szmtag Rauchen / Alkohol / Drogen allg. - Seite 144
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  1. #3576
    Dreamhafter SysOp Avatar von Minerva X
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    @New-York23: Nach der eigentlichen Definition sind einige Medikamente Drogen...es geht ja nicht um die Ausgangssubstanz, sondern um die Wirkung. Viele Medikamente beruhen ja effektiv auf natürlichen Vorbildern (und Drogen auch...LSD ist doch ein Derivat eines Bestandteiles des Mutterkornpilzes).
    Und ich bezweifle, dass ein Joint eine derart verheerende Wirkung hat (die Menge an normalen Leuten, die ich inzwischen als Konsumenten bzw. ex-Konsumenten identifizieren konnte ist erstaunlich).

    Unnötige Medikamente einzunehmen, ist natürlich nicht sinnig - was genau unnötig ist, ist aber manchmal die Frage. Negative Wirkungen von Medikamenten können natürlich auftreten, weil alles mit Wirkung eine Nebenwirkung aufweisen kann (bzw.wird...selbst der Placeboeffekt kann in die negative Richtung ausschlagen) - die Frage ist aber, wie stark die Schädigung ist und ich bezweilfe, dass die für alle Drogen gleich hoch ist.
    Und bitte nicht mit Sachen anfangen, wie "wenn man stark ist, braucht man keine Medikamente"...und die Einnahme von Substanzen bei für dich scheinbar gesunden Menschen, kann schon seine Gründe haben.
    Selbst wenn es nur um "Bewusstseinserweiterung" geht (unter Kontrolle und mit Vorsichtsmassnahmen und mit Substanzen, die eben nicht schädigen), kann ich es mir gut als etwas vorstellen, das Menschen helfen kann. Schädigungspotential ist immer relativ.
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  2. #3577
    Mitglied Avatar von witzlos
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    Original von Minerva X
    Wieso wird immer vergessen, dass Drogen auch helfen können?.
    Ja natürlich sind solche Medikamente sehr hilfreich, bei z.B. Tumorschmerzen etc. Ist auch wichtig das es diese Schmerzmittel gibt.

    Und nicht alle Drogen zerstören sofort Nervenzellen, so stimmt das auch nicht, aber wie man bei allem weiß "Die Dosis machts" und natürlich auch die Häufigkeit.

    Ich möchte Drogen nicht schlecht reden, sie haben alle ihre schönen Seiten...keine Frage. Aber Flashback redet mir die Drogen in einem öffentlichen Förum einfach ZU schön! Drogen sind nicht nur Friede Freude Sonnenschein...sie sind meist der Anfang vom Ende...und dazu gehört auch Gras. Es ist "harmlos" wenn man es hin und wieder mal konsumiert, aber ich kenne leider auch Menschen die durchs kiffen ziemlich träge geworden sind und eigentlich keinerlei eigenantrieb mehr haben....
    R.I.P. liebes CIL-Forum


  3. #3578
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    Ich möchte hinzufügen, dass es in der Geschichte schon immer Rauscherfahrungen gegeben hat. Zum Beispiel, um Kontakt mit Göttern aufnehmen zu können. Wenn man mal richtiges Tempo&Menge gefunden hat, dann kann es eben auch schön sein.

  4. #3579
    Mitglied Avatar von New-York23
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    Original von ?Flashback!
    Ich möchte hinzufügen, dass es in der Geschichte schon immer Rauscherfahrungen gegeben hat. .
    Ja und? Krieg, Mord und so weiter hat es in der Geschichte auch schon immer gegeben, ist es deswegen gut?

    Wohl eher nicht, schließlich gab es um Drogen, genug Auseinandersetzungen und Tote.

    Original von ?Flashback!
    Zum Beispiel, um Kontakt mit Göttern aufnehmen zu können. Wenn man mal richtiges Tempo&Menge gefunden hat, dann kann es eben auch schön sein.
    Einige sterben schon durch Dosierungsfehler.

    http://www.liferadio.at/news/news-au...salz-35431075/

    http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktue...-1066024.html.

    Setzt man Drogen als Medikament unter ärztlicher Aufsicht ein ist dies okay, aber ein gesunder Mensch braucht dies nicht, und schadet sich und seinem Umfeld.

  5. #3580
    Dreamhafter SysOp Avatar von Minerva X
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    @Dizzy: Sicher, ich gebe Flashback nicht uneingeschränkt recht. Er vergisst die möglichen Risiken - und dass einige Leute recht gedankenlos mit Drogen und auch Medikamenten umgehen. Es ist und bleibt meist eine Gratwanderung und gefährlich. Weder heroisch noch teuflisch, sondern ein künstlicher Eingriff in interne Vorgänge - also drehen an Schräubchen im Körper. Nebenwirkungen nie ausgeschlossen und ein schwer kalkulierbares Risiko. z.B. Cannabis: Die Konzentration von THC wird von Pflanze zu Pflanze und je nach Pflanzenteil garantiert schwanken.

    Bei den Hanfkonsumenten, die ich kenne, konnte ich bisher keine Trägheit entdecken. Die nehmen das eher, um mal runterzukommen oder abzuschalten. Da ist die Droge das kleinste Übel... Ich war auch überrascht, wie viele Leute schon was genommen haben oder konsumieren.


    Original von New-York23
    Setzt man Drogen als Medikament unter ärztlicher Aufsicht ein ist dies okay, aber ein gesunder Mensch braucht dies nicht, und schadet sich und seinem Umfeld.
    Du verallgemeinerst viel zu sehr und das ist für mich gefährlich. Wenn jemand Drogen ausprobiert und weder abhängig noch geistesgestört wird, wird er vielleicht annehmen, dass das alles ja nicht so schlimm ist. Aber Droge ist nicht gleich Droge. Und Variationen innerhalb einer Droge machen das ganze noch komplizierter.
    Gesunde Menschen schaden sich und ihrem Umfeld nicht unbedingt mit Drogen. Und einigen "gesunden Menschen" helfen manche Drogen auch...wie oft siehst du wirklich, was in den Leuten vorgeht? Stress und Druck, der bei recht vielen zu körperlichen Beschwerden, Angstzustände, halben Zusammenbrüchen etc. führt und nicht so selten ist, wirst du oft erst auf den zweiten Blick finden. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie viele Leute leiden.
    Und bitte nicht mit Aussagen kommen, wie "das kann man auch anders lösen". Menschen sind unterschiedlich und Lebensumstände auch. Zurückschalten oder zusammenbrechen ist meist nicht so angesehen (ausser man kann ein Burn-out vorweisen). Und die netten "anders lösen"-Ideen funktionieren halt nicht wirklich sehr häufig.

    Die Dosis macht alles zu einem Gift. Kennt man ja...du kannst dich auch mit Salz umbringen (theoretisch), mit Nikotin (iss ein paar Zigarretten...gut, das ist angeblich so schlecht schmeckend, dass das nicht gut geht). Mit Aspirin (eine handvoll Tabletten dürfte schon reichen), mit den falschen Beeren, mit gewissen ungekochten Dingen...mit allem möglichen.

    Drogen sind eben gefährlicher und von vielem sollte man sowieso die Finger lassen. Bei den anderen muss man vorsichtig sein. Wirkung studieren (macht es abhängig? Was bewirkt es?), auf Qualität achten (besonders bei Medikamenten!), nie übertreiben und Vorsichtsmassnahmen treffen. Bei organischen (und wohl auch synthetischen) Drogen bedenken, dass die Wirkstoffkonzentration extrem schwanken kann. Dass in vielen Drogen irgendwas untergemischt sein kann, was man lieber nicht hätte.
    Alles, was der normale Hausverstand sagen würde.

    Und nein, ich habe noch nie Cannabis genommen etc. Die härteste Zeug bisher war Alkohol a la Gläschen Wein, und Codein gegen bösartigen Husten.
    Aber ich sehe das ganze etwas entspannter.
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  6. #3581
    Mitglied Avatar von Sush
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    Was man hier so von vermeindlich vernünftigen Leuten liest, finde ich persönlich erschreckend. :wiry:

    "Drogen können dem ein oder Anderem, solange er sie in Maßen zu sich nimmt, positive Wirkungen bringen."

