szmtag HRW-Filmclub - Seite 3
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Thema: HRW-Filmclub

  1. #51
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Vielleicht retten die Chinesen den Film.

    Bruttoeinnahmen
    $328.406 (Belgien) (16. Mai 2010)
    $241.775 (Belgien) (2. Mai 2010)
    $176.745 (Belgien) (25. April 2010)
    $112.174 (Belgien) (18. April 2010)
    CNY 28.000.000 (China) (8. August 2010)
    $13.331.416 (Frankreich) (23. Mai 2010)
    $12.879.585 (Frankreich) (16. Mai 2010)
    $11.689.132 (Frankreich) (9. Mai 2010)
    $10.203.734 (Frankreich) (2. Mai 2010)
    $8.076.422 (Frankreich) (25. April 2010)
    $4.607.170 (Frankreich) (18. April 2010)
    $4.689.840 (Japan) (25. Juli 2010)
    $3.157.175 (Japan) (11. Juli 2010)
    $1.217.150 (Japan) (4. Juli 2010)
    $1.265.990 (Russia) (1. August 2010)
    $76.889 (Taiwan) (8. August 2010)

    Wochenendbruttoeinnahmen
    $49.060 (Belgien) (25. April 2010) (24 Kopien)
    $112.174 (Belgien) (18. April 2010) (25 Kopien)
    $2.400.178 (Frankreich) (25. April 2010) (636 Kopien)
    $4.607.170 (Frankreich) (18. April 2010) (636 Kopien)

    Eintritte
    938.652 (China) (8. August 2010)
    1.510.904 (Frankreich) (16. Mai 2010)
    1.386.796 (Frankreich) (6. Mai 2010)
    1.221.367 (Frankreich) (2. Mai 2010)
    964.832 (Frankreich) (25. April 2010)
    642.629 (Frankreich) (18. April 2010)
    21.380 (Schweiz) (9. Mai 2010)
    17.452 (Schweiz) (2. Mai 2010)
    11.067 (Schweiz) (25. April 2010)
    6.391 (Schweiz) (18. April 2010)
    http://www.imdb.de/title/tt1179025/business
    Geändert von Mick Baxter (01.10.2010 um 12:42 Uhr)
    Das ICOM-Heft zum Gratis Comic Tag 2012 jetzt herunterladen (7,3 MB)!

  2. #52
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    1,5 Millionen Besucher in Frankreich machen zwar keinen Superhit,
    aber ja auch keinen Flop.

    Rund 1 Million Eintritttskarten kaufende Chinesen sind aber in der Tat bemerkenswert.

    Die Quelle der Zahlen ist vermutlich IMDB (International Movie DataBase)?

  3. #53
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    Hab den Film gestern gesehen, außer mir saßen noch sechs andere Leutchen im Multiplex-Saal. Also, ein Kassenschlager wird das in Deutschland sicher nicht, das kann ich jetzt schon mal voraussagen.

    Abgesehen davon funktioniert der Film mMn auf keiner Ebene. Als Abenteuerfilm nicht, weil es Besson an keiner Stelle gelingt, Spannung aufzubauen. Das ist eher eine Nummernrevue, wo eine Station nach der anderen abgehandelt wird, ohne dass man sich jemals gespannt fragt, wie es wohl weitergehen mag. Als Komödie ist der Film viel zu klamottig. Ich hab nie verstanden, warum Regisseure bei Comicverfilmungen immer meinen, die Schauspieler komische Grimassen schneiden lassen zu müssen. Während der Humor bei Tardi eher in kleinen Dosen und subtil daherkommt, setzt der Film auf Slapstick und platteste Witze am laufenden Band. Und eine emotionale Nähe zu den Figuren entsteht auch nicht, dafür bleiben die Schicksale viel zu oberflächlich.

    Insgesamt ein höchst belangloser, ziemlich zäher Abenteuer-Fantasy-Historien-Komödien-Mischmasch, der mit der Vorlage, was Stimmung, Tonfall und Charakterzeichnung angeht, nicht mehr viel zu tun hat. Bei solchen Filmen bin ich dann doch froh, dass die meisten meiner französischen Lieblingscomics nicht verfilmt wurden.

