szmtag Das Mysterium "exiguus loreus" - Seite 2
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  1. #26
    Mitglied Avatar von Schiller
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    Masao wollte gerade den Wirt fragen, warum er ihm ohne Grund ein Freibier anbot, als der Tumult im Schankraum aufwogte. Aus den Wortfetzen der Wirtin und der anderen Gäste konnte der Japaner entnehmen, dass es sich um das Haus Smetsers handeln musste.

    'Verdammt' dachte Masao. Seit er den Brief des Detektivs bekommen hatte, hatte sich in ihm dieses ungute Gefühl breit gemacht. Ohne ein weiteres Wort stand er auf und drängelte sich durch die kleine Menge um möglichst schnell auf die Straße, wenn es ging sogar bis zu Smetsers Haus zu kommen.
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  2. #27
    Mitglied Avatar von Nocta Shadee
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    "Oh nein!", entfuhr es Albert.
    "Nicht sein Haus! Jemand muss ihn retten!", rief er in die Menge, obwohl er wusste, dass niemand auf ihn achten würde. Nervös bahnte er sich einen Weg durch die Menge bis er in erster Reihe stand. Geschockt sah er auf die Flammen, die aus den Fenstern züngelte.
    "Herr Smetsers!" sagte er nun leise vor sich hin. "Was ist nur geschehen?"
    Liebe Grüße aus Hamburg
    Nox

  3. #28
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    Ryu

    Ryu schluckte. Das Haus brannte lichterloh, vielleicht war der Detektiv noch drin und brauchte Hilfe. Andererseits wollte er nicht hier in aller Öffentlichkeit zeigen, was er für Kräfte hatte. Er musste abwägen was ihm mehr bedeutete.
    "Ach was solls!" Rasch führte er einige Handzeichen aus, biss sich leicht in den Finger und schlug mit seiner Flachen Hand auf den Boden.
    "Wasserbeherrschung, Wasserelementar!" Er sah zu wie das Wasser des Hafens anfing zu blubbern, während sich zaghaft etwas daraus formte
    "Bitte, nicht zerfallen, nicht zerfallen..." flehte er und hoffte die Beschwörung würde halten.
    Geändert von Aethratas (14.05.2009 um 09:29 Uhr)
    Aethratas
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  4. #29
    Mitglied Avatar von Syllix
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    Vincent

    Eher fassungslos blickte Vincent den Wirt an, als dieser ihm solch ein schäbiges Bier hinstellte. Wollte er ihn verarschen? Wer dachte er, dass Vincent sei? Ein einfacher Seemann? Eher angewiedert blickte er auf das Bier und dann zum Wirt. Ein ganzere Tisch von Smetsers? Das verstand Vincent nicht. Wieso hier? und wer waren diese ... anderen?

    Vincent betrachtete diese anderen gerade, als jemand von einem Feuer im Haus von eben jenem Smetsers berichtete. Wie von einem Blitz getroffen leerte sich Vincents Gedanken hinsichtlich Bier, Wirt und Kneipe. Was wenn Smetsers noch in dem Haus war? Scheinbar war er nicht der einzigste, der in Sorge um diesen Umstand war, denn alle anderen, die wohl auch aus irgendeinem Grund hier waren, um Smetsers zu treffen eilten hinaus zum brennenden Haus. Selbst manche Matrosen taten es ihnen gleich. Auch Vincent folgte daher der Menschengruppe.

    Vor dem Haus stehend war es in der Tat kein schöner Anblick. Vincent war besorgt. Gut, er müsste auf eine Frage worum er besorgt sei ehrlicherweise gestehen, dass es die Informationen waren, welche vielleicht mit Smetsers in diesem Feuer verbrannten. Um diese Informationen war er besorgt. Vielleicht ein wenig um Smetsers, aber es ging um Emilia. Um SEINE Emilia. Fassungslos starrte Vincent auf das Feuer. "Nicht so..." murmelte er.

