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  1. #1
    Schräger Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    These: In 10 Jahren gibt es keine gedruckten Comicmagazine mehr

    Ich gebe gerne zu, dass ich zu den Early Adoptern gehöre. Ich liebe Technik, ich hätte immer gerne die neueste Technik - wenn ich sie mir immer leisten könnte - und ich gehe gerne neue Wege. Das sieht man auch an meinem bisherigen Lebensweg in Sachen Comics. Es gäbe sonst vielleicht nicht das Comicforum. Splashcomics hat als erste Comicwebsite in Deutschland eine mobile Site für Smartphones mit Touchscreen zu bieten.

    Den ganzen Artikel könnt Ihr hier lesen:

    http://www.splashcomics.de/php/artik...cmagazine_mehr

    Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion.

  2. #2
    Moderator Avatar von LeGuy
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    Bei der Grundthese würde ich dir vielleicht sogar recht geben. Aber die Argumentation finde ich eher unglücklich. Und eigentlich beginnt das Problem schon vorher, weil du an keiner Stelle erklärst, was du eigentlich mit "Comicmagazin" meinst. Die Sprechblase? Die Micky Maus? Alle beide? Für eine Diskussion halte ich es nicht sehr sinnvoll, hier alles in einen Topf zu werfen.

    Je nachdem, wie man "Comicmagazin" definiert, erübrigt sich die Diskussion evtl. ohnehin, weil es bei uns nur eine kleine Handvoll davon gibt, jede mit ihren ganz persönlichen Eigenheiten.

    Zu den einzelnen Punkten:
    Der allgemeine Trend im Buch- und Magazinmarkt geht in diese Richtung
    Stimmt, aber noch weiß niemand, inwieweit sich das für die Verlage rechnet. Mittlerweile wird viel ausprobiert, es gibt x verschiedene Plattformen und Formate. Ein eindeutiger Weg, der für Produzenten und Konsumenten attraktiv und sinnvoll ist, hat sich noch nicht etabliert. Seit dieser Woche deutet allerdings einiges darauf hin, dass Amazon genau dies werden könnte.

    Neue Leser braucht das Land
    Ja, aber dafür sind doch in allererster Linie die Inhalte entscheidend und nicht das Trägermedium. Und ich denke, minderjährige Leser erreicht man via Kiosk oder Supermarkt erheblich leichter als über irgendeinen AppStore. Da können sie sogar ganz leicht und selbständig ihr Taschengeld ausgeben.

    Geringere Herstellungskosten
    Kommt drauf an. Solange ein Anbieter zweigleisig fährt, also gedruckt und digital, werden die Kosten eher größer als kleiner.

    Grundlegende Änderungen im Umweltbewusstsein
    Äh? Nee, tut mir leid, aber an "eine schrittweise Ächtung gedruckter Erzeugnisse" glaube ich nicht. Da gibt es weitaus gravierendere Probleme, mit denen sich mein innerer Ethikrat tagtäglich auseinandersetzen muss. Papier kommt da irgendwo sehr, sehr weit hinten.

    Es geht eigentlich fast nur bei den Comicmagazinen
    Spätestens hier kann ich der Argumentationskette dann gar nicht mehr folgen. Manga, LTB, Magazine gehen den digitalen Weg, aber Alben nicht ... und was ist dann mit ZACK? Sorry, das ist mir zu durcheinander.

  3. #3
    Moderator Edition Panel Avatar von Jähling
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    Ich kann's gut nachvollziehen und stimme weitgehend mit Bernd überein. Gerade was die Differenzierung zwischen Magazinen und Alben angeht. Das eine wirkt nicht zuletzt über seinen Wert als "physical object", während das andere eher die flüchtige Vermittlung von Inhalten im Vordergrund hat. Das ist die Grenze, an der sich die Unterscheidung aufhängt. Magazine wie ZACK und Comixene bieten die Comics eh nur als Zwischenpräsentation - die endgültige ist dann irgendwann das Album oder welche Form auch immer dann draus wird -, und auch Superheldenhefte sind ja nur noch Provisorien auf dem Weg zum Trade Paperback. Bei den Disney-Angeboten kann ich mir gut vorstellen, dass die Alben (sowieso) und Lustigen Taschenbücher (gerade noch) in der jetzigen Form bestehen bleiben.

