szmtag Todesstrafe: Ja oder Nein?
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  1. #1
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    Todesstrafe: Ja oder Nein?

    wir haben letztens im reliunterricht über die todesstrafe gesprochen und ich habe gestern abend mit meinem vater auch nochmal diskutiert...

    nun wollte ich mal wissen, was ihr davon haltet, denn ich habe wohl eine nicht sehr häufige meinung zu diesem thema...

    ich bin nämlich absolut dagegen, denn ich finde, keiner weiß, was nach dem tod mit einem passiert und wenn die verbrecher dann tod sind, geht es ihnen vielleicht sogar besser als vorher... man kann ja nie wissen...

    außerdem wird doch derjenige, der die todessrafe fordert dann acuh indirekt zum mörde, oder findet ihr nicht? denn er will das ja unbedingt...

    und haben die angehörigen des opfers wirklich dann den inneren frieden wenn diese verbrecher tot ist?

    ich bin ja immer noch dafür, dass diese menschen dann für den rest ihres lebens in den knast wandern und der dann aber nicht so komfortabel ist, wie jetzt, sondern dass denen z.b. die ratten oder sonstwas nur so um die beine laufen... also dass sie richtig schön leiden müssen... :mua:
    damit sie auch einsehen, dass sie sowas, also das was sie getan haben, nicht machen dürfen...

    was meint ihr???

  2. #2
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    Nich nochmal sowas, kommt mir fast vor als gäbe es schon zig von solchen Threads

    Naja, Todesstrafe find ich auch irgendwie blöd. Der Tod ist ja irgendwie ne Erlösung

  3. #3
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    Original von Cloud Strife
    Nich nochmal sowas, kommt mir fast vor als gäbe es schon zig von solchen Threads

    Naja, Todesstrafe find ich auch irgendwie blöd. Der Tod ist ja irgendwie ne Erlösung
    echt? hab aber irgnedwie keinen in diesem forum gesehn...
    oder hab ich einen übersehen?
    wenn ja, dann sorry und ich lösch diesen wieder...

  4. #4
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    Die Frage ist meiner Meinung nach ja immer, ob das eine "Strafe" sein soll, oder ob so was als "Schutz der Allgemeinheit" fungiert. Letzteres fände ich sehr viel vernünftiger, aber dann müssten z.B. Pädophile (die das ja immer wieder tun werden) sehr viel härtere "Strafen" bekommen als z.B. ein Mörder aus Affekt. Denn eine gequälte Hausfrau, die z.B. ihren trinkenden Ehemann umgebracht hat, ist meiner Meinung nach keine Gefahr für ihre Umwelt, während Triebtäter überhaupt nicht mit ihren Schweinereien aufhören können.
    Ich finde, als "Strafe" ist der Tod nicht wirklich das beste - wobei es ja Lebenslänglich ja leider nur offiziell gibt, was man auch bedenken muss. Dennoch bin ich dagegen, Menschen aus welchen Gründen auch immer umzubringen.
    Geht es jedoch darum, die Menschheit vor einem Massenmörder o.ä. zu schützen, denke ich schon, dass man mal intensiver über die Todesstrafe nachdenken sollte... Eben weil es ja kein echtes Lebenslänglich gibt, und die Gefahr einer Flucht gibt es ebenfalls.
    Gegen die Todesstrafe spricht aber wieder, dass man vielleicht den falschen beschuldigt...
    Lange Rede, kurzer Sinn: Ich glaube, man kann die Frage nicht endgültig beantworten, ich persönlich bin aber eher dagegen.

  5. #5
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    RE: Todesstrafe: ja oder nein?