    Keine Ahnung, aber ihr scheint zu vergessen, dass das GANZ SCHNELL umschwenken kann....Und Drogen sind, außer sie sind unter klinischer Aufsicht verschrieben nicht umsonst ein juristisches/polizeiliches rotes Tuch.

    Klar, jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich, das zeigt ja auch die Gesetzeslage zum Beispiel im Käseland. In Deutschland wird sowas aber vorerst nicht machbar sein, da Deutschland ein starkes in sich abgeschlossenes und von vielen Faktoren abhängiges System hat und z.B. keine weiteren Junkies, die nicht arbeitsfähig sind, gebrauchen kann.
    Stalken erwünscht



    Stalkbook

    Animexx

  7. #3582
    Mitglied Avatar von New-York23
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    Original von Minerva X
    Du verallgemeinerst viel zu sehr und das ist für mich gefährlich. Wenn jemand Drogen ausprobiert und weder abhängig noch geistesgestört wird, wird er vielleicht annehmen, dass das alles ja nicht so schlimm ist. Aber Droge ist nicht gleich Droge. Und Variationen innerhalb einer Droge machen das ganze noch komplizierter.
    Es gibt genug Drogen, die beim ersten Mal süchtig machen.
    Des Weiteren hängt es von der jeweiligen Person ab.
    Außerdem widersprichst du dir in deiner Aussage selber, wenn er Drogen nimmt und es zu Beginn keine Probleme gab, nimmt er weiter, bis er vielleicht irgendwann abhängig wird, also wäre es grundsätzlich besser gar nicht erst anzufangen!

    Original von Minerva X
    Gesunde Menschen schaden sich und ihrem Umfeld nicht unbedingt mit Drogen. Und einigen "gesunden Menschen" helfen manche Drogen auch...wie oft siehst du wirklich, was in den Leuten vorgeht? Stress und Druck, der bei recht vielen zu körperlichen Beschwerden, Angstzustände, halben Zusammenbrüchen etc. führt und nicht so selten ist, wirst du oft erst auf den zweiten Blick finden. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie viele Leute leiden.
    Und bitte nicht mit Aussagen kommen, wie "das kann man auch anders lösen". Menschen sind unterschiedlich und Lebensumstände auch. Zurückschalten oder zusammenbrechen ist meist nicht so angesehen (ausser man kann ein Burn-out vorweisen). Und die netten "anders lösen"-Ideen funktionieren halt nicht wirklich sehr häufig..
    Man kann fast alles ohne Drogen lösen, und sofern die körperlichen Beschwerde, Angstzustände etc., so schwer sind, kann man sich immer noch in ärztlich Behandlung begeben.
    Für mich wirkt deine Argumentation nach dem Schema, hast du Probleme, wirf was ein.

    Original von Minerva X
    Die Dosis macht alles zu einem Gift. Kennt man ja...du kannst dich auch mit Salz umbringen (theoretisch), mit Nikotin (iss ein paar Zigarretten...gut, das ist angeblich so schlecht schmeckend, dass das nicht gut geht). Mit Aspirin (eine handvoll Tabletten dürfte schon reichen), mit den falschen Beeren, mit gewissen ungekochten Dingen...mit allem möglichen..
    Dafür gibt es sehr wenige, die salzsüchtig sind.
    Und deswegen muss man Drogen nehmen, weil es die Dosis zu Gift macht? :rolleyes2:
    Es gibt genug Dinge die einen umbringen können, deshalb muss man nicht noch mehr schädliche Stoffe schlucken.

    Original von Minerva X
    Drogen sind eben gefährlicher und von vielem sollte man sowieso die Finger lassen. Bei den anderen muss man vorsichtig sein. Wirkung studieren (macht es abhängig? Was bewirkt es?), auf Qualität achten (besonders bei Medikamenten!), nie übertreiben und Vorsichtsmassnahmen treffen.
    Weil die meisten, sich auch so auskennen, die Drogen nehmen.
    Viele Dinge kennen Ärzte nicht mal genau, und dies sollen Privatpersonen einfach so können, und durch Einnahme ohne Analyse feststellen können.



    Und ich kenne mehr als genug die nie wieder vom Kiffen los gekommen sind, und nur breit und ohne Arbeit rumliegen, was denkst du wie dies das Umfeld der Personen betrifft, denkst du Eltern und Freunde finden dies toll, sofern diese nicht auch schon betroffen sind. Hinzu kommt dann oft die Beschaffungskriminalität.

    Und sagen wir mal pauschal(da ich hier keine Zahlen habe) jeder 5. Kiffer schafft den Absprung nicht wieder, dann heißt es auch jeder 5. schafft es nicht wieder in ein normales Leben zurück, dies kann aber gar nicht erst passieren, wenn man die Hände gleich davon lässt.

    Da ich eine ganze Zeit in der Hausverwaltung gearbeitet habe, kenne ich viele Probleme, es gibt dort leider sehr viele abhängige junge Hartz IV Bezieher, die Frage ist, was war zuerst da die Arbeitslosigkeit oder die Sucht zum Kiffen, letztendlich egal, den da sie sich nicht ohne Drogen ihrer Probleme stellen, werden sie sich auch nie verändern, und viele davon geraten in die Beschaffungskriminalität, meist Diebstähle, da wurden einige in die JVA gesteckt.

    Dies heißt, aber auch keineswegs, dass dies bei jeden vorkommt, es heißt auch nicht, dass jeder Hartz IV Empfänger Drogen nimmt. bei einigen läuft es aber wie oben beschrieben, und jeder solcher Fall, ist einer zuviel.
    Ich kenne auch Hartz IV Empfänger die sich um Arbeit bemühen und keine Drogen nehmen. Nicht das man mir wieder vorwirft zu verallgemeinern.

    Und weil es schon genug legale Rausch-und Suchtmittel gibt brauchen wir noch mehr?

  8. #3583
    Dreamhafter SysOp Avatar von Minerva X
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    @Sush: Ach Gott, es kann alles schnell umschwenken und alles ist ohne etwas Vorsicht gefährlich. Nur weil man etwas nicht als rein-schwarz betrachtet, bedeutet das weder, dass man es verharmlost noch dass es das weiss macht. Aber bei Drogen wie bei manch anderen Dingen darf man nichts positives erwähnen, wie mir scheint. Es hat böse zu sein...
    Zudem ist deine Aussage sehr diskutabel. Alkohl wird oft zu Drogen gezählt (unlängst bei der Untersuchung über die Gefährlichkeit bzw. Auswirkung auf das Umfeld kam es ziemlich weit rauf in den Werten...besonders auf das Umfeld bezogen). Und ich beziehe diese legalen Drogen mit ein. Gefährlich ja, mit entsprechender Vorsicht und Bewusstsein über die Gefahren: Wieso nicht, bei Stoffen, die bei gemässigtem Konsum nicht abhängig machen?

    @New-York23: Wo widerspreche ich mir? Mal übersetzt von mir, falls das falsch verstanden wurde..Du sagst: "Alles pfui. Schäden, Nervenzellen tot. Macht sofort abhängig, alles." Kosument A nimmt Cannabis, kann nach dem ersten Mal aufhören, kanns nach dem zweiten Mal wieder und denkt sich: "Was für ein Blödsinn das alles. Ist ja nicht so schlimm, voll easy. Crystal wär doch auch nett zu probieren...". Übertrieben gesagt. Ich sage nämlich, dass man in dem Gebiet immer aufpassen muss...

    Ich wusste, dass das kommt. Man kann alles lösen, die Leute sind nur zu schwach. Entspricht nur nicht meiner Erfahrung (oder vielleicht bist du so toll). Manche Leute (ich sehe das öfter) haben körperliche Beschwerden vom Stress - Rückenleiden, Schlafstörungen etc. Gehen zum Arzt, Chiropraktiker. Machen Sport. Und trotzdem bleib es. Und am Wochenende kommen sie nicht mehr runter und können sich auch nicht entspannen. Da kannst du viel einreden und Entspannungsübungen machen...
    Einfach so einwerfen ist verkehrt, einwerfen als Schwäche zu sehen, genauso.