  4. #54
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    Zitat Zitat von HerrHase Beitrag anzeigen
    Bei solchen Filmen bin ich dann doch froh, dass die meisten meiner französischen Lieblingscomics nicht verfilmt wurden.
    Richtig gewünscht hätte ich mir das vor allem beim "Blueberry"-Realfilm.
    Den empfand ich wirklich als Zumutung
    (obwohl der ganze mystische Schamenen-Quark Herrn Giraud/Möbius ja angeblich gefallen hat).

  5. #55
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    Zitat Zitat von ELDORADO Beitrag anzeigen
    Richtig gewünscht hätte ich mir das vor allem beim "Blueberry"-Realfilm.
    Den empfand ich wirklich als Zumutung
    (obwohl der ganze mystische Schamenen-Quark Herrn Giraud/Möbius ja angeblich gefallen hat).
    Wobei ich den irgendwie noch ganz gut fand. Hatte natürlich mit Blueberry nicht allzu viel zu tun, aber die Verbindung mit der mystischen moebiusesken Welt empfand ich als durchaus passend.

    Ansonsten ist für mich wohl "Immortal" die bisher beste Realverfilmung eines frankobelgischen Comics, obwohl der auch nur halbwegs gelungen ist und lange nicht an die Vorlage ran reicht.

    Eine ausführlichere Begründung meiner negativen Meinung zum Adèle-Film könnt ihr bei Interesse jetzt übrigens auf meinem SPEKTAKEL-Magazin nachlesen.

  6. #56
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    Habs gelesen.
    Kann man so sehen, aber ich finde Dich hier doch ein wenig zu streng.
    Kleiner Hinweis: Es sind eigentlich nicht die ersten beiden Alben (Band 2 war "Der Dämon vom Eifelturm") sondern Band 1 und 4 ("Aufstand der Mumien)" die für den Film verwurstet wurden

  7. #57
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    "Der Tag an dem die Erde still stand"

    Alt und Neu - ein Vergleich

    Es folgt ein Ausflug ins klassische Science Fiction-Invasionskino.
    Das hatte seinen ersten großen Höhepunkt in der 50er Jahren mit einem
    für die damalige Zeit und das Genre erstaunlich seriösen und ernsthaften Film
    namens "Der Tag, an dem die Erde still stand".
    Auf mich wirkten der mächtige Roboter Klaatu und die pazifistische Grundeinstellung des Films
    jedenfalls auch bei einer Fernsehausstrahlung in den späten 70ern noch ziemlich beeindruckend,
    obwohl es sich ja "nur" um einen Schwarzweiß-Film handelte.



    "Den muss man doch nun wahrlich nicht neu verfilmen" mag sich so mancher gedacht haben, als er zum ersten Mal von der neuen Version hörte. Muss man sicher nicht, kann man aber sehr wohl. Denn ihre Existenzberechtigung bezieht die neue Version nicht nur aus der Erkenntnis, dass sie Vieles ganz anders macht als der Vorgänger - sie aktualisiert zudem die Ausgangsgeschichte absolut zeitgemäß.

    Die größte Skepsis verfliegt schon nach wenigen Minuten: Da führt man das Publikum zunächst geschickt auf eine falsche Fährte, doch der vermeintlich auf die Erde stürzende Asteroid entpuppt sich als eine Art Raumschiff aus dem ein Wesen steigt, das langsam menschliche Gestalt annimmt (und zwar die von Keanu Reeves). Von übereifrigen Militärs verletzt und inhaftiert, wird dem Besucher, der sich "Klaatu" nennt, auch eine gewünschte Rede vor den Vereinten Nationen verweigert. Als es darum geht, den Fremden endgültig zu kontrollieren oder ihn seine Mission erfüllen zu lassen, trifft die Wissenschaftlerin Helen (Jennifer Connelly) eine riskante Entscheidung, die vielleicht das Ende der Welt bedeuten könnte.

