szmtag Winnetou und der Verkauf über andere Plattformen - Reloaded - Seite 30
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  1. #726
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    Ja. Die 1000 machen Sinn, auch oder trotz der Erfahrung mit der Nickel-Ausgabe.

    Demnächst gibt es nur noch Karl May Comics. Der Neubauer-May soll auch noch kommen und vielleicht hat ja Lewis Trondheim Lust an einer Adaption? (Hmm, ich bekommen das Gefühl die Idee ist gar nicht so schlecht...)

  2. #727
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von ELDORADO Beitrag anzeigen
    Ich versuchs mal :

    Für den Verlag war der Nickel-Winnetou nach einer Aussage ein voller Verkaufserfolg.
    Woran bei einer so schnell komplett verkauften Auflage ja auch kaum zu zweifeln ist

    Warum sollte man das also nicht nochmal machen, wenn man es geschafft hat,
    erneut die für Karl May-Sammler so attraktive und unwiderstehliche grün-goldene Cover-Gestaltung verwenden zu dürfen?

    Da der Zeichner Arranz weit weniger bekannt ist, wird die Spekulationsblase wohl kaum ähnliche Dimensionen annehmen.
    Ein Verkaufserfolg ist aber trotzdem schon durch die Aufmachung praktisch garantiert, das Risiko ergo gering.

    Alles total logsich und clecer also. Zaktuell, aus Dir wird definitiv nie ein Geschäftsmann. (...)
    Das ist ja alles gut und schön und unbestritten. Was ich -aus c+-Sicht- NICHT verstehe ist: Warum wird an der 1.000er Auflage festgehalten (die offenbar den Markt nicht 'sättigt'), mit dem Ergebnis, dass die 1.000 Bände weggehen wie nix, aber schon vor Erscheinen deutlich teurer gehandelt werden? Würde es da nicht Sinn machen, zB auf 1.500 Exemplare zu erhöhen, die dann den Markt 'sättigen'? Immerhin könnte man ja offenbar MEHR als 1.000 Exemplare verkaufen (wenn man sie produzieren würde) und je höher die Auflage, umso geringer die Stückkosten, umso höher der Gewinn pro verkauftem Exemplar. Und es sieht mir nicht danach aus, als ob von 1.500 Exemplaren dann nur 1.001 verkauft werden würden und man auf 499 sitzen bliebe...

    Kurz: Warum wird an einer Editionspolitik festgehalten, die einen potenziellen 'Mehr-Gewinn' in die Taschen anderer (nämlich der 'Spekulanten') spült, statt in die eigenen Taschen?

    Einzig mir verständliche Erklärung ist in der Tat, dass es da Verträge gibt, dass nicht mehr Exemplare in der grünen Aufmachung werden dürfen, aber das erklärt eigentlich nur die Beschränkung bei den ursprünglich geplanten ersten beiden (Nickel-)Bänden. Für die weiteren mussten ja dann später neue Verträge gemacht werden und da hätte es doch sicher die Möglichkeit gegeben, die Auflagenhöhe heraufzusetzen. Die 'Aufmachungs-Recht-Inhaber' verdienen doch sicherlich auch lieber etwas mehr als weniger!?
    Gruss!,liver
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  3. #728
    システムオペレーターの鬼 | SysOp no oni Avatar von Clint Barton
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    Zitat Zitat von Borusse Beitrag anzeigen
    hat ja Lewis Trondheim Lust an einer Adaption? (Hmm, ich bekommen das Gefühl die Idee ist gar nicht so schlecht...)
    Und Manu Larcenet macht eine Geschichte über einen alten, demenz-kranken Old Shatterhand?

  4. #729
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Was ich -aus c+-Sicht- NICHT verstehe ist:
    Du musst einfach lesen. was ELDORADO geschrieben hat. In Kurzform:

    - Arranz May-Ausgabe großes Risiko
    - In toller Aufmachung dürften 1.000 weg sein, bei 1.500 bleibt was liegen
    - Also limitiert man.