  5. #30
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Im ersten Moment spannten sich alle Muskeln der jungen Frau an, bereit den vermeintlich Zudringlichen abzuschütteln. Doch dann folgte sie überraschend widerstandslos Raphaels Führung. Ihre Schritte beschleunigten sich und mit einer für eine Dame unanständigen Geschwindigkeit eilte sie in die Richtung, in der Flammen den Himmel hell erleuchteten. Kurz bevor sie das Haus erreichten nickte sie Raphael zu und schwenkte ab um über Feuerleitern oder ähnliches auf das Dach eines benachbarten Hauses zu gelangen. Schließlich blieb Magda mit verschränkten Armen stehen und betrachtete ausdruckslos das lodernde Inferno. "Falls unsere Kontaktperson da drinnen ist, fürchte ich er ist bereits tot. Zwar weiß ich nicht, ob er Feinde hatte... doch mir scheint ein gutes Feuer beseitigt oftmals Spuren eines Mordes!" Sie sagte die Worte leise, fast für sich selbst und doch sprach sie ihre Gedanken aus, in der Annahme ihr Begleiter wäre ihr gefolgt. Warum sie überzeugt war Smetsers sei bereits tot, konnte sie nicht wirklich sagen. Es war eher eine Art Instinkt. Dennoch beobachtete sie mit scharfen Augen das Haus, falls sie noch Leben darin sah wäre sie bereit sofort loszustürzen, ihre Position war sowohl für Beobachtung als auch für ein Eingreifen geeignet!
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  6. #31
    Mitglied Avatar von Lagapul
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    Die Menge war ziemlich aufgewühlt und bemühten sich alle einen guten Platz zum schauen zu bekommen. Einer der wenigen, die sich einen Weg nach ganz vorne bahnen konnte war der Japaner Masao. Er hatte sich durchgequetscht sich durchgedrängelt und stand jetzt in der ersten Reihe. Ihm gegenüber der Polizist mit den Orden. Dieser musterte ihn streng und brüllte (wegen dem Lärm): "Zurücktreten! Zurück in die Reihe! Sie behindern unsere Arbeit!"

    Zwischen Vincent und Albert kam die Kellnerin von dem Fietzenpömp angelaufen. Sie hatte noch immer ihre Kellnerschürze um und stand jetzt fassungslos und in Tränen aufgelöst zwischen den beiden. Sie kreischte immer wieder auf und hatte die Augen vor Entzetzen aufgerissen. Für sie schien nichts zu existieren, außer dem Brennenden Haus und ihr. Wie es schien nahm sie die Menschenmasse um sich herum kaum war.

    Schräg gegenüber des Hauses von Smetsers gab es eine Mietskaserne mit einer Feuerleiter zur Straße hin gewandt.
    Als Magda das brennende Haus genauer betrachtete konnte sie in einem Fenster etwas vorbeihuschen sehen. Es war im 1.Stock und dort quoll bereits der Rauch aus jeder kleinen Öffnung. Man konnte also nicht genau erkennen was es war. Viel hatte sie nicht erkennen können, lediglichn dass Innen etwas sehr schnell vorbeigehuscht ist.

    Als Ryu den Geist formte blieben einige entzetzt stehen und wussten nicht genau wohin sie jetzt starren sollten. Das brennende Haus, oder die Beschwörung, was war faszinierender. Doch als sie den Geist sahen, der sich formte liefen sie in purer Panik weg.
    Der Wassergeist hatte ähnlichkeiten mit einer Verkörperung von Dreck und Tod. Das Wasser war schlammiggrün und im Inneren schwam Dreck und Fisch kadaver. Anscheinend war das Wasser in den Grachten im Stadtinneren nicht das Sauberste. Dementsprechend war auch der Geist relativ angeschlagen.
    Er nahm die Form eines etwa drei Meter großen Mannes an und humpelte auf der Wasseroberfläche auf seinen Beschwörer zu. Seine leeren Augenhölen schienen gequält und fragend zu schauen, doch war das sehr schwer auszumachen. Der Geist war anscheind ncht sehr stabil, da immer wieder kleinere Teile von ihm wieder in das Wasser fiel. Doch erreichte die Gestallt aus Wasser die Promenade und humpelte zielstrebig auf Ryu zu. Irgendwie stank der Geist nach Urin, verfallenem Fisch und Algen.

