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  1. #76
    Dark Magic
    Gast
    Original von Regenengel

    Original von Dark Magic
    die logik ist der mörder hat jemanden getötet einfach so der dem mörder im weg war oder was weiß ich der halt aber nichts getan hat,

    die die den mörder töten töten ihn weil er jemanden einfach so umgebracht hat.....

    da ist ein unterschied!
    "Einfach so" ist ja nun auch nicht ganz richtig. Ein Motiv muss ja wohl vorhanden gewesen sein und die Frage ist, in wie weit man da abstufen kann oder muss. In der Juristensprache ist dann oft von "niederen Beweggründen" die Rede, also Geld z.B.

    Und die, die den Mörder ermorden, töten ihn doch auch, weil er "weg muss", um das mal ganz salopp zu sagen. Eigentlich ist das Verhalten feige. Wir haben ein "Problem" und statt uns dem zu stellen und es zu lösen, wird der "Problemfaktor" eben beseitigt .

    Was mich da auch mal interessieren würde, ist die Sache mit der Zurechnungsfähigkeit: Wie sehr ihr es, wenn jemand z.B. angetrunken eine solche Straftat begeht?


    wird bald übertrieben und die Menschen werden für immer kleinere Verbrechen getötet! Damit stirbt auch der Respekt vor dem Leben!
    glaub ich nicht....menschen sind zwar sehr dumm (und gierig) aber soweit wirds nicht kommen das man einen töten nur weil der ein päckchen kaugummi geklaut hat!
    Es werden Menschen schon umgebracht, da sind sie nicht mal in der Lage, ein Päckchen Kaugummi zu klauen, nämlich bereits im Mutterleib -.-* (aber ja, das gehört hier nicht her, aber das macht mich einfach unglaublich wütend und zeigt, dass man einfach nur durch Definition, also nichts anderes als SPRACHE, den Menschen wegdefinieren kann, wo faktisch einer ist. Und in der nächsten und übernächsten Generation fällt es dann nicht man mehr auf. Dann heißt ungeborenes Leben eben nicht mehr "Leben", sondern "Fötus" und keiner spricht diesem "Ding" dann noch Menschenrechte zu. Das heißt dann "Fortschritt" und "modernes Denken" und alles andere ist "spießig".)

    Das mit der abtreibung kann man nicht vergleichen.


    wie soll man sich diesem problem stellen wenn einer schon wegen geld tötet wegen was wird er dann wohl noch töten?!und wie gesagt von einer therapie halte ich nichts!


    wenn man angetrunken sowas begeht muss dieses verlangen nach mord aber in einem schon vorhanden sein...ich töte ja auch keinen wenn ich mal (selten) betrunken bin,weil ich niemanden töten will,aber einer der betrunken sowas begeht...würde es irgendwann mal auf jeden fall begehn...bloss der alkohol gibt diesen menschen mut!
    was hälst du davon?

  2. #77
    Dark Magic
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    Original von Regenengel
    Original von Dark Magic
    doch ich finde deutschland ist zu lasch mit dem gesetzt die lassen kinderschänder frei rumlaufen nur weil die sich in der therapie "vorbildlich" benahmen und in den nächsten wochen schänden die schon wieder....wenn man schon jm. der vergewaltigt und schändet in die psychatrie schickt dann sollte der da sein ganzes leben bleiben den ich denke solche starken probleme kann man nicht mit einer therapie lösen!
    Mal darüber nachgedacht, dass das ein medienvermitteltes Bild ist? Die Medien berichten natürlich nur über rückfällige Täter, nicht über die anderen. Und du schließt jetzt von denen, die wirklich rückfällig werden, auf alle anderen.

    nein ich schließe das nicht aus den medien......wie gesagt ich denke das man den drang nach töten,vergewaltigen und schänden nicht therapieren kann!

  3. #78
    Dark Magic
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    Original von Regenengel

    Was mich da auch mal interessieren würde, ist die Sache mit der Zurechnungsfähigkeit: Wie sehr ihr es, wenn jemand z.B. angetrunken eine solche Straftat begeht?


    na kann keiner mehr dazu stellung nehmen?!
    wie ist deine meinung dazu regenengel?! :wiry:

  4. #79
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    Wenn jemand angetrunken ist kann er ja auch was dafür da er ja nichts hätte trinken müssen ...

