szmtag Verkaufszahlen der Zack Edition
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  1. #1
    Mitglied Avatar von Theodor Pussel
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    Verkaufszahlen der Zack Edition

    Ich bin doch ein wenig verwundert,wieviele Serien von Zack als Alben verlegt werden. Werden die Serien wirklich sogut verkauft? Ich lese das Zack-Magazin sehr gern,doch habe ich bisher nur zwei Serien desMagazins als Album gekauft. Es sind" M.Vaillant" und "Es war einmal in Frankreich".Die Serien im Magazin sind für meinen Geschmack,ausreichend für das Magazin,aber das man dann die Serien so toll findet um nochmal Geld für ein Album ausgibt,dazu reicht es bei mir oftmals nicht.Ich wäre ja froh,wenn die Nachfrage so hoch ist,das das Magazin somit für lange Zeit gesichert wäre.Ich finde halt,das sehr viele Verlage,sehr viele Serien auf den Markt bringen,und es zu einem Überangebot kommt,ähnlich wie Ende der 80er Jahre.Das birgt natürlich dann wieder die Gefahr,das eine Serien bzw.Verlage eingestellt werden.Das wäre doch schade.Manchmal wäre weniger eben mehr.Wie seht ihr das?

  2. #2
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    Es wird die geben, die ZACK lesen und sich das ein oder andere doch als Album kaufen. Zumal nicht alle Bände einer Serie in ZACK kommen.
    Und es wird die geben, die ZACK nicht lesen, und sich die Serien kaufen, die sie interessieren.
    Was die Verkäuflichkeit angeht wird es wie immer sein: Es gibt gut verkäufliche (bereits ausverkaufte) Titel und schwächere. Z.B. bei "Blue Space" habe ich das Gefühl, der könnte sich schwer tun. Mir hat er gut gefallen.

  3. #3
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    Ich lese das ZACK-Magazin mit Sicherheit nicht. Jeweils ein paar Seiten einer Serie ist für mich ne ziemlich langweilige und blöde Idee. Vielen gefällt das vielleicht. Mich kann man damit aber nicht locken. Vorallem sind viele Serien dabei, die ich nicht mal mit der Kneifzange anfassen würde. Und die recht wenigen (im vergleich zu den, die mir nicht gefallen) guten wiegen das dann nicht auf! Die ZACK-Edition ist für mich wesentlich interessanter. Ich hatte auf der FBM die Sherlock Holmes-Alben mitgenommen. In Erlangen werde ich mir die Quatermain-Alben kaufen.
    Es wird für viele interssanter sein die Alben zu kaufen anstatt immer mit den Petits Fours abgespeist (Wortspiel) zu werden. Hatte selber schon überlegt mit ZACK anzufangen, nur dann fehlen mir viel Anfänge der Serien und es würde zu viel Geld kosten die ersten 150 Ausgaben zu kaufen. Also für mich gibt es keinen passenden Einstieg!
    Und die Alben machen sich dann noch schöner im Regal als die Hefte. Es sei denn, ich kaufe dann die Schuber. Die dann wieder Geld kosten.

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  4. #4
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    Mir wäre es am liebsten das Zack-Magazin würde immer nur einen Band abdrucken, auch wenn die Story über mehrere Bände geht.
    Mich besonders interessierende Comics kaufe ich in der Zack-Edition ohnehin komplett. Da brauche ich die Fortsetzungsbände nicht im Magazin.

    Vorteil: Comics, die mich nicht interessieren, sind im Magazin nach ca. vier Teilen durch und es ist Platz für neue Comics.

    Meines Erachtens würde Zack davon profitieren, da mehr Abwechslung das Magazin belebt.

    Im Gegensatz zu vielen Alt-Zackianern ist mir die Identifikation mit Zack-Helden nicht wichtig. Viel lieber würde ich vor allem die besten der aktuellen FB-Comics, die in dBD, Zoo, Immanquable und Casemate besprochen werden oder im Vorabdruck erscheinen auf deutsch lesen. (Es müssen aber nicht nur FB-Comics sein.)

  5. #5
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    Mit diesem Leseprobenkonzept, immer nur das erste Album zu bringen, welches dann in einem Cliffhanger endet, konnte ich mich rein gar nicht anfreunden. Dafür war mir Zack dann auch viel zu teuer. Bin wirklich sehr froh, dass das jetzt nicht mehr so ist.