  5. #730
    Moderator Weildarum Forum Avatar von Fr4nk
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    Seit einem halben Jahr läuft die Diskussion nun hier im Forum und dreht sich im Kreise. Ich finde, es ist ein Treppenwitz, hab aber auch keine Lust darauf einzugehen. Außer: die letzte Stufe ist die: eine Volksausgabe für 50 EUR. Sorry, aber ein Buch für 50 EUR ist keine Volksausgabe. Soll nicht heissen, das es zu teuer ist oder den Preis nicht Wert ist. Aber wieviele der kleinen Leute kaufen sich denn ein Buch für 50 EUR, das noch dazu eine nur halbschöne Ausgabe muit B-Cover ist. Das hinterläßt doch schon einen bitteren Beigeschmack. Ein Volksaugabe hätte dann ev. gesplittet werden müssen, um den Einzelpreis zu senken. Oder man nennt es nicht Volksausgabe sondern (Achtung: Fanfare) 2. Auflage. Und gut. Nur das geht natürlich nicht, denn dann dreht ja der Sammler der 1. Auflage frei. Die ganze Situation ist im Pirnzip dem verbitterten deutschen Sammlertum zu verdanken, "ich habe was, was Du nicht hast", und C+ hat da schön Öl in Feuer gegossen. Herzlichen Glückwunsch.
    Geändert von Fr4nk (02.12.2012 um 10:49 Uhr)
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  6. #731
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Borusse Beitrag anzeigen
    Du musst einfach lesen. was ELDORADO geschrieben hat. In Kurzform:

    - Arranz May-Ausgabe großes Risiko
    - In toller Aufmachung dürften 1.000 weg sein, bei 1.500 bleibt was liegen
    - Also limitiert man.
    - Ob Arranz oder Nickel ist völlig egal: Es waren sich eigentlich ALLE einig darüber, dass es die grün-goldene Aufmachung ist, die die Bände verkauft. Also ist da auch kein 'grösseres' Risiko und
    - da bleiben vielleicht ein paar der 1.500 liegen, aber die Stückkosten der 'sicher' verkauften ersten 1.000 sind geringer (= mehr Gewinn bei diesen 1.000) und von den 'drüber liegenden' 500 Exemplaren werden mit Sicherheit auch noch genügend verkauft, um die Produktionskosten dieser '500 mehr' mindestens zu kompensieren. Es ist ja nicht so, dass Ein Drittel höhere Auflage auch ein Drittel höhere Produktionskosten ausmachen.
    - Und ich weiss nicht, warum dieser Punkt offenbar von niemandem verstanden wird: Man kann auch ne UNlimitierte 1.000er Auflage machen und sich damit die MÖGLICHKEIT einer Nachauflage offen halten. Es gibt -ausser dem Schielen auf 'Elite-Käufer-Psychologie'- keinen vernünftigen Grund, sich selbst Fesseln anzulegen und sich verlegerischer Freiheiten selbst zu berauben.


    Sorry, nee, das überzeugt mich alles nicht. Ich kann das bei den ersten beiden Nickel-Bänden noch insoweit verstehen, als man da ganz offensichtlich den Markt falsch eingeschätzt und die Auflage zu niedrig konzipiert hat. Und dann aus der Nummer nicht mehr sauber rauskam, als man feststellte, DASS das zu niedrig angesetzt war. Dass man nun aber beim dritten Band und den folgenden Arranz-Bänden aus den Erfahrungen mit den ersten Beiden nicht lernt* und die Auflage entsprechend der Nachfrage anpasst, bleibt mir unverständlich. Im Gegenteil: Durch die 'Volksausgabe' wird die Situation ja sogar noch verschärft, denn etliche, die die Volksausgabe gekauft haben, sind für die Fortsetzung auf den nur in grün-gold erscheinenden dritten Band angewiesen, da wird also die Nachfrage NOCH HÖHER sein...

    *Und ich mag einfach nicht glauben, dass c+ so 'doof' ist, nichts aus den Erfahrungen mit den ersten beiden Bänden zu lernen. Insofern würde mich interessieren, WAS c+ daraus gelernt hat, dass sie unverdrossen so weiter machen. Wo ist DEREN Vorteil daraus, dass das Angebot weiterhin knapper gehalten wird als die Nachfrage, bzw. die Nachfrage (nach Band 3) sogar noch (durch die Volksausgabe) ERHÖHT wird, bei GLEICHBLEIBENDEM Angebot? Das macht für mich marktwirtschaftlich überhaupt keinen Sinn. Ideal für einen Verleger ist doch, wenn Angebot und Nachfrage deckungsgleich sind. Und im Zweifel lieber ein bissl höheres Angebot als die Nachfrage ist (denn wenn man auf zB 10 Exemplaren sitzen bleibt, verliert man weniger als wenn man 100 zuwenig hergestellt hat und einem der Umsatz aus den 90 verkaufbaren Exemplaren entgeht).

