szmtag Alfred Döblin (Berlin Alexanderplatz)
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  1. #1
    Mitglied Avatar von Theoretiker
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    Alfred Döblin (Berlin Alexanderplatz)

    @Regen, mein Engel
    Wie lange hast du denn das Buch noch auf?
    Durch dich angeregt, erinnterte ich mich nämlich, daß dies eines meiner Seit-Längerem-Warteliste-Bücher ist. Und hab es mir jetzt für 5 € gekauft. Damit können wir es nun gemeinsam lesen, da so die Diskussion fruchtbarer wird.
    (Da bei Kindler im Zusammenhang mit "Berlin - Alexanderplatz" auf Joyce und die USA-Trilogie von John Dos Passos verwiesen wird, hab ich mir die auch gleich noch mit besorgt. Joyce hab ich ja schon. Bin also für internsive Mithilfe ausgestattet )

    Inhalt
    Alfred Döblins "Geschichte vom Franz Biberkopf" ist der deutsche Großstadtroman von weltliterarischem Rang. Schauplatz ist das Berlin der zwanziger Jahre - mit seinem Menschengewühl, seinem Straßenlärm, seinem Häusergewirr. Schnoddrig und sentimental, durchsetzt mit biblisch-apokalyptischen Bildern, erzählt Döblin von dem aus der Strafanstalt entlassenen Transportarbeiter, der als ehrlicher Mann ins Leben zurückfinden will. Die Stadt selbst wird zum Gegenspieler des gutmütig-jähzornigen Biberkopf, der dieser verlockenden, aber unerbittlichen Welt zu trotzen versucht.
    von: amazon.de
    Gott ist ein Zyniker, aber ich mag seine Art von Humor.

    Bis demnächst

  2. #2
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    *umkipp*

    Tja, also derzeit bin ich mit dem fünften Buch fertig, am Monatg muss ich 6 gelesen haben (fertig wäre auch nicht übel *tropf*). Die 2. Klausur darüber schreiben wir in etwa drei Wochen.

    Sekundärliteratur beschränkt sich derzeit einfach nur auf die berühmte blaue Klett-Lektürehilfe (sowie Bücher über den theologischen Hintergrund, aber die beziehen sich ja nicht direkt auf BA).

    Joyce haben wir nur kurz angesprochen, weil Döblin selbst irgendwo mal den Vorwurf zurückweisen musste, bei ihm quasi geklaut zu haben. Ansonsten hetzen wir aber eher durch das Buch, schließlich müssen wir bis zum Abi noch Leonce und Lena lesen...

  3. #3
    Mitglied Avatar von Theoretiker
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    Leonce und Lena liest man doch an einem Nachmittag.
    (Hütet euch vor Hamburger Leseheftchen! Vor allem bei Büchner!)

    Joyce ist genial. Ulysses habe ich geliebt. Es ist zum Schreien komisch, wie durch das Spiel mit der Form banalste Inhalte mit übermächtigen Vorbildern kontrastiert werden. (Die Odyssee Homers mit dem langweiligen 16. Juni 1904 Leopold Blooms).
    Finnegans Wake hab ich auch (in Original und dem Versuch einer deutschen Übersetzung) hab mich aber noch nicht getraut, es entziffern zu wollen - da wars mit Joyce einfach durchgegangen.
    Gott ist ein Zyniker, aber ich mag seine Art von Humor.

    Bis demnächst

  4. #4
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    Du~hu? Theo? (O_o, jetzt kommt's )
    Falls du heute oder morgen vor 1 Uhr on kommen solltest, hättest du da vielleicht ganz kurz Zeit, dem dummen Regenengelchen was über die Hure Babylon in Bezug auf B.A. zu erklären? *mit Hundeblick ankomm* Ich finde nämlich niergens was Brauchbares, das mir weiterhilft, weder in unserer Heimbibliothek, noch im Netz. Und natürlich hab ich das mal wieder aufgebrummt bekommen *seufz*

    Da muss doch mehr dahinterstecken, als die lasterhafte und verführerische Großstadt Berlin als das neue Babylon? (Mit der Verurteilung zum Untergang gleich Franz Biberkopf, der im 6. Buch seine guten Vorsätze ("anständig [...] bleiben" - was auch immer er darunter versteht ) über Bord wirft und in die Hehlerei und Zuhälterei abrutscht?)

