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  1. #101
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Lilli

    Der Flug verlief ruhig, so ruhig, daß Lilli sogar einschlief. Als sie am nächsten Morgen von leckeren Düften geweckt wurde, bedankte sie sich glücklich bei der Stewardess und genoß dann ihr reichliches Frühstück. sie wußte, sie könnte es brauchen.
    Auch sonst lief alles wie am Schnürchen... Jedenfalls bis zur Paßkontrolle. Daß Felina einen guten Grund hatte, immer eine Mütze zu tragen, bestätigte sich dadurch wieder.
    Während Lilli noch überlegte, ob sie noch mehr Ärger bekämen, würde jemand ihre gelben Augen bemerken, wurden sie allerdings von einer Dame gerettet, die sich als eine Professorin der Schule vorstellte, wobei sie auf Lilli eher wie eine Frostfee wirkte. Danach ging alles wieder reibungslos, daß dem so war, wunderte sie nicht weiter.
    Erst als Lilli wieder ein wenig müde vor ihrem Zimmer stand, gab es ein Problem. "Vertrauensschülerin? Na, vielen Dank!" Sie klatschte sich an die Stirn und ging seufzend hinein. Immerhin, das Zimmer sah ganz hübsch aus!
    Sie wusch sich Gesicht und Hals, dann zog sie sich ihre Uniform mit Hose und Pullover an. Danach ging es mit dem Rest ihrer Gruppe hinunter in den Empfangssaal. Doert waren schon einige Schüler versammelt. Ja, hier waren sie richtig, hier, wo Leute mit Fell bedeckt waren, Flügel oder mehr Gliedmaßen als man erwarten würde hatten oder seltsame Farbgebungen irgendwo aufwiesen.
    Lilli setzte sich zwischen Felina und Prof. Vázquez und war bereit, das Gerede gepflegt an sich vorbeiziehen zu lassen. Doch es kam erneut anders und sie wurde mit Andrew, Felina und einem ihr unbekannten Mädchen auf die Bühne zum Rektor gerufen, wo er sie nicht nur als Vertrauensschülerin vorstellte, sondern jetzt auch noch als Tutorin für Sport. Sie klatschte sich so schnell vor Frust gegen die Stirn, daß ihre Stirn von einer Sekunde zur anderen eine rötliche Färbung annahm.
    Ganz großartig! Kaum, daß die Veranstaltung vorüber war, machte sie ihrem Ärger bei Andrew und Felina Luft.
    "Gehts denen noch ganz gut? Ich habe mich nicht freiwillig dafür gemeldet und ich hab ehrlich keine Lust darauf. Als ob wir nicht schon genug in letzter Zeit durchgemacht hätten. Und wir sollen dann ausgerechnet die Tutoren spielen."
    Aufgeregt packte sie einen dicken Schokoriegel aus und biß herzhaft ab.

  2. #102
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Imogen

    Imogen hatte sich erleichtert gefühlt, als diese Kelly gestern abend in ihrem Zimmer verschwunden war. Auch am Morgen, beim Frühstück, hatte sie diese gemieden und war lieber bei Joe gesessen.
    Nach dem Essen ging es zur Empfangsrede. Blazer und Rock glattgestrichen, die Beine eng aneinandergedrückt, lauschte sie der Rede des Rektors und prägte sich gleich alle wichtigen Persönlichkeiten ein: die Lehrer, die Vertrauensschüler, die Tutoren. Einige davon kamen aus der Gruppe derer, die gerade so noch hereingekommen war. Offenbar waren sie gerade erst angekommen.

  3. #103
    Mitglied Avatar von Waterman
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    8:35. John riss die Augen auf. Eine Frauenstimme, die aufeinmal garnichtmehr in seinen Traum passte, forderte ihn auf aufzustehen. Es wurde eine Uniform erwähnt. Vor der Zimmertür. Er riss, nur mit einer Unterhose bekleidet, die Tür, die glücklicherweise, denn andernfalls wäre die Kleidung durch den Raum geflogen, in sein Zimmer schwang, auf und erblickte besagte Uniform. Außerdem bemerkte er, dass drei weitere Schüler gerade ihre Uniformen holten, der Rest der Türen war geschlossen, manche mit und manche ohne Stapel die davor lagen. Er warf die Sachen erst einmal vorsorglich auf sein Bett und kümmerte sich um die Morgenwäsche. Anziehen, weiter zum Frühstück, den Weg zum Saal kannte er ja bereits. Beim Frühstück setzte er sich zu den anderen, mit denen er bereits Bekanntschaft gemacht hatte, freute sich über Wurst und Rührei, begann diese mit Toast zu verschlingen und trank Irischen schwarzen Tee. Insgesamt fiel das Frühstück durch die allgemeine Müdigkeit und der Tatsache, dass das Frühstück auf John verlockender wirkte als ein langes Gespräch, eher wortkarg aus. Insgeheim war er beeindruckt von der Vielfalt der sichtbaren Mutationen, die sich ihm hier darbot. Er beschloss, später auszuprobieren, ob er sich auch Fell wachsen lassen könnte.

    10:25. John saß zufrieden, da satt und voller Ideen, inspiriert durch seine Mitschüler, und hörte halbherzig der Rede zu. Er war froh, dass Pin, Imogen und Joe in seiner Gruppe waren. Zum anderen kannte er sie schon einigermaßen, zum anderen hatte er einige Pläne die Pin's Fähigkeiten zum Inhalt hatten. Von der Vorstellung, die Schule nur zwei von dreißig Tagen im Monat, sowie ein Wochenende, sollten seine Eltern einverstanden sein, verlassen zu dürfen, war er nicht sonderlich begeistert, ebensowenig von der Vorstellung, mit dem Armband ein Erkennungsmerkmal zu haben. Dennoch erhob er sich, als sein Name ausgerufen wurde, zwängte sich durch die Stuhlreihe und ging nach vorne, und zum Teil wahnwitzige Wege, wie er das Band loswerden konnte, brachten ihn noch auf dem Weg zum grinsen. So stand er letztlich auch vor der Lehrerin...
    If all fails, do not despair. Just turn, turn around, take another door. There will be another way. Another choice. Another chance. Just press on. And if that fails, you know, just go kill yourself.

  4. #104
    Mitglied Avatar von Shane_Gooseman
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    Als das Flugzeug ruckend aufsetzte sah Andrew sich mit verschlafenen Augen um und nahm dankbar das angebotene Frühstück an. Als sie die Passkontrolle, mit kleineren Hindernissen, passiert hatten und nach einer etwa einstündigen Autofahrt endlich an der neuen Schule ankamen, wollte Andrew sich eigentlich nur noch auf sein Zimmer zurückziehen doch da heute offensichtlich auch gleichzeitig der Schulanfang war würde dies wohl nur ein frommer Wunsch bleiben.
    Als er an seiner Tür ankam weiteten sich seine Augen als er den Vertrauensschüler Schriftzug sah. „Also das ist wohl ein schlechter Scherz oder was? Wer kommt denn auf so eine Idee?“
    Kopfschüttelnd betrat er sein Zimmer und blickte sich erst einmal um. Als sein Blick auf den Schreibtisch fiel brachte er nur ein gequältes „Neeeiin.“ Hervor.


