szmtag Todesstrafe: Ja oder Nein? - Seite 2
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  1. #26
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    Original von Hikaru-chan
    Die gucken nicht zu, die feuern an -.-***

    @Cloud
    Und wenn nun du der Justizirrtum wärst? Fändest du das dann immer noch richtig???
    Mir wurscht, ich versetz mich grundsätzlich nicht in die Lage anderer

  2. #27
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    Original von Smoking_Tenor
    Ich habe die Todesstrafe nie las echte ´strafe´befunden.
    Wie gesagt... ich finde ja immernoch, die Frage ist, ob das eine "Strafe" sein soll oder zum Schutz der Allgemeinheit dient. Als Strafe ist der Tod wirklich nicht geeignet, auch nicht, wenn der Täter gestanden hat = höchstvermutlich wirklich schuldig ist.

  3. #28
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    Original von WingedSweetness
    Wie gesagt... ich finde ja immernoch, die Frage ist, ob das eine "Strafe" sein soll oder zum Schutz der Allgemeinheit dient. Als Strafe ist der Tod wirklich nicht geeignet, auch nicht, wenn der Täter gestanden hat = höchstvermutlich wirklich schuldig ist.
    Der Tod ist keine Strafe? *g* (Suizidgefährdete Menschen würden ihn z.B. eher als Erleichterung der Qualen sehen... sich selbst umzubringen, weil man was verbrochen hat und die Gewissensbisse nicht erträgt, gibt es ja auch)

    Netter Gedanke, aber in der Regel haben Menschen schon Angst vorm Tod (ob nun aus rationalen oder irrationalen gründen)... es gibt doch diese netten Beschreibungen aus dem 18. Jh. von Menschen, die zur Guillotine geschleppt wurden und dabei mit ihren Zähnen klapperten vor Angst etc.

    Die Leute als Strafe leben zu lassen, ist imho auch nicht sonderlich hilfreich - viele bereuen ihre Taten doch nicht (ich könnte selbst einige Fälle nennen, in denen _ich_ morden und es _nicht_ bereuen würde)

  4. #29
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    Naja, das kann man sicher so oder so sehen.
    Aber der Tod geht schnell und dann ist alles vorbei, während ein (langes) Leben in Unfreiheit und sicher nicht so angenehmen Umständen schon eine härtere Strafe wäre... meiner Meinung nach

  5. #30
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    Nea ich bin für die Todesstrafe solange damit nicht übertieben wird.
    Somit wäre schonmal verhindert, dass die Psychos ausbrechen oder sich sonst irgendwie gerichtlich rauswinden. (wie lange is "Lebenslang" in Deutschland noch mal? )
    Mir persönlich wärs ehrlich gesagt lieber man brächte mich um als mich wirklich bis ans Ende meiner Tage in son Loch zu stecken...

  6. #31
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    Oh man, ihr nehmt das alles so locker, ich versteh's nicht...
    selbst wenn jemand schuldig ist, was in vielen Fällen noch nicht einmal gesagt ist, kann man jemanden doch noch lange nicht dafür ermorden! Was ist das denn für eine Gesellschaft?! Absolut unmoralisch!

    Der Mörder tötet jemanden, weil er ihn "stört". Wenn man jemanden zum Tode verurteilt, tut man doch das gleiche, oder nicht? Man tötet ihn, weil er stört, weil man ihn loswerden will!

  7. #32
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    Original von WingedSweetness
    Naja, das kann man sicher so oder so sehen.
    Aber der Tod geht schnell und dann ist alles vorbei, während ein (langes) Leben in Unfreiheit und sicher nicht so angenehmen Umständen schon eine härtere Strafe wäre... meiner Meinung nach
    Richtig... das kann man so oder so sehen.
    Bedenke allerdings, dass ein Großteil der Menschheit unter schlimmeren Bedingungen lebt als "nur" Unfreiheit... hm - und diese Menschen leben trotzdem, weil leben besser ist als nichts ^^
    "Ein langes Leben im Unglück ist schlimmer als der Tod" - sowas kann man doch nur denken, wenn man es sich leisten kann *drop*

  8. #33
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    Original von Eries
    Oh man, ihr nehmt das alles so locker, ich versteh's nicht...
    selbst wenn jemand schuldig ist, was in vielen Fällen noch nicht einmal gesagt ist, kann man jemanden doch noch lange nicht dafür ermorden! Was ist das denn für eine Gesellschaft?! Absolut unmoralisch!

