szmtag X-Men: Ein neuer Anfang - Seite 4
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  1. #76
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Zwischen Traum und Wachen
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    Imogen

    Imogen folgte den anderen Mädchen zurück in ihren Wohnbereich. Da sie sich schon vorhin in ihrem Zimmer wohnlich eingerichtet hatte, holte sie nur ihren Laptop und setzte sich in einen der Sessel im Gemeinschaftsraum. Während sie ihre Emails checkte (oder es zumindest versuchte), wurde ihr langsam kalt. Sie rieb stirnrunzelnd ihre Fingerspitzen aneinander, dann sah sie zur Heizung. Erst danach bemerkte sie den Neuankömmling.
    "Hallo", meinte sie und musterte ihr Gegenüber interessiert.

  2. #77
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Kelly

    "Hi" unschlüssig stand das neue Mädchen mit ihrem Gepäck am Eingang des Gemeinschaftsraumes. Sie lächelte Imogen an, dennoch wirkte ihre Ausstrahlung kühl und unfreundlich, um nicht zu sagen düster und gefährlich. Offensichtlich traute sie sich auch nicht so recht, näher zu kommen und sich zu der Mitschülerin zu gesellen. Noch hatte sie den Plan und ihr Zimmer anscheinend nicht gefunden.
    "We are all in the gutter, but some of us are looking at the stars."
    Oscar Wilde


  3. #78
    Mitglied Avatar von Aeonra
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    Gemeinschaftsraum Mädchen

    Nachdem es im Speisessaal langsam leer wurde erhob sich Joe ebenfalls und suchte ihr Zimmer auf. Nach einer Weile erschien sie mit einem kleinen Block und einem Bleistift im Gemeinschaftsraum der Mädchen, liess sich auf einen Stuhl nieder und begann auf dem Block herum zu kritzeln. Trotz der Reise, war sie noch nicht richtig müde.

  4. #79
    Mitglied Avatar von Waterman
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    John beäugte den Neuankömmling ungläubig. "Schlafen? Um die Uhrzeit?" Eine neue Idee ging durch seinen Kopf. Er nahm, so gut er es konnte die Gestalt von Cináed an. Dann quäckte er:
    "Ich bin so müde, kann ich ein Glas Milch haben? Ich bin sonst immer um Acht im Bett, aber ich kann nicht einschlafen."
    Die Kopie begann zu lachen, dass sie sich kugelte. Dabei nahm sie kurz und blitzhaft immer wieder andere Formen an, während sich das Lachen ebenso durchgehend veränderte. Im einen Moment blonde Haare, ein helles Lachen, dann eine Glatze, das Lachen klang wie das eines Asthmatikers. Kurz meinten die anderen ein Mädchen zu sehen, doch es schwand so schnell wie alles andere. Langsam ebbte das Lachen ab, John saß wieder wieder da wie zuvor, Tränen standen ihm in den Augen. Nachdem er diesselben wegwischte, wandte er sich wieder an Cináed, lächelte ihn an und reichte ihm seine Hand. "John."

  5. #80
    Mitglied Avatar von Dukovnik
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    Mihai

    Mihai wandte den Blick von dem sich rasant verändernden John ab. Da wird einem ja schwindelig! Als John wieder zur Ruhe gekommen war, stellte er sich ebenfalls vor und wiederholte seine Frage, "ob jemand von euch schon mal was mit einer Mutantenschule zu tun hatte. Ich hatte mal von sowas gehört, hab`s aber als Gerücht verbucht."

  6. #81
    Mitglied Avatar von Syllix
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    Cináed

    "Kenneth" Wäre er nicht so ausgelaugt, hätte er John kurz Bescheid gestoßen, was dieser dumme Spruch sein sollte. Doch die Anreise war lang gewesen und das dumme Verhalten dieses Professors hatte seinen ganzen Unmut aufgebraucht. Also reichte er John statt dessen nur die Hand, nannte seinen Namen und erwiederte sogar das Lächeln.
    "War das jetzt mit Absicht?", fragte er sogleich und deutete auf Johns Äußeres.

    Er vernahm nebenbei auch Mihais Frage und blickte diesen ratlos an. Wieso interessierte ihn das? War es nicht egal, ob man auf einer anderen Mutantenschule gewesen war oder eine bereits kannte? Es waren doch sehr ungewöhnliche Zeiten für euch Mutanten, daher sollte man sich doch eher bedeckt halten, nicht wahr? Außerdem waren doch alle Schulen gleich: Unnötig wie ein Kropf. Nur Lernen und Regeln und Fleißig sein und bla bla bla.
    Anstatt seine Gedanken auszuformulieren, schweig Cináed nur, zuckte sanft mit den Schultern und ließ sich auf einen freien Stuhl fallen. "Nö..." war seine lapidare Antwort gewesen.

