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  1. #1
    Mitglied Avatar von Isochinolin
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    Eure Lieblingslyriker und ihre Werke

    Ich hab mir gedacht, ich mach mal einen Thread auf, in dem jeder Gedichte und Dichter vorstellen kann, die ihm gefallen. Hier kann natürlich auch interpretiert und diskutiert werden.

    Ich starte gleich mal mit einem Gedicht von William Butler Yeats:

    NEVER GIVE ALL THE HEART

    Never give all the heart, for love
    Will hardly seem worth thinking of
    To passionate women if it seem
    Certain, and they never dream
    That it fades out from kiss to kiss;
    For everthing that`s lovely is
    But a brief, dreamy, kind delight
    O never give the heart outright,
    For they, for all smooth lips can say,
    Have given their heart up to the play.
    And who could play it well enough
    If deaf and dumb and blind with love?
    He, that made this knows all the cost,
    For he gave all his heart and lost

    Yeats hat eine Menge Gedichte über die Liebe geschrieben, aber auch über viele irische Legenden und über die politischen Verhältnisse zu seinen Lebzeiten.

  2. #2
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    Eva Strittmatter!

    Schnee

    Heut fühle ich zum ersten Mal
    Wie Tote fühlen, wenn es schneit.
    Es schneit so einsam vor sich hin.
    Und man hat für die Stille Zeit

    Und horcht den kleinen Schneegeräuschen,
    Dem Knistern, Flüstern oder was.
    Und man braucht niemand mehr zu täuschen.
    Und es gibt Schnee und nichts als das.

    Und man lernt gründlich, was die Welt war,
    Die grüne, die von Gras und Stein,
    Und wie geräumig der Fleck der Erde,
    Der schien uns sonst so seltsam klein

    Und nimmt nun uns auf und nimmt andre,
    Die nach uns kommen nach der Zeit.
    Und nahm die Fremden, die vor uns warn.
    Und auch auf sie hat es geschneit . . .

    Aus dem Sammelband "Zwiegespräch".

  3. #3
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    Hilde Domin ^__^

    Ich war auch schon in einer Lesung von ihr und habe mir einen Gedichteband signieren lassen *g*

    Folgendes Gedicht hat schon wie vieles bei ihr einen religiösen Touch, aber es steckt auch ohne jüdischen oder christlichen Glauben viel dahinter.
    Den letzten Teil hat sie nachträglich hinzugefügt, als die Mondlandung war.
    Ich habe es ohne Satzzeichen hier gespeichert und weiß gerade nicht, ob das auch im Original so war, sorry ^^"


    Abel steh auf

    Abel steh auf
    es muß neu gespielt werden
    täglich muß es neu gespielt werden
    täglich muß die Antwort noch vor uns sein
    die Antwort muß ja sein können
    wenn du nicht aufstehst Abel
    wie soll die Antwort
    diese einzig wichtige Antwort
    sich je verändern
    wir können alle Kirchen schließen
    und alle Gesetzbücher abschaffen
    in allen Sprachen der Erde
    wenn du nur aufstehst
    und es rückgängig machst
    die erste falsche Antwort
    auf die einzige Frage
    auf die es ankommt
    steh auf
    damit Kain sagt
    damit er es sagen kann
    Ich bin dein Hüter
    Bruder
    wie sollte ich nicht dein Hüter sein
    Täglich steh auf
    damit wir es vor uns haben
    dies Ja ich bin hier
    ich
    dein Bruder

    Damit die Kinder Abels
    sich nicht mehr fürchten
    weil Kain nicht Kain wird
    Ich schreibe dies
    ich ein Kind Abels
    und fürchte mich täglich
    vor der Antwort
    die Luft in meiner Lunge wird weniger
    wie ich auf die Antwort warte

    Abel steh auf
    damit es anders anfängt
    zwischen uns allen

    Die Feuer die brennen
    das Feuer das brennt auf der Erde
    soll das Feuer von Abel sein

    Und am Sch.wanz der Raketen
    sollen die Feuer von Abel sein
    (Bezüglich vorletzter Zeile: Verflucht sei die Zensur normaler, deutscher Wörter :O)

