Die Sprechblase 230

Mai 2014
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39. Jahrgang
Nr. 230


INHALT
3 Vorwort, Abos, Impressum
5 ILLUSTRIERTE KLASSIKER
16 Hintergründe der Euro-IK
21 HARRY-Magazin: Comic aktuell, News, Generation Lehning, Pedrazza-Buch
34 Unbekannter PRINZ EISENHERZ
40 Volkers finstere Fakten
42 Wallace Wood
50 Buch über SHERIFF KLASSIKER
52 Buch über die „Klonsaga“
54 ALIX-Episodenführer Teil 2
60 Nickel als AKIM-Letterer
62 Nickels ethnologische Quellen
64 SIGURD-Comic Teil 2
76 Leserbriefe


Leserbriefe:
Gerhard Förster
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Stefan Schlüter
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Die Sprechblase - Das offizielle Diskussionsforum

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Ergebnis 101 bis 118 von 118
  1. #101
    Mitglied Avatar von Manx cat
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    Die Sprechblase war ursprünglich überhaupt nicht wäscherlastig. Das war die ersten 40 Hefte eine wilde Mischung aus Deutscher Comicforschung und Fantasy-Magazin. Wäscher ist da erst so nach und nach immer mehr eingesickert. Fenrir war da zunächst nur ein Comicbeitrag wie Conan oder STorm. Überhandgenommen hat das ganze, als Wäscher exklusiv für die Sprechblase wieder Lehning-Helden zeichnete und fast gleichzeitig Conan und Storm als Konstanten wegbrachen.

    Witzig aber auch, dass in frühen Heften "Savage Sword of Conan" häufig 40 bis 50% des Heftes ausmachte. Wie gesagt, eine recht krude Mischung. Der Wechsel zur Wäscherfokussierung war aber durchaus extrem.

  2. #102
    Mitglied Avatar von BobCramer
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    Zitat Zitat von DER LETZTE APACHE Beitrag anzeigen
    Genau. Vorschläge deinerseits?
    Habe in diesem Thread schon ein Dutzend Postings zu diesem Thema verfasst, in denen ich ziemlich eindeutig Stellung bezogen habe...

    Perspektivisch ist, um's nochmal sagen, die Sprechblase meines Erachtens besser dran, wenn sie sich zunehmend "entwäschert", keine endlosen Fortsetzungsgeschichten aus dem Wäscher-Kosmos mehr druckt, die sich womöglich jahrelang hinziehen, und sich tendenziell NICHT an eine Special-Interest-Leserschaft wie die Wäscherianer wendet. Dieser inhaltliche Trend zeichnet sich ja auch schon eindeutig ab.

  3. #103
    Mitglied Avatar von BobCramer
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    Zitat Zitat von Zyklotrop Beitrag anzeigen
    Was um Himmels Willen fehlt Dir im Angebot für "deine" Interessensgruppe? Ich versteh's einfach nicht.
    Ne, offensichtlich nicht... und da ich's jetzt schon ungefähr dreimal zu erklären versucht habe, gebe ich lieber auf...

  4. #104
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von BobCramer Beitrag anzeigen
    Ne, offensichtlich nicht... und da ich's jetzt schon ungefähr dreimal zu erklären versucht habe, gebe ich lieber auf...
    Besser is das. Es macht auch nicht wirklich Sinn (von beiden Seiten!) hier gebetsmühlenartig immer dasselbe zu wiederholen. Die Gegenüberstellung von Positionen macht noch keine Diskussion... - ne Diskussion würde Argumente und Gegenargumente beinhalten, aber zur argumentativen Entkräftung von Argumenten wäre die Grundvoraussetzung, dass man die Argumente der anderen Seite versteht. Das ist hier ganz offensichtlich nur sehr eingeschränkt der Fall.

    Ausserdem kranken gewisse Positionen auch an ihren 'inneren Widersprüchen':

    Einerseits wird gern mal betont, dass die Sprechblase nie so wäscherlastig war, wie sie oft dargestellt und -grade in der Rückschau- empfunden wurde, andererseits wird grade diese -gern bestrittene- Wäscher-Lastigkeit als entscheidender Erfolgsfaktor der Sprechblase dargestellt. Oder es wird auf die 'Tradition' der Sprechblase unter Hethke verwiesen, andrerseits aber hervorgehoben, dass die heutige Sprechblase -aus guten Gründen- mit der von Hethke nicht mehr vergleichbar ist...