    Die Typen hier waren vielleicht schräg. Ihm war bewusst, dass Mutanten per Definition schon schräg waren, doch die anwesenden Jungmutanten waren auch darüber hinaus schräg...

  7. #82
    Mitglied Avatar von Waterman
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    "Klar war das mit Absicht. Ich seh nicht nur mal so aus Versehen aus wie du." John hatte sich wieder zurückgelehnt. "Ich war vorher an einer normalen Schule. Lustige Zeit. Hab mir ehrlich gesagt nie wirklich Gedanken darüber gemacht. Hatte besseres zu tun."
    Er grinste gedankenverloren die Decke an, sich an seine Zeit vor den jüngsten Ereignissen erinnernd.
    Glaubt mir einfach. Ich hab das dritte Ende gesehen, und ich will das nicht nochmal durchmachen.

  8. #83
    Mitglied Avatar von Dukovnik
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    Mihai

    "Ich bin auch auf einer ganz normalen Schule gewesen. Bin dieses Jahr fertig geworden."
    Mihai bemerkte Kenneths irritierten Blick.
    "Ich wollte wissen, wie das Ganze hier weitergehen könnte. Wenn jemand schon mal auf einer Mutantenschule war, weiß derjenige vielleicht, was uns hier erwartet. Vor allem stelle ich mir den Unterricht in einer Klasse halbstarker Mutanten äußerst... interessant vor."

  9. #84
    Mitglied Avatar von Waterman
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    "Das wird mehr als interessant. Das wird genial. Da lässt sich einiges machen. Solange du mich nicht abfackelst oder so."
    Den Kopf immernoch auf die Rückenlehne gelegt, starrte John weiter die Decke an. Wilde, und oft trotz der Skurilität ausführbare, Pläne gingen ihm durch den Kopf.
    "Werden wir die Einzigen sein? Bisschen große Schule für eine Handvoll Leute."
    Glaubt mir einfach. Ich hab das dritte Ende gesehen, und ich will das nicht nochmal durchmachen.

  10. #85
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    Cináed

    "Hm...", murmelte Kenneth. "Was für einen Unterricht soll es hier denn geben, wenn einer von uns schon fertig mit der Schule ist? Kein Mathe und so 'n Kram, oder?" Auch wenn er immer noch ungerne hier war, er sah plötzlich Licht am Horizont. Endlich den ganzen Schei$$kram nicht mehr an der Backe zu haben, machte die Gedanken an diesen Mutantenkram gleich weniger erdrückend.

    Er lauschte dem Dialog der beiden, welche sich anscheinend vorher schon ausgetauscht hatten. Feuer und Immitation... na, dass konnte ja lustig werden. "Ich denke, es werden noch einge kommen. Vielleicht sind einige auch schon im Bett?", mutmaßte er.

  11. #86
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    "Hast du die Typen gesehen? Gefällt mir zwar nicht, aber die sahen nach langweiligem Ganztages-Unterricht aus. Um fünf aufstehen, beten, Mathe bis sieben, Frühstück, Englisch, Latein, Physik, der ganze Mist. Wie wäre es übrigens, wenn wir uns mal vorstellen? Wir sind ja nicht einfach so hier. Mihai haben wir ja schon gesehen, und mich kennt ihr jetzt ja auch, aber was ist mit euch beiden?" Er deutete zuerst auf Phillipe, dann auf Kenneth. "Was könnt ihr?"

  12. #87
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    Cináed

    Johns Analyse war durchaus zutreffend. Mit leichtem Schaudern musste Cináed an den unsäglichen Professor denken, der sie abgeholt und hierher gebracht hatte. Der Typ war so... Nur mit Mühr konnte er seine negativen Gedanken diesbezüglich runterwürgen.

    Und schon kam jene Frage, die eigentlich unvermeindlich war, und doch hatte er diese doch am wenigsten ersehnt. Was sollte er jetzt sagen? Er konnte nichts vorführen oder sonst etwas... super... Er schwieg und blickte Phillipe an, in der Hoffnung, dass dieser sich zuerst "offenbaren" würde. Oder aber er würde nun rasch zu Bett gehen? Ja, so könnte er das Ganze doch umschiffen...