  6. #6
    Mitglied Avatar von Theodor Pussel
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    Da kann ich dir nur zustimmen,es ist doch sehr von Vorteil,das man jetzt die Serien im Laufe der Jahre vervollstandigt.Nur wundert mich doch sehr das es in Deutschland wieder soviele verschiedene Serien und Verlage gibt,für ca. 100.000 tatsächlichen Sammlern,oder sind es vieleicht doch mehr Sammler? Nicht das man mich falsch versteht,es freut mich das es so eine Vielfalt,sowohl bei den Serien,wie auch bei den Verlagen gibt,aber mich wundert es halt das alle Verlage bei so wenig Sammlern bestehen kann.Ich habe ein wenig Angst, das der Markt sich wieder erhitzt und zusammen bricht.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Theodor Pussel Beitrag anzeigen
    ...für ca. 100.000 tatsächlichen Sammlern,oder sind es vieleicht doch mehr Sammler?
    Du Optimist!!!!

    Wenn man sieht, daß die 'normale' Auflage eines deutschen Comicalbums bei ca. 2.000 liegt (bei Carlsen & Panini & Ehapa vielleicht das Doppelte), dann würde ich schätzen, das es höchstens 20.000 Sammler sind - gesetzt, daß jeder seine eigenen Schwerpunkte hat, daß Manga-Sammler den FB-Sammlern nicht in die Quere kommen usw.
    Auf jeden Fall halte ich den deutschen Sammler-Markt für sehr klein und gut überschaubar. Dabei rechne ich mal die vielen Mickymaus-(West) und Mosaik-(Ost) -Leser nicht mit, die das nur eine Zeitlang während ihrer Kindheit lesen. Und viele Leute, die gelegentlich ein Comicheft/Album lesen oder sogar kaufen, sind deshalb noch lange keine regelmäßigen Sammler.

    Zur vorangegangenen Diskussion:

    Da sieht man sehr schön, wie unterschiedlich die Zielgruppen sind! Alle möglichen Meinungen - von 'Ich lese nur das Heft' bis 'Ich lese nur die Alben' - sind hier vertreten. Was m.E. nur bestätigt, daß der Verlag sehr gut daran tut, auch weiterhin "zweigleisig" zu fahren, also neben dem ZACK-Heft auch die stärksten neuen Serien als Albenreihe zu bringen.

  8. #8
    Mitglied Avatar von Theodor Pussel
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    Sind wir tatsächlich so wenige?

  9. #9
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    Was glaubst Du wohl, wo das Wort "Elite" herkommt?

    Aber tröste Dich - auch 'normale' Buchauflage sind nur 5.000 bis 10.000 Expl. (nicht Harry Potter)

  10. #10
    Mitglied Avatar von Johnny_Hazard
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    Naja wo soll das mehr auch noch herkommen? Neuleser unter 20-30 Jahren kommen wohl immer seltener dazu.Die machen alles andere als Comics lesen.
    @ francisblake du dhast diese Biss Vampirserie vergessen( dieser Vampir schwachsinn) da dürften die Bücher auch noch besser gehen. Und den Blödsinn von DAN BROWN nicht zu vergessen.

  11. #11
    Mitglied Avatar von Theodor Pussel
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    Aber ist sonst niemand der Meinung,das sich der Markt wieder einmal überhitzen könnte und dann zusammenbricht?

  12. #12
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    Zitat Zitat von Theodor Pussel Beitrag anzeigen
    Aber ist sonst niemand der Meinung,das sich der Markt wieder einmal überhitzen könnte und dann zusammenbricht?

    Kommt drauf an welcher "Markt". Ich bin kein Insider, habe keine Verkaufs-, Einkaufs-, Pressegrosso- und sonstige Erkenntnisse parat, sondern lediglich dass, was ich von meinen beiden Händlern höre und aus dem Freundeskreis und da ist der Trend (nicht die Statistik) wie folgt:

    1. Mehr spannende neue US-Sachen aus dem Indie-Bereich aber nicht auf deutsch, weil kein Vertrauen in die Veröffentlichungspolitik (zuletzt siehe NonaArte).

    2. Weniger Frankobelgier, wegen der "unkalkulierbaren" Albenzahl und der Veröffentlichungsintervalle sowie befürchteter Abbrüche durch Autoren und Verlage. Außerdem geht das Interesse an den Inhalten dieses Genre peu à peu zurück.