  5. #80
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    Ich halte Alkohol absolut nicht für einen Grund, von irgendwelcher Schuld freigesprochen zu werden - im Gegenteil. Jeder Mensch sollte vernünftig ud vor allem verantwortungsbewusst genug sein, so wenig zu trinken, dass man keine andere Menschen gefährdet... *drop*
    Was gibts dazu sonst noch zu sagen?

  6. #81
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    Naja... Bestraft werden müsste dieser Mensch schon, das kann man ja nicht einfach durchgehen lassen. Die Allgemeinheit müsste auch vor ihm geschützt werden, denn wenn er einmal im Rausch mordet (oder was auch immer), dann kann er das auch zweimal tun.
    Ansonsten kann ich dazu nichts sagen, weil ich Alkohol hasse, deshalb noch nie betrunken war und es ergo nicht einschätzen kann.

    Wie wärs als Strafe mit lebenlangem Alkoholverbot?

  7. #82
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    Original von WingedSweetness
    Naja... Bestraft werden müsste dieser Mensch schon, das kann man ja nicht einfach durchgehen lassen. Die Allgemeinheit müsste auch vor ihm geschützt werden, denn wenn er einmal im Rausch mordet (oder was auch immer), dann kann er das auch zweimal tun.
    Ansonsten kann ich dazu nichts sagen, weil ich Alkohol hasse, deshalb noch nie betrunken war und es ergo nicht einschätzen kann.

    Wie wärs als Strafe mit lebenlangem Alkoholverbot?
    Da hält sich derjenige auch ganz sicher dran
    Aber ehrlichgesagt geht's mir mit der Einschätzung von solchen Dingen nicht besser, da auch ich noch nicht betrunken gewesen bin.
    Trotzdem würde ich jetzt aus dem Bauch heraus sagen, dass jeder, mit oder ohne Alkoholrausch, für seine Taten verantwortlich zu machen ist. Tot ist tot, denke ich und wenn jemand unter Alkohol in der Lage ist zu morden, dann ist er das vielleicht ohne auch. Es gibt einfach Leute, die sind aggressiver Natur. Ich denke, der Alkohol unterstützt das noch zusätzlich, nichts weiter.

  8. #83
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    Nein.
    Eine Tötung auf Veranlassung des Staates ist immer noch ein Mord.
    Die lächerlichen Gesetze der Menschen können da sagen was sie wollen.

  9. #84
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    Original von Dark Magic
    Original von Regenengel
    Original von Dark Magic
    doch ich finde deutschland ist zu lasch mit dem gesetzt die lassen kinderschänder frei rumlaufen nur weil die sich in der therapie "vorbildlich" benahmen und in den nächsten wochen schänden die schon wieder....wenn man schon jm. der vergewaltigt und schändet in die psychatrie schickt dann sollte der da sein ganzes leben bleiben den ich denke solche starken probleme kann man nicht mit einer therapie lösen!
    Mal darüber nachgedacht, dass das ein medienvermitteltes Bild ist? Die Medien berichten natürlich nur über rückfällige Täter, nicht über die anderen. Und du schließt jetzt von denen, die wirklich rückfällig werden, auf alle anderen.
    nein ich schließe das nicht aus den medien......wie gesagt ich denke das man den drang nach töten,vergewaltigen und schänden nicht therapieren kann!
    Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast ^^" das lehren die Medien

    Hm ... die Gesetze finde ich auch zu lasch. Für Reiche tun doch die Geldstrafen gar nicht weh, aber wenn sie z.Bsp. prozentuall nach dem Gehalt eingezogen werden würden, dann sähe das schon ganz anders aus ^^"

    Für rückfällige Sexualtäter: Kastration?

    Original von A.nn.A
    Eine Tötung auf Veranlassung des Staates ist immer noch ein Mord.
    Die lächerlichen Gesetze der Menschen können da sagen was sie wollen.
    ^^ ganz meine Rede ... vielleicht sollten man die Mörder auf eine Insel "verbannen", wo sie nach ihren "eigenen" Gesetzen leben können ... damit bestrafen sie sich doch gegenseitig.

    Aber welches Recht hat der "normale" Mensch über andere zu urteilen, wer gesellschaftsfähig ist und wer nicht? Alles hat irgendwo einen "natürlichen" Ursprung, welcher uns nur "unnatürlich" erscheint, weil wir uns eine gekünzeltes Leben unterwerfen, damit wir überhaupt lebensfähig sind.