    "Wie gesagt, ich bin Kenneth. Komme aus London und bin doch mehr ausgelaugt, als ich dachte. Ich denke, die Anreise war ziemlich lang, der Professor war ätzend... ich geh' dann doch jetzt zu Bett.", erklärte Cináed fest und erhob sich. "Wir sehen uns ja morgen. Gute Nacht."
    Mit diesen Worten verabschiedete er sich und begab sich in sein Zimmer und zu Bett.

    ooc: Somit warte ich nun auf Morgen/Meisterpost

  13. #88
    Mitglied Avatar von Morgaine
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    Pin sah sich das Szenario schweigend an. Die Begrüßung von Kenneth und die Reaktion von John stumpften seine Lust sich großartig an diesem Gehabe zu beteiligen. Nachdem John seine Frage gestellt hatte und der andere Kollege das Ganze schön abgeblockt hatte und nun schlafen ging blieb ihm selbst jetzt nichts anderes übrig als zu antworten.

    "Naja ich glaub meine Kraft ist weniger 'eindrucksvoll' als deine. Ich kann Gegenstände in ihrer Farbe verändern."

    Er beugte sich zu seinem Schuh runter, zog ihn aus und legte ihn auf seine flachen Hände. Allmählich bekam der Schuh feine goldene Linien auf seiner sonst schwarzen Farbe. Sie verzweigten, wanden und verwinkelten sich ineinader und bildeten in einem Moment ein schönes Antlitz. Plötzlich kamen leuchtend grüne Linien hinzu und verbanden sich mit den goldenen. Es sah aus wie eine Explosion wenn die beiden Farben aufeinander trafen. Wie Feuerwerk. Und von Explosion zu Explosion nahm der Schuh die leuchtend knatschige grüne Farbe an, bis er letzten Endes vollständig umgefärbt war.

    "Nichts im Vergleich zu euren Kräften, ich kann keine Leute imitieren, kein Feuer erstellen, keine Leute retten oder verletzen. Ich kann Dinge einfach nur in ihrer Farbe verändern. Mehr nicht.", er sah zu Mihai rüber und fügte hinzu: "Ich war auch auf einer normalen Schule. Es war langweilig. Ich glaub mit euch Möchtegern-Alpha-Tieren wird das wohl nicht so sein" und er lachte schallend auf, stand auf um seinen Fuß in den Schuh zu drücken und setzte sich dann weiterhin grinsend hin.

    Vielleicht wird es hier wirklich nicht langweilig. Mal schauen wer hier der wirkliche Anführer unserer kleinen Clique wird. Denn das es einen geben wird ist unbestritten. Es gibt immer einen...., dachte Pin

  14. #89
    Mitglied Avatar von Waterman
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    John war begeisterter, als Pin erwartet hatte.
    "Klasse! Du kannst damit soviel Zeug machen! Hält das ewig? Geht es auf alle Sachen? Du könntest ein Chamäleon werden!"
    Angesichts der vielen Möglichkeiten, die in Johns Kopf auftauchten, begann er wieder zu grinsen.
    Er ließ sich Viele durch den Kopf gehen, dann hob er wieder die Stimme.
    "Wie wäre es denn zum Beispiel, wenn Kenneth morgen mit blauen Haaren aufwacht?"
    Es lag wieder etwas herausforderndes in Johns Blick, als würde er spöttisch sagen traust du dich eh nicht.

  15. #90
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    Mihai sah verblüfft zu, wie sich der Schuh in seiner Farbe veränderte. Unwillkürlich musste er grinsen, als er sich Kenneth mit blauen Haaren vorstellte.
    "Witzig wär`s schon irgendwie, aber ich glaube mit solchen Streichen sollten wir abwarten, wenn überhaupt. Nicht, dass er uns Blitze um die Ohren haut, oder uns in die irische See beamt.
    Und zum Thema Alpha-Tier.,"
    Dabei lehnte er sich in seinem Sessel nach vorne.
    "Ich warte erstmal, bis ich die Leute besser kenne, bevor ich mir ein Bild mache. Der erste Eindruck kann auch mal täuschen. Harte Schale, weicher Kern, und sowas."
    Mihai grinste dabei, doch nicht arrogant oder herablassend, sondern es schien ehrliche Freundlichkeit dahinterzustecken.
    "Was ich vorhin im Speisesaal gebracht habe, ist sonst auch nicht meine Art, aber die ganze Situiation war, sagen wir, ungewohnt.
    "Jedenfalls.", und damit lehnte er sich wieder zurück. "Die Fähigkeit hat auch was. Kannst du dich selbst auch transparent machen? Also, durchsichtig und damit praktisch unsichtbar?"

  16. #91
    Mitglied Avatar von Morgaine
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    Pin sah die beiden an. Ihm war der ganze Trubel etwas unangenehm.

