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  1. #76
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    Zitat Zitat von sascha-x Beitrag anzeigen
    Vor allem die Farben gefallen mir noch besser als in "Barks Library Special Onkel Dagobert", BLS OD, (obwohl ich sie auch schon dort sehr ansprechend fand). Die Farben wurden grösstenteils beibehalten, aber sie wirken leuchtender und kräftiger. Ab und zu wurden Farbverläufe weggelassen, z. Bsp. in den erläuternden Textkästchen innerhalb der Bilder. In der BLS OD waren diese jeweils mit einem Farbverlauf von hellorange zu gelb versehen. Manchmal wurden auch Verläufe dazugefügt. Bemerkt habe ich es auf Seite 59. Da hat man um den Mond herum einen Lichtschein hinzugefügt. Das hat mir sehr gut gefallen und, finde ich, ist nicht einfach eine Spielerei, sondern eine echte Aufwertung. Meiner Meinung nach, hat sich hier jemand mit viel Gespür für Farbgebung dahintergesetzt. Mich würde nun wunder nehmen, wie die Farben im Original aussahen, resp. im ersten Comicbook in den USA.
    Die Farben, die nun in "Barks Onkel Dagobert" Verwendung finden, sind die aus der Carl Barks Collection. Diese stammen - soweit ich weiß, durchgehend - von Susan (Sue) Daigle-Leach. Von Frau Daigle-Leach stammte allerdings bereits ein Großteil der Farben in der Barks Library (die Färber werden in der amerikanischen Originalausgabe genannt). So ist zum Beispiel die Färbung von "Der arme reiche Mann" in beiden Ausgaben von Daigle-Leach, trotz der im einzelnen durchaus ins Auge fallenden Unterschiede (vgl. z. B. die Seite, wo die Ducks nachts am Damm gegen die Holzwürmer kämpfen).

    Einen gewissen Eindruck zumindest über die Beschaffenheit der Originalhefte vermögen die Ablichtungen der ersten Seiten im Inducks zu geben, hier z. B. das vierte "Uncle $crooge"-Heft:

    http://coa.inducks.org/issue.php?c=us%2fUS++++4

    Zitat Zitat von L.N. Muhr Beitrag anzeigen
    falsch. sie sind nur noch nicht dran. im großen und ganzen ist der abdruck der geschichten ja chronologisch, und da kommen viele onepager (auch viele aus dem ersten band der BL-OD, der ebenfalls nur aus onepagern bestand) erst später.
    Wieso man im ersten Band hinten noch diese Kurzgeschichte von 1959 aus einem seinerzeitigen Feriensonderband angehängt hat, ist mir nicht ganz klar. Sie paßte wohl, was die Seitenzahlen betrifft, genau ins Konzept, so daß man sie vorzog, aber man sollte es nicht zu wild treiben, aus diesem Grund alle möglichen Geschichten in der eigentlich chronologisch ausgerichteten Veröffentlichungsweise umherzuschieben. Es wäre besser gewesen, hätte man die Geschichte später, wenn die Werke aus den späten Fünfzigern an der Reihe sind, irgendwo hineingequetscht.

  2. #77
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    Zitat Zitat von Coolwater Beitrag anzeigen


    Wieso man im ersten Band hinten noch diese Kurzgeschichte von 1959 aus einem seinerzeitigen Feriensonderband angehängt hat, ist mir nicht ganz klar. Sie paßte wohl, was die Seitenzahlen betrifft, genau ins Konzept, so daß man sie vorzog, aber man sollte es nicht zu wild treiben, aus diesem Grund alle möglichen Geschichten in der eigentlich chronologisch ausgerichteten Veröffentlichungsweise umherzuschieben. Es wäre besser gewesen, hätte man die Geschichte später, wenn die Werke aus den späten Fünfzigern an der Reihe sind, irgendwo hineingequetscht.
    da gehe ich völlig d'accord. ich hab auch erstmal äußerst erstaunt geschaut, diese spätere episode so früh zu finden.

  3. #78
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    Zunächst vorab: Auch mir hat der erste Band der Reihe optisch und inhaltlich gut gefallen. Ohne ein besonderer Experte mit Blick auf Carl Barks und die verschiedenen Editionen seiner Werke zu sein, hat sich mir allerdings eine Frage aufgedrängt.

    In der Bewerbung der Reihe auf der ehapa-Website heißt es:

    "Barks Onkel Dagobert ist eine Reihe, in der alle Dagobert-Geschichten des großen Entenvaters Barks in chronologischer Abfolge zum Abdruck kommen".

