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Thema: Welches Kind kann Comics vom Taschengeld bezahlen?

  1. #76
    Zitat Zitat von Ralle59368 Beitrag anzeigen
    FF-Spots im Vorabendprogramm! Soll jetzt kein Witz sein: z. B. abwechselnd mit den Mainzelmännchen - oder eben auf anderem Sender. Und vor den Nachrichten noch kurz 'nen Hinweis aufs Heft?

    Das gab es früher regelmässig. Und es endete jedesmal mit dem Ausruf

    "Freitag ist Freutag, ist Fix und Foxi Tag"


    Waren das noch Zeiten...

  2. #77
    Zitat Zitat von Rosenelf Beitrag anzeigen
    Das gab es früher regelmässig. Und es endete jedesmal mit dem Ausruf

    "Freitag ist Freutag, ist Fix und Foxi Tag"


    Waren das noch Zeiten...

    Sowas - hab ich nie selbst gesehen, tststss. ZDF? Oder ARD? Oder 'n dritter Regio?

    Na, und TV-, PC- und Game-Zeitschriften könnten doch, wie auch bereits teilweise dagewesen, FF-Ein- oder -Halbseiter kostenlos für ihre Kids-Corners überlassen bekommen (unter der beiläufigen Absprache zur Verwendung des angehängten Slogans 'Lies und Lach mit FF', bzw. etwas zielgruppengerechterem, sowie dem Hinweis 'das neue Heft am soundsovielten')...

  3. #78
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Und du hast eine Ahnung, was das kostet?

  4. #79

    Cool

    Zitat Zitat von Ralle59368 Beitrag anzeigen
    Danke für deine regelmäßigen, kurzknappen Zwischeninformationen, Andi (das musste ich jetzt einfach mal loswerden)!

    Erfreut zur Kenntnis genommen.

  5. #80
    Zitat Zitat von Ralle59368 Beitrag anzeigen
    Sowas - hab ich nie selbst gesehen, tststss. ZDF? Oder ARD? Oder 'n dritter Regio?
    ZDF auf jeden Fall, ARD auch zumindest im WDR-Bereich, die Dritten hatten keine Werbung. Auch für MM, Donald Duck und Lucky Luke oder Goofy-Alben liefen regelmäßig Spots.

  6. #81
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    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Und du hast eine Ahnung, was das kostet?
    egal was, wenn sich nochmal jemand traut, muß er es anders und besser machen ansonsten braucht es keiner mehr zu versuchen

  7. #82
    Mitglied Avatar von Kicker1975
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    Genau wenn es wieder so mies wird wie beim letzten Mal erleidert der Verlag auch schiffbruch !

    Es liegt ganz einfach daran das neue Geschichten her müssen plus tolle Redaktionsseiten & Leserbriefe ...das ist das a und o , ansonsten kann FF eben nicht mehr bestehen !

    Oder nur noch eine Sammlerreihe machen die dann sehr teuer wird und eben nur die Alten Fans mit kräftig Knete anspricht !

  8. #83
    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Und du hast eine Ahnung, was das kostet?
    Habe leider nur ein stark veraltetes Beispiel (Stand: 05/08) zu bieten: 30 Werbesekunden vor 20 h bei 'mittelschwerer' Einschaltquote = 60.000,00 bis 180.000,00 €, je nach Sender, Sendung und Werbeblockrangfolge.

    Wenn du vom Fach bist und aktuellere Informationen beisteuern kannst, tu's gerne.

    Ist zugegebenermaßen 'n dicker Batzen, selbst wenn man davon ausginge, dass ein 12 - 15 Sek-Spot ausreichend und durchsetzbar wäre. Doch muss man ja irgendwo einmal damit beginnen, eine Art 'Mundpropaganda' in Gang zu setzen. Zumindest könnte man die zusätzlich anfallenden Spot-Produktionskosten bescheiden halten, indem man u. a. bereits vorhandene Trickfilm-Sequenzen zweitnutzt und einen zeitgerechten Jingle (heißt das heut noch so?) eigenkomponiert bzw. zumindest nicht GEMAlastig werden lässt.

