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  1. #26
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Das digitale Produkt sehe ich eher als Kino zum Lesen. Da stellt sich nicht die Frage nach dem Lesen in 10 Jahren. Wer das digital gelesene auch in schön zu Hause haben will, kauft dann zusätzlich das Buch/Album.

    Bei Magazinen bin ich eher skeptisch, da der Fortsetzung folgt-Charakter ein Anachronismus ist, der sich digital noch verstärkt, weil das Nachschlagen aufwendiger ist.
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  2. #27
    Schräger Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Und das scheinen bislang viele ähnlich zu sehen:

    "Demnach betrug der Marktanteil von eBooks ...... in Deutschland 2010 nur 0,4%. Für 2011 wird der Marktanteil .... auf 1,4% geschätzt ...."

    (Quelle: http://cme.at/marktanalyse/ebook-und...osen-und-mehr/)
    Ich habe nicht bestritten, dass der Anteil noch gering ist. Aber in zehn Jahren wird das anders aussehen. Als DVDs eingeführt wurden, war deren Anteil gegenüber VHS auch sehr klein...

  3. #28
    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Ich habe nicht bestritten, dass der Anteil noch gering ist. Aber in zehn Jahren wird das anders aussehen. Als DVDs eingeführt wurden, war deren Anteil gegenüber VHS auch sehr klein...
    Ist die Frage in wieweit sich das letztlich durchsetzen wird. Die Laserdisc hatte sich in Deutschland auch nie durchgesetzt, ebenso wie Pay-TV, vielleicht werden die eReader ebenfalls auf dem Müllhaufen der (deutschen) Technikgeschichte landen.

  4. #29
    Schräger Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    Ja Moment, da verwechselst Du aber Äpfel mit Äpfelbäumen. Die Laserdisc war der Vorläufer der DVD, ihrer Zeit nur voraus. Und die DVD hat sich durchgesetzt.

    Wenn Du die Frage stellst, ob sich der Kindle gegenüber dem iPad als eReader durchsetzt und ob da nicht eines davon auf dem Müllhaufen der Technikgeschichte landen würde, dann wäre das Ok. So ist es schlicht und ergreifend der falsche Vergleich. Elektronisches Lesen an sich wird sich durchsetzen. Gedruckte Bücher (Romane meine ich damit vor allem) werden mittelfristig dort landen, wo Vinylplatten schon lange sind: In einer Nische. Sie werden überleben, aber die heutige Generation junger Menschen wird wechseln auf die eReader.

  5. #30
    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Elektronisches Lesen an sich wird sich durchsetzen. Gedruckte Bücher (Romane meine ich damit vor allem) werden mittelfristig dort landen, wo Vinylplatten schon lange sind: In einer Nische. Sie werden überleben, aber die heutige Generation junger Menschen wird wechseln auf die eReader.
    Da bin ich mir eben nicht so sicher. Elektronisches Lesen wird meiner Ansicht nach der gleiche Fehlschlag wie der (legale) Download von Musik. Die eigentliche (kreative) Leistung wird entwertet, weil die Ware jederzeit und überall kostenlos (illegal) zur Verfügung steht.

    Und der Mehrwert, den ein Buch bietet, der wird eben (für die Verlage) auch verloren sein.

    Man sieht dieses Problem ja auch schon bei der sogenannte Qualitätspresse. Was Spiegel Online und Co. auf ihren Online Portalen so bieten spottet jeder Beschreibung, da das Geld fehlt, einen unabhängigen und guten Journalismus zu bezahlen, da eben alles kostenlos ist.

    Ob das nun so erstrebenswert ist, wage ich ebenso zu bezweifeln, wie die Frage ob eine Mehrheit der Bevölkerung langfristig daran interessiert ist. Zumindest wenn sie dafür zahlen soll.

    Und am Ende: Ich kenne viele Leute im Alter zwischen 14-20 Jahren die regelmässig lesen. Niemand davon hat einen eReader und niemand will (zumindest im Moment) einen solchen, dass Ganze gilt als Technik-Spielerei für Freaks. Ob sich diese Technik also durchsetzt wird dann wohl erst die Zukunft zeigen.

  6. #31
    Schräger Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Da bin ich mir eben nicht so sicher. Elektronisches Lesen wird meiner Ansicht nach der gleiche Fehlschlag wie der (legale) Download von Musik.
    Zunächst einmal sagt dieser Report:

    http://www.ifpi.com/content/library/DMR2011.pdf

    dass Musikdownloads 2010 satte 29 % am Gesamtumsatz der Musikindustrie ausmachten. Ein weiterer Anstieg in 2011 dürfte sehr wahrscheinlich sein, da der Anstieg von 2009 auf 2010 bei 6 % lag. Wir sprechen hier von einem Drittel aller Musikumsätze. Das kann man nicht als Fehlschlag bezeichnen.

    Natürlich haben die illegalen Downloads einen deftigen Anteil an den Problemen der Musikindustrie. Das kann man hier sehr schön nachlesen:

    http://www.musikindustrie.de/musikkopien0/

    Aber ich empfehle mal auch die Lektüre dieser Meldungen:
    http://www.musikindustrie.de/politik...ter-gestiegen/
    http://www.musikindustrie.de/politik...ads-gestiegen/

    Aber man muss auch mal deutlich dazu sagen: Dass es soweit gekommen ist, dass die illegalen Downloads ein Problem darstellen, ist aus meiner Sicht die Schuld der Labels, die erst durch Apple noch einigermaßen gerettet worden sind.

    Aber zurück zu Deiner Argumentation. Du sagst aus, dass elektronisches Lesen (demnach sowohl das legale, wie auch das illegale) mit den legalen Downloads von Musik gleichzusetzen ist. Hier vergleichst Du Äpfel mit Orangen. Wenn überhaupt solltest Du eher sowohl den legalen (der ein Drittel des Umsatzes ausmacht), als auch den illegalen Gebrauch von Musik mit beiden Formen des elektronischen Lesens vergleichen. Und da scheint es ja einen recht eindeutigen Trend zu geben. Es wird sehr viel digitale Musik konsumiert. Und wenn man das miteinander vergleicht, wird sich das digitale Lesen nach und nach genauso wie der digitale Musikgenuss durchsetzen.
    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Die eigentliche (kreative) Leistung wird entwertet, weil die Ware jederzeit und überall kostenlos (illegal) zur Verfügung steht.
    Das ist in der Tat ein Problem, dem sich die Industrie stellen muss. Und das geht meiner Meinung nach nur, wenn man entsprechende Angebote schafft. Aber es ist kein Beweis für Deine These, dass sich digitale Bücher nicht durchsetzen werden
    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Und der Mehrwert, den ein Buch bietet, der wird eben (für die Verlage) auch verloren sein.
    Welchen Mehrwert bietet denn das Buch? Das haptische Erlebnis? Oder meinst Du eher, dass man danach etwas im Regal stehen hat?

