szmtag Anstand? - Seite 5
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Thema: Anstand?

  1. #101
    Mitglied Avatar von idur14
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    Vielleicht sollte man mal für Erlangen einen Fragebogen entwerfen, den man dem Programm beilegt (mit dem man auch was gewinnen kann). Dann hätten wir den breiten Kundenwunsch.

    BTW. finde das von ZNS vorgestellt Modell sehr gut. so muss man sich für einen Zeichner pro Tag entscheiden und kann, wenn man länger da ist, an den Letzten Tagen auch noch was von seinem Wunschzeichner ergattern.

  2. #102
    Mitglied Avatar von Roguemann
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    Die Frage ist natürlich, inwieweit das von ZNS beschriebene System auf eine Veranstaltung wie Erlangen übertragbar ist. Bei den dort vorhandenen Massen von KünstlerInnen wäre eine große Zahl von Tischen nötig, das würde eine Menge Raum erfordern, und wo bekäme man den in Erlangen her? Zwar würden nun einige der größeren Aussteller jetzt kleinere Stände aufbauen, da sie am Stand ja keinen Raum für Signieraktionen mehr benötigen, aber das würde ja nur einen kleinen Teil davon einbringen (wenn dann auch immer noch Platz und Stühle genug für bis zu 12 Fans pro Signiertisch sein soll). Außerdem, wer soll die Betreuung des Ganzen besorgen? Man wird die Verlage ja wohl kaum dazu bekommen können, das nötige Personal (und schon gar nicht Dolmetscher) zu stellen, wenn sie nicht glauben, dass sie dabei letztlich einen guten Schnitt machen. Ich habe den Verdacht, dass das System bei Strasbulles nicht zuletzt durchgeführt werden konnte, weil die Veranstaltung von amtlichen und kommerziellen Partnern und Sponsoren in einem ganz anderen Maße auch finanziell unterstützt wurde als Veranstaltungen in Deutschland.(1) Zumindestens hatte ich den Eindruck, als ich diese Seite

    http://www.strasbulles.fr/index.php?section=Sponsors

    mit der entsprechenden Liste unter dem Grußwort des Oberbürgermeisters in den letzten Erlanger Programmen verglich. Und dabei ist der Comic Salon die größte und wichtigste Comicveranstaltung im deutschsprachigen Raum, während ich vermute, dass Strasbulles nur eines von mehreren eher regionalen Festivals ist. (In Straßburg kostete der Eintritt übrigens nur 3 €, Kinder unter 12 und Cosplayer kamen gratis rein).


    (1) Man könnte es möglicherweise mit den Comictagen seligen Angedenkens in der Kölner Zentralbibliothek vergleichen die dann aber eingestellt werden mußten, als die Stadt Köln den Geldhahn zudrehte.
    Geändert von Roguemann (29.06.2009 um 17:53 Uhr)
    Tilman
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  3. #103
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    Das Strassburger System hat auch einen kleinen Nachteil. Nämlich dass nur eine kleine Zahl von Zeichnungen ausgegeben wird. Und das geht auch nur weil die Zeichner nicht von den Verlagen kommen. denn der Verlag hat schon ein Interesse daran, dass einige Bücher verkauft werden um seine Kosten reinzubekommen.
    Hieße die Stadt müsste das zahlen und das ist schlicht illusorisch.
    Bei Großevents wie Erlangen funktioniert das jetzige System doch auch, ich denke in Frankreich und Belgien würde man sich freuen, wenn man so entspannte Zeiten auf Comic Festivals hätte, wie sie im Großen und Ganzen hier herrschen

  4. #104
    Mitglied Avatar von Hausmeister
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    hallo zusammen.

