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  1. #26
    Mitglied Avatar von Morgaine
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    Pin sah sich die Szenerie zwischen dem Neuankömmling und Prof. Cassidy an. Anscheinend wusste der Typ wirklich nicht was ihn hier erwartete. Als er dann an den Tisch kam und sich vorstellte nickte Pin ihm kurz zu und sagte: "Hi, ich bin Philipe. Aber nenn mich ruhig Pin"

    Als Mihai sich was zu essen nahm, merkte Pin was für einen Hunger er überhaupt hatte. Prompt lud er sich ebenfalls von allem etwas auf den Teller und nahm ein Glas voll Wasser. Das Essen war hier sehr ausgeglichen und gesund gehalten, Naja von zu Hause bin ich auch nichts anderes gewöhnt, dachte er sich.

    Während sich John immer wieder verwandelte und so die Aufmerksamkeit auf sich zog, beobachtete Pin verstohlen den Lehrertisch. Nur am Rande bekam er mit, dass Mihai aufstand und seine Feuerkräfte zur Schau stellte. Erst als Pin die Feuerkugeln aufflammen sah wurde ihm klar, dass seine Fähigkeiten wohl eher ein kleiner Gag waren im Gegensatz zu den Mutationen der anderen. Anscheinend bin ich auch hier ein Außenseiter.

    Das Mädchen, Imogen, wirkte freundlich, sie ist wirklich sehr hübsch, dachte er sich und starrte sie weiterhin an. Sie schien sich, wie die anderen beiden besonders für die Kräfte zu interessieren; und ohne das Pin es bewusst merkte, veränderte sich seine Augenfarbe in einen Bernsteincolor mit haarfein gekräuselten goldenen Linien.

    Erst als Mihai seine Frage stellte, blinzelte Pin ein paar Mal mit den Augen und antwortete: "Also ich bin in Howth, einem Vorort von Dublin geboren. Aber meine Vorfahren stammen ursprünglich aus Polen."

  2. #27
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Felina

    Schuldbewusst legte das Katzenmädchen die Ohren an, als Lillis unwirrscher Tonfall eine Verstimmung vermuten ließ. "Mi dispiace. Es war ein wirklich schönes Lied, Sylvain. Vielleicht möchtest du ja..." der Satz verlor sich in einem Murmeln, als Felinas Pupillen sich zu schmalen Schlitzen formten. Ihre Ohren zuckten aufgeregt, während sie den Bewegungen von Andrews Kugel folgte.
    "So Long, and Thanks for All the Fish."
    Douglas Adams


  3. #28
    Mitglied Avatar von Aeonra
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    Joe konzentrierte sich auf den Teller mit Gemüse vor ihr. Sie fühlte sich irgendwie unwohl und das war gar nicht gut. Ihr kam es so vor als sei sie in einem Ferienlager und nur kurz von ihren Eltern und London getrennt, doch ihr Verstand wiederholte stets das dem nicht so ist und sie nun hier leben würde. Ihre Eltern konnten nicht mit ihr fahren und so musste sie schon vor der Überfahrt sich von ihnen verabschieden. Trotz allem was geschehen war liebten sie ihre Tochter noch immer, das spürte Joe als sie die Umarmung erwiedert hatte. Auf der Fähre dann kam sie sich etwas verloren vor, trotz der Begleitung durch die Eltern einer anderen Schülerin beschränkten sich die Gespräche auf ein absolutes Minimum. Joe wusste nicht was sie hätte sagen sollen und irgendwie fürchtete sie sich auch etwas vor einem neuerlichen, öffentlichen Zwischenfall. Um das zu vermeiden hielt sie Abstand.
    Mit einer beharrlichen Unlust stocherte sie in ein paar Erbsen herum und schielte nur heimlich zu den anderen Leuten im Raum. Soweit alles recht normal, dachte sie, als sich der durchnässte Junge erhob und den anderen Jungen ansprach. Joe fielen die grünen Haare natürlich auf, doch sie liess sich nichts anmerken. Ohne die beiden weiter anzuschauen lauschte sie dem Gespräch und zermatschte dabei noch eine der Erbsen.