    Wenn dem so ist, warum beginnt die Reihe dann nicht mit der ersten Dagobert-Geschichte von Barks aus dem Jahr 1947 (um die es im Übrigen auch im Vorwort von Andreas Platthaus nahezu ausschließlich geht), sondern mit einer Geschichte aus dem Jahr 1951? Mich hätte gerade die erste Geschichte "Christmas on Bear Mountain" besonders interessiert. Und wie ist es mit den Jahren zwischen 1947 und 1951? Hat Barks da keine Dagobert-Geschichten geschrieben? (Wie gesagt, ich bin da kein Experte.)

    Ansonsten wie gesagt aus meiner Sicht eine schöne Reihe.

  4. #79
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    Zitat Zitat von Latürnich Beitrag anzeigen
    Zunächst vorab: Auch mir hat der erste Band der Reihe optisch und inhaltlich gut gefallen. Ohne ein besonderer Experte mit Blick auf Carl Barks und die verschiedenen Editionen seiner Werke zu sein, hat sich mir allerdings eine Frage aufgedrängt.

    In der Bewerbung der Reihe auf der ehapa-Website heißt es:

    "Barks Onkel Dagobert ist eine Reihe, in der alle Dagobert-Geschichten des großen Entenvaters Barks in chronologischer Abfolge zum Abdruck kommen".

    Wenn dem so ist, warum beginnt die Reihe dann nicht mit der ersten Dagobert-Geschichte von Barks aus dem Jahr 1947 (um die es im Übrigen auch im Vorwort von Andreas Platthaus nahezu ausschließlich geht), sondern mit einer Geschichte aus dem Jahr 1951? Mich hätte gerade die erste Geschichte "Christmas on Bear Mountain" besonders interessiert. Und wie ist es mit den Jahren zwischen 1947 und 1951? Hat Barks da keine Dagobert-Geschichten geschrieben? (Wie gesagt, ich bin da kein Experte.)

    Ansonsten wie gesagt aus meiner Sicht eine schöne Reihe.
    Die Onkel Dagobert-Reihe beginnt zu dem Zeitpunkt, als Dagobert in den USA mit quasi "eigenen Heften" gewürdigt wurde. Die zeitlich vorher liegenden Geschichten liefen meines Wissens unter dem Label "Four Color One Shot Donald Duck" und werden hoffentlich in einer noch kommenden Reihe herausgebracht. Allzuviele Stories mit Dagobert hat es jedoch vorher nicht gegeben.

  5. #80
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    Zitat Zitat von Latürnich Beitrag anzeigen
    Zunächst vorab: Auch mir hat der erste Band der Reihe optisch und inhaltlich gut gefallen. Ohne ein besonderer Experte mit Blick auf Carl Barks und die verschiedenen Editionen seiner Werke zu sein, hat sich mir allerdings eine Frage aufgedrängt.

    In der Bewerbung der Reihe auf der ehapa-Website heißt es:

    "Barks Onkel Dagobert ist eine Reihe, in der alle Dagobert-Geschichten des großen Entenvaters Barks in chronologischer Abfolge zum Abdruck kommen".

    Wenn dem so ist, warum beginnt die Reihe dann nicht mit der ersten Dagobert-Geschichte von Barks aus dem Jahr 1947 (um die es im Übrigen auch im Vorwort von Andreas Platthaus nahezu ausschließlich geht), sondern mit einer Geschichte aus dem Jahr 1951?
    kurz: weil es sich bei jener 1947er-episode um eine donald-geschichte handelt, auch wenn dagobert darin (historisch bedeutsam) auftritt.

    die OD-reihe enthält alle geschichten, die auch unter dem label "onkel dagobert" liefen, jedoch keine, die unter einem anderen label lief. das ergibt sinn, weil es sonst bei den nachdruckreihen zu einem heillosen chaos und dopplungen käme (und folgt damit auch der sortierung der barks library).

  6. #81
    Nochmals zum Buchrückenbild: Mir ist gerade aufgefallen, dass der Buchrücken des ersten Bandes weitgehend unbedruckt ist. Ich habe eine große Comic-Sammlung, und bei keinem anderen ECC-Band ist dies der Fall. Dies lässt darauf schließen, dass mit der nächsten Ausgabe wahrscheinlich doch noch ein Buchrückenbild beginnt.

  7. #82
    Ich hatte also doch Recht. Ich habe mir heute Band 2 gekauft. Und es beginnt tatsächlich ein Büchrückenbild (Onkel Dagoberts Kopf).