    3. Deutlich mehr sog. Graphic Novels.

    4. Durchaus auch mal Mangas, weil sich rumspricht dass die nicht nur das Kindchenschema bedienen - und wenn man schon "schlecht gezeichneten" GN eine Chance gibt, dann bekommen Manga die auch.

    5. Der "Bodensatz" der Wäscher- und FB-Fraktion bleibt die nächsten Jahre eine Konstante, aber ein Sinken ist spürbar.

    Insofern kann man wohl nicht von dem Markt sprechen und wie überall gibt es Gewinner und Verlierer.

    Reprodukt scheint ja z.B. (wenn man sich den Ausstoss ansieht) eher zu den Gewinnern zu gehören (Kategorie 3). Carlsen würde sich bestimmt auch nicht grundlos auf anspruchsvolle Manga kaprizieren, wenn diese sich nicht verkaufen würden.

    Mein US-Comichändler kann auch nicht klagen - im Gegensatz zum FB-orientierten Händler.

    Aber das ist alles subjektiv.

    Und ja: Ich bin ein Spiegelbild dieses Kundenschemas.
    Geändert von Schninkel (01.03.2012 um 16:19 Uhr)
    ... ich bin dann mal weg.

  13. #13
    Moderator Weildarum Forum Avatar von Fr4nk
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    Wieviele Serien sind denn in den letzten 2 Jahren abgebrochen worden? M.E. sind das Einzelfälle. Eigentlich geben sich die meisten Verlage doch viel Mühe. Nona Arte hat vesucht eine Launch mit extrem schwierigem Material hinzulegen, und die Übernahme konnte keiner voraus sehen. Und es ist ist ja nicht so, dass im US Bereich sowas garnicht gibt.

    2.) würde ich nicht unterschreiben, da FB kein Genre ist, und weil man das so pauschal nicht sagen kann, da ja ein riesiger Teil auch Neueditionen sind, die komplett vorliegen.
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  14. #14
    Verstorben Avatar von hipgnosis
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    @bluetoons

    Danke schön für diese doch wichtige Klarstellung!

    Und man sollte nun auch nicht gerade Nona Arte als Masstab nehmen.


    Wichtig zu ergänzen finde ich persönlich, daß man im frankobelgischen Segment eigentlich die "Graphic Novel" wie wir sie kennen, bisher nicht unbedingt bediente.
    Dennoch haben sie dort sehr viele Titel, die Themen aus den oft hier gelobten Graphic Novels aufgreifen - nur setzten sie es bisher dann im Albenformat und oft auch auf mehrere Bände um.

    Nur sollte man nicht den Fehler begehen, nun frankobelgisch als "Genre" bezeichnen - dieser Fehler wurde doch bereits bei den Mangas gemacht und wie man mittlerweile weiss, ist dort auch nicht alles "Glubschaugen usw..."


    Wenn ich mir z.b. das hochgelobte Programm (ist nicht despektierlich gemeint!) von Reprodukt so anschaue, sehe ich dort einen sehr hohen Anteil an frankobelgischer Comickunst.

    Und es kann auch nicht sein, daß ein Verlag einen bestimmten Teil des Markt quasi aufrollt - ihren Umsatz in kurzen Zeiträumen vervielfacht und diese Umsatz-Mehreinnahmen nicht auch irgendwie in den Kassen der Händler spürbar sind.
    Wenn man dann weiss, daß die Auflagen der vielen Mitbewerber nicht massiv eingebrochen sind, sogar noch andere Verlage aus gleichem Segment ihren Output wieder angezogen haben, dann halte ich die Einschätzung dieses Segment würde schrumpfen - für einen Trugschluss.

    Das mag vielleicht auf einen kurzen Zeitraum mal zutreffen, aber sicherlich nicht auf z.b. die letzten 5 Jahre.