    Natürlich hat Eldorado recht, dass aus mir nie ein Geschäftsmann wird. Aber das liegt nicht daran, dass ich die Marktgesetze nicht verstehe (sondern nur damit, dass ich 'Profitmaximierung' nicht als MEIN oberstes Lebensziel sehe. Für ein Wirtschaftsunternehmen -wie es ein Verlag nunmal ist- sollte das aber oberstes Ziel sein und daher ist für mich unverständlich, wenn nicht diesem obersten Ziel entsprechend gehandelt wird. Sondern im Gegentum Profit in FREMDE Taschen gespühlt wird).

    PS: A propos Winnetou: Auf Kabel 1 fängt gleich Winnetou I an und II und III folgen dann im Anschluss...
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  7. #732
    Mitglied Avatar von Zyklotrop
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    - Ob Arranz oder Nickel ist völlig egal: Es waren sich eigentlich ALLE einig darüber, dass es die grün-goldene Aufmachung ist, die die Bände verkauft.
    Eigentlich nicht. Ich hoffe doch, daß es zumindest einige Comicfreunde gibt, die tatsächlich den Inhalt lesen. Es gibt lediglich eine Klientel innerhalb der May-Fanszene, die offenbar alles in dieser Umschlagaufmachung kauft, und die dürfte gar nicht mal so klein sein.

    Zitat Zitat von Clint Barton Beitrag anzeigen
    Und Manu Larcenet macht eine Geschichte über einen alten, demenz-kranken Old Shatterhand?
    Warum nicht? Zumindest in "Winnetou 4" ist Old Shatterhand an die 70 Jahre alt, wenn auch nicht dement.

  8. #733
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Zyklotrop Beitrag anzeigen
    Eigentlich nicht. Ich hoffe doch, daß es zumindest einige Comicfreunde gibt, die tatsächlich den Inhalt lesen. Es gibt lediglich eine Klientel innerhalb der May-Fanszene, die offenbar alles in dieser Umschlagaufmachung kauft, und die dürfte gar nicht mal so klein sein. (...)
    Die, die wegen des Inhalts kaufen, sind ja mit der Volksausgabe gut bedient. Und DIE scheint ja AUCH gar nicht so schlecht zu laufen:
    http://www.comicguide.net/showthread...574#post426574

    ABER es gibt sicher auch ne ganze Reihe von Leuten, die wegen Inhalt UND Aufmachung kaufen. Und INHALT ist ja 'nur' zT der Zeichner und zum nicht geringeren Teil AUCH Karl May. Wenn MICH May interessieren würde, würde ICH unabhängig vom Zeichner die Bände haben wollen. Und DANN aber AUCH in der grün-goldenen Ausgabe. Ergo dürfte Arranz in dieser Aufmachung kaum weniger Nachfrage haben als Nickel. Und wenn Nickel schon binnen kürzester Zeit 2.000 Käufer generieren kann (1.000 in der grün-goldenen und weitere 1.000 innerhalb von 4 Tagen(!) für die Volksausgabe), dann find ich zB ne Erhöhung auf 1.500 für die Folgebände ein relativ geringes und überschaubares 'Risiko'. Und tendenziell eher noch zuwenig als zuviel...
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  9. #734
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    - Ob Arranz oder Nickel ist völlig egal:
    Die Leute hier im Forum haben sicher überwiegend wegen Nickel (und der Möglichkeit, eine weniger verhunzte Version zu kriegen) gekauft.

    Es waren sich eigentlich ALLE einig darüber, dass es die grün-goldene Aufmachung ist, die die Bände verkauft. Also ist da auch kein 'grösseres' Risiko und
    - da bleiben vielleicht ein paar der 1.500 liegen, aber die Stückkosten der 'sicher' verkauften ersten 1.000 sind geringer (= mehr Gewinn bei diesen 1.000)
    Milchmädchenrechnung und nachweislich falsch. Wenn man 1.500 druckt und 1.000 davon verkauft, ist der Stückpreis höher und der Gewinn geringer.
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  10. #735
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Die Leute hier im Forum haben sicher überwiegend wegen Nickel (und der Möglichkeit, eine weniger verhunzte Version zu kriegen) gekauft. (...)
    a.) Woher nimmst Du diese Sicherheit? Und
    b.) 'Die Leute hier im Forum' sind mit sicherheit weder deckungsgleich noch repräsentativ mit/für die Käufer der Karl-May-Comics.
    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    (...) Milchmädchenrechnung und nachweislich falsch. Wenn man 1.500 druckt und 1.000 davon verkauft, ist der Stückpreis höher und der Gewinn geringer.
    Haha, guter Witz. Natürlich nutzt es nichts, 1.500 zu drucken, wenn man nur 1.000 verkauft. Aber der Gewinn ist sicherlich höher, wenn man 1.500 macht und davon 100 nicht verkauft, als wenn man 1.000 macht und die komplett verkauft. Ich weiss nicht, wo der Punkt ist, wieviel man über die 'sicheren 1.000' verkaufen muss, um bei 1.500 Auflage zu mehr Gewinn zu kommen, als bei ner Beschränkung auf 1.000, dafür müsste man die Konkreten Einmalkosten und Stückkosten kennen, aber da die Einmalkosten in beiden Fällen gleich sind, sind sie bei höherer Auflage auf mehr Exemplare verteilt und damit pro Exemplar niedriger, weswegen der Gewinn pro Exemplar höher ist.