    Der Mörder tötet jemanden, weil er ihn "stört". Wenn man jemanden zum Tode verurteilt, tut man doch das gleiche, oder nicht? Man tötet ihn, weil er stört, weil man ihn loswerden will!
    Gehen wir mal davon aus, dass dieser Mensch wirklich schuldig ist. Man kann nicht einfach sagen "Mensch ist Mensch" und ihn wieder auf die Menschheit loslassen, also hat man die Wahl, ob man ihn -ob nun als Strafe oder zum Schutz der potentiellen Opfer- für immer wegschließt oder umbringt.
    Und die ewige Freiheitsberaubung (tun wir mal so, als gäbe es sie wirklich...) kann ja auch nicht als moralisch perfekt angesehen werden. Und, nicht zuletzt wegen der "Komfortabilität" und der Gesellschaft, wäre der Tod für den Verbrecher vielleicht wirklich eine bessere Lösung, erst recht, wenn man sich sicher sein kann, dass er nicht bereuen wird und weiter machen würde, falls er je frei kommt - Ausbrechen ist ja auch nicht völlig ausgeschlossen.
    Ich bin auch gegen die Todesstrafe, aber du musst daran denken, dass der Verbrecher mit seiner Tat seinen eigenen Strick gedreht hat - oder wie viele Befürworter sagen: Er hat nunmal sein Leben verwirkt.
    Er tötet aus niederen Gelüsten, weil er Sex will, weil er stehlen will oder auch als Hass.
    Die Todesstrafe hingegen dient einerseits als Schutz für die Menschheit und kann auf der anderen Seite auch eine Art Gnade darstellen, wenn man bedenkt, wie es ihm lebenslang im Gefängnis gehen kann.

  9. #34
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    Original von WingedSweetness
    ...erst recht, wenn man sich sicher sein kann, dass er nicht bereuen wird...
    Die Frage ist nur, wer das beurteilen soll. Dass er nicht bereut, kann man feststellen, aber ob er es auch in Zukunft nicht tun wird, liegt nicht in unsererm Wahrnehmungshorrizont.

    @Goku: Warum überrascht mich das jetzt nicht?

    @blue88: Lebenslang sind hierzulande zwar "nur" 15 Jahre, aber danach muss man nicht unbedingt freikommen. Bei entsprechenden Gutachten kann lebenslang wirklich lebenslanger Sicherheitsgewahrsam bedeuten.

    @Rion: Wage ich zu bezweiflen. Es sagt sich leicht und ich bereue auch nicht jede Ohrfeige, die ich mal ausgeteilt habe, aber wenn ich emanden umbringen würde, wäre das doch etwas ganz anderes. Stell dir beispielsweise vor, du würdest danach mit engen Verwandten oder sonstigen lieben Menschen des Toten konfrontiert. Du hättest kein schlechtes Gewissen? Einen Menschen umzubringen hat ja nicht nur Folgen für das Opfer.
    [Das soll nicht heißen, dass jeder Mörder hinterher seine Tat bereut, schön wär's, aber wer sich noch etwas halbwegs Menschliches bewahrt hat, würde es meiner Ansicht nach, wenn auch vielleicht nur unbewusst. Außerdem denke ich, es ist auch ein Unterschied, ob man gezielt einen bestimmten Menschen umbringt (aus Rache, Geldgier, sexuellen Gründen usw.) oder anonym (also beispielsweise im Krieg, was rechtlich dann ja auch anders aussehen kann).]


    Ich möchte mal noch die Frage in den Raum stellen, wie das eigentlich mit der Schuldfrage aussieht, auch wenn es ein kleinwenig in den Randbereich des Themas hineingeht. Wer ist schuld, wenn ein anderer tötet? Nur der Mörder selbst? Oder muss man nicht doch auch untersuchen und berücksichtigen, was ihn dazu getrieben hat, so zu handeln? Schließlich bemisst sich eine Strafe immer aus dem Schuldmaß, nicht der Handlung an sich.
    [Ich will damit weder sagen, dass ein Mörder schuldlos sein kann (kann er in meinen Augen nicht, dann wäre es Totschlag, kein Mord), noch dass Angehörige oder sonstige Personen aus dem Umfeld zwangsweise eine Teilschuld tragen!]

