szmtag ICOM Independent Comic Preis 2011 - Seite 2
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  1. #26
    Moderator Edition Panel Avatar von Jähling
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    Ich würd's tatsächlich auch eher daran festmachen, wo und wie ein Comic verlegt wurde. Allerdings muss man vielleicht noch unterscheiden zwischen einem großen Comicverlag und einem großen Verlag, der sonst eigentlich nicht für Comics bekannt ist, deren einer Unterverlag oder wie das heißt jetzt erstmalig zwei Comics rausgebracht hat und der keinerlei Erfahrung mit dem Vertrieb von Comics hat. Ist das nicht genau die Art Mut, die wir von Independent-Verlagen erwarten?

    Nur so als Anregung, falls nochmal ein Buchverlag anklopft.

  2. #27
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Ich hab mal in Beitrag 1 die bisherigen Einreichungen aufgelistet.
    Das ICOM-Heft zum Gratis Comic Tag 2012 jetzt herunterladen (7,3 MB)!

  3. #28
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    Ich habe schon mal gesagt, dass ich "Independent" für ein schlechtes Kriterium halte. Ist Reprodukt, einer derzeitigen Aufsteiger, wirklich "independent"? Vielleicht in dem Sinne, dass kein Konzern seine Finger über Dirk Rehm hält, aber eigentlich ist der Verlag doch so gut am Markt plaziert, dass er sich weit von dem abhebt, was die Amis vor Jahrzehnten mal unter independent verstanden haben. Dennoch spielt es natürlich eine gewichtige Rolle, dass Reprodukt deutsche Zeichner und Autoren produziert. Die müssen beim "ICOM Preis" (ohne "independent") natürlich berücksichtigt werden. Genauso wie ein deutscher Zeichner, der das Glück hatte, bei einem Label von Random House zu landen.

    eckrt

  4. #29
    Mitglied Avatar von Geier
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    Bei den bisher eingereichten Titeln beschleicht mich ein leichtes Deja vu, die üblichen Verdächtigen der letzten Jahre. Das kanns doch wohl nicht gewesen sein?

  5. #30
    Moderator Autorenforum / Pony X Press / Katzenjammer Avatar von Spong
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    Och, ich fürchte ja, Geier, das kanns :--(((. Die Szene ist doch immer kleiner als man denkt :--) Was den Zwist betrifft, kann ich beide Standpunkte verstehen, allerdings würde ein bisschen, sangwama Geschmeidigkeit bei der Auslegung sicher nicht schaden. Der alte Liedermacher Burkhardt hätte sich sicher nicht träumen lassen, dass er mal als Bollwerk des Konservatismus dasteht ...

    Wie jemand reagiert, wenn er mal nicht bekommt, was er will, spricht allerdings auch eine deutliche Sprache.

    Und der Begriff Independent wäre in der Tat nochmal diskussionswürdig. Erfolglose, aber kommerziell ausgerichtete Produkte von Winzverlagen stehen relativ ambitionierten Produkten von Carlsen oder zB KiWi gegenüber. Denke allerdings auch, dass Burkhardt der letzte ist, der sich nicht auf eine Diskussion einlässt. Letztenendes wollen wir doch hier alle ein bisschen dasselbe, no?
    Geändert von Spong (15.03.2011 um 10:25 Uhr)

  6. #31
    Zitat Zitat von Geier Beitrag anzeigen
    Bei den bisher eingereichten Titeln beschleicht mich ein leichtes Deja vu, die üblichen Verdächtigen der letzten Jahre. Das kanns doch wohl nicht gewesen sein?
    Kann ich nicht ganz nachvollziehen. 2010 gab es doch z.B eine recht große Auswahl an nominierten Comics mit vielen Neuzugängen darunter:
    http://www.comicforum.de/comicforum/...d.php?t=105141
    Geändert von wencotex (15.03.2011 um 13:20 Uhr)

  7. #32
    Mitglied Avatar von Geier
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    @spong
    Ach Nö, die Diskussion hatten wir schon oft genug mit dem Ergebnis das sich viele Leute in die Haare gekriegt haben und auf keinen Nenner gekommen sind - und genau so würde es wieder ablaufen.

    @wenco
    Ich mein ja auch die aktuelle Liste, lauter alte Bekannte.
    Geändert von Geier (15.03.2011 um 11:49 Uhr)

  8. #33
    Moderator Pony X Press / Katzenjammer / Webcomics Avatar von Laburrini
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    Ist ja noch Zeit bis Mitte April. Die meisten machen das doch eh auf den letzten Drücker, oder?
    Was sind denn Eure Favoriten aus der bisherigen Liste (oder generell). Ich hab viel zu wenige gelesen davon...