  8. #83
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    Zitat Zitat von L.N. Muhr Beitrag anzeigen
    kurz: weil es sich bei jener 1947er-episode um eine donald-geschichte handelt, auch wenn dagobert darin (historisch bedeutsam) auftritt.

    die OD-reihe enthält alle geschichten, die auch unter dem label "onkel dagobert" liefen, jedoch keine, die unter einem anderen label lief. das ergibt sinn, weil es sonst bei den nachdruckreihen zu einem heillosen chaos und dopplungen käme (und folgt damit auch der sortierung der barks library).
    Das heißt also, dass auch die Düsentriebgeschichten nicht drin sein werden ?

  9. #84
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    Natürlich nicht, die sind auch in der BL schon als Extrareihe gelaufen. Die HC orientieren sich inhaltlich an der BL, wie schon bei den WDC&S-Bänden offenbar wurde.

    Und die Reihe heisst "Onkel Dagobert", nicht "Onkel Dagobert (&etwas Daniel Düsentrieb auch)".

  10. #85
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    Zitat Zitat von Indiana Goof Beitrag anzeigen
    Ich hatte also doch Recht. Ich habe mir heute Band 2 gekauft. Und es beginnt tatsächlich ein Büchrückenbild (Onkel Dagoberts Kopf).
    Ich hoffe nur, daß der alte Geizkragen dem Betrachter nicht schöne Augen macht. Ich bin gar kein Freund des Verschwörerisch-dem-Leser-Zuzwinkerns auf Titelseiten.

    Zitat Zitat von L.N. Muhr Beitrag anzeigen
    Natürlich nicht, die sind auch in der BL schon als Extrareihe gelaufen. Die HC orientieren sich inhaltlich an der BL, wie schon bei den WDC&S-Bänden offenbar wurde.
    Die Weihnachtsgeschichten werden dann aber hoffentlich in die Donald-Duck-Reihe eingefügt. Daß es in der alten Library einen eigenen Sonderband "Weihnachtsgeschichten" gab, war eine glatte Fehlkonzeption (an der Ehapa unschuldig war, das Konzept war ja so von Gladstone übernommen). Die Firestone Christmas Giveaways sind allesamt ganz normale Donald-Duck-Geschichten, nur eben mit dem Thema Weihnachten. Dieses Thema wird aber in anderen Donald-Duck-Geschichten auch oft genug angeschlagen. In die Donald-Duck-Reihe der Barks Library haben ohnehin viele Geschichten aus Sonderveröffentlichungen Eingang gefunden, etwas aus Ferienbänden, aber auch solche, die formal oder inhaltlich weitaus mehr aus dem Rahmen fallen als die Weihnachtsgeschichten, etwa Donald Ducks Atombombe oder die Anleitung zum Drachenbauen.

  11. #86
    Junior Mitglied Avatar von dnlwgnr
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    Ich muss sagen, dass mir die Barks Onkel Dagobert-Reihe überhaupt nicht gefällt. Im Vergeleich zu der Barks Library Special ist sie einfach nur überteuert und doof. Am schlechtesten finde ich die fehlenden redaktionellen Teile. Es stört doch sehr, dass es nur einen einleitenen Text im ersten Band gibt, der nicht weiter auf die einzelnen Geschichten eingeht. Vom Inhalt her war die Library deutlich besser, auch wenn sie nicht Hardcover war...

  12. #87
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    Ich hätte auch eine Frage zu den OD-Comics..

    Welche "Reihe" sollte man sich näher anschauen? Ich bin ein absoluter Anfänger in Sachen Disney Comicsammelbändern und würde jetzt einmal planen, mir diese "abzockerische" Reihe zu sammeln. Aber bekomme ich damit dann alles zu Carl Barks und Scrooge, oder ist das nur ein kleiner Teil von einem großen? Gibt es auch US-Sammelbänder, wie bei uns im deutschsprachrigen Raum?

    Und wenn ich schon dabei bin, was ist von der Charakterentwicklung und Storyqualität besser? Barks oder Rosa?

  13. #88
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    Zitat Zitat von Zak Beitrag anzeigen
    Ich hätte auch eine Frage zu den OD-Comics..

    Welche "Reihe" sollte man sich näher anschauen? Ich bin ein absoluter Anfänger in Sachen Disney Comicsammelbändern und würde jetzt einmal planen, mir diese "abzockerische" Reihe zu sammeln. Aber bekomme ich damit dann alles zu Carl Barks und Scrooge, oder ist das nur ein kleiner Teil von einem großen?
    Wenn ich Dein Begehr richtig verstehe, bist Du nicht nur auf Onkel-Dagobert-Abenteuer, sondern auf Barks-Geschichten überhaupt aus.