    Nun war die Einführungsveranstaltung soweit vorüber und Andrew stand, in der absolut unbequemen Schuluniform, bei Lilli und Felina. Die deutsche nahm ihm die Worte aus dem Mund. Und wenn man bedachte mit wem er die meiste Zeit in der Xavier High verbracht hatte war es schlicht ein Wunder das man ihn zum Vertrauensschüler gemacht hatte.
    „Mich hat auch keiner gefragt, die müssen hier nicht ganz dicht sein.“ Er steckte seinen Finger in den Hemdkragen und versuchte ihn etwas zu weiten.
    Lilli
    hatte inzwischen irgendwoher einen Schokoriegel hervorgezaubert und hatte begonnen ihn zu verspeisen.
    Andrew
    begann damit seine Schultern Kreisen zulassen und streckte die Arme, in der Hoffnung das Hemd würde ihm mehr Bewegungsfreiheit gewähren.
    „Wer kommt nur auf die dämliche Idee, Schuluniformen zu verwenden? Also ich weiß ja nicht was das hier werden soll.“

  5. #105
    Mitglied Avatar von Dukovnik
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    Mihai

    Glocken? Oh, Mann. Mit immernoch geschlossenen Augen langte Mihai nach seinem Handy, welches auf dem Nachttisch lag.
    Gestern hatte er kurz vor dem zubettgehen noch eine Nachricht an seine Kumpels in Nordfrankreich geschickt, dass er jetzt auf einer speziellen Schule auf den britischen Inseln sei, wo ihm eine bessere Ausbildung angeboten wurde und er, da er lange Abschiede hasste, sich einfach aus dem Staub gemacht hatte.
    Nachdem er prompt eine SMS zurückbekam, die vor Flüchen und Verwünschungen in sechs verschiedenen Sprachen, hauptsächlich rusisch, deutsch und polnisch, nur so strotzte, wurde ihm viel Glück gewünscht und dass er sich doch gefälligst mal blicken lassen solle, wenn er Zeit habe.
    Jetzt aber suchte er nach etwas, womit er das Glockengeläut in den akustischen Hintergrund drängen konnte.
    "Seeed - Aufstehen"
    Sehr gut, passt auch irgendwie.
    Jedoch kam ihm eine Lautsprächerdurchsage zuvor. 9:15 Frühstück, 10:00 Einführungsrede, Klamotten vor der Tür.
    Na, das kann ja heiter werden. Ab ins Bad, danach anziehen. Er zog die Hose und das langärmlige Hemd an, dessen Ärmel er aber nach kurzem Überlegen hochkrempelte.
    So begab er sich zum Speisesaal und setzte sich zu den bereits bekannten Gesichtern an den Frühstückstisch.

    Um 10 gings mit der Einführungsrede weiter. Er war in der Oberstufe, ansich keine schlechte Sache, allerdings kannte er keinen der anderen Schüler seiner Stufe. Allein die weiterführenden Kursen erweckten sein Interesse. Mal sehen, was die hier so zu bieten haben.
    Dass er die Schule als Oberstufler nur alle zwei Wochen verlassen durfte, schmeckte ihm hingegen gar nicht.

    Naja, abwarten und Tee trinken.

  6. #106
    Mitglied Avatar von Schiller
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    Prof. David Henshaw

    David hatte die ganze Nacht kaum geschlafen. Obwohl ihm diese Atmosphäre hier nur allzu vertraut war, war er doch aufgeregt. Die Schüler, all ihre Mutationen irritierten ihn nicht. Dazu war David zu abgeklärt, dazu hatten er bzw. Ascension schon zu viel gesehen, zu viel verrückte Dinge erlebt.

    Seit Sonnenaufgang hatte sich David am heutigen Tag auf dem Schulgelände umgesehen und sich die Füße vertreten. Er hatte jeden Zentimeter begutachtet und den ebenfalls früh umherspazierenden Prof. Baer angetroffen. Schnell war er mit dem Deutschen ins Gespräch gekommen. Bisher hatte David andere Lehrer oder Kollegen nur flüchtig gesehen und mit ihnen ein Nicken ausgetauscht mehr nicht.

    Mit Friedrich war er aber schnell warm geworden. Sie teilten die Faszination bzgl. der deutschen Sprache und David hatte versucht sein Gegenüber auch für das Russische einzunehmen.

    Zuletzt hatte Friedrich David seine zweite Profession näher erläutert und schließlich versucht ihn davon zu überzeugen, dass die heutige allgemeine Skepsis mit der westliche Gesellschaften den Mutanten begegneten, de facto mit der Christenverfolgung im römischen Reich zu vergleichen sei und eines Tages eine ebensolche Erfolgsgeschichte für eine Mutantenbewegung wahrscheinlich sei, wie für den Katholizismus. David war da (aufgrund seiner weit reichenden Erfahrung) anderer Meinung und hatte entgegengehalten, dass aufgrund der genetischen Abweichung Mutanten vielmehr Nähe zur rassistisch begründeten Sklaverei und Unterdrückung der Neuzeit hätten und schloss mit dem Satz: "Grundsätzlich ist diese Diskussion doch sowieso unsinnig, da ja wohl bisher keine vergleichbare Gruppierung oder Bewegung in der Menschheitsgeschichte unseren begabten Jugendlichen gleicht, nicht wahr?!" Bereits in diesem Abschlusssatz hatte David seine Stimme gesenkt, immerhin ergriff Schulleiter Cassidy das Wort ...
    Das Neue dringt herein mit Macht, das Alte,
    Das Würdge scheidet, andre Zeiten kommen,
    Es lebt ein andersdenkendes Geschlecht!

  7. #107
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Felina

    Bereits in ihrem Zimmer hatte Felina mit Erleichterung festgestellt, dass zu ihrer Uniform auch eine passende Kopfbedeckung gehörte. Nach der Sache am Flughafen hatte sie nicht die geringste Lust erneut durch ihr ungewöhnliches Aussehen aufzufallen. Sie wunderte sich nicht, dass Andrew, Lilli und Sylvain keine trugen, doch als sie in die Empfangshalle kam, stellte sie fest, dass sie die einzige war und somit erneut herausstach. Seufzend ließ sie sich neben ihren Freunden nieder, hoffte dass es schnell vorbei war und sie endlich ihren Schlaf nachholen konnte. Doch plötzlich wurde sie von ihrem Namen aus den Gedanken gerissen und stellte fest, dass sie auf die Bühne musste, dass sie vor allen anderen Schülern stehen musste und nicht nur das, sie würde in Zukunft auch zwei Fächer unterrichten.