  9. #34
    Moderator Edition Panel Avatar von Jähling
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    Zitat Zitat von Laburrini Beitrag anzeigen
    Ist ja noch Zeit bis Mitte April. Die meisten machen das doch eh auf den letzten Drücker, oder?
    *guckt auf Comicstapel in der Ecke*

    Öööh, genau.

  10. #35
    Mitglied Avatar von MoritzStetter
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    Zitat Zitat von Spong Beitrag anzeigen

    Wie jemand reagiert, wenn er mal nicht bekommt, was er will, spricht allerdings auch eine deutliche Sprache.

    Und der Begriff Independent wäre in der Tat nochmal diskussionswürdig.

    Dann hätte ich ja bekommen, was ich will.

  11. #36
    Mitglied Avatar von MoritzStetter
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    um das eine noch klarzustellen:
    es geht hier nicht (nur) um mein Ego,
    sondern um die Frage, inwieweit der icom und vor allem dieser Icom-Preis auf Entwicklungen auf dem deutschen Comicmarkt reagieren.
    Ich kann nur hoffen, dass Burkhard daran interessiert ist, darüber zu diskutieren.

    Andernfalls müssten sich manche Herren vielleicht den Vorwurf gefallen lassen,
    sie seien gar nicht daran interessiert, dass der Comic in Germanio vorankommt,
    damit sie weiterhin eine Ausrede dafür haben, dass bei ihnen nichts vorankommt.

    Und wäre dieser Icom-Preis nicht die einzige Möglichkeit in Deutschland,
    ein kleines bisschen Anerkennung für das Herzblut, das man in so ein Comicbüchlein steckt zu bekommen,
    wäre mir diese ganze Diskussion keine einzige Satzzeile wert.

  12. #37
    Moderator Beatcomix Avatar von revoloser
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    ja, ob indie am stil oder am verlag gemessen wird, täte mich hier auch interessieren. kieckers "ria" ist ja vom stil allerdickster mainstream, jedenfalls die optik, aber im selbstverlag erschienen. wie zählt das? dagegen ein schräger sw-comic bei carlsen, reprodukt o.ä. ??? die erklärung macht mich neugierig.

    Die Mamei-Wimmelbilder: http://www.wimmelbilder.net

  13. #38
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    @ Eckart: Da das Independent im Preis ja gerade das Distinktionsmerkmal gegenüber den anderen Preisen in Deutschland ist, warum sollte man es dann entfernen?

    ***

    In einem Plattenladen in Köln hing einstmals ein Schild draußen an der Tür, auf dem stand:
    Independent ist KEINE Musikrichtung!

    Analog dazu muss man in Comic-Deutschland wohl sagen:
    Independent ist keine Stilrichtung!

    Auch wir als Jury diskutieren selbstverständlich intern über die Kategorisierung von Independent. Will man nicht von einem ominösen Bauchgefühl ausgehen („das fühlt sich aber ... independent an“), dann zählt als Kriterium – wie auch in der Plattenindustrie – Major-Labels gegen Indie-Labels. Daher ist für uns das wichtigste Kriterium das Verlegen unter ökonomischer Unabhängigkeit.

    Grob gefasst bedeutet das also: Als Major zählt demnach alles, was irgendwie mit einem Konzern zusammengehört, als unabhängig alles, was dem verlegerischen Do-it-yourself verbunden ist. Oder wie es ein Jurymitglied treffend formulierte: „Großverlage raus, Kleinverlage rein“. Die deutsche (Comic-)Wirklichkeit sieht also so aus: Carlsen, Ehapa und Panini über dem Strich – alle anderen Verlage darunter. Die Jury wird also alle Einreichungen von Comicverlagen unterm Strich bewerten.

    Natürlich hat eine andere Qualität den deutschsprachigen Comic erreicht, die sich nicht nur in der Professionalisierung und Medienaufmerksamkeit einiger Kleinverlage ausdrückt, sondern auch in der Tatsache, dass bislang fachfremde Buchverlage Comics deutscher Zeichner verlegen. Auch bei diesen Verlagen wird dasselbe Kriterium angelegt wie bei den Comicverlagen. Sind sie Teil eines größeren Konsortiums, können sie leider nicht berücksichtigt werden.

    Ebenfalls berücksichtigt werden eingereichte Webcomics, die im maßgeblichen Zeitraum entstanden sind.

