szmtag Unter dem Hakenkreuz
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Thema: Unter dem Hakenkreuz

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Unter dem Hakenkreuz

    Ach, das ist ja richtig gut. Ich habe den Band heute gelesen und bin begeistert. Zeichnungen mit dem gewissen (sahnigen) Etwas, eine stimmige Colorierung und eine bemerkenswerte Story. Für mich eine der bisher besten Neuerscheinungen des Jahres (so neben Hector Umbra und Alim der Gerber). Und das alles von einem bisher unbekannten Autorenpaar. Einziger Wermutstropfen: Den Originaltitel "amour fragiles" finde ich wesentlich besser als "Unter dem Hakenkreuz". Aber lieber ein zu effekthascherisch übersetzter Titel als eine Verkleinerung auf Taschenbuchformat (wie bei "Muchacho" oder "India Dreams"). Bei bedetheque habe ich gesehen, dass es schon zwei weitere Bände gibt. Ist die Storyline damit beendet oder wird es noch weiter gehen?
    Geändert von TL (14.06.2009 um 19:33 Uhr)

  2. #2
    Mitglied Avatar von Mick Baxter
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    Ohne Gewähr: Es sollen 10 Bände mit wechselnden Protagonisten werden.

  3. #3
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    Jupp, das habe ich auch schon im S&L-Magazin gelesen.

  4. #4
    Mitglied Avatar von Sambir
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    Der erste Band ist prima. Aber 10 Bände, das hat schon wieder was abschreckendes. Und dauert wahrscheinlich ewig...

    Die Rezi bei Comickunst: http://comickunst.wordpress.com/2009...em-hakenkreuz/
    Mein Weblog mit aktuellen Rezensionen von Autorencomics und Graphic Novels: http://comickunst.wordpress.com

  5. #5
    Verstorben Avatar von hipgnosis
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    Zitat Zitat von Sambir Beitrag anzeigen
    Der erste Band ist prima. Aber 10 Bände, das hat schon wieder was abschreckendes. Und dauert wahrscheinlich ewig...
    Aber wenn die Serie weiterhin so prima wie Band 1 wäre, hast du natürlich auch länger Spaß und vor allem Vorfreude an den weiteren 9 Alben!

    Also - positives nicht gleich wieder mit einer negativen Hintergrundstimmung ausleuchten

  6. #6
    Mitglied Avatar von Exterminator18
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    Thumbs up

    Wenn die Serie die hohe Qualität der Erzählung hält können es auch gerne 20 Bände werden.
    Schon lange nicht mehr so ein gutes Comic gelesen. Es ist zwar nicht ganz klischeefrei, erzählt aber einen interessanten und differenzierten Blick aus bitteren Zeiten der deutschen Geschichte. Auch die Zeichnungen und Farben passen perfekt.

  7. #7
    Moderator Avatar von LeGuy
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    Heute gab's eine Rezension auf der Literatur-Seite der Süddeutschen Zeitung:
    http://www.perlentaucher.de/buch/32257.html

  8. #8
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    das erinnert mich sehr stark an die Serie Berlin von Jason Lutz

    hab zwar Unter dem Hakenkreuz noch nicht gelesen doch ich habe schon ein paar ausschnitte davon gesehen und rein zeichnerisch gefällts mir recht gut

  9. #9
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    So würde ich "Lutes" dann doch nicht aussprechen.

  10. #10
    Mitglied Avatar von wimbern
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    Da hat sich die französische Sicht auf Deutschland seit "Asterix und die Goten" ja gewaltig geändert.

    Nein, im Ernst: ich bin wirklich überrascht, über das sehr differenzierte Deutschlandbild zur Entstehung des Nationalsozialismus. Wenn die "Amours fragiles" weiterhin so dezent bleiben, würde ich dringend raten an den ekz-Service in Reutlingen heranzutreten, um eine flächendeckende Versorgung von Schul- und Jugendbibliotheken zu organisieren.

    Die ganz großen Fragen und Antworten als "Geschichte von unten" - die Umsetzung halte ich für unterrichtsgeeignet - und nebenbei entdeckt 'die Jugend' einen Comic, der leider nicht Taschengeldaffin ist. Es bei der Qualität der formalen Aufmachung aber auch nicht sein kann.

    @all die netten Menschen hier im Forum:
    kennt Ihr etwas Vergleichbares? Kann jemand Empfehlungen geben?