    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Man sieht dieses Problem ja auch schon bei der sogenannte Qualitätspresse. Was Spiegel Online und Co. auf ihren Online Portalen so bieten spottet jeder Beschreibung, da das Geld fehlt, einen unabhängigen und guten Journalismus zu bezahlen, da eben alles kostenlos ist.
    Also Moment, das geht mir hier gerade zu wild durcheinander, weil Du von Büchern zu journalistischen Titeln springst. Das lässt sich auch nicht wirklich miteinander vergleichen.

    Es ist sicher richtig, dass die Qualität des Journalismus immer mehr nachgelassen hat. Aber man kann da nicht als alleinigen Schuldigen das Internet definieren. Die Schuld liegt doch eindeutig bei den Verlagen, die sich darauf eingelassen haben mit kostenlosen Angeboten online zu gehen. Dass es scheinbar auch anders geht, zeigen die derzeitigen Experimente von Murdoch, dessen Bezahlangebote eben doch angenommen werden.

    Richtiger Journalismus kann mit den viel schnelleren nichtprofessionellen Angeboten meiner Meinung nur konkurrieren, in dem er nicht jeder Sensation hinterher hechelt, sondern fundiert und gut recherchiert die Nachrichten einordnet. Das fehlt in der Tat in der heutigen Medienlandschaft. Hauptsache immer ganz schnell online sein mit dem Bericht und ihn dadurch zur Massenware verkommen lassen.

    Hat aber mit dem Thema der eReader nichts zu tun ;-)

    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Ob das nun so erstrebenswert ist, wage ich ebenso zu bezweifeln, wie die Frage ob eine Mehrheit der Bevölkerung langfristig daran interessiert ist. Zumindest wenn sie dafür zahlen soll.
    Also noch einmal zur Verdeutlichung: Du sagst, dass die eReader nicht funktionieren können, weil die Leute ohnehin alles kostenlos bekommen können. Wenn das so stimmt: Wie können dann langfristig die gedruckten Werke noch überleben? Die muss man ja auch bezahlen. Weißt Du, Deine Argumentation ist da einfach nicht schlüssig.

    Ich denke, dass man es nicht verhindern kann, dass es illegale Downloads gibt. Aber man kann versuchen mit legalen Möglichkeiten einen Kontrapunkt zu setzen. Dass das funktioniert und die Verluste begrenzt, sieht man an der Musikindustrie. Es wird nicht vor Verlusten schützen, das muss klar sein.

    Aber dennoch kann man aus all dem, was Du geschrieben hast, keine Argumente ableiten, die gegen die stärkere Verbreitung von eReadern und eBooks sprechen.

    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Und am Ende: Ich kenne viele Leute im Alter zwischen 14-20 Jahren die regelmässig lesen. Niemand davon hat einen eReader und niemand will (zumindest im Moment) einen solchen, dass Ganze gilt als Technik-Spielerei für Freaks. Ob sich diese Technik also durchsetzt wird dann wohl erst die Zukunft zeigen.
    Ich kenne auch viele Leute. Aber ich basiere meine These auf soliden Fakten. Du widersprichst der These mit einem Bauchgefühl ;-)

  7. #32
    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Welchen Mehrwert bietet denn das Buch? Das haptische Erlebnis? Oder meinst Du eher, dass man danach etwas im Regal stehen hat?
    Ich dachte da eher an den finanziellen Mehrwert für die Verlage, im Vergleich zum (illegalen) kostenlosen Download im Internet. -> Für mich persönlich hätte es jedoch durchaus die, von dir genannten Mehrwerte.

    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Also Moment, das geht mir hier gerade zu wild durcheinander, weil Du von Büchern zu journalistischen Titeln springst. Das lässt sich auch nicht wirklich miteinander vergleichen.
    Doch lässt es sich. Die Qualität wird auch im Buchhandel massiv nachlassen, da die Verlage nur noch die Top-Mainstream-Titel promoten werden. Das ist ähnlich wie in der Musikbranche (wo nur das schnelle Geld mit dem neusten Superstar gesucht wird, da jede Investition in die Subkultur, mangels Geld gescheut wird. -> Deshalb gibt es ja seit Jahren schon keine neuen Impulse in der Musik mehr) oder eben im Journalismus (der nur noch auf der Suche nach dem neuste Hype ist. -> Es zählt nur noch die Geschwindigkeit (und so werden auch falsche Nachrichten (wie z.b. der angebliche iranische Plan für einen Vergeltungsanschlag oder ähnliches) in Windeseile verbreitet), der Inhalt ist verflacht.

    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Es ist sicher richtig, dass die Qualität des Journalismus immer mehr nachgelassen hat. Aber man kann da nicht als alleinigen Schuldigen das Internet definieren. Die Schuld liegt doch eindeutig bei den Verlagen, die sich darauf eingelassen haben mit kostenlosen Angeboten online zu gehen. Dass es scheinbar auch anders geht, zeigen die derzeitigen Experimente von Murdoch, dessen Bezahlangebote eben doch angenommen werden.
    Hier vergleichst du jetzt "Äpfel mit Orangen". Denn Murdoch hat diese Angebote mit englischen Sprachraum avisiert und dort funktioniert auch Pay-TV. Wenn ich mir die neoliberal geprägten Dummheiten und Stammtisch-Hetztiraden der grossen (werbefinzanzierten) Onlineportale so durchlese, so würde ich dafür sicher kein Geld bezahlen. Zumal es im Internet jede Menge anderer Informationsmöglichkeiten gibt. Man muss nur wissen wo ....

    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Also noch einmal zur Verdeutlichung: Du sagst, dass die eReader nicht funktionieren können, weil die Leute ohnehin alles kostenlos bekommen können. Wenn das so stimmt: Wie können dann langfristig die gedruckten Werke noch überleben? Die muss man ja auch bezahlen. Weißt Du, Deine Argumentation ist da einfach nicht schlüssig.
    Ich sage: Die eReader werden für die Verlage nicht funktionieren. Eben wie das schon bei den Zeitungsverlagen nicht funktioniert hat.
    Ob sich die eReader durchsetzen und verbreiten werden? Keine Ahnung. *kristallkugelbefrage* Wenn sie sich durchsetzen wird das nur die Verlagslandschaft, so fürchte ich, wie in anderen Bereichen der digitalen Veränderungen, in einer Form verändern, die ich mir kaum vorstellen mag. Ein Buchlandschaft (fast nur noch) auf RTL-Niveau fände ich schrecklich.