    Als dann plötzlich die Türe aufschwang erschrack Joe sehr, sie hatte sich so auf die anderen konzentriert, dass ihr Kopf nun hochschnellte. Wie alle anderen musterte sie nun auch den Neuankömmling, der ebenfalls klitschnass war. Doch während die anderen noch damit beschäftigt waren dem Gespräch das daraufhin mit den Lehrern entbrannte zu lauschen, schielte Joe wieder auf ihren Teller und wollte sich wieder daran machen die Erbsen zu misshandeln. Doch ihre Gabel war weg, stattdessen schwammen die Erbsen nun in einer kleinen Wasserlache. Joe lief hochrot an und legte schnell die Serviete auf den Teller, fast so als sei sie fertig mit Essen. Hoffentlich hat das blos keiner gesehen. Sie hätte nicht so erschrecken dürfen. Zum Glück waren die meisten mit dem Neuankömling beschäftigt. Joe rutschte etwas tiefer auf ihrem Stuhl.

  4. #29
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    "Du kannst doch die Erbsen nicht ohne Gabel essen. Hier." Mit einer schnellen Bewegung fischte John eine Gabel von einem unbenutztem Platz und hielt sie Joe hin. "Ich glaube du hast mir deinen Namen noch nicht gesagt." Er lächelte sie an.
    If all fails, do not despair. Just turn, turn around, take another door. There will be another way. Another choice. Another chance. Just press on. And if that fails, you know, just go kill yourself.

  5. #30
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    "ähm... danke" Joe war es total unangenehm und hoffte insgeheim das dennoch niemand etwas mitbekommen hat. Zögerlich griff sie nach der Gabel. "Ich heisse Joe... ähm... ich meine Josephine, aber ich werd meist Joe genannt." die Worte sprudelten einfach so aus ihr heraus. Es trat eine kurze Pause ein, bei der Joe ihren Teller mit dem Ellbogen leicht zur Seite wegschob. "..die werd ich dann für den Nachtisch aufbewahren." Fügte sie verdattert hintendran und um die nächste Pause zu vermeiden fragte sie: "Und wie heisst du?"

  6. #31
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    "John. Und Joe ist für mich völlig in Ordnung." Er deutete auf die Erbsen. "Ich glaube nicht, dass die einen guten Nachtisch abgeben. Hast du die Schüssel mit Schokopudding gesehen? DAS ist Nachtisch." Er nahm sich selber eine Portion bevor er sich wieder ihr zuwandte. "Willst du auch was?"
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  7. #32
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    Joe entspannte sich etwas. "Ich meinte ja auch die Gabel und nicht die Erbsen." nuschelte sie kleinlaut vor sich her. "Hrm... ich wollte eigentlich etwas Kuchen, aber wenn es Pudding hat..." sie linste zur Schüssel. "...dann nehm ich doch lieber etwas davon." ein schüchternes Grinsen zeigte sich kurz auf ihrem Gesicht.

  8. #33
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    Mihai

    Mihai nickte.
    "Ein paar gute Freunde von mir kommen aus Polen. Ich selbst bin aus Rumänien, in Bukarest geboren, wohne aber schon seit Längerem in Hamburg."
    Plötzlich fielen ihm besagte Freunde wieder ein. Er musste sie irgendwie kontaktieren. `Vielleicht ergibt sich ja morgen eine Gelegenheit.`

  9. #34
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    "Éccoti qua!" er bot ihr die Schüssel an. Ein freundliches Lächeln stand in seinem Gesicht. "Pudding ist pure Energie, ohne irgendwelche nervende Nebenstoffe wie Vitamine und Ballastoffe. Und er schmeckt gut!" Noch immer hing die Schüssel knapp vor Joes Gesicht. "Woher kommst du eigentlich? Ich habe bis jetzt in Finnstown gewohnt, einem kleinem Kaff nicht weit von hier."
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  10. #35
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    Joe griff sich die Schüssel und stellte sie neben ihren Teller. Danach hielt sie ausschau nach einem Dessertteller oder einer kleinen Schüssel. "Danke" Als sie ein kleines Glasschüsselchen (@Master ich hoff mal das hats XD) ausgemacht hat schöpfte sie sich eine kleinere Portion als John. "Ich komme aus London. Meine Eltern haben eine kleine Wohnung bei Covent Garden." Etwas mehr nuschelnd schiebte sie hinterher "Das ist das erste Mal, das ich London verlassen habe."