  10. #35
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    Original von Regenengel
    Ich möchte mal noch die Frage in den Raum stellen, wie das eigentlich mit der Schuldfrage aussieht, auch wenn es ein kleinwenig in den Randbereich des Themas hineingeht. Wer ist schuld, wenn ein anderer tötet? Nur der Mörder selbst? Oder muss man nicht doch auch untersuchen und berücksichtigen, was ihn dazu getrieben hat, so zu handeln? Schließlich bemisst sich eine Strafe immer aus dem Schuldmaß, nicht der Handlung an sich.
    Nette Frage...
    Sie lässt sich bloß schwierig beantworten - besser gesagt, man müsste da jeden einzelnen Fall individuell angucken...
    Wie schon gesagt, erinnert mich der ganze Thread an meinen Französischunterricht damals - wir haben Claude Gueux von Hugo gelesen, in dem ein Mann (im Gefängnis) seinen Wärter umgebracht hat, weil dieser ihn von seinem besten Freund getrennt hat...
    Hugo hat es so dargestellt, dass die Gesellschaft damals schuld war - weniger der Mann selbst. Daher plädierte er gegen die Todesstrafe und für ein Verändern in der Gesellschaft selbst *g*
    Hmm... ich fühle mich selbst, als klinge ich wie ausm Unterricht *drop* Sorry, wenn sich das uninteressant anhört

  11. #36
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    Ich bin generell gegen die todesstrafe!
    Bestes beispiel ist ja woll scheiss amiland!
    Es geschieht ein Mord die presse wird natürlich sofort eingeschaltet und somit ist das urteil bereits gesprochen!
    Der mörder wird zum tode veruteilt und sitzt erst mal 20 Jahre im knast!
    Und dann sagt man ihm morgen stirbst du und fertig!
    Ich mein wie würdet ihr damit umgehen wenn man euch nach 20 jahren sagt morgen musst du sterben!
    Es ist grausam auch wie die menschen hingerichtet werden!
    Ich war einst so bekloppt es mir bei einem kollegen auf pc anzuschauen(vieleicht kennt einer von euch ja faces of death) und bis heute schafe ich schlecht, in meinen gedanken spielen sich imernoch die selben szenen ab wie sie denn gefangenen auf denn stuhl schnallten ihm eine maske aufsetzten und ihn erst mal 5 min dort alleine sitzenlassen bevor sie den strom einstellen!
    Mehr muss ich dazu nicht sagen!
    anderes beispiel in vielen Ländern werden auch frauen hingerichtet weil sie ehebruch begangen haben!
    Oder menschen wegen drogenhandels!
    Wir leben in einer welt wo der staat genau so aggiert wie ein mörder und dass erfüllt mein herz mit tiefem hass!

    Na herr bush vieleicht Lesen sie das(chance von 1/100000000000000000)
    und gehen vieleicht selber mal zu einer hinrichtung und sehen was sie denn 100ten von menschen antuen die sie wärend ihrer amtszeit als Guvaneur von florida um eine begandigung anflehten die sie jedoch jedes verdammte scheiss mal ablehnten!
    Gehensie in denn todestrakt und kucken in die zellen in dennen zu 90% nur schwarze stehen!
    Reden sie mal mit einem gefängniss pfarrer über die psyche der 1000 von gefangenen die sie bei ihrem letzten gang begleiteten!
    Aber lieber herr bush dazu haben sie ja keine zeit schliesslich gilt es auf der welt sinnlose kriege zu führen und viele soldaten familien ins un glück zu stürzen!

    mit freundlichen grüssen

    Jag_16

  12. #37
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    Sehen wir es doch mal so.

    Überlegt euch mal,

    Lebenslanger Knast= rech übel für den verurteilten, aber wahrscheinlich nicht so ´befriedigend´für die angehörigen/familien des umgebrachten.

    Todesstrafe= (in meiner sicht) nicht so übel wie lebenslang, aber ´befriedigend´für die angehörigen/familie des umgebrachten, die den kriminellen sicherlichst tod sehen wollen.

    Vielleciht dient die todesstrafe zum teil auch zur befriedigung oder rache für die angehörigen oder familie des opfers, denn ich würde an ihrer stelle auch dem mörder den tod wünschen, wenn er/sie zb. eine person umbringt die dir sehr sehr viel bedeutet at (eltern etc)

  13. #38
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    Ich finde, egal wie man es dreht und wendet - als "Rache" darf Mord nun wirklich nicht legalisiert werden!
    Man kann es als Strafe legalisieren oder als Schutz - aber nicht zur Rache. Denn das würde die Justiz ja wirklich auf eine Stufe mit einem gemeinem Mörder stellen, außerdem - wo soll das hinführen? Ich denke, wenn man Mord im Sinne von Rache für einen Mord legalisiert, würde sich da wahnsinnig schnell eine Selbstjustiz in der Bevölkerung einstellen, wenn die Verwandten von Opfern sich sicher sind, dass der oder der es war, aber die Polizei wegen zu wenig Beweisen oder wasweißichweshalb nichts tun kann.