    Wenn Du definitiv beabsichtigst, Dir das Gesamtwerk von Carl Barks anzuschaffen, sei nachdrücklich die "Carl-Barks-Collection" empfohlen, die im Werbebanner oben in diesem Forum herumblinkt. Die auf 3.333 Exemplare limitierte Kollektion, die von 2005 bis 2009 erschienen ist, besteht aus dreißig Büchern in zehn Schubern und kostet als Ganzes 1.500 Euro. Sie dürfte noch einige Zeit unproblematisch zu bekommen sein.

    So, das hat jetzt geklungen wie der Honig, den uns Egmont in Sachen Kollektion um den Mund zu schmieren pflegt , aber auch in kritischer Betrachtung muß man zu dem Egebnis kommen , daß die CBC auf absehbare Zeit wohl die befriedigendste deutschsprachige Barks-Gesamtausgabe darstellt.

    Man kommt zwar ein Stück billiger weg, wenn man sich die gebundenen Bücher der Reihen "Barks Comics & Stories", "Barks Onkel Dagobert" und das, was voraussichtlich sonst noch in dieser Form erscheinen wird, beschafft, aber abgesehen einmal davon, daß nicht klar ist, ob überhaupt das gesamte Barks-Material in dieser Form erscheinen wird, wird es sich noch Jahre hinziehen, bis man hier mit allem durch ist.

    Daneben hat die CBC auch andere klare Vorzüge: Neben der hochwertigeren Aufmachung (Buchrücken, Bindung, Papier) enthält sie zahlreiche Kommentare und Hintergrundartikel zum Leben und Werk des Meisters, vornehmlich aus der Feder des amerikanischen Carl-Barks-Experten Geoffrey Blum. Das (beinahe) komplette Fehlen diese Bonusmaterials ist auch der größte Mangel der jetzigen Barks-Buchreihen gegenüber der alten Alben-Library.

    Gibt es auch US-Sammelbänder, wie bei uns im deutschsprachrigen Raum?
    Die in Schwarz-Weiß erschienene "Carl Barks Library" von Another Rainbow aus den achtziger Jahren ist die Urmutter aller Barks-Gesamtausgaben. Das Werk als Gesamtes ist vergriffen und nur noch schwierig zu bekommen.

    Gladstone hat fast das gesamte Material in den Neunzigern noch einmal als "Carl Barks Library in Color" in farbigen Alben herausgebracht, die sogar noch vielfach einfach und günstig zu erwerben sind (etwa auf Gladstones Resterampe: hier). Diese Alben bildeten auch die Vorlage zur deutschen "Barks Library" der neunziger Jahre, allerdings sind die amerikanischen Alben zu weiten Teilen auf wesentlich schlechterem Papier gedruckt.

    Im übrigen sind Barksens Sprechblasentexte und Zeichnungen in diesen amerikanischen Ausgaben hier und da zensiert und retuschiert. Ein Vorzug der jüngsten deutschsprachigen "Carl-Barks-Collection" ist, daß sie von Eingriffen dieser Art ganz frei ist und das Material so weit wie möglich authentisch präsentiert wird.

    Und wenn ich schon dabei bin, was ist von der Charakterentwicklung und Storyqualität besser? Barks oder Rosa?
    Barks ist die Sonne, die das Licht spendet, Rosa der Mond, der es empfängt.

  14. #89
    Den Hauptgrund hat Coolwater ja schon genannt: In der CBC ist nichts zensiert.

    Weiterer Vorzug: Die Barks-Scripts liegen komplett in von Daan Jippes gezeichneten Fassungen vor (leider hat man in vielen Fällen auf den Abruck von Unca Carls Bleistiftscribbles verzichtet).

    Und: Die Titelbilder sind allesamt enthalten, während sie in der BL nur in Auswahl abgedruckt waren.

    Ob dir das anderthalb Mille wert ist, mußt du natürlich selbst wissen.

  15. #90
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    Zitat Zitat von oesterreichliebhaber Beitrag anzeigen
    Weil ich das Glück habe, hier auf einen Experten getroffen zu sein, nutze ich die Gelegenheit einfach: Ich habe mir damals die alte Barks Library inkl. der Schuber gekauft und bin damit sehr zufrieden.
    Gäbe es Gründe, die Alben durch die "Carl-Barks-Collection" zu ersetzen?
    Hardcover wäre natürlich schöner, aber das allein würde mir nicht reichen.