    Ob dabei der Umweltgedanke eine direkte Rolle spielt, weiß ich nicht - indirekt vielleicht, spätestens wenn das Papier teurer wird oder was auch immer da auf uns zukommt. Wichtiger finde ich als mittelearly Adopter, dass hier nicht mehr so viel Kram rumliegt. Wenn ich noch nicht absolut sicher bin, ob ich ein Ding behalten will, kaufe ich es mir doch lieber erstmal als Nicht-Ding.

    In englischsprachigen Foren wurde schon vor Jahren diskutiert, dass wohl über kurz oder lang die "floppies" - also die üblichen monatlichen Hefte - mehr oder weniger von digitalen Comics verdrängt und im Druck vor allem die Paperback-Sammlungen bestehen werden, vorausgesetzt, die können ihren Wert als Ding, das man haben will, behaupten. Der Indie-Verlag Slave Labor Graphics ist gerade diesen Weg gegangen und hat den Heftdruck ganz eingestellt. Und die großen - Marvel, DC und Dark Horse - stellen sich immer mehr auf den digitalen Markt ein.

    Ob deshalb in zehn Jahren die Hefte ganz erledigt sind, wird sich zeigen. Gibt ja auch immer wieder Nostalgiewellen, und ich selber arbeite auch gerade wieder im Heftformat, um einfach noch mal rauszuholen, was da rauszuholen ist. Ziemlich wahrscheinlich ist aber eine Umkehrung der jetzigen Gewichtung, dass das Heft die Hauptpublikation ist und das ebook so nebenher läuft.

  4. #4
    Schräger Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    Stimmt, ich hätte genauer definieren sollen, auf welche Magazine ich mich beziehe. In meinem Fall waren es die Fachmagazine, also Comixene, Sprechblase und Zack. Zwar könnten Teile der These auch auf Magazine wie die Micky Maus übertragen werden, aber ich denke, dass es in eine andere Richtung gehen wird. Ich denke, dass diese letztendlich komplett verschwinden werden. Ich wage hier aber keine zeitliche Prognose, da hier viel vom Durchhaltewillen der großen Verlage abhängt.

    Übrigens noch so nebenher: Bei uns in der Nähe soll eine Papierfabrik geschlossen werden. Der Grund: Es wurde zu viel Papier produziert, die Preise sanken zu stark. Der Konzern, der dahinter steht, macht daher kurzen Prozess. Wichtig hier: Diese Papierfabrik stellt Papier für Zeitschriften her! Ein weiteres Indiz in diese Richtung.

    Zitat Zitat von LeGuy Beitrag anzeigen
    Ja, aber dafür sind doch in allererster Linie die Inhalte entscheidend und nicht das Trägermedium. Und ich denke, minderjährige Leser erreicht man via Kiosk oder Supermarkt erheblich leichter als über irgendeinen AppStore. Da können sie sogar ganz leicht und selbständig ihr Taschengeld ausgeben.
    Erst neulich habe ich dazu jemanden etwas interessantes sagen hören: Die Jugend gehört zu den indigenen Internetmenschen. Sie werden in diese Zeit voller Technologie hinein geboren. Wir wurden das nicht, wir sind maximal early adopters. Ich sehe das bei meinem Sohn. Für den ist der Umgang mit iPad, iPhone und Computer ganz normal. Und gäbe es Garfield digital, würde er den dort lesen und nicht als Buch.

    Übrigens macht es sehr viel Sinn, wenn man alle Geräte mit demselben Account ansteuert, da man dann überall Zugriff auf dieselben Inhalte hat. Es wird letztendlich in der Verantwortung der Eltern liegen, dass die Kids nicht einfach so auf Einkaufstour gehen. Aber letztendlich ist Dein Argument des leichteren Ausgebens des Taschengelds meiner Meinung nach schon heute nicht mehr relevant. Es gibt bei iTunes ja auch Geschenkgutscheine...

  5. #5
    Mitglied Avatar von Manx cat
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    Spricht der Umweltgedanke gegen Papier? Das ist ja wohl ein Witz. Ich schätze, langfristig entstehen durch die tollen Touchscreens, LAdegeräte und schlichtweg der Tatsache, dass ständig nachgerüstet wird, durch elektronische Hardware und deren Herstellung die größeren Umweltschäden. Vom ständigen Energiebedarf ganz zu schweigen.
    Ich versuche, mir den ganzen Technik-Kram weitgehend vom Hals zu halten. Bei mir ist das modernste ein Handy mit SMS-Funktion.