    Solch klassischen, reinen Science-Fiction-Stoff sieht man ja doch eher selten heutzutage und es macht schon Spaß, bei einer Bedrohung mal wieder eilfertig das Militär aufmarschieren und völlig vergeblich aktiv werden zu sehen, ganz so wie es in jedem Invasionsfilm Jahrzehnte lang gute Sitte war. Aber abgesehen von der Freude über die reinrassige Genrekost darf man den Machern auch zu einigen guten Ideen gratulieren. Der äußerst spannende Auftakt gehört dazu, genauso wie die "Menschwerdung" des Besuchers eine wesentlich plausiblere Erklärung für dessen Erscheinungsbild darstellt als es noch im Original der Fall war. Dort gab sich der von Michael Rennie verkörperte Klaatu auch insgesamt wesentlich umgänglicher und betätigte sich im etwas leichteren Mittelteil des Films sogar als Mitglied einer amerikanischen Durchschnittsfamilie. Nicht so hier, wo die angespannte und düstere Atmosphäre durchgehend beibehalten wird und der "Besucher" dabei stets distanziert und fremd bleibt.



    Und da es halt einfach gar keinen Sinn machen würde, verzichtet man sogar auf das in einem großen Hollywwoodfilm doch quasi Unverzichtbare, nämlich die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptfiguren.
    Beides trägt zum Realismus bei, um den sich der Film redlich bemüht und ihn auch tatsächlich erreicht - jedenfalls in stärkerem Maße als sein Vorgänger und soweit es eben in diesen Gefilden überhaupt möglich ist. Dabei verweist man trotzdem gerne auf das eigene Vorbild, übernimmt einige Szenen (die Verletzung Klaatus, die von ihm fertig gestellte mathematische Formel) ziemlich getreu und erweist auch beim Design des den Fremden begleitenden Roboters dem Original seine Referenz.

    Allerdings kann der besagte Roboter "Gort" dann diesmal doch etwas mehr als bedrohlich in der Gegend herum zu stehen, und mit einem übergroßen Schauspieler im Roboterkostüm kommt man heute auch nicht mehr aus. Stattdessen gibt dieses CGI-Wesen dann sogar den Startschuss für eine kleine Special Effects-Orgie, die allerdings recht überschaubar bleibt und somit nicht das Hauptverkaufsargument des Films darstellt.
    Das bleiben Atmosphäre und Geschichte, wobei es letzterer aber leider nicht gelingt zu einem befriedigenden Abschluss zu kommen. Für die von Klaatu abverlangte Entscheidung zum Schicksal der Menschheit müssen schließlich ein verstörter Junge (leicht nervig gespielt von Will Smiths Sohn Jaden) und ein tragisches Einzelschicksal herhalten, ohne dabei wirklich schlüssig und überzeugend zu wirken, und dann geht's am Ende irgendwie auch ganz schnell. Zu schnell und mit einigen offenen Fragen jedenfalls, die den Zuschauer doch etwas unbefriedigt zurücklassen.

    Aber trotz dieses, den Gesamteindruck etwas schmälernden Finals stellt sich die Frage nach der Existenzberechtigung des neuen "Tags" nach Betrachten des Films nicht mehr ernsthaft. Denn die aktuelle Situation um Klimakatastrophen und den Raubbau an unserem Planeten bildet allemal einen genauso passenden Hintergrund für die Handlung wie es damals die Entwicklung der Atomraketen tat.



    Bilder: Courtesy of 20th Century Fox, Copyright 2008

  8. #58
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    Die Neuverfilmung ist ziemlich umstritten,
    aber man kann nicht behaupten, dass sich Hauptdarsteller Keanu Reeves nicht mit der Aussage seines eigenen
    und den Unterschieden zum Originalfilm beschäftigt hätte
    Hier mein Interview mit dem Schauspieler vom Dezember 2008




    Keanu, mussten Sie sich bei diesem Film erstma darauf vorzubereiten wie man ein Alien spielt?

    Ich sehe mir immer zuerst das Skript an, dann die Geschichte und dann die betreffende Rolle. Ich spiele nun also einen Außerirdischen namens Klaatu, der in anderer Form zur Erde kommt und dann eine "Wiedergeburt" als Mensch erfährt. Ich musste also erstmal damit anfangen, mich ein wenig von meinem Körper zu entfremden, da mein Charakter eben erst lernen muss mit Dingen wie Blut, Wasser, Essen umzugehen. Er wird ja an einer Stelle gefragt, ob er denn Schmerzen empfinde und er antwortet: "Mein Körper empfindet welche". Außerdem durchläuft die Figur auch eine Wandlung, die ihn immer menschlicher werden lässt. Aber das war alles im Drehbuch so genau vorgegeben, dass ich dann einfach nur noch eine gute Performance abliefern musste.