    Könntest Du allgemein noch mal etwas zu den Vor- bzw. Nachteilen dieser beiden Ausgaben sagen?
    Ein ganz herzliches Dankeschön dafür !
    Von diesen Schubern weiß ich gar nichts. Sind das irgendwelche Sonderdinger, die man bei Abo direkt beim Verlag als Bonus erhielt? Ich erinnere mich nur, daß es mal eigene Papp-Stehordner für die Barks-Libary zu bestellen gab ...

    Wie auch immer, jetzt zum Wesentlichen:


    Vorteile der Carl-Barks-Collection:

    - Schuber (bei regulärem Kauf).

    - Hochwertige Bindung der Bänder, mit roten Stoffbuchrücken, goldfarbenem Aufdruck und dergleichen Schmackofatz. Wenn man sich an so was gerne aufgeilt, ist das ja durchaus was. Hübscher und besser als die Alben ist es auf jeden Fall.

    - Höherwertiges Papier. Das klingt jetzt vielleicht nicht so toll, und das Papier in den Libary-Alben ist schon in Ordnung, aber meines Erachtens erscheint bei dem schönen dicken, glatten Papier der CBC der Strich des Zeichners wirklich präziser, und die Farben strahlen heller.

    - Die Hintergrundtexte von Blum und Konsorten sind ergänzt, überprüft und auf den neuesten Stand gebracht.

    - Die CBC enthält alle Titelbilder von Barks.

    - Die Kolorierung stammt durchgehend von Susan Daigle-Leach und ist damit insgesamt einheitlicher durchgeführt, während von dieser Frau in der Library nur ein (großer) Teil der Färbungen stammt. Allerdings sind auch die übrigen Koloristen in der Library sehr gut, finde ich.

    - Eine Zensur findet nicht statt. Das gilt für die Barksschen Zeichnungen (z. B. "Der letzte Moribundus", "Wudu-Hudu-Zauber") wie für die Fuchstexte (wo etwa Donald den lieben Gustav schon mal einen "Untermenschen" heißt). Beides war in der alten Library ja durchaus Eingriffen ausgesetzt.

    - Die Geschichten, zu denen Barks nur zeichnerische Vorlagen abgeliefert hat (etwa "Der Erbe des Dschingis-Khan" oder das gesamte späte Fieselschweifmaterial), sind in der CBC durchgehend vom barksoiden Daan Jippes vollendet, anstatt daß wir, wie noch in der Library, hier zumeist mit Strobl, Wright & Co. angeödet werden. Auch für kleinere Restaurierungsarbeiten anderswo ist immer Jippes eingespannt worden.

    - Für die beiden langen "March of Comics"-Donald-Duck-Abenteuer "Der letzte Moribundus" und "Segelregatta in die Südsee", deren originale Druckvorlagen verlorengegangen sind, sind hier die Zeichnungen (und Farben) aus Originalheften aus der Zeit abgelichtet. Das ist vielleicht keine ideale Lösung, aber angesichts dessen, was man eben hat, bei Wahrung eines möglichst großen Authentizitätsanspruchs wohl noch die beste. In der Library ist (von der politisch Korrektur der Gesichter der Eingeborenen ganz abgesehen) der "Moribundus" ja in einer nachgezeichneten Fassung präsentiert, für die gleich mehrere holländische Zeichner in Zusammenarbeit den Stift geschwungen haben - ansehnlich sind da aber nur die (wenigen) Seiten aus Jippes' Feder. Die "Segelregatta" schaut in der Library schon etwas besser aus, da hier die gesamte Geschichte von Jippes nachgezeichnet ist. Für Heftveröffentlichungen halte ich diese ziemlich originalnahe Nachzeichnung Jippes' auch sehr geeignet, aber für eine Barks-Werkausgabe sollte man dann vielleicht doch auf die echten Zeichnungen von Barks zurückgreifen, auch wenn deren Wiedergabe nur mit gewissen qualitativen Einbußen möglich ist.

    - Die ersten zehn WDC-Zehnseiter erscheinen in der Übersetzung von Fuchs. Die Übersetzung in den Alben ist, anders als dort angegeben, nicht von Fuchs, sondern von einem gewissen Klein.

    - Bei der deutschen Übersetzung der Geschichten ist durchgehend die letzte Fassung von Fuchs verwendet.

    - Das Lettering ist einheitlich. Die Alben beginnen ja mit einem reinen Großbuchstabenlettering, um alsbald auf Groß- und Kleinbuchstabenschreibung umzuschwenken.