    Aber ich suche noch ein anderes über die Macht des Wortes. Das habe ich in der zentralen Klassenarbeit (eine Art Ersatz für die Mittlere Reife Prüfung am Gymnasium) interpretiert

  4. #4
    Mitglied Avatar von KTobi
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    Edgar Allen Poe - The Raven

    Einst, um eine Mittnacht graulich, da ich trübe sann und traulich
    müde über manchem alten Folio lang vergess'ner Lehr'-
    da der Schlaf schon kam gekrochen, scholl auf einmal leis ein Pochen,
    gleichwie wenn ein Fingerknochen pochte, von der Türe her.
    "'s ist Besuch wohl", murrt' ich, "was da pocht so knöchern zu mir her -

    das allein - nichts weiter mehr."

    Ah, ich kann's genau bestimmen: im Dezember war's, dem grimmen,
    und der Kohlen matt Verglimmen schuf ein Geisterlicht so leer.
    Brünstig wünscht' ich mir den Morgen;- hatt' umsonst versucht zu borgen
    von den Büchern Trost dem Sorgen, ob Lenor' wohl selig wär'-
    ob Lenor', die ich verloren, bei den Engeln selig wär'-

    bei den Engeln - hier nicht mehr.

    Und das seidig triste Drängen in den purpurnen Behängen
    füllt', durchwühlt' mich mit Beengen, wie ich's nie gefühlt vorher;
    also daß ich den wie tollen Herzensschlag mußt' wiederholen:
    "'s ist Besuch nur, der ohn' Grollen mahnt, daß Einlaß er begehr'-
    nur ein später Gast, der friedlich mahnt, daß Einlaß er begehr':-

    ja, nur das - nichts weiter mehr."

    Augenblicklich schwand mein Bangen, und so sprach ich unbefangen:
    "Gleich, mein Herr - gleich, meine Dame - um Vergebung bitt' ich sehr;
    just ein Nickerchen ich machte, und Ihr Klopfen klang so sachte,
    daß ich kaum davon erwachte, sachte von der Türe her -
    doch nun tretet ein!" - und damit riß weit auf die Tür ich - leer!

    Dunkel dort - nichts weiter mehr.

    Tief ins Dunkel späht' ich lange, zweifelnd, wieder seltsam bange,
    Träume träumend, wie kein sterblich Hirn sie träumte je vorher;
    doch die Stille gab kein Zeichen; nur ein Wort ließ hin sie streichen
    durch die Nacht, das mich erbleichen ließ: das Wort "Lenor'?" so schwer -
    selber sprach ich's, und ein Echo murmelte's zurück so schwer:

    nur "Lenor'!" - nichts weiter mehr.

    Da ich nun zurück mich wandte und mein Herz wie Feuer brannte,
    hört' ich abermals ein Pochen, etwas lauter denn vorher.
    "Ah, gewiß", so sprach ich bitter, "liegt's an meinem Fenstergitter;
    Schaden tat ihm das Gewitter jüngst - ja, so ich's mir erklär';-
    schweig denn still, mein Herze, lass mich nachsehn, daß ich's mir erklär':-

    's ist der Wind - nichts weiter mehr!"

    Auf warf ich das Fenstergatter, als herein mit viel Geflatter
    schritt ein stattlich stolzer Rabe wie aus Sagenzeiten her;
    Grüßen lag ihm nicht im Sinne; keinen Blick lang hielt er inne;
    mit hochherrschaftlicher Miene flog empor zur Türe er -
    setzt' sich auf die Pallas-Büste überm Türgesims dort - er

    flog und saß - nichts weiter mehr.

    Doch dies ebenholzne Wesen ließ mein Bangen rasch genesen,
    ließ mich lächeln ob der Miene, die es macht' so ernst und hehr:
    "Ward dir auch kein Kamm zur Gabe", sprach ich, "so doch stolz Gehabe,
    grauslich grimmer alter Rabe, Wanderer aus nächtger Sphär'-
    sag, welch hohen Namen gab man dir in Plutos nächtger Sphär'?"


    Sprach der Rabe, "Nimmermehr."