    "Nette Idee, aber selbst wenn ich wollte könnte ich seine Haare nicht Blau färben. Meine Kraft bezieht sich nur auf Gegenstände. Hab selbst mal versucht meine Haut zu verändern oder eine Maus zu färben. Das geht leider nicht. Momentan zumindest. Wir sind ja noch jung wer weiß was uns noch erwartet. Das einzige das sich bei mir ändert ist die Augenfarbe und selbst das kontrollieren ich nicht, sondern es passiert je nach Ausübung meiner Kraft."

    Er sah sich im Raum um. Es war sonst niemand hier. Vielleicht könnte er anfangen selbst fragen zu stellen. Immerhin würde er ja wohl eine längere Zeit mit den anderen verbringen.

    "Wie siehts denn bei euch aus? Ich mein, eure Kräfte hat ja jetzt definitiv jeder mitbekommen. Aber wie seid ihr beiden hierher gekommen? Und vorallem was denkt ihr wozu das alles hier dient? Sollen wir uns besser anpassen an die Umwelt?"

    Er dachte über seine eigenen Beweggründe nach. Seinen Vater vermisste er jetzt schon. Ob er wohl zurecht kommt? Bestimmt, sagte er sich, immerhin hat er jetzt eine Sorge weniger. Er weiß, dass es mir in dieser Schule gut gehen wird.

  17. #92
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    Mihai dachte gerade daran, wie er seine Kräfte entdeckt hatte.

    "Meine Mutation zeigte sich genau an meinem 13. Geburtstag. Ich wollte die Kerzen auf dem Kuchen auspusten. Hat in `ner Stichflamme geendet. Gott sei dank saß mir niemand gegenüber. Seitdem wissen neben mir meine Eltern und mein Onkel von der Sache. Der hat mir dann auch erlaubt auf dem Hinterhof seiner Werkstatt zu üben. Viel Platz und und wenn`s mal knallt interessierts niemanden.
    Und wie ich hierher gekommen bin? Das wüsste ich auch zu gern."

    Er erzählte die Geschichte, dass er mit seinen Freunden nach dem Schulabschluss eine Tour durch Nordfrankreich gemacht hatte, in Cherbourg die Fähre nach Irland genommen hatte und dann in Dublin wie aus einem Traum erwacht ist und dann das Kloster entdeckte.

    "Sehr merkwürdig das Ganze. Vielleicht weiß einer der Lehrer hier mehr darüber. Und ja, ich denke schon, dass es um Anpassung geht. Und darum, seine Kräfte soweit unter Kontrolle zu haben, dass man auch in extremen Situationen die Kontrolle behält. Vielleicht sagt man zu sowas Schule, weil sich Mutanten-Trainingslager für die Eltern nicht so schön anhört."

    Noch während er den letzten Satz sagte, schoss Mihai der Gedanke an seine Eltern durch den Kopf. Wussten sie, was ihm widerfahren war? Insgeheim hatte er bereits für sich entschieden hier zu bleiben und der Sache eine Chance zu geben. Er würde sich ein paar Sachen nachschicken lassen müssen.

  18. #93
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    "Extremsituationen?" John musste, wenn auch nicht sehr laut, wieder lachen. "Was erwartest du denn? Das wir gegen Drachen kämpfen? Es geht bestimmt eher darum, Mathe in einer Klasse zu unterrichten, in der es keinen stört, wenn jemand plötzlich einen Feuerball in der Hand hat." Er beugte sich weiter nach vorne, blickte Mihai an. Gleichzeitig stellte er sich vor, wie sie im Mittelalter gegen Drachen kämpfen würden. Ich würde ihm wahrscheinlich einen Pfeil ins Knie schießen.
    "Ist dir das schonmal passiert? Das deine Kräfte sich einfach so in der Öffentlichkeit gezeigt haben?"

  19. #94
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    "Es muss ja kein Drache sein. Eine banale Schlägerei kann ganz übel ausgehen, wenn du dich und deine Kräfte nicht unter Kontrolle hast. Mir ist sowas glücklicherweise noch nicht passiert.
    Aber ich habs mal geschafft, dass die ganze Schule Hitzefrei bekommt. Vor zwei Jahren war`s bei uns extrem heiß. Für mich an sich nicht das größte Problem, aber die anderen waren ziemlich fertig und der Schulleiter, bei dem wir gerade Unterricht hatten, wollte uns nicht gehen lassen.
    Also habe ich gesagt, dass ich auf`s Klo gehe, bin raus auf den Flur und habe die neue Sprinkleranlage der Schule eingeweiht. Die Hand unter einen der Sensoren gehalten, rumgezündelt und schon sprühte in alle Räumen Wasser von der Decke.
    Da konnte selbst der Schulleiter die Schüler nicht mehr zurückhalten."
    Mit einem Grinsen erinnerte er sich daran zurück. Seine erste kleine Heldentat.
    "Habt ihr mal was mit euren Kräften angestellt?"