    Original von Nici-Chan
    ich bin nämlich absolut dagegen, denn ich finde, keiner weiß, was nach dem tod mit einem passiert und wenn die verbrecher dann tod sind, geht es ihnen vielleicht sogar besser als vorher... man kann ja nie wissen...
    Ich weiß nicht, ob man das als Argument stehen lassen kann. Ich würde weder strafrechtlich noch moralisch mit "besser" oder "schlechter" argumentieren. Das hat so etwas von Rache. Wie du mir, so ich dir. Das gefällt mir nicht.

    außerdem wird doch derjenige, der die todessrafe fordert dann acuh indirekt zum mörde, oder findet ihr nicht? denn er will das ja unbedingt...
    Das kommt ganz auf die Definition von Mörder an. Ob das Mord oder Totschlag ist, ist die Frage. Aber kommt doch ganz auf die jeweilige Rechtslage im betreffenen Staat an.
    Moralisch gesehen ist es natürlich eher subjektiv. Für mich persönlich wäre es Mord, ja.

    und haben die angehörigen des opfers wirklich dann den inneren frieden wenn diese verbrecher tot ist?
    Mit Sicherheit nicht. Und die Angehörigen des Täters auch nicht.

    ich bin ja immer noch dafür, dass diese menschen dann für den rest ihres lebens in den knast wandern und der dann aber nicht so komfortabel ist, wie jetzt, sondern dass denen z.b. die ratten oder sonstwas nur so um die beine laufen... also dass sie richtig schön leiden müssen... :mua:
    damit sie auch einsehen, dass sie sowas, also das was sie getan haben, nicht machen dürfen...
    Wieso sollten sie einsehen, dass sie was falsch gemacht haben, wenn sie so behandelt werden? Diese Logik verstehe ich nicht. Ich glaube, man kann nur dann Fehler sehen und bereuen, wenn man in Kontakt zu anderen Menschen kommt, sprich in Therapie. Und was du da vorschlägst, widerspricht der Menschenwürde. Egal, was ein Mensch verbrochen hat, er ist und er bleibt ein Mensch.


    Ich zitiere mich selbst aus einem anderen Forum:

    Ich bin absolut dagegen.

    Ich denke nicht, der Mensch hat das Recht, über Leben und Tod eines anderen zu entscheiden. Sicher, Notwehr (für sich oder andere) ist ok, aber alle anderen Tötungsumstände - egal ob Mord, Todschlag oder Todesstrafe - sind für mich nicht zu rechtfertigen.

    Dazu kommen die berühmten Justizirrtümer, die bei Todesstrafen ja nun wirklich massiv gravierend sind. Es kann immer mal, so genau und präzise die Beweisführung auch sein mag, zu einer Fehlverurteilung kommen. Im Falle der Todesstrafe ist diese dann aber endgültig.

    Selbst wenn der Tatvorwurf aber richtig sein sollte, ist fraglich, ob eine "wie du mir, so ich dir" Gerechtigkeit hier viel weiterhilft. Ich denke, jeder Mensch sollte zumindest die innere Chance zur Umkehr und zur Reue haben. Auch wenn er ein schreckliches Verbrechen begangen haben mag, so bleibt es doch ein Mensch mit einer unantastbaren Würde.

    Ich frage mich immer, wie ein Richer sich fühlt, der eine solche Todesstrafe ausspricht. Sind diese Menschen dann schon so abgehärtet? Ist es für sie einfach die unangenehme Berufsseite, wie es sie überall gibt? Sehen sie noch den Menschen, der dahinter steht?

    Macht derjenige sich schuldig, der diese Gesetze befolgend einen Menschen zum Tode verurteilt? Rechtlich sicherlich nicht, aber moralisch, menschlich?

    Ich kann nicht verstehen, wie es im mächtigsten, angeblich so weit entwickelten Land noch ein solches Rechtssystem geben kann.
    In islamischen Ländern denke ich immer: Sie stehen da, wo wir im christlichen Abendland im Mittelalter standen. Da gab es auch Hexenverbrennungen u.ä. Der Islam ist noch eine junge Religion, vieles wird sich dort noch ändern müssen. Das ist keine Rechtfertigung, in keinster Weise, aber hier kann man es zumindest traditionell noch halbwegs nachvollziehen, wenn auch schwerlich verstehen, denke ich.
    Aber in den USA? Dem Land der unbegrenzen Möglichkeiten? Ein dermaßen rückschrittliches Gesetz? *Kopf schüttel*



    Und später:

    Man achtet ja in der Rechtsprechung auch immer darauf, ob ein Wille zum oder gar eine Lust am Töten vorhanden war, sprich die Motive werden abgeklopft. Was ist das aber im Falle der Todesstrafe? Der Rachegedanke und die Gesetzeserfüllung, ohne das Recht in Frage zu stellen. Wie sieht es denn da per Definition mit der kriminellen Energie aus? Das ist doch grotesk...
    Sicherlich muss man die Gesellschaft vor Hochkriminellen, insbesondere Mörder schützen, aber da gibt es ja nun auch andere Maßnahmen...