  11. #36
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    "Glaub mir, es hat sich gelohnt. Dublin ist die Stadt für Parties überhaupt. Discos, Clubs, Bars, das beste Bier, einfach alles. Glaub mir, es wird dir gefallen." Er lächelte sie an. "Wenn di willst kann ich dich mal rumführen. Vorrausgesetzt wir dürfen hier mal raus."
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  12. #37
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    Joe schaute John mit gerunzelter Stirn an. "Ehrm... Ich trinke keinen Alkohol, das ist doch erst ab 18 erlaubt!" stellte sie trocken fest. "Ausserdem... schmeckt Bier einfach scheusslich!" Sie verzog das Gesicht zu einer Schnute und grinste breit.

  13. #38
    Mitglied Avatar von Dukovnik
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    Mihai

    "Kommt man hier eigentlich auch an deutsches Bier ran, oder gibt`s hier nur Guinness?"

  14. #39
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    "Verbote? Die ganzen Leute da draußen würden am liebsten uns verbieten!" Er wandelte seine Form erneut, sein Körper schrumpgte ein wenig, er wirkte jetzt jedoch massiger. Ein schwarzer Bart zierte sein deutlich gealtertes Gesicht. Spontan wird man als Betrachter an eine Fantasy Romanreihe erinnert, an dessen Namen man sich aber nicht erinnern kann. Das Haar wechselte zu einer Mischung aus strubbelig und lockig. In einem leicht angeheiterten Tonfall fragte er: "Ist deutsches Bier gut? Muss ich mal probiern. Gibts hier in der Stadt bestimmt und alt genug bin ich auch." Er lachte. Seine Simme klang dunkler. Dann wechselte er wieder zu seiner ursprünglichen Form, so wie er am Tisch saß, bevor Mihai den Raum betrat. "Wie ihr seht ist 18 kein Problem, darum kann ich mich kümmern. Es sei denn du willst überhaupt keinen. Aber um Gesetze und ähnliches würde ich mich nicht kümmern."
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  15. #40
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    Joe schaute erstaunt John bei der Verwandlung zu. Die Neugierde stand ihr förmlich ins Gesicht geschrieben. "Wie machst du das?" Stammelte sie langsam. Es war ihr nun gut anzumerken, dass sie bislang noch nicht viele Mutanten zu Gesicht bekommen hat. Die Alkohol Diskusion war damit für sie beendet.

  16. #41
    Mitglied Avatar von Morgaine
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    Während der ganzen Unterhaltung zwischen Joe, John und Mihai war Pin viel zu sehr mit seinem Essen beschäftigt. Er hörte interessiert zu, schaute von Perosn zu Person und schlang dabei sein Hühnchenfilet mit Kartoffeln und Erbsen/Möhrchen Gemüse hastig runter. Das Glas Wasser spülte er mit einem Zug runter und schüttete sich direkt nach.

    Erst als auch das zweite Glas leer war beteiligte er sich wieder an der Diskussion: "Weiß jemand eigentlich was jetzt noch weiteres passieren wird? Gehen wir nach dem Essen auf unsere Zimmer oder was erwartet uns?"