    - Die Sprechblasentexte sind besser überprüft worden, Rechtschreibfehler etc. sind mir dort deutlich weniger aufgefallen. Das gilt aber nur für die Fuchsschen Sprechblasentexte der Geschichten. Die Texte der Artikel und Kommentare sind meines Erachtens in allen beiden Ausgaben nicht sauber durchgesehen und verbessert worden.


    Vorteile der Barks-Library:

    - Der Gesamtpreis ist deutlich niedriger. Pi mal Daumen hat man für alle 133 Alben zusammen etwa zwei Drittel des Preises der CBC gezahlt. Das gilt aber auch nur für den Preis, den die Dinger neu und regulär im Laden hatten. Die bereits vergriffenen Alben werden mittlerweile zum Teil ja deutlich höher gehandelt.

    - Die Library enthält den Fuchstext in der ersten Fassung. Man wird sich wundern, daß ich das hier nun zu ihren Vorteilen zähle, wo ich oben noch gerade die letzte Fuchsversion als Vorzug der CBC nannte. Nun, erstens mag mancher vielleicht in der Tat die erste Fassung vorziehen (ich tu's nicht), zum zweiten aber ist es, wenn man beide Gesamtwerke enthält, eben gerade der Vorteil, in beiden dann jeweils unterschiedliche Fassungen zu haben.

    - Das Lettering ist ein echtes Handlettering, während in der CBC ein "Handlettering" mit tatsächlich vereinheitlichen Buchstaben verwendet wird, was leicht maschinell und steril wirkt. Persönlich habe ich auch eine gewisse Schwäche für den filigranen Strich Stummers in der Library, aber das dickere Lettering in der CBC ist auch okeh.

    - Die Fähnlein-Fieselschweif-Alben enthalten von allen Geschichten die Barksschen Rohzeichnungen. In der CBC werden dagegen nur von zweien dieser Geschichten die Barksschen Strichelskizzen "exemplarisch" präsentiert, ansonst gibt es Fieselschweif dort nur in der fertigen Jippesversion (immerhin sind die Barksschen Skizzen von "Der Erbe des Dschingis-Khan" und dem anderen Nichtfieselschweifzeug alle enthalten). Das halte ich für den größten Mangel der CBC gegenüber der Library, letztlich ist es unverzeihlich, daß man dieses Material einfach weggelassen hat (tatsächlich aus Platzgründen, so geht meine Vermutung, aber das hätte man schon lösen können), wo man sonst darin jeden Strich, jede Skizze von Barks mit philologischer Genauigkeit dokumentiert hat. Wer also nur die CBC sein eigen nennt, nicht aber die Library, muß meines Erachtens mindestens noch die sieben Fieselschweifalben besitzen.


    Dies ist, was ich in ausführlicher Betrachtung und Abwägung als die Vor- und Nachteile der beiden Werkausgaben ansehe. Über Ergänzungen zu Gesichtspunkten, die ich übersehen habe, aber auch über Gegenrede wäre ich dankbar. Meine Meinung ist, daß man als Barks-Crack sich wohl zähneknirschend abzocken lassen und beide Ausgaben ins Haus schaffen muß. Ist man aber kein solcher, kann man sich mit dem Besitz der Barks-Library als schöner Werkausgabe des Meisters wohl lächelnd zufriedengeben. Die 133 Alben haben ihre Macken, das durchaus, die aber vielleicht dann doch insgesamt nicht so ins Gewicht fallen, daß man sich dreißig neue, teure Bücher mit der ganzen Chose noch einmal ins Regal stellen muß, wenn man nicht darauf versessen ist.
    Geändert von Coolwater (05.12.2009 um 19:00 Uhr)

  16. #91
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    Ah, ok, danke für all die Infos. Das wäre eigentlich meine zweite Frage für später gewesen, aber man will ja nicht unhöflich sein

    Meine eigentliche Frage bezog sich auf die Onkel Dagobert Comics. Ich war heute einmal in Wien unterwegs - und es gibt einfach zu viele unterschiedliche Editionen...

    Bei Scrooge wäre es mir wichtig, dass ich mal den groben Überblick neben Rosas bekanntesten Hauptwerk bekomme. Ich hätte den Zugriff auf fast jede mögliche Fassung, von den alten Ich, Dagobert Duck bis hin zu den neuen Veröffentlichungen. Aber ich verstehe jetzt nicht ganz, welche ich mir eigentlich von den Scrooge-Comicbändern ich mir holen soll, damit ich großteils alle abdecke.

    Kurz gesagt: Möglichst Sammelbänder, möglichst komplett, möglichst edel gleich drei Wünsche auf einmal.