  20. #95
    Mitglied Avatar von Waterman
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    Erneut und wieder einmal musste John grinsen. Zuerst Mihais Geschichte, dann die Erinnerungen an seine eigene Schulzeit.
    "Mal was? Du lässt es so klingen als wärs ne Ausnahme. Aber ich werde euch nichts verraten, das würde den ganzen Spaß verderben."
    Dann erhob er sich.
    "Vielleicht fange ich ja schon morgen an. Muss ausgeschlafen sein. Gute Nacht."
    Er machte sich auf den Weg zu seinem Zimmer. Wenn man ihm heute noch etwas sagen wollte, so wäre dies wohl die letzte Gelegenheit...
    Glaubt mir einfach. Ich hab das dritte Ende gesehen, und ich will das nicht nochmal durchmachen.

  21. #96
    Mitglied Avatar von Morgaine
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    "Naja ich habe versucht meine Mutation soweit es eben geht zu verheimlichen. Manchmal saß ich im Unterricht und habe ein paar Sachen verändert aber nie etwas großes oder um jemanden damit zu ärgern.", sagte Pin.

    Er fühlte sich ebenfalls müde, wollte aber Mihai nicht vor den Kopf stoßen, so wie es John getan hatte. Außerdem fand er den Kerl ganz interessant und vielleicht würde sich ja noch ein ernsteres Gespräch zwischen den beiden entwickeln.

    "Gute Nacht! Bis Morgen", rief er John noch zu und drehte sich zu seinem anderen Gesprächspartner um. "Wie siehts bei dir aus? Schlafen gehen oder hast du noch ein paar Fragen die dir auf dem Herzen liegen?", fragte Pin und Mihai merkte, dass es zwar etwas ruppig klang aber keineswegs sarkastisch gemeint sein sollte.

  22. #97
    Mitglied Avatar von Dukovnik
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    "Ich selbst würde am liebsten auch ins Bett, wir hatten alle genug Stress für einen Tag. Und ich für meinen Teil bin total fertig."
    Dabei dachte er spontan an seine Fahrt mit dem Motorrad durch halb Irland. So fühlte es sich jedenfalls an, wenn man mehrere Stunden bei Regenwetter durch ein unbekanntes Land fährt, in dem man nciht einmal geplant hatte zu sein.
    Mihai erhob sich, wartete aber noch auf eine Reaktion Pins.

    (Sollte Pin sich auch entscheiden zu schlafen, tut Mihai dies auch endgültig, dann kann`s mit dem Master-Post weitergehen.)

  23. #98
    Mitglied Avatar von Morgaine
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    Pin akzeptierte die Mihais Aussage und wie um sie zu bekräftigen musste er lauthals gähnen. Er stand auf, streckte seine vier Gliedmaßen und machte sich aufm Weg ins Zimmer.

    "Gute Idee. Ich denke ich werd noch schnell heiß duschen um die Muskeln etwas zu entspannen und dann leg ich mich auch ins Bett. Wünsch dir ne Gute Nacht! Bis Morgen früh.", mit diesen Worten verabschiedete sich Pin und ging duschen. Als er eine Viertelstunde später in seinem Bett lag dauerte es nur wenige Sekunden bis er in einen tiefen traumlosen Schlaf fiel.

  24. #99
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Zwischenspiel: Im Flugzeug

    Schließlich war es der Stewardess doch noch gelungen, den gewünschten Film zu organisieren, mit dem sich nun diejenigen, die sich nicht ohnehin bereits anderweitig beschäftigten den ereignislosen Flug verkürzen konnten. Die Stewardess, der die Sache allerdings nach wie vor unangenehm war, tat ihr Möglichstes um für einen optimalen Service an Bord zu sorgen. In ihrer Zuvorkommenheit war sie allerdings bisweilen fast schon lästig, wenngleich klar war, dass sie es gut meinte und sehr bemüht war. Felina schien sie nichtsdestotrotz immer wieder lauernd zu mustern.