    Staunend hört' dies rauhe Klingen ich dem Schnabel sich entringen,
    ob die Antwort schon nicht eben sinnvoll und bedeutungsschwer;
    denn wir dürfen wohl gestehen, daß es keinem noch geschehen,
    solch ein Tier bei sich zu sehen, das vom Türgesimse her -
    das von einer Marmor-Büste überm Türgesimse her

    sprach, es heiße "Nimmermehr."

    Doch der droben einsam ragte und dies eine Wort nur sagte,
    gleich als schütte seine Seele aus in diesem Worte er,
    keine Silbe sonst entriß sich seinem düstren Innern, bis ich
    seufzte: "Mancher Freund verließ mich früher schon ohn' Wiederkehr -
    morgen wird er mich verlassen, wie mein Glück - ohn' Wiederkehr."

    Doch da sprach er, "Nimmermehr!"

    Einen Augenblick erblassend ob der Antwort, die so passend,
    sagt' ich, "Fraglos ist dies alles, was das Tier gelernt bisher:
    's war bei einem Herrn in Pflege, den so tief des Schicksals Schläge
    trafen, daß all seine Wege schloß dies eine Wort so schwer -
    daß' all seiner Hoffnung Lieder als Refrain beschloß so schwer

    dies "Nimmer - nimmermehr."

    Doch was Trübes ich auch dachte, dieses Tier mich lächeln machte,
    immer noch, und also rollt' ich stracks mir einen Sessel her
    und ließ die Gedanken fliehen, reihte wilde Theorien,
    Phantasie an Phantasien: wie's wohl zu verstehen wär'-
    wie dies grimme, ominöse Wesen zu verstehen wär',

    wenn es krächzte "Nimmermehr."

    Dieses zu erraten, saß ich wortlos vor dem Tier, doch fraß sich
    mir sein Blick ins tiefste Innre nun, als ob er Feuer wär';
    brütend über Ungewissem legt' ich, hin und her gerissen,
    meinen Kopf aufs samtne Kissen, das ihr Haupt einst drückte hehr -
    auf das violette Kissen, das ihr Haupt einst drückte hehr,

    doch nun, ach! drückt nimmermehr!

    Da auf einmal füllten Düfte, dünkt' mich, weihrauchgleich die Lüfte,
    und seraphner Schritte Klingen drang vom Estrich zu mir her.
    "Ärmster", rief ich, "sieh, Gott sendet seine Engel dir und spendet
    Nepenthes, worinnen endet nun Lenor's Gedächtnis schwer;-
    trink das freundliche Vergessen, das bald tilgt, was in dir schwer!"

    Sprach der Rabe, "Nimmermehr."

    "Ah, du prophezeist ohn' Zweifel, Höllenbrut! Ob Tier, ob Teufel -
    ob dich der Versucher sandte, ob ein Sturm dich ließ hierher,
    trostlos, doch ganz ohne Bangen, in dies öde Land gelangen,
    in dies Haus, von Graun umpfangen,- sag's mir ehrlich, bitt' dich sehr -
    gibt es - gibt's in Gilead Balsam?- sag's mir - sag mir, bitt' dich sehr!"

    Sprach der Rabe, "Nimmermehr."

    "Ah! dann nimm den letzten Zweifel, Höllenbrut - ob Tier, ob Teufel!
    Bei dem Himmel, der hoch über uns sich wölbt - bei Gottes Ehr'-
    künd mir: wird es denn geschehen, daß ich einst in Edens Höhen
    darf ein Mädchen wiedersehen, selig in der Engel Heer -
    darf Lenor', die ich verloren, sehen in der Engel Heer?"

    Sprach der Rabe, "Nimmermehr."

    "Sei denn dies dein Abschiedszeichen", schrie ich, "Unhold ohnegleichen!
    Hebe dich hinweg und kehre stracks zurück in Plutos Sphär'!
    Keiner einz'gen Feder Schwärze bleibe hier, dem finstern Scherze
    Zeugnis! Laß mit meinem Schmerze mich allein!- hinweg dich scher!
    Friß nicht länger mir am Leben! Pack dich! Fort! Hinweg dich scher!"

    Sprach der Rabe, "Nimmermehr."