    Diese 'inneren Widersprüche' meinte ich zB AUCH, als ich an anderer Stelle davon sprach, dass hier zuweilen der Eindruck entsteht, dass man relativ konzeptionslos einfach macht, was man will und sich dann rückwirkend aus einem Füllhorn von Begründungen, grade die raussucht, die das jeweilige Vorhaben zu begründen geeignet sind. Ohne Diskussionsübergreifend darauf zu achten, ob die Argumente auch zusammenpassen: Je nachdem, worum es geht, wird dann eben einerseits mit der 'Tradition' argumentiert, oder anderseits mit 'alles neu unter GF'.

    Für mich ein Beleg dafür, dass hier die Argumente nicht zum Ergebnis führen, sondern das Ergebnis zuerst steht und sich dann die Argumente dazu gesucht werden. Was wiederrum n Zeichen für eine gewisse Konzeptionslosigkeit ist...

    Insofern bringt dann auch alle Diskutiererei nix. Also lass sie machen, was sie wollen, am Ende sieht man dann, wohin das führt...
    Gruss!,liver
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  5. #105
    Mitglied Avatar von Bernd Frenz
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    Zitat Zitat von Gerhard Förster Beitrag anzeigen
    Im Übrigen versuche ich, die "special interest"-Themen möglichst so aufzuziehen, dass sie auch für andere Zielgruppen interessant sind.
    Das kann ich für meine Person auf jeden Fall bestätigen.
    Früher haben mich HRW oder gar Piccolos aus anderer Feder überhaupt nicht interessiert, inzwischen macht es mir (als generell an Abenteuerliteratur Interessierten) ganz einfach Spaß, darüber zu lesen, was in dieser Szene abgeht. Und selbst die Lurchi-Artikel lese ich mit großem Vergnügen, obwohl ich nie auf die Idee kommen würde, mir deshalb einen der Lurchi-Bände zu kaufen.

    Was aber trotzdem überhaupt nicht für ein Magazin wie "Die Sprechblase" geht, sind endlose Fortsetzungsgeschichten, ganz gleich, aus welcher Richtung sie stammen. Selbst der Rote Ritter, der ansonsten hervorragend ins Magazin gepasst hat, war mit seinen vierundvierzig Seiten schon zu lang. Da sollte es in Zukunft nach Möglichkeit wirklich nur noch abgeschlossene Kurzgeschichten oder höchstens eine Fortsetzung geben.
    Ansonsten ist der Frust stets größer als der Lesespaß.
    Wenn die Sachen abgeschlossen sind, ziehe ich mir aber auch gerne einen Sigurd oder Falk rein.
    Hauptsache Abenteuer pur.

  6. #106
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    Zitat Zitat von BobCramer Beitrag anzeigen
    Daraus resultiert dann die (nicht unbedingt neue) Erkenntnis, dass die heutige SB ganz andere Wege einschlagen muss als die alte, um wirtschaftlich dauerhaft erfolgreich zu sein. Denn die Querfinanzierung über ein Verlagsprogramm gibt es nicht mehr, weil es - bekanntermaßen - den entsprechenden Verlag nicht mehr gibt.
    Bob hat schon recht, aber wir HABEN ja bereits neue Wege eingeschlagen, gleich mit der 211. Und alte Wege – allerdings auf einem, wie ich meine, hohem Niveau.

    Im Übrigen versuche ich, die "special interest"-Themen möglichst so aufzuziehen, dass sie auch für andere Zielgruppen interessant sind. Und da ich sehr oft von den Leuten höre, dass sie einen Beitrag spannend fanden, obwohl sie die betreffenden Comics gar nicht interessieren, denke ich, dass es schon passen wird.