  10. #85
    Dark Magic
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    Original von Condor
    Original von A.nn.A
    Eine Tötung auf Veranlassung des Staates ist immer noch ein Mord.
    Die lächerlichen Gesetze der Menschen können da sagen was sie wollen.
    ^^ ganz meine Rede ... vielleicht sollten man die Mörder auf eine Insel "verbannen", wo sie nach ihren "eigenen" Gesetzen leben können ... damit bestrafen sie sich doch gegenseitig.

    Aber welches Recht hat der "normale" Mensch über andere zu urteilen, wer gesellschaftsfähig ist und wer nicht? Alles hat irgendwo einen "natürlichen" Ursprung, welcher uns nur "unnatürlich" erscheint, weil wir uns eine gekünzeltes Leben unterwerfen, damit wir überhaupt lebensfähig sind.
    das mit der insel wär ne gute idee...!


    ...doch jemand anderen töten ist in der heutigen zeit unnatürlich.....weil wir uns gegenseitig nicht töten müssen um zu überleben um etwas zu essen zu haben!

  11. #86
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    Original von Condor
    Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast ^^" das lehren die Medien

    Hm ... die Gesetze finde ich auch zu lasch. Für Reiche tun doch die Geldstrafen gar nicht weh, aber wenn sie z.Bsp. prozentuall nach dem Gehalt eingezogen werden würden, dann sähe das schon ganz anders aus ^^"

    Für rückfällige Sexualtäter: Kastration?

    Original von A.nn.A
    Eine Tötung auf Veranlassung des Staates ist immer noch ein Mord.
    Die lächerlichen Gesetze der Menschen können da sagen was sie wollen.
    ^^ ganz meine Rede ... vielleicht sollten man die Mörder auf eine Insel "verbannen", wo sie nach ihren "eigenen" Gesetzen leben können ... damit bestrafen sie sich doch gegenseitig.

    Aber welches Recht hat der "normale" Mensch über andere zu urteilen, wer gesellschaftsfähig ist und wer nicht? Alles hat irgendwo einen "natürlichen" Ursprung, welcher uns nur "unnatürlich" erscheint, weil wir uns eine gekünzeltes Leben unterwerfen, damit wir überhaupt lebensfähig sind.
    Solche Strafen fände ich auch sinnvoll - halt etwas, das vermeidet, das dieser jemand rückfällig wird: Diebe - Hände ab. Naja... KGanz so drastisch wohl nicht... Aber bei nem Sexualstraftäter würde ich schon an so was denken (natürlich nicht die Hände). Moralisch ist das natürlich ne ganz andere Frage - das ist ja ein immenser Eingriff in die Menschenwürde und ganz davon abgesehen - wäre es nicht denkbar, dass er dann nur aus Hass und Wut anfängt zu morden?
    Und was das Insel-Prinzip angeht... So wurde Australien besiedelt.
    Wie gesagt, ich halte nicht viel von "Strafen", ich finde den "Schutz der Öffentlichkeit" wichtiger... Daher fände ich solche Maßnahmen schon irgendwie sinnvoll...

  12. #87
    Dark Magic
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    in wenigen ländern in asien und afrika wird das tatsächlich gemacht einem dieben werden dort die hände abgehackt! *is mein ernst*

  13. #88
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    Ich weiß. (Hab nur vergessen, wo genau.) Darum war das ja auch son blödes Beispiel, das hätte ich ja sonst nicht gesagt. So was Böses denke ich mir doch nicht aus.

  14. #89
    Dark Magic
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    ist zwar hart aber die gehen halt auf nummer sicher denn dann kann man zugleich niemanden mehr töten,schänden,.....!

  15. #90
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    Wohl wahr... Ein Justizirrtum ist da allerdings ziemlich tragisch und über moralisch richtig oder falsch kann man da auch lange diskutieren... Aber das gehört nicht wirklich hierher.

  16. #91
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    Verbrecher auf eine einsame Insel verbannen? *zuck* Erinnert mich doch irgendwie an Australien *zuck*. (Da hatte ich das von WS noch nicht gelesen ^^")


    Ich kann mich auch irren, aber werden Geldstrafen hierzulande nicht bereits nach dem Einkommen bemessen (Ihr wisst schon, die Höhe dieser berühmten "Tagessätze")? Außerdem sind wir uns ja wohl alle einig, dass die Alternative zur Todesstrafe - sofern sie für Mord oder Taten ähnlicher Schwere, und nicht Ehebruch, Drogenbesitz usw. verhängt wird - nicht die Geldbuße ist.