    Milchmädchen rechnet mit fiktiven Zahlen:

    1.000er Auflage: Einmalkosten 3.000,- Stückkosten 2,- je Exemplar = 5.000,- Euro Kosten. VK 50,- Euro, davon 50% für Vertrieb, bleiben 20.000,- Gewinn bei Komplett-Ausverkauf.

    1.500er Auflage: Einmalkosten wie oben 3.000,-, Stückkosten auch 2,- je Exemplar, macht zusammen 6.000,- Euro Produktionskosten, also ein Fünftel mehr. Um dieses Fünftel mehr auszugleichen, reicht es, 40 Exemplare mehr zu verkaufen. Sprich: ab dem 1041ten verkauften Band rechnet sich die höhere Auflage in 'mehr Gewinn'. Aber selbst, wenn man von den 1.500 nur dieselben 1.000 verkaufen würde, hätte man 'nur' 40 verkaufte Bände später die 'Gewinnzone' erreicht und eben am Ende statt 20.000 'nur' 19.000 Gewinn eingefahren (Abzüglich noch der Kosten für Lagerung/Vernichtung der 'Überproduktion').

    Wie gesagt: Fiktive Zahlen. Sicherlich sehen die tatsächlichen Zahlen anders aus und entsprechend verschieben sich die Verhältnisse. Aber das Prinzip ist dasselbe. - In meiner Beispielrechnung bräuchte man nicht mal 10% der zusätzlichen Auflage zu verkaufen, um die kompletten 100% Mehrauflage kostenmässig abzudecken. Lass die Zahlen so aussehen, dass es 20 oder gar 30% sind, die die 100% finanzieren, dann ist man eben erst bei 1.200 oder 1.300 in der 'Mehr-Gewinn-Zone', aber auch dann noch weit vor dem 1001. verkauften Exemplar in den deutlich schwarzen Zahlen. Also risikomässig IMMER im grünen Bereich.
    Gruss!,liver
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  11. #736
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    @ zaktuell:
    ich verstehe Deine Argumente voll u ganz; und kann es mir auch nur so erklären, dass es lizenztechnisch vom Karl May Bamberg Verlag nicht anders gewollt ist.
    Der Verlag ist ja für relativ strenge Bandagen bekannt u bemüht sich ja zb. sehr, dass die grün-goldene Ausgabe die einzig wahre ist etc.

    Wenn man weiss, wieviel Geld die Karl May Sammler für Erstauflagen der grün-goldenen Bände zahlen, ist die Preisexplosion hier kein Wunder. Deshalb glaube ich auch - wie Du - dass fast jeder Comic Band in dieser Aufmachung ein voller Erfolg ist (sofern knapp gehalten und DAMIT sammlerwürdig... Du weisst hoffentlich wie Sammler ticken...).
    Geändert von uweschmidt (02.12.2012 um 17:48 Uhr)