    Sind Sie vertraut mit dem Original des Films?

    Ja, das hatte mich von vornherein sehr interessiert, denn als mir diese Rolle angeboten wurde, wollte ich schon einen überzeugenden Grund dafür haben, diesen Film zu machen. Das Original ist ein Kind seiner Zeit, und der Regisseur und Autor Scott Derrickson hatte eine sehr genaue Vorstellung davon, wie er die Geschichte unserer Zeit anpassen und für die heutige Zeit relevant machen wollte. So eine Vorstellung sollte man auch haben, wenn man ein Remake macht und mich davon überzeugen möchte. Die Geschichte selbst ist dabei gar nicht so viel anders, aber meine Figur unterscheidet sich doch sehr von Michael Rennies Darstellung im alten Film. Sein Klaatu war wesentlich umgänglicher und freundlicher als meine doch deutlich finsterere Interpretation der Rolle. Man kennt jetzt Klaatus Kräfte und Fähigkeiten nicht so genau und der Charakter ist viel mysteriöser. Aber jetzt auch wieder nicht so finster und emotional, als das ich dann abends in meinem Trailer vor mich hin geweint hätte, wie hart das alles ist (lacht).

    Sie wirken heutzutage allgemein sehr entspannt und jedenfalls nicht wie ein Mensch, der große Probleme damit hat, in der Öffentlichkeit oder besonders unter Druck zu stehen.

    Da hat sich nach den "Matrix"-Filmen sicher auch bei mir Einiges verändert. Das war natürlich eine Menge Arbeit, aber eben auch ein Riesenerfolg und hat mir viele neue Möglichkeiten eröffnet. Und glauben Sie es oder nicht, aber in Los Angeles lebe ich ein ziemlich normales Leben. Natürlich folgt mir auch mal jemand und macht ein paar Bilder, aber die meiste Zeit ist das nicht der Fall. Wie ein "Alien" fühle ich mich also sicher nicht.



    Ihr aktueller Film hat ja durchaus eine Art "Message" und weist darauf hin, mit den Ressourcen unseres Planeten verantwortungsvoller umzugehen. Ist das auch ein persönliches Anliegen?

    Als Kanadier ist man da vielleicht von Haus aus etwas sensibler als unsere Nachbarn etwas weiter südlich. Und was mich persönlich betrifft, so halte ich mich in Bereichen wie Umweltschutz oder Recycling schon für sehr sensibel, zumal das Ökosystem auch bei meiner Erziehung in den 70ern immer ein Thema war. Aber die Dinge haben sich schon sehr verändert, kaum einer nimmt in den USA noch Papiertüten und ich habe mal gelesen, dass jede Stunde siebzehn verschiedene Arten aussterben. Es sind im Moment tatsächlich die Handlungen der Menschen, die bestimmen was mit der Erde geschehen wird.

    Sind Sie jemand der seine Leistungen als Schauspieler stark reflektiert oder lassen Sie die einzelnen Projekte eher schnell hinter sich?

    Ich habe ja nun schon Einiges an Erfahrung gesammelt und damit kommt auch ein gewisses Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Die Momente in denen ich hinterher damit hadere was ich vielleicht hätte anders machen sollen, werden also weniger. Aber ich überprüfe schon noch meine Arbeit, sowohl im Bezug auf das was ich selbst gemacht habe, als auch darauf was dann andere damit anstellen, also wie die Szenen geschnitten und was genommen oder weggelassen wird. Man versucht natürlich weiterhin immer besser zu werden.

    Sie waren zuletzt auch in einer sehr starken und emotionalen Rolle gesehen, nämlich in der James Ellroy-Verfilmung "Street Kings". Das war ein eher kleiner Film, der leider auch nicht allzu viel Aufmerksamkeit bekam. Sind es aber vielleicht trotzdem solche Rollen die dann besonders interessant sind?