  17. #42
    Mitglied Avatar von Dukovnik
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    Mihai

    Mihai hörte Pins Frage. In Ermangelung einer passenden Antwort, griff er zu seinem eigenen Glas und trank, um seine temporäre Sprachlosigkeit zu überspielen.
    `Hoffentlich kriegen wir noch ein kleines Statement von diesen "Lehrern". `, dachte er.
    `Wenn das hier wirklich eine Schule sein soll, was wird hier unterrichtet? Und gibt es noch andere Schüler? Die hier kennen sich offensichtlich nicht. Außerdem… was mache ich überhaupt hier, das sieht mir gar nicht ähnlich… Wenn diese “Lehrer” mich irgendwie manipuliert haben sollten, mach ich denen die Hölle heiß. Und hierbleiben kann ich sowieso nicht, wie soll ich das meinen Freunden erklären? Und meine Eltern erst!`
    Dabei sah er immer wieder verstohlen zum Lehrertisch.

  18. #43
    Mitglied Avatar von Shane_Gooseman
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    Es war immer wieder erstaunlich wie leicht Felina abzulenken war. Andrew fing die Kugel wieder auf und ließ sie wieder in seine Handmitte gleiten lud sie wieder mit einer geringen Menge kinetischer Energie auf und ließ sie wieder hochspringen.
    Mit einem Grinsen bemerkte er das Felina der Bewegung der Kugel verfolgte. Es war gut zu erkennen dass ihre Katzenseite gerade dabei war die Kontrolle zu übernehmen. Fast automatisch fing Andrew die Kugel wieder auf und schoss sie wieder in die Luft. In seinen Gedanken formte sich ein witziges Bild.

    In seinen Gedanken saß Felina mit allen Vieren auf dem Polstersessel des Flugzeuges, ihr Schwanz peitsche aufgeregt hin und her ihr Kopf folgte ruckartig der auf und abspringenden Gummikugel. Wenn er jetzt die Flugrichtung der Kugel ändern würde, würde Felina wahrscheinlich hinter ihr herspringen und die Kugel jagen.

    Dieses Bild spukte nur wenige Herzschläge lang in seinen Gedanken. Als das Bild wieder verschwand hatte er die Kugel schon wieder völlig automatisch aufgefangen und ein weiteres Mal in die Luft geschossen. Andrew lächelte zu dem Katzenmädchen und unterdrückte ein Lachen.
    Kommentarlos fing er die Kugel ein weiteres Mal auf dieses Mal schloss er die Hand allerdings schnell um die kleine Kugel.
    Während des Startes würde es so wie so unmöglich die Kugel sicher wieder aufzufangen. Er ließ das kleine Gummiobjekt mit einer fließenden Bewegung wieder in seiner Hosentasche verschwinden und griff dann nach seiner Erdnusstüte.

  19. #44
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Sergio nickte den Schülern freundlich zu und wandt sich dann um in Richtung des vorderen Teils des Flugzeugs, wo sich das Cockpit befand, um dem Piloten Bescheid zu geben. Insbesondere Felina und Lilli (er hatte sich indes mit seinem Gedächtnis auf Lilli geeignet, würde das Mädchen aber besser erstmal nicht mit Vornamen ansprechen, eher er das nochmal in den Schülerakten nachgesehen hatte) schienen es ja kaum erwarten zu können. Die Unruhe der beiden war für Sergio im wahrsten Sinne des Wortes körperlich wahrnehmbar - wobei zumindest Lilli wohl auch deshalb Ungeduld an den Tag legte, weil sie sich hier im Flugzeug nicht unbedingt wohl fühlte.

    Auch Sylvain - dessen Namen Sergio sich wegen der Ungewöhnlichkeit erstaunlich gut merken konnte - schien sich wohlzufühlen und strahlte dabei wesentlich mehr Ruhe aus als seine beiden Mitschülerinnen. Lediglich der Texaner wirkte ernüchterter. Der Junge machte einen abgeklärteren Eindruck als seine Mitschüler und wenn Sergio es richtig im Kopf hatte, war er schon einige Jahre lang auf eigene Faust unterwegs. Vielleicht brachte es das mit sich, dass er ein anderes Ausmaß an Misstrauen gegen Unbekanntes hegte, als die übrigen drei. Vielleicht verrannte Sergio sich mit derlei küchenpsychologischen Überlegungen aber auch nur.