  14. #39
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    Ich befürworte weder die Art und Weise wie Leute hingerichtet werden noch als Grund "Rache" vorzugeben. Aber als Schutz für die Bevölkerung würde ich in Extremfällen. (Massenmörder etc. solche Leute sind einfach Psychopathen, so ist es halt da ändern 20 Jahre Knast auch nich wirklich was, zumal es für sie schrecklich ist wenn sie danach tatsächlich wieder rauskommen. Viele begehen nach der Zeit im Gefängnis ein Verbrechen UM WIEDER REINZUKOMMEN, da sie alleine unfähig sind zu leben.
    Also schnell schmerzlos, (Erlösung nach seiner Religion, falls vorhanden) und fertig.

    Ps.: Hat jemand den Film "Dead Man Walking" gesehen? Ist echt gut und fällt mir zu dem Thema grad so ein. Wobei der Satz "Dead Man Walking" der gerufen wird sobald ein zum Todeverurteilter zur Hinrichtung schreitet, auch ne Qual an sich ist die IMO verboten gehört.

  15. #40
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    Original von Jag_16
    Na herr bush vieleicht Lesen sie das(chance von 1/100000000000000000)
    und gehen vieleicht selber mal zu einer hinrichtung und sehen was sie denn 100ten von menschen antuen die sie wärend ihrer amtszeit als Guvaneur von florida um eine begandigung anflehten die sie jedoch jedes verdammte scheiss mal ablehnten!
    Gehensie in denn todestrakt und kucken in die zellen in dennen zu 90% nur schwarze stehen!
    Reden sie mal mit einem gefängniss pfarrer über die psyche der 1000 von gefangenen die sie bei ihrem letzten gang begleiteten!
    Aber lieber herr bush dazu haben sie ja keine zeit schliesslich gilt es auf der welt sinnlose kriege zu führen und viele soldaten familien ins un glück zu stürzen!

    mit freundlichen grüssen

    Jag_16
    Es gibt genug leute, die sich das angucken und denen das nicht im geringsten was ausmacht und ich denke, den Bush würde das auch nicht berühren, schließlich hält er das für "gerecht".

    @blue
    Das Problem ist doch: Wer will solche Dinge mit 100% Sicherheit feststellen? Es geht nicht, man kann sich nie voll und ganz sicher sein.

  16. #41
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    Naja, Amerika kann man nicht mit hier vergleichen da dort drüben die Gesetzgebung viel härter ist. Texas ist ja ganz schön hart! Bush war da ja mal Gouvaneur (sorry wenn falsch geschrieben).

  17. #42
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    Original von Smoking_Tenor
    Lebenslanger Knast= rech übel für den verurteilten, aber wahrscheinlich nicht so ´befriedigend´für die angehörigen/familien des umgebrachten.

    Todesstrafe= (in meiner sicht) nicht so übel wie lebenslang, aber ´befriedigend´für die angehörigen/familie des umgebrachten, die den kriminellen sicherlichst tod sehen wollen.
    Zu pauschal würde ich sagen. Ich habe zwar Gott sei Dank keine Erfahrung darin, aber man hört immer wieder von Verwandten eines Opfers, dass sie das eben nicht wollen würden, denn auch das würde ihren geliebten Menschen nicht wiederbringen. Aber es gibt natürlich auch das Gegenteil, das ist sicher richtig. Trotzdem möchte ich diese Art der Befriedigung stark in Frage stellen und mich WingedSweetness' Ausführungen anschließen. Das Stichwort der Selbsjustiz war imho wichtig in diesem Zusammenhang. Das Rachemotiv darf kein Argument sein. Es geht hier um Täter und Opfer, um zwei Menschen, eine Tat und natürlich vor diesem Hintergrund um den Schutz der Gesellschaft. So hart es klingt, aber es geht primär nicht um die Hinterbliebenen. Es wird viel für diese getan in Deutschland, und das ist auch gut so, aber man darf niemals vergessen, dass der Täter auch ein Mensch ist und bleibt, dem seine Würde nie abgesprochen werden darf! Ich finde, es ist die Pflicht der Justiz, nachzuforschen, was einen Menschen so weit treiben konnte, und das entsprechend zu berücksichtigen. Es gibt keine Rechtfertigung für einen Mord, aber zumindest eine Erklärung kann es geben. Noch einmal: Wer ist schuld, wenn ein Mensch einen anderen umbringt?