    Das Feuer griff innerhalb des Hauses um sich, doch konnte es dank der Arbeit der Matrosen und Feuerwehrleute nicht auf die umliegenden Häuser übergreifen.
    Die menschen, die den Geist erblickten nahmen fast unmittelbar reißaus, da sein Anblick entsetzlich war.
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  7. #32
    Mitglied Avatar von Aethratas
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    Ryu

    "Igitt! Was zur Hölle!" Er hielt sich die Nase zu und wedelte mit der anderen hand vor dem Gesicht herum.
    Als er auf ihn zu kam wurde ihm leicht übel "Nein nein! Nicht mich! Da, das Haus da! Lösch das Feuer!"
    rief er leicht panisch und zeigte auf das Haus, während er von dem Geist zurückwich.
    "Verdammt er ist nicht sehr stabil"
    Aethratas
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  8. #33
    Mitglied Avatar von Nocta Shadee
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    Albert

    Albert sah, halb erschrocken und halb begeistert diese schlammige Kreatur an, die auf Ryu zugehumpelt kam.
    'Sehr interessante Fähigkeit!"-dachte er sich.
    Doch dann galt seine Interesse wieder dem brennenden Haus und dem Detektiv.
    Liebe Grüße aus Hamburg
    Nox

  9. #34
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    Raphaels Miene verdunkelte sich bei Magdas Worten - sie mochte recht haben, sehr wahrscheinlich sogar. Gemeinsam mit ihr eilte er in Richtung des Hauses und spähte nach einer Möglichkeit, es einigermaßen sicher zu betreten. Die Feuerwehrleute hatten es bereits aufgegeben, doch falls ihr Kontaktmann doch darin und vielleicht gar noch am Leben war, mussten sie nach einer Möglichkeit suchen, ihn zu retten.

    Dann aber zog etwas anderes seine Aufmerksamkeit auf sich: er spürte die magische Aktivität noch bevor das faulig riechende Etwas sich aus dem versifften Hafenwasser erhob. Raphael stöhnte auf, wandte sich um und blickte von dem mehr schlecht als recht beschworenen Geschöpf auf den Blonden, den er bereits in der Schenke zu sehen gehaben glaubte. Entnervt schüttelte er den Kopf, doch es schien zumindest im Moment keine Gefahr von dem Wasser- Kloake-Elementar auszugehen - er würde jedoch wachsam sein, nicht dass noch jemand zu Schaden kam. Vorerst aber lenkte er seine Aufmerksamkeit wieder auf das brennende Haus. War da gerade etwas am Fenster vorbeigehuscht? Sein Blick suchte zuerst nach Möglichkeiten, das Haus vielleicht vom zweiten Stock aus zu betreten, dann sah er nach der Magdalena.

  10. #35
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Der Gestank war erbärmlich, doch Magdas Konzentration war voll auf die Bewegung hinter den Fenstern des Nachbarhauses gerichtet. Ein Glück für Ryu, denn so konnte die Inquisitoren den Hauch von Magie nicht wahrnehmen, den Beschwörer nicht enttarnen. "Da ist irgendjemand oder irgendetwas in dem Feuer!" sagte sie plötzlich unvermittelt und ließ ihren Rock fallen. Wie immer trug sie darunter eine enge Hose, weit besser geeignet um sich schnell und in gefährlichen Situationen zu bewegen. Nun waren auch die vielen kleinen Wurfdolche zu sehen, welche sie unter dem ausladenden Rock versteckt hatte. Sie spähte nach einem Balkon oder ähnlichem beim Nachbarhaus, maß sorgfältig die Distanz aus und sollte sie der Meinung sein ein Sprung wäre möglich, so nähme sie nun Anlauf und würde dann vom Dach auf einen Balkon etwas weiter unten auf dem Nachbarhaus springen. Dabei achtete sie natürlich darauf, dass sie eine Stelle erwischte an der die Flammen noch nicht gewütet hatten.
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  11. #36
    Mitglied Avatar von Lagapul
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    Vom brennden Haus ging eine starke Wärme aus. Die Flammen waren hauptsächlich im inneren und die Holzstreben knarzten bereits laut.

    Der Elementar blickte Ryu kurz leiderfüllt an und setzte sich nach wenigen Sekunden gehend in Richtung des Hauses in Bewegung. Auf Halbem Weg fiel der Arm des Elementars platschend zu Boden. Die Beschwörung war nach wie vor nicht die stabilste.
    Er war jetzt fast bei der Menschentraube. Als sich die ersten Umdrehten, weil diesen Kloakenduft in der Nase hatten zuckten sie vor Schreck zusammen und liefen kreischend und schreiend weg. Auch die Matrosen und die meisten Polizisten liefen davon.
    Die einzigen die zurückblieben waren Albert, Vincent, Ryu, Raphael, Magda, die Kellnerin und der Polizist mit den Orden an der Brust.
    Dieser griff auch sofort zu seinem Schlagstock und ging dem Elementar misstrauisch aus dem Weg. Er hatte anscheinend keine Angst und war skeptisch, was das Abwasserungetüm jetzt tun würde.
    Die Kellnerin war entzetzt als sie das Ungetüm sah wich einige Schritte zurück doch dann lief sie um das Haus herum und heulte noch immer und rief immer wieder: "Steven! Steven!"