    EDIT: Das war Ironie, falls das noch jemand nicht mitbekommen haben sollte

  6. #6
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    Ich bin dafür, wenn die Tat zum beispiel Morden war und alle Indizien gegen den Täter sprechen
    Dann muss der Täter mit dem bestraft werden, was er getan hat...XD

  7. #7
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    Original von The gladiator
    Ich bin dafür, wenn die Tat zum beispiel Morden war und alle Indizien gegen den Täter sprechen
    Dann muss der Täter mit dem bestraft werden, was er getan hat...XD
    Und wenn die Indizien falsch sind?

    Und wenn du jemanden haust, soll der Richter dich verkloppen? Und dadurch sollst du lernen, dass man das nicht macht? Geile Logik

    Und was ist, wenn der Täter seine Tat bereut?

  8. #8
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    Hmm... obwohl ich mit dem Thema öfter konfrontiert war, habe ich mir nie wirklich eine Meinung dazu bilden können... (wir hatten in Französisch ein Plädoyer von Victor Hugo gegen die Todesstrafe zu lesen - und dann fällt mir noch die 3. Story aus den Hiroki Endo Short Stories ein *drop*)

    Nun ja... moralisch gesehen bin ich selbst auf jeden Fall dagegen, aber ganz persönlich habe ich einen ziemlichen Rachesinn - sollte jemals jemand Hand an meine geliebten Menschen legen... ooooooh....

    Am riskantesten finde ich immer noch die Fälle, in denen nach dem Vollzug der Todesstrafe nochmal rauskommt, dass sie eigentlich vollkommen unschuldig waren *drop* *schauder*

  9. #9
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    Original von Regenengel
    Original von The gladiator
    Ich bin dafür, wenn die Tat zum beispiel Morden war und alle Indizien gegen den Täter sprechen
    Dann muss der Täter mit dem bestraft werden, was er getan hat...XD
    Und wenn die Indizien falsch sind?

    Und wenn du jemanden haust, soll der Richter dich verkloppen? Und dadurch sollst du lernen, dass man das nicht macht? Geile Logik

    Und was ist, wenn der Täter seine Tat bereut?
    Das hätte er sich eben vorher überlegen müssen, dazu hat er ja nen Verstand

  10. #10
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    Original von WingedSweetness
    Ich finde, als "Strafe" ist der Tod nicht wirklich das beste - wobei es ja Lebenslänglich ja leider nur offiziell gibt, was man auch bedenken muss.
    Nein, es gibt auch "richtiges" Lebenslänglich, nämlich wenn Sicherheitsverwahrung angeordnet wurde. Dann werden die Täter nicht nach den üblichen 15 Jahren entlassen.

    Zum Thema Richter:
    Ich selbst möchte Jura studieren und Richterin werden. Wenn ich wüsste, dass ich dann eventuell auch die Todesstrafe aussprechen müsste, dann könnte ich diesen Beruf nicht ausüben. Denn natürlich können immer Fehler in den Beweisen sein, es kann immer ein Unschuldiger verurteilt werden. Wie viele Menschen dürften unschuldig getötet werden, bis eine Grenze erreicht ist?

    Zum "Rechtssystem" in den USA muss man IMO nicht einmal mehr viel sagen, das ist sowieso das Letzte. Die Anwälte, die am besten in Rhetorik trainiert sind, gewinnen ihre Prozesse und hauen die Schuldigen raus, die Unschuldigen, die sich normalerweise keinen so guten Anwalt leisten können, gehen unschuldig in den Knast oder sogar in die Todeszelle. Einfach großartig -.-*

    Apropos Todeszelle: Es ist IMO auch ein Witz, dass in den USA praktisch immer Jahre, wenn nicht Jahrzehnte vergehen, bis die Strafe überhaupt vollstreckt wird. Die meisten schuldigen Verurteilten bereuen dann längst ihre Taten.