  5. #5
    Mitglied Avatar von Theoretiker
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    Du Regi,
    leider ist mein Buch noch nicht angekommen (habs bei ebay gekauft). Es müßte aber hoffentlich diese Woche in meinem Briefkasten landen.
    Zur hure Babylon kann ich dich deshalb leider nur auf die Bibel Offenbarung Kap. 17-19 verweisen. Aber das wirst du wahrscheinlich schon nachgeschaut haben.
    Gott ist ein Zyniker, aber ich mag seine Art von Humor.

    Bis demnächst

  6. #6
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    *g* Ja, hab ich natürlich, aber trotzdem danke

    (Bisschen was hab ich mittlerweile auch so rausgefunden, mal gucken ^^)

  7. #7
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    Heute kams mit der Post, werde heute Abend mit dem Lesen beginnen.
    Gott ist ein Zyniker, aber ich mag seine Art von Humor.

    Bis demnächst

  8. #8
    Mitglied Avatar von Regenengel
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    Gedanken aus dem heutigen NST

    Original von Theoretiker
    hallo Regen, mein Engel
    Hab gestern abend angefangen zu lesen. Bin gerade am Ende des 2. buches.
    Wann kommen denn die stellen, die dir nicht gefallen haben?
    Original von Regenengel
    Hm. Also am Anfang musste ich mich halt erst mal reinlesen, das ist mir verdammt schwergefallen. Das alles hat irgendwie noch keinen wirklichen Sinn gemacht, die Montagetechnik war mir völlig unvertraut und ich fühlte mich genau wie Franz am Anfang wohl auch... aber Sympathien hat Franz Biberkopf trotzdem nicht gerade in mir geweckt (von wegen "war ja nur Totschlag" und anderen "netten" Szenen -.-). Die Krönung war dann die Schlachthofszene (3. Buch). So was lese ich einfach nicht gern (Bei der Tötung Idas habe ich es nicht als ganz so extrem empfunden, obgleich die Tatsache, dass ich mir bei "Njutens" ein Lachen nicht verkneifen konnte, im Grunde erschreckend genug ist. Das hat er schon genial gemacht, der Döblin...).
    Original von Theoretiker
    Franz ist auch nicht als uneingeschränkter Sympathieträger gedacht. (siehe Besuche bei seiner Schwägerin)
    ich mochte vor allem, den monologischen erzählstil, den Soundtraeck (zu jedem gedanken das passende lied) und solche schönen Kniffe, wie ein Lexikonartikel über Impotenz in der Szene des Prostituiertenbesuchs.
    Original von Regenengel
    Ja, das ist mir auch schon aufgefallen . Ich habe (u.a.) auch auf eben diese Szene mit Minna angespielt. Aber wenn man dann Reinhold kennen lernt, ist Franz auf einmal ein ganz lieber Junge dagegen *grins*. (Mag ihn aber trotzdem nicht )

    Ja, der Erzählstil ist allererste Sahne. Manchmal sitzen wir ne Stunde lang da und diskutieren, ob das der Erzähler oder Franz oder wer ganz anders (kommt am Ende z.T. raus) ist, der da "spricht" und aus wessen Sicht und zu wem usw. Aber wenn man sich mal überlegt, dass Döblin in einer seiner (vielen, immer wieder sich selbst korrigierenden und widersprechenden) Romantheorien als Erzähler ganz zurücktreten und das Geschehen nicht mehr berichten, sondern zeigen wollte, und sich dann den Prolog und die "Vorreden" anguckt... *grins*. Aber auch so schaltet sich ja immer mal wieder der Erzähler ein...
    Original von Theoretiker
    Ich glaube es gibt sowas wie einen religiösen Roten faden im Buch (ist aber noch ne Theorie)
    Am Anfang wird die Welt geschaffen (er wird gewissermaßen hineingeworfen) und er setzt sich mit den Juden auf den Fußboden, "wo er sich nicht mehr wegbewegen will". Dann kommt die Adam und Eva Szene. Am ende kommt die Hure Babylon aus der offenbarung. (nur die einflechtung Ester & Morderchais will noch nicht ganz passen) Aber ähnliches haben wir bei Ullysses, der nicht nur wie die Odyssee, sondern auch wie eine katholische Messe aufgebaut ist.