    Über den Köpfen des Schauspiels sprang Magda elegant auf einen kleinen Balkon des brennenden Hauses. Der Balkon war etwas angekohlt schien aber bisher vom Feuer verschont geblieben. Nachdem sie sich abgerollt hatte sah sie vor sich eine verschlossene Glastür hinter der vor lauter Qualm kaum etwas zu erkennen war. Doch wenn sie nicht alles täuschte lag gleich hinter der Tür ein regloser menschlicher Körper.
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  12. #37
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    Ohne lange zu überlegen zerschlug Magda die Glastüre mit ihrem Ellbogen und tastete innen nach einem Griff um die Tür zu öffnen. Wäre diese verriegelt so würde sie auch das restliche Glas so schnell wie möglich entfernen um in das Innere gelangen zu können. Bevor sie jedoch das rauchige Zimmer betrat wandte sie sich zu Raphael um und bedeutete ihm, er möge ein Seil auftreiben und dieses herablassen. Mit einem Körper würde sie nicht springen noch klettern können und sie bezweifelte sehr, dass sie durch das Haus ins Freie gelangen würde. Doch bei den ganzen Rettungsaktionen im Umfeld sollte ihr Gefährte schnell die nötigen Materialien finden, sofern er nicht ein Seil bei sich führte - bei Raphael konnte man nie so genau wissen, was er hervorzauberte. Dann schlang sie sich ihr elegantes Seidenhalstuch um Mund und Nase und tastete sich vorsichtig zu der liegenden Person vor. Sobald sie diese erreichte würde sie sie erstmal auf den Balkon herauszerren, ohne Rücksicht auf etwaige Kratzer durch das Glas und erst dort nachschauen wen sie vor sich hatte.
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  13. #38
    Mitglied Avatar von Aethratas
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    Ryu

    Ryu presste immer noch seine Hand auf seinen Mund und die Nase. Erst als der Elementar sich von ihm abwandte und auf das Haus zuging drehte er sich etwas weg "BWÄH!" stieß er hervor und wedelte immer noch mit der anderen hand vor dem Gesicht herum. "Es wird bestimmt nicht halten bis zum Haus, geschweige denn es löschen können, aber was könnte man denn sonst noch benutzen?"
    Er sah sich die anderen Häuser an die in der Umgebung standen, mit etwas Glück war ein Haus dabei, in dem viel Wasser oder wasserähnliches gelagert wurde mit dem er den Elementar stabilisieren könnte.
    Aethratas
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  14. #39
    Mitglied Avatar von Lagapul
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    Als Magda die Scheibe einschlug und dann die Tür öffnete kamen ihr dicke dunkle Rauchschwaden entgegen. Wenn sie sich nicht täuschte wurden die Flammen auf einen Schlag größer.
    Nachdem sie den dicklichen Mann auf den Balkon transportiert hatte konnte sie sehen, dass es ein Mann mitte fünfzig war. Er hatte einen langen schwarz-gräulichen Bart und blutete am Bauch (sieht älter und etwas anders aus, als Steven Smetsers). Reglos war er außerdem.
    Die Kellnerin machte einen satz, als sie sah, dass Magda jemanden herauszog. "Geht es ihm gut?" kreischte sie panisch. und krallte sich etwas an Vincents Ärmel ein, da sie befürchtete ohnmächtig zu werden.

    Aus der offenen Tür schoss ein kleiner braunergescheckter Schatten heraus, flitzte meckernd an Magda vorbei und sprang eilig über die Balustrade.
    Es war eine Katze. Sie kam auf allen vieren auf und blickte zuerst finster in die Runde, bis sie dann zielstrebig zu Albert ging und sich vor ihn hinsetzte und ihm in die Augen blickte.