    Und der Rabe rührt' sich nimmer, sitzt noch immer, sitzt noch immer
    auf der bleichen Pallas-Büste überm Türsims wie vorher;
    und in seinen Augenhöhlen eines Dämons Träume schwelen,
    und das Licht wirft seinen scheelen Schatten auf den Estrich schwer;
    und es hebt sich aus dem Schatten auf dem Estrich dumpf und schwer

    meine Seele - nimmermehr.

  5. #5
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    Ah ja, der Rabe Nimmermehr - Ein echter Klassiker.

  6. #6
    Mitglied Avatar von Makoto
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    Es gibt mehrere gedichte, die ich gut oder sogar sehr gut finde, die meisten davon sind ncicht bekannt und von einigenkenne ich nichtmal den Autor.. macht das was oder darf ich die dann trotzdem posten?
    Naja.. erstmal hab ich eines von Margot Bickel

    Leben

    Es ist zu einfach
    einen Straßenlöter zu streicheln,
    zuzusehen, wie er in ein Auto läuft
    und zu sagen,
    es war nicht mein Hund

    Es ist zu einfach
    eine Rose zu bewundern
    sie zu pflücken
    und zu vergessen
    Wasser in die Vase zu geben

    Es ist zu einfach
    einen Menschen zu benutzen
    zu Lieben uohne liebe
    ihn stehenzulassen und zu sagen,
    ich kenne ihn nicht mehr

    Es ist zu einfach
    seine fehler zu kennen
    sie auszuleben
    auf Kosten anderer und zu sagen
    ich bin eben so

    Es ist zu einfach
    schließlich
    ist
    Leben
    einfach
    eine
    ernste
    Sache



    Ich finde, man kann über dieses Gedicht gut nachdenken und leider stimmt es auch.. und manche Mensachen sollten es wirklich mal lesen und sich darüber Gedanken machen...

  7. #7
    Mitglied Avatar von KTobi
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    Original von ~susi~
    Ah ja, der Rabe Nimmermehr - Ein echter Klassiker.
    Allerdings! - und trotzdem läuft mir nach der letzten Strophe immer wieder ein Schauer über den Rücken und ich verfall in Depri-Stimmung...

  8. #8
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    Ich geb mal mein lieblings gedicht (besser eins meiner lieblingsgedichte) zum besten.


    Die Sterne

    Ich sehe oft um Mitternacht,
    wenn ich mein Werk getan
    und niemand mehr im Hause wacht,
    die Stern am Himmel an.

    Sie gehen da, hin und her zerstreut,
    als Lämmer auf der Flur;
    in Rudeln und auch aufgereiht
    wie Perlen an der Schnur;

    und funkeln alle weit und breit
    und funkeln rein und schön;
    ich seh die große Herrlichkeit
    und kann nicht satt mich sehen...

    Dann sagt unterm Himmelszelt,
    mein Herz mir in der Brust:
    es gibt was Besseres in der Welt
    als all ihr Schmerz und Lust.

    Ich werf mich auf mein Lager hin
    und liege lange wach
    und suche es in meinem Sinn
    und sehne mich danach.

    Matthias Claudius (Asmus)

  9. #9
    Mitglied Avatar von Laia
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    Das ist mein Lieblingsgedicht, aber ich weiß leider nicht, von wem es ist..


    Zwei

    Drüben Du, mir deine weiße
    Rose übers Wasser zeigend,
    Hüben ich, Dir meine dunkle
    Sehnsüchtig entgegenneigend.

    In dem breiten Strome, der uns
    Scheidet, zittern unsere blassen
    Schatten, die vergebens suchen,
    Sich zu finden, sich zu fassen.

    Und so stehn wir, unser Stammeln
    Stirbt im Wind, im Wellenrauschen,
    Und wir können nichts als unsere
    Stummen Sehnsuchtswinke tauschen.

    Leis, gespenstisch, zwischen unsern
    Dunklen Ufern schwimmt ein wilder
    Schwarzer Schwan, und seltsam schwanken
    Unsere blassen Spiegelbilder.



    Was ich auch total mag, ist "Die Bürgschaft" von Schiller, aber dürfte ja schon jeder kennen, oder?