  9. #84
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von Ralle59368 Beitrag anzeigen
    Habe leider nur ein stark veraltetes Beispiel (Stand: 05/08) zu bieten: 30 Werbesekunden vor 20 h bei 'mittelschwerer' Einschaltquote = 60.000,00 bis 180.000,00 €, je nach Sender, Sendung und Werbeblockrangfolge.
    Und dann rechne dagegen: FIX UND FOXI hatte eine Auflage von 80.000, kostete 2,95 und hatte vor einem Jahr noch einen Verkauf von 42.000, lag also in gehobenen Mittelklasse der Kioskobjekte. Trotzdem bleibt bei 20–40 % vom VK nicht genug übrig, um teure Werbemaßnahmen durchzuführen (und daß die geschaltete fernsehwerbung teurer wäre, als die Einahmen aus Anzeigen im Heft, kann man sich auch leicht aurechnen). Da müßte ja jeder Fernsehspot für einen Mehrverkauf von mindestens 20.000 Heften sorgen, damit sich das rentiert.

  10. #85
    Mitglied Avatar von Horatio
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    Versuch eines Steckbriefs

    GESUCHT:
    Ein neuer FF-Verleger


    1. Mit diesen Eigenschaften:
    a. voller Innovationsfreude und vor Ideen übersprudelnd
    b. voller Investitionsfreude und mit dem dafür nötigen Geld ausgestattet (siehe unten)
    c. voller Risikofreude und mit dem Mut zum Scheitern gewappnet
    d. mit einer masochistischen Ader, sofern er nicht für Innovationen und Experimente mit den FF-Charakteren "carte blanche" bekommt, weil der Lizenzgeber ihm dann fortwährend in den innovativ-experimentellen Umgang mit den Figuren reinreden dürfte und ihm die eine oder andere Erfolg versprechende Innovation u. U. untersagt
    e. Erfahrung in der Comic-Branche
    f. Kenntnisse der dt. und internationalen Comic-Szene (es sei denn, die lässt er durch sein Team beisteuern)

    2. Bereitschaft zu Ausgaben für:
    a. Lizenzgebühr für die Magazinrechte
    b. Lizenzgebühr für anzukaufende Lizenzserien und Übersetzung (falls Fremdsprachlich)
    c. umfangreiche Comic-Eigenproduktion, wobei Kauka-Material uneingeschränkt in den Besitz von Promedia Inc. übergeht und komplett auszuhändigen ist.
    Ein kluger Verleger würde hier versuchen, dafür eine Entschädigung/Produktionskostenbeteiligung durch Promedia Inc. auszuhandeln. Fraglich allerdings, ob Promedia Inc. (eine reine Verwertungsgesellschaft, produziert nicht) unter solchen Bedingungen die Lizenz überhaupt erteilen würde.
    d. ein für die Erstellung eines Comic-Magazins qualifiziertes (d.h. idealerweise Comic-erfahrenes) Redaktions- und Grafikteam
    e. Druck und Vertrieb
    f. Beschaffung und Konfektionierung von qualitativ mindestens mittelwertigen Extras. Solange keine branchenweite verbindliche Übereinkunft erzielt werden kann (und so sieht es noch immer aus), aus sämtlichen Kinderheften regelmäßige Beigaben zu verbannen, sind sie bedauerlicherweise unverzichtbar.
    g. umfangreiche Werbemaßnahmen (Springer hat meines Wissens anno 1972 für den Start von ZACK 2 Mio. D-Mark hingeblättert.)

    Er muss bereit sein zur dauerhaften Ausgabe einer stattlichen Summe. Vor allem Punkt 2c könnte gehörig zu Buche schlagen, während die meisten Konkurrenzprodukte mit bereits anderweitig produziertem, neuem (d.h. hierzulande noch unveröffentlichtem) Material versorgt werden bzw. eines geringen Anteils an neuer Eigenproduktion bedürfen, weil es sich nicht um reine Comic-Magazine handelt.
    Er muss daher bereit sein, für viel Geld Material zu produzieren, dass er anschließend dem Lizenzgeber schenken muss.

    Er muss vor allem sicher sein, ...
    ... dass er angesichts der heutigen Marktbedingungen bestimmt kein anderes Lizenzprodukt vorziehen würde, dass in anderen Märkten (TV, Computerspiele, Spielzeug u. ä.) eine dauerhafte/langlebige und weitreichende Präsenz bereits hat und weiterhin verspricht – sondern bereit sein, gegebenenfalls völlig allein (!) für die langlebige Präsenz zu sorgen.

    Wer zu allen Punkten ja sagen kann, dürfte der ideale Kandidat für ein neues FF-Magazin sein.
    Geändert von Horatio (20.06.2009 um 00:12 Uhr) Grund: Leicht gekürzt
    Horatio

  11. #86
    fuxiger Teilzeit-SysOp Avatar von Markus
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    also ich möcht jetzt erstmal ein Überraschungsei - das erfüllt auch gleich 3 wünsche auf einmal

    Die meisten der genannten Punkte dürften inzwischen für jede neue Comomiceinführung am Kiosk gelten.