  17. #92
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    Zitat Zitat von Zak Beitrag anzeigen
    Meine eigentliche Frage bezog sich auf die Onkel Dagobert Comics. Ich war heute einmal in Wien unterwegs - und es gibt einfach zu viele unterschiedliche Editionen...
    An Gesamtausgaben der Onkel-Dagobert-Abenteuer von Carl Barks schwirren im regulären Buchhandel heute eigentlich nur zwei Editionen herum: Das eine sind die älteren Alben mit dem blauen Umschlag, die die Reihe "Barks Library Special" bilden. Deren sind 38 Stück. Das andere sind die gebundenen Bände der laufenden Reihe "Barks Onkel Dagobert".

    Das Problem bei den blauen Alben ist, daß sie zum Teil bereits vergriffen sind und daß auch nicht die Aussicht auf Nachdrucke besteht; sie sollen ja gerade durch die gebundenen Bände ersetzt werden. Was fehlt, kann man wohl noch gut antiquarisch bekommen, aber zum Teil nur zu "Sammlerpreisen". - Das Problem bei den gebundenen Büchern ist, daß die Reihe zum einen erst dieses Jahr begonnen hat und daß in Anbetracht von Materialmenge (enorm) und Publikationsrhythmus (laaangsam) noch einiges Wasser die schöne blaue Donau hinunterfließen wird, bis man endlich durch ist. Dann aber wird in diesen Bänden wie gesagt und beklagt auf die vielen interessanten und informativen Hintergrundartikel verzichtet, die die blauen Alben enthalten.

    Und dann, wie gesagt, gibt es noch die Carl-Barks-Collection. Davon nur die Bände mit den Onkel-Dagobert-Geschichten zu erwerben, ist aber praktisch unmöglich: Erstens ist die Reihe - anders als die Barks-Library - chronologisch ausgerichtet, und so finden sich in den Büchern die Geschichten aus "Uncle $crooge" ohnehin immer gemeinsam mit solchen aus anderen Reihen aus der gleichen Zeit - vor allem mit den Zehnseitern aus "Walt Disney's Comics & Stories", zu denen Barks ja von Anfang bis Ende beisteuerte. Zweitens aber sind in den Schubern immer drei Bücher aus verschiedenen Perioden des Schaffens von Carl Barks zusammengefaßt, und zwar nach dem System 1, 11, 21; 2, 12, 22; 3, 13, 23 usw.

    Diese alten "Ich, Onkel Dagobert"-Wälzer sind nicht zu empfehlen, wenn es Dir auf Vollständigkeit und Werktreue ankommt. Die zwei Bände, die da existieren, enthalten nur eine Auswahl von Onkel-Dagobert-Abenteuern, dann sind die Geschichten darin aber auch in ziemlich grober Form ummontiert, und das heißt auch: zeichnerisch verändert.

    Übrigens verwertet Rosa als "Barkssche Fakten" in seiner fiktiven Biographie ja nicht nur Informationen aus Onkel-Dagobert-Geschichten im engeren Sinne, also den Abenteuern, die seit 1952 in einer eigenen Heftreihe "Uncle $crooge" erschienen sind (und das ist das, was im Rahmen der genannten deutschen Onkel-Dagobert-Reihen im wesentlichen veröffentlicht wird). Onkel Dagobert taucht ja seit seiner Einführung 1947 auch in nicht wenigen Donald-Duck-Geschichten aus Barksens Feder auf, sei es in den längeren Four-Color-Abenteuern, die Barks noch bis in die frühen fünfziger Jahre schuf, sei es in WDC-Zehnseitern, sei es anderswo. Zwei der Geschichten, die eine wesentliche Informationsgrundlage für Rosas Biographie bildeten, "Die Mutprobe" (1947; erstes Auftauchen von Onkel Dagobert überhaupt) und "Das Gespenst von Duckenburgh" (1948), sind tatsächlich Donald-Duck-Geschichten und auch nicht in den zwei Onkel-Dagobert-(Unter-)Reihen enthalten.

  18. #93
    Zitat Zitat von Coolwater Beitrag anzeigen
    Von diesen Schubern weiß ich gar nichts. Ich erinnere mich nur, daß es mal eigene Papp-Stehordner für die Barks-Libary zu bestellen gab ...
    Schuber ist ein Synonym für Papp-Stehordner.

  19. #94
    Mitglied Avatar von starfish-scrooge
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    Meinst du? Dann haben wir eine unterschiedliche Vorstellung, was ein "Schuber" ist.