    Habe ich nie gesagt. Man muss nicht Drogen nehmen, weil die Dosis das Gift macht. Bei Drogen gilt dieselbe Regel wie bei allen Substanzen: Die Dosis macht das Gift und das muss man beachten, wenn man was nimmt. Bei manchen Drogen ist die Dosis aber schon mit der ersten Einnahme einer kleinen Menge zu hoch.
    Und Informationsmangel ist nicht die Schuld der Substanzen...


    Du bist offensichtlich in einem anderen Umfeld unterwegs. Und da dürften auch einige Gründe für den nicht-geglückten Ausstieg liegen. Man kann die Schuld nicht immer nur auf einen Faktor schieben. Die Kiffer, die ich kenne, sind alle recht gebildet, arbeiten viel und liegen nicht breit herum und tun es auch nicht sonderlich regelmässig (oder taten es mal). Andere trinken mal gerne ein bisschen mehr am Wochenende, um abzuschalten (eben auch ein Drogengebrauch). So wirklich konnte ich da weder beim einen noch beim anderen die destruktive Kraft der Drogen erkennen.
    Natürlich sieht das woanders vielleicht anders aus...besonders wenn man es übertreibt.

    Naja, die Frage ist eher, ob es einer sinnvolleren Regelung bedarf. In der Untersuchung über das Schadenspotential von Drogen, lag Alkohol als legale Droge weiter vorne als so manch anderes (hauptsächlich auch durch die Wirkung aufs Umfeld). Und in Holland überleben sie es auch - würden es zumindest ohne den ganzen Zustrom von Ausländern, die alle mal probieren wollen.
    Also was spricht dagegen, solche Drogen (suchtpotential gering, gefahrenpotential gering) unter staatlicher Kontrolle (Dosis auf Wirkstoffinhalt abgestimmt, Schadstoffkontrolliert) den Leuten zu überlassen? Inklusive sowas wie eine Tabaksteuer drauf.



    Wie gesagt: Ich habe mich bisher höchstens mal mit (so ein, zweimal im Monat ein Glas) Alkohol drogentechnisch beschäftigt und habe kein Interesse an irgendwelchen anderen Drogen (gut, Koffein, ich geb's zu). Ich handle nicht damit, ich konsumiere nicht. Ich profitiere nicht davon. Aber ich sehe nicht wirklich die allumfassende Bösartigkeit in allen Drogen die existieren. Manche sind einfach nur die Strasse ins Nirgendwo (Heroin, Crystal Meth etc.), während andere eben geringeres Gefahrenpotential aufweisen (Alkohol, Tabak, Cannabis etc.).
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  9. #3584
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    @Minerva X

    Wir werden hier keinen Konsens finden!

    Du beurteilst meiner Meinung nach Drogen zu positiv, und dies kann ich nicht gutheißen.

    Hinzu kommt das deine Erfahrungen gänzlich gegen meine Erfahrungen stehen.

    Ich kenne keinen aus meinem Umfeld der erfolgreich im Leben steht und kifft oder andere illegale Drogen nimmt.
    Ich lerne viele Menschen kennen, doch die die Drogen nehmen, gehören nicht zu denen, die erfolgreich ihr Leben meistern, ob nun erst der soziale Abstieg oder erst die Drogen da waren, ist aber im Endeffekt auch nicht wichtig, sie haben einfach keine Interesse mehr rauszukommen, da es für sie wichtiger ist sich zu berauschen.

    Von denen die ich aus Abi oder Studienzeiten kenne, ist jeder Zweite der Umgang mit Drogen hatte, sozial abgestiegen, was daran liegt, dass sie nicht einfach so wieder aufhören konnten. Ja, dies heißt auch, dass nicht jeder abhängig wird, sie hätten es aber werden können und hatten somit nur Glück.
    Aus meinem direkten Freundeskreis gibt es gar keinen der diesen Kick braucht, und da bin ich auch froh drüber.

    Die Gefahr abhängig zu werden ist bei Drogen immer gegeben, es kann beim ersten Mal sein, es kann beim 10. Mal sein oder es kann auch nie sein, aber warum sollte man sich in diese Gefahr begeben, vielleicht doch mal süchtig zu werden, weil vielleicht ein paar Glück hatten Drogen konsumiert zu haben und nicht abhängig geworden sein.

    Etwas überspitzt: Manche spielen Russisch Roulette, und weil da welche überleben, muss man es trotzdem nicht spielen.

    Nur weil etwas gutgeht muss man es nicht riskieren.

    Bezüglich dem widersprechen, sofern er gar nicht erst mit Drogen beginnt, kann auch keine Sucht oder Steigerung der Droge geschehen.

    Man muss nicht toll sein, dass man bei jedem Schmerz oder Problem Drogen als Lösung schlucken.
    Ich hatte mir beim Judo auch mal dass Bein schwer verletzt, da ich bei einem Wurf falsch aufgekommen bin, ein paar Wochen mit Schmerzen und an Krücken, damit kann man leben, deshalb muss man sich nicht berauschen.

    Genauso kenne ich keinen Kiffer, der solche Schmerzen oder psychischen Probleme hat um Drogen zu nehmen, ich möchte mal wissen wieviel Prozent der Drogenkonsumenten ihre illegalen Drogen(ohne ärztliche Verordnung), aus diesen Gründen nehmen müssen, ich vermute die Zahl ist verschwindend gering.

  10. #3585
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    Beim nachträglichen Überfliegen, bemerkte ich, dass der "Tonfall" in diesem Beitrag evtl etwas feindselig rüberkommen könnte, also möchte ich im Vorfeld schonmal einräumen: Nichts für Ungut

    Original von New-York23
    Außerdem widersprichst du dir in deiner Aussage selber, wenn er Drogen nimmt und es zu Beginn keine Probleme gab, nimmt er weiter, bis er vielleicht irgendwann abhängig wird, also wäre es grundsätzlich besser gar nicht erst anzufangen!
    ...oder er belässt es dabei, dass es keine Probleme gab und hört auf...
    Es sollte euch eigentlich nicht so schwer fallen, beide Möglichkeiten in betracht zu ziehen.


    Original von New-York23
    Man kann fast alles ohne Drogen lösen, und sofern die körperlichen Beschwerde, Angstzustände etc., so schwer sind, kann man sich immer noch in ärztlich Behandlung begeben.
    Für mich wirkt deine Argumentation nach dem Schema, hast du Probleme, wirf was ein.
    Also wenn es dir ein Arzt verschreibt sind es keine Drogen?

    Original von New-York23
    Original von Minerva X
    Die Dosis macht alles zu einem Gift. Kennt man ja...du kannst dich auch mit Salz umbringen (theoretisch), mit Nikotin (iss ein paar Zigarretten...gut, das ist angeblich so schlecht schmeckend, dass das nicht gut geht). Mit Aspirin (eine handvoll Tabletten dürfte schon reichen), mit den falschen Beeren, mit gewissen ungekochten Dingen...mit allem möglichen..
    Und deswegen muss man Drogen nehmen, weil es die Dosis zu Gift macht? :rolleyes2:
    Ja, genau das steht da...


    Original von New-York23Weil die meisten, sich auch so auskennen, die Drogen nehmen.
    Viele Dinge kennen Ärzte nicht mal genau, und dies sollen Privatpersonen einfach so können, und durch Einnahme ohne Analyse feststellen können.
    Weil die meisten, die Drogen nehmen, sich ja überhaupt nicht auskennen... Oh, siehe da der Satz wirkt genauso ironisch...

    Ärzte sind ja auch derart spezialisiert, dass du gar nicht von jedem erwarten kannst sich besonders mit den verbreiteten Rauschgiften auszukennen. Ein Anästhesist wird dir in der Regel besser erklären können wie ecstasy wirkt als ein Orthopäde.
    Und nicht zuletzt wurde Vieles auch noch gar nicht analysiert, da der Verbot der meisten Substanzen die Erforschung derer nicht gerade begünstigt.