    Sergio öffnete die Tür zum Cockpit, wobei er pro forma kurz zwei Mal mit den Knöcheln daran klopfte (was aber auf dem Kunststoff nicht wirklich klang) und verständigte den Piloten, dass es losgehen konnte. Dann ging er zurück in den Passagierraum und prüfte, ob alle Schüler zum Start ihre Gurte geschlossen hatten. Während der Texander mit einem Ball herumspielte, kam Sergio nicht umhin fast schon automatisch das dahinter stehende energetische Muster zu verinnerlichen. Kinetische Fähigkeiten waren ihm nicht fremd und doch war jede Ausprägung, der er bisher begegnet war, ein wenig anders geartet - kein Telekinet war gleich und die Art und Weise wie die Energien flossen, wenn die Dinge aus der Ferne (oder wie in diesem Fall durch Berührung), ergab von Person zu Person ein verschiedenes Muster. Diese Individualität faszinierte Sergio. Auch wenn man Mutationen bestimmten Kategorien zuordnete - egal ob Psikräfte, Pyrokinese, Superstärke oder andere - so war doch jede letztendlich einzigartig.
    Geändert von Foxx (29.06.2011 um 13:31 Uhr)

  20. #45
    Mitglied Avatar von Apoc
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    Sylvain beobachtete das Geschehen im Flugzeug weiterhin mit einer Mischung aus Neugierde und der für ihn typischen Distanz. Vor allem die Katzendame Felina war ihm im vergangenen "Schuljahr", wenn man überhaupt von einem solchen sprechen konnte, sehr ans Herz gewachsen. Sie würde auch sein Fels in der Brandung sein, sollte er sich unter den neuen Schülern nicht wohl füllen, dessen war er sich sicher. Im Moment fühlte sich der Kanadier jedoch sehr wohl, und deshalb freute er sich umso mehr, als Sergio die letzten Vorkehrungen traf und es bald los ging. Das Fliegen an sich machte Sylvain nichts aus, freute er sich jedesmal über dieses mulmige Gefühl bei Start und Landung. Bevor es jedoch "ready to take off" hies, packte er noch behände seine Ukulele zur Seite und stellte die Rückenlehne gerade... wie er es auch bei jedem Flug mit seinen Eltern brav gelernt hatte.
    Stellt ein Mann sein Fahrrad an einer Laterne ab und geht einkaufen. Als er wiederkommt, ist die Laterne weg...

  21. #46
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Imogen

    "Ich habe ein paar irische Vorfahren, aber geboren bin ich in London und aufgewachsen... Ach, das kennt sowieso keiner! Meine Eltern wollten nicht, daß mir etwas passiert..." Was ihr allerdings passieren sollte, ließ Imogen offen. Lieber wandte sie sich ihrem Essen zu und ließ sich von Mihais Flammenvorstellung beeindrucken. Wie man allerdings minderjährig an Alkohol kommen konnte, fand Imogen weniger beeindruckend als hirnverbrannt, aber sie schwieg und nahm sich als Nachtisch lieber eine Mischung aus Pudding und Obstsalat.
    Erst als Pin seine Frage stellte, fand sie eine passende Möglichkeit, wieder in die Unterhaltung einzusteigen. "Wahrscheinlich, zumindest die Neuankömmlinge. Joe und ich waren schon vor dem Essen da und haben uns eingerichtet", erklärte sie mit einem kleinen Lächeln. Eine heiße Dusche würde denen aber auch nicht schaden.