    Dennoch, als die Rede beendet war und die Schüler sich bei Prof. Ní Dhuibhne anstellten um ihre Unterlagen zu erhalten, zischte sie Lilli und Andrew beschwichtigend zu "Psst, vielleicht können die uns hören. Wir sollten nicht gleich am ersten Tag einen schlechten Eindruck hinterlassen." Sie machte ein paar unentschlossene Schritte in Richtung der Professorin, da sie erwartete als eine der ersten aufgerufen zu werden. Doch stattdessen wurde ein gewisser John Demingway nach vorn gebeten. Sie zuckte die Schultern und blickte zurück zu ihren Freunden "Und anscheinend müssen wir jetzt auch noch warten, bis die gesamte Mittelstufe ihre Sachen erhalten hat, bevor wir hier endlich rauskommen." Sie warf einen Blick auf ihre Armbanduhr "und dann wohl gleich zum Mittagessen erscheinen dürfen." Sie seufzte erneut und ließ sich auf einen Stuhl sinken. Das konnte heiter werden...
    "So Long, and Thanks for All the Fish."
    Douglas Adams


  8. #108
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Masterpost

    "Streck bitte deinen rechten Arm nach vorn." Der Tonfall mit dem Prof.Ní Dhuibhne John aufforderte war freundlich, doch duldete keinen Widerspruch und der Junge merkte wie er unwillkürlich gehorchte. Kaltes, silbernes Metall schloss sich um sein Handgelenk. Das Armband war schlicht, es bestand aus einzelnen, silbernen Gliedern in die jeweils das Schulwappen eingraviert war, jedoch hatte es keinen sichtbaren Verschluss. Obwohl es sehr schmal war, wirkte es auf John für einen Moment als hätte man ihm schwere Ketten angelegt. Doch dann verschwand das Gefühl, so wie es gekommen war und das Silber lag nur noch locker um sein Handgelenk.

    Die Professorin reichte John außerdem einen Mappe mit Unterlagen, dann blickte sie ihn erwartungsvoll an, dass er zur Seite träte um für den nächsten Schüler Platz zu machen. "Goguen, Sylvain"

    "Nichts ist ok" fauchte Kelly ihren Bruder an, als dieser sich zu ihr setzte. Die junge Mutantin war den Tränen nahe. "Es ist wie in der alten Schule. Niemand will etwas mit mir zu tun haben. Beim Frühstück haben einige zunächst meinen Tisch angesteuert und sind dann plötzlich woanders hingegangen. Niemand wollte sich zu mir setzen, Kenneth... nicht einmal du..."

    Als die Tutoren vorgestellt wurden, beugte sich Prof. Baer zu David und flüsterte leise "Vielleicht müssen wir weiter in die Vergangenheit schauen, als der Geschichtsunterricht betrachtet. Die Theorie, dass wir uns im Endeffekt durchsetzen werden würde auch durch den darwinistischen Ansatz untzerstützt. Immerhin hat der Homo Sapiens Neanderthalensis auch versucht den Homo Sapiens Sapiens auszurotten. Doch für das Thema müssten wir wohl die Biologin zu Rate ziehen" er zwinkerte seinem Kollegen grinsend zu, so als wolle er andeuten, dass er nicht unbedingt diese Ansicht teilte.

    "Hey, Mihai, oder?" grinsend ließ sich Jason neben seinen neuen Klassenkameraden fallen und streckte ihm eine schwarz-befellte Hand entgegen. "Da haben wir ja nochmal Glück gehabt, was?" er deutete mit dem Daumen auf die Gruppe die Neuankömmlinge die sich offensichtlich gerade über ihre neue Rolle als Tutoren freuten.
    "So Long, and Thanks for All the Fish."
    Douglas Adams


  9. #109
    Mitglied Avatar von Syllix
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    Cináed

    Treffer und versenkt. Kenneth senkte schuldbewusst den Kopf. "Es tut mir leid... ich... ich war in Stress, hab verschlafen und so... kennst mich ja. Da hab ich mich halt auf den nächst besten Platz gesetzt.", er murmelte leise. Er hatte nun erst Recht ein schlechtes Gewissen. Und sie hatte Recht. Kelly hatte schon in London unter dieser Situation gelitten und er konnte damals schon nicht wirklich helfen, es nur beobachten. Er war bemüht, es einfacher für sie zu machen, doch wie tat man dies? Zumal er das seltsame Verhalten der anderen selber nicht verstand. Und nun hier auch noch? Wie er schien auch Kelly eine andere Erwartung gehabt zu haben. Mutanten sollten gerade für Mutanten Verständnis haben, sie akzeptieren und zusammen halten. Doch gegenüber Kelly geschah all dies noch nicht mal im Ansatz!
    Ihm war daher jetzt wichtig, dass sie sich hoffentlich nicht von ihm verraten fühlte. Nicht läge ihm ferne, als dies zu tun.

    Früher hätte er gewusst, was in ihr vorging, wie sie etwas wahrnahm und es verstand. Sie hatten ein besonders gutes Verständnis füreinander rund verstanden einander sehr gut. Doch seit ihrer Mutation hatte Kelly andere Probleme. Probleme, die Kenneth selbst unbekannt waren. Und wie sollte er dies dann nachvollziehen können? Er tat sich schwer damit.

    Und auch wenn sie ihm die Schuld für das Verhalten der anderen gab, er würde sie nicht im Stich lassen. Er richtete sich auf und ergriff ihre Hand. "Du weißt, dass ich dich nie im Stich lassen würde! Das weißt du, nicht wahr?"
    Seine Augen sahen sich strafend und verachtend um, während er die folgenden Worte an seine Schwester richtete: "Lass dich von diesen Idioten nicht unterkriegen! Sie sind keinen Deut besser als der Rest in London!" Erneut richtete er seinen Blick auf Kelly. "Und wenn dir einer von denen doof kommt, hau ich dem die Fresse blutig! Egal, was für'n Mutant der ist und was der so tolles kann!" Der Klang seiner Stimme strotzte vor Entschlossenheit und ein demonstratives Lächeln umspielte seinen Mund. Dass er wusste, wie man jemanden eine richtig versetzte, hatte er in London mehr wie einmal zum Entsetzen der Eltern ja bewiesen.

  10. #110
    Mitglied Avatar von Dukovnik
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    Mihai

    "Das kannst du laut sagen. Und, ja, ich bin Mihai. Hat sich wohl scho...", sagte Mihai, dann drehte er den Kopf in die Richtung, aus der er angesprochen wurde. Hatte er vorher noch geradeaus geschaut, blickte er nun zu einem jungen Mann, der ihm eine mit Fell bedeckte Hand entgegenhielt.
    Moment mal. Fell?
    Kurz war Mihai sichtlich irritiert, dann überwand er sich und ergriff die Hand.
    "Mihai Antonescu. Und wa... *hust* wer bist du?"