    Original von New-York23Und ich kenne mehr als genug die nie wieder vom Kiffen los gekommen sind, und nur breit und ohne Arbeit rumliegen, was denkst du wie dies das Umfeld der Personen betrifft, denkst du Eltern und Freunde finden dies toll, sofern diese nicht auch schon betroffen sind.
    Aber welche, die was aus sich gemacht haben, haste noch nie getroffen?
    Oder welche, die einfach mal aufgehört haben, weil sie ihre Zeit nur vergammeln? Oder die nur nur ein paar mal gekifft haben und es dann gelassen? Leute, die nur im Urlaub konsumieren? Irgendwas, das nicht im Extrem liegt?

    Original von New-York23
    Hinzu kommt dann oft die Beschaffungskriminalität.
    Oh ja, erzähl mir bitte mehr von der Beschaffungskriminalität...

    Und sagen wir mal pauschal(da ich hier keine Zahlen habe) jeder 5. Kiffer schafft den Absprung nicht wieder, dann heißt es auch jeder 5. schafft es nicht wieder in ein normales Leben zurück, dies kann aber gar nicht erst passieren, wenn man die Hände gleich davon lässt.
    Sagen wir mal pauschal, jeder 10. Mensch leidet an Depressione.
    Das heißt dann auch, dass es jeder 10. nicht wieder in ein normales Leben zurück schafft. Also ist es besser von anfang an gut drauf zu sein
    Letzteres ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, aber wer sagt das jeder von deinen theoretischen 20% der Cannabiskonsumenten ein normales Leben führen würde hätte er nie angefangen?
    Die Grundsatzdiskussion "was ist normal?" jetz mal außen vor....

    Original von New-York23
    Da ich eine ganze Zeit in der Hausverwaltung gearbeitet habe, kenne ich viele Probleme, es gibt dort leider sehr viele abhängige junge Hartz IV Bezieher, die Frage ist, was war zuerst da die Arbeitslosigkeit oder die Sucht zum Kiffen
    Ich weiß nicht wieso das Eine unbedingt das Andere bedingen muss.

    Zumal Untätigkeit selbst mE ein viel stärkerer "Dünger" für Antriebslosigkeit ist als Gras.
    An dieser Stelle kann ich ja bekennen, ja ich war mal "einer von denen".

    Original von New-York23..., letztendlich egal, den da sie sich nicht ohne Drogen ihrer Probleme stellen, werden sie sich auch nie verändern,...
    Also schließt du aus, dass sie sich MIT Drogen ihren Problemen stellen, dass es nur ohne geht und nicht anders? Und ein Kiffer kann sich also a) nicht zum Positiven verändern? - und b) gleichzeitig einer bleiben?

    Original von New-York23und viele davon geraten in die Beschaffungskriminalität, meist Diebstähle, da wurden einige in die JVA gesteckt.
    Wenn du wenigstens gesagt hättest "meist dealer"- aber Leute, die im Laden was klauen um sich von dem erlös "leichte" Drogen zu beschaffen, waren schon nicht mehr ganz sauber bevor sie angefangen zu konsumieren...

    Original von New-York23Dies heißt, aber auch keineswegs, dass dies bei jeden vorkommt, es heißt auch nicht, dass jeder Hartz IV Empfänger Drogen nimmt. bei einigen läuft es aber wie oben beschrieben, und jeder solcher Fall, ist einer zuviel.
    Ich kenne auch Hartz IV Empfänger die sich um Arbeit bemühen und keine Drogen nehmen. Nicht das man mir wieder vorwirft zu verallgemeinern.
    Doch, ich tus trotzdem

    Original von New-York23Und weil es schon genug legale Rausch-und Suchtmittel gibt brauchen wir noch mehr?
    Was spricht dafür? Was spricht dagegen?
    ______________________________________

    Die Gefahr abhängig zu werden ist bei Drogen immer gegeben, es kann beim ersten Mal sein, es kann beim 10. Mal sein oder es kann auch nie sein, aber warum sollte man sich in diese Gefahr begeben, vielleicht doch mal süchtig zu werden, weil vielleicht ein paar Glück hatten Drogen konsumiert zu haben und nicht abhängig geworden sein.

    Etwas überspitzt: Manche spielen Russisch Roulette, und weil da welche überleben, muss man es trotzdem nicht spielen.

    Nur weil etwas gutgeht muss man es nicht riskieren.
    Uh, bei der Logik darf ich mitspielen!

    Du setzt dich doch jeden Tag irgendwelchen Gefahren aus.
    Du gehst zur Arbeit und auf dem Weg dorthin könntest du auf unzählige verschiedene Arten sterben, von einem Auto angefahren ist da noch das fantasieloseste Szenario. Hörst du jetzt deshalb auf zur Arbeit zu gehen? Oder von mir aus deine Freunde zu besuchen, bevor du sagst, dass du zur Arbeit MUSST?!

    Original von New-York23
    Ich lerne viele Menschen kennen, doch die die Drogen nehmen, gehören nicht zu denen, die erfolgreich ihr Leben meistern, ob nun erst der soziale Abstieg oder erst die Drogen da waren, ist aber im Endeffekt auch nicht wichtig,...
    Arbeitest du in ner Entzugsklinik? Dass du echt niemanden triffst der sein Leben auf leichten Rauschmitteln oder Medikamenten meistert
    Spaß beiseite, magst du mir bitte Ausdruck "sozialer Abstieg" erklären?!


    Original von New-York23sie haben einfach keine Interesse mehr rauszukommen, da es für sie wichtiger ist sich zu berauschen.
    Dass es diese Fälle gibt möchte ich gar nicht bestreiten, nach so viel vermeintliches Pro zu Drogen fühle ich mich angehalten noch einmal festzuhalten, dass ich keineswegs irgendwen dazu motivieren möchte irgendwelche Drogen zu nehmen.
    Ich sehe nur die Notwendigkeit, der Außeinandersetzung zu diesem Thema etwas Balance zu verschaffen

    Original von New-York23
    @Minerva X
    Du beurteilst meiner Meinung nach Drogen zu positiv, und dies kann ich nicht gutheißen.
    Dem muss ich absolut widersprechen, imo hat kaum jemand Anderes im kurzen Rückblick derart sachlich und unparteiisch gepostet.

  11. #3586
    Mitglied Avatar von New-York23
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    Original von Rettich-sama
    ...oder er belässt es dabei, dass es keine Probleme gab und hört auf...
    Es sollte euch eigentlich nicht so schwer fallen, beide Möglichkeiten in betracht zu ziehen.
    Und weil die Möglichkeit vorhanden ist es zu probieren ohne süchtig zu werden, macht es Sinn mit Drogen herumzuexperimentieren. Für mich ein sehr schwaches, wenn nicht absurdes Argument.

    Original von Rettich-sama
    Also wenn es dir ein Arzt verschreibt sind es keine Drogen?
    Wenn man vorher auch wirklich gelesen hätte, geht es nicht darum, dass es keine Drogen sind, sondern dass der der wirklich so erkrankt ist, dass es unumgänglich ist, dies auch unter Verschreibung vom Arzt und unter dessen Beobachtung einnehmen kann. Das Krankheitsargumnet wird gern von denen genutzt, die nicht krank sind, aber trotzdem Drogen wollen oder brauchen.

    Original von Rettich-sama
    Ja, genau das steht da...
    Soll das eine Aussage sein? Dann ist sie einfach nur schlecht.

    Original von Rettich-sama
    Weil die meisten, die Drogen nehmen, sich ja überhaupt nicht auskennen... Oh, siehe da der Satz wirkt genauso ironisch...
    Ja, klar da die Konsumenten ja nur Fachärzte und Chemiker sind, und es auch überhaupt keine Drogentote gibt, die sich ja so toll ausgekannt haben

    Original von Rettich-sama
    Ärzte sind ja auch derart spezialisiert, dass du gar nicht von jedem erwarten kannst sich besonders mit den verbreiteten Rauschgiften auszukennen. Ein Anästhesist wird dir in der Regel besser erklären können wie ecstasy wirkt als ein Orthopäde.
    Und nicht zuletzt wurde Vieles auch noch gar nicht analysiert, da der Verbot der meisten Substanzen die Erforschung derer nicht gerade begünstigt.
    Und wo steht es im Gegensatz, zu meiner Aussage?
    Hier kommt nur rüber, dass durch Drogenverbote die Analyse erschwert wird, da würde ich ja gerne mal Fakten erfahren, es gibt nur mehr Sicherheitsvorkehrungen, dass nicht jeder Konsument, sein Konsum mit angeblicher Forschung verschleiern kann.