    Lizzy

  10. #10
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    Was wolltest du mit dem Dolche, sprich!
    (Da gibt es auch eine geile Verarsche [sorry für den Ausdruck *g*], ich weiß nur gerade nicht, von wem ^^")

    Ach und eine kleine Gogglesuche ergab das hier: "Zwei" von Gustav Falke


    Hm, was ich schon als kleines Mädchen toll fand, was "Der Handschuh" (Schiller), das hat mein Vater mir immer vorgetragen (auswendig natürlich) und ich wollte es auch unbedingt lernen... na ja, die ersten 2 Strophen konnte ich dann mal *lol*. Aber fragt mich nicht, was das kleine Engelchen daran so fasziniert hat, vermutlich die Katzen (oder doch unbewusst die Haltung des Ritters :wiry: )

  11. #11
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    "In seinem Löwengarten, das Kampfspiel zu erwarten..."

    In der sechsten Klasse durfte ich den Handschuh, Zauberlehrling und John Maynard lernen. Gleichzeitig... Nur zu gut, erinnere ich mich.
    Dennoch Klassiker schlecht hin.

  12. #12
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    Original von ~susi~
    In der sechsten Klasse durfte ich den Handschuh, Zauberlehrling und John Maynard lernen. Gleichzeitig... Nur zu gut, erinnere ich mich.
    Dennoch Klassiker schlecht hin.
    Ach ja, den Zauberlehrling... dazu habe ich ein tolles Bild in mein Deutschheft gemalt damals *g* (Himmel, ist das lange her... ich fühl mich auf einmal so alt ^^"). Aber das Gedicht mag ich auch sehr gerne...

    Gerade ist mir noch was eingefallen: "Tand, Tand, ist das Gebilde von Menschenhand"
    Na, wer kann die bekannte Zeile zuordnen? (Huch, habe ich jetzt etwa den Thread velwechsert? *gg*) (Ein unbestimmtes Gefühl sagt mir, dass susi es kennt )

    Lösung

    Wir haben es damals in der Schule mit verteilten Rollen vorgetragen und alle möglichen Sprechhaltungen ausprobiert. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen ^^

  13. #13
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    Original von Regenengel
    Gerade ist mir noch was eingefallen: "Tand, Tand, ist das Gebilde von Menschenhand"
    Na, wer kann die bekannte Zeile zuordnen? (Huch, habe ich jetzt etwa den Thread velwechsert? *gg*) (Ein unbestimmtes Gefühl sagt mir, dass susi es kennt )

    Wir haben es damals in der Schule mit verteilten Rollen vorgetragen und alle möglichen Sprechhaltungen ausprobiert. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen ^^
    Bist du Hellseher? Das ist von Fontane... (Einer meiner liebsten Dichter und Schriftsteller - sowas muss man kennen)
    Die Brücke am Tay ... Oder? Nicht das ich mich irre. *g*
    (Ich ignoriere mal ganz großzügig den Link mit der Lösung... Pfui, Regen! )

    Wir haben mal John Maynard mit verteilten Rollen gelesen - Ich war John Maynard.

  14. #14
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    Original von ~susi~
    Bist du Hellseher? Das ist von Fontane... (Einer meiner liebsten Dichter und Schriftsteller - sowas muss man kennen)

    Wir haben mal John Maynard mit verteilten Rollen gelesen - Ich war John Maynard.
    Nein, aber ich weiß, dass du ihn magst

    Ich war natürlich eine der Hexen

    "John Maynard" haben wir auch in der Schule behandelt... ich glaube, damit wäre ich aber fast durch mit meinen Schulkenntnissen, zumindest dieser Art von Gedichten. Ansonsten haben wir mehr Liebeslyrik (auch von Goethe, ja), Barock und Romantik (Abithema) gemacht. Nicht zu vergessen die Mittelalterlyrik bzw. Minnegesänge *g*

  15. #15
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    Meine Leidenschaft kann ich schlecht verheimlichen. ^_^
    Mittelalterliche Lyrik finde ich sehr schwer, weil das auch noch eine Urform der dt. Sprache war.

    Erich Kästner schreibt übrigens auch ganz tolle Gedichte - Ich muss mal sehen ob ich ein gutes in der Nähe habe.

    http://mitglied.lycos.de/spangenberg...e/kaest01.html

    Leider ist mein Liebstes nicht dabei, aber habe ich den Jubiläumsband wieder hier, poste ich es mal.