    @Dark Magic: Drang nach Töten, Vergewaltigen und Schänden? Den kann man in den meisten Fällen nicht nachweisen, das ist ja das Problem. Würdest du mir einen Beleg bringen, dass diese Menschen unheilbar und eine immerwährende Gefahr darstellen, könnte man darüber reden, sie für immer wegzuschließen (was ja auch getan wird, sofern es feststellbar ist). Aber erstens kann man das nicht so ohne weiteres feststellen und zweitens rechtfertigt auch das noch keine Todesstrafe. Im Übrigen: Wenn du von einem "Drang" sprichst, dann ist das doch krankhaft und damit schuldlos, oder wie war das doch gleich wieder?


    @WingedSweetness: Zu Strafen vs. Schutz der Öffentlichkeit: Word.


    Zu der Sache mit Händen oder andere Körperteile ab: Manchmal frage ich mich, wo wir hier eigentlich leben, dass so was auch nur halbherzig in Erwägung gezogen wird . Abgesehen davon dass das ganz praktisch betrachtet psychische und medizinische Folgen hat, die nicht bezahlbar wären (von wegen wir können uns keine Haft leisten -.-), ist es gegenüber dem MENSCHEN absolut verantwortungslos!


    @A.nn.A: Word.


    Zum Thema Alkohol: So einfach ist das nicht. Ich habe es deswegen angesprochen, weil wir in der Schule damals in Politik einen Gerichtsprozess verfolgt haben (ja, wir waren auch vor Ort, nämlich bei der letzten Verhadlung und dem Urteil, dabei), bei dem es darum ging, dass ein Mann seine Frau in betrunkenem Zustand erwürgt hatte. Das wurde am Ende nicht als Mord, sondern "nur" als Totschlag gewertet, aber es gab zwei Anträge: Das des Staatsanwalts auf 10 Jahre, und das der gemeinsamen Tochter von Täter und Opfer, das sich auf lebenslänglich (bzw. 15 Jahre) belief. Die Sichtweisen hier sind also durchaus (und natürlicherweise) verschieden und die Grenzen zwischen Mord und Todschlag oft nicht ganz klar abzustecken.


    Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was ich zum Thema Alkohol bei der Schuldzubemessung denken soll. Natürlich ist es nicht ok, sich dermaßen zulaufen zu lassen, andererseits kann man ja nicht in allen Fällen voraussetzen, dass der Täter sich ganz bewusst die Kante gegeben hat, um seine Hemmschwelle herabzusetzen oder um verminderte Schuldfähigkeit attestiert zu bekommen. Oft spielt die bloße Verzweiflung sowohl beim Trinken als auch bei der eigentlichen tat eine tragende Rolle. Außerdem sind im Suff nun wirklich unbestritten gewisse geistige Fähigkeiten so stark dezimiert, dass viele wirklich nicht mehr wissen, was sie eigentlich tun. Wollten wir jeden einsperren oder töten, der im Innern einen gewissen Hang zu gewalttätigen Handlungen hat, wäre die Erde bald menschenleer. Keiner von euch kann mir erzählen, dass ihm noch nie die Hand ausgerutscht ist, obwohl er eigentlich weiß, dass Gewalt keine Lösung sein kann und darf. Natürlich ist das meiste davon absolut nicht mit den Kalibern zu vergleichen, über die wir hier reden, aber dennoch denke ich, können wir uns nicht anmaßen, das in dieser Weise überheblich zu beurteilen, wenn wir noch nie in einer absolut extremen, psychischen Ausnahmesituation standen. (Ich rede nicht von Triebtätern.)

