Ergebnis 1 bis 19 von 19
  1. #1
    Mitglied Avatar von Schiller
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    Wo die Sonne nich scheint
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    AɹɐqoʇHMɐʞoN

    Erwachen.
    Durch ein lautes Schnaufen wirst du wach und stellst gleich fest, dass du dieses Geräusch erzeugt hast. Du versuchst es zu unterdrücken, es dich nicht mehr stören zu lassen. Leise stöhnst du und holst tief Luft. Schmerz. Deine Lungen brennen. Du scheinst den Weg des Sauerstoffs hin und zurück förmlich spüren zu können. Du atmest aus. Aaah. Du befeuchtest deine Lippen. Sie sind verkrustet und voller Dreck. Vor Ekel spuckst du aus. Wieder ein tiefer Atemzug, wieder das lästige Brennen. Du musst husten.
    Jetzt erst wird dir wirklich klar, dass du tatsächlich bei Bewusstsein bist. Du hast doch gerade geträumt, irgendwas … du kannst dich nicht mehr erinnern. Wieder hustest du. Es ist Zeit die Augen öffnen, denkst du dir und tust es. Als wären sie verklebt, lösen sich die Lider zäh und heben sich nur langsam. Zu deinem Husten gesellt sich ein schnelles Zwinkern hinzu. Da – Sonnenstrahlen. Sie treffen vor dir auf. Kleine Staubteilchen tanzen im Licht und erzeugen eine friedliche Atmosphäre. Wieder ein Husten. Dreck wirbelt auf. Du liegst mit dem Gesicht im Dreck, nein, im Stroh. Plötzlich spürst du alle deine Extremitäten. Instinktiv konzentrierst du dich auf deine Hände. Da – du spürst sie. Dies ist also kein Traum. Es ist schwer, doch du ziehst die Beine zur Körpermitte hin an. Du stützt dich – die Hände nah am Körper – hoch. Jetzt kniest du. Der Staub kitzelt in der Nase. Dafür fällt dir das Atmen leichter. Doch immer noch bist du sehr schwach. Irgendetwas tut weh, aber du weißt nicht was und wo und ob du dir den Schmerz nicht sogar einbildest. Beschwerlich drehst du dich etwas und lässt dich dann langsam auf die Seite gleiten.
    Du legst dich wieder hin. Diesmal auf den Rücken. Das Atmen schmerzt nicht mehr, husten musst du aber immer noch. Deine Augen haben sich nun an das Licht gewöhnt, an die Umgebung. „Wie lange hast du geschlafen?“ Jetzt erst stellst du fest, dass du dich in einer Scheune befindest, gebettet in Stroh. Du schaust nach oben. Das Dach ist völlig zerstört, als sei etwas Schweres hindurch gefallen. Der Heuboden ist ebenso demoliert worden. Mühevoll siehst du dich um. Da liegen noch andere, hier mit dir in dieser Scheune, unter blauem Himmel. Du zählst 12 Leute. „Wer sind die? Wie kommen die hierher? Wie kommst du eigentlich hierher? Und wo überhaupt bist du?“

    Und dann bohrt sich plötzlich eine einzige Frage quälend durch die Substanz der anderen langsam und marternd bis in dein Bewusstsein vor. Eine Frage, deren Beantwortung dir deine Existenz erst lebenswert erscheinend lässt. Sie ist nicht abzuschütteln, plagt dich und wird zur eiskalten qualvollen Gewissheit. Weil du die Antwort nicht kennst. Die Antwort auf die Frage: „Wer bin ich?“

  2. #2
    Mitglied Avatar von Shane_Gooseman
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    Schnell hob und senkte sich sein Brustkorb. Was war hier los wieso lag er hier auf dem Rücken unter einem kaputten Scheunendach, und wieso tat ihm alles weh. Es schien als würde jeder einzelne Muskel in seinem Körper brennen, genau so wie eben noch seine Lungen. das Schlucken viel ihm schwer, genau so wie die Bewegung seines Kopfes. Da waren noch andere Gestallten, waren sie wach? Hatten sie auch Schmerzen? Wusten Sie wer sie waren? Er selber wusste es nämlich nicht. Eigendlich wusste er so gut wie gar nichts mehr, nicht wer er war, nicht wie er hier her kam, nicht wieso ihm alles weh tat, nicht einmal welcher Tag heute war auch nicht wie spät es war. Er sah das es Tag sein musste denn er sah den blauen Himmel er sah das Loch ich dem Dach, den zerstörten Heuboden und er spürte seine Schmerzen. War er durch das Dach gebrochen?
    Hatte er deshalb solche Schmerzen? Aber wenn es so gewesen war, wieso war er in einem Abendanzug auf dem Dach gewesen?
    Mühsam versuchte er aufzustehen.