    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Ich denke, dass man es nicht verhindern kann, dass es illegale Downloads gibt. Aber man kann versuchen mit legalen Möglichkeiten einen Kontrapunkt zu setzen.
    Wie sollen die Aussehen? Welchen Mehrwert sollte ein legaler gegenüber einem illegalen Download denn bieten?

    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Ich kenne auch viele Leute. Aber ich basiere meine These auf soliden Fakten. Du widersprichst der These mit einem Bauchgefühl ;-)
    Nein. Kein Bauchgefühl. Nur Beobachtung in meinem Umkreis (gestützt durch die bislang mauen Verbreitungszahlen von eReadern).

  8. #33
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    Ich denke nicht, dasss sich e-books durchsetzen werden. Aus mehreren Gründen.
    Aber zunächst nochmal kurz ein Wort zu dem Vergleich mit der Musik.
    Musikdownloads sind etwas gänzlich anderes als e-books.
    Musik wird nebenbei als Wegwerfprodukt konsumiert, ich muss dafür nichts tun, ich muss mich nicht damit auseinandersetzen und vor allem muss ich mich nicht darauf konzentrieren. Ist also von seiner Struktur her, etwas gänzlich anderes als ein Buch. Zudem sind die Musikdownloads hauptsächlich im Bereich der Chartsmusik sehr hoch. Da dort suggeriert wird, dass sie ein Wegwerfprodukt ist, das keine lange Haltbarkeit hat. Warum sollte man es also auf einem Tonträger kaufen? Bei Musik von wirklichen Künstlern, die noch für ihre Musik stehen und sie auch als wertig präsentieren, sieht das Ganze schon anders aus. Nicht umsonst gelangen auf einmal Bands in die Charts, wie Schandmaul, Subway to Sally und co., die es früher nicht so leicht geschafft hätten. Sie präsentieren sich und ihr Produkt hochwertig, mit besonderen Editionen und können auf eine größere Fanbasis zurückgreifen. Das zahlt sich aus und sie verkaufen bedeutend mehr Cds als sie es früher gekonnt hätten. Die Menschen möchten halt das Gefühl haben etwas für ihr Geld zu bekommen. Wenn die Musikindustrie wieder begreift, dass man Bands langsam aufbauen und ihnen Zeit zur Entwicklung geben muss und das Stigma des Wegwerfprodukts wieder zurücknimmt, dürften die CD-Verkäufe auch wieder in die Höhe gehen.

    Und genau dieses Gefühl der Wertigkeit gibt es auch bei E-books nicht, wäre aber umso wichtiger. Der Mensch möchte etwas für sein Geld bekommen, und eine digitale Datei ist das nicht unbedingt.
    Zum anderen finde ich es immer faszinierend, dass sofort immer alle sagen. Das ist praktisch, ich habe sowas, also wird es sich durchsetzen. Dabei wird die Natur des Menschen übersehen. Wir sind haptische Wesen, wir erfahren immer mit allen Sinnen. Wenn man ein Buch liest, hat das nicht nur mit dem Inhalt zu tun. Ein Buch strahlt Wärme aus, den Geruch eines neuen Buches, der etwas Besonderes sein kann und vor allem ist es einfach gemütlicher damit in der Ecke zu sitzen.
    Genau diese Sinneseindrücke werden meiner Meinung nach unterschätzt.
    Aus meiner Sicht wird das e-book nur kurzfristig weiter zu legen, weil es eben angeblich der Trend ist, dann wird das richtige Buch aber wieder klar die Oberhand gewinnen. Denn in unserer Gesellschaft wird es immer mehr zunehmen, dass wir den ganzen Tag vor einem Bildschirm sitzen und allem anderem Technikgedöns zu tun haben, so dass man einfach eine Pause davon braucht, um abzuschalten. Und genau da kommt das Buch ins Spiel. Es ist kein Bildschirm, sondern eine Flucht aus diesem Alltag heraus und gerade der Geruch, das Geräusch des Umblättern und das Überall lesen können, aus jedem Blickwinkel oder auch einfach nur aufgeschlagen liegen lassen können und es sofort wieder aufgreifen können, sind dann unschlagbare Argumente. Die langsame Überraschung und Vorfreude auf das Bild auf der nächsten Seite, wird dazu führen, dass das traditionelle Buch weiterhin einen großen Anteil haben wird. Nicht umsonst nimmt der Buchmarkt immer mehr zu. Und gerade Kinder wollen etwas in der Hand halten und werden sich so nicht von Büchern entfremden, wenn sie denn mal lesen.

    Es wurden schon oft genug technische Neuerungen als das NOn-Plus-Ultra dargestellt, besonders von den frühen Nutzern, aber trotzdem sind sie den Bach runtergegangen. Oder erinnert sich heute noch jemand an ZIP-Laufwerke oder Minidisc? Oder auch die 3D-Welle im Kino. In Amerika sind die Zahlen mittlerweile schon wieder rückläufig, obwohl nach Avatar gesagt wurde, es würde sich durchsetzen und schon bald 2D verdrängen.
    Und was die digitale Fotografie angeht. Die nimmt zwar zu, aber gleichzeitig lassen sich immer Menschen ihre Bilder auf Papier ausdrucken oder kaufen sich einen Fotodrucker. Weil eine digitale Datei eben nicht jederzeit in die Hand nehmbar ist.
    Immer Menschen sehnen sich nach einer Pause von der digitalen Welt und das wird eher zu- als abnehmen.

    Alles in allem: Das digitale Buch wird aus meiner Sicht einen kurzen Aufschwung haben und dann wird es nur ein Nischenprodukt für sonst nicht rentabel druckbare Bücher sein. Nebenbei dem unheimlich wichtigen haptischen Erlebnis, sind wir auch Jäger und Sammler und es ist einfach toll, sich sein Buchregal anzusehen, und zu beobachten, wie es wächst. Bei einer digitalen Bibliothek kann ich das nicht.

  9. #34
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    Ach ja, noch was:
    Bei diesen Betrachtungen werden gerne zwei Gruppen vergessen:
    Die der Gelegenheitskäufer und diejenigen, die kaum Geld haben.
    Erstere kauft aufgrund eines visuellen Reizes in einem Laden, der wäre bei digitalen Medien nicht möglich. Außerdem würde es sich für sie einfach nicht lohnen, einen e-book-Reader zu kaufen. Abgesehen davon, wer ein- oder zweimal im Jahr ein Buch kauft, braucht auch einen solchen nicht.