  16. #16
    Mitglied Avatar von Laia
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    Gedichte von Kästner mag ich auch ^^.
    Und die von Heinz Erhardt find ich genial. Hier ist ne Veraxxxxung vom Erlkönig:

    Der König Erl
    Wer reitet so spät durch Wind und Nacht?
    Es ist der Vater, es ist gleich acht.
    Im Arm er den Knaben wohl hält,
    Er hält ihn warm, denn er ist erkält´.
    Halb drei, halb vier,es wird schon hell
    Und immer noch reitet der Vater schnell
    Erreicht den Hof mit Müh und Not,
    Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.


    Den Zauberlehrling hab ich auch mal auswendig gelernt (die Bürgschaft auch). Hat aber Spaß gemacht :laugh1:
    Regenengel, kennst du die Veraxxxxx (grins) von der Bürgschaft *Dackelblick aufsetz* :bigrazz:


    Lizzyyyy :rolling:

  17. #17
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    Meiner meinung nach is der beste auto aller zeiten Tolkien und sein herr der ringe hab es sogar in englisch gelesn
    dannach kommedgar Allan Poe .der schreibt so ur geile gruselgschichten

  18. #18
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    hm kaestner schreibt geniale gedichte... so richtig schön bissig hab grad keins da... aber "sachliche romanze" ist klasse, und letztens hatten wir in der uni ein weihnachtsgedicht von ihm....

    mein absoluter liebling jedoch ist und bleibt "willkommen und abschied" von goethe .oO(wer kennt es nicht^^)

    zu mittelalterlicher lyrik: ich hatte gerade ein semester lang die einführung ins mittelhochdeutsche... da haben wir eine verserzählung gelesen. aber ich war so sehr damit beschäftigt, die veränderungen der worte zum nhd nachzuvollziehen und den text zu übersetzen, daß einfach nur ein "genuß" der worte leider nicht möglich war *seufz*

  19. #19
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    "die brück am tay" mussten wir auch in verteilten rollen vorlesen (ich wurde wie immer übergangen) und meine mitschüler, die die hexen lesen mussten, hatten wirkliche probleme gewisse stellen synchron auszusprechen -.-

    ich mag gedichte von hesse, borchert, lasker-schüler und natürlich rilke <3

    STUFEN
    ( Hesse)

    Wie jede Blüte welkt
    und jede Jugend dem Alter weicht,
    blüht jede Lebensstufe,
    blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
    zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
    Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
    bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
    um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
    in and're, neue Bindungen zu geben.
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
    der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
    Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
    an keinem wie an einer Heimat hängen,
    der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
    er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten!
    Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
    und traulich eingewohnt,
    so droht Erschlaffen!
    Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
    mag lähmender Gewohnheit sich entraffen.
    Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
    uns neuen Räumen jung entgegen senden:
    des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
    Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

    DER KUSS
    (Borchert)

    Es regnet - doch sie merkt es kaum,
    weil noch ihr Herz vor Glück erzittert:
    Im Kuß versank die Welt im Traum.
    Ihr Kleid ist naß und ganz zerknittert

    und so verächtlich hochgeschoben,
    als wären ihre Knie für alle da.
    Ein Regentropfen, der zu Nichts zerstoben,
    der hat gesehn, was niemand sonst noch sah.

    So tief hat sie noch nie gefühlt -
    so sinnlos selig müssen Tiere sein!
    Ihr Haar ist wie zu einem Heiligenschein zerwühlt -
    Laternen spinnen sich drin ein.

    WELTENDE
    (Lasker-Schüler)

    Es ist ein Weinen in der Welt,
    Als ob der liebe Gott gestorben wär,
    Und der bleierne Schatten, der niederfällt,
    Lastet grabesschwer.

    Komm, wir wollen uns näher verbergen…
    Das Leben liegt in aller Herzen
    Wie in Särgen.

    Du! wir wollen uns tief küssen -
    Es pocht eine Sehnsucht an die Welt,
    An der wir sterben müssen.

    DER PANTHER
    (Rilke)

    Im Jardin des Plantes, Paris

    Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
    so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
    Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
    und hinter tausend Stäben keine Welt.

    Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
    der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
    ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
    in der betäubt ein großer Wille steht.

    Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
    sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
    geht durch der Glieder angespannte Stille -
    und hört im Herzen auf zu sein.


    ist ja auch ein sehr bekanntes gedicht, zumindest dachte ich das immer, bis letztens bei "wer wird millinär?" ein zitat aus dem gedicht nicht zuordnen konnte und auch nur 59% des publikums wussten, das betreffende textzeile aus dem panther stammte.

  20. #20
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    Gottfried Benn!


    Kleine Aster

    Ein ersoffener Bierfahrer wurde auf den Tisch gestemmt.
    Irgendeiner hatte ihm eine dunkelhelllila Aster
    zwischen die Zähne geklemmt

    Als ich von der Brust aus
    unter der Haut
    mit einem langen Messer
    Zunge und Gaumen herausschnitt,
    muss ich sie angestoßen haben, denn sie glitt
    in das nebenliegende Gehirn.
    Ich packte sie ihm in die Brusthöhle
    zwischen die Holzwolle,
    als man zunähte.

    Trinke dich satt in deiner Vase!
    Ruhe sanft,
    kleine Aster!


    Der Arzt 2

    Die Krone der Schöpfung, das Schwein, der Mensch -:
    geht doch mit anderen Tieren um!
    Mit siebzehn Jahren Filzläuse,
    zwischen üblen Schnauzen hin und her,
    Darmkrankheiten und Alimente,
    Weiber und Infusorien,
    mit vierzig fängt die Blase an zu laufen-:
    meint ihr, um solch Geknolle wuchs die Erde
    von Sonne bis zum Mond -? Was kläfft ihr denn?
    Ihr sprecht von Seele - Was ist eure Seele?
    Verkackt die Greisin Nacht für Nacht ihr Bett -
    schmiert sich der Greis die mürben Schenkel zu,
    und ihr reicht Fraß, es in den Darm zu lümmeln,
    meint ihr, die Sterne samten ab vor Glück...?
    Äh! - Aus erkaltendem Gedärm
    spie Erde wie aus anderen Löchern Feuer,
    eine Schnauze Blut empor -:
    das torkelt
    den Abwärtsbogen
    selbstgefällig in den Schatten.





  21. #21
    J@Zz
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    Rainer Maria Rilke
    Herbsttag

    Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
    Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
    und auf den Fluren laß die Winde los.

    Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
    gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
    dränge sie zur Vollendung hin und jage
    die letzte Süße in den schweren Wein.

    Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
    Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
    wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
    und wird in den Alleen hin und her
    unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

  22. #22
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    Rose Ausländer – Ins Nichts gespannt

    Fäden ins Nichts gespannt,
    verwoben in das Material der Qual,
    ein Muster lückenlos auf grauem Grund
    wie es ein schwarzer Wille anbefahl.

    Das Rot, das Blau, das Grün versagt.
    Zäh fügt sich Zug um Zug das Bild der Schmach
    Und wenn ein faden sich zu röten wagt,
    wird doppelt dunkel unser Ungemach.

    So sorgt die viel geübte Henkershand
    Für einen starken Stoff aus Gram gewebt
    ein Kleid, dem jeder Körper widerstrebt.

    Und der einst Bruder stand, steht abgewandt
    Und trägt das Zerrbild der verruchten Zeit
    In seinem Blick der Unbekümmertheit.

  23. #23
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    Georg Herwegh - Aufruf 1841

    Reißt die Kreuze aus der Erden!
    Alle sollen Schwerter werden,
    Gott im Himmel wird's verzeihn.
    Lasst, oh lasst das Verseschweißen!
    Auf den Ambos legt das Eisen!
    Heiland soll das Eisen sein.

    Eure Tannen, eure Eichen -
    Habt die grünen Fragezeichen
    Deutscher Freiheit ihr gewahrt?
    Nein, sie soll nicht untergehen!
    Doch ihr fröhlich Auferstehen
    Kostet eine Höllenfahrt.

    Deutsche, glaubet euren Sehern,
    Unsre Tage werden ehern,
    Unsre Zukunft klirrt in Erz;
    Schwarzer Tod ist unser Sold nur,
    Unser Gold ein Abendgold nur,
    Unser Rot ein blutend Herz!