  3. #3
    Mitglied Avatar von Schiller
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    "Hallo" klang es leise aus einer Ecke der Scheune. "Hallo. Ist jemand hier wach oder ... oder am Leben?" Die Frage wurde von einem lauten Schluchzen begleitet. "Ich bin hier, ich kann mich nicht bewegen." Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass das zarte Stimmchen, das immer wieder kleineren Hustenanfällen weichen musste, einer Frau gehörte, die unter einem der Trümmerstücke regelrecht begraben war und mit dem Gesicht nach unten im Staub lag.

    Nach und nach kehrt aber wenigstens die Kraft zurück in die anderen 12, so dass ein langsames Aufrappeln möglich sein sollte.

  4. #4
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Sie gurgelte als sie irgendetwas widerliches auf ihren Lippen schmeckte und spuckte aus.. Mit einem Stöhnen öffnete sie die Augen, um sie kurz darauf zuzukneifen. Grelles Licht stach wie ein Messer in ihr Gehirn und jegliche Müdigkeit verflog. Dennoch fühlte sie sich schwach. Langsam und zwinkernd rappelte sie sich hoch und sah sich um. Sie konnte ungefähr ein Dutzend zählen, alle, bis auf einen Typen im Anzug, lagen noch da. Über sich sollte eigentlich ein Dach sein, aber da war nur ein Riesenloch, das den Blick auf den blauen Himmel freigab. Sie ächzte und wollte gerade etwas sagen als die Frauenstimme durch die Stille brach und ihre Aufmerksamkeit auf deren Besitzerin lenkte. "Was ist passiert?" brachte sie schließlich rauh hervor bevor sich versuchte, aufzustehen und nach der anderen Frau zu sehen.

  5. #5
    Mitglied Avatar von Matrix
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    "Ja hier! Ich komme gleich zu ihnen," sprach er, ehe er wieder anfing zu husten. Verdammt wo bin ich?
    Nach einem Augenblick rappelte er sich langsam auf und wankte zu der Frau, die gerufen hatte. "Hey kann mir jemand helfen das Trümmerstück wegzubekommen?"

  6. #6
    Mitglied Avatar von Aeonra
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    Sich zu bewegen fühlte sich unglaublich schwer an und doch rappelte sie sich irgendwie auf sich wenigstens hinzusetzen. "Scheisse" nuschelte sie und griff sich mit einer Hand an den dröhnenden Kopf. Erst jetzt begann sie sich umzusehen. Drei Leute standen in der Scheune während noch weitere am Boden lagen. Unter den Dreien die standen war ein Teenager Punk-Girlie oder wie man dem heutzutage sagen würde, ein Kerl im Abendanzug, der irgendwie deplaziert wirkte und noch einer, der gerade dabei war einer weiteren Person zu helfen, die unter Schutt begraben war. Wie zum Teufel kam sie denn hier her, schoss ihr durch den Kopf. Mit einem Ärmel wischte sie sich über die schmutzigen Lippen und ärgerte sich innerlich, dass sie diese Flecken wohl nie wieder aus dem weiss der Jacke rauskriegen würde. Sie brauchte gefühlt unendlich lange um endlich aufzustehen. Da sie noch nicht wusste ob sie auf den Beinen bleiben würde, klopfte sie sich den Staub aus der Kleidung. Bevor sie sich etwas steiff zu der verschütteten Person aufmachte um mitzuhelfen sie von dem Schutt zu befreien.

  7. #7
    Mitglied Avatar von Syllix
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    „Na, klasse!“, murmelte er und rieb sich erneut die Augen. Er spürte diese Trockenheit im Mund und wünschte sich sogleich etwas zu trinken. Was Kühles, Kaltes. Es waren dann die Stimmen, welche sich wie durch einen aufklärenden Nebel immer klarer in sein Bewusstsein drangen. Seine Aufmerksamkeit schwenkte über zu den anderen. Andere? Welche anderen? Er musterte die, welche er ausmachen konnte und irgendwie wollte ihm der Anblick nicht schlüssig erscheinen. Das passte irgendwie nicht. Da war was falsch. Der Ort, die Leute, die Kleidung und dann der Umstand des Erwachens. Erneut drohten seine Gedanken abzuschweifen und erneut waren es die Stimmen und Gesten, welche ihn schier auffordern wollten, etwas zu tun, sich zu bewegen.

    Das war leichter gesagt als getan. Er spürte, wie sich sein Körper gegen jede Bewegung wehrte. Was war passiert, dass ihm die Glieder schmerzten? Jemand rief um Hilfe und so erhob er sich letztlich. Wie von einer äußeren Kraft gesteuert, hielt er auf einen Mann mit Anzug zu. „Wo soll ich anpacken?“ fragte er eher keuchend und schnaufend als dynamisch.