  11. #111
    Mitglied Avatar von Shane_Gooseman
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    Andrew

    Andrew sah von Lilli zu Felina, als das Katzenmädchen darum bat das er und Lilli nicht so laut sprachen, damit sie nicht gleich negativ auffallen würden. Andrews Augenbrauen wanderten etwas nach oben.
    „Wie jetzt Feli, meinst du wir sollen damit bis morgen warten?“ ein spitzbübisches Lächeln stahl sich auf sein Gesicht.
    „Jetzt komm schon die hätten uns wirklich vorher fragen können ob wir dazu bereit sind hier die Vorturner zu spielen. Ich meine das gehört sich doch so.“ Er zuckte mit den Schultern. „Naja aber vielleicht sind die Höflichkeitsregeln hier in Europa ja anders als bei uns.“
    Geändert von Shane_Gooseman (15.02.2012 um 23:40 Uhr)

  12. #112
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Prof. Vázquez

    Obwohl er im Flugzeug geschlafen hatte, war Sergio unfassbar müde. Er schlief allgemein nicht gut in öffentlichen Verkehrsmitteln und auch ein Privatflugzeug war da keine Ausnahme, so dass er bei der Ankunft in Dublin nur wenig erholt war. Nun in einem großen Raum voller junger Mutanten zu sein, half auch nicht unbedingt - zuviele Eindrücke drängten auf ihn ein und schon fragte er sich, ob es wirklich eine gute Idee gewesen war, bei seiner Sensitivität ausgerechnet einen Job als Lehrer angenommen zu haben.

    Er folgte der Rede von Direktor Cassidy nur mit einem halben Ohr - Dr. Grey hatte ihn ohnehin im Vornherein die nötigen Infos zukommen lassen. Als Lilli, Andrew und Felina als Tutoren vorgestellt wurden, bemerkte er zu seiner Überraschung, dass die drei gar nichts davon gewusst hatten und sichtlich irritiert waren. Wäre es sein Job gewesen, ihnen das mitzuteilen? Er war jedenfalls darüber informiert worden, er hatte aber nicht gedacht, dass ihnen niemand Bescheid gegeben bzw. überhaupt um ihre Zustimmung gebeten hatte.

    Schließlich war die Zeremonie beendet und Sergio war froh, dass er nun bald aus dem überfüllten Raum heraus konnte. Doch übereilen wollte er es nicht - es würde sicherlich einen bizarren Eindruck machen, wenn der neue Spanischlehrer fluchtartig den Saal verließ, sobald das letzte Wort verklungen war. Außerdem wollte er sich gerne mit seinen neuen Kollegen ein wenig vertraut machen. Ihm am nächsten stand ein Lehrer, der aufgrund seiner eindrucksvollen, schwanenartigen Schwingen von vornherein jedem der Anwesenden aufgefallen war - auch durch die Schüler war bei dessen Vorstellung als Geschichts- und Deutschlehrer ein Raunen gegangen. Der Mann, der vielleicht Anfang 30 war, stand beim Kollegen für Mathematik, den Sergio zuvor bereits per Email kontaktiert hatte, da er es als Physiklehrer wichtig fand, sich mit seinem naturwissenschaftlichen Kollegen abzustimmen. Angesichts seiner eher unterentwickelten Smalltalkkompetenz sprach Sergio gegenüber Prof. Henshaw und Prof. Baer einfach ein Thema an, das ihn ohnehin beschäftigte und woran ihn die Verteilung der zur Schuluniform gehörenden Armbänder gerade nochmal erinnert hatte: "Guten Morgen! Sagen Sie ... wissen Sie eigentlich, ob es auch für die Lehrerschaft einen .... "Dresscode" gibt? Ich habe mich vergessen zu erkundigen." Er trug eine Jeans und eine Sweatshirtjacke und befürchtete plötzlich, vollkommen daneben gegriffen zu haben. Ob wohl ein kariertes Sakko mit "Patches" an den Ellbogen angemessen gewesen wäre? Oder war das einfach nur das Klischee amerikanischer Collegeprofessoren?
    Geändert von Foxx (17.02.2012 um 11:35 Uhr)

  13. #113
    Mitglied Avatar von Morgaine
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    Pin

    Als Pin am nächsten Morgen aufwachte hörte er nichts. Nicht einmal Vögel oder Straßenlärm waren zu hören. Als er auf sein Handy blickte, sah er, dass es erst 8:17 Uhr war. Sein Vater hatte ihm eine Nachricht geschrieben und er beantwortete sie überschwänglich. Er beschrieb das Kloster, die Lehrer und seine Mitschüler in groben zügen. Vorsicht war hier geboten, denn auch wenn es sich paranoid anhörte, konnte niemand wissen wie sicher E-Mails, SMS und Telefonate wirklich waren.

    Er vermisste seinen Vater und sein eigenes Zimmer. Es war um einiges geräumiger als das hier und es fühlte sich gemütlicher an. Nun ja, dann musste er es halt gemütlicher machen. Er setzte sich auf und fing an die Decke mit seiner Hand zu berühren. Von seinem Hochbett aus war es ein leichtes die Decke in neuer Farbe erstrahlen zu lassen. Seine Idee war ganz einfach: er wollte einige Motive, die ihm wichtig waren, in ein Gesamtkunstwerk verflechten. Als er mit den ungefähren Umrandungen und Skizzen fertig war, legte er sich wieder hin und stellte fest, dass es fast so etwas wie eine Chronik geworden war: Es fing an mit einer Skizze von seinem Vater und ihm beim spielen, ging über in einige Bilder seiner Kindheit und Jugend und endete nun mit einem Bild von ihm und einigen anderen Mitschülern. Sie standen wie für ein Klassenfoto und darüber gab es das Emblem der Schule. Das Ganze wird er selbst noch mehrere Male überarbeiten müssen. Denn es gab weder Farbe noch irgendwelche Details von Gesichtern, Kleidern oder sonstigem. Er hatte lediglich ein paar Strichmännchen und grobe Gegenstände skizziert, damit er selbst seine Ideen nicht vergaß. Jetzt könnte er sich von Bild zu Bild hangeln und immer wenn er langeweile hatte oder nicht einschlafen konnte sein Meisterwerk ein kleines Stückchen näher an die Vollendung bringen.

    Kurz nachdem Pin das Bad verlassen hatte fing das Glockenspiel an und er hörte aufmerksam der Stimme zu, die ihm weitere Instruktionen gab. Die Uniformen waren vollständig und passten, zu seinem eigenen verwundern, wie die Faust aufs Auge. Die Ärmel des Hemdes krempelte er bis oberhalb des Ellebogens und nach kurzem überlegen ließ er seinen Kopf unbedeckt. Vielleicht sehen die Lehrer es nicht gern, wenn man direkt mit einer Kappi zum Frühstück kommt, dachte er sich und folgte der Instruktion: Geh zum Frühstück.

    Dort angekommen fiel ihm brühend heiß ein, dass er vergessen hatte sich das Haar zu kämen. Üblicherweise ging er nie aus dem Haus ohne eine Kappe aufzuhaben. Jetzt strubbelte er sein Haar und hoffte nicht der einzige zu sein dessen äußeres nicht ganz zur Uniform passte. Und wie es der Zufall so wollte war es auch so. Der Saal war gefüllt mit Schülern und Lehrern, von denen einige, so wie Pin auch, ihre Mutation nicht ganz verbergen konnten.