    Ein Schuber ist so etwas wie das da, ein Papp-Stehordner (oder auch Stehsammler genannt) ist so etwas. Und eben solche Papp-Stehsammler gab es mit Barks Library - Bedruckung.

    (Und außerdem gibts noch ne Mischung aus beidem: [Klick!])
    Nagelneuer Verkaufsthread: Klick! ...mit Star Wars, Marvel & DC, Simpsons, Disney & mehr...

  20. #95
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    Zitat Zitat von Indiana Goof Beitrag anzeigen
    Schuber ist ein Synonym für Papp-Stehordner.
    Ich glaube nicht, daß das tatsächlich der Fall ist. In der bekannten Jedermannsenzyklopädie ist "Schuber" wie folgt definiert:

    Ein Schuber oder Schutzkarton (engl.: slipcase) ist ein fünfseitig geschlossenes Schutzbehältnis, in dem passgenau ein oder mehrere Bücher, Zeitschriften, Broschüren oder ähnliches aufbewahrt werden. In einen Schuber wird ein Buch so eingeschoben, dass nur noch der Buchrücken sichtbar ist. Somit wird das Buch von außen geschützt, aber der Titel auf dem Buchrücken kann weiterhin gelesen werden.

    (Quelle)

    Dagegen verstehe ich unter einem "Stehordner" ein Schutzbehältnis, das oben offen ist, dafür aber vorne unten geschlossen ist (so daß also der Rücken des Druckwerks, das man dort hineintut, gerade nicht (voll) sichtbar ist, geschweige denn, daß man dort das Druckwerk von vorne "einschieben" kann) und meist abgeschrägte Seitenwände aufweist.

    Macht man eine Google-Bildersuche mit "Schuber", erhält man fast ausschließlich Abbildungen von Schubern wie beschrieben (also oben geschlossen, dafür vorne zum "Einschieben" ganz offen). Bei einer Bildersuche mit "Stehordner" erhält man dagegen viele Abbildungen von Stehordnern, wie ich sie gerade definierte, aber kaum Schuber wie beschrieben.

    Einmal unabhängig von der Frage, ob irgendeine Autorität befugt ist oder je war, dieses ganze Pappzeugs begrifflich fix und gültig zu "definieren", geht also zumindest die "allgemeine Anschauung" darüber, was was ist und ob es sich um Synonyme handelt oder nicht, doch in meine Richtung.

    Auch diese Feinkartonagenfirma zum Beispiel bezeichnet als "Schuber" Pappdinger, die oben geschlossen sind und wo sich der Kram von vorne einschieben läßt, kennt die Dinger, die "von oben zu befüllen" sind und die ich "Stehordner" hieß, dagegen unter dem Namen "Stehsammler":

    http://www.lindner-feinkartonagen.de...mler.13.0.html
    Geändert von Coolwater (06.12.2009 um 23:45 Uhr)

  21. #96
    In einen Schuber werden Bücher hineingeschoben (darum heißt er so) - egal, von welcher Seite.

    Der Barks-Library-Stehordner wird übrigens bei Amazon auch als Schuber bezeichnet:
    http://www.amazon.de/Barks-Library-S...0178746&sr=1-1

    Und auch Ehapa nennt das eigene Produkt "Barks Library-Schuber" (Quelle: TockTock Nr. 19, Seite 17).

  22. #97
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    Zitat Zitat von finis2 Beitrag anzeigen
    Das heißt also, dass auch die Düsentriebgeschichten nicht drin sein werden ?
    Zitat Zitat von L.N. Muhr Beitrag anzeigen
    Natürlich nicht, die sind auch in der BL schon als Extrareihe gelaufen. Die HC orientieren sich inhaltlich an der BL, wie schon bei den WDC&S-Bänden offenbar wurde.

    Und die Reihe heisst "Onkel Dagobert", nicht "Onkel Dagobert (&etwas Daniel Düsentrieb auch)".
    Nun sind sie doch drin ! Fein !

  23. #98
    Mitglied Avatar von underduck
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    Daran kannst du mal wieder erkennen, daß auch Tante Ellen nicht das Zentrum des Disneyuniversums ist, finis.

  24. #99
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    wenn Ellen sagt die sind nicht drin, dann sind sie nicht drin

  25. #100
    Und wenn Ellen sagt, es gibt kein Buchrückenbild, dann gibt es auch kein Buchrückenbild:

    Zitat Zitat von L.N. Muhr Beitrag anzeigen
    gar keins. und um die folgende kritik gleich vorweg zu nehmen: die anderen gesamtausgaben (LL, minimenschen, blueberry etc.) haben auch kein buchrückenbild.

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