    Und das es in den USA außerdem normal ist, dass mehr Farbige hingerichtet werden als Weiße, kann man jetzt interpretieren, wie man will. Das allerdings sogar noch Todesurteile vollstreckt werden, bei denen die Verurteilten zweifelsfrei (!) unschuldig sind, da sie durch neue Methoden entlastet werden (DNA-Analyse etc.), ist ein Skandal.
    Wenn man sich schon nicht von der Todesstrafe lösen kann (halloooo~hooo Rechtsstaat ), dann sollte man zumindest die Anzahl der Justizirrtümer möglichst gering halten. Und nicht noch schnell etliche Menschen hinrichten lassen, um im Wahlkampf als harter Mann auftreten zu können (wie bei George W. Ich-bin-Präsident-weil-mein-Daddy-gute-Kontakte-in-den-Gerichtshof-hat Bush -.-***)

  11. #11
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    Original von Cloud Strife
    Original von Regenengel
    Und wenn die Indizien falsch sind?

    Und wenn du jemanden haust, soll der Richter dich verkloppen? Und dadurch sollst du lernen, dass man das nicht macht? Geile Logik

    Und was ist, wenn der Täter seine Tat bereut?
    Das hätte er sich eben vorher überlegen müssen, dazu hat er ja nen Verstand
    Er muss sich vorher überlegen, dass jemand darauf kommen könnte, ihn einer Tat zu beschuldigen, die er nicht begangen hat?

    Und was ist jetzt, wenn jemand einen anderen verprügelt? Soll er dann gefoltert werden? Und wenn jemand etwas klaut, wird seine Wohnung ausgeräumt? Wenn du deine Hausaufgaben nicht machst, bereitet der Lehrer die nächste Stunde nicht vor? Wenn du beim Backen am Teig schnabbulierst, nimmt deine Mama dir das Abendbrot weg?

    Und du willst urteilen, ohne die Hintergründe der Tat zu beleuchten? Ohne mal zu fragen, warum derjenige das gemacht hat?

    Was ist eigentlich, wenn der Täter geistig krank ist?

  12. #12
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    Original von Regenengel
    Was ist eigentlich, wenn der Täter geistig krank ist?
    Na, der ist selber schuld, hätte er halt bei seinen Eltern ein bisschen mehr Grips einfordern müssen...

    für alle die es nicht erkannt haben: DAS WAR IRONIE!!!

  13. #13
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    Original von Regenengel
    Original von Cloud Strife
    Original von Regenengel
    Und wenn die Indizien falsch sind?

    Und wenn du jemanden haust, soll der Richter dich verkloppen? Und dadurch sollst du lernen, dass man das nicht macht? Geile Logik

    Und was ist, wenn der Täter seine Tat bereut?
    Das hätte er sich eben vorher überlegen müssen, dazu hat er ja nen Verstand
    Er muss sich vorher überlegen, dass jemand darauf kommen könnte, ihn einer Tat zu beschuldigen, die er nicht begangen hat?

    Und was ist jetzt, wenn jemand einen anderen verprügelt? Soll er dann gefoltert werden? Und wenn jemand etwas klaut, wird seine Wohnung ausgeräumt? Wenn du deine Hausaufgaben nicht machst, bereitet der Lehrer die nächste Stunde nicht vor? Wenn du beim Backen am Teig schnabbulierst, nimmt deine Mama dir das Abendbrot weg?

    Und du willst urteilen, ohne die Hintergründe der Tat zu beleuchten? Ohne mal zu fragen, warum derjenige das gemacht hat?

    Was ist eigentlich, wenn der Täter geistig krank ist?
    Nein, wenn er jemanden umgebracht hat, dass hätte er sich vorher überlegen sollen.

    Das andere ist auch nicht mit Mord zu vergleichen.

    Und wenn er Geisteskrank ist, dass man heutzutage ja feststellen kann, muss er halt in eine Anstalt.

  14. #14
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    Original von Cloud Strife
    Nein, wenn er jemanden umgebracht hat, dass hätte er sich vorher überlegen sollen.

    Das andere ist auch nicht mit Mord zu vergleichen.

    Und wenn er Geisteskrank ist, dass man heutzutage ja feststellen kann, muss er halt in eine Anstalt.
    Was ist mit Affekthandlungen?
    Und wer gibt dir überhaupt das Recht, über Leben und Tod zu urteilen? Ok, der Mörder hat sich dieses Recht auch herausgenommen, aber willst du wirklich mit einem solchem Menschen auf einer Stufe stehen? Und Gleiches mit Gleichem vergelten???