    Als Beispiel mal eine Geschichte, die 1988 in Deutschland geschah: Stadtbekannte Kleinkriminelle (!) überfielen eine Bank, wo sie Geiseln nahmen. Nach mehreren Tagen Geiseldrama, einer Flucht über Holland zurück nach Deutschland und einem unvorstellbaren Medienrummel war die Sache beendet: Zwei Tote, eine Frau und ein kleiner Junge.
    Mord? Triebtäter?
    Nein. Betrachten wir einmal die Umstände. Die beiden Männer wollten "nur" Geld. Ich denke, allein das kann jeder nachvollziehen, auch wenn ihr nicht gleich eine Bank oder Privatpersonen beklauen bzw. ausrauben würdet. Aber man kann sich sicherlich Situationen vorstellen, in denen Menschen verzweifelt genug für eine solche Tat sind. Menschen, die nicht verzweifelt sind und an Geld wollen, finden auch andere (illegale) Wege als ausgerechnet einen Bankausraub, bei dem die Chancen eins zu einer Million stehen, mit dem Geld zu entkommen.
    Zu keinem Zeitpunkt war geplant gewesen, Menschen umzubringen, auch nicht bei der Geiselnahme. Und dann entgleiste die Situation völlig. Ein Radioreporter (!) rief ohne Rücksprache mit der Polizei in der Bank an und führte ein Radiointerview, noch bevor die Polizei Kontakt zu den Geiselnehmern aufnehmen konnte. Unter anderem wurde die nette Suggestivfrage gestellt: "Werden Sie die Geiseln wirklich frei lassen, wenn Sie den Fluchtwagen bekommen?" (Merkt ihr was? Vielleicht hat erst diese Frage die Täter überhaupt auf diese Idee gebracht.)
    Die Täter flüchteten mit einigen Geiseln, die Medien behinderten die Verfolgung durch die Polizei, die Täter bekamen einen Bus samt Insassen in ihre Gewalt. Die Medienleute filmten in den Bus rein, interviewten Geiselnehmer ("Würden Sie wirklich Geiseln töten?" - Ja was soll der Täter denn da bitte anderes sagen als "Ja sicher"???) und Geiseln ("Wie geht es Ihnen mit der Pistole am Kopf? Haben Sie Angst?" - völlig ohne Kommentar) und schließlich weigerten sich die Täter, mit der Polizei zu verhandeln - alles lief über die Medien. Die völlig unbekannten "Nichtse" aus einem Kaff irgendwo im Niemandsland waren aufeinmal DAS Ereignis Nummer eins. Wen wundert es, dass sie da anders reagierten als sie es vielleicht sonst getan hätten? Die Nerven bei allen Beteiligten lagen völlig blank und dann kam es zur Katastrophe: Ein kleiner Junge wurde erschossen und verblutete vor laufender Kamera noch auf dem Parkplatz.

    Eigentlich ist es schon fast egal, wie es weiterging (Kölner Fußgängerzone, Menschenauflauf um das Auto, ein Reporter steigt in den Fluchtwagen, Liveübertragungen, schließlich wird der Wagen gestürmt und dabei kommt eine der beiden letzten Geiseln um), aber was ich damit sagen will: Niemand hätte diesen beiden Menschen je einen Trieb zum Töten nachweisen können, er war einfach nicht vorhanden. Aber in extremen Umfeldern können eben sämtliche Sicherungen durchbrennen. Das kann und darf keine Entschuldigung sein, Mord bleibt Mord, aber es ist ein Erklärungsversuch, den man nicht in den Wind schlagen darf.

    Die Täter wurden übrigens zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt, siehe dazu auch: http://www.net-lexikon.de/Gladbecker-Geiseldrama.html

    Oben geschilderter Fall war das Geiseldrama von Gladbeck, das wir unter dem Thema Medienethik im Studium besprochen haben. Dazu gab es auch eine Reportage in Stern TV, wem die schockierenden Bilder jetzt vor dem geistigen Auge herumschwirren. Falls jemand noch mehr dazu wissen möchte, einfach mal bei google suchen.

    Nicht jeder, der wegen Mord auf der Anklagebank sitzt, ist ein Triebtäter. Dafür spricht außerdem auch, dass die meisten Gewalttaten nach wie vor innerhalb der Familie geschehen. Es sind keine Fremden, die wahllos umgebracht werden. Ein Mord ist das Ergebnis einer oft jahrelangen Ausnahmesituation. Das macht den Mord nicht zum Todschlag, aber es relativiert in meinen Augen doch die "Gleiches mit Gleichem" Forderung erheblich.

    Ich will hier selbstverständlich niemanden verteidigen, der einen anderen Menschen umgebracht oder ihm in irgendeiner Weise körperlichen oder seelischen Schaden zugefügt hat, und ich trete jederzeit dafür ein, dass er sich für seine Taten zu verantworten hat (und ich will auch nie in die Situation kommen müssen, einen geliebten Menschen auf solch schreckliche Weise zu verlieren), aber ich widerspreche einem Todesurteil über welchen Menschen auch immer aufs Schärfste. Ich könnte in einem Land, in dem "im Namen des Volkes" Todesurteile vollstreckt werden, nicht leben, und das meine ich ernst.