    Meiner Erfahrung nach hat sich so eine art "goldener Mittelweg" bewehrt. Nur wenn ich mich nicht an mein eigenes Konzept halte, kriege ich von den Lesern eins auf den Deckel. Ich möchte daher auf dem Weg weitermachen, mich aber disziplinierter als bisher an meine Erfahrungswerte halten.
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  7. #107
    Moderator Sprechblase Forum
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    Zitat Zitat von Bernd Frenz Beitrag anzeigen
    Was aber trotzdem überhaupt nicht für ein Magazin wie "Die Sprechblase" geht, sind endlose Fortsetzungsgeschichten
    Ich möchte nochmals betonen, dass es den Postingschreibern dieses Threads zu verdanken ist, dass ich vom Endloskonzept bei EINER Fortsetzungsserie abgekommen bin (ich hielt es als "zur Tradition gehörend" aufrecht). Doch jetzt wartet mal ab, was wir da als Fenrir-Ersatz in Vorbereitung haben. Mein Plan ist sicher nicht, etwas zu produzieren, dass Euch auf die Nerven geht. Und wie gesagt, es soll auf fünf Fortsetzungen beschränkt werden. Lasst Euch einfach überraschen!
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  8. #108
    Mitglied Avatar von Bernd Frenz
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    Zitat Zitat von Gerhard Förster Beitrag anzeigen
    Ich möchte nochmals betonen, dass es den Postingschreibern dieses Threads zu verdanken ist, dass ich vom Endloskonzept ... abgekommen bin!
    Das habe ich zuvor auch schon herausgehört, wollte aber trotzdem mal meine zwei Pfennig in die Waagschale werden. Mache ich schließlich nicht sehr häufig.

    Und klar lasse ich mich überraschen.
    Lasse ich mich immer...

  9. #109
    Moderator HRW-Forum Avatar von Neander
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    Zitat Zitat von Bernd Frenz Beitrag anzeigen
    Was aber trotzdem überhaupt nicht für ein Magazin wie "Die Sprechblase" geht, sind endlose Fortsetzungsgeschichten, ganz gleich, aus welcher Richtung sie stammen. ...

    Da sollte es in Zukunft nach Möglichkeit wirklich nur noch abgeschlossene Kurzgeschichten oder höchstens eine Fortsetzung geben. ...

    Wenn die Sachen abgeschlossen sind, ziehe ich mir aber auch gerne einen Sigurd oder Falk rein. ...

    "Nicht so viele Fortsetzungen" ist der Kompromiss, der jetzt ja angestrebt wird. Und wenn es dann tatsächlich mal die eine oder andere Fortsetzung mehr sein sollte, kann man im (äußersten) Notfall immer noch ausnahmsweise mal "unterbrechen". Diese Pause könnte notfalls mit einer entsprechenden Einleitung kompensiert werden, um das Gedächtnis der Leser nicht "überzustrapazieren".

    Als vielleicht passendes Beispiel möchte ich hier mal auf eine ähnliche Situation bei den Perry Rhodan-Lesern hinweisen, die sich schon seit Jahren "zeitversetzt" wacker durch mehrere Handlungsebenen (in Heftblöcken geschriebene verschiedene Fortsetzungsebenen im gleichen Abenteuerzyklus) "kämpfen", ohne deswegen gleich die ganze Serie in Frage zu stellen. Wenn denen dann eine Ebene (entspräche einer kurzen Forsetzungsserie) mal nicht gefällt, lassen sie diese ggf. mal aus und begnügen sich mit einem "Spoiler" (kurze Zusammenfassung), malen aber deswegen nicht gleich das Ende von Perry Rhodan (analog zum Ende der SB) an die Wand.
    .
    Geändert von Neander (17.05.2012 um 16:50 Uhr) Grund: Perry Rhodan-Beispiel

  10. #110
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Neander Beitrag anzeigen
    (...) malen aber deswegen nicht gleich das Ende von Perry Rhodan (analog zum Ende der SB) an die Wand.
    .
    Diese Analogie vermag ich nirgens zu erkennen. Es geht doch bei der Diskussion um Fortsetzungen oder Nicht-Fortsetzungen nicht um das SB-Ende. Sondern nur um die Sinnhaftigkeit von Fortsetzungsfolgen bei derartigen Zeitabständen in der Erscheinungsweise.