    Letztere können es sich teilweise einfach nicht leisten auf einen Schlag 40 Euro für einen Reader auszugeben plus dann 7 Euro für Bücher, aber 15-30 Euro in zwei Monaten für Bücher sind mitunter schon drin. Rational könnte man sagen, sollen sie halt sparen, aber so läuft es beim Menschen nicht. abgesehen davon, wird dann das Geld eher für anderes ausgegeben, was wichtiger ist und einen Mehrwert hat.

  10. #35
    Moderator Epsilon Forum Avatar von Mark O. Fischer
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    Zitat Zitat von drakir Beitrag anzeigen
    Es ist kein Bildschirm, sondern eine Flucht aus diesem Alltag heraus und gerade der Geruch, das Geräusch des Umblättern und das Überall lesen können, aus jedem Blickwinkel oder auch einfach nur aufgeschlagen liegen lassen können und es sofort wieder aufgreifen können, sind dann unschlagbare Argumente.
    Das Überall lesen können spricht eher für die e-books, mit denen man ganze Bibliotheken mit sich rumschleppen kann.

    Zitat Zitat von drakir Beitrag anzeigen
    Die langsame Überraschung und Vorfreude auf das Bild auf der nächsten Seite, wird dazu führen, dass das traditionelle Buch weiterhin einen großen Anteil haben wird.
    Das Lesen Panel für Panel spricht für das Smartphone, wo man nicht schon die ganze Seite im Blick hat, was die Pointe vorwegnehmen kann.

    Zitat Zitat von drakir Beitrag anzeigen
    Und gerade Kinder wollen etwas in der Hand halten und werden sich so nicht von Büchern entfremden, wenn sie denn mal lesen.
    Die halten ja schon alle Smartphones in der Hand und denen müssen wir was bieten.

    Zitat Zitat von drakir Beitrag anzeigen
    Nebenbei dem unheimlich wichtigen haptischen Erlebnis, sind wir auch Jäger und Sammler und es ist einfach toll, sich sein Buchregal anzusehen, und zu beobachten, wie es wächst. Bei einer digitalen Bibliothek kann ich das nicht.
    bis das Regal voll ist.

    Zitat Zitat von drakir Beitrag anzeigen
    Ach ja, noch was:
    Bei diesen Betrachtungen werden gerne zwei Gruppen vergessen:
    Die der Gelegenheitskäufer und diejenigen, die kaum Geld haben.
    Apps sind günstiger als Bücher/Alben. Zudem hat man den Shop auch gleich mit dabei, muss also für Nachschub gar keinen Laden aufsuchen.
    Geändert von Mark O. Fischer (03.12.2011 um 13:32 Uhr)
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  11. #36
    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Die (die Kinder siehe #33) halten ja schon alle Smartphones in der Hand und denen müssen wir was bieten.
    Das ist ein Missverständnis. Meine drei Nichten (zwischen 14 & 19 Jahre alt) haben alle seit vielen Jahren Smartphones und zwei von ihnen besitzen auch einen eReader. Der liegt in der Ecke und die Regale sind voller gelesener Bücher. Die Smartphones haben sie ständig in der Hand (zum SMSen, Chatten, Filmen & Fotographieren, Surfen usw. aber nicht zum Lesen).
    Wenn man sie fragt warum sie Bücher oder Comics (ein Nichte ist ein grosser Mangafan) nicht auf dem Reader oder Smartphone lesen, dann bekommt man zur Antwort: "Das Buch ist schöner, die Bilder dort sind klarer und eindrucksvoller, das Lesen im Buch ist angenehmer, besonders wenn man schon in der Schule, Ausbildung und im Alltag ständig auf einen Bildschirm schaut".

    Zu Weihnachten haben sich alle drei Bücher gewünscht. Gedruckte ....

    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Apps sind günstiger als Bücher/Alben.
    Bei Amazon, eBay und Co. bekommt man viele Bücher heute schon für einen Euro. Billiger ist nur noch der (illegale) kostenlose Download.

    Zitat Zitat von Mark O. Fischer Beitrag anzeigen
    Zudem hat man den Shop auch gleich mit dabei, muss also für Nachschub gar keinen Laden aufsuchen.
    ... und einen Klick weiter muss man noch nichtmal mehr etwas dafür bezahlen.

  12. #37
    Schräger Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Doch lässt es sich. Die Qualität wird auch im Buchhandel massiv nachlassen, da die Verlage nur noch die Top-Mainstream-Titel promoten werden. Das ist ähnlich wie in der Musikbranche (wo nur das schnelle Geld mit dem neusten Superstar gesucht wird, da jede Investition in die Subkultur, mangels Geld gescheut wird. -> Deshalb gibt es ja seit Jahren schon keine neuen Impulse in der Musik mehr) oder eben im Journalismus (der nur noch auf der Suche nach dem neuste Hype ist. -> Es zählt nur noch die Geschwindigkeit (und so werden auch falsche Nachrichten (wie z.b. der angebliche iranische Plan für einen Vergeltungsanschlag oder ähnliches) in Windeseile verbreitet), der Inhalt ist verflacht.
    Na also ich weiß nicht, das kann ich nich nachvollziehen. Wenn ich mir das breite - wirklich breite - Angebot auf der Buchmesse in Frankfurt ansehe, dann kann ich das nicht nachvollziehen und sehe die Zukunft des Buches nicht so negativ. In der Musikindustrie wiederum hast Du Recht und auch im Journalismus.

    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Hier vergleichst du jetzt "Äpfel mit Orangen". Denn Murdoch hat diese Angebote mit englischen Sprachraum avisiert und dort funktioniert auch Pay-TV. Wenn ich mir die neoliberal geprägten Dummheiten und Stammtisch-Hetztiraden der grossen (werbefinzanzierten) Onlineportale so durchlese, so würde ich dafür sicher kein Geld bezahlen. Zumal es im Internet jede Menge anderer Informationsmöglichkeiten gibt. Man muss nur wissen wo ....
    In den USA funktioniert Pay-TV, weil es kein öffentlich-rechtlich gestütztes Fernsehen gibt. Das ist ein großer Defekt im deutschen Fernsehen. Denn die Gebühren, die einem hier schon abgezockt werden, will man freilich nicht noch einmal für Pay-TV abdrücken.