    Am Tisch von seinen, am Vorabend kennengelernten, Mitschülern angekommen sprach er ein kurzes: "Guten Morgen alle miteinander" aus und fing an sich den Teller voll zu hauen. Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag, erinnerte er sich an die Worte seines Vaters. Und natürlich hatte er recht! Also aß er, so wie am Abend zuvor, von allem etwas. Zuerst gab es Toast mit Rührei und Speck. Danach nahm er sich 2 Crossaints die er mit etwas Butter und Marmelade bestrich und zum Schluss eine Schüssel Müsli mit Kellogs und Obststückchen drin. Zur Krönung einen eiskalten Kakao. Gott ist das lecker!, freute sich Pin. Ein Gespräch mit den anderen kam nicht in Frage, da alle viel zu müde und hungrig waren. Wir werde schon noch genug Zeit haben um weiter über Gott und die Welt zu reden.

    Die letzte Instruktion der Stimme, war es sich in den Empfangssaal einzufinden. Und auch da hörte Pin aufmerksam der Rede des Direktors zu. Die Vertrauensschüler sahen nicht allzu glücklich aus mit ihrer Rolle und nun wartete er nur noch, dass auch sein Name fallen würde. Dann könnte er nach vorne gehen und seinen Stundenzettel und sein Armband abholen. Wenn sein eigenes Armband so aussah, wie das der anderen Schüler, dann gefiel es ihm jetzt schon ganz und gar nicht. Es war rein optisch schon gar nicht sein Stil und schnell kam ihm ein weiteres Bild in den Sinn für seine Decke: Eine Kette die aussah wie das Armband, welche um seinen Körper geschlungen war und ihn fesselte.

    Er freute sich auf den Unterricht mit Lehrern und Schülern die auch Mutanten waren. Wie wohl der Stundenplan aussehen würde? Ob es da wohl einen Unterschied geben wird zum Unterricht mit Menschen die keine Mutation haben?, fragte sich Pin insgeheim. Naja, wir werden sehen.

    Nun wartete er darauf, dass sein Name aufgerufen wurde und er endlich einen Blick auf den Stundenzettel werfen konnte.
    Geändert von Morgaine (16.02.2012 um 19:00 Uhr)

  14. #114
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    Prof. Henshaw

    David lächelte zurück. "Du hast recht, wahrscheinlich sind diese Vergleiche an sich sehr oberflächlich ... Doch letztendlich stellt sich die Frage, ob diese speziellen Mutationen an sich bzw. welche dieser Mutationen sich - ganz nach Darwin - überhaupt durchsetzen. Ich habe mit Darwin oft darüber phi... ... also, ich meine, mich mit dessen Arbeit beschäftigt und letztendlich ist der Wissensstand ja wohl heute so:


    Evolutionäre Mechanismen haben die Prämisse, dass nur mit dem Material gearbeitet werden kann, dass da ist. So, als ob ein Bildhauer lediglich einen Granitblock habe, zwar sein Werkzeug aber nie die Möglichkeit, zusätzliches Gestein oder Material anzubringen. Mutationen, anderweitige Veränderungen oder Entstellungen entstehen zufällig. Hat der mutierte Organismus nun einen Reproduktionsvorteil davon, kann er z. B. dadurch mehr Nachkommen zeugen oder sich gegen mehr Konkurrenten durchsetzen oder besser Krankheiten bzw. Parasiten trotzen oder er hat einen Vorteil dadurch, dass diese bestimmte Mutation ihm hilft, Ressourcen einzusparen bzw. effizienter zu nutzen (denn Ressourcen sind begrenzt, so wie im Granitbeispiel), dann ist er am besten der momentanen Umwelt angepasst, ist quasi
    "the fittest". Wie du weißt, wird das im Deutschen gern falsch (mit der Stärkere) übersetzt.

    Die Natur (oder von mir aus auch der liebe Gott) wird evolutionsmechanistisch und - wie wir erst seit kurzem wissen - anhand epigenetischer Weitergabe diesen Vorteil an die nächste Generation weitergeben usw. Was keine weitere Verwendung findet wird "stehen" gelassen, wie z. B. der Wurmfortsatz oder diese neue effektivere Ressourcenverteilung im Organismus geht zu Lasten anderer Baustellen, an welchen nun eine Ressourcenverknappung eintritt - alles ja, um den Organismus insgesamt effektiver mit einem hoch ausgewogenem Kosten-Nutzen-Potenzial zu machen. So sind eindeutige Nachteile der menschlichen Entwicklung (gegenüber der Entwicklung anderer Spezies) wie späte Geschlechtsreife und ewige Hilflosigkeit von Säuglingen und Kindern, ganz langsam wachsendes Gehirn, geringe Sinneschärfe etc. ausgeglichen durch z. B. die Komplexität unserer Hände oder unser hochentwickeltes Gehirn im Erwachsenenalter.


    Schließlich führt mich das wieder zu meiner ersten Frage, welche Mutation hier ...
    " David zeigte in den Raum " ... ist denn so ein Vorteil, welche Mutation stellt eine so enorm effiziente Anpassungsleistung dar? Wie ja die Wissenschaft vermutet, sind "Belege" von Wundern, von Jesus, Hexen oder Sagengestalten Hinweise auf bereits frühe Homo-Superior-Mutanten. Jedoch müssten erste Exemplare dieser Gattung mindestens 250.000 Jahre alt sein, wenn sie eine Weiterentwicklung des Homo Sapiens darstellen. Die direkte Erfolgsgeschichte des Sapiens beginnt bereits vor mehr als 6.000.000 Jahren ... Oder der Superior ist parallel zum Homo Sapiens entstanden, was - bei stammesgeschichtlicher Betrachtung und eventuellen wissenschaftlichen Beweisen dafür - fast unausweichlich zum Kampf der Spezies führen würde. Es kann nur einer die Nummer eins sein (nach der Natur selbstverständlich). Das hat die uneingeschränkte Herrschaft des Menschen über alle anderen Spezies gezeigt.

    Und, welchen Vorteil bieten denn überhaupt bestimmte Mutationen? Die meisten treten erst während der Pubertät auf, dass heißt die Mutationen sind nicht in der Lage die größten Missstände des Homo Sapiens rechtzeitig auszugleichen. Da die Natur - rein evolutionär gesehen - wirklich unglaublich lang dauert, kann es doch auch sein, dass die Umwelt, die solcherlei Mutationen dankend angenommen hat, gar nicht mehr existiert. Vielleicht sind wir bereits am Aussterben und nicht am Aufsteigen ... Es gibt Vermutungen, dass wir uns genau so schnell entwickelt haben und entwickeln, wie "normale" Menschen. Vielleicht haben die ja auch Vorteile, die uns durch unsere Mutationen verloren gegangen sind ... Vieles am Mutantensein liegt noch im Dunkel, vieles ist ungeklärt und wir müssen sehen, wie wir damit zurecht kommen. Darüber würde ich wirklich gern mal mit Miss Carnivori sprechen.