    Als Ryu sich umblickte entdeckte er mehrere Regentonnen, in denen reines Wasser stand. Dieses Wasser wäre um einiges geeigneter für einen Geist.
    Der FäkalElementar erreichte inzwischen das Haus und öffnete gerade mit einem Zischen die Tür und eine enorm stinkende Dampfwolke ging von ihm aus.

    Der Polizist mit den Orden beobachtete Raphael von der Straße aus misstrauisch, wobei er auch den Geist nicht aus den Augen ließ und routiniert seinen Schlagstock kreisen lies.

    Unterdessen baute der Journalist, der unbemerkt wieder zurückgekommen war seinen Photoapperat auf und schüttete Magnesium auf seinen Blitz.

    OOC: Hier ein Blid von der Katze: http://de.wikipedia.org/w/index.php?...20051101123845
    Geändert von Lagapul (18.05.2009 um 00:34 Uhr) Grund: Katzenbild eingefügt
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  15. #40
    Mitglied Avatar von Aethratas
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    Ryu

    Ryu lief gerade auf die augenscheinliche Regentonne zu, als er in die 'Gaswolke' hineinrannte, und nach Luft japsend an der Tonne ankam und hustete bevor er sich wieder fasste. "Das sollte gehen" Er riss den Deckel herunter und versuchte zunächst das scheinbar tonnenschwere Fass zu schieben, ließ es aber schließlich doch bleiben. "Dann muss es so gehen" Er legte die Hände auf das Fass, und drückte so stark er konnte dagegen um es umzuwerfen.
    Aethratas
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  16. #41
    Mitglied Avatar von Nocta Shadee
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    Albert beugte sich hinunter und kraulte der Katze den Kopf.
    "Hey, gehts dir gut? Wo ist Herr Smetsers?"
    Albert streichelte über das leicht rußige Fell der Katze und redete weiter beruhigend auf sie ein.
    "Ganz ruhig, du bist nun in Sicherheit!"
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  17. #42
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    Masao sah sich um. Diesen ganzen Hokuspokus hatte er kaum wahrgenommen. Kein großes Wunder in seinem Zustand. Außerdam hasste er Magie. Der Japaner sah sich um. Welchen Eingang, welchen Hinweis hatten all die anderen, die sich bereits vorgedrängelt und auf den Weg ins Haus gemacht hatten vielleicht übersehen?! Langsam schlich Masao um das Anwesen herum und versuchte etwas zu finden, dass ungeübteren Augen vielleicht verborgen blieb.
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  18. #43
    Mitglied Avatar von Syllix
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    Vincent war hin und her gerissen. Das Feuer allein war schon etwas, was seinen adligen Augen eher selten in dieser Form erschienen war. Nun kam dann noch diese Menschentraube hinzu, die jedoch zugleich wieder auseinanderbarst, als ein anderes Ereignis seine Aufmerksamkeit verlangte. Ein Golem oder eher ein Wasserelementar entstieg dem Hafenbecken. Irgendwie hatte er etwas anderes erwartet, denn dieses "Geschöpf" sah weder faszinierend noch bezaubernd aus. Es war eher eine ekelhafte Erscheinung und scheinbar war Vincent nicht der einzige, der von diesem Anblick eher angewiedert war.

    Anders als die meisten anderen Unbeteiligten behielt er jedoch die Ruhe, steuerte das Ding doch auf das brennende Haus zu. Er blickte kurz zu der Person, welche augenscheinlich die Verantwortung für den Wasser-Dreck-Ekel-Golem trug. Hatte er diesen nicht schon in dieser Spelunke erblicken müssen? Im Zusammenhang mit dem Detektiv?

    Apropros Detektiv. Die Kellnerin zu seiner Seite schien nun einem Kollaps nahe, kreischte und packte seinen Arm. Die Augen des jungen Franzosen besahen nun dieses hübsche Ding und er, ganz dem Adel verpflichtet, griff ihr unter dem Arm. "Keine Sorge, Madame. Euch wird nichts geschehen. Vielleicht war Monsieur Smetsers gar nicht im Hause? Ihr seid... seine Frau?" Seine Stimme war die Ruhe selbst und er lächelte die junge Frau aufmunternd an während er sie fest stützte.