    Letztendlich bekamen nur die wenigsten das Ende des Films mit. Sergio hatte sich bereits früh ausgeklinkt und stattdessen Musik mit seinem iPod gehört, wobei er recht schnell eingeschlafen war. Auch Andrew und Lilli hatten sich mit anderem beschäftigt und irgendwann vorgezogen, die Augen ein wenig zuzumachen um auf diese Weise die Flugzeit zu verkürzen. Schließlich verfolgten Sylvain und Felina als einzige den Film weiter. Allerdings verlor das Mädchen schnell das Interesse und beobachtete im leichten Schimmer des Bildschirms aufmerksam ihre Mitreisenden. Als ihr Blick schließlich auf Sylvain fiel stellte sie fest, dass dieser ebenfalls eingeschlafen war bevor der Film endete. So bat sie die Stewardess, den Film abzuschalten um den Schlaf der Freunde nicht durch unnötige Geräusche zu stören. Falls die Stewardess angesichts dieser mangelnden Würdigung ihrer vorhergehenden Bemühungen verärgert war, so kaschierte sie dies geschickt, indem sie denjenigen, die zwischenzeitlich mal kurz aufwachten, weitere Knabbereien sowie Kaltgetränke aufdrängte.

    Als das Flugzeug schließlich mit leichtem Ruckeln auf das Rollfeld aufsetzte, wurden all jene die noch nicht wach waren von der Stewardess sanft und mit einer Tasse Kaffee und warmen Croissants geweckt. Vor Allem Felina blinzelte mit kleinen Augen in die Strahlen der aufgehenden Sonne, welche die Gruppe in Dublin willkommen hieß. Zunächst verlief alles problemlos, die Wachmänner halfen den Schülern das Gepäck auf Wägen zu packen und Felina bedachte die Stewardess anscheinend zum Abschied mit einem ausführlichen Lob, bevor die Gruppe sich auf den Weg in den Terminal machte.

    Doch dann hatte das Katzenmädchen an der Passkontrolle ihren Hut ablegen müssen, was zu einigen Scherereien mit der Einreisebehörde führte, bis eine ältere Dame erschien, die sich als Prof. Ní Dhuibhne vorstellte. Sie redete kurz mit den Beamten, die von diesem Moment an so wirkten als haben sie völlig vergessen, dass sich unter dem Sommerhut Katzenohren verbargen. Nach einer weiteren Stunde Fahrt in dem schuleigenen Minibus kamen die fünf erschöpften Mutanten schließlich übermüdet und genervt und mit einiger Verspätung an der „Dominikanischen Schule für besonders schwierige Fälle“ an. So konnten sie gerade noch ihre Zimmer beziehen und sich etwas frisch machen, bevor sie sich zur Schuljahresanfangszeremonie in der Empfangshalle der Schule einfinden sollten. Anhand der Namensschilder fanden die vier Schüler ihre jeweiligen Zimmer ohne Probleme, und auf ihren Schreibtischen einen Stapel mit Schuluniformen*. Sowohl Andrew und Sylvain als auch Lilli und Felina waren Zimmernachbarn und würden sich von nun an ein Bad teilen. Auf den Türen von Lillis und Andrews Zimmern war in großen Lettern das Wort „Vertrauensschüler“ angebracht.


    Zwischenspiel: In der Schule

    Um 8:30 am folgenden Morgen wurden alle Schüler durch ein sanftes aber langsam ansteigendes Glockengeläute geweckt, das etwa fünf Minuten andauerte bevor eine Lautsprecherdurchsage mit warmer, weiblicher Stimme verlauten ließ:

    „Guten Morgen! Falls Sie noch im Bett liegen, möchten wir Sie bitten jetzt aufzustehen und sich fertig zu machen, damit Sie pünktlich um 9:15 am Frühstück im Speisesaal teilnehmen können. Vor Ihrer Zimmertür finden Sie ihre Schuluniformen, bitte überprüfen Sie die Vollständigkeit anhand der Listen und tragen Sie Ihre Uniform zum Frühstück sowie zu der Einführungsrede des Schulleiters, die um 10:00 im Empfangssaal der Schule stattfindet.“

    *Tatsächlich fand jeder der Schüler vor der Zimmertür einen Stapel, der je nach Präferenz je drei weiße Blusen/ Hemden mit kurzen/ langen Ärmeln, sowie in der Schulfarbe drei Hosen/ Röcke, einen Blazer und zwei Pullover in passender Größe enthielt. Auf der rechten Brust war sowohl bei den Blusen/ Hemden als auch den Blazern und Pullovern das Emblem der Schule eingestickt.