    Am Ende glaube ich, dass unsere bisherigen Erkenntnisse noch nicht der wahre Jakob sind. Sollte es doch so sein, wie ich gerade beschrieben habe, so hätten wir ein Problem: Die Menschen hätten durchaus Grund uns zu fürchten und ihre Spezies zu schützen bzw. durchzusetzen - so sind wir alle programmiert. Außerdem würde sich jegliche Debatte über Mutantenrassismus oder Mutanten als neue Gesellschaftsform erübrigen, denn wir wären de facto eine ganz andere Spezies!!!
    "



    Verschwörerisch zog David seine linke Agenbraue hoch. Dann aber lächelte er und zwinkerte Friedrich zu. "Ich bin ein Schwafler, was soll ich machen."


    Dann gesellte sich Prof. Velazquez (OOC: im Infothread heißt er "Vázquez" ) zu ihnen. David stockte kurz und musterte den jungen Kollegen. Dann blickte er zu Prof Baer, ob dieser vielleicht eine Antwort parat habe, entschied sich dann aber doch selbst zu antworten. "Hi, ähm, ich glaube ... ich glaube nicht, dass es das gibt." David sah offensichtlich an sich selbst herunter. Er trug ein schickes dunkelblaues, fast schwarzes Jacket mit Nadelstreifen und eine eng anliegende blaue Jeans mit unauffäligem Gürtel sowie ein paar schwarze Herrenschuhe. Schicker ging es auch bei ihm nicht.

    "Ich bin übrigens David ... David Henshaw, Geschichte und Deutsch." sagte er und streckte Prof. Velazquez freundlich seine Hand entgegen. "Ich glaube, wir kennen uns noch nicht."



    OOC: @Felina Es tut mir leid, irgendwie habe ich mich ja selbst in diese Situation gebracht mit meinem letzten Post und jetzt habe ich angefangen hier was zu schreiben und habe dann aber noch die Seite berücksichtigen wollen und die und ... so, dass es halt rund wird. Ich nähme es dir nict übel, wenn du Davids Thesen übergehst
    Geändert von Schiller (17.02.2012 um 09:34 Uhr)
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  15. #115
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Lilli nickte kauend auf Andrews Anwort. Nachdem sie geschluckt hatte, meinte sie: "Überhaupt nicht dicht! Ich meine, die Uniformen gehen ja noch, wenigstens muß ich keinen Rock tragen, aber dennoch... Sie hätten uns fragen müssen! Und das, Felina, können sie von mir aus auch gerne hören. Und nein, Andrew, Europäer halten Amerikaner für vergleichsweise unhöflich. Also hätten sie..."
    Lillis Blick wurde von der Vergabe der Stundenpläne abgelenkt. "Was ist denn das für ein komisches Teil?" erkundigte sie sich, als sie die Armbänder sah. "Was machen sdie denn für einen Sinn? Damit wir auch ja nicht vergessen, daß wir alle schwierige Fälle sind?" Lilli hielt ihre Hände zusammen, als erwartete sie, Handschellen angelegt zu bekommen.
    "Wißt ihr was? Ich vermisse unsere alte Schule jetzt schon. Und das ist alles nur die Schuld von diesen...."

  16. #116
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Prof. Vázquez

    Sergio wurde klar, dass er die beiden Kollegen offenbar bei einem wesentlich profunderen Gespräch gestört hatte, als es die Kleiderordnung für Lehrer war. Doch dann glaubte er in Baers Miene für einen Augenblick dankbare Züge zu entdecken, als Henshaw sich von diesem abwandte. Sergio realisierte, wie unangemessen gekleidet er neben den anderen beiden wirkte: Henshaw war sportlich elegant gekleidet, im typisch-amerikanischen "business casual" Stil, Baer trug einen britisch anmutenden Tweedanzug), so dass er selbst sich mit einem Mal vorkam wie der ungehobelte Enkel, der zum Sonntagscafé bei Oma in Turnschuhen und zerrissenen Jeans erscheint. Henshaws überaus diplomatische Antwort war freundlich gemeint, beschämte ihn aber fast noch mehr.

    "Ich bin Sergio ... Sergio Vázquez", erwiderte er und ergriff die ihm dargebotene Hand und entschloss sich, die Situation mit legerer Offenheit zu lösen: "Nun, vielleicht achte ich das nächste Mal dennoch etwas sorgfältiger darauf, wie ich zu einem solchen Anlass erscheine. Wir sind heute Morgen erst aus den USA angereist und hatten kaum noch Zeit uns hier überhaupt einzufinden. Die Jacke war das erste, was mir aus dem Koffer entgegenfiel. Ich muss mich wohl erstmal daran gewöhnen, jetzt kein Student mehr zu sein sondern auf der anderen Seite des Raums zu stehen." Er lachte freundlich. Dann begrüßte er auch Prof. Baer, mit dem er dank des Emailkontaktes bereits auf Vornamenbasis war: "Du musst Friedrich sein. Freut mich, dich persönlich kennenzulernen!"

  17. #117
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Felina

    Als nach Andrew nun auch Lilli die Schuluniform kritisierte, senkte Felina den Kopf und sah betreten auf ihre Ballerinas, die perfekt zu dem knöchellangen Rock passten. Bereits in Amerika hatte das Katzenmädchen von sich aus eine Art Schuluniform getragen. Stets hatte sie wie eine Musterschülerin gewirkt, mit ihren perfekt gebügelten Blusen, den langen Röcken und den adretten Kopfbedeckungen.

    Ihre Freunde hatten leicht reden, zeigten sie doch kaum Auffälligkeiten. Sie wusste aus ihren Psychologie-Büchern, dass Schuluniformen generell dem Wunsch der Menschen nach Individualität widersprachen. Doch sie hatte genug von individuellem Aussehen, sie hatte nicht das Bedürfnis ihre einzigartige Persönlichkeit durch die Wahl ihrer Kleidung auszudrücken. Sie genoss es, wenigstens oberflächlich zu dieser Einheit zu gehören. Dank der Uniform waren sie..."...wenigstens alle gleich" murmelte sie leise, und führte damit kaum hörbar ihren Gedanken zuende.

    Als ihr dies bewusst wurde hob sie schnell den Kopf, um ihre Worte zu überspielen. "Natürlich hätten sie uns vorher fragen sollen. Ich bin sicher, das hätten sie auch getan, wenn wir nicht erst so spät hier angekommen wären weil wir am Flughafen..." sie brach erneut ab, die Wangen leicht errötet... "Ich finde es ok, dass ich mit meinem Wissen das Institut unterstütze. Ich bin sehr dankbar für diese Chance ein einigermaßen normales Leben zu führen und denke es ist nur fair, dass ich mich beteilige. Glaubt ihr, dass es für die Lehrer leichter ist? Sie riskieren auch eine ganze Menge, weil sie versuchen uns so gut wie möglich auf das Leben vorzubereiten. Ihr habt doch die Zeitungsberichte gelesen... Ihr habt gesehen, wozu sie fähig sind..."