    @blue88: Um ins Gefängnis zu kommen, muss man doch keinen umbringen. Allein das ist definitiv kein Mordmotiv. Wer das als Grund angiebt, hat definiv nen psychischen Schaden.
    Und Schutz der Gesellschaft? Der ist doch auch gewährleistet, wenn der Täter ein Leben lang (eben nicht nur die 15 Jahre) eingesperrt wird. Also warum Todesstrafe?


    Woher nehmen sich die Gesetzgeber eigentlich das Recht, andere Menschen umbringen zu dürfen?



    Edit: Vorhin hat noch jemand etwas Interessantes gesagt: Die Taten, auf denen Todesstrafe steht, sind ja sehr unterschiedlich (Mord, Ehebruch, um mal zwei Extreme zu nennen). Was wäre denn für diejenigen unter euch, die für die Todesstrafe sind, eine Tat, die diese rechtfertigen würde? Warum? Und wo sind da die Grenzen?

  18. #43
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    Woher nehmen sich die Täter das Recht andere umbringen zu dürfen?

    Es wird immer zwiegespaltene Meinungen zu dem Thema geben aber in Amerika wird die wohl nicht abgeschafft werden.

  19. #44
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    Original von Cloud Strife
    Woher nehmen sich die Täter das Recht andere umbringen zu dürfen?
    Er tut ja etwas Rechtswidriges und dafür muss er betraft werden, das steht ja außer Frage. Aber wenn ein Mörder bestraft wird, einen anderen umgebracht zu haben, warum dürfen dann die Schreiber des Todesstrafenparagraphen frei rumlaufen?

    Mord ist verboten und wird mit dem Tod bestraft.
    Mord an Mördern ist erlaubt und wird nicht bestraft.

    Hallo, Logik?

  20. #45
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    Seit wann gehts dabei um Logik? Die Politiker brauchen das ja auch nicht

    Naja, es wird nicht bestraft weil es eben das "Gesetz" ist.

  21. #46
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    Original von Cloud Strife
    Woher nehmen sich die Täter das Recht andere umbringen zu dürfen?

    Es wird immer zwiegespaltene Meinungen zu dem Thema geben aber in Amerika wird die wohl nicht abgeschafft werden.
    In manchen Staadten Amerikas ist die Todesstrafe bereits verboten.
    Ich frage mich, wie man überhaupt darauf kommen kann, dass es gerechtfertigt sein könnte, einen Menschen zu töten, sei es nun als Strafe, die vom Gesetz ausgeht oder aus eigenem Motiv. Ein Mord wird doch nicht nur dadurch gerechtfertigt, dass der Staat hinter ihm steht!

    Aber eines frage ich euch (die Befürworter): Was ist mit denjenigen, von denen sich herausstellt, dass sie jemanden zu Unrecht zum Tode verurteilt haben? Wenn man die Sache so sieht wie ihr, müssten die für die Verurteilung zuständigen Personen dann doch auch hingerichtet werden, oder nicht? Und das selbst dann, wenn sie wegen der Beweislage gar keine andere Möglichkeit hätten fällen können.

  22. #47
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    Das war dann ein Justizirrtum und dahinter steht auch das Gesetz

  23. #48
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    Original von Cloud Strife
    Das war dann ein Justizirrtum und dahinter steht auch das Gesetz
    Ich rede nicht von Gesetz, sondern von "Gerechtigkeit"

  24. #49
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    Naja, was ist das für eine Gerechtigkeit wenn die dann auch sterben müssen? Das ist ein Teufelskreis!

  25. #50
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    Original von Cloud Strife
    Naja, was ist das für eine Gerechtigkeit wenn die dann auch sterben müssen? Das ist ein Teufelskreis!
    Aber es wäre gerecht. Wenn die den teufelskreis mit dem Gesetz überhaupt einführen, müssen sie sich dann auch nicht beschweren, wenn es sie auch betreffen könnte. So wäre es gerecht, aber weil den Leuten, die mit dem Gesetz morden, Feiglinge sind, wird so was nicht bestraft.
    Vielleicht würde es aber helfen, dass sich manchen Leute, ihre Urteile durch den Kopf gehen lassen! Niemand kann über Leben und Tod richten.

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