    Original von Rettich-sama
    Aber welche, die was aus sich gemacht haben, haste noch nie getroffen?
    Oder welche, die einfach mal aufgehört haben, weil sie ihre Zeit nur vergammeln? Oder die nur nur ein paar mal gekifft haben und es dann gelassen? Leute, die nur im Urlaub konsumieren? Irgendwas, das nicht im Extrem liegt?
    Zur ersten Frage, nein habe ich nicht!
    Zur zweiten Fragen, die gleichen Leute gammeln auch noch heute vor sich hin oder sitzen gerade ein.
    Zur dritten Frage: Hättest du es richtig gelesen, habe ich diese Fälle nicht ausgeschlossen.
    Zur Vierten Frage: Solche Leute kenne ich auch nicht, will sie aber auch nicht kennenlernen.
    Zur Fünften Frage: siehe Dritte Frage

    Original von Rettich-sama
    Oh ja, erzähl mir bitte mehr von der Beschaffungskriminalität...
    http://www.freiepresse.de/NACHRICHTE...kel7762002.php

    Diese Person kannte ich sogar persönlich, da er in einem Mietshaus wohnte, welches ich verwaltet habe.
    Einstiegsdroge Marihuana, später Kokain, Crystal etc..


    Original von Rettich-sama

    Sagen wir mal pauschal, jeder 10. Mensch leidet an Depressione.
    Das heißt dann auch, dass es jeder 10. nicht wieder in ein normales Leben zurück schafft. Also ist es besser von anfang an gut drauf zu sein
    Letzteres ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, aber wer sagt das jeder von deinen theoretischen 20% der Cannabiskonsumenten ein normales Leben führen würde hätte er nie angefangen?
    Die Grundsatzdiskussion "was ist normal?" jetz mal außen vor....
    Was haben jetzt Depressionen mit Drogenkonsum zu tun.
    Depressionen sind psychische Erkrankungen, welche ohne Schuld, des Erkranten entstehen können. Während ein Cannabiskonsument es vorsätzlich und wissentlich tut.

    Original von Rettich-sama

    Ich weiß nicht wieso das Eine unbedingt das Andere bedingen muss.

    Zumal Untätigkeit selbst mE ein viel stärkerer "Dünger" für Antriebslosigkeit ist als Gras.
    An dieser Stelle kann ich ja bekennen, ja ich war mal "einer von denen".
    Taucht bei mir das Wort jeder auf? Zwischen sehr viele und jeder gibt es einen großen Unterschied.

    Original von Rettich-sama

    Also schließt du aus, dass sie sich MIT Drogen ihren Problemen stellen, dass es nur ohne geht und nicht anders? Und ein Kiffer kann sich also a) nicht zum Positiven verändern? - und b) gleichzeitig einer bleiben?
    Zum Großteil ja.
    zu a) kann er durchaus
    zu b) eher nicht

    Original von Rettich-sama

    Wenn du wenigstens gesagt hättest "meist dealer"- aber Leute, die im Laden was klauen um sich von dem erlös "leichte" Drogen zu beschaffen, waren schon nicht mehr ganz sauber bevor sie angefangen zu konsumieren...
    Beschaffungskriminalität dreht sich um Kriminalität, die durch den Versuch der Geld oder Drogenbeschaffung einhergeht. Und den 2. Teil deiner Aussage sehe ich nicht so.

    Original von Rettich-sama

    Doch, ich tus trotzdem
    Da brauch man nicht wirklich drauf antworten

    Original von Rettich-sama

    Was spricht dafür? Was spricht dagegen?
    Indem man noch mehr Drogen legalisiert, schafft man noch mehr Versuchungen, die zu einer Sucht führen können.
    Einige werden schon dadurch von illegalen Drogen abgehalten, indem sie sich sonst strafbar. Du wirst stauen es gibt Menschen die sich nicht strafbar machen wollen.

    Und auch, wenn nicht jeder suchtkrank wird, führt es zu mehr Suchtkranken, von diesen können welche unauffällig bleiben, andere gehen in Entzug(höhere Ausgaben im Gesundheitswesen) und wieder andere begehen Straftaten
    um ihre Sucht zu finanzieren.
    Die Nachteile überwiegen bei weitem etwaige Vorteile.


    Original von Rettich-sama

    Du setzt dich doch jeden Tag irgendwelchen Gefahren aus.
    Du gehst zur Arbeit und auf dem Weg dorthin könntest du auf unzählige verschiedene Arten sterben, von einem Auto angefahren ist da noch das fantasieloseste Szenario. Hörst du jetzt deshalb auf zur Arbeit zu gehen? Oder von mir aus deine Freunde zu besuchen, bevor du sagst, dass du zur Arbeit MUSST?!
    Ganz tiefer Griff in die Klischeekiste!
    Es gibt Gefahren die man hinnehmen muss um an einen sozialen Leben teilnehmen zu können, dazu gehört Drogenkonsum aber nicht.

    Original von Rettich-sama

    Arbeitest du in ner Entzugsklinik? Dass du echt niemanden triffst der sein Leben auf leichten Rauschmitteln oder Medikamenten meistert
    Spaß beiseite, magst du mir bitte Ausdruck "sozialer Abstieg" erklären?!
    Wie ich schon mehrmals gesagt habe, bin ich in der Immobilienbranche, und habe daher auch einen guten Einblick, in die Lebensumstände vieler unterschiedlicher Menschen.

    Sozialer Abstieg, Verlust von Freunden und Bekannten die nicht kiffen und dies auch nicht mehr mitansehen wollen, weniger Finanzkraft, und die die nur noch breit rumliegen, arbeiten gar nicht erst, bei manchen Beschaffungskriminalität oder welche die dadurch dann im Gefängnis sitzen, welches auch wieder auf Drogenbesitz oder Beschaffungskriminalität zurück zuführen ist.


    Original von Rettich-sama

    Dem muss ich absolut widersprechen, imo hat kaum jemand Anderes im kurzen Rückblick derart sachlich und unparteiisch gepostet.
    In der Diskussion um Drogen, gibt es nur wenige die wirklich neutral sein können, dies kann Minerva auch nicht, da sie ja Freunde hat die kiffen, auch wenn diese ihr Leben ganz normal führen sollen. Auf Grund ihrer Erfahrungen kann sie nicht neutral sein, sowie ich auch nicht.

    @Rettich-sama
    Im Grunde hätte sich viele Sachen schon mit richtigen Lesen erledigen können!

    Des Weiteren erhöht grundsätzlich jeder der Drogen nimmt, dass Suchtrisiko, auch wenn es nicht eintritt, aber er nimmt es in Kauf.

    Ein Süchtiger kann sein Umfeld mit runter ziehen, also sollte man so Verantwortungsbewußt sein und nein zu Drogen sagen, denn jeder der illegale Drogen nimmt macht sich auch strafbar.
    Man trägt auch eine Mitverantwortung für sein Umfeld, und diese sollte man für einen schnellen Rausch nicht vergessen.

  12. #3587
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    Original von New-York23
    Original von Rettich-sama
    ...oder er belässt es dabei, dass es keine Probleme gab und hört auf...
    Es sollte euch eigentlich nicht so schwer fallen, beide Möglichkeiten in betracht zu ziehen.
    Und weil die Möglichkeit vorhanden ist es zu probieren ohne süchtig zu werden, macht es Sinn mit Drogen herumzuexperimentieren. Für mich ein sehr schwaches, wenn nicht absurdes Argument.

    Und weil die Möglichkeit vorhanden ist es zu probieren und süchtig zu werden, macht es keinen Sinn mit Drogen herumzuexperimentieren. Für mich ein nicht weniger schwaches, wenn nicht ebenso absurdes Argument.

    Original von Rettich-sama
    Also wenn es dir ein Arzt verschreibt sind es keine Drogen?
    Wenn man vorher auch wirklich gelesen hätte, geht es nicht darum, dass es keine Drogen sind, sondern dass der der wirklich so erkrankt ist, dass es unumgänglich ist, dies auch unter Verschreibung vom Arzt und unter dessen Beobachtung einnehmen kann. Das Krankheitsargumnet wird gern von denen genutzt, die nicht krank sind, aber trotzdem Drogen wollen oder brauchen.