    Es passiert aber, und das nicht zu knapp -.-*

  15. #15
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    Naja, hinter mir steht das Gesetz, bei ihm nicht

  16. #16
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    Original von Cloud Strife
    Naja, hinter mir steht das Gesetz, bei ihm nicht
    Naja, nach derzeitiger deutscher Gesetzeslage steht es auch nicht hinter dir...

  17. #17
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    Ach, ich komme nicht aus Deutschland :bigt:

    Außerdem ist das Gesetz in Deutschland zu verweichlicht und in Amerika zu hart. 16 Jahre für einen Autodiebstahl ist schon hart find ich.

  18. #18
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    Original von Cloud Strife
    Naja, hinter mir steht das Gesetz, bei ihm nicht
    Tolles Gesetz. Du darfst also niemanden umbringen... es sei denn, es steht im Gesetz.
    WO IST DA BITTE DIE LOGIK???

  19. #19
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    Original von Cloud Strife
    Nein, wenn er jemanden umgebracht hat, dass hätte er sich vorher überlegen sollen.
    Und was ist, wenn er niemanden umgebracht hat, und die Indizien trotzdem gegen ihn sprechen, aus welchen Gründen auch immer? Ein Todesurteil ist nicht mehr aufhebbar, wenn es vollstreckt ist.

  20. #20
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    Original von Cloud Strife
    Ach, ich komme nicht aus Deutschland :bigt:

    Außerdem ist das Gesetz in Deutschland zu verweichlicht und in Amerika zu hart. 16 Jahre für einen Autodiebstahl ist schon hart find ich.
    Aber Todesstrafe ist ok? Schei* auf die unschuldig Verurteilten?

    Ich bin heilfroh, dass die Todesstrafe abgeschafft ist...

  21. #21
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    Naja, jeder macht mal Fehler, natürlich gibts auch nen Justizirrtum ab und an mal

  22. #22
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    Tja, wenn man auf die unschuldig verurteilten kommt, dann nimmt man lieber alles nach dem Motto "Solang ich's nicht bin".
    Aber was passiert, wenn genau das der Fall ist und ihr unschuldig in eurer Todeszelle sitzt und auf die Vollstreckung "wartet". Ich denke nicht, dass ihr das dann immer noch so sehen würdet.
    Außerdem denke ich ist eine solche Verurteilung genauso Mord wie das, was der Verurteilte getan hat. In Amerika ist das noch ein halbes Schauspiel, das muss man sich mal reinziehen! Dann sitzen da Journalisten und Politiker und gucken sehlenruhig zu! Es ist nicht zu fassen!

  23. #23
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    Die gucken nicht zu, die feuern an -.-***

    @Cloud
    Und wenn nun du der Justizirrtum wärst? Fändest du das dann immer noch richtig???

  24. #24
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    :wiry: Im Grunde: Die, die das Urteil fällen (also über einen anderen richten), und die, die die Todesvollziehen, sind doch auch Mörder (zudem die sich daran noch aufgeilen -.-" - sein Beruf: staatlich anerkannter Mörder).

    Man sollte auch nicht Gleiches mit Gleichem vergelten. Die, die das Hirn haben, sollten es gewissenhaft anwenden und die, die ausgetickt sind: mein Gott, wir sind auch nur Tiere und haben noch Instinkte, die nicht jeder beherrschen kann ^^" *zu Goku schiel* *scherz*

  25. #25
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    Ich habe die Todesstrafe nie las echte ´strafe´befunden.
    Wie sollen denn die kriminellen das hinterher bereuen was sie getan haben? Nicht mit dem tod, denn dann haben sie doch keine zeit mehr sich darüber gedanken zu machen, und sich darüber klar zu sein was sie angestellt haben. Ich denke eine Lebenslange haft ist genau angemessen, für die die zum Tode verurteilt worden, denn so können sie es bis zu ihren letzten tagen bereuen was sie getan haben, und führen so halt ein verdientes elendes leben im knast, ist doch schlimmer als vom Tod erlöst zu sein

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