  8. #8
    SysFox (Künstler, RPGler & Wehrlose) Avatar von Foxx
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    Was war los?
    Gliederschmerzen, trockener Mund, Hustenreiz ... er hatte das unbändige Bedürfnis, sich einfach umzudrehen, die Augen wieder zu schließen und zu warten, bis er wieder einschlief. Sicher wäre beim nächsten Aufwachen alles halb so wild. Oder? Moment, er war nicht einfach in seinem Bett aufgewacht und hatte einen Kater, er lag hier ... im Dreck? In einer Scheune? Eine Scheune mit zerstörtem Dach.

    Plötzlich war er hellwach, sein Oberkörper schoss empor, sein Atem ging auf einmal schnell und flach, was ihn erneut husten ließ. Sein Blick durchflog den Raum, erfasste die anderen zwölf. Was war das hier? Einige standen gerade auf, eine Frauenstimme verlangte nach Hilfe. Sein erster Impuls war, ebenfalls zu ihr zu gehen, doch dann drängte da ein zweiter, Instinkt dagegen, nämlich Misstrauen und Selbsterhaltung. Er hatte ja keine Ahnung wer die Leute hier waren, vielleicht waren sie daran Schuld, dass er hier lag und nicht wusste, warum?

    Sein Blick ging zur Scheunentür. Wie weit war sie weg? Wenn er jetzt aufsprang und rannte, hätte er gute Chancen sie zu erreichen, bevor irgendeiner der anderen ihn würde aufhalten können?

  9. #9
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    Michael lag keine 3 m vom Scheunentor entfernt. Und da so gut wie alle zu der Frau unter den Trümmern strebten, wäre es für ihn kein Problem zu fliehen. Da hielt ihm plötzlich jemand die Hand ins Gesicht. Michael erkannte einen grobschlächtigen, großen Mann (Edgar), mit wilden dunkelbraunen Haaren und einer auffälligen schwarzen Lederjacke. "Komm, ich helf' dir!" sagte der Andere und fuchtelte weiter mit seiner Hand vor Michaels Nase herum.

    3 weitere Personen (Lydia, Jean, Hank) gesellten sich zu den 4 Helfern hinzu und stemmten die Trümmerteile weg. Zuerst schafften sie einen großen Holzbalken zur Seite, danach waren noch kleinere Teile zu beseitigen. Das Mädchen (Kate) unter den Trümmern jammerte. Mühsam drehte sie sich auf den Rücken und stöhnte dabei. „Mir ist schlecht … und ich habe Schmerzen in beiden Beinen.“ stammelte sie und schluckte einige Tränen hinunter. Dann begann sie schwerer zu atmen. Die Angst und der Schock standen ihr ins Gesicht geschrieben. Das Mädchen drohte zu hyperventilieren. Plötzlich knackte es ohrenbetäubend laut über den Köpfen aller …
    Geändert von Schiller (12.05.2009 um 17:43 Uhr)

  10. #10
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    Michael schaute einige Zeit lang auf die ihm dargebotene Hand, bis ihm klar wurde, dass der andere ihn für verblödet halten musste und er endlich zugriff und sich aufhelfen ließ. Er war noch immer misträuisch und ängstlich, doch der freundliche Akt hatte ihn zumindest erstmal von dem Plan abgebracht, einfach davon zu eilen. "Was ...", setzte er an, musste sich aber durch den Versuch, seine ausgetrockneten Stimmbänder zu benutzen, unterbrechen um zu husten. Als es wieder ging, wartete er einen Augenblick, bis sich etwas Speichel in seinem Mund gesammelt hatte, schluckte diesen und begann dann erneut: "Was ist hier los?"

  11. #11
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    "Ich glaube, wir sollten hier mal verschwinden bevor noch was passiert," dabei schaute er nach oben. Hoffentlich würde hier nicht gleich noch das Dach einstürzen. Er zog wieder sein Jackett an und blickte abwartend die anderen Personen an, von denen er keine einzige kannte.
    Was war eigentlich passiert?

  12. #12
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    Nathan

    Das wäre geschafft! "Schmerzen sind gut!", versuchte Nathan dem Mädchen Mut zumachen. Nun, zumindest spürte sie diese noch. Er sah die anderen Helfer an, als er das Knacken von oben vernahm. "Wir sollten vielleicht nach draußen gehen. Nicht das die Decke ganz einbricht!", schlug er vor und deutete den anderen an, sie sollten ihm helfen, das Mädchen nach draußen zu schaffen. Dass es anfing, nach Luft zu ringen machte es noch mehr notwendig, ihr rasch frische Luft zu verschaffen.