    Aber ich habe ja eigentlich von bezahlten Nachrichtenjournalen im Internet gesprochen. Und in den USA gibt es sicher auch genügend andere Quellen, bei denen man sich außerhalb des Murdoch-Imperiums informieren kann. Und dennoch funktioniert es.

    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Wie sollen die Aussehen? Welchen Mehrwert sollte ein legaler gegenüber einem illegalen Download denn bieten?
    Nun es gibt in der Zwischenzeit Technologien, mit denen man ein Buch multimedial aufwerten kann. Interviews mit den Autoren, zusätzliche Making Ofs usw. sind da denkbar. Aber es muss auch nicht unbedingt einen Mehrwert geben. Ich kaufe mir eBooks, weil ich sie sehr praktisch finde. Und es geht darum überhaupt ein Angebot zu haben. Denn man muss ja die ködern, die gewillt sind ihre eReader zu füllen. Hat man gar kein Angebot, wird man zwangsläufig zu illegalen Mitteln greifen.


    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Nein. Kein Bauchgefühl. Nur Beobachtung in meinem Umkreis (gestützt durch die bislang mauen Verbreitungszahlen von eReadern).
    Woher hast Du die Zahlen? Kannst Du es belegen? Ich habe hier eine Prognose für eBook-Verkäufe in Deutschland:

    http://de.statista.com/statistik/dat...n-deutschland/

    Und Amazon USA hat schon im Juli 2010 mehr eBooks als Hardcoverbände verkauft:

    http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...707505,00.html

    Es wurden weltweit bis 2010 9,7 Millionen eReader verkauft, die Prognose für 2011 liegt bei 16 Millionen:

    http://cme.at/marktanalyse/ebook-und...osen-und-mehr/

    Der Trend ist doch eindeutig. Deine konkreten Fakten würden mich interessieren, denn Du sagst ja, dass Du Deine Aussagen nicht auf einem Bauchgefühl basierst.

    @drakir: Bei vielen Dingen kann ich Dir zustimmen, aber ich muss auch ein paar Sachen anmerken.

    Zitat Zitat von drakir Beitrag anzeigen
    Ich denke nicht, dasss sich e-books durchsetzen werden. Aus mehreren Gründen.
    Aber zunächst nochmal kurz ein Wort zu dem Vergleich mit der Musik.
    Musikdownloads sind etwas gänzlich anderes als e-books.
    Musik wird nebenbei als Wegwerfprodukt konsumiert, ich muss dafür nichts tun, ich muss mich nicht damit auseinandersetzen und vor allem muss ich mich nicht darauf konzentrieren. Ist also von seiner Struktur her, etwas gänzlich anderes als ein Buch.
    Sorry, ich muss wiedersprechen. Ich lese Bücher ebenfalls als Wegwerfprodukt. Romane wohlgemerkt. Es gibt glaube ich nur einen Roman, den ich noch einmal lesen würde. Der Rest: Einmal gelesen, und dann verschenkt, weggeworfen, was auch immer. Ich habe immer nur Softcover gekauft, da ich nicht einsehe für ein Buch bis zu 40 € zu berappen, wenn es dann doch nach 2 bis 3 Tagen gelesen ist. Und ich bin ein Schnellleser und ich lese gerne unterwegs. Und wie oft habe ich meine Bücher liegen lassen und mich geärgert. Jetzt habe ich die gleichen Bücher auf iPhone und iPad. Vergesse ich das Eine, habe ich das andere dabei, habe die Lesezeichen synchronisiert und befinde mich auf beiden Geräten auf der richtigen Seite. DAS ist Mehrwert, den mir ein echtes Buch nicht bieten kann. Wenn es zu Hause liegt, liegts dort.

    Wie wir in die Hochzeitsreise gefahren sind, habe ich 7 Bücher mitgenommen (hab 5 davon gelesen). Die waren verdammt schwer. Was hätte ich damals darum gebeten ein iPad zu haben.

    Zitat Zitat von drakir Beitrag anzeigen
    Alles in allem: Das digitale Buch wird aus meiner Sicht einen kurzen Aufschwung haben und dann wird es nur ein Nischenprodukt für sonst nicht rentabel druckbare Bücher sein. Nebenbei dem unheimlich wichtigen haptischen Erlebnis, sind wir auch Jäger und Sammler und es ist einfach toll, sich sein Buchregal anzusehen, und zu beobachten, wie es wächst. Bei einer digitalen Bibliothek kann ich das nicht.
    Ich sags Dir ganz ehrlich: Ich habe es immer gehasst die halbe Wohnung mit Regalen bepflastert zu haben. Das war bei meinen Eltern so. Was hab ich mir da immer den Kopf angehauen, wenn ich zum Essen kommen sollte. Grausam. Und jetzt kann ich so viele Bücher haben, wie auf das iPad passen und habe da auch meine Regale und haue mir keine Köpfe mehr ein. Und die Haptik vom iPad finde ich genial

  13. #38
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    du gehst auf Hochzeitsreise und liest Bücher? Gabs anschließend keinen Scheidungstermin?

  14. #39
    Schräger Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    Zitat Zitat von Kaifalke Beitrag anzeigen
    du gehst auf Hochzeitsreise und liest Bücher? Gabs anschließend keinen Scheidungstermin?
    Komisch, den Witz höre ich immer, wenn ich davon erzähle Ich lese SEHR schnell, 500 Seiten in 2 bis 3 Tagen. Und ich habe die Bücher nur in Wartezeiten gelesen (wenn sie mal wieder im Bad war) oder dann am Strand.

  15. #40
    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Na also ich weiß nicht, das kann ich nich nachvollziehen. Wenn ich mir das breite - wirklich breite - Angebot auf der Buchmesse in Frankfurt ansehe, dann kann ich das nicht nachvollziehen und sehe die Zukunft des Buches nicht so negativ. In der Musikindustrie wiederum hast Du Recht und auch im Journalismus.
    Na da hast du doch den Unterschied. Die Musikindustrie und der Journalismus wurden schon in hohem Maße von den digitalen Medien vereinnahmt. Im Buchhandel spielen digitale Medien in Deutschland bislang nur eine geringe Rolle. Deshalb ist das Angebot im Buchhandel eben auch noch sehr breit und erstreckt sich auch in Nischen, während das Angebot in der Musikindustrie und die Qualität des Journalismus bereits verflacht ist und nur (fast) noch dem Mainstream huldigt, da nur noch in diesen Gebieten, mit möglichst geringem Aufwand und absolutem Mainstream Geld zu verdienen ist.