    Das war in der Tat eine großartige Figur und es hat mir sehr viel Freude gemacht, sie zu spielen. Das war eine echte Independent-Produktion, was "Der Tag, an dem die Erde still stand" natürlich nicht ist. Ich versuche aber schon eine gewisse Breite in meiner Rollenauswahl zu haben, unterschiedliche Geschichten, unterschiedliche Genres. Was nun die "Blockbuster" betrifft: Der Film über den wir jetzt reden, ist für mich einer der eine gewisse Größe und auch viele Special Effects hat, aber doch auch einer mit einem Anliegen und viel Herz und Seele, was die Beziehungen der Personen untereinander angeht. Er bietet genug Stoff um sich anschließend darüber zu unterhalten und diese Kombination ist es auch, die mir am besten gefällt.

    Geändert von ELDORADO (05.10.2010 um 23:47 Uhr)

  9. #59
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    Der deutsche Kinostart einer wirklich tollen Comicverfilmung wurde übrigens gerade vorverlegt:

    Nachdem Universal "Scott Pilgrim vs. The World" zunächst erst am 6.Januar 2011 bei uns ins Rennen schicken wollte,
    startet der sehr witzige Film von Edgar Wright ("Shawn of the Dead") nun doch schon am 21.10.


  10. #60
    Mitglied Avatar von chillybongo
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    Der Film war ursprünglich schon immer für Oktober vorgesehen, wurde aber aus unerfindlichen Gründen in den Januar verschoben.
    Jetzt wurd er wieder vorgezogen ... der Film scheint aber nah am Comic zu sein, und er ist gut.

  11. #61
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    Na, wenn so eine Meldung nicht in den noch frischen Wäscher-Filmclub gehört, wohin dann?


    Constantin erwirbt Rechte an "Sigurd" und Co.

    Constantin Film AG hat sich die Verfilmungsrechte an diversen Abenteuer-Comic-Reihen von Hansrudi Wäscher gesichert. Der preisgekrönte und ungemein produktiove Zeichner und Autor war in den 50er- und 60er-Jahren insbesondere mit den Reihen "Sigurd", "Tibor" und "Falk" erfolgreich. "Sigurd" und "Falk" sind blonde Ritter ohne Furcht und Tadel, "Tibor" ist ein an "Tarzan" angelehnter Held im Dschungel. In welcher Form die populären Vorlagen umgesetzt werden sollen, ist noch offen.
    Quellen daür sind u.a. mediabiz.de, spielfilm.de, phantanews.de

    Gut, dass heißt erstmal noch nicht viel, denn auch die Rechte für z.B. Perry Rhodan oder Raumpatrouille wurden ja schon vor Jahren vergeben ohne dass deshalb bis heute etwas draus geworden ist.
    Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es doch noch zu professionellen und vielleicht auch recht aufwändigen Verfilmungen kommt, ist damit auf jeden Fall gestiegen.

    "Nick" scheint aber im Rechtepaket nicht dabei zu sein, wäre vermutlich ja auch die teuerste Umsetzung.

  12. #62
    Moderator HRW-Forum Avatar von Neander
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    Smile HRW-Filmclub - aktuell

    Danke für Deine Aufmerksamkeit, Volker - aktueller geht´s wirklich nicht!

    Nachdem der von ELDORADO moderierte HRW-Filmclub schon länger vielen HRW-Fans und Nicht-Fans sehr positiv aufgefallen ist und teilweise angefragt wurde, was HRW eigentlich mit dem HRW-Film-Club zu tun hat, hat der inspirierte Wäscher-Rechtevertreter Hartmut Becker postwendend die Antwort geliefert und gewissermaßen noch "eins draufgesetzt". Bescheiden lehnte er zur Abendessenszeit Glückwünsche jeglicher Art zu einer möglichen Filmkarriere der Wäscherhelden ab und verwies lediglich auf die offizielle Pressemitteilung der Constantin Film, über die ELDORADO im vorhergehenden Beitrag berichtet hat.