    All dies lief automatisch ab. Ja, sein Körper schmerzte immer noch, hier un dort zumindest und ja, er kannte hier scheinbar niemanden und irgendwie wirkte alles seltsam falsch. Aber dies kümmerte ihn gerade nicht. Er wollte das Mädchen hier raus bringen. Und sich selbst natürlich auch.

  13. #13
    Mitglied Avatar von Shane_Gooseman
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    Mit schmerzenden Gliedern hatte Nick zugesehen wie die anderen begonnen hatten die verschüttete Person, offensichtlich ein junges Mädchen, zu befreien. Mit erschreken nahm er das laute knacken über seinem Kopf. Er trat zu der kleinen Gruppe die um das junge Mädchen herumstanden.
    "Wir sollten sie hier herausschaffen bevor die Scheune über uns zusammenbricht."

  14. #14
    Fledermaus SysOp & Mod Batman-Forum Avatar von Felicat
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    Hanna blickte besorgt nach oben als es knackte. Sollten die anderen das verletzte Mädchen tragen, jemand mußte sowieso die Scheunentür öffnen. "Raus hier! Hilf mir mal einer mit der Tür!" rief sie und schon war sie losgerannt, um sich kurze Zeit später mit der schweren großen Tür zu beschäftigen.

  15. #15
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    Ein von oben bis unten mit Dreck verschmierter Mittvierziger und eine sportlich aussehende junge Frau (Bert und Janine )eilten Hanna zu Hilfe. Doch das schwer anmutende Scheunentor ließ sich erstaunlicherweise leicht und ohne große Mühen nach Außen hin öffnen.

    Wieder krachte es laut über der Gruppe. Einzelne kleinere Holzteile hatten sich aus dem Dach gelöst und schwirrten nach unten, ohne jedoch weiteren Schaden anzurichten.

    "Raus hier!", schrie Edgar und schubste Michael in Richtung Tür. Danach winkte er gleich den anderen bei Kate zu.
    Beherzt kam Jean Nathan zu Hilfe und stützte das Mädchen mit.

    Lydia und Hank waren bereits am Tor angelangt und nun öffnete sich auch für alle anderen der Blick nach draußen.


    Zuerst blendete die grelle Sonne etwas, doch dann tat sich dem Grüppchen eine idyllische Offenbarung auf. Die Scheune befand sich auf einem kleinen Hof, welcher von unfassbar großen und weiten Kornfeldern umschlossen lag, welche in jede Richtung bis zum Horizont reichten. Die Luft duftete nach Sommer, barer Natur, frischem Holz und tatsächlich auch etwas nach frisch gebackenem Brot; dies war der Geruch der Freiheit. Der wunderschöne Anblick ringsum, komplettierte das Bild einer einfachen, perfekten Welt. In den Strahlen der Sonne tanzten gleichsam kleine Staubkörner und farbenfrohe Schmetterlinge. Vögel zwitscherten, Bienen summten. Eine schwarz-weiß gefleckte Katze schlich spielerisch um einen großen Holzbottich herum. Und durch das kleine Gefälle, dass der Hof nach vorn hin bildete, konnte man den Eindruck gewinnen, dass man diese gelb-grün-blaue Welt vor sich besaß und beherrschen konnte. Es war DAS vollkommene Idyll, nach dem man nur die Hand ausstrecken brauchte und schon war man Teil davon. Rechts neben der Scheune befand sich ein zweistöckiges Haus mit rotgeziegeltem Schrägdach und einer hölzernen Veranda.

    Ohrenbetäubender Lärm zerriss unerwartet dieses harmonische Bild. Weitere schwere Balken lösten sich aus dem Dachstuhl und stürzten in das Innere der Scheune. Diese bekam plötzlich Schlagseite nach rechts und drohte unmittelbar in sich zusammenzustürzen, als die Aufmerksamkeit aller jäh wieder nach vorn gelenkt wurde. Schüsse ertönten. Erst jetzt gewahrte jeder die 2 Männer, welche sich schräg (rechts) an einer metallenen Wäschestange befanden. Der eine lag am Boden und hielt sich den linken Arm. Der andere zielte mit einem Revolver mitten ins Kornfeld und setzte erneut 2 Schüsse ab.
    Das Neue dringt herein mit Macht, das Alte,
    Das Würdge scheidet, andre Zeiten kommen,
    Es lebt ein andersdenkendes Geschlecht!

  16. #16
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    Nathan

    „Oh Mann…“ , murmelte Nathan erleichtert, als scheinbar das Dach und die ganze Konstruktion der Scheune endgültig nachgegeben hatte. Sie waren gerade so noch heraus gekommen. „Danke für die Hilfe…“ , meinte er zu Jean, der ihm unerwartet zur Hilfe gekommen war. Erst langsam erfasste er die Situation um sie herum. Ein Hof, vielmehr eine