  22. #47
    Mitglied Avatar von Syllix
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    Cináed

    Die Meeresluft war wohltuend und ließ Cináed befreiter und tiefer atmen. Er hatte sich eine ruhigere Stelle an der Reling ausgesucht und lehnte sich an die Brüstung. Der junge Engländer war keiner dieser nachdenklichen und Fragen über den Sinn des Lebens stellenden Teenager. Grübeln und alles hinterfragen lag ihm fern. Dennoch war er bereits die gesamte Fahrt eher ruhiger geblieben. Würde man ihn fragen, wieso dies so war, er hätte es nicht so einfach erklären können. War es die Ungewissheit? Immer noch war es ihm schwer möglich, sich als Mutant zu sehen. Wie auch? War er überhaupt einer?
    So sehr er sich gegen diese Schule auch gewehrt hatte, nun war er hier. Er hatte Kelly versprochen, ihr beizustehen. Und diese Schule war ein richtiger Schritt für sie. So versuchte er, seine Zweifel und seinen Widerwillen gegen diese Schule mit dieser Erklärung zu verdrängen, ja sogar zu besiegen. Freilich gelang es ihm nicht so leicht.

    Cináeds Blick haftete auf die immer näher kommenden Lichter von Dublin. Sie würden hier nun einige Zeit verbringen. Er hatte zuvor wenig über diese Stadt gewusst. Kelly hatte ihm während der Fahrt aus einem Reiseführer vorgelesen. Das meiste hatte er längst wieder vergessen. Es hatte ihn nicht sonderlich interessiert.


    Erst Kellys Stimme ließ ihn seinen Blick von den Lichtern fortgleiten. Er musterte seine Schwester und sein nachdenklicher schwand rasch bei ihrem Anblick. „So, sagt er das?“, entgegnete er ihr und zog die Mundwinkel leicht nach oben. Er löste sich von der Reling und legte seinen linken Arm um Kellys Schulter. „Dann wollen wir den Professor nicht unnötig warten lassen, nicht wahr?“

  23. #48
    Mitglied Avatar von Aeonra
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    Im Speisesaal

    Auf Pins Frage hin zuckte Joe mit den Schultern und machte ein unwissendes Gesicht, bevor sie zum Lehrerpult schielte. "Keine Ahnung" fügte sie fast lautlos an. Sie deutete auf Imogen und danach auf sich selbst. "Wir haben bislang auch nur unsere Zimmer gesehen. Aber die Schule beginnt ja auch noch nicht heute. Vielleicht gibt es noch einen Rundgang?" ergänzte Joe mehr zu sich selbst fragend. Woraufhin sie einen weiteren Löffel Pudding in ihrem Mund verschwinden liess. "Vielleicht kommen ja noch mehr Nachzügler, wie er da." Joe deutete kurz mit dem leeren Löffel in Richtung Mihai.

  24. #49
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Felina

    Als Andrew die Kugel verschwinden ließ blinzelte Felina ein paar Mal. Fast wirkte es als sei sie aus einer Trance erwacht. Als sie feststellte, dass der Junge sich seine Erdnüsse zurückgeholt hatte, verzog sie das Gesicht zu einem betonten Schmollmund und wandte ihren Kopf um aus dem Fenster zu blicken. Aus den geplanten vier Jahren in den USA, war nicht mal eines geworden. Sie hatte ihre Studium für das Leben unter Mutanten aufgegeben und würde auch jetzt wahrscheinlich nicht mehr an die Universität gehen können. Sie beneidete die anderen, wie Lilly oder Sylvain, oder auch Andrew, denen man kaum ansah was in ihnen steckte. Ihre Züge hatten sich wieder entspannt, wirkten nun sehr abwesend.

    Erst als Sergio vorbeikam um sicher zu gehen, dass sich alle angeschnallt hatten setzte sie sich normal in den Sitz, in dem sie sich zuvor zusammengerollt hatte und zurrte den Gurt fest. "¡Ahora vamos!" murmelte sie leise und sah zu dem Lehrer hoch, bevor sie sich wieder dem Fenster zu wandte.
    "So Long, and Thanks for All the Fish."
    Douglas Adams


  25. #50
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Sergio lächelte überrascht als er seine Muttersprache vernahm und nickte Felina zu: "A ver que nos espera."
    Geändert von Foxx (04.07.2011 um 18:04 Uhr)

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