  17. #92
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    Original von Dark Magic
    ist zwar hart aber die gehen halt auf nummer sicher denn dann kann man zugleich niemanden mehr töten,schänden,.....!
    1. Wie viel kostet doch gleich ein Auftragskiller?
    2. Wer bitte soll diesen Menschen jetzt ernähren? Arbeiten ohne Hände wird schwierig, meinst du nicht?

    Original von WingedSweetness
    Wohl wahr... Ein Justizirrtum ist da allerdings ziemlich tragisch und über moralisch richtig oder falsch kann man da auch lange diskutieren... Aber das gehört nicht wirklich hierher.
    "Ziemlich tragisch"? Das ist wohl so ziemlich der schwächste Ausdruck dafür. Das ist ein zum Himmel schreiender Skandal! Und zwar unabhängig, ob es um Todesurteile oder "nur" um Verstümmelung geht. Und wenn man solche Gesetze diskutiert, was wir hier tun, muss man eben auch die "Risiken" abwägen. Und wenn es ein Risiko gibt, dass dabei Menschen völlig unschuldig die Würde oder/und das Leben genommen wird, darf man das nicht totschweigen oder gar lässig als kleine "Nebenwirkungen" abtun. Was prozentual nicht schlimm erscheint, sind furchtbare Einzelschicksale.

    Tja, moralisch oder nicht... genau das diskutieren wir hier doch die ganze Zeit. Wie es rein rechtlich mit der Todesstrafe aussieht, wissen wir ja.

    Im übrigen noch so ein Skandal: Obwohl wir wissen, dass in vielen Ländern für absolut lächerliche Taten die Todesstrafe verhängt wird, tun wir fast nichts dagegen, weil wir die Handelsbeziehungen brauchen. Jüngstes Beispiel unser lieber Herr Schröder in China, der sich nicht traute, die Menschenrechtsverletzungen im Land anzusprechen, weil er ja den Reaktor dorthin verkaufen wollte .

  18. #93
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    Original von Regenengel
    Im übrigen noch so ein Skandal: Obwohl wir wissen, dass in vielen Ländern für absolut lächerliche Taten die Todesstrafe verhängt wird, tun wir fast nichts dagegen, weil wir die Handelsbeziehungen brauchen. Jüngstes Beispiel unser lieber Herr Schröder in China, der sich nicht traute, die Menschenrechtsverletzungen im Land anzusprechen, weil er ja den Reaktor dorthin verkaufen wollte .
    China, das ist sowieso so eine Sache für sich. In Shanghai leben die Menschen in 2m³ großen "Boxen", aber sie machen Raumfahrtprojekte! Vielleicht haben sie ja so endlich eine Möglichkeit gefunden, die überzähligen Menschen zu entsorgen, das ist wirklich das allerletzte!
    Und wenn man anfängt, Menschen als Strafe die Hände oder irgendwelche anderen Gliedmaßen abzuschlagen, ist man auf dem besten Wege dahin, ein ebenso feiner Staar zu werden. Wie war das noch mit der Menschenwürde...

  19. #94
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    Ich sehe es sowieso als große (und teilweise realisierte) Gefahr, dass die Todesstrafe missbraucht wird, um ganz legal unangenehme Menschen zu beseitigen oder zu unterdrücken.

  20. #95
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    Original von Regenengel
    Ich sehe es sowieso als große (und teilweise realisierte) Gefahr, dass die Todesstrafe missbraucht wird, um ganz legal unangenehme Menschen zu beseitigen oder zu unterdrücken.
    *nick*, das passiert vorzugsweise in Staaten wie denen in Südostafrika. Jeder, der aufmuckt, wird unschädlich gemacht bis sich keiner mehr traut, irgendwas zu sagen. Auf diese Weise wird das Volk dann mudtot gemacht. Der Regierung ist das vollkommen gleichgültig, die Leben ja im größten Luxus, während die Bevölkerung des eigenes Landes elendig an Hunger stirbt.