    Und auch die Graphic Novels sind erst in diesem Zeitraum so gewachsen, daß sie mittlerweile als erfolgreiches Genre (oder Format?) angesehen werden.
    Geändert von hipgnosis (02.03.2012 um 08:14 Uhr)

  15. #15
    Mitglied Avatar von idur14
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    Vielleicht ist folgende Einteilung sinnstiftender:

    Superhelden
    Mangas
    Alben
    GN's
    Funny/Kiosk

    Restliche US-Comics (wie zB von Cross Cult, Nona Arte oder Vertigo) würde ich da irgendwo zuteilen. weil mir das Segment nicht so bestimmend scheint. Evtl aus Superhelden Superhelden/Horror/Mystery machen. Und bei GN Vertigo zuteilen (Clowes ist ja da soweiso schon dabei). Auch das Thema Funny kann übergreifend sein. Generell wird es nie eine vollkommen stimmige Aufteilung geben, man kann sich nur annähern.

    Die meisten Kunden unterscheiden aber halt schon GN's von Alben. Die meisten Segmente scheinen mir immer wieder unterschiedliche Höhen- und Tiefenphasen zu haben. Was eben neu am Markt ist (und aber auch neue Kundenschichten erschliesst) ist der Kunstbegriff GN.
    Von 100.000 Kunden kann man (die Kioskschiene ausgnommen) imho nur dann träumen, wenn dieses GN Thema im Buchhandel entsprechend gepusht wird und man Glück hat (siehe Watchmen in den USA). Ansonsten werden wir uns wohl maximal im niedrigen 5-stelligen Bereich bewegen.

  16. #16
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    Zitat Zitat von idur14 Beitrag anzeigen
    . Evtl aus Superhelden Superhelden/Horror/Mystery machen.
    Nicht jeder der auf "30 Days of Night" steht, liest Superman !

    Das Problem ist die Trennschärfe zwischen z.B. GN und Album und FB.
    Habe es hier im Forum immer so wahrgenommen, dass es eine FB-Fraktion gibt, die z.T. auch Donjon zu den FB bzw. den Alben zählt.

    Local von Brian Wood ist sowohl für die Indie-Leser als auch die GN-Leser interessant.

    Nur: wenn man schon kategorisiert (und das wird es immer) - dann kann die Schwierigkeit es in dem einen oder anderen Fall nicht trennscharf hinzubekommen - nicht dazu führen alles an Kategorien in Frage zu stellen.
    ... ich bin dann mal weg.

  17. #17
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    Zitat Zitat von hipgnosis Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir z.b. das hochgelobte Programm (ist nicht despektierlich gemeint!) von Reprodukt so anschaue, sehe ich dort einen sehr hohen Anteil an frankobelgischer Comickunst.
    Stimmt - habe ich auch nicht in Frage gestellt, sondern habe Reprodukt als Gewinner dargestellt. Deren Programm besteht nicht nur aus "schlecht gezeichneten" GN, sondern aus ... (ich war zwei Jahre Abonnent - ich kenne deren Programm) ... so ziemlich allem, aus (Super)Helden; und das auch nur deshalb nicht weil "Engelmann" bei Carlsen erschien

    Aber um noch mal auf die Ausgangsfrage hinzuweisen:

    Zitat Zitat von Theodor Pussel Beitrag anzeigen
    Aber ist sonst niemand der Meinung,das sich der Markt wieder einmal überhitzen könnte und dann zusammenbricht?
    ... ich bin dann mal weg.

  18. #18
    Mitglied Avatar von idur14
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    Stimmt, ich les auch nicht 30 Days. Vielleicht wäre es einfacher eine Anzahl an Kategorien festzulegen und dann einzuordnen. Wie mans macht wird es aber immer Gegenargumente geben

    Was die Überhitzung angeht so finde ich, dass zu viele Titel erscheinen. Das muss erstmal noch nicht schlecht sein. Es erscheint halt auch sehr viel Mittelmaß. Aktuell führt das dazu, dass sich die kunden nicht alles kaufen können(aber auch auswählen könen) und dass viele Läden das alles gar nicht mehr aufnehmen können. Für Verlage werden sich die Folgen wohl erst zeigen.

  19. #19
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    Nur weil sich die Mehrheit nicht mehr "alles" kaufen kann, ist der Markt noch lang nicht überhitzt.
    Im Filmbereich kommt so ziemlich alles raus und ziemlich viel Schrott obendrein, da spricht auch niemand von überhitzen. Nicht immer alles im Comicsektor dramatisieren. 80% der Verlage und Ihre Macher leben so oder so nicht alleine vom Comicverlegen. Und die ganz Grossen haben Ihre Dauerbestseller!