  19. #44
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Als Magda erkannte, dass es sich nicht um Smetsers handelte, lehnte sie den Mann soweit als möglich vom Feuer entfernt an das Geländer des Balkons. Sie winkte den Feuerwehrmännern zu, deutete sie mögen den Mann mit einer Leiter oder einem Seil oder sonst wie herunterholen. Ihr Blick suchte kurz Raphael, sie versicherte sich, dass er aktiv mit der Rettungsaktion beschäftigt war, dann rannte sie erneut in die Flammen. Sie versuchte voranzukommen, so gut es ging. Suchte nach der Tür, sie wollte zu dem Raum, in dem sie eben die Bewegung gesehen hatte. Vielleicht gelang es ihr dabei noch weitere Menschen zu finden und zu retten.
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  20. #45
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Raphael war der Magdalena gefolgt, während diese bereits den Körper geborgen hatte. Rasch zückte er das Seil und legte es kreuzweise um den Torso des Mannes, so dass die Belastung sich einigermaßen gleichmäßig verteilen sollte. Er inspizierte dabei auch die Wunde, um zu sehen, wie ernst sie war, und woher sie stammen mochte.
    Ihm war zwar nicht ganz wohl bei dem Gedanken, dass Magda alleine ins brennende Haus ging, doch ihm Gegensatz zu ihr, hatte er die nötige Körperkraft um den Verletzten an dem Seil hinab zu lassen, so dass er nicht widersprach. "Es ist nicht Smetser", rief er nach unten, wobei nicht klar war, ob es als Antwort auf die Frage der Kellnerin gedacht war oder vielmehr als eine allgemeine Information. "Ich lasse ihn jetzt rücklings herab, jemand von euch sollte ihn entgegen nehmen. Und du", bei dem letzten Satz deutete er auf Ryu und eine mahnende Schärfe trat in seine Stimme, "lass dieses verunglückte Etwas verschwinden und doktor nicht noch daran herum, wenn du offensichtlich nicht weißt, was du tust!" Raphaels Augen verfolgten noch immer die wankende Gestalt aus Kloake und Wasser. Im Zweifelsfall würde er versuchen müssen das Wesen zu übernehmen und diesem Stümper dort unten die Kontrolle zu entreißen.

  21. #46
    Mitglied Avatar von Lagapul
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    Die Regentonne, die Ryu gefunden hat war randvoll mit Wasser und als er sich gegen die metallene Tonne warf kippte sie um und das Wasser floss über die Straße.
    Das Elementar war inzwischen ins Erdgeschoß hineingegangen und stöhnte und ächzte als er nach und nach die Flammen hier erstickte. Die Dampfwolke wurde größer und der Gestank war impertinent. Ein Geruch der jedem der näher als 2 meter am Haus war die Sinne etwas vernebelte. Und dennoch: Die Flammen im Erdgeschoß wurden langsam aber beständig kleiner.

    Als Albert die Katze berührte um sie zu streicheln überkam ihn auf einen Schlag eine art Vision: Ein greller weißer Blitz und stechende Schmerzen im Hals, bei den Übergängen von Torso zu Armen und Beinen.
    So schnell wie es gekommen war war es auch wieder vorbei. Es war nur der Bruchteil einer Sekunde gewesen.
    Die Katze war vollkommen ruhig geblieben und blickte Albert mit festem Blick an. Zwischendrin blinzelte sie ihm mit beiden Augen zu.

    Als Masao hinter dem Haus war konnte er einen Petroliumkanister finden, der halb aus einer blechernen Mülltonne herausragte. Außerdem war in einer schlammigen Stelle ein merkwürdiger großer eckiger Abdruck. Er hatte ein Profil, wie eine Schuhsohle doch war er viel zu groß für eine Schuhsohle, zudem Eckig.

    Die Kellnerin klammerte sich an Vincents Arm fest. Er schien ihr mit seiner höflichen Wortwahl und seinem vornehmen Benehmen Sicherheit zu geben und so schüttelte sie schon etwas gefasster den Kopf: "Ich bin seine Schwester! Ich weis nicht ob er im Haus ist, wir hatten nicht mehr viel Kontakt. Meinen sie ihm ist etwas zugestoßen?" Sie beobachtete gebannt die Rettungsaktion mit dem Bärtigen Mann, der abgeseilt wurde. Ihre Finger krallten sich beinahe schmerzhaft in Vincents Oberarm doch schien sie wieder einigermaßen ruhig.
    Nur wenige Tränen flossen noch über ihre Wangen.

