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Thema: Erscheinungsweise

  1. #1
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    Erscheinungsweise

    Ich habe eine Frage zur Erscheinungsweise der Digedags-Mosaiks im Laufe der Jahrzehnte. Die derzeitigen Abrafaxe-Mosaiks sind ja in der Regel am letzten Mittwoch des Vormonats im Handel erhältlich. Abonnenten haben es meist am Freitag vor diesem Mittwoch im Kasten. Wie war das bei den Digedag-Heften? Ich kann mich noch erinnern, dass in den 1970er Jahren die Hefte häufig eher am Kiosk waren als im Briefkasten. Ich weiß allerdings nicht, ob es da eine (zumindest angestrebte) Regelmäßigkeit gab, wie es sie heute gibt. Weiß jemand Näheres?

  2. #2
    Mitglied Avatar von Möhrenfelder
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    Ich war zu DDR-Zeiten nie im Besitz eines richtigen Abos, hatte allerdings einen Zeitungs- und Buchhändler, der mein Heft zurücklegte. Ich erinnere mich, dass man zum Zeitpunkt des möglichen Erscheinens - in den 60er und 70er Jahren war es zumindest so - tagelang immer wieder geschaut und nachgefragt hat. Einen Termin, mit dem man wirklich rechnen konnte, kann ich nicht erinnern.
    "Im Grunde genommen wollen die Leute, dass es morgen nicht schlimmer wird als heute" Lord Vetinari, Patrizier von Ankh-Morpork

  3. #3
    Mitglied Avatar von MausR
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    Hatte leider kein Mosaik-Abo, kann aber bestätigen, dass ff dabei und für dich eher am kiosk waren als im abo.

  4. #4
    Mitglied Avatar von CHOUETTE
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    Selbiges war beim MOSAIK sogar noch zur Eldorado-Serie sehr häufig der Fall.

  5. #5
    Mitglied Avatar von Pegasau
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    Früher kam das MOSAIK eines Monats erst am Ende desselben, nicht wie heute am Ende des Vorläufermonats. Oft kam es sogar erst am Beginn des Folgemonats, denn einen exakten Termin wie heute hat es scheinbar nicht gegeben. So konnte es sein, dass das April-Heft erst Anfang Mai kam. Und an den Kiosken lag das Heft IMMER eher als in den Briefkästen der Abonnenten.
    Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

  6. #6
    Mitglied Avatar von Sinus_Cosinus
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    Deine Schilderungen decken sich mit meinen wagen Erinnerungen. Meist kam das Mosaik nicht zum erwarteten Ausgabetag Ende des Monats und jedesmal hatte man Angst, dass man die wenigen Stunden, an denen es am Kiosk erhältlich war, verpaßt hatte.

  7. #7
    Junior Mitglied
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    Zitat von Pegasau:
    Früher kam das MOSAIK eines Monats erst am Ende desselben, nicht wie heute am Ende des Vorläufermonats. Oft kam es sogar erst am Beginn des Folgemonats, denn einen exakten Termin wie heute hat es scheinbar nicht gegeben. So konnte es sein, dass das April-Heft erst Anfang Mai kam. Und an den Kiosken lag das Heft IMMER eher als in den Briefkästen der Abonnenten.
    In diesem Sinne erinnere ich mich ebenfalls. Ich (Jg. 1956) bekam das Mosaik zuerst von meinem Vater vom Kiosk mitgebacht, und zwar regelmäßig ab Januar 1963 (Heft 74) bis Dezember 1967 (Heft 133), danach (1968 - 75) kam das Heft per Abo mit der Post. Nach dem Wechsel vom Kiosk- zum Abobezieher war ich regelmäßig sauer, dass das Heft erst 1-3 Tage später im Kasten lag , als ich es hin und wieder bereits am Kiosk gesehen hatte.
    Da es mir wie vielleicht manchem anderen Mosaikfan so geht, dass ich viele Ereignisse und Situationen aus meiner Kindheit und Jugend über die Assoziation mit Mosaik- Titelbildern aus der Tiefe des Gedächtniskästchens hervorhole, kann ich von einigen Heften noch ziemlich genau sagen, wann sie erschienen.
    Folgende Hefte erhielt ich nach den Weihnachtsfeiertagen und vor Silvester: 109, 133, (beide Kiosk) 145, 181 (beide Abo).
    Das Heft mit der größten Verspätung war die 168 vom Nov. 1970. Dieses lag erst am 24. Dezember im Briefkasten. Auch das darauffolgende Dezemberheft kam erst so etwa nach dem ersten Januardrittel. Keine Ahnung, ob das für die gesamte Auflage galt, oder nur für die Stadt Merseburg oder nur für unseren Postzusteller.

  8. #8
    Mitglied Avatar von Predantus
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    Ende des Monats, bzw. manchmal mauch Anfang des Folgemonats ist auch in meinen Erinnerungen verankert. Ich kann mich noch recht gut an mein erstens Aboheft erinnern, die 194, das völlig unerwartet im Briefkasten lag, denn meine Eltern hatten es mir vorher nicht gesagt, dass ich ab 1973 das Heft im Abo bekommen würde. Es war also eine große Überraschung, die sich eingeprägt hat. So lag es damals dann genau am Tag der Geburtstagsfeier meiner Mutter im Briefkasten. Sie hat zwar bereits am 30. Januar Geburtstag, die Feier in der Familie fand aber erst am darauffolgenden Samstag statt, was laut Kalender dann der 3. Februar war.

    Meist kam das Aboheft ein wenig später als das Kioskheft, aber ich kann mich auch daran erinnern, dass ich es einige Male auch früher hatte als die Klassenkameraden, die kein Abo hatten.

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