Das heißt außerdem auch, er muss die Chance auf Reue haben, also auf Therapie, auf Gespräche mit seinen Angehörigen; eventuell sogar mit den Angehörigen des Opfers oder mit dem Opfer selbst (in Mordprozessen natürlich ausgeschlossen - aber selbst hier gibt es psychologische Tricks-, aber z.B. in Vergewaltigungsfällen kann man das in Erwägung ziehen, natürlich jeweils nur, wenn die Betroffenen einverstanden sind - und das kommt öfter vor als man denkt.)




    @opolio: Schön wäre es, aber das ist leider illusorisch. Die meisten Morde geschehen nicht aus Mordlust bzw. Mordabsicht heraus, sondern haben andere Ursachen.

    (Was wir noch nicht durchgekaut haben, ist der "Mord" im Krieg, eine interessante Sache im Grunde.)

  23. #123
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    Original von daPox
    Original von opolio
    Menschen zu ermorden ist grundsätzlich falsch. Jeder, der einen Mensch umbringt, ob es nun per Befehl, per Gesetzt, per Lust oder per Wut (Rache usw.) macht etwas falsch. Mein Beitrag dazu ist, dass ich nie einen Menschen umbringen werde; wenn irgendwann jeder so denkt wie ich, wird es keine Morde mehr geben!
    Aber leider gibt es so vieleDuckmäuser und Ja-sager!!!
    Du würdest also auch nicht aus Notwehr töten, um dich oder deine Familie zu schützen, wenn dass die einzige Möglichkeit wäre die Gefahr abzuwenden?
    Notwehr bzw. Nothilfe ist kein Mord. Und sie ist auch zu Recht nicht strafbar.

  24. #124
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    Ja das ist kein Mord, so kann man sich auch ein paar Störenfriede vom halse schaffen

  25. #125
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    Original von Cloud Strife
    Ja das ist kein Mord, so kann man sich auch ein paar Störenfriede vom halse schaffen
    Wovon genau redest du jetzt? Todesstrafe? Notwehr? Oder was?

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