    Modern bin ich, was die Inhalte von Comics angeht. Das Trägermedium soll gefälligst klassisch bleiben. Das Medium zu wechseln ist mir eine Akzentverschiebung zu viel. Ich habe eine echte Abneigung gegen die Digitalisierung aller Lebensbereiche. (Auch wenn ich für diese Einstellung ein bißchen zu viel im Forum rumdaddel, aber so eine kleine Inkonsequenz kann man sich ja mal erlauben, oder?)

  6. #6
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    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen

    Erst neulich habe ich dazu jemanden etwas interessantes sagen hören: Die Jugend gehört zu den indigenen Internetmenschen. Sie werden in diese Zeit voller Technologie hinein geboren. Wir wurden das nicht, wir sind maximal early adopters. Ich sehe das bei meinem Sohn. Für den ist der Umgang mit iPad, iPhone und Computer ganz normal. Und gäbe es Garfield digital, würde er den dort lesen und nicht als Buch.
    dann geh oder fahre (u-bah,s-bahn, bus) täglich durch eine Großstadt und schau was mit diesen angeblich so neuen technikdingern passiert. bzw. was diese jungen Leute damit anstellen. 99% dieser Dinge sind überflüssige Gespräche. Dafür braucht kein Mensch ein Ei-phone, Eipad, smartphone usw. Die gewinnt man garantiert nicht für ein e-comicmagazin oder andere Magazine.

  7. #7
    Schräger Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    Zitat Zitat von Manx cat Beitrag anzeigen
    Spricht der Umweltgedanke gegen Papier? Das ist ja wohl ein Witz. Ich schätze, langfristig entstehen durch die tollen Touchscreens, LAdegeräte und schlichtweg der Tatsache, dass ständig nachgerüstet wird, durch elektronische Hardware und deren Herstellung die größeren Umweltschäden. Vom ständigen Energiebedarf ganz zu schweigen.
    Das stimmt so nicht. Moderne Geräte werden auf Nachhaltigkeit produziert und sind in der Regel zu 100 % recycelbar. So nimmt Apple die alten Geräte kostenlos entgegen und führt sie dem Rohstoffkreislauf erneut zu. Das geschieht freilich nicht ganz uneigennützig, da einige der seltenen Erden immer teurer, aber auch immer wichtiger für die Produktion werden. Und der Energiebedarf eines iPad ist - wenn man die Produktion hinzuzählt - immernoch geringer, als das, was bei der Herstellung eines Buches herausgepustet wird.

    Zitat Zitat von Manx cat Beitrag anzeigen
    Ich habe eine echte Abneigung gegen die Digitalisierung aller Lebensbereiche. (Auch wenn ich für diese Einstellung ein bißchen zu viel im Forum rumdaddel, aber so eine kleine Inkonsequenz kann man sich ja mal erlauben, oder?)
    Du gehörst aber auch zu dem Teil der Leser, die eben nicht zu den indigenen Internetusern gehören. Der wird aber immer wichtiger werden in der Zukunft und letztendlich bestimmen, was passiert.

  8. #8
    Mitglied Avatar von eis
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    Ein Buch braucht keinen Apple Recyling-Workflow, weil es eben ein recht natürliches Produkt ist. Gibt es eine Gegenüberstellung des Energieaufwandes bei der Erstellung eines Buches zu dem eines Computers?

  9. #9
    Mitglied Avatar von HerrHase
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    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Stimmt, ich hätte genauer definieren sollen, auf welche Magazine ich mich beziehe. In meinem Fall waren es die Fachmagazine, also Comixene, Sprechblase und Zack.
    Comixene und Sprechblase sind keine Comicmagazine, sondern Fachzeitschriften, die sich mit dem Thema Comic auseinandersetzen. Ob es die in 10 Jahren noch gedruckt geben wird oder nicht, hängt also von den gleichen Faktoren ab wie bei anderen Special Interest-Zeitschriften auch. Comicmagazine für Erwachsene gibt es ja traditionell in Deutschland kaum, aktuell schon heute eigentlich nur noch ZACK und COMIX (und Strapazin, wenn man die Schweiz dazu nimmt). Dass man die nun seltener sammelt als Alben, halte ich - vielleicht mit der Ausnahme von COMIX, das ja angeblich als Wegwerfprodukt konzipiert ist -, für unwahrscheinlich. Glaubst du wirklich, die meisten ZACK-Abonnenten werfen ihr Heft nach dem Lesen weg?