    Wir als Jury sehen auch die Wichtigkeit des Preises als Nachwuchspreis in Deutschland. Demnach werden wir bei der Urteilsbildung jedwede mediale Beeinflussung außen vor lassen und wollen versuchen, eine bestmögliche Entscheidung für den deutschsprachigen Comic zu treffen. Für uns im Vordergrund steht, die besten Kleinverlagspublikationen und –geschichten aus dem Jahr 2010 mit dem Preis zu prämieren.

    Die ICOM Independent Preis Jury 2011:
    Frauke Pfeiffer
    Klaus Schikowski
    Gerhard Schlegel
    Wittek

  14. #39
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    Zitat Zitat von coccobill Beitrag anzeigen
    @ Eckart: Da das Independent im Preis ja gerade das Distinktionsmerkmal gegenüber den anderen Preisen in Deutschland ist, warum sollte man es dann entfernen?
    ??? Nicht das einzige. Wichtiger ist doch, dass hier nicht Asterix und Naruto, sondern deutsche Eigenproduktionen ausgezeichnet werden. Und "independent" ist nun mal nicht konkreter als "graphic novel".

    eckrt

  15. #40
    Moderator Reprodukt Avatar von Christian Maiwald
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    Eckart: Ist es das nicht seit dem Beitrag, auf den Du Dich beziehst?

    (Also zumindest im Hinblick auf die ICOM-Preise)
    Geändert von Christian Maiwald (15.03.2011 um 14:31 Uhr)
    Aktuelle Infos auch auf: www.graphic-novel.info

  16. #41
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    Das verstehe ich nicht, Christian.

    eckrt

  17. #42
    Moderator Reprodukt Avatar von Christian Maiwald
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    Im Post der ICOM-Jury wurde deren Definition von "independent" im Rahmen der Teilnahmebedingung für die ICOM-Independent-Preise konkretisiert. Das meine ich und darum geht es ja hier. Ich finde die knappe Darlegung oben nachvollziehbar und zielführend.
    Aktuelle Infos auch auf: www.graphic-novel.info

  18. #43
    Mitglied Avatar von MoritzStetter
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    Zitat Zitat von coccobill Beitrag anzeigen
    @ Eckart: Da das Independent im Preis ja gerade das Distinktionsmerkmal gegenüber den anderen Preisen in Deutschland ist, warum sollte man es dann entfernen?
    Das macht mich nun aber neugierig..

    Von welchen anderen Preisen (abgesehen vom noch ominöseren Max&Moritz) distinktiert(?) sich der Icompreis denn da?

  19. #44
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    @Eckart: aber der ICOM-Preis für deutsche Eigenproduktionen (IPfdE) würde doch auch die anderen Eigenproduktionen aus den großen Verlagshäusern mit einbeziehen? Und diesen Preis gibt es doch schon bei den Max-und-Moritz-Kategorien.
    Aber Dir geht es tatsächlich nur um den Namen, dessen Unkonkretheit ihn Popularität kostet. Verstehe ich das richtig so?

    @Moritz: Bei der riesigen Anzahl deutscher Comicpreise bleiben ja noch der Peng und der Sondermann. Die Abgrenzung des ICOM-Preises bezog sich damals auf das Vorhaben den Nachwuchs zu fördern - glaube ich ... Mittlerweile vergibt man ja auch beim Sondermann einen Nachwuchspreis. Dort spielt es aber keine Rolle, wo jemand veröffentlicht.

  20. #45
    Mitglied Avatar von charlie brown
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    Jetzt will ich mich auch mal in die Diskussion
    einwerfen...
    Mein Sammelband (Popel-Bin Da!) habe ich bewusst nicht
    eingereicht, weil ich nicht genau weiß, wie weit ich den
    Begriff "independent" definieren soll. Das Buch habe ich
    (wie schön es Moritz sagte: am Küchentisch) im Eigenverlag
    herausgebracht, also kein Verlagshaus. Jetzt läuft die Serie regelmäßig
    aber in einigen Tageszeitungen und laut Mediadaten habe ich damit eine
    Reichweite bis knapp 1 Mio. Leser. Wie soll hier die Messlatte gesetzt sein?

  21. #46
    Mitglied Avatar von MoritzStetter
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    @coccobill:
    okay, von denen hab ich noch nicht gehört..
    das macht die Diskussion für mich absolet.