  12. #87
    Mitglied Avatar von telemax
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    Zitat Zitat von Horatio Beitrag anzeigen
    Er muss daher bereit sein, für viel Geld Material zu produzieren, dass er anschließend dem Lizenzgeber schenken muss.
    Mit was für einen Betrag müsste der ideale Verleger denn pro Comicseite rechnen, so ungefähr? Von welchen Faktoren hängt der Seitenpreis an?

  13. #88
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Vor allem davon, wer's zeichnet und wo der lebt.

  14. #89
    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Und dann rechne dagegen: FIX UND FOXI hatte eine Auflage von 80.000, kostete 2,95 und hatte vor einem Jahr noch einen Verkauf von 42.000, lag also in gehobenen Mittelklasse der Kioskobjekte. Trotzdem bleibt bei 20–40 % vom VK nicht genug übrig, um teure Werbemaßnahmen durchzuführen (und daß die geschaltete fernsehwerbung teurer wäre, als die Einahmen aus Anzeigen im Heft, kann man sich auch leicht aurechnen). Da müßte ja jeder Fernsehspot für einen Mehrverkauf von mindestens 20.000 Heften sorgen, damit sich das rentiert.
    Hmm - wäre wohl an der Zeit für den neuen Thread "Welcher Werbekunde kann sich von seinen Absätzen und Einnahmen einen Fernsehspot leisten?"
    Ja nee, is klar - ohne Starthilfen wie Jungunternehmerdarlehn, Förderungsmittel der öfftl. Hand (immerhin täte ein neues FF ja u.a. was für die Jugend) und sonstiges Sponsoring läuft in der Richtung gar nix.

    Vielleicht wäre für den Anfang ja auch die rabattierte Kinowerbung erschwinglicher? Checkt jemand von euch die undurchsichtige Preisgestaltung von bspw. Agirmedia (soweit es die noch gibt)?

    Und man müsste natürlich mafiöses Productplacement in populären Abendsendungen (alle Serienheld/inn/en lesen während der obligatorischen Auto/Taxiverfolgung und natürlich im Fahrstuhl ihr neues FF ) betreiben (wäre nicht Dietmar Bär der ideale Ansprechpartner?).

    Meines Erachtens hat überdies ein wenig Hyping in zurückliegenden Jahrzehnten darin bestanden, dass viele Gegenstände des täglichen Lebens, Nahrungs- und Genussmittel (namhafte Kakao-, Nasch- und Spielprodukte, Müslis z. B.) Kinder-Comics promoteten. Dies rückzuerobernde Feld sollte frau/mann nicht widerstandslos den Mangas überlassen...

  15. #90
    Mitglied Avatar von Horatio
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    Zitat Zitat von telemax Beitrag anzeigen
    Mit was für einen Betrag müsste der ideale Verleger denn pro Comicseite rechnen, so ungefähr? Von welchen Faktoren hängt der Seitenpreis an?
    Dazu empfehle ich als Richtschnur:

    "Honorare – Verträge – Urheberrecht. ICOM-Ratgeber für die Bereiche Comic, Cartoon und Illustration" von Christof Ruoss. 3. aktualisierte Auflage (2002), Abschnitt 2, Seiten 28-30: Preislisten.

    Diese Werte sind von Land zu Land ganz unterschiedlich. In Rumänien zeichnen zu lassen dürfte zweifellos günstiger sein ... Mick Baxter hat vollkommen recht.
    Horatio

  16. #91
    Mitglied Avatar von telemax
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    Was steht denn da, grob zusammengefasst? Ich würde gern eine ungefähre Vorstellung davon kriegen, was eine wirklich gute, professionell gemachte Comicseite für ein Magazin wie FF (sagen wir, mit Auflage 50.000, Zweitverwertung nicht ausgeschlossen) einem deutschen Verleger heute kosten würde. Oder sagen wir, ein vierreihiger 10-Seiter, komplett abgeliefert (Story + komplettes Artwork in Farbe, mit Lettering). Es geht nur um den grob abgesteckten Kostenrahmen, mit dem man seriöserweise rechnen müsste, ohne Rücksicht auf etwaige Diskont- oder Dumping-Lösungen.