    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Ich sehe das bei meinem Sohn. Für den ist der Umgang mit iPad, iPhone und Computer ganz normal. Und gäbe es Garfield digital, würde er den dort lesen und nicht als Buch.
    So viel ich weiß, kann man Garfield schon seit Jahren jeden Tag neu im Internet lesen (sogar kostenlos).

  10. #10
    Schräger Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    Zitat Zitat von eis Beitrag anzeigen
    Ein Buch braucht keinen Apple Recyling-Workflow, weil es eben ein recht natürliches Produkt ist. Gibt es eine Gegenüberstellung des Energieaufwandes bei der Erstellung eines Buches zu dem eines Computers?
    http://www.utopia.de/magazin/e-books...er-elektro?all
    Dieser Artikel ist von 2009. In der Zwischenzeit hat sich einiges in Bezug auf die Umweltverträglichkeit der Geräte getan. Wie gesagt recyclet beispielsweise Apple seine iPads komplett. Und das wird sich noch verbessern in den kommenden Jahren. Und ich blicke in dem Zusammenhang auch in die Zukunft und bewerte damit die Trends in der Elektronik. Aber im Artikel habe ich auch einen Artikel verlinkt, der die Ökobilanz der elektronischen Geräte schon jetzt für besser erachtet, als die des gedruckten Buches oder Heftes.

    Die reine Herstellung eines eBooks ist der eines Buches sowieso schon überlegen. 4 Kilo CO2 zu 100 Gramm CO2. Das ist schon erheblich.

    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Comixene und Sprechblase sind keine Comicmagazine, sondern Fachzeitschriften, die sich mit dem Thema Comic auseinandersetzen.
    Das finde ich ehrlich gesagt Haarspalterei. Comixene und Sprechblase haben auch einen gewissen Comicanteil. Der redaktionelle Anteil ist halt höher, als bei Zack und Comix. Ich finde die gemeinsame Definition als Comicmagazine da schon richtig.

    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Ob es die in 10 Jahren noch gedruckt geben wird oder nicht, hängt also von den gleichen Faktoren ab wie bei anderen Special Interest-Zeitschriften auch. Comicmagazine für Erwachsene gibt es ja traditionell in Deutschland kaum, aktuell schon heute eigentlich nur noch ZACK und COMIX (und Strapazin, wenn man die Schweiz dazu nimmt). Dass man die nun seltener sammelt als Alben, halte ich - vielleicht mit der Ausnahme von COMIX, das ja angeblich als Wegwerfprodukt konzipiert ist -, für unwahrscheinlich. Glaubst du wirklich, die meisten ZACK-Abonnenten werfen ihr Heft nach dem Lesen weg?
    Du greifst da ein einzelnes Argument heraus. Ich sage ja: Die Anzahl der Leser, die sammeln, wird nicht konstant bleiben, sondern sinken. Das sind die klassischen Leser. Diese Sammlerszene wird meines Erachtens austrocknen und immer kleiner werden. Die neuen Leser, die man sich heranziehen muss, die werden gerade bei Magazinen nicht mehr so viel Wert darauf legen diese auch wirklich zu sammeln und wenn dann nur digital.

    Sieht man sehr schön bei Fotos. Die Mehrheit fotografiert inzwischen digital. Es gibt einen Markt für analoge Fotografien, aber der ist sehr klein. Man findet heutzutage eher Speicherkarten und Festplatten, als Filme, Diakästen und Diaprojektoren.

    Es gibt diese Trends und Entwicklungen in nahezu allen Bereichen. In manchen schreiten sie schneller voran, in anderen nicht. 10 Jahre sind eine lange Zeit.

    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    So viel ich weiß, kann man Garfield schon seit Jahren jeden Tag neu im Internet lesen (sogar kostenlos).
    Ja schon, aber nicht auf Deutsch. Und mein Sohn ist sieben Jahre alt, hat zwar auch Englisch in der Grundschule. Aber das ist noch nicht darauf ausgelegt Garfields Scherze in Englisch zu verstehen.