  21. #96
    Mitglied Avatar von Irre_vom_Dienst
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    '*sich das hier alles net durchegesen hat und des jetz auich net vorhat*
    also entschuldigung wenn ich was sag was schon mal war.....



    ich finde die todestrafe ist absolut ncih gerechtfertigt

    kein mensch hat das recht darüber zu entscheiden wannder ander streben soll
    weder der mörder noch der staat, der sich durch die todestarfe auch zum mörder macht und deswegen doch genauso bestraft werden müsste
    also stellt sich der staat oder wer auch immer das urteil verhängt und ausführt doch auf die gleiche stufe wie ein mörder

    außerdem weiß niemend was nach dem tod ist bzw ob die tötung dann gerechtfertigt is
    er könnte in den himmel kommen und glücklcih werden und sich über die da unten schlapplachen oder einfach wiedergeboren werden und indirekt haß auf den staat oder wenn auch immer schieben weil der ihn umgebracht hat


    und außerdem
    hey ich weiß man kann net jeden verbrecher resozialisieren aber man kann es versuchen und trotzdem muss man aber net dem verbrechener dann mehr zuwendung geben als den opfern, des is bei vergewlatigugne ja oft so dass der vergewltiger in psychatrische betreuung kommt und das opfer alleingelassen wird
    sowas is auch net ok


    es sollte eh ein vollkommen anders strafsysthemn geben
    weiß jetz zwar selber net wie des aussehn sollte aber a) mal der evben geannte punkt und b) schaut euch doch an wieviele krimielle rückfällig werden und wieder ins gefängnis gehen und wieder straffällig werden .........

    es muss was her dass wenn einer enn fehler macht er ihn auch einsieht und dannn nimmer strafällig wird im normalfall
    schwer zu verwirklcihen aber ich denke es muss gehn können
    Das Leben hat keinen Sinn, den muss man sich schon selbr suchen

  22. #97
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    Ein Mörder kommt doch nicht in den Himmel... :no:

  23. #98
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    Original von Irre_vom_Dienst
    es muss was her dass wenn einer enn fehler macht er ihn auch einsieht und dannn nimmer strafällig wird im normalfall
    schwer zu verwirklcihen aber ich denke es muss gehn können
    Jemand der "krank" ist, wird kaum in der Lage sein, seine Fahler einzusehen. Das Problem oist nur, wie immer wieder genannt, dass keiner sich anmaßen kann, über derartige Dinge zu urteilen. Man bewegt sich bei solchen Angelegenheiten auf dünnem Eis. Was trennt die Psychos von den "Normalen"? Es wird immer Straftaten geben, so etwas ist einfach unvermeidlich.

  24. #99
    Mitglied Avatar von Irre_vom_Dienst
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    wenn man nach dem konservativem christloichen welt-bzw himmel hölle bild her geht

    es kann docha cuh genausogut sein dass alle toten an nen herrlichen ort kommen oder das wertesystem in der unterwelt (so will cih s jetz aml nennen) so is dass er extrpunkte bekommt weil er einen mehr runtergeschickt hat und den todeboten abrbeit abgenommen hat


    hilfe ich glaub ja teilweiese selber net as cih da schreib
    Das Leben hat keinen Sinn, den muss man sich schon selbr suchen

  25. #100
    Mitglied Avatar von Irre_vom_Dienst
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    Original von Eries
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    es muss was her dass wenn einer enn fehler macht er ihn auch einsieht und dannn nimmer strafällig wird im normalfall
    schwer zu verwirklcihen aber ich denke es muss gehn können
    Jemand der "krank" ist, wird kaum in der Lage sein, seine Fahler einzusehen. Das Problem oist nur, wie immer wieder genannt, dass keiner sich anmaßen kann, über derartige Dinge zu urteilen. Man bewegt sich bei solchen Angelegenheiten auf dünnem Eis. Was trennt die Psychos von den "Normalen"? Es wird immer Straftaten geben, so etwas ist einfach unvermeidlich.
    stimmt des is n gravierendes problem
    aber wenn man ein wirklcih gute system mit überwachung bzw überprüfung der lebenümstände oder nachforschungen von früheren auffälligkeiten amchen würde (mist das is mitm datenschutz im klinsch müsste amna lso noch auisfeilen so wie ichs gesagt hab) oder durch bessere pychoanalytische verfahren könnten man es evlt lösen

    aber weiß cih jetz selber net wie man mit dem prob zurechkommen kann....
    Das Leben hat keinen Sinn, den muss man sich schon selbr suchen

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