    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Aber ich habe ja eigentlich von bezahlten Nachrichtenjournalen im Internet gesprochen. Und in den USA gibt es sicher auch genügend andere Quellen, bei denen man sich außerhalb des Murdoch-Imperiums informieren kann. Und dennoch funktioniert es.
    Die Leute in den USA haben jedoch auch eine andere Mentalität als die Leute hier. Was in den USA funktioniert muss nicht zwangsläufig auch hier funktionieren. Ich kenne jedenfalls kaum jemanden der bereit wäre, für ein Nachrichtenportal im Internet Geld zu bezahlen.

    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Nun es gibt in der Zwischenzeit Technologien, mit denen man ein Buch multimedial aufwerten kann. Interviews mit den Autoren, zusätzliche Making Ofs usw. sind da denkbar. Aber es muss auch nicht unbedingt einen Mehrwert geben. Ich kaufe mir eBooks, weil ich sie sehr praktisch finde.
    Ich finde eBooks nicht praktisch. Schon alleine die Frage: Was ist mit meinen Büchern, die ich ja bezahlt habe, wenn das Gerät kaputt geht? Warum sollte ich ein teures Gerät kaufen um etwas zu tun, was ich auch ohne dieses Gerät tun könnte? Wie ist das eigentlich mit der Möglichkeit des Weiterverkaufs der eBücher?
    Was die multimediale Aufwertung angeht: Ich möchte Bücher so lesen wie sie sich der Autor gedacht hat. Verschont werden möchte ich von (Werbe)Making-Ofs, Interviews, ganz allgemeiner Werbung ("Das könnte ihnen auch gefallen) und ähnlichem.
    Bücher laufen so Gefahr ein beliebiges Gut zu werden, ohne Anspruch. In der Musik ist das längst passiert.

    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Woher hast Du die Zahlen? Kannst Du es belegen?
    Ich hatte die Zahlen in meinem Posting belegt. Hier nochmal der Link:

    http://cme.at/marktanalyse/ebook-und...osen-und-mehr/

    (Ich sehe gerade: Du hast lustigerweise sogar aus der gleichen Quelle zitiert)

    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Und Amazon USA hat schon im Juli 2010 mehr eBooks als Hardcoverbände verkauft:

    http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...707505,00.html

    Es wurden weltweit bis 2010 9,7 Millionen eReader verkauft, die Prognose für 2011 liegt bei 16 Millionen:
    Amazon vertraue ich nicht mal so weit wie meine Nase reicht. Davon ab: Wenn ein Trend in den USA besteht, dann muss das noch lange nicht bedeutet, dass er in Europa oder auch in Deutschland sich ebenfalls durchsetzt. Immer diese US-Hörigkeit.

    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Sorry, ich muss wiedersprechen. Ich lese Bücher ebenfalls als Wegwerfprodukt. Romane wohlgemerkt. Es gibt glaube ich nur einen Roman, den ich noch einmal lesen würde. Der Rest: Einmal gelesen, und dann verschenkt, weggeworfen, was auch immer. Ich habe immer nur Softcover gekauft, da ich nicht einsehe für ein Buch bis zu 40 € zu berappen, wenn es dann doch nach 2 bis 3 Tagen gelesen ist. .... Ich sags Dir ganz ehrlich: Ich habe es immer gehasst die halbe Wohnung mit Regalen bepflastert zu haben.
    Tja. So ist das halt bei dir. Ich besitze Bücher, die ich im Laufe meines Lebens mehr als 20mal oder noch öfter gelesen habe. Und ich liebe es all die schönen Bücher, Rücken an Rücken, in meinem Bücherregal zu sehen.
    Und noch einen Vorteil haben Bücher im Regal: Man konzentriert sich auf das Wesentliche. So wie ich meinen Fernseher nur anschalte um EINE BESTIMMTE Sendung zu sehen, so lese ich eben auch nur ausgewählte Bücher.
    Ein eReader verleitet dazu, sich Unmengen von Büchern draufzuladen: Gute, schlechte, durchschnittliche - Massenware eben!
    Ich habe das in der Musik erlebt: Als MP3 so langsam en Vogue kamen hatte ich mir die halbe Festplatte damit vollgeladen. Da war Musik dabei, die ich mir niemals als CD gekauft hätte. Es war ja alles so einfach und billig.
    Irgendwann habe ich die MP3 alle von der Festplatte geworfen und mir wieder CDs gekauft. Jetzt höre ich wieder ausgewählt und bewusst. Und bin damit viel Glücklicher als mit den unmengen Songs die ich vorher hatte.

    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Und ich bin ein Schnellleser und ich lese gerne unterwegs. Und wie oft habe ich meine Bücher liegen lassen und mich geärgert. Jetzt habe ich die gleichen Bücher auf iPhone und iPad. Vergesse ich das Eine, habe ich das andere dabei, habe die Lesezeichen synchronisiert und befinde mich auf beiden Geräten auf der richtigen Seite. DAS ist Mehrwert, den mir ein echtes Buch nicht bieten kann. Wenn es zu Hause liegt, liegts dort.
    Da ich nur Zuhause lese (wenn ich unterwegs bin schaue ich mir die Leute an und was sie so tun - das ist tausendmal spannender als jedes Buch) ist das für mich kein Mehrwert.
    Aber: Was machst du mit deinem Mehrwert wenn die Geräte kaputt gehen oder sich der technische Standard ändert? Ich greife dann mal bequem zu meinem Buch ....

    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Wie wir in die Hochzeitsreise gefahren sind, habe ich 7 Bücher mitgenommen (hab 5 davon gelesen). Die waren verdammt schwer. Was hätte ich damals darum gebeten ein iPad zu haben.
    Erhrlich: Wenn ich mit meiner hübschen, intelligenten und spontanen Freundin unterwegs bin, brauche ich niemals Bücher. Egal in welcher Form ....

    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Und die Haptik vom iPad finde ich genial
    ... und ich finde das iPad hat keine erwähnenswerte Haptik. Ein kaltes Stück Technik, erschaffen von einer Ausbeuterfirma, mit einer genialen Marketingabteilung.

  16. #41
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    @Zauberland: Ich denke, dass jeder von uns seine Argumente für und gegen eBooks hat, die einfach aus der unterschiedlichen Wahrnehmung des Mediums kommen. Du bist eher rückwärts gewandt, hoffst im Prinzip darauf, dass der Trend eben nicht zur Wahrheit wird. Bei mir ist es umgekehrt. Der Eine wird den anderen nicht von seiner Position überzeugen können. Wobei die daraus entstandene Diskussion hochinteressant ist. Ich glaube, dass wir uns darauf zumindest einigen können, oder?