    Dieses prinzip der versteckten Handlungswidergabe durch einen Artikel haben wir schon bei tommys buddenbrooks sehr schön: Statt Hannos Tod haben wir erst die verschlechterung seines gesundheitszustandes, dann ein Kapitel über den Typhus.
    Original von Regenengel
    Ja, er ist "am Boden", das Bild ist auch genial. Das Paradiesmythos zieht sich durch das ganze Buch, auch die Schlange kommt noch. Dann die Hiobparaphrase und Isaak und Abraham.
    Wir haben bisher die Paradiesparaphrase immer so gedeutet, dass Franz sich naiv kindlich sein Paradies zurechtlegt bzw. notfalls die Störfaktoren gewaltsam aus dem Weg schafft. Sehr schön auch im 2. Buch gegen Ende zu sehen, als er sich mit den Kommunisten streitet. Wie er da immer "Ruhe und Ordnung" fordert und selbst am lautesten ist. Paradox.
    Dann das Lied aus Hänsel und Gretel (wo genau müsste ich nachgucken, find's auf die Schnelle nicht leider), die Reime in den Erzählervorreden, Franzens Trotzreaktionen als kindliches Verhalten, seine Unmündigkeit und fehlende Selbstkritik (wie auch, wenn er der Selbstreflexion nicht mächtig ist, zu der aber ein Anstoß von außen nötig wäre, den er nicht zulässt).

  9. #9
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    Willst du, o mensch, auf dieser Erden
    ein männliches Subjekte werden,
    dann überleg es dir genau,
    eh du dich von der weißen Frau
    ans Tageslicht befördern läßt!
    Die Erde ist ein Jammernest!
    Glaub es dem Dichter dieser Strophen,
    der oft an dieser dofen,
    an dieser harten Speise kaut!
    Zitat aus Goethes Faust gekaut:
    Der Mensch ist seines Lebens froh
    gewöhnlich nur als Embryo!
    Da ist der gute Vater Staat,
    er gängelt dich von früh bis spat.
    Er zwickt und beutelt dich nach noten
    mit Paragraphen und Verboten!
    Sein erst Gebot heißt: mensch, berappe!
    Das zweite: Halte deine Klappe!
    So lebst du in der Dämmerung,
    im Zustand der Belämmerung.
    Und suchst du ab und zu den Steifen
    Verdruß im Wirtshaus zu ersäufen,
    in Bier, beziehentlich in Wein,
    dann stellt sich promt der Kater ein.
    Inzwischen melden sich die Jahre,
    der Mottenfraß zermürbt die Haare,
    es kracht bedenklich im Gebälke,
    die Glieder werden schlapp und welke;
    die grütze säuert im Gehirn,
    und immer dünner wird der Zwirn.
    Kurzum, du merkst, es wird jetzt Herbst,
    du legst den Löffel hin und sterbst.
    Nun frag ich dich, o Freund, mit Beben,
    was ist der Mensch, was ist das Leben?
    Schon unser großer Schiller spricht:
    "Der Güter höchstes ist es nicht."
    Ich aber sag: es gleicht ner Hühnerleiter,
    von oben bis unten und so weiter.
    Gott ist ein Zyniker, aber ich mag seine Art von Humor.

    Bis demnächst

  10. #10
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    @regen
    Hab gerade das 7. Buch beendet. Mieze ist tot.
    Mal abgesehen von meiner inneren Aufwühlung mal ein paar Fragen:
    1. Was für Fragen kamen in deiner Klausur dran
    2. Ich komme mit der interenen Cronologie nicht klar. Ist das bei euch in der Klasse mal zur Sprache gekommen?
    Irgendwie passen die Datumsangaben nicht zusammen.
    Schon die geschilderten Ereignisse von Sonntag 8.4. und Montag 9.4. 28 erstrecken sich üner mehr als einen Tag.
    Aber am schlimmsten war es jetzt Ende des 7. Buches.
    -Anfang September an einem Wochenende machen sie den Einbruch
    -2 tage später (Di) erhält Franz die 200 Mark
    - Do. 3. 9. ( ) besucht Reinhold ertmals Mieze
    - mindestens 1 Tag (also Fr.)später verprügelt Franz sie
    - 2 tage (also So.) später fahren Franz und Mieze nach Podsdam
    - beim nächsten Ball (mind. nächstes WE) ist Mieze heimlich dabei
    - Mi. 29. 8. trifft sie sich wieder mit Karl und Reinhold
    - Sa. 1.9. wird sie von Reinhold erwürgt.
    Ich werd daraus nicht schlau.
    Gott ist ein Zyniker, aber ich mag seine Art von Humor.