    Noch abschließend ein letztes Argument:

    Die Auflagenzahlen sind sehr gering
    Die Auflagenzahlen der Comicmagazine, der Fachmagazine genauer, sind sehr klein. Bereits kleine Schwankungen in den negativen Bereich werden dafür sorgen, dass sie sich nicht mehr rentabel drucken lassen. Wer will schon ein Magazin kaufen, das mehr als 10 € kostet? Die digitale Publikation wird hier der letzte Ausweg sein, um diese Magazine überhaupt noch veröffentlichen zu können.

  11. #11
    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Erst neulich habe ich dazu jemanden etwas interessantes sagen hören: Die Jugend gehört zu den indigenen Internetmenschen. Sie werden in diese Zeit voller Technologie hinein geboren. Wir wurden das nicht, wir sind maximal early adopters. Ich sehe das bei meinem Sohn. Für den ist der Umgang mit iPad, iPhone und Computer ganz normal. Und gäbe es Garfield digital, würde er den dort lesen und nicht als Buch.
    Die These des Digital Native, der besser und selbstverständlicher mit neuen Technologien umgeht, hält sich hartnäckig obwohl einiges dagegen spricht. Hier ein Beispiel, das den Umgang mit Suchmaschinen heranzieht.


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  12. #12
    Moderator Edition Panel Avatar von Jähling
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    Zitat Zitat von eis Beitrag anzeigen
    Ein Buch braucht keinen Apple Recyling-Workflow, weil es eben ein recht natürliches Produkt ist. Gibt es eine Gegenüberstellung des Energieaufwandes bei der Erstellung eines Buches zu dem eines Computers?
    Naja, wenn man's genau berechnen wollte, müsste man den Computer nicht mit einem Buch verrechnen, sondern mit allen Büchern und Zeitschriften, die man im Lauf eines Computerleben darauf liest. Und DVDs, wenn man auch Videos drauf guckt. Und vielleicht noch CDs, und mit WII-Spielen oder zu was man das Ding halt benutzt

    Oh, und die Regale für den ganzen Kram nicht vergessen. .

    Kommt jedenfalls 'ne Menge CO2 zusammen.
    Geändert von Jähling (01.10.2011 um 14:05 Uhr)

  13. #13
    Moderator Edition Panel Avatar von Jähling
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    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Dass man die nun seltener sammelt als Alben, halte ich - vielleicht mit der Ausnahme von COMIX, das ja angeblich als Wegwerfprodukt konzipiert ist -, für unwahrscheinlich. Glaubst du wirklich, die meisten ZACK-Abonnenten werfen ihr Heft nach dem Lesen weg?
    Das tu nicht mal ich als derjenige, der das Argument mit der Wegwerfbarkeit reingebracht hat. Ich sammle - bei Comics jetzt - entweder die Hefte oder die Trades und ich würde nie das Trade von etwas kaufen, das ich schon als Heft habe, selbst wenn die Extras noch so gut sind. Aber zumindest Amihefte werden genau auf so ein Wegwerfverhalten hin produziert - als flüchtige Informationsträger im Gegensatz zu den später erscheinenden Sammelobjekten. In dem Sinn sind die derzeitigen Comic Books eine Fehlkonstruktion, denn sie "funktionieren" nicht wie gedacht.

    Ebooks dagegen müssen zwar nicht, aber können genau in diesem Sinn funktionieren, einfach weil sie billiger sind (idealerweise) und man beim Erscheinen des Trades noch nicht so viel in den Comic investiert hat. Plus, man muss nicht etwas wegschmeißen, das noch gut ist - mir geht es gegen die Natur, so viel Müll zu produzieren, noch ein Grund, weshalb ich einmal gesammelte Hefte nicht wegschmeiße.

    Auch Fachzeitschriften neigen dazu, sich bei mir anzusammeln - es sei denn, es stand nichts interessantes drin. Aber ganz ehrlich, die richtig interessanten Artikel würde ich lieber in einer gut indexierten Datenbank aufbewahren als in einem Regal. Was die Suchbarkeit angeht, können ebooks gedruckten Heften ja sogar überlegen sein.

    Einige Computerzeitschriften haben da bereits Vorarbeit geleistet und zu Jahreswechseln ihr ganzes Jahresarchiv (in einigen Fälllen ihr gesamtes Archiv) als gut durchsuchbare PDF-Datenbank dazugepackt. Zusätzlich zur Druckausgabe, aber ich kann mir auch vorstellen, parallel dazu nur einmal im Jahr einen Index als Extra für Ebook-Abonnenten rauszubringen.