    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Die Leute in den USA haben jedoch auch eine andere Mentalität als die Leute hier. Was in den USA funktioniert muss nicht zwangsläufig auch hier funktionieren. Ich kenne jedenfalls kaum jemanden der bereit wäre, für ein Nachrichtenportal im Internet Geld zu bezahlen.
    Dass Du kaum jemanden kennst, muss nicht zwangsläufig heißen, dass es so ist. Die Amerikaner mögen eine andere Mentalität haben, so wie auch die Japaner, die noch technikverrückter sind, eine andere Mentalität als die Amis und wir haben. Aber es gab immer wieder Trends, die sich global bewegt haben. Und ich bin - wie viele Analysten - davon überzeugt, dass dies ein solcher Trend ist. Daher auch meine These. Natürlich lehne ich mich weit aus dem Fenster damit. Aber schau mal: Selbst die altehrwürdige Comixene öffnet sich den eReadern und arbeitet da mit Textunes zusammen. Das ist noch ein Hinweis darauf, dass ich Recht behalten könnte.

    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Ich finde eBooks nicht praktisch. Schon alleine die Frage: Was ist mit meinen Büchern, die ich ja bezahlt habe, wenn das Gerät kaputt geht?
    Nun, die meisten Anbieter, die jetzt auf dem Markt sind, lassen einen erneuten Download zu, da die Bücher nicht ans Gerät, sondern an den Account gebunden sind. Ich kann ja wie gesagt bei Apple die Bücher auf mehrere Geräte laden, kaufe sie aber nur einmal. Das nennt sich bei Apple iCloud.

    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Warum sollte ich ein teures Gerät kaufen um etwas zu tun, was ich auch ohne dieses Gerät tun könnte?
    Im Fall des iPads ist es ein extra Benefit, dass ich damit lesen kann. Ich kann ja auch Tausende an Apps installieren, das Gerät als mobiel Spielstation verwenden. Auf Reisen muss ich nicht mehr die ganzen Gesellschaftsspiele mitschleppen, die wir gerne miteinander spielen. Ich persönlich halte auch nicht viel von den reinen eReadern, da ich mir genau diese Frage auch gestellt habe, als die ersten Geräte heraus kamen.

    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Wie ist das eigentlich mit der Möglichkeit des Weiterverkaufs der eBücher?
    Das ist das einzige wirkliche Manko: Es wird keinen Sammlermarkt und keinen Second Hand-Markt für eBooks mehr geben. Aber ist das wirklich ein Manko? Ich persönlich habe eine kleine Phobie: Ich mag keine Bücher, die schon andere in den Händen hatten. Ist halt wieder ein persönlicher Standpunkt, keine Frage.

  17. #42
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    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Nun, die meisten Anbieter, die jetzt auf dem Markt sind, lassen einen erneuten Download zu, da die Bücher nicht ans Gerät, sondern an den Account gebunden sind. Ich kann ja wie gesagt bei Apple die Bücher auf mehrere Geräte laden, kaufe sie aber nur einmal. Das nennt sich bei Apple iCloud.
    ich weiß jetzt nicht wie es bei I-Phone und I-Pad aussieht, ich probiere gerade ein Lesegerät aus. Dabei habe ich die Bücher alle auf der Festplatte. Wenn das Gerät mal kaputtgehen sollte, sind meine Bücher nicht weg.

  18. #43
    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Du bist eher rückwärts gewandt, hoffst im Prinzip darauf, dass der Trend eben nicht zur Wahrheit wird. Bei mir ist es umgekehrt.
    Moment mal. Ich bin nicht "rückwärts gewandt", sondern lediglich der Ansicht, dass man nicht jede verfügbare Technik unbedingt braucht, nur weil es sie gibt. Oder anders gesagt: Nicht alles was möglich ist, ist auch sinnvoll. Das ist ein großer Unterschied.

    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Wobei die daraus entstandene Diskussion hochinteressant ist. Ich glaube, dass wir uns darauf zumindest einigen können, oder?
    Ja.

    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Und ich bin - wie viele Analysten - davon überzeugt, dass dies ein solcher Trend ist. Daher auch meine These. Natürlich lehne ich mich weit aus dem Fenster damit.
    Viele "Analysten" haben auch geglaubt, dass der Neoliberalismus ein goldenes Zeitalter für die Weltwirtschaft und die Menschen einläutet. Weiter konnten sie kaum danebenliegen.

    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Aber schau mal: Selbst die altehrwürdige Comixene öffnet sich den eReadern und arbeitet da mit Textunes zusammen. Das ist noch ein Hinweis darauf, dass ich Recht behalten könnte.
    Der Name ist ehrwürdig. Aber nach dem Relauch wohl kaum eine besondere Institution mehr. Insofern .... *mitdenschulterzuck*

    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Nun, die meisten Anbieter, die jetzt auf dem Markt sind, lassen einen erneuten Download zu, da die Bücher nicht ans Gerät, sondern an den Account gebunden sind. Ich kann ja wie gesagt bei Apple die Bücher auf mehrere Geräte laden, kaufe sie aber nur einmal. Das nennt sich bei Apple iCloud.
    Tja, und wieder macht man sich ein Stück technikabhängiger und (vor allem) abhängig von den Entscheidungen grosser US-Multis. Im Fall von iCloud denen von Apple, Microsoft und Amazon. Da bleibe ich dann doch lieber ein wenig unabhängiger.
    Ich mag mir gar nicht vorstellen, welche Daten durch die iCloud schon wieder über den Teich wandern und was sich damit alles anstellen liesse. Und damit meine ich jetzt noch nichtmal irgendwelche Verschwörungstheorien, sondern befürchte eher eine weitere Welle von zusätzlicher, massgeschneiderter Werbung, an denen diese (nennen wir sie mal zwielichtigen) Firmen verdienen.

  19. #44
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    Zitat Zitat von Zauberland Beitrag anzeigen
    Ich würde niemals Geld für ein digitales Produkt ausgeben. Einfach weil man nahezu alles, mit ein wenig Suche, auch kostenlos im Netz findet. Und genau hier ist der Pferdefuss der schönen digitalen Welt. Warum soll ich für etwas Geld ausgeben, wenn ich die Leistung kostenlos gewohnt bin?
    Vielleicht weil du ein netter Mensch bist, der von sich aus bereit ist für Dinge, die er haben will, zu zahlen? Vielleicht weil du lieber legal als illegal handelst? Vielleicht beides?