    Als Magda wieder in den Raum kam stand bereits alles in Flammen: Der Schreibtisch, das Bett, der Kleiderschrank, die Kommode, die mit verkohlten Photos zugestellt war, die schon unkenntlich waren, durch die Flammen. Zudem standen auch die beiden einzigen Türen in Brand. Doch waren sie beide dem Anschein nach etwas klapprig. Wenn Magda nicht alles täuschte kam bei der rechten Tür aus dem Türspalt dichter Qualm.

    Raphael untersuchte die Wunde. Allem Anschein nach war es eine Schusswunde. Ein Durchschuss durch den Bauch. Eine schwere Verwundung, aber vermutlich nicht tödlich.
    Der Polizist unten stellte sich breitbeinig unter den Balkon und machte sich bereit den leblosen Mann entgegenzu nehmen. Zuvor pfiff er noch in eine Pfeife und ein paar Feuerwehrmänner und Polizisten tauchten vorsichtig wieder aus verschiedenen Gassen auf.

    ~OOC: Sorry, dass ich erst so spät antworte. Ich hab den Stecker vom Router geschrottet und hatte 5 Tage kein Internet oder Telephon
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  22. #47
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    Ryu

    Das war zuviel, nun schlug sein Ego wieder zu. Ryu ballte eine Faust und sah zu Raphael hinauf. "Willst du damit behaupten ich sei schlecht?!?" keifte er "Na warte, ich zeig dir wer hier schlecht ist!" Ryus stärkster Gegner war zweifelsohne sein Ego. Er klatschte seine Hände in das Wasser das sich auf dem Boden verteilte. Fingerzeichen brauchte er keine dafür, der Elementar war schließlich schon da. Er sammelte das Wasser und ließ es in den Wassermann hineinströmen. Er hoffte das saubere Wasser würde dem Elementar mehr Stabilität geben. Und ganz nebenbei den Geruch tilgen den er ausströmte.
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  23. #48
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    Albert ließ erschrocken die Katze wieder los und sah sie verwundert an. Was war das gerade? Sein Blick wich nicht von den leuchtenden Augen des Tieres.
    Liebe Grüße aus Hamburg
    Nox

  24. #49
    Mitglied Avatar von Schiller
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    Masao besah sich den Kanister näher und fuhr mit dem Handschuh darüber. Er führte den Finger zur Nase und stellte fest, dass es sich hierbei um Petroleum handelte. Masao hatte bereits mehrfach Brandunfälle gesehen, die aufgrund des laxen Umgangs mit Petroleum entstanden waren. Der Japaner war sich nun sicher, dass es sich hier eindeutig um Brandstiftung handelte.

    Außerdem fiel ihm ein merkwürdiger Abdruck im Schlamm auf. Aus diesem wurde er einfach nicht schlau. Möglicherweise hatte dort ein Standfuß einer Apparatur gestanden. Aber genaues konnte Masao vorerst nicht erkennen. Masao betrachte den Schlamm um den Abdruck herum, um zu erkennen, ob sich aus dem Profil eine eindeutige Bewegungsrichtung schließen ließe. Dann folgte er einem weiteren Impuls, ging noch einmal zu der Mülltonne zurück und hob mit spitzen Fingern den Kanister an, um einen Blick in den blechernen Behälter zu erhaschen. Vielleicht hatten der oder die Brandstifter noch mehr Spuren im Müll hinterlassen.
    Das Neue dringt herein mit Macht, das Alte,
    Das Würdge scheidet, andre Zeiten kommen,
    Es lebt ein andersdenkendes Geschlecht!

  25. #50
    Mitglied Avatar von Felina Noctis
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    Zum Einen bedeutete Qualm, dass hinter dieser Tür etwas verbrannte, vielleicht auch, dass dort Flüssigkeit war welche verdunstete. Doch zum Anderen würde der Qualm ihr die Sicht und den Atem rauben, sofern sie ihn hereinließe und es war fraglich, ob sie den Raum überhaupt betreten könnte, welcher sich hinter der rechten Tür befand. So entschied sich Magda für die linke der beiden Türen. Sie griff nach dem brennenden Schreibtischstuhl, darauf bedacht sich nicht zu verbrennen und schleuderte ihn gegen die morsche Tür. Sollte dies nicht funktionieren, so würde sie die Türe wohl oder übel eintreten um zu sehen wie es dahinter aussähe...
    "So Long, and Thanks for All the Fish."
    Douglas Adams


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