    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Du greifst da ein einzelnes Argument heraus. Ich sage ja: Die Anzahl der Leser, die sammeln, wird nicht konstant bleiben, sondern sinken.
    Zumindest wird sich das Sammelverhalten durch die neuen Möglichkeiten ändern - nicht bei allen, aber wer die neuen Techniken nutzt, wird sie auch ausnutzen wollen. Bei Comics wird es mit einiger Sicherheit eine Tendenz dazu geben, Trades zu sammeln, die man schon in anderer Form gelesen und für gut befunden hat. Und die in dieser Form ordentliche Extras bieten. Und bei Sekundärliteratur, naja, siehe oben.

  14. #14
    Schräger Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    Zitat Zitat von Schwarze Katze Beitrag anzeigen
    Die These des Digital Native, der besser und selbstverständlicher mit neuen Technologien umgeht, hält sich hartnäckig obwohl einiges dagegen spricht. Hier ein Beispiel, das den Umgang mit Suchmaschinen heranzieht.
    Wobei sich der Artikel auf Studenten bezieht, Menschen also, die nicht als digital Native aufgewachsen sind. Sie sind ja etwa 20 Jahre alt, zum Teil älter. Und vor 20 Jahren ist das Internet erst gestartet, war aber anfangs nur an Unis zugänglich, ist erst ab dem Jahr 2000 ca. wirklich in der Breite in Familien aufgenommen worden. Ich denke da eher an Menschen, die ungefähr ab dem Jahr 2000 geboren wurden. So wie mein Sohn. Und der kann mit Suchmaschinen umgehen und zwar schon bevor er zu Schule gegangen ist. Daher auch der von mir angesprochene Zeitraum von 10 Jahren.

    Zitat Zitat von Jähling Beitrag anzeigen
    Zumindest wird sich das Sammelverhalten durch die neuen Möglichkeiten ändern - nicht bei allen, aber wer die neuen Techniken nutzt, wird sie auch ausnutzen wollen. Bei Comics wird es mit einiger Sicherheit eine Tendenz dazu geben, Trades zu sammeln, die man schon in anderer Form gelesen und für gut befunden hat. Und die in dieser Form ordentliche Extras bieten. Und bei Sekundärliteratur, naja, siehe oben.
    Yup, sehe ich auch so. Daher auch mein Argument, dass sich dies alles - im Moment jedenfalls - nur auf Comicmagazine anwenden lässt.

  15. #15
    Der Begriff des Digital Natives schließt die heutige Studentengeneration mit ein. Als Grenze wird derzeit meist 1980 als Geburtsjahr angenommen. Mal davon abgesehen bezweifle ich doch stark, dass ein Siebenjähriger, der gerade erst lernen dürfte, die Schriftsprache zu nutzen, tatsächlich die Semantik von Suchmaschinen durchschaut.


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  16. #16
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    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen

    Die Auflagenzahlen sind sehr gering
    Die Auflagenzahlen der Comicmagazine, der Fachmagazine genauer, sind sehr klein. Bereits kleine Schwankungen in den negativen Bereich werden dafür sorgen, dass sie sich nicht mehr rentabel drucken lassen. Wer will schon ein Magazin kaufen, das mehr als 10 € kostet? Die digitale Publikation wird hier der letzte Ausweg sein, um diese Magazine überhaupt noch veröffentlichen zu können.
    bei den Magazinen ist es doch wie bei den Alben - die Verlage haben kein Geld um ganz Deutschland auf ihr Produkt so aufmerksam zu machen, das es viele kaufen und so auch zu höheren Auflagen zu kommen.

    wie siehts jetzt bei deiner Prophezeiung aus? Wenn auch da kein Mensch von erfährt, sieht es doch mit den Lesezahlen genauso aus. Egal wie und wo Du verkaufst, Du brauchst Käufer und Leser. Und die müssen davon erfahren, heißt, du mußt die Käufer finden und binden. Nicht umgekehrt.

  17. #17
    Schräger Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    Ohne Zweifel wird man neue Wege finden müssen, um neue Leser zu generieren. Das sage ich aber auch in meiner These. Man wird sie auf dem digitalen Vertriebsweg finden. Wie dies geschehen wird, welche Kooperationen man dabei eingehen muss, das ist ja nicht Gegenstand meiner These. Dafür müsste man ein Konzept entwerfen und dieses umsetzen.