    Ich finde deine Fragestellung schon bizarr. Du rechtfertigst illegales Verhalten damit, dass es machbar ist, und lehnst legales Verhalten damit ab, dass du ja durch illegales Handeln dasselbe Ziel erreichst?

    Zitat Zitat von drakir Beitrag anzeigen

    Und genau dieses Gefühl der Wertigkeit gibt es auch bei E-books nicht, wäre aber umso wichtiger. Der Mensch möchte etwas für sein Geld bekommen, und eine digitale Datei ist das nicht unbedingt.
    Warst du jemals bei einem Mangafan daheim und hast einen Blick auf seine Festplatte geworfen?

    Man soll nicht immer von sich auf andere schliessen. Wenn du "der Mensch" sagst, meinst du dich und Leute, die ähnlich wie du denken. Aber das sind nicht alle Menschen und shcon gar nicht "der Mensch".
    Geändert von Bernd Glasstetter (08.12.2011 um 19:15 Uhr) Grund: Beiträge zusammengeführt

  20. #45
    Zitat Zitat von L.N. Muhr Beitrag anzeigen
    Vielleicht weil du ein netter Mensch bist, der von sich aus bereit ist für Dinge, die er haben will, zu zahlen? Vielleicht weil du lieber legal als illegal handelst? Vielleicht beides?
    Wenn du nicht nur ein Zitat herausgerissen, sondern auch den Rest meiner Postings in diesem Thread dir durchgelesen hättest, so wäre dir sicher aufgefallen, dass ich keineswegs "illegal" handele und natürlich auch bezahle "für Dinge die ich haben will".
    Mein zitiertes Posting drückte lediglich aus, dass ich nicht bereit bin Geld für etwas in digitaler Form angebotenes auszugeben, da ich, durch die lange "kostenlos" Verfügbarkeitserfahrung im Net, einem solchen Produkt keinen wirklichen Wert zumessen würde. Was nicht heisst das ich mir das Produkt illegal im Net besorge, sondern das ich es mir lieber Offline (gedruckt) kaufe, da dieses für mich einen Wert darstellt.

    Zitat Zitat von L.N. Muhr Beitrag anzeigen
    Ich finde deine Fragestellung schon bizarr. Du rechtfertigst illegales Verhalten damit, dass es machbar ist, und lehnst legales Verhalten damit ab, dass du ja durch illegales Handeln dasselbe Ziel erreichst?
    Nein. Ich rechtfertige kein illegales Handeln, sondern ich sage nur das Scheitern "eines eReader/iPad Comic Konzeptes" voraus, da das "illegale" Downloaden im Net einfach Usus ist und der Wert eines solchen Produktes damit allgeimein eher gering geschätzt wird.

    Zitat Zitat von L.N. Muhr Beitrag anzeigen
    Warst du jemals bei einem Mangafan daheim und hast einen Blick auf seine Festplatte geworfen?

    ..... Wenn du "der Mensch" sagst, meinst du dich und Leute, die ähnlich wie du denken. Aber das sind nicht alle Menschen und shcon gar nicht "der Mensch".
    Aber alle Mangafans haben unzähliges eComics auf der Festplatte???? Irgendwie machst du hier das Gleiche, was du an Drakir kritisiert.

  21. #46
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    Nicht "alle", aber darum geht es hier auch nicht. Nur so viele, dass ich mit Fug und Recht behaupten kann: das Lesen von Comics am Monitor ist schlicht für sehr sehr viele Menschen absolut normal.

    Dein Argument mit der Gratis-Mentalität verstehe ich nach deinen Einwänden nicht. Grade im Comicbereich gibt es in der Regel nur zwei Optionen: bezahlt legal und gratis illegal. Wenn du also auf eine Gratis-Version verweist, kannst du damit nur die illegale meinen. Was wiederum zu meinem Argument zurückführt, weshalb du für digitale Comics bezahlen solltest: aus Eigeninteresse, um legal zu bleiben. Und vielleicht auch nur, weil du ein netter Mensch bist, der Leuten, deren Arbeit er schätzt, gern auch sein Geld gibt. Würdest du - und nach deinen Motiven hast du ja gefragt - für dich das wirklich abstreiten?

    Aber das scheint in der Debatte keine Rolle zu spielen. Der Ist-Zustand wird zugunsten von Prophezeiungen aufgegeben.

  22. #47
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    Zitat Zitat von L.N. Muhr Beitrag anzeigen
    Grade im Comicbereich gibt es in der Regel nur zwei Optionen: bezahlt legal und gratis illegal. Wenn du also auf eine Gratis-Version verweist, kannst du damit nur die illegale meinen.
    http://www.mycomics.de/
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    www.epsilongrafix.de

    Aufgeben ist keine Option. (Supergirl)

  23. #48
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    Da stehen alle deine Alben legal und vollständig online?

    Du weisst genau, was ich meinte.

  24. #49
    Zitat Zitat von L.N. Muhr Beitrag anzeigen
    Und vielleicht auch nur, weil du ein netter Mensch bist, der Leuten, deren Arbeit er schätzt, gern auch sein Geld gibt. Würdest du - und nach deinen Motiven hast du ja gefragt - für dich das wirklich abstreiten?
    Nein. Aber du verstehst offensichtlich meine Argumentation nicht. Ich würde mir den Comic gedruckt besorgen, da eine Online-Datei mit dem Comic für mich keinen WERT darstellt. Eine solche Datei ist weder veräusserbar, noch geht sie WIRKLICH in meinen Besitz über, da ihr Abruf von technischen Hilfsmitteln abhängt. Ändert sich das System oder ist mein technisches Hilfsmittel defekt, ist auch die Datei nicht mehr verfügbar.

    Für so etwas würde ich niemals Geld ausgeben. Ist der Comic nicht in gedruckter Form oder als kostenloser (legaler) Download verfügbar würde ich ihn mir, im wahrsten Sinne des Wortes, sparen ....

  25. #50
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    Aber das hat dann nichts mehr mit der kostenfreien Verfügbarkeit des Comics im Netz zu tun. Deine Aussage "wozu bezahlen, ich kriegs ja auch gratis im Netz" hat keinen Zusammenhang zu deinem "print or die"-Thema, das du jetzt anschlägst.

    Und nur weil's für dich keinen Wert darstellt, ist das halt noch kein objektiver Fakt. Gibt ja Leute, die sich Digitalcomics kaufen. Für die hat das ja demnach einen Wert. Mit Wert zu argumenentieren, ist halt letztlich kein Argument, das in dieser Debatte irgendwen einen Schritt vorwärts bringt.

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