  17. #92
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    Zitat Zitat von Horatio Beitrag anzeigen
    GESUCHT:
    Ein neuer FF-Verleger


    1. Mit diesen Eigenschaften:
    a. voller Innovationsfreude und vor Ideen übersprudelnd
    b. voller Investitionsfreude und mit dem dafür nötigen Geld ausgestattet (siehe unten)
    c. voller Risikofreude und mit dem Mut zum Scheitern gewappnet
    d. mit einer masochistischen Ader, sofern er nicht für Innovationen und Experimente mit den FF-Charakteren "carte blanche" bekommt, weil der Lizenzgeber ihm dann fortwährend in den innovativ-experimentellen Umgang mit den Figuren reinreden dürfte und ihm die eine oder andere Erfolg versprechende Innovation u. U. untersagt
    e. Erfahrung in der Comic-Branche
    f. Kenntnisse der dt. und internationalen Comic-Szene (es sei denn, die lässt er durch sein Team beisteuern)

    2. Bereitschaft zu Ausgaben für:
    a. Lizenzgebühr für die Magazinrechte
    b. Lizenzgebühr für anzukaufende Lizenzserien und Übersetzung (falls Fremdsprachlich)
    c. umfangreiche Comic-Eigenproduktion, wobei Kauka-Material uneingeschränkt in den Besitz von Promedia Inc. übergeht und komplett auszuhändigen ist.
    Ein kluger Verleger würde hier versuchen, dafür eine Entschädigung/Produktionskostenbeteiligung durch Promedia Inc. auszuhandeln. Fraglich allerdings, ob Promedia Inc. (eine reine Verwertungsgesellschaft, produziert nicht) unter solchen Bedingungen die Lizenz überhaupt erteilen würde.
    d. ein für die Erstellung eines Comic-Magazins qualifiziertes (d.h. idealerweise Comic-erfahrenes) Redaktions- und Grafikteam
    e. Druck und Vertrieb
    f. Beschaffung und Konfektionierung von qualitativ mindestens mittelwertigen Extras. Solange keine branchenweite verbindliche Übereinkunft erzielt werden kann (und so sieht es noch immer aus), aus sämtlichen Kinderheften regelmäßige Beigaben zu verbannen, sind sie bedauerlicherweise unverzichtbar.
    g. umfangreiche Werbemaßnahmen (Springer hat meines Wissens anno 1972 für den Start von ZACK 2 Mio. D-Mark hingeblättert.)

    Er muss bereit sein zur dauerhaften Ausgabe einer stattlichen Summe. Vor allem Punkt 2c könnte gehörig zu Buche schlagen, während die meisten Konkurrenzprodukte mit bereits anderweitig produziertem, neuem (d.h. hierzulande noch unveröffentlichtem) Material versorgt werden bzw. eines geringen Anteils an neuer Eigenproduktion bedürfen, weil es sich nicht um reine Comic-Magazine handelt.
    Er muss daher bereit sein, für viel Geld Material zu produzieren, dass er anschließend dem Lizenzgeber schenken muss.

    Er muss vor allem sicher sein, ...
    ... dass er angesichts der heutigen Marktbedingungen bestimmt kein anderes Lizenzprodukt vorziehen würde, dass in anderen Märkten (TV, Computerspiele, Spielzeug u. ä.) eine dauerhafte/langlebige und weitreichende Präsenz bereits hat und weiterhin verspricht – sondern bereit sein, gegebenenfalls völlig allein (!) für die langlebige Präsenz zu sorgen.

    Wer zu allen Punkten ja sagen kann, dürfte der ideale Kandidat für ein neues FF-Magazin sein.

    Ich glaube, 2c ist eine sehr ungünstige Klausel. Wenn Neuproduktionen, dann müssen die Kosten zur Hälfte geteilt werden.

    Innovationsfreude und sprudelnde Ideen nützen nichts, wenn sich Frau Kauka dagegen sperrt. Sie muss die Einsicht haben, dass es so nicht weitergehen kann, wie es gelaufen ist. Oder der Verleger muss neben der Kreativität auch eine silberne Zunge besitzen.
    PR empfiehlt: Rückkehr von "der drei" auf www.comicwerk.de. Außerdem unterstützt "der drei" im Wettbewerb bei www.mycomics.de.