    Also geht es dir um die Legitimation der Gebrauchs oder darum, dass sich Leute Wirkstoffe unter falschem Vorwand erschleichen?

    Original von Rettich-sama
    Ja, genau das steht da...
    Soll das eine Aussage sein? Dann ist sie einfach nur schlecht.

    Es tut mir leid, aber ich empfand die für diese ironische Aussage zitierte Frage einfach nicht zu genüge ernst zu nehmend.

    Original von Rettich-sama
    Weil die meisten, die Drogen nehmen, sich ja überhaupt nicht auskennen... Oh, siehe da der Satz wirkt genauso ironisch...
    Ja, klar da die Konsumenten ja nur Fachärzte und Chemiker sind, und es auch überhaupt keine Drogentote gibt, die sich ja so toll ausgekannt haben

    Ich brauche nicht Medizin studiert zu haben um zu wissen, dass es vermutlich schädlich ist mein Koks(oder sonst was das man schnupft) mit Glassplittern zu strecken um durch die zerfetzten Schleimhäute ein stärkeres high zu kriegen, nur mal als beispiel.
    Also wenn du mir erzählen möchtest, dass die meisten Drogentoten Ergebnis dessen sind, dass sie sich nicht genug informiert haben, kann ich dich nichtmal mehr ernst nehmen...
    Und da draußen sind mit Sicherheit auch einige Fachärzte und Chemiker den "Drogentod" gestorben...


    Original von Rettich-sama
    Ärzte sind ja auch derart spezialisiert, dass du gar nicht von jedem erwarten kannst sich besonders mit den verbreiteten Rauschgiften auszukennen. Ein Anästhesist wird dir in der Regel besser erklären können wie ecstasy wirkt als ein Orthopäde.
    Und nicht zuletzt wurde Vieles auch noch gar nicht analysiert, da der Verbot der meisten Substanzen die Erforschung derer nicht gerade begünstigt.
    Und wo steht es im Gegensatz, zu meiner Aussage?
    Hier kommt nur rüber, dass durch Drogenverbote die Analyse erschwert wird, da würde ich ja gerne mal Fakten erfahren, es gibt nur mehr Sicherheitsvorkehrungen, dass nicht jeder Konsument, sein Konsum mit angeblicher Forschung verschleiern kann.

    Tut es ja ausnahmsweise mal nicht, es führt Sie nur weiter...

    Fakt ist, nicht jede Privatperson kann sich ohne weiteres als "Forschungsinstitut" verkaufen.
    Fakt ist, dass die Forschung an Rauschgiften ein Gesellschaftliches Stigma hat wie vor einigen Jahrzehnten teilweise bis heute die Sexualforschung.
    Fakt ist, dass die Einrichtungen, die Forschen wollen ohnehin einer gewissen Bürokratie unterliegen, und wenn es dann um Tests mit verbotenen Substanzen geht, das nicht wirklich einfacher gemacht wird.


    Dass es höchstens mehr Sicherheitsvorkehrungen gegen Leute gibt die ihren Konsum als Forschung verschleiern wollen, DA würde ich gerne ein paar Fakten zu erfahren, das klingt ja schon fast wie Propaganda.

    Original von Rettich-sama
    Aber welche, die was aus sich gemacht haben, haste noch nie getroffen?
    Oder welche, die einfach mal aufgehört haben, weil sie ihre Zeit nur vergammeln? Oder die nur nur ein paar mal gekifft haben und es dann gelassen? Leute, die nur im Urlaub konsumieren? Irgendwas, das nicht im Extrem liegt?
    Zur ersten Frage, nein habe ich nicht!
    Zur zweiten Fragen, die gleichen Leute gammeln auch noch heute vor sich hin oder sitzen gerade ein.
    Zur dritten Frage: Hättest du es richtig gelesen, habe ich diese Fälle nicht ausgeschlossen.
    Zur Vierten Frage: Solche Leute kenne ich auch nicht, will sie aber auch nicht kennenlernen.
    Zur Fünften Frage: siehe Dritte Frage

    1.&2. Tja ich kenne auch die andere Seite der Medaille...
    3.&5. Ich habe in diesem Fall ausschließlich nach deinen Erfahrungen gefragt.
    4. Das mag deine Entscheidung sein auch wenn ich diesen Standpunkt als ignorant empfinde. Das ist nichts worauf man weiter eingehen müsste.

    Original von Rettich-sama

    Sagen wir mal pauschal, jeder 10. Mensch leidet an Depressione.
    Das heißt dann auch, dass es jeder 10. nicht wieder in ein normales Leben zurück schafft. Also ist es besser von anfang an gut drauf zu sein
    Letzteres ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, aber wer sagt das jeder von deinen theoretischen 20% der Cannabiskonsumenten ein normales Leben führen würde hätte er nie angefangen?
    Die Grundsatzdiskussion "was ist normal?" jetz mal außen vor....
    Was haben jetzt Depressionen mit Drogenkonsum zu tun.
    Depressionen sind psychische Erkrankungen, welche ohne Schuld, des Erkranten entstehen können. Während ein Cannabiskonsument es vorsätzlich und wissentlich tut.

    Schade, ich hätte damit rechnen müssen dass du dich auf mein Beispiel beziehst das bewusst absurd gewählt wurde, anstatt dich auf meine Frage zu beziehen.


    Original von Rettich-sama

    Ich weiß nicht wieso das Eine unbedingt das Andere bedingen muss.

    Zumal Untätigkeit selbst mE ein viel stärkerer "Dünger" für Antriebslosigkeit ist als Gras.
    An dieser Stelle kann ich ja bekennen, ja ich war mal "einer von denen".
    Taucht bei mir das Wort jeder auf? Zwischen sehr viele und jeder gibt es einen großen Unterschied.

    Bezug unklar.

    Original von Rettich-sama

    Wenn du wenigstens gesagt hättest "meist dealer"- aber Leute, die im Laden was klauen um sich von dem erlös "leichte" Drogen zu beschaffen, waren schon nicht mehr ganz sauber bevor sie angefangen zu konsumieren...
    Beschaffungskriminalität dreht sich um Kriminalität, die durch den Versuch der Geld oder Drogenbeschaffung einhergeht. Und den 2. Teil deiner Aussage sehe ich nicht so.

    Original von Rettich-sama

    Was spricht dafür? Was spricht dagegen?
    Indem man noch mehr Drogen legalisiert, schafft man noch mehr Versuchungen, die zu einer Sucht führen können.
    Einige werden schon dadurch von illegalen Drogen abgehalten, indem sie sich sonst strafbar. Du wirst stauen es gibt Menschen die sich nicht strafbar machen wollen.

    Wie kommst du darauf, dass man mehr Versuchungen schafft, die Drogen sind schon da, in unserer Gesellschaft und in unserem Schwarzmarkt.
    Du wirst staunen, die meisten Kids die mit sowas anfangen, machen es ausschließlich, weil es verboten ist...

    Und auch, wenn nicht jeder suchtkrank wird, führt es zu mehr Suchtkranken, von diesen können welche unauffällig bleiben, andere gehen in Entzug(höhere Ausgaben im Gesundheitswesen)

    Wir schaffen auch Arbeitsplätze, dadurch dass wir Arbeitslose verwalten müssen...
    Steigende Kosten im Gesundheitswesen, sind nicht zwangsweise ein Nachteil.
    Und, dass es zu mehr Suchtkranken führt ist auch keinesfalls belegt, nicht mal wenn sich mehr als solche zu erkennen geben.

    und wieder andere begehen Straftaten
    um ihre Sucht zu finanzieren.

    Das wird sich aber auch nie ändern...

    Die Nachteile überwiegen bei weitem etwaige Vorteile.

    Sorry aber das was du als Nachteile auflistest ist doch mehr als löchrig und auf die Vorteile beziehst du dich überhaupt nicht - bzw "etwaige Vorteile" lässt geradezu Annehmen, dass du dem solche komplett Absprichst.