    Den Begriff "Independent" finde ich weiterhin hohl
    und von Seiten des ICOM herrscht da auf jeden Fall Aufklärungsbedarf, was sie eigentlich wollen
    (nicht nur hier in diesem Forum).
    Mir jedenfalls wurde in den letzten Monaten von allen Ecken der deutschen Comicszene geraten,
    uuunbedingt meinen Comic zum Icom-Preis einzureichen.

    Und damit verabschiede ich mich nun wirklich endgültig von meinem kleinen "Flame"(?)-Ausflug.
    Geändert von MoritzStetter (15.03.2011 um 17:13 Uhr)

  22. #47
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    Zitat Zitat von Christian Maiwald Beitrag anzeigen
    Im Post der ICOM-Jury wurde deren Definition von "independent" im Rahmen der Teilnahmebedingung für die ICOM-Independent-Preise konkretisiert. Das meine ich und darum geht es ja hier. Ich finde die knappe Darlegung oben nachvollziehbar und zielführend.
    Dazu Posting 1 von Burkhard:

    Der Interessenverband Comic e.V. ICOM vergibt seit 1994 diesen Preis für die ungeheuer rege Verlags- und Zeichnerszene jenseits der etablierten, auf dem Abdruck aus dem Ausland importierter Comics basierenden Branchenriesen. Der Preis zeichnet Eigenproduktionen aus dem zurückliegenden Kalenderjahr aus.
    Es geht um die Abgrenzung zu importierten Comics. Was kann ein beliebiger deutscher Zeichner XYZ dazu, wenn er zuerst bei Carlsen veröffentlicht wird?

    eckrt

  23. #48
    Moderator Reprodukt
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    Tja, einfach ist "Independent" schon lange nicht mehr. Fil beispielsweise macht bei "Didi & Stulle" mit Sicherheit auch, was er will. Seit die "Zitty" aber 1999 den Besitzer gewechselt hat, wird er dafür von Holtzbrinck bezahlt - 2008 hat er den ICOM Independent-Preis für "Didi & Stulle" bekommen.

  24. #49
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    Zitat Zitat von MoritzStetter Beitrag anzeigen
    Andernfalls müssten sich manche Herren vielleicht den Vorwurf gefallen lassen,
    sie seien gar nicht daran interessiert, dass der Comic in Germanio vorankommt,
    damit sie weiterhin eine Ausrede dafür haben, dass bei ihnen nichts vorankommt.
    Bei der Koketterie mit der Nische geht es nicht darum, dass bei irgendwem etwas nicht vorankommt, Moritz, sondern um die dt. Comicszene, die nicht vorankommen darf, weil sie sonst nicht mehr exklusiv wäre und ihre Fachidioten sich nicht mehr mit ihr schmücken könnten.
    Dem ICOM kann man das aber nicht pauschal vorwerfen, denn immerhin 'wagt' er es, einen independent Preis zu vergeben und macht ja allein schon dadurch einen Schritt in die richtige Richtung.

  25. #50
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    Zitat Zitat von Dirk Rehm Beitrag anzeigen
    Fil beispielsweise macht bei "Didi & Stulle" mit Sicherheit auch, was er will. Seit die "Zitty" aber 1999 den Besitzer gewechselt hat, wird er dafür von Holtzbrinck bezahlt - 2008 hat er den ICOM Independent-Preis für "Didi & Stulle" bekommen.
    Ja, lieber Dirk, diese infame Täuschung ist ja damals auch durch alle Blogs gegangen, das war schon ein richtiger Skandal, ebenso als herauskam, dass der ICOM Preisträger 2007, das Zeichner-Seminar Erlangen ja gar keine Nachwuchsförderung betreibt, sondern ganz im Gegenteil den Nachwuchs auch noch zahlen lässt ... Da riefen ja auch die Fans: "Stoppt die Infamosung!"

    Bei FiL war es jedoch so, dass er ja beim Verlag mit den "schlecht gezeichneten Comics" (Literaturen) erschienen ist, die ihm eine größere Aufmerksamkeit bescherten. Denn auch wenn du es als Berliner nicht hören willst, aber außerhalb der Stadtmauern liest keene Sau die Zitty, das ist so wie die Bläck Fööss, die sind auch nur in Kölle weltberühmt!

    Aber damit gibst du natürlich auch eine Steilvorlage für Thorsten Trantows "Popel", der ja auch von Zeitungen bezahlt wird, dessen Comic aber im Selbstverlag erscheint. Nicht nur Zwerchfell, bei denen "Zuckerfisch" erscheint, wird in diesem Fall rufen: Verlagsort Indiehausen.

    Es wird nicht einfacher, da hast du recht ...

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