    Das Frühstück war ebenso ausgiebig wie das Abendbrot des Vortages und es gab neben dem klassischen Müsli, Semmeln und Brot mit Aufstrich, Wurst, Schinken und Käse auch „Full Irish Breakfast“ und die verschiedensten Früchte zur Auswahl. Zusätzlich zu den Schülern, welche am Vorabend zusammen gespeist hatten waren nun auch einige neue Gesichter im Speisesaal und John stellte fest, dass er nicht jeden Schüler wie Mihai, Kenneth oder Pin nach ihren Mutationen würde fragen müssen.* Auch am Lehrertisch hatten drei neue Lehrer neben dem Schulleiter Platz genommen, eine Frau und zwei Lehrer. Zumindest die beiden Männer, welche sich später als Prof. Baer und Prof. Henshaw entpuppen würden, führten ein angeregtes Gespräch auf einer fremden Sprache. Eine natürliche Teilung führte dazu, dass etwa die Hälfte der Plätze, auf der linken Seite des Raumes, von jüngeren Schülern besetzt wurde, während sich die älteren auf der rechten Seite des Raumes niedergelassen hatten.

    Bereits am Vorabend waren Imogen und Joe erleichtert gewesen, als Kelly den Raum wieder verlassen hatte. Auch beim Frühstück und später bei der Rede blieben die Plätze in der Nähe von Kenneths Zwillingsschwester weitgehend leer, obwohl zumindest den Mädchen, die Kelly bereits am Vorabend getroffen hatten auffiel, dass die Aura der Klassenkameradin ein wenig erträglicher war.

    Auch später im Empfangssaal teilten sich die Schüler erneut in zwei Gruppen, während die Lehrer auf einem Podium Platz nahmen. Nachdem bereits alle ihren Platz eingenommen hatten, erschien noch Prof. Ní Dhuibhne mit einem weiteren jungen Lehrern und vier Schülern, welche angewiesen wurden in der ersten Reihe Platz zu nehmen.


    Aktuell

    Langsam drängte sich der Strom der Unterstufenschüler aus dem Empfangssaal der Schule, in dem Schulleiter Cassidy gerade die Willkommensrede gehalten hatte. Er hatte die Lehrer Prof. Baer, Prof. Ní Dhuibhne, Prof. Henshaw und Prof. Vázquez vorgestellt, welche in den nächsten Monaten für die Ausbildung der jungen Mutanten sorgen würden, sowie die Schulärztin Dr.Stine, welche sich sowohl um körperliche als auch psychologische Probleme kümmern würde. Außerdem hatte er die älteren Schüler Lilli Stein und Andrew Johnson zu Vertrauenslehrern ihrer Wohngruppen ernannt. Diese Beiden, sowie zwei weitere Schülerinnen, Felina Carnivori und Irina Lebedewa würden außerdem als Tutoren in einigen Schulfächern fungieren, da sie bereits über entsprechende Qualifikationen verfügten und somit den Lehrkörper sinnvoll ergänzen und mit ihren Erfahrungen als Vorbild für die neuen Schüler fungieren sollten. Aufgrund ihrer Verspätung hatte man jedoch keine Zeit gehabt die Neuankömmlinge zu informieren und als Lilli, Andrew und Felina auf die Bühne gerufen wurden, sah man ihnen die Überraschung deutlich an. Felina, die als einzige Schülerin ein zur Schuluniform passendes Barett trug, zog dieses verlegen zu recht, so dass niemand sehen konnte was sich darunter verbarg.

    Die Schüler hatten außerdem erfahren, dass sie in drei Gruppen geteilt würden und hatten ihre neuen Klassenkameraden kennengelernt. Imogen, Joe, John, Kelly, Kenneth, Pin und Sylvain waren gemeinsam mit einem Mädchen namens Amanda in der Mittelstufe. Eine weitere, etwas größere Gruppe jüngerer Schüler bildete die Unterstufe. Die dritte Gruppe, die Oberstufe, der Mihai, Lilli, Andrew, Irina, Jason und Felina zugeteilt waren, bestand aus älteren Schülern, die bereits einen Schulabschluss hatten und deshalb keinen obligatorischen Schulunterricht haben würden. Allerdings hatten auch diese Schüler die Möglichkeit, freiwillig an weiterführenden Kursen in Sprachen und Naturwissenschaften teilzunehmen um auf diese Weise eine Hochschulberechtigung zu erwerben oder einfach um sich weiter zu bilden.

    Des Weiteren erklärte Prof. Cassidy, sämtliche Schulregeln, unter Anderem die, dass im Moment lediglich die älteren Schüler der Mittel- und Oberstufe die Schule verlassen durften, wozu ihnen jeder erste und dritte Samstag im Monat zur Verfügung stand. Mit Ausnahmeregelung durften ortsansässige Schüler zusätzlich auch ein gesamtes Wochenende pro Monat zuhause bei ihrer Familie verbringen. Alle anderen Schüler würden bis zu den Weihnachtsferien die Schule nicht mehr verlassen. Schließlich entließ er die jüngeren Schüler der Unterstufe, bat aber die übrigen zurück zu bleiben.