    ich selber bin auch ein comicbegeisterter der aber eben auch sketche sammelt. für mich sind dies kleine ( oder große ) kunstwerke , für die ich auch gerne zeit und geld investiere. im grunde habe ich kein problem damit mich anzustellen oder zu würfeln .................. oder wenn kein andrang besteht auch ohne das ganze eine zeichnung zu bekommen ;-)

    bis auf die tatsache das manche schon vor öffnung einer messe in der schlange stehen, hat doch jeder die gleiche chanche auf zeichnungen. wenn ein verlag die nummern erst später am tag ausgibt, kann es doch nicht verwerflich sein, mich frühzeitig anzustellen. und wenn absehbar ist das es stunden dauert, kann man aus biologischen gründen allein schon nicht die ganze zeit stehen bleiben. und ich finde es auch nicht verwerflich das ich auf einer messe mehrer zeichner gut finde und wenn möglich von diesen auch eine sketch haben möchte. und mir passiert es bei jeder messe, das ich mit 2 signierterminen zu überschneidungen komme. sprich, ich stehe in der einen schlange und wäre aber jetzt in der anderen dran. in absprache mit denn schlagengenossen vor und hinter mir , verlasse ich dann eben diese schlange und lasse einen "platzhalter" da. aber ich komme auch so schnell wie möglich wieder zurück. natürlich gibt es aus der sammlergemeinde auch sehr negative beispiel, die ihr "platzhalter" in vielen schlangen deponieren und dann immer rechtzeitug zum "abkassieren" erscheinen. diese verhalten finde ich auch nicht ok und habe mich auf grund dessen schon desöfteren mit diesen menschen angelegt. ich könnte mir vorstellen das besonders diese art , nicht gut ankommt.

    ich glabe das es ohne diese schlangen immer zu einem ansturm ( bei besonders beliebten künstlern) kommen würde, der nur sehr schwer zu bewältigen wäre.

    aber um z.b. noch einmal im besonderen zu bonhomme zu kommen , hier meine geschichte:

    ich bin am freitag angereist, zum cf und unter anderem im laufe das tages zu sallek und habe gefragt, wann bonhomme denn da wäre und wie der ablauf wäre. die antwort war: komm am samstag früh vorbei und da erfährst du dann genaueres. nummernausgabe wäre aber wohl erst dann wenn der künstler vor ort wäre. wann dies sein würde, konnte man aber noch nicht genau sagen. gut , nach einem schönen freitag bin ich am samstag sehr früh vor dem alten rathaus gewesen . nagut genaugenommen war ich der erste. als dann öffnung war, bin ich wirklich sehr zügig zu sallek und habe bemerkt das dort eine kleine schlage für bonhomme war. ich stellte mich an, ich war wohl der ca. 7 und wartet. zu dieser zeit wusste ich nicht, wieviel zeichnungen es geben würde. die schlange wurde noch um einiges länger und alle harten der dinge die noch kommen sollten.

    ich möchte erwähnen, das wir die schlange extra ein stück vom stand entfernt gebildet haben um eben kein störfaktor für die laufkundschaft. zu sein.

    nach vielen stunden des wartens erfuhren wir das es wenige zeichnungen geben würde. gut ich hatte glück und war unter den vorderen nummer . einige meiner genossen haben darufhin die schlange verlassen, andere harten tapfer trotzdem aus.

    die hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

    als es dann kurz vor beginn des signiertermins war, bewegte sich die schlange nun zum platz des künstlers. und genau in dem augenblick als ich meine sachen greife und rüber rutschen will, steht auf einmal einer vor mir und behauptet das wäre sein platz.. als ich und die genossen hinter mir sagten, das wir aber schon länger anstehen, war ihm dies mit den worten , jetzt wäre signiertermin und er wäre jetzt da, egal.............

    dies war das erstmal in vielen jahren , in denen ich ein unschönes erlebnis dieser art hatte!!!

    nun ohne hier jemanden zu nerven , sei nur noch gesagt , ich habe meinen platz behalten. und meine genossen auch..................
    aber es hat bei mir bis heute einen nachgeschmack hinterlassen.

    natürlich kann es sein das derjenige , aus seiner sicht , mich als unmöglich empfindet. es ist nur schade das er zu keinem gespräch bereit war, sondern auf seinem ergatterten platz bestand.

    mit dieser geschichte möchte ich eigentlich nur aufzeigen, das egal , wie gut organisiert und gesittet es zugeht, dies kein garant für etwas ist, da sich immer wieder leute nicht an die spielregeln halten.



    ich denke das es in schlangen wie im richtigen leben ist. der ton macht die musik. und wenn alle mit einander höflich umgehen würden und rücksicht kein fremdwort wäre, dann wäre einiges leichter und wir könnten uns noch mehr an unserem hobby erfreuen.


    hm.

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