    Ich finde es auch sehr gut das unsere deutschen Verlage eine Auswahl aller im Ausland erscheinender Comics treffen können und nicht alles bei uns erscheint.
    Ist einfach auch sehr viel Schrott dabei, der da aller Ortens erscheint...

  20. #20
    Mitglied Avatar von Theodor Pussel
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    Es wäre ja schön,wenn uns nicht wieder ein Crash wie Anfang der 1990 passieren würde.Es ist im Moment ein Traum für Comicfans,denn so gute und soviel Auswahl wie jetzt hatten wir noch nie.Die Qualität überwiegt meiner Meinung nach.Es kommt immer weniger Schrömmel auf den Markt.Deshalb hoffe ich,das es noch lange so bleibt,damit wir unser schönes Hobby weiter
    so ausleben können,wie im Moment.

  21. #21
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    Zitat Zitat von jellyman71 Beitrag anzeigen
    Ist einfach auch sehr viel Schrott dabei, der da aller Ortens erscheint...
    ... und viel Gutes was auf unserem Markt keine Chance hat.
    ... ich bin dann mal weg.

  22. #22
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    Zitat Zitat von Schninkel Beitrag anzeigen
    ... und viel Gutes was auf unserem Markt keine Chance hat.
    das wahrscheinlich leider auch...wäre auch mal eine Liste wert. Die Kundenwünsche bei Splitter reichen da nicht aus.
    Mach doch mal ein Anfang Schninkel
    Ich konnte dank Bart clinton´s Tip den wahnsinns, wunderschönen Comic
    "Tale of Sand" von Jim Henson kennenlernen

  23. #23
    Mitglied Avatar von idur14
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    Vieles hängt natürlich an den persönlichen Vorlieben, für mich gilt da:

    1)BEi Mangas finde ich vermehrte Veröffentlichung von Titel ab 16/18 gut (Stichwort Buddha, Pluto, TAniguchi etc)

    2)BEi Superhelden hat derzeit DC einen leichten Hype (verkaufstechnisch), Marvel liefert dafür viel Schrott

    3)BEI GN'S gibts inzwischen auch einiges, das nicht so sein müsste und das Thema schlecht darstellt

    4)BEi Alben gibt für mich etwas zu viel FAntasy und einen etwas zu starken Drang zu GA's

  24. #24
    Cubist Avatar von Dave Deschain
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    Der US-Markt an sich hat eine Eigentümlichkeit, die man bedenken könnte: durch die Existenz des Previews kann ein Konsument monatlich den gesamten US-Markt überblicken. Auf diese Weise rücken unterschiedliche Genres (Superman, 30 days, wie genannt, aber auch völlig andere Titel) viel näher zusammen und ich glaube, dass der Leser grundsätzlich eher durch den Geldbeutel als durch zu engen Geschmack auf ein Genre begrenzt wird. Da doch einige Leser den Blick auf US-Sachen nicht scheuen, entsteht für US-Sachen ein besserer Überblick auf die gesamte Palette, den man nicht für den europäischen Markt hat. Mir zum Beispiel sind die Angebote mehrerer hier im Forum vertretener Verlage gar nicht bekannt. Das ist durchaus meine Trägheit, ja. Ich klicke manchmal ein mir bislang fremdes Forum an, verstehe dann bei den Threadtiteln nur Bahnhof und müsste mich weiter zur Verlagsseite klicken, um den Überblick zu kriegen und das tue ich nicht. Auf diese Weise habe ich den mir näher liegenden FB-Markt gar nicht im Blick, während ich auf dem US-Markt bestens informiert bin und dort auch eine viel größere Genre-Bandbreite beziehe. Und so gäbe es doch Gründe, den US-Markt zu einem Punkt zusammenzufassen.
    Eine Ära geht zu Ende! Noch 22 Wochen im Exil!

    Möge der hellste Stern nur für dich leuchten und der Wind die schönste Melodie summen. Wir sehen uns, wenn er Sand über die Spuren vergangener Tragödien geweht hat und das Lachen zukünftiger Feiern in nächster Nähe erklingt. (Oder schon früher)

  25. #25
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    Zitat Zitat von idur14 Beitrag anzeigen

    2)BEi Superhelden hat derzeit DC einen leichten Hype (verkaufstechnisch),
    Nicht nur - auch qualitativ: lies mal das Doppel Animal Man (von Jeff Lemire !!!) und Swamp Thing -
    ... ich bin dann mal weg.

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