    Als die Lehrerin Sylvain aufruf, wandte sie ihren Kopf ebenfalls in Richtung der Schlange. "Sylvain ist grad dran, dann kannst du dir ja gleich sein Armband anschauen. Vielleicht gefällt es dir ja sogar? Und ihr könnt Prof. Cassidy ja fragen, was es mit diesem mysteriösen Assessoir auf sich hat!"
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  18. #118
    Mitglied Avatar von Waterman
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    John, in einer Hand die Mappe, gesellte sich zu dem wartenden Pin. Er warf einen Blick auf die Mappe, fummelte derweil aber am Band herum, dass ihm sichtlich unangenehm war. Dies beschäftigte in so sehr, dass obwohl er sich den Stundenplan anschaute, kaum regstrierte, was darauf eigentlich stand.
    "So ein Mist. Das ist Fessel und Marker in einem. Was bringt es mir, mich verwandeln zu können, wenn ich immer dieses Teil am Arm hängen habe?"
    Weiteres erfolgloses Zerren an dem Band folgte, dann ließ er versuchsweise seinen Arm dicker werden, um zu sehen, wie das Band sich verhielt...
    Geändert von Waterman (19.02.2012 um 17:27 Uhr)
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  19. #119
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    Prof. Henshaw

    David lächelte Sergio nochmals an, warf ein weiteres leises "Freut mich" in die Runde und zuckte mit den Schultern. Tatsächlich interessierte es ihn nicht, wie wer angezogen war, soweit er die Schüler noch von den Lehrern zu unterscheiden vermochte.

    "Was wirst du unterrichten, Sergio?" fragte er den neuen Gesprächpartner und entließ Prof. Baer somit aus dem möglicherweise unangenehmen Gespräch.
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  20. #120
    Mitglied Avatar von Aeonra
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    Joe hielt sich noch immer zurück, auch wenn sie sich an ihrer Mitbewohnerin und denjenigen orientierte, die sie am Vorabend schon etwas kennenlernen durfte. Sie fühlte sich noch immer sehr unsicher, auch wenn sie hier unter Mutanten war. Nur mit Mühe konnte sie sich auf die Namen der Personen konzentrieren, die vorgestellt wurden, sie würde wohl noch ein Weilchen brauchen bis sie sich diese merken konnte. Nervös zupfte sie an ihrer Schuluniform herum. Sie mochte diese Dinger einfach nicht und verzog missmutig den Mund.

  21. #121
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Masterpost

    Nachdem Sylvain ebenfalls sein Armband und die Mappe erhalten hatte, wurde als nächstes "McDonnell, Kelly" nach vorn gebeten und gleich danach "McGreen, Philipe". Schließlich wurde Joe als letzte der Mittelstufe aufgerufen.

    "Ich heiße Jason" der Junge grinste Mihai an, offenbar war er es gewohnt, dass ihn Leute anstarrten, denn er zwinkerte und fuhr fort "Was glaubst, du, was ich bin? Ich geb dir einen Tipp..." er wandte sich um und wedelte buchstäblich mit seinem Hundeschwanz, bevor er sich zurück drehte. Dann folgte auch schon "Antonescu, Mihai". Auch Lilli und Andrew mussten nach vorne und erhielten jeweils ihr Armband und eine Mappe mit Stundenplan. Wie John, so stellten auch alle anderen bald fest, dass sie das Schmuckstück nicht ablegen konnten, da es über keinen sichtbaren Verschluss verfügte und sich zu nah an das Handgelenk anlegte um abgestreift zu werden. Doch überraschender Weise schnitt das Armband nicht in das Fleisch des jungen Gestaltwandlers, als er seinen Arm anschwellen ließ. Es zerriss auch nicht, sondern wuchs einfach mit.

    Prof. Baer hatte Davids Vortrag mit einer Mischung aus Amüsement und Missmut über sich ergehen lassen, und wollte bereits zu einer Antwort ansetzen, als Sergio zu ihnen trat. Er musterte den jungen Spanier von oben bis unten und lächelte dann wohlwollend. „In der Tat wird von den Lehrern ein… sagen wir professionelles Outfit erwartet. Immerhin erwarten wir ja auch von den Schülern ordnungsgemäße Kleidung.“ Er nickte in Richtung der uniformierten Schüler. Es schien fast, als wolle er noch etwas hinzufügen, doch auf ein Zeichen des Schulleiters nickte er noch einmal und meinte stattdessen „Ich muss mich nun entschuldigen, wir können uns ja gern beim Mittagessen unterhalten.“

    Während Prof. Ní Dhuibhne nur einen Teil der Schüler aufrief und mit Armband und Mappe versorgte, verteilte Professor Baer nun an die übrigen Schüler ebenfalls eine Mappe, die offensichtlich den Stundenplan enthielt.
    Schließlich erhob sich Prof. Cassidy erneut und wandte sich an die Schüler. „Sie können sich nun in Ruhe mit Ihrem Stundenplan vertraut machen und zu Mittag essen, bevor Sie sich bitte pünktlich um 15:00 in bequemer Kleidung in der Sporthalle einfinden. Sie werden feststellen, dass Ihre Studienunterlagen auch einen Plan der Schule und weitere nützliche Informationen enthalten. Bei Fragen können Sie sich jederzeit an Ihren Vertrauenslehrer Prof. Vázquez wenden. Außerdem würde ich Miss Carnivori, Mr. Singer, Miss Parson und Mr. MacPherson bitten, noch zurückzubleiben…“
    Geändert von Felina Noctis (29.02.2012 um 09:36 Uhr) Grund: Hatte Mihais Konversation vergessen... Sorry, das kommt davon wenn man solang mit dem Mastern wartet ;)
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  22. #122
    Mitglied Avatar von Syllix
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    Als Kelly nach vorne gebeten wurde und ihre Mappe und ihre Markierung erhielt, verfolgte Kenneth dies aufmerksam. Vor allem die Reaktion der Lehrer auf Kelly ausfiel. Würden sie sich etwas anmerken lassen? Falls ja, hätten er und Kelly ein echtes Problem. Sie gaben sich zumindest Mühe, sich nichts sonderlich anmerken zu lassen. Kenneth hatte dennoch ein Gefühl, dass auch sie sich nicht über Kellys Anwesenheit zu freuen schienen.
    Kaum dass Kelly zurückkehrte erklang nicht sein eigener Name, sondern der eines anderen Schülers. Mit einem kurzen Stutzen sah Kenneth sich um. Schließlich schenkte er seiner Schwester seine Aufmerksamkeit. "Und, wieso habt ihr das Band da bekommen? Und was ist in der Mappe drinnen?" Dieses Band fand er befremdlich, jedoch trug er keines, also störte es ihn nur indirekt. Vielmehr interessierte ihn, was in der magischen Mappe enthalten war, immerhin schien er nicht nur kein solches "schickes" Armband zu bekommen, sondern auch für eine Mappe war er als unwürdig eingestuft worden.