  12. #737
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Deine Milchmädchenrechnung mit 2 € Herstellungskosten und 50 € VK (bei nur 50 % Vertriebsrabatt) ist ziemlich absurd. Und deine 41 Exemplare errechnen sich ja aus dieser hohen Gewinnspanne. Da du den Thread bei Comicplus verfolgt hast, müßtest du wissen, daß die hohen Kosten für den Leinenumschlag mit Goldprägung den gesamten kalkulierten Gewinn aufgefressen hat.
    Geändert von Mick Baxter (02.12.2012 um 19:16 Uhr)
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  13. #738
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    (...) Da du den Thread bei Comicplus vergolgt hast, müßtest du wissen, daß die hohen Kosten für den Leinenumschlag mit Goldprägung den gesamten kalkulierten Gewinn aufgefressen hat.
    Ein Grund mehr, bei zukünftigen Ausgaben mehr EIGENEN Gewinn zu machen, statt den Spekulanten in die Hände zu spielen...
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  14. #739
    Mitglied Avatar von Zyklotrop
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    Zitat Zitat von uweschmidt Beitrag anzeigen
    und kann es mir auch nur so erklären, dass es lizenztechnisch vom Karl May Bamberg Verlag nicht anders gewollt ist.
    So viel ich weiß, dürfte mit einiger Sicherheit sogar das genaue Gegenteil der Fall sein. Der KMV dürfte einiges an Nachfrage gehabt haben und viel zu wenige Winnetou-Bände im verlagseigenen Design. Herr Schmid (KMV-Verlagschef) hätte angeblich eine bedeutend höhere Auflage für realistisch gehalten, aber er ist ja nur der Lizenzgeber des Umschlagdesigns. Ich weise ausdrücklich darauf hin, daß ich das zwar aus einer überaus zuverlässigen Quelle habe, aber bei Hörensagen muß man selbstverständlich einkalkulieren, daß es vielleicht nicht stimmt.

  15. #740
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    Zitat Zitat von zaktuell Beitrag anzeigen
    Ein Grund mehr, bei zukünftigen Ausgaben mehr EIGENEN Gewinn zu machen, statt den Spekulanten in die Hände zu spielen...
    Ich kann Deiner Argumentation durchaus folgen, und deshalb glaube ich auch an vertragstechnische Beschränkungen....
    Die kleinen Verlage hierzulande sind ja praktisch nur noch Spielbälle der großen Player.

    Chancen hat man eigentlich nur noch im GN-Segment (die Aufmachung stimmt also schonmal), allerdings sollte man dann als Verleger schon ein größeres Risiko gehen, sonst macht das doch überhaupt keinen Spaß, was'n daran überhaupt noch aufregend an so'm Verlagsberuf - langweilig sowas !

    Fazit: Wenn schon GN, dann auch hohe/höhere Auflagen !
    Geändert von fulbecomics (05.12.2012 um 17:41 Uhr)

  16. #741
    Mitglied Avatar von zaktuell
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    Aktuelle Wasserstandsmeldung: Derzeit folgende Merkwürdigkeiten bzgl. der Bände:

    • Bei Amazon gibbet dreimal Band 2 der grün-goldenen Ausgabe in 'neu' für 90plus Okken. Verstoss gegen Buchpreisbindung oder falsch deklariert und es müsste 'gebraucht, WIE neu' heissen.
    • Bei Amazon gibbet einmal Band 1 der grün-goldenen Ausgabe in 'neu' für knapp 250 Okken. Verstoss gegen Buchpreisbindung oder falsch deklariert und es müsste 'gebraucht, WIE neu' heissen.
    • Der Preis für Band 1 wurde am letzten Erlangen-Tag neu auf 100,- Euro festgesetzt. Das scheint der Verlag selbst aber noch nicht gemerkt oder verinnerlicht zu haben, denn auf dessen web-site ist zwar 'vergriffen' vermerkt, aber immer noch der alte Preis von 49,- Euro.
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  17. #742
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    ..die Dinge sind wie sie sind, von uns schon lange vorhergesagt!
    Dazu brauchte es keine Wahrsagerei, sondern es reichte nur ein bißchen gesunder Menschenverstand..

  18. #743
    Mitglied Avatar von Racing.Rainer
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    ...und morgen werde ich Opel retten in dem ich den erzähle wie viel Autos sie produzieren müssen damit sie den optimalen Gewinn machen können, schließlich fahre ich seit Jahren Auto und kenne den Markt.

    Der limitierte Bamberg Opel wird dann in Gold-Grün lackiert, auf 300 Exemplare limitiert und auf Ebay versteigert.
    Auf Grund der hohen Nachfrage gibt es das gleiche Modell mit paar extras weniger und in anderen Farben als Volksmodell.
    Im Internet beginnt darauf eine große Diskussion, die von Leuten geführt wird die keine Fahrerlaubnis besitzen oder sich nie ein Auto kaufen würden, es aber in Erwägung ziehen würden wenn durch die Stückzahl von mehreren Millionen der Preis unter dem einer Tankfüllung sinken würde.