    Bis demnächst

  11. #11
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    Nachdem ich gestern eher scheintot als sonst was war, die Antwort erst heute, hab dich aber nicht überlesen ^^*, im Gegenteil, hab heut mal meine Lehrerin auf die Chronologiesache angesprochen, aber sie wusste spontan auch nichts (ich war ja für einen Fehler von Döblin , aber sie wollte lieber noch mal gucken *grins*), außerdem sind wir ja in Eile (diese Frau macht einen Stress, das gibt's nicht nochmal ), weswegen wir schon lange über vieles einfach hinweggehen - ok, muss man auch, wir haben einfach nicht die Zeit, die man dafür brauchen würde .


    Zu meiner Klausur: Ich habe die genaue Aufgabenstellung nicht da, wir müssen die Blätter immer ins Arbeitsheft legen, sonst kriegt sie nen Anfall ^^"", aber mal aus dem Kopf:

    Die Aufgaben sind wie im Abi auch klassisch dreiteilig: Einordnung einer angegebenen Stelle, Textinterpretation dieser Stelle, werkübergreifende Aufgabe, möglichst im Verhältnis 1:2:3 zu bearbeiten (wobei wir diesmal den dritten Unterpunkt etwas kürzer fassen durften).

    Diesmal (war ja schon die zweite Arbeit über BA) waren es drei Themen.

    Hm... du wirst kaum dieselbe Ausgabe haben, da machen Seitenzahlen keinen Sinn...

    THEMA 1:

    Buch 7, 2. Kapitel "Der Zweikampf beginnt! Es ist Regenwetter", Mitte etwa, ab "Is een Hornochse, der Biberkopf, aber..." bis fast zum Ende des Kapitels "So steht es also."

    1. Hinführung zur Textstelle, achten Sie besonders auf den Entwicklungsstand der Beziehung FB-Reinhold.

    2. Interpretation der Textstelle (da war auch noch irgendein Zusatz, auf was man achten sollte, hab ich vergessen)

    3. Inweiweit können Franz und Reinhold als Gegenspieler bezeichnet werden?


    THEMA 2:

    Bei der Textstelle weiß ich nicht mehr genau, wo sie anfing... 6. Buch, letztes Kapitel "Vorwärts, Schritt gefaßt, Trommelgerassel und Bataillone", gegen Kapitelende, ich glaube ab "Da kommt der dicke Franz Biberkopf zu Hause an und..." und dann bis Kapitelende.

    1. und 2. wie oben

    3. Versetzen Sie sich in Alfred Döblin und verteidigen Sie in einem Brief an den Produzenten der Hörspielumsetzung den letzten Absatz des Kapitels ("Franz ist gewaltig lustig... und ist glücklich mit ihnen.") vor der geplanten Streichung.

    (diese Aufgabe hat mich davon abgehalten, dieses Thema zu nehmen *drop*)


    THEMA 3:

    Buch 6, eher gegen Ende, Kapitel "Die Fliege krabbelt hoch, der Sand fällt von ihr ab, bald wird sie wieder brummen", ab "Franzens Gesicht zittert" bis Kapitelende "Wie sie dich anlacht."

    1. Ordnen Sie die Textstelle in den Handlungsverlauf ein, achten Sie besonders auf Franz Verhältnis zu Eva und Herbert

    2. Interpretieren Sie die Textstelle. In welcher Verfassung befindet sich FB? Wie wirkt Franz auf Herbert, wie auf Mieze?