  18. #93
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von telemax Beitrag anzeigen
    Ich würde gern eine ungefähre Vorstellung davon kriegen, was eine wirklich gute, professionell gemachte Comicseite für ein Magazin wie FF (sagen wir, mit Auflage 50.000, Zweitverwertung nicht ausgeschlossen) einem deutschen Verleger heute kosten würde.
    Das Modell Promedia Inc. sieht ja wohl nur Komplett-Buyout vor, insofern ist die Auflage egal.
    Mit 600 € pro Seite wird man aber rechnen müssen.

  19. #94
    Also,ich wünsche mir nur,das mein geliebtes Fix und Foxi so schnell,wie möglich am Kiosk wieder erhältlich ist.
    Weil,gerade mir,als auch gelernter Handwerksbuchbinder,GRINS,es das schönste ist,ein Druck frisches Heft in den Händen zu halten.
    Comics lesen,im Internet,das ist NICHT meine Welt.
    Viele Grüße
    Kalle

  20. #95
    Zitat Zitat von Markus Beitrag anzeigen
    Fix & Foxi wurde schon oft totgesagt - ich denke auch künftig werden die beiden Füchse sich als Steh-auf-Männchen beweisen.
    Ich glaub eher die Fuchsjagd hat sie jetzt endgueltig zur Strecke gebracht und Alexandra Kauka kann sich jetzt nur noch zur Erinnerung zwei kleine Fuchsbaelge uebern Kamin haengen

    Zitat Zitat von Rosenelf Beitrag anzeigen
    Heutzutage sind es ja nicht mehr "nur" die Eltern, ich kapiere einfach nicht wie Kinder und Jugendliche sich bis zum Koma vollaufen lassen können, das gab es damals nicht in dieser krassen Form.
    Das tun die Kinder eben aus Verzweiflung darueber dass heutzutage alle Comics so schlecht geworden sind. Z.B. gab es ab dem Tage als MANFRED KLINKE als Chefredakterur des Kauka Verlag abtrat Nie Wieder ein gutes Fix und Foxi Heft

    Zitat Zitat von Brisanzbremse Beitrag anzeigen
    P.S.: Jedesmal, wenn ich den Plastikschrott vom FF abgepfriemelt habe, habe ich mich gefragt, ob ich mich als Kind eigentlich auch so entsetzlich blenden lassen habe oder ob die Yps-Gimmicks damals tatsächlich einfalls- und abwechslungsreicher waren??
    Die YPS GIMMICKS sind ywar auch immer umstritten gewesen, waren aber verglichen mit sonstigem darauffolgenden und heutigen Gimmickplastikschrott Pures Gold
    Denk da etwa an das Buch der Naturwunder, das Ich noch heute habe und mit Infos ueber Naturwunder aufwartet die die wenigsten Leute kennen.
    Die Pflanzengimmicks gibt es heute auch nicht mehr. Die waren lehrreich , schoen und machten Spass
    Dann die PLAY BIG Ritter und Cowboyfiguren die extern gekauft viel teurer gewesen waeren und als wertvolles Spielzeug die Kinder erfreuten.
    Man stelle sich vor heute einen Playmobilritter als Gimmick. Heute gibts hoechstens ein Furzkissen.

    Die Liste waere lange lange weiterfuehrbar. Jedenfalls waren die meisten YPS GIMMICKS Klasse und das Ganze Heft wirkte nicht so schmuddelig und billig gemacht wie heutige Comics

  21. #96
    Mitglied Avatar von telemax
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    Zitat Zitat von Mick Baxter Beitrag anzeigen
    Das Modell Promedia Inc. sieht ja wohl nur Komplett-Buyout vor, insofern ist die Auflage egal.
    Mit 600 € pro Seite wird man aber rechnen müssen.
    Also: Ein ambitionierter Verleger will ein neues Monatsmagazin mit 30 Seiten Comics herausgeben. Die Hälfte der Seiten will er selbst produzieren. Dann müsste er mit 9000 Euro monatlichen Produktionskosten für neue Comics rechnen, und übers Jahr gerechnet mit 108.000 Euro. Wenn nur ein Drittel der Seiten aus der Eigenproduktion stammen soll (also 2 Drittel neue Gastserien oder Nachdrucke), dann sind es immer noch 6000 Euro im Monat bzw. 72.000 Euro im Jahr für die eigene(n) Comicserie(n).

    Wie hoch sind dann eigentlich die monatlichen Produktionskosten der Mosaik-Comics?
    Unter welchen Umständen würden sich solche Investitionen auch für FF rechnen?