    Reißt die Kreuze aus der Erden!
    Alle sollen Schwerter werden,
    Gott im Himmel wird's verzeihn.
    Hört er unsre Feuer brausen
    Und sein heilig Eisen sausen,
    Spricht er wohl den Segen drein.

    In den Städten sei nur Trauern,
    Bis die Freiheit von den Mauern
    Schwingt die Fahnen in das Land;
    Bis du, Rhein, durch freie Bogen
    Donnerst, lass die letzten Wogen
    Fluchend knirschen in den Sand.

    Reißt die Kreuze aus der Erden!
    Alle sollen Schwerter werden,
    Gott im Himmel wird's verzeihn.
    Gen Tyrannen und Philister!
    Auch das Schwert hat seine Priester,
    Und wir wollen Priester sein!

    Vor der Freiheit sei kein Frieden,
    Sei dem Mann kein Weib beschieden
    Und kein golden Korn dem Feld;
    Vor der Freiheit, vor dem Siege
    Seh' kein Säugling aus der Wiege
    Frohen Blickes in die Welt!

  24. #24
    Mitglied Avatar von Lion
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    Eins meiner Lieblingsgedichte, jedenfalls von den großen Künstlern:

    Kurt Tucholsky - Augen in der Großstadt

    Wenn du zur Arbeit gehst
    am frühen Morgen,
    wenn du am Bahnhof stehst
    mit deinen Sorgen:
    da zeigt die Stadt
    dir asphaltglatt
    im Menschentrichter
    Millionen Gesichter:
    Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
    die Braue, Pupillen, die Lider -
    Was war das? vielleicht dein Lebensglück...
    vorbei, verweht, nie wieder.

    Du gehst dein Leben lang
    auf tausend Straßen;
    du siehst auf deinem Gang, die
    dich vergaßen.
    Ein Auge winkt,
    die Seele klingt;
    du hast's gefunden,
    nur für Sekunden...
    Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
    die Braue, Pupillen, die Lider -
    Was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurück...
    Vorbei, verweht, nie wieder.

    Du mußt auf deinem Gang
    durch Städte wandern;
    siehst einen Pulsschlag lang
    den fremden Andern.
    Es kann ein Feind sein,
    es kann ein Freund sein,
    es kann im Kampfe dein
    Genosse sein.
    Er sieht hinüber
    und zieht vorüber ...
    Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
    die Braue, Pupillen, die Lider -
    Was war das?
    Von der großen Menschheit ein Stück!
    Vorbei, verweht, nie wieder.

  25. #25
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    Original von Dragonblood
    Eins meiner Lieblingsgedichte, jedenfalls von den großen Künstlern:

    Kurt Tucholsky - Augen in der Großstadt

    Wenn du zur Arbeit gehst
    am frühen Morgen,
    wenn du am Bahnhof stehst
    mit deinen Sorgen:
    da zeigt die Stadt
    dir asphaltglatt
    im Menschentrichter
    Millionen Gesichter:
    Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
    die Braue, Pupillen, die Lider -
    Was war das? vielleicht dein Lebensglück...
    vorbei, verweht, nie wieder.

    Du gehst dein Leben lang
    auf tausend Straßen;
    du siehst auf deinem Gang, die
    dich vergaßen.
    Ein Auge winkt,
    die Seele klingt;
    du hast's gefunden,
    nur für Sekunden...
    Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
    die Braue, Pupillen, die Lider -
    Was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurück...
    Vorbei, verweht, nie wieder.

    Du mußt auf deinem Gang
    durch Städte wandern;
    siehst einen Pulsschlag lang
    den fremden Andern.
    Es kann ein Feind sein,
    es kann ein Freund sein,
    es kann im Kampfe dein
    Genosse sein.
    Er sieht hinüber
    und zieht vorüber ...
    Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
    die Braue, Pupillen, die Lider -
    Was war das?
    Von der großen Menschheit ein Stück!
    Vorbei, verweht, nie wieder.
    brilliantes gedicht, hätt ich villeicht selber auch gepostet *___*

    btw. kennt jemand von euch "Die TodesfugE" von Paul Celan ?

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