    Wobei ich beim Fortsetzungs-Aspekt auch differenzieren würde: Wenn man EINE (Comic-)Geschichte über einen derart langen Veröffentlichungszeitraum streckt, ist das sicher 'suboptimal'. Bei Artikeln seh ich das weniger problematisch: Wenn man ein Thema in mehrere, sinnvolle(!) Kapitel/Aspekte unterteilt, die jeweils in sich relativ abgeschlossen sind, kann man das als 'Artikel-Serie' eher machen. zB Sandokan: In einer Ausgabe die Verfilmungen abhandeln in der nächsten dann die Comic-Adaptionen,...
    Auch sind da 'Endlosserien', wie zB 'Die italienischen Wurzeln' vollkommen in Ordnung und wurden wohl -im Ggs. zu zB Fenrir- noch von niemandem wirklich kritisiert.
    Gruss!,liver
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  11. #111
    Mitglied Avatar von Manx cat
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    Zitat Zitat von Gerhard Förster Beitrag anzeigen
    Ich möchte nochmals betonen, dass es den Postingschreibern dieses Threads zu verdanken ist, dass ich vom Endloskonzept bei EINER Fortsetzungsserie abgekommen bin (ich hielt es als "zur Tradition gehörend" aufrecht).
    Das klingt jetzt aber nach Schönreden. Ich dachte, vom Endloskonzept wurde abgekommen, weil euch eure Artikel immer so sehr unter den Nägeln brennen, dass der vermeintliche Lückenfüller "Fortsetzungsgeschichte" regelmäßig im Weg stand.
    Die Ankündigung einer neuen Überraschung (von Hansrudi Wäscher?) steht aber ansonsten ja wirklich völlig in alter Hethke-Tradition. Ich nehm's wie's kommt, am liebsten ein Zwischending zwischen endlos und abgeschlossen.

  12. #112
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    Nein, ich will nichts Schönreden. Den Fenrir-Nachfolger haben wir natürlich wegen der SB-Tradition ins Auge gefasst, weil ich dachte, eine wäscherige Fortsetzungsserie gehört einfach zur SB. Doch durch Euch wurde ich mir bewusst, dass ich damit nicht übertreiben darf (wir HRW-Fans haben ja einen Faible für Endlos-Epen), fünf Folgen sind genug. Und danach ist alles offen. Ich bin nicht fixiert auf Fortsetzungsgeschichten.

    Aber natürlich hast Du recht, dass ein neuer Fortsetzungscomic meinen ewigen Platzproblemen im Weg steht. Was soll ich sagen? Mein ewiger Perfektionismus... dies und das, alles mögliche muss rein, weil´s ja aus irgendeinem Grund soooo wichtig ist... und dann wird´s wieder eng... schwitz!

    Naja, seid halt ein bisschen gnädig mit mir... Und vor allem: BITTE lassen wir jetzt das Thema "Fenrir-Nachfolgecomic"!!! Ihr wisst ja nicht, was mir da vorschwebt. Und die ganze Sache ist viel zu wenig fortgeschritten, um zu beurteilen, ob meine Ideen sich überhaupt so realisieren lassen, wie ich mir das vorstelle.
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  13. #113
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    Zitat Zitat von BobCramer Beitrag anzeigen
    Keines der angesprochenen Magazine war das, was die Sprechblase war: nämlich ein Verlagsprospekt mit erweitertem Magazinteil - um es etwas überspitzt zu sagen. Und weil das so war, musste sich die alte Sprechblase auch nicht einzig und allein aus dem Heftverkauf und dem Abdruck von Anzeigen finanzieren - wie das bei allen anderen Magazinen der Fall war und ist. Sie wurde vielmehr ganz offensichtlich querfinanziert über den Abverkauf der Comics aus dem Hethke-Verlag, für die in der Blase geworben wurde.

    Dieses Geschäftsmodell hat jahrzehntelang funktioniert und war legitim. Aber die Wäscherianer, die hier so ausgiebig die alte Blase verteidigen, sollten sich doch mal eines fragen: Wie erfolgreich wäre die alte SB als Wäscher-Magazin gewesen, wenn sie NICHT aufs engste mit dem größten Wäscher-Verlag verflochten gewesen wäre? Glaubt irgendwer ernsthaft, dass das Magazin dann wirtschaftlich gesünder gewesen wäre als die bekannten frankobelgischen Magazine? Mit allergrößter Sicherheit nicht.