  22. #97
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    Zitat Zitat von Kicker1975 Beitrag anzeigen
    Ja ja ...es sei den die Panini's machen es ...dann rockt es vielleicht

    Im Besonderen wenn es die alten Dino's in Stuttgart sind !
    ich bin ja eigentlich auch großer panini-fan, wenn man aber mal zurückblickt und zählt, wieviele serien auch die schon einstellen mußten, dann kann da auch nicht alles richtig gelaufen zu sein. auch wundert mich, warum sie nur noch ausschließlich über den comic-fachhandel ausliefern. ich habe vor kurzem im panini-forum mal nachgefragt und sinngemäß die antwort bekommen, dass man nur wenige titel über den buchhandel ausliefert, um "verkäufer, die sich nicht mit superhelden auskennen" nicht zu überfordern. angesichts einiger titel, die panini mit isbn nummer versehen hat (the eternals, captain britain) ist dieses argument aber nicht nachvollziehbar. das sind produkte, mit denen schon der superhelden-kundige verkäufer (und ich zähle mich mal dazu) wenig anfangen kann (und will). zumindest sollte doch buchhandlungen (und nicht bahnhofskiosken) die möglichkeit gegeben werden, das verlaugsprogramm auf kundennachfrage zu bestellen. ich verstehe nicht, warum diese möglichkeit nicht genutzt wird.

    zurück zum zeitschriftenhandel: man muß doch nur einen blick auf das kinderregal im supermarkt ihrer wahl werfen... gimmiks, gimmiks, gimmiks... eines uninteressanter als das nächste. dank der gimmiks passen auch nur noch wenige zeitschriften ins regal. es sind ständig überfüllt aus. da hat man als kunde überhaupt keine lust zuzugreifen. als sammler schon gar nicht. ich hatte mir damals die erste ausgabe FF gekauft und fand sie grottig. alte comics, langweilige redaktionsseiten... hat mich gewundert, das sich das heft mehrere jahre halten konnte und man sogar noch eine 'zweitserie' (lupo) auf den markt geworfen hat.
    Geändert von robin1 (28.06.2009 um 21:09 Uhr)

  23. #98
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    Zitat Zitat von robin1 Beitrag anzeigen
    angesichts einiger titel, die panini mit isbn nummer versehen hat (the eternals, captain britain) ist dieses argument aber nicht nachvollziehbar. das sind produkte, mit denen schon der superhelden-kundige verkäufer (und ich zähle mich mal dazu) wenig anfangen kann (und will).
    alan moore, neil gaiman. 'nuff said.
    Von Killerbäumen und Kosmonauten - Horror hoch zwei diesen Herbst bei Weissblech!

    Bitte beachtet auch meinen Verkaufsthread.

  24. #99
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    Zitat Zitat von FilthyAssistant Beitrag anzeigen
    alan moore, neil gaiman. 'nuff said.
    ja schon, aber trotzdem sind das titel, die bei uns z.b. monatelang unbeachtet im laden standen. (mal davon abgesehen, schreiben auch moore und gaiman nicht nur uneingeschränkt gutes...). zumal der nicht-comic-leser mit den namen kaum was anfangen kann und auch nicht durch so willkürliche ausgewählte titel zum kaufen angeregt wird. "from hell" ist für viele doch einfach nur der film mit johnny depp. da mittlerweile kaum noch heftserien produziert werden, sondern immer mehr prestige- oder sonderbände erscheinen, verstehe ich nicht, warum panini nicht den vertrieb über den buchhandel oder den normalen zeitschriftenhandel nutzt. kann mir nicht vorstellen, dass es schaden kann, auf dem weg (und somit auch gleichzeitig über amazon) noch ein paar bände mehr zu verkaufen. verlage mit weniger bekannten titeln oder autoren gehen doch auch diesen weg.

    den heftchenmarkt halte ich selbst für ziemlich tot. weder micky maus noch FF interessieren mich in ihren jetzigen (bzw. letzten) aufmachung.
    Geändert von robin1 (28.06.2009 um 23:09 Uhr)

  25. #100
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Zitat Zitat von robin1 Beitrag anzeigen
    da mittlerweile kaum noch heftserien produziert werden, sondern immer mehr prestige- oder sonderbände erscheinen, verstehe ich nicht, warum panini nicht den vertrieb über den buchhandel oder den normalen zeitschriftenhandel nutzt.
    Über den Kiosk zu verkaufen ist ja nicht einfach ein weiterer Vertriebsweg. Die Gewinnmarge ist dort so gering, daß dieser Weg nur durch Werbung finanziert werden kann, am Verkauf wird reinweg gar nichts verdient.

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