  11. #11
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    Zitat Zitat von wimbern Beitrag anzeigen
    @all die netten Menschen hier im Forum:
    kennt Ihr etwas Vergleichbares? Kann jemand Empfehlungen geben?
    Ich nehme an, dass du "Maus" von Art Spiegelmann auf jeden Fall kennst.
    Etwas unbekannter und jugendgerechter sind die Comics, die das Anne-Frank-Haus in Amsterdam herausgibt:
    http://www.annefrank.org/content.asp?PID=60&LID=3
    http://www.annefrank.org/content.asp?PID=825&LID=3

    Weitere Comics, die sich mit der Nazizeit bzw. vor allem dem Holocaust ernsthaft beschäftigen:

    Pascal Croci - "Auschwitz" (die deutsche Ausgabe von Ehapa ist sehr schwer zu bekommen, aber wenn du gut Englisch oder Französisch kannst, sind diese Ausgaben eine gute, günstige Alternative, sogar in deutlich größerem Format)

    Jason Lutes - "Berlin" (als Trilogie geplant, wurde hier bereits erwähnt und empfohlen)

    Joe Kubert - "Yossel, 19. April 1943: Eine Geschichte des Aufstands im Warschauer Ghetto" (die deutsche Ehapa-Ausgabe ist recht teuer - auch hier ist die englische Ausgabe eine deutlich preisgünstigere Alternative)

    Dave Sim - "Judenhass" (unglücklicher Titel, aber durchaus ernsthafte Darstellung der Judenverfolgung, in Deutschland nicht erschienen, aber z. B. bei amazon.com problemlos zu bekommen)

    Miriam Katin - "Allein unter allen. Familienerinnerungen..." (Carlsen)

    Bernice Eisenstein - "Ich war das Kind von Holocaust-Überlebenden" (Berlin-Verlag)

    Das wäre für den Anfang schon einmal ein guter Einstieg.

  12. #12
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    Zitat Zitat von wimbern Beitrag anzeigen
    kennt Ihr etwas Vergleichbares? Kann jemand Empfehlungen geben?
    Der Schrei nach Leben. 4 Bde., antiquarisch, comicplus+
    Der"Boche". 5 Bde., antiquarisch, comicplus+

    eckrt
    Geändert von eck@rt (08.08.2009 um 15:48 Uhr)

  13. #13
    Mitglied Avatar von wimbern
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    Zitat Zitat von eck@rt Beitrag anzeigen
    Der Schrei nach Leben. 4 Bde., antiquarisch, comicplus+
    Der"Boche". 5 Bde., antiquarisch, comicplus+

    eckrt
    Hallo Eckart,
    ja stimmt, an atwas zwischen "Der Boche" und "Unter dem Hakenkreuz" hatte ich gedacht, als ich die Frage stellte. Jetzt wo "Die Legende von Malemort" erscheint, hatte ich Stalner noch einmal hervorgekramt und gelesen. Ein feines Werk. Wahrscheinlich war das auch der Anlass, gestern als "Freitagabend-und-wochenabschluß-belohnungscomic" zum "Hakenkreuz" zu greifen.

  14. #14
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  15. #15
    Mitglied Avatar von wimbern
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    Hey, seid ihr fix! Dank Euch!
    Viele Sachen kenne ich davon, von anderen schon mal gehört. Die mir unbekannten werden ich mal suchen.

  16. #16
    Moderator Avatar von LeGuy
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    Besprechung von Benjamin Vogt bei Comicgate: http://www.comicgate.de/content/view/1399/51/

  17. #17
    Mitglied Avatar von Sambir
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    yossel

    @ wimbern: "Yossel" von Joe Kubert (Ehapa) über den Aufstand im Warschauer Ghetto. Inhaltlich und zeichnerisch genial!

    @ eckart: "Der Schrei nach Leben" ist meines Wissens nach 2 Bänden eingestellt worden. Oder habe ich Band 3 + 4 verpasst???
    Mein Weblog mit aktuellen Rezensionen von Autorencomics und Graphic Novels: http://comickunst.wordpress.com

  18. #18
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    Das ist mit die beste Serie die es zur Zeit auf dem deutschen Comicmarkt gibt! Früher hätte Carlsen sich sowas nicht entgehen lassen, schön dass es noch Kleinverleger gibt, die den Mut (wirtschaftlich gesehen) haben sowas zu verlegen. Hat unbedingt Aufmerksamkeit verdient und in Erlangen sollte schon was drin sein.