    Original von Rettich-sama

    Du setzt dich doch jeden Tag irgendwelchen Gefahren aus.
    Du gehst zur Arbeit und auf dem Weg dorthin könntest du auf unzählige verschiedene Arten sterben, von einem Auto angefahren ist da noch das fantasieloseste Szenario. Hörst du jetzt deshalb auf zur Arbeit zu gehen? Oder von mir aus deine Freunde zu besuchen, bevor du sagst, dass du zur Arbeit MUSST?!
    Ganz tiefer Griff in die Klischeekiste!
    Es gibt Gefahren die man hinnehmen muss um an einen sozialen Leben teilnehmen zu können, dazu gehört Drogenkonsum aber nicht.

    Klar über russisches Roulette sprechen, aber das ist ein Griff in die Klischeekiste...

    Dann von mir aus das Auto selbst zu fahren, das musst du nicht unbedingt um am sozialen Leben teilnehmen zu können...


    Original von Rettich-sama

    Arbeitest du in ner Entzugsklinik? Dass du echt niemanden triffst der sein Leben auf leichten Rauschmitteln oder Medikamenten meistert
    Spaß beiseite, magst du mir bitte Ausdruck "sozialer Abstieg" erklären?!
    Wie ich schon mehrmals gesagt habe, bin ich in der Immobilienbranche, und habe daher auch einen guten Einblick, in die Lebensumstände vieler unterschiedlicher Menschen.

    Würde ich höchstens von nem Therapeuten so annehmen. Jetzt mal ganz davon abgesehen, dass du bei den Leuten nichts in der Wohnung zu suchen hast und bei den Erfolgreicheren erst recht nicht...

    Sozialer Abstieg, Verlust von Freunden und Bekannten die nicht kiffen und dies auch nicht mehr mitansehen wollen, weniger Finanzkraft, und die die nur noch breit rumliegen, arbeiten gar nicht erst, bei manchen Beschaffungskriminalität oder welche die dadurch dann im Gefängnis sitzen, welches auch wieder auf Drogenbesitz oder Beschaffungskriminalität zurück zuführen ist.

    Das ist lediglich die Wiederholung dessen, was du die ganze Zeit schon über Kiffer sagst...
    Aber was sozialer Abstieg sein soll, erschließt sich mir immernoch nicht...


    Original von Rettich-sama

    Dem muss ich absolut widersprechen, imo hat kaum jemand Anderes im kurzen Rückblick derart sachlich und unparteiisch gepostet.
    In der Diskussion um Drogen, gibt es nur wenige die wirklich neutral sein können, dies kann Minerva auch nicht, da sie ja Freunde hat die kiffen, auch wenn diese ihr Leben ganz normal führen sollen. Auf Grund ihrer Erfahrungen kann sie nicht neutral sein, sowie ich auch nicht.

    Natürlich kann sie neutral sein, ich könnte auch neutral sein wenn ich die Notwendigkeit dazu sehen würde. Wenn ich mich nicht ständig auf dich Beziehen würde, käme mein Standpunkt gar nicht so Pro rüber. Natürlich ist es Bezugspunktabhängig und die meisten Leute haben dazu keine neutrale Sichtweise, aber ich würde nicht so weit gehen ihnen die Fähigkeit zur Neutralität abzusprechen.



    Ein Süchtiger kann sein Umfeld mit runter ziehen, also sollte man so Verantwortungsbewußt sein und nein zu Drogen sagen, denn jeder der illegale Drogen nimmt macht sich auch strafbar.

    Also wirklich...
    Du beteuerst zwar, dass du nicht verallgemeinerst aber genau das ist die schlimmste Art der Verallgemeinerung. Verantwortungsbewusst sein und nein zu drogen sagen, damit sprichst du dem Menschen die Fähigkeit ab verantwortungsbewusst mit Drogen umzugehen.
    Und das Fett hervorgehobene ist einfach nur traurig. Damit ist jeder der mal nen Joint in der Hand hatte gleich ein Krimineller, aber ich schätze mal das is richtig so denn jeder der mal ein Musikvideo auf Youtube gesehen hat, ist schließlich auch einer...


    Man trägt auch eine Mitverantwortung für sein Umfeld, und diese sollte man für einen schnellen Rausch nicht vergessen.

    Joah, aber die Aussage steht doch recht allein.
    Ich habs mir mal mit den Zitaten leicht gemacht und einfach nur Kursiv druntergeschrieben.

  13. #3588
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    Was du als traurig bezeichnest ist einfach nur ein Fakt, aber damit hast du es eh nicht so.

    29 STGB
    Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
    .....
    3. Betäubungsmittel besitzt, ohne zugleich im Besitz einer schriftlichen Erlaubnis für den Erwerb zu sein .....


    Zum Konsumieren von Betäubungsmittel muss man sie erst mal besitzen, also ist im Konsum der Besitz involviert.


    Aber ich habe auch keine Lust dir alles noch mal zu erläutern, weil es sowieso sinnlos wäre.

    Minerva X hat immerhin Punkte und Argumente geliefert die eine Diskussion wert waren, und auch wenn ich Contra war immerhin, zum nachdenken angeregt haben.

    Aber genau dies trifft bei dir nicht zu.
    Du findest Drogen gut, und denkst jeder kennt sich sofort mit deren Umgang aus, und siehst viel zu wenig Nachteile.

    Von deiner Meinung bist du eh nicht abzubringen, wie auch schon vorher im Thread, ich hoffe nur dass deine Aussagen nicht welche zum Drogenkonsum verführen, denn ich persönlich finde sie gefährlich.

  14. #3589
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    Original von New-York23
    Was du als traurig bezeichnest ist einfach nur ein Fakt, aber damit hast du es eh nicht so.

    Mag sein, ist deine persönliche Erfahrung gewesen und ich finde das traurig, wieso ich es deshalb nicht mit Fakten haben soll ist schon ziemlich weit hergeholt.

    29 STGB
    Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
    .....
    3. Betäubungsmittel besitzt, ohne zugleich im Besitz einer schriftlichen Erlaubnis für den Erwerb zu sein .....

    Bezug unklar. Und das BtMG geht auch noch weiter, wer hätts gedacht...

    Zum Konsumieren von Betäubungsmittel muss man sie erst mal besitzen, also ist im Konsum der Besitz involviert.

    Nein ist es nicht, auch wenn es in der Praxis meistens so ist.

    Aber ich habe auch keine Lust dir alles noch mal zu erläutern, weil es sowieso sinnlos wäre.

    Minerva X hat immerhin Punkte und Argumnete geliefert die eine Diskussion wert waren, und auch wenn ich Contra war immerhin, zum nachdenken angeregt haben.

    Aber genau dies trifft hier nicht zu.
    Du findest Drogen gut, und denkst jeder kennt sich sofort mit deren Umgang aus, und siehst viel zu wenig Nachteile.

    Ja ich finde Drogen unheimlich gut, es gibt nichts besseres auf der Welt, deswegen nehme ich ja selbst keine...
    Ich sage lediglich die meisten Konsumenten setzen sich früher oder später genug mit der jeweiligen Substanz auseinander um ein grundlegendes Wissen dass sich über das der meisten Laien, Senioren, Kinder die in der Schule von nem Polizeioberkommissar besucht wurden in einem kläglichen Versuch sie für Drogen zu sensibilisieren, Otto-Normal Verbraucher die sich lieber davon fernhalten und auch Mediziner die sich nicht in der Materie befinden hinaus erstreckt. Tatsächlich warst du derjenige, der behauptete die meisten Leute die Drogen nehmen, kennen sich nicht aus; eine haltlose Aussage die geradezu nach einem Widerspruch schreit.

    Von deiner Meinung bist du eh nicht abzubringen, wie auch schon vorher im Thread, ich hoffe nur dass deine Aussagen nicht welche zum Drogenkonsum verführen, denn ich persönlich finde sie gefährlich.

    Hast du das etwa versucht, dann hast du von vornherein einen falschen Ansatz gehabt. Was ist denn meine Meinung, von der du mich nicht abbringen kannst?

    Schon gut, ich bin ein Querulant und meine Aussagen sind gefährlich.

    Ehrlich gesagt weiß ich überhaupt nicht zu was dieser Beitrag gut gewesen sein soll, es ist weder ein sinnvoller Bezug zu vorangegangenen Beiträgen zu erkennen noch mit tatsächlich förderlichen Fakten bestückt, aber damit hab ich es ja nicht so ich argumentiere hauptsächlich mit Träumen und Hoffnungen.