    Die letzte Einschätzung durfte und würde er wieder revidieren durfte, blieb er dennoch armbandlos. Erst jetzt bemerkte Kenneth, dass er nicht alleine geblieben war. Auch andere Schüler hatten kein Band bekommen. Mit einem Blick kontne er jedoch feststellen, dass diese durchaus, zumindest zum Teil Mutanten waren. Was hatten sie also gemein, weshalb sie alle kein solches Bändchen bekamen? Bei zwei Mädels konnte er keine Auffälligkeiten ausmachen. Aber Mädels? Heimlich hoffte er, dass zumindest eine von den beiden wie er ohne Kräfte war. Er widmete sich erneut Kelly, die recht schweigsam geblieben war.

    Die Ansage des Iren - Kenneth vermutete er sei Ire aufgrund des Akzents und vor allem aufgrund des Aussehens, denn so sahen nur Iren aus - ließ ihn irgendwie erleichtert aufatmen. Keine dummen Reden mehr. Dass schon Mittag war, hatte er gar nicht bemerkt. Normalerweise kroch die Zeit, wenn irgendwelche schulischen Veranstaltungen stattfanden, an denen Kenneth teilnehmen durfte. Und nach dem Essen Sporthalle? Irgendwie bezweifelte er, dass sie normalen Sportunterricht haben würde oder gar ein rassiges Fußballmatch austragen dürften. Bestimmt stand Zirkeltraining oder so ein Blödsinn an. Er nahm mit einem "Na super.." Kellys Hand und meinte zu ihr: "Bringen wir den Kram hoch, okay?"

    Nachdem er sich verabschiedet hatte, und sie getrennte Wege in ihr jeweiliges Zimmer gingen, setzte sich Kenneth mit einem leisen seufzen aufs Bett. Die Mappe ließ er lustlos auf den Boden fallen. Gleich stand schon das Essen an, weshalb er sich nicht hinlegen würde. 'Das hier stinkt alles..', dachte er und sehnte sich schon nach London zurück.
    Geändert von Syllix (08.03.2012 um 07:49 Uhr) Grund: Zusatzinfos eingebaut :o) und nochmal *murmel*

  23. #123
    Mitglied Avatar von Aeonra
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    Joe

    Als Joe ihr Armband und die Mappe abgeholt hatte und wieder auf ihrem Platz sass musterte sie den ungewohnten Gegenstand um ihr Handgelenk. Erst kurz vor dem Ende begriff sie, dass nicht alle eines erhalten würden, worauf sie unbewusst die Stirn runzelte und ebenso unbewusst an dem Armband herumfingerte. Was hatte das blos zu bedeuten? Vielleicht stand ja etwas in der Mappe dazu.
    Also machte sie sich nach dem Ende der Ansprache auf direktem Weg zu ihrem Zimmer. Dort angekommen zog sie sich schnell um und widmete sich der Mappe.

  24. #124
    Mitglied Avatar von Morgaine
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    Wie erwartet, konnte Pin, seine Mappe und sein Armband vorne abholen. Zweiteres fühlte sich an seinem Arm ungewohnt an. Er trug nie Schmuck wie Armbänder, Ohrringe, Ringe oder Halsketten. Seine Kappi war das einzige Accessoire, welches er gerne trug und nach vorne zu gehen um die Mappe und das Armband zu holen ohne Kappi war für ihn das Grauen schlecht hin! Als John ihn ansprach nahm er ihn nur aus den Augenwinkeln wahr und antwortete mit einem "Mhm. Weiß auch nicht...", denn Pin war schon mit der Nase in der Mappe und blätterte sie interessiert durch.

    Der Stundenplan sah grandios aus, auch wenn er vollbepackt war. Wirklich Zeit für sich würde er wohl nur am Wochenende haben!
    Naja, ist vielleicht auch besser so. Immerhin komme ich dann nicht so ins grübeln, was mein Dad jetzt wohl gerade macht, dachte er sich. Kurz darauf kam die Anweisung von Prof. Cassidy.

    "Sollen wir mal rüber in unsere Zimmer?", fragte er John, "Da können wir die Mappe näher inspizieren und gleich zum Mittagessen gehen. Wenn ich mir den Stundenplan so ansehe finde ich es komisch, dass wir heute soviel Freizeit haben! Aber dann haben wir ja genug Zeit um uns hier mal umzusehen. Nur blöd, dass Mihai in der Oberstufe ist. Der Unterricht zu dritt wäre bestimmt witzig geworden.", fügte Pin amüsiert hinzu und machte anstalten loszugehen.

  25. #125
    Mitglied Avatar von Dukovnik
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    Mihai

    Mihai blickte erstaunt auf Jasons Hunderute, mit der er vor dem Gesicht des jungen Rumänen herumwedelte.
    "Ein Hundemutant, was es nicht alles gibt.", dachte er.
    Bevor er jedoch weiter darauf eingehen konnte, wurde sein Name aufgerufen. Er ging nach vorne und erhielt das Armband sowie die Mappe. Der erste Blick hinein ließ ihn einen Stundenplan erkennen. Kurz überflog Mihai die Fächer und versuchte die Namen den Personen am Lehrertisch zuzuordnen.
    "Geschichte und Bio... da war ich vorher schon gut drin, da kann`s nicht schaden, wenn ich da weitermache. Und Physik und Mathe braucht man immer wieder, also wenigstens mal anschauen. Wenn`s mir nicht liegt, wähl ich es einfach wieder ab.", überlegte er.
    Zu Informatik machte er sich erst gar keine Gedanken, mit Computern stand er großteils auf Kriegsfuß. Mit den Sprachen wusste er auch nichts anzufangen. Deutsch sprach er nach zehn Jahren zwar nicht ganz akzentfrei, aber dennoch fließend. Spanisch und Italienisch brauchte er nicht, eine romanische Sprache war ihm genug.
    "Und was soll man bitte mit Irisch anfangen?", dachte er, kurz bevor ihm aufging, wo er sich befand.
    "Trotzdem nicht."
    Dann wäre das auch geklärt. Während er den Plan studierte, war er auf sein Zimmer gegangen. Er legte die Mappe auf den kleinen Tisch und widmete sich dem Armband. Kein Verschluss, merkwürdig.
    Mihai überlegte kurz, ob er seine Fähigkeiten einsetzen sollte. Er hatte es mal geschafft, in eine dünne Eisenplatte ein Loch hinein zu schmelzen. Er verwarf den Gedanken jedoch wieder. Er sollte lieber kein Schuleigentum versuchen zu zerstören. Er würde sich wohl daran gewöhnen müssen.
    Er legte seine Sachen zurecht, dann begab er sich wieder in die Halle zum Essen.

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