    Für Filmclubfans, die mit HRW nicht so vertraut sind, zur Information, und für HRW-Fans zum Genießen hier der genaue Wortlaut der Constantin Film-Pressemeldung:

    Sigurd, Tibor und Falk

    Constantin Film sichert sich Filmrechte an Comic-Reihen von Hansrudi Wäscher

    (Pressemitteilung) Constantin Film hat sich die Verfilmungsrechte an den Comic-Reihen Sigurd, Tibor und Falk von Autor und Zeichner Hansrudi Wäscher gesichert. Das Rechtepaket umfasst die deutschen Comic-Klassiker Sigurd, Tibor und Falk. Mit seiner ersten, in den 50er Jahren entstandenen Comicfigur SIGURD schuf Hansrudi Wäscher nicht nur einen mutigen und tollkühnen Ritter, der an der Seite seiner Freunde Bodo und Cassim für Gerechtigkeit kämpft, sondern auch eine bis heute unsterbliche und populäre Kultfigur. Auch TIBOR zog eine ganze Generation Jugendlicher in seinen Bann: Erzählt wird die Heldengeschichte des Millionärs Gary Swanson alias TIBOR, der über dem Dschungel abstürzt und fortan mit dem Gorilla Kerak und den beiden Äffchen Pip und Pop zahlreiche Abenteuer besteht. Mit FALK kehrte Wäscher wieder zum Ritterabenteuer zurück. Der Ritter ohne Furcht und Tadel begeisterte die Jugend der 60er Jahre und entführte seine jugendlichen Leser auf phantastische Reisen in eine mittelalterliche Welt.

    Der 1928 in St. Gallen geborene Comic-Pionier Hansrudi Wäscher startete seine Karriere als Plakatmaler, studierte Gebrauchsgrafik und finanzierte sich sein Studium als Illustrator für Zeitschriften. Von 1952 bis 1968 zählte Wäscher zu den produktivsten Comiczeichnern des Walter Lehning Verlags, Hannover und entwickelte, zeichnete und verfasste die Abenteuer seiner erfolgreichen Comic-Helden SIGURD, TIBOR sowie FALK.

    Hansrudi Wäscher wurde mehrfach für seine Leistungen ausgezeichnet und erhielt unter anderem den Künstlerpreis "Golden Pen" (1994), den "Deutschen Fantasypreis" (1999), den "PENG"-Preis auf dem Comicfestival München für sein Lebenswerk (2009) sowie zuletzt die Auszeichnung "Ritter der Neunten Kunst" für sein Lebenswerk auf der Intercomic - Messe Köln (2010).
    Geändert von Neander (15.10.2010 um 13:05 Uhr) Grund: Rechtschreibung

  13. #63
    Mitglied Avatar von gerhard
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    als Realfilme kann ich mir Wäschercharaktere nicht vorstellen, aber ich glaube das sie als Trickfilme toll funktionieren würden. Wenn die Autoren schlau wären, würden sie einfach die Geschichten von Wäscher direkt umsetzen, das wäre toll. Vor allem würden wieder Kinder die Wäschergeschichten sehen und vielleicht dann auch ein paar zu den Comics finden.... na ich bin gespannt! Denke jetzt wird erstmal nichts passieren, aber mal sehen

  14. #64
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    Immerhin ist diese Pressemitteilung der Constantin für mich zumindest auf den ersten Blick frei von Fehlern hinsichtlich der Daten zu Wäscher und der Beschreibung seiner Werke.
    Das interpretiere ich als gutes, professionelles Zeichen, denn da ist man ja sonst bei "artfremden" Medien und Artikeln doch leider anderes gewohnt...

  15. #65
    Mitglied Avatar von FrankDrake
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    Solange Michael Herbig und seine Freunde nicht als Sigurd, Tibor, Falk & Co. auftreten ist alles gut.

  16. #66
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    Da bin ich derselben Meinung wie Gerhard.Zeichentrickfilm ja, aber als Realfilm ? Es hat mir schon Asterix und Obelix gereicht,da konnte ich überhaupt nichts damit anfangen.Aber warten wir es doch einfach einmal ab.

  17. #67
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    Ich meine auch, dass keine Parodie dabei rauskommen sollte.

    Bei einem Realfilm habe ich auch meine Bedenken, weil normalerweise solche Verfilmungen nicht mit den Comicvorlagen vergleichbar sind. Die großen Hollywood-Verfilmungen der letzten Jahre sind zwar nicht schlecht, aber ich fürchte, dass der Aufwand wohl kaum für Wäscherhelden gemacht werden wird. Also bleibt nur Zeichentrick/Animation...

    Ich hoffe das Beste, vor allem, dass sich die Gewalt wie in den Heftchen in engsten Grenzen hält.

  18. #68
    Mitglied Avatar von Hinnerk
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    Zitat Zitat von Neander Beitrag anzeigen
    ..., hat der inspirierte Wäscher-Rechtevertreter Hartmut Becker posthum die Antwort geliefert
    Gibt es traurige Nachrichten?