    Ich habe in den vergangenen 12 Monaten zwei Konzepte erstellt, die nichts mit Comicmagazinen tun hatten, aber die eine starke digitale Komponente hatten. Ich bin aber auch ganz ehrlich: Nachdem beide Konzepte bei den Verantwortlichen nicht angenommen worden sind (weil man nicht bereit war in diese Richtung zu investieren, die Konzepte wurden aber gelobt), habe ich keine Lust mehr wieder einmal für umme Ideengeber zu sein. Ideen wären aber vorhanden.

  18. #18
    Mitglied Avatar von Manx cat
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    Zitat Zitat von Bernd Glasstetter Beitrag anzeigen
    Das stimmt so nicht. Moderne Geräte werden auf Nachhaltigkeit produziert und sind in der Regel zu 100 % recycelbar. So nimmt Apple die alten Geräte kostenlos entgegen und führt sie dem Rohstoffkreislauf erneut zu. Das geschieht freilich nicht ganz uneigennützig, da einige der seltenen Erden immer teurer, aber auch immer wichtiger für die Produktion werden. Und der Energiebedarf eines iPad ist - wenn man die Produktion hinzuzählt - immernoch geringer, als das, was bei der Herstellung eines Buches herausgepustet wird.

    Du gehörst aber auch zu dem Teil der Leser, die eben nicht zu den indigenen Internetusern gehören. Der wird aber immer wichtiger werden in der Zukunft und letztendlich bestimmen, was passiert.
    Okay, recyclebares Metall ist ein Rohstoff für sich, das ist vielleicht effektiveres Recycling als Papier wieder zu de-inken. Und da die Geräte nun mal in der Welt sind, kann man sie auch nutzen, schon klar.

    Und, peinlich, schlampig gelesen habe ich die Themenformulierung auch. Ich ging mehr von einer völligen Digitalisierung von Comics generell aus, und das ist natürlich undenkbar.

  19. #19
    Schräger Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    So nebenbei: Ich habe gerade die App OnlineKiosk aufs iPad geladen. Da gibts unter anderem Micky Maus, Lustiges Taschenbuch (!) Winnie Puuh, Bravo usw. Das Angebot ist also schon da. Wir werden deren Präsentation auf der Buchmesse besuchen und darüber berichten.

    Die Infrastruktur ist da, die Geräte auch. Man muss sie "nur" nutzen. Und was spricht dagegen die Comicmagazine auch darüber auszuliefern? Das wird kommen.

    Was ich an der App doof finde: Man kann keine Einzelausgaben kaufen. Ich hol mir aber kein LTB-Abo für über 70 €, ums zu testen.

  20. #20
    Mitglied Avatar von Manx cat
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    Es ist doch meist so, dass man Lizenzen erwirbt, aber kein Produkt. Ich hoffe, das sind Kinderkrankheiten, denn für Lizenzen, die bei Systemwechsel vielleicht unbenutzbar werden, würde ich keinen müden cent hinlegen.

  21. #21
    Schräger Admin Avatar von Bernd Glasstetter
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    In der Musikindustrie gibt es inzwischen die Tendenz die digitalen Produkte ohne DRM dafür mit einem Wasserzeichen auszuliefern. Das würde dann bei illegalem Upload den hochladenden User enttarnen. Meiner Meinung nach die richtige Variante, damit es bei Systemwechsel nicht zu Problemen kommt. Ich seh das wie Du: Ich würde das auch nicht sehr witzig finden, wenn auf einmal mein Buch unlesbar wäre, weil die Lizenz nicht mehr vorhanden wäre. Da hat sich Amazon vor einiger Zeit sehr dumm angestellt und hat ein Buch Remote bei den Kunden löschen lassen. Die hatten dafür bezahlt, aber Amazon hatte keine Lizenz für das Buch. Sowas darf einfach nicht passieren. Ich hoffe wie Du, dass das Kinderkrankheiten sind.