  19. #744
    Mitglied Avatar von Melbystrand
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    Da kann man Dir nur zustimmen!
    Geändert von Melbystrand (29.03.2013 um 14:55 Uhr)

  20. #745
    Mitglied Avatar von Manfred G
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    Zitat Zitat von Melbystrand Beitrag anzeigen
    Diese Besserwisserei und Klugscheisserei ist ja furchtbar.
    Hallo!
    Warum regt ihr Euch eigentlich auf,es gibt einen der nicht belehrbar ist und alles besser weiss(Ich mein ich hätte auch gelesen das er sich gar nicht für Winnetou interessiert)!
    Außerdem geht am 21.12 sowieso die Welt unter,deshalb kaufe ich keine Weihnachtsgeschenke.Falls die Maya doch nicht so den Durchblick hatten bin ich natürlich enttäuscht und werde meine Geschenke doch noch kaufen...

  21. #746
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    Ich glaube, C+ ist es inzwischen gelungen den Preisdruck zu dämpfen! und zwar durch die Volksausgabe (Auflage: 2000 Stück)
    Mal gucken, wie es bei Band 3 aussieht.

  22. #747
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    Zitat Zitat von Melbystrand Beitrag anzeigen
    Da kann man Dir nur zustimmen! Diese Besserwisserei und Klugscheisserei ist ja furchtbar. Diese Typen würden auch den Welthunger und die globale Erwärmung locker theoretisch beenden.
    Nein , würde ich nicht. Aber Verzicht aufs Auto und weniger Fleischverzehr könnte da schon helfen...

    Ich kritisiere den C+ Verlag und niemand anderes, und es geht hier auch nicht um Weltverbesserung, sondern um die Verbesserung des deutschen Comic-Marktes. Zum richtigen Zeitpunkt das richtige Produkt in falscher Auflage zu bringen....

  23. #748
    Mitglied Avatar von Racing.Rainer
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    fulbecomic:
    Die Verbesserung des deutschen Comicmarktes geht nur wenn die Verlage, Vertrieb und Händler Gewinn machen.
    Nur so ist Geld da um weitere Comics zu bringen.
    Was auf den Markt kommt und zu welchen Preis bestimmen immer nur die Käufer.
    Ein Abverkauf der kompletten Auflage in kurzer Zeit bringt immer Gewinn und ist damit eine gute Entscheidung gewesen, in diesen Fall halt nicht die beste.

    Am wichtigsten für die Verbesserung des deutschen Comic-Marktes sind aber Verleger die das Risiko nicht scheuen Comic zu bringen.
    Viele Verleger verstehen mehr von den Comics als von Buchhaltung, Marktwirtschaft und Gewinnoptimierung.

    und wer zur Verbesserung des deutschen Comic-Marktes mithelfen will der kann das als Finixmitglied tun.
    Denn dort erscheinen die guten aber als unrentabel eingeschätzten Titel an die sich kein Verleger mehr ran traut.

  24. #749
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    Zitat Zitat von Racing.Rainer Beitrag anzeigen
    Die Verbesserung des deutschen Comicmarktes geht nur wenn die Verlage, Vertrieb und Händler Gewinn machen.
    Nur so ist Geld da um weitere Comics zu bringen.
    Was auf den Markt kommt und zu welchen Preis bestimmen immer nur die Käufer.
    Ein Abverkauf der kompletten Auflage in kurzer Zeit bringt immer Gewinn und ist damit eine gute Entscheidung gewesen, in diesen Fall halt nicht die beste.

    Am wichtigsten für die Verbesserung des deutschen Comic-Marktes sind aber Verleger die das Risiko nicht scheuen Comic zu bringen.
    Viele Verleger verstehen mehr von den Comics als von Buchhaltung, Marktwirtschaft und Gewinnoptimierung.

    und wer zur Verbesserung des deutschen Comic-Marktes mithelfen will der kann das als Finixmitglied tun.
    Denn dort erscheinen die guten aber als unrentabel eingeschätzten Titel an die sich kein Verleger mehr ran traut.
    ..kann ich so unterschreiben. Vielleicht noch eines: C+ hatte sich auch beim Preis verkalkuliert (zuerst 39,- , dann 49,-)

  25. #750
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    Den zweiten Band bietet die Comic Combo Leipzig zum regulären Preis an. Allerdings nur noch 1 Exemplar vorhanden!
    http://www.comiccombo.de/Deutsche-Co...-2::63229.html

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