  19. #69
    Moderator HRW-Forum Avatar von Neander
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    Die Verfilmungsrechte der Wäscherreihe "Nick" waren anscheinend nicht im Rechtepaket enthalten.

  20. #70
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    Zitat Zitat von Neander Beitrag anzeigen
    Die Verfilmungsrechte der Wäscherreihe "Nick" waren anscheinend nicht im Rechtepaket enthalten.
    Was dann übrigens doch eher auf Realfilme hindeutet.
    Denn als Zeichentrick- oder rein computeranimierter Film wären die Weltraumwelten eines "Nick" ja auch nicht schwieriger und teurer umzusetzen, als Realfilm dagegen schon. Deshalb hat man wohl von vornherein darauf verzichtet.
    Zudem werden eigentlich zur Zeit nur noch sehr wenige klassische Zeichentrickfilme fürs Kino produziert, allgemein und auch bei uns.
    Und bei Constantin erwarte ich schon Kinofilme und keine Fernsehserien.

  21. #71
    Mitglied Avatar von zwilling
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    postum/posthum

    Zitat Zitat von Hinnerk Beitrag anzeigen
    Gibt es traurige Nachrichten?

    http://www.spiegel.de/kultur/zwiebel...332973,00.html


    Entwarnung Er klang gestern recht munter!

  22. #72
    Mitglied Avatar von gerhard
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    na wahrscheinlich wird aus der Verfilmung mal eh wieder nichts, aber im ernst, ich fänds am besten es würden Trickserien fürs Fernsehen gemacht.
    Egal wie billig!!!! Hauptsache die heutigen Kinder lernen die Figuren und Geschichten kennen und lieben.... und würden dann auch Comics dazu kaufen.
    Vielleicht wäre es dann auch möglich Wäschers Helden in einem neueren Style als Comic zu bringen, sowas wie Batman Animated von Bruce Timm!!!!!
    Wäschers Helden wurden für Kinder gemacht und funktioneren bei denen auch am besten, wir Sammler lesen es ja eher aus Nostalgie.

    Also her mit Sigurd-Animated!!!

    (immer wieder hoffnungsvoll!)

  23. #73
    Mitglied Avatar von FrankDrake
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    Jawohl, Sigurd-Animated im Fernsehen zusammen mit der 2-mal wöchentlich erscheinenden Falk Manga Reihe in jedem Lottoladen der Republik.
    Sorry, Gerhard aber mir reicht es schon wenn ich den von dir gelobten Batman Kram am Samstag morgen im TV schauen muss, mein Sohn ist 14 und wohl hoffentlich bald aus dem Alter raus.
    Man möge mir diese Ironie bitte verzeihen aber die ja nicht immer so tollen Storys HRW müssen bitte nicht der Lächerlichkeit preisgegeben werden, denn nichts anderes wäre einen Zeichentrickserie direkt neben der Biene Maja.
    Geändert von FrankDrake (16.10.2010 um 02:17 Uhr) Grund: Wort gekauft

  24. #74
    Junior Mitglied Avatar von Geisterreiter
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    Constantin Film erwirbt Rechte an SIGURD, TIBOR und FALK

    Für HRW-Fans sicherlich eine interessante Info. Dennoch kein Grund, um in Euphorie auszubrechen. Man sollte jetzt erst einmal abwarten, was sich in der Sache (Zeichentrick- oder Realfilm) so tun wird. Die ironischen Kommentare von "FrankDrake und Co." sind allerdings wirklich deplatziert. Was soll die Nörgelei?

  25. #75
    Mitglied Avatar von FrankDrake
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    Sorry mein lieber Geisterreiter, aber auf die Forderung nach einer Zeichentrickserie, egal wie billig kann ich nicht anders antworten. Um die Kids heutzutage hinter dem Ofen vorzulocken und sie für Animation im Fernsehen zu begeistern muss schon ein Kaliber wie die Simpsons kommen und die kosten mal eben 1 Million $ Dollar pro Folge. Was glaubst Du denn wie das Echo auf eine Billigproduktion von Sigurd, Falk und Co. ausfallen würde? Sicher nicht mehr Fans als vorher.

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