  22. #22
    Bernd, du schreibst immer wieder, dass man neue Leser anziehen müsste und das nur durch digitale Versionen erreicht wird. Das setzt aber voraus, dass die Leserschaft, die man sich dort erschließen möchte, auch Interesse am Produkt hat. Der alleinige Wechsel auf digitale Vertriebswege, ohne Veränderungen in der Leserschaft, ist zwar auf den ersten Blick kostengünstiger (durch gesparte Druck und Vertriebskosten), wird vermutlich erst einmal dazu führen, dass Bestandskunden ohne eReader abspringen. Die Frage, die zuerst gestellt werden muss, lautet also: sind die deutschen Comicmagazine überhaupt interessant für ein Publikum, das über den bestehenden Kreis hinausgeht? Dazu müsste man klären, wer überhaupt digitale "Druckerzeugnisse" (Bücher, Magazine, etc.) kauft. Sind es andere Personengruppen als das bisherige Publikum? Oder kaufen nicht vielmehr Leser, die man ohnehin schon als Kunde gewonnen hat, einen Großteil der digitalen Produkte? Wenn ich mich beispielsweise im Kollegenkreis umsehe, nutzen die wenigsten das iPad als Lesegerät.


    Alan: We're not setting examples, Denny. We're just being true to who we are.
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  23. #23
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    @Katze: Ich gehe mal davon aus, dass diese Analyse, die Du ansprichst, in den kommenden 10 Jahren machbar ist. Und ich denke auch, dass man mit einberechnen muss, dass die Anzahl derjenigen, die gewillt ist ein Comicmagazin auf diesen Geräten zu kaufen, in den kommenden 10 Jahren steigen wird. Wir stehen bei den Tablets noch am Anfang einer Entwicklung, die mit der Einführung von Windows 8 aber noch einmal stark nach vorne getrieben werden wird.

    Bitte nicht den Fehler machen und meine These mit der jetzigen Situation gleichzusetzen. Ich habe _nicht_ gesagt, dass das kommendes Jahr passieren wird, sondern in den kommenden 10 Jahren.

    Und ja, man wird neue Leser, junge Leser finden müssen. Das ergibt sich aber auch aus den Argumenten der These, denn die alten Leser werden immer weniger werden. Und diese neuen Leser wird man bei Tablet-PCs finden. Und es wird zwangsläufig dazu führen, dass sich die älteren Leser umstellen müssen, wenn sie die Magazine weiterhin lesen wollen.

  24. #24
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    Die Zukunft gehört wohl den digitalen Medien, aber Printprodukte werden nicht aussterben.
    Ich selbst plane zweigleisig. Der Trick ist dabei den Lesern nicht die Wahl zu geben, sondern sie sozusagen zu zwingen ein bestimmtes Medium zu kaufen (so arbeiten auch die ganzen erfolgreichen Firmen wie Apple etc.)
    Z.B. wenn Stephen King seinen nächsten Roman nur als Printversion zum Verkauf anbieten würde, dann wären seine Fans und die Leser gezwungen es als Buch
    zu kaufen. Oder wenn DC seine Comics nur bei Amazon digital
    Jeder Verlag muss selber ausrechnen und entscheiden, was sich am besten lohnt und wie er sein Produkt dann vermarktet.
    Ich glaube es werden individuelle Lösungen geben. Es wird einige Comics und Magazine geben, die sich besser als Printversion verkaufen, während andere sich besser als digitale Version verkaufen.

  25. #25
    Ich würde niemals Geld für ein digitales Produkt ausgeben. Einfach weil man nahezu alles, mit ein wenig Suche, auch kostenlos im Netz findet. Und genau hier ist der Pferdefuss der schönen digitalen Welt. Warum soll ich für etwas Geld ausgeben, wenn ich die Leistung kostenlos gewohnt bin?

    Ein solches Konzept hat bei Premiere/Sky nicht geklappt und wird auch im Netz nicht klappen. Ein Comicheft (oder Buch) kann ich mir kaufen und (wann immer ich will) auf´s neue Lesen. Es veraltet technisch nicht. Wer weiss ob ich digitale Produkte in 10 Jahren überhaupt noch lesen kann? Der Standard könnte dann längst, wie beim seligen VHS-Video, inkompatibel mit der neuen Technik sein. Und dafür soll ich Geld ausgeben?

    Und dann? Kaufe ich mir alles nochmal neu? Nein. Die Argumente für digitale Medien als Buchersatz können mich nicht überzeugen. Und das scheinen bislang viele ähnlich zu sehen:

    "Demnach betrug der Marktanteil von eBooks ...... in Deutschland 2010 nur 0,4%. Für 2011 wird der Marktanteil .... auf 1,4% geschätzt ...."

    (Quelle: http://cme.at/marktanalyse/ebook-und...osen-und-mehr/)

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