    „Wenn ich Ihren Namen vorlese, kommen Sie bitte nach Vorn um bei Prof. Ní Dhuibhne ihre Stundenpläne und ein Armband zu erhalten, welches Sie offiziell als Schüler dieser Schule ausweist und obligatorischer Bestandteil Ihrer Schuluniform ist.
    Demmingway, John…“


    ~*~*~


    *Bitte zieht bezüglich der Infos zu euren Mitschülern, den Lehrern etc. den Infothread zu Rate. In den Kurzprofilen findet ihr unter anderem die sichtbaren Mutanten-Merkmale, sofern nicht anders beschrieben (z.B. Felina versteckt ihre Mutation wie im Master erwähnt mit einer Mütze) könnt ihr diese klar erkennen.
    Geändert von Felina Noctis (14.02.2012 um 21:17 Uhr)
    "We are all in the gutter, but some of us are looking at the stars."
    Oscar Wilde


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    Cináed

    Was war es zu Hause doch noch besser! Dort hatte Kenneth erfolgreich jeden Wecker ignoriert und die hilflosen Weckversuche seiner Mutter mit einem Grunzen abtun können. Anders war dies nun in diesem Kloster. Glocken! Es läuteten Glocken! Wie in einer Kirche! Und dann säuselte eine liebliche Stimme ihnen ins Ohr, sie mögen gefälligst zack zack ihre Uniform anziehen und flott flott Ihr Frühstück runter würgen, damit sie hopp hopp anschließend ihre Instruktionen aufgedrückt bekommen würden. Ja waren sie hier beim Militär? Oder war er unbewusst einer Sekte beigetreten? Oder gar gleich so ein archaischer katholischer Mönch geworden?

    Kenneth hatte echte Mühe, sich aufzuraffen und diesen Zeitvorgaben folgen zu können. Konsequenterweise fiel sein Frühstück kurz und knapp aus, ein Toast und ein Glas Milch mussten ausreichen. Ihm war klar, dass seine Verspätung sicherlich bemerkt wurde und er schon bald was zu hören bekäme. Doch was wollten die schon tun? Ihn rauschmeißen? Hey, er war freiwillig hier... Trotzig musterte er sein Toast, als sein Blick auf Kelly fiel. Wieder schien ein jeder seine Schwester förmlich zu meiden. Sogleich kroch ein mieses Gefühl in seinen Bauch. Er war wegen ihr hier, und er würde es auch bleiben. Also müsste er sich hier einfügen, irgendwie.


    Während er am Frühstück seine Schwester nicht gesucht hatte und so woanders als diese gesessen hatte, suchte er sie demonstrativ bei der Empfangsrede. Kenneth saß neben ihr, leicht genervt und vor allem desinteressiert stützte er seine Ellbogen auf die Knie und seinen Kopf auf die Handflächen. Gelangweilt ließ er seinen Blick durch den Saal gleiten. Hier und dort blieb er kurz hängen. Sei es, weil er ein Gesicht oder den Rücken von jemanden von gestern erkannte, oder weil jemand augenscheinlich deutlich ein Mutant war. Freakshow. Schließlich legte er seinen Kopf seitlich auf seine Handflächen. Er blickte nun seine Schwester von unten an, direkt ins Gesicht.

    "Alles okay?", flüsterte er leise und versuchte ein Lächeln aufzulegen. Kelly sah etwas mitgenommen aus. Nahm sie ihn noch wahr? Immerhin waren hier doch nur solche wie sie. Sie war hier unter Ihresgleichen, oder nicht? Zumindest hatte Kenneth dies erwartet. Doch irgendwie schien sich die Entwicklung weiter zu spinnen. Schon in der Schule in London war in den Wochen zuvor Kelly vereinsamt. Mehr oder minder zumindest. Viele aus ihrer Clique distanzierten sich, langsam aber stetig. Er hätte ihr diese Erfahrung hier so sehr ersparen wollen. Doch scheinbar waren diese Mitschüler genau solche Idioten wie überall. Soviel zu Gemeinsinn.


    Als die Verbindungsschüler vorgestellt wurden, zeigte er sich nicht sonderlich beeindruckt. Was wollten die ihm schon beibringen? Das vorherige und anschließende Gebrabbel des Professors hatte bei all seinen Gedanken bei Kenneth keine Chance, auch nur ansatzweise in seinen Gehörgängen hängen zu bleiben. Er interessierte sich für die Schule sowieso nicht. Das würde hier nicht anders sein als in London. So what?

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