    Daraus resultiert dann die (nicht unbedingt neue) Erkenntnis, dass die heutige SB ganz andere Wege einschlagen muss als die alte, um wirtschaftlich dauerhaft erfolgreich zu sein. Denn die Querfinanzierung über ein Verlagsprogramm gibt es nicht mehr, weil es - bekanntermaßen - den entsprechenden Verlag nicht mehr gibt.
    Dem ist inhaltlich wenig hinzu zu fügen, außer das Knigge/Becker invovativer und risikobereiter waren, Waigel das wohl beste Magazin nach der Comixene produzierte. Gemeinsam war wohl allen das sie viel Geld und Zeit opferten um ihre Magazine an den Mann zu bringen. Hethke verkaufte dagegen seinen Katalog für viel Geld an die Lesern.

  14. #114
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    Zitat Zitat von Manx cat Beitrag anzeigen
    Die Sprechblase war ursprünglich überhaupt nicht wäscherlastig. Das war die ersten 40 Hefte eine wilde Mischung aus Deutscher Comicforschung und Fantasy-Magazin. Wäscher ist da erst so nach und nach immer mehr eingesickert. Fenrir war da zunächst nur ein Comicbeitrag wie Conan oder STorm. Überhandgenommen hat das ganze, als Wäscher exklusiv für die Sprechblase wieder Lehning-Helden zeichnete und fast gleichzeitig Conan und Storm als Konstanten wegbrachen.

    Witzig aber auch, dass in frühen Heften "Savage Sword of Conan" häufig 40 bis 50% des Heftes ausmachte. Wie gesagt, eine recht krude Mischung. Der Wechsel zur Wäscherfokussierung war aber durchaus extrem.
    Daher schätze ich die ersten Nummern auch wesentlich mehr wie diejenigen die danach kamen. Oftmals war die Sprechblase ein Magazin das auf der ganzen Linie enttäuschte. Und Wäschers Comics konnten in den 80er Jahren nicht mit dem mithalten was es sonst so auf dem Markt gab.

  15. #115
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    An Beatleswerner und alle anderen die´s betrifft:

    Bitte macht nicht so riesige Zitate wegen irgendeinem kleinen Kommentar. Nehmt nur das allerwichtigste. DAS wird dann auch gelesen. So bleibt die Sache übersichtlich.

    Im Übrigen wiederhole ich hier nur das, was Zaktuell schon vor langer Zeit postete (manchmal muss ich ihm ja richtiggehend recht geben, ich werde alt).
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  16. #116
    Mitglied Avatar von Manx cat
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    Bin trotz allem neugierig auf den Fenrir-Nachfolgecomic.

  17. #117
    Mitglied Avatar von G.Nem.
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    Ich auch!

  18. #118
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von G.Nem. Beitrag anzeigen
    In diesem Punkt gebe ich zaktuell Recht, dass man derlei nicht in der Öffentlichkeit diskutieren sollte. Und ich habe auch nie in der Öffentlichkeit diskutiert, sondern im internen Bereich eines anderen Forums. Zu diesem internen Bereich haben nur wenige Leute Zugang, die sich eigentlich alle persönlich aus der Comic-Szenerie kennen. Eine Art Stammtisch bei dem gelegentlich irrationale Fetzen fliegen, natürlich auch von meiner Seite aus. Aber wer dort austeilt, bekommt auch seine Gegen-Watschen dafür. Die habe ich dort auch bekommen. Ganz normal und nachtragend bin ich nicht. Wer austeilt, muss auch einstecken können. (...)
    Meine Erfahrung ist eher, dass gewisse Leute da nicht einstecken können und man aus dem internen Bereich rausfliegt, wenn man 'gegen sie' austeilt... Und dass bevorzugt über diejenigen 'ausgeteilt' wird, die dort nicht (mehr) anwesend sind... - Aber gut, das mag sich geändert haben, so dass Deine Darstellung des Internen der aktuellen Situation entspricht, die ich nicht beurteilen kann. Kann sein. Fällt mir aber schwer, zu glauben.
    Gruss!,liver
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