  19. #19
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    Freut uns dass "Unter dem Hakenkreuz" gut ankommt, wir waren tatsächlich etwas besorgt, wie es wohl aufgenommen wird!
    Grüße,
    Philipp

  20. #20
    Mitglied Avatar von embe
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    bin auch sehr positiv beeindruckt von den ersten zwei bänden.
    das hat mir sehr gut gefallen.
    allerdings frag ich mich, wie man für band 2, einen 56 seiten hardcover
    18,80 euro aufrufen kann.
    wie kommts zu diesem exorbitant hohen preis?
    wenn band 1 nicht so gut gewesen wär, hätte ich den zweiten wegen dem preis
    stehen gelassen. das grenzt in meinen augen an wucher, denn z.b. bei splitter
    kommts mit 56 seiten grad mal auf 13,80 euro.

  21. #21
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    wahrscheinlich würden sie mehr verkaufen, wenn der Preis unter 15 euro liegt, band 1 kostet sogar 22,80 euro

  22. #22
    Mitglied Avatar von embe
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    @kaifalke
    band 1 ist aber eine art verkappter doppelband mit 88 seiten, da find ich das preisleistungsverhältnis noch o.k.

    bei band 2 passts allerdings nicht!

  23. #23
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    das mit dem doppelband wußte ich nicht. danke embe

  24. #24
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    Doppelband stimmt so aber nicht ganz. Die Alben sind so in diesem Umfang schon in Frankreich erschienen, sind halt keine Geschichten, die einheitlich in 46 Seiten erzählt werden, sondern bei denen sich Zeichner und Autor den Platz nehmen, den sie brauchen. Deshalb fand ich auch gerade das erste Album vergleichsweise preiswert. (Obwohl Das Nest bei Carlsen billiger ist, ist aber auch schwer zu vergleichen, da Loisel sicherlich höhere Auflagen verträgt.)

    Davon abgesehen ist mir der Preisanstieg gerade bei den 48 S. HC Standardalben freilich von 12,95€ auf 14,95€ auch schon länger aufgefallen. (Wenigstens sind die SC-Serien da nicht betroffen, sodass die nun für den Kunden etwas billiger kommen. War ja zuvor nicht so. Und auch Largo blieb bislang von der Erhöhung verschont. Vielleicht wegen höherer Auflage?) Aber natürlich kaufe ich bei den Serien, die mich wirklich interessieren (und das sind bei S&L nicht grad wenig) trotz des höheren Preis weiter ein.
    Geändert von Susumu (07.11.2009 um 18:01 Uhr)

  25. #25
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    Liebe Sportsfreunde,

    den Hasen vom Fach brauche ich nichts zu erklären, aber für den Fan der sich fragt, folgende Erläuterung:

    Der Verkaufspreis ist ein komplexes Thema, weil so viele verschieden Faktoren im Spiel sind.
    Die will ich hier nicht alle dikutieren, denn es ist so, dass der einflussreichste Faktor der Druckpreis ist. Der Druckpreis wiederum hängt ganz stark von der Auflage ab, besonders bei den kleinen Auflagen, die wir für viele unserer Bücher fahren, da bei kleinen Auflagen die Grundkosten z.B. für das Gravieren der Druckplatten etc. besonders viel ausmacht.

    Einen direkten Vergleich mit den Büchern anderer Verlage scheue ich etwas –ich denke aber sie werden ihre Herstellungskosten nehmen und daraus nicht sehr viel anders als wir einen Verkaufspreis errechnen. Wenn man also viele Bücher macht und höhere Auflagen drucken kann, wird alles günstiger. Wenn man das nicht kann, kommt ein höherer Endpreis dabei heraus.

    Zugegebener Maßen kann man den Druckpreis auch dadurch senken, indem man in Ländern druckt in denen die Arbeit billiger ist. Hier sträuben wir uns noch etwas, unseren bisherigen Partnern den Laufpaß zu geben, obwohl Qualität und Zusammenarbeit gut sind, wohl wissend dass wir mit einem Wechsel noch ein paar Prozent herausholen könnten.

    Ich kann verstehen dass es kneift, wenn man für ein Buch viel Geld hinlegen muss, aber vielleicht ist es jetzt ein wenig klarer warum.

    Dass wir es Wucher nennen müßten, also "die Ausbeutung einer Zwangslage, der Unerfahrenheit, des mangelnden Urteilsvermögens oder einer erheblichen Willensschwäche, um dafür eine Gegenleistung zu erhalten, die in einem auffälligen Missverhältnis zur eigenen Leistung steht", so weit ist es glaube ich weder bei euch noch bei uns

    Grüße,
    Philipp

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