    Tatsächlich könnte ich mich jetzt lang und breit über die Annahmen auslassen die du für eine Einschätzung meiner Person hältst.
    Aber ich hoffe du nimmst dir die Zeit tatsächlich mal darüber nachzudenken und nicht weil es dir unangenehm ist, es nichtmal zu versuchen. Denn die Tatsache, dass es nicht nur die eine oder die andere Seite gibt, scheint hier gerne übergangen zu werden.

    Es war auch gar nicht so einfach, Formulierungen zu finden die nicht gleich persönlich genommen werden, ich hoffe es ist mir dennoch gelungen, sry wenn nicht.

  15. #3590
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    Original von Rettich-sama

    Original von New-York23
    Ein Süchtiger kann sein Umfeld mit runter ziehen, also sollte man so Verantwortungsbewußt sein und nein zu Drogen sagen, denn jeder der illegale Drogen nimmt macht sich auch strafbar.
    Also wirklich...
    Du beteuerst zwar, dass du nicht verallgemeinerst aber genau das ist die schlimmste Art der Verallgemeinerung. Verantwortungsbewusst sein und nein zu drogen sagen, damit sprichst du dem Menschen die Fähigkeit ab verantwortungsbewusst mit Drogen umzugehen.
    Und das Fett hervorgehobene ist einfach nur traurig. Damit ist jeder der mal nen Joint in der Hand hatte gleich ein Krimineller, aber ich schätze mal das is richtig so denn jeder der mal ein Musikvideo auf Youtube gesehen hat, ist schließlich auch einer...

    Dies ist der Bezug mit den ich aufs STGB hingewiesen habe.
    Der Besitz BTM ist nunmal strafbar und ein Verstoß gegen geltendes deutsches Recht, da es zwischen Eigentum und Besitz einen Unterschied gibt, ist der Besitz fast gar nicht auszuschließen(dies wäre fast nur möglich, wenn man sich nur an den Rauch anderer berauscht).

    Der Besitz ist die „tatsächliche“ Herrschaft über etwas.

    http://www.juramagazin.de/besitz_eigentum

    Dies heißt jeder der einen Joint in der Hand hat, macht sich strafbar! (sofern, er keine Genehmigung dafür hat)


    Ausserdem ist es falsch, dass man sich mit dem schauen von youtube strafbar macht.

    Strafbar ist nur ein Download ohne Genehmigung. Bei Streaming ist die Rechtslage noch nicht klar, aber auch dies trifft für youtube nicht zu,
    Es kann nur als eine Straftat angesehen werden, wenn du Daten auf deinen Rechner holst von urheberrechtlichen Material, einfaches ansehen ist nicht strafbar, da du keinen Besitz daran hast.

    Hinzu kommt, dass Firmen Trailer etc. reinsetzten, um die Werbung für ihr Produkt auszuweiten, und diese Firmen haben das Urheberrecht.

    Strafbar machen sich nur Menschen die Videos bei youtube einstellen, welche urheberrechtlich geschützt sind, und sie keine Genehmigung dafür haben.



    Und, ja ich spreche damit den Menschen, welche sich illegal Drogen besorgen, die Fähigkeit ab verantwortungsbewusst mit Drogen umzugehen, da sie vorsätzlich strafbar machen, nur für einen Rausch.

  16. #3591
    Original von New-York23
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    Ein Süchtiger kann sein Umfeld mit runter ziehen, also sollte man so Verantwortungsbewußt sein und nein zu Drogen sagen, denn jeder der illegale Drogen nimmt macht sich auch strafbar.
    Also wirklich...
    Du beteuerst zwar, dass du nicht verallgemeinerst aber genau das ist die schlimmste Art der Verallgemeinerung. Verantwortungsbewusst sein und nein zu drogen sagen, damit sprichst du dem Menschen die Fähigkeit ab verantwortungsbewusst mit Drogen umzugehen.
    Und das Fett hervorgehobene ist einfach nur traurig. Damit ist jeder der mal nen Joint in der Hand hatte gleich ein Krimineller, aber ich schätze mal das is richtig so denn jeder der mal ein Musikvideo auf Youtube gesehen hat, ist schließlich auch einer...

    Dies ist der Bezug mit den ich aufs STGB hingewiesen habe.
    Der Besitz BTM ist nunmal strafbar und ein Verstoß gegen geltendes deutsches Recht, da es zwischen Eigentum und Besitz einen Unterschied gibt, ist der Besitz fast gar nicht auszuschließen(dies wäre fast nur möglich, wenn man sich nur an den Rauch anderer berauscht).

    Der Besitz ist die „tatsächliche“ Herrschaft über etwas.

    http://www.juramagazin.de/besitz_eigentum

    Dies heißt jeder der einen Joint in der Hand hat, macht sich strafbar! (sofern, er keine Genehmigung dafür hat)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Menge_(...gsmittelrecht)
    Was nicht bedeutet, dass man zwangsläufig strafrechtlich verfolgt wird.
    There is no heaven
    There is no hell
    There is only this world
    And its dark reflection
    And we do not know in which of the two worlds we are


  17. #3592
    Mitglied Avatar von Homer
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    Ich nehme keine Drogen. Ich habe auch noch nie welche genommen und ich habe auch nicht vor welche zu nehmen.
    Ich trinke lieber einen Kaffee am morgen und ein Bierchen am Abend. Aber Drogen kommen mir nicht ins Haus.

  18. #3593
    Mitglied Avatar von Mikku-chan
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    Ich nehme keine Drogen. Ich habe auch noch nie welche genommen und ich habe auch nicht vor welche zu nehmen.
    Ich trinke lieber einen Kaffee am morgen und ein Bierchen am Abend. Aber Drogen kommen mir nicht ins Haus.
    Bier = Alkohol = Droge
    Kaffe = Koffein = Genussmittel mit der Gefahr zur Überdosierung...

    Also nimmst du doch Drogen und Genussmittel zu dir...



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  19. #3594
    Mitglied Avatar von frank1960
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  20. #3595
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    Alkohol als Droge ist total übertrieben. Ich z.B. habe kein Problem mit Alkohol, nur ohne...
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  21. #3596
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Das behaupten alles die Quacksalber , aber es gibt viel mehr alte Säufer als alte Ärzte (alter Frankenfeld Kalauer).
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst

  22. #3597
    Mitglied Avatar von Soulshadow
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    Nach dem letzten Unfall mit einem Geisterfahrer-LKW, der auf der Autobahn wenden wollte, kam im Nachhinein auch Alkohol als Ursache heraus.
    Alle Kalauer mal beiseite gelassen, beeinflusst Alkohol das Urteilsvermögen und kann somit auch zum Tod anderer führen!

  23. #3598
    Mitglied Avatar von frank1960
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    Ist doch klar, meinst Du, Ich würde Alkohol ernsthaft verharmlosen? Ich habe ja selbst in der Vergangenheit
    mehr abgebissen, als mir heute Gut tut.
    Ach wär Ich doch ein Junge noch wie einst

  24. #3599
    Cubist Avatar von Dave Deschain
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    Mein Kopf ist meine Bank. Also keine Rauschmittel.
    Eine Ära geht zu Ende! Noch 22 Wochen im Exil!

    Möge der hellste Stern nur für dich leuchten und der Wind die schönste Melodie summen. Wir sehen uns, wenn er Sand über die Spuren vergangener Tragödien geweht hat und das Lachen zukünftiger Feiern in nächster Nähe erklingt. (Oder schon früher)

  25. #3600
    Mitglied Avatar von Soulshadow
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    Zitat Zitat von frank1960 Beitrag anzeigen
    Ist doch klar, meinst Du, Ich würde Alkohol ernsthaft verharmlosen? Ich habe ja selbst in der Vergangenheit
    mehr abgebissen, als mir heute Gut tut.
    War auch nicht speziell in deine Richtung gemünzt.
    Kenne nur eben viele von solchen Sprüchen, die bei dem Thema gerne aufkommen. Beim Rauchen ja ebenso.
    Dient nur der Klarstellung der Meinung.

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