    3. Welche Rolle spielt Mieze für FBs "Kampf" (Zitat aus dem Prolog) nach seiner Entlassung aus Tegel?

    (Das hab ich genommen, hätte aber besser 1 gewählt, nur das haben fast alle gewählt, deswegen wollte ich es nicht... was soll's *seufz*)

  12. #12
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    Original von Regenengel
    Aber so schön das Thema immer wieder ist , ich muss langsam off und in die Heia, um 6 klingelt mein Wecker

    Moment, wir haben noch gar nicht über BA gesprochen
    (ich trau mich grade gar nicht weiterzulesen - ich sehs schon kommen, die hängen das meinem armen Franze an und auf reinhold den arsch kommt keiner )
    Ich hätte 2. genommen (Hörspiel) und gesagt "Okay, bin mit der streichung einverstanden"

    ich tippe auch auf Nachlässigkeit Döblins (selbst wenn mit 3.9. der tag an dem sie tot ist gemeint sein soll, stimmt der wochentag nicht - aber es passiert mir einfach zu oft, daß die tage bei ihm nicht stimmen)
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    Bis demnächst

  13. #13
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    Original von Regenengel
    Du wirst ja wohl nicht wollen, dass ich dich spoiler, also lies schön brav weiter (hab auch noch nicht alles, aber ich weiß, wie's ausgeht, wir mussten ne Zusammenfassung für die Klausur lesen).

    Dann hätte sie dich erschlagen *gg* (Sie hat extra gesagt, wer das meint, braucht das Thema nicht nehmen oder kann gleich gehen )

    Hab ich ja auch gesagt, aber das fand sie nicht so toll *ggg*
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    Bis demnächst

  14. #14
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    Original von Regenengel
    Hab ich ja auch gesagt, aber das fand sie nicht so toll *ggg*


    "Das Genie macht keine Fehler" James Joyce

    sag ich auch immer, aber welche erklärung hat sie dann für die Brüche und Widersprüche?
    Soll ich mal die seiten dazu raussuchen?
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    Bis demnächst

  15. #15
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    Original von Regenengel
    So wie ich sie kenne, hat sie das schon längst gemacht und ist morgen entweder ganz zerknirscht oder enthusiastisch, wenn sie einen Ausweg gefunden hat
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    Bis demnächst

  16. #16
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    Es gibt einen Ausweg für (seite 292 - erste begegnung Mieze Reinhold) "Der kommt nu die treppe herauf, und es ist heut wie alle tage, Donnerstag, den 3. September, kuck an, du fühlst gar nichts, weißt gar nichts, ahnst nicht dein geschick."

    Es könnte sich vorfristig auf den 3.9. beziehen, an dem sie bereits von ihm getötet ist. Aber der WOCHENTAG stimmt nicht!
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    Bis demnächst

  17. #17
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    *mal wieder hochschieb*

    Wie manche ja wissen, war am Montag Deutschabi in Baden-Württemberg und im LK kam BA als Textinterpretation dran (, die ich auch genommen habe).

    Die zu untersuchende Stelle war Anfang 6. Buch im Kapitel "Franz ist nicht k.o., und sie kriegen ihn nicht k.o. und zwar von "Mit einem Mal zankt sich Eva draußen mit einem..." bis "...und nicht erst warten, bis der andere schießt, dann ist es zu spät."

    Aufgezogen war die Frage an den erzählerischen Mitteln.
    Dann kam eine Alternativaufgabe. Man sollte entweder vom Verhalten Evas in dieser Szene ein für Döblins Frauen typisches Verhaltensmuster ausarbeiten, oder eine kreativ Aufgabe bearbeiten (Eva teilt der Wirtin anschließend ihre Gedanken mit, oder so ähnlich). (Wie man unschwer erkennt, hab ich ersteres genommen, weiß die 2. Aufgabenstellung gar nicht mehr genau :wiry: )


    Zufällig noch ein Deutsch-LKler aus BW da, der sich am Montag damit beschäftigt hat?

  18. #18
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    Ich war am Montag leider krank, dabei habe ich voller Vorfreude dem Deutsch-Abi entgegengefiebert und davor noch die ganze Zeit gehofft, dass Berlin - Alexanderplatz an der Reihe ist. Wehe, wenn beim Nachschreibetermin dann nur "Tauben im Gras" und "Iphigenie" drankommen. Die sind zwar um Klassen einfacher zu deuten, aber ich will zeigen was man so alles aus dem Alex rausholen kann, da es eines der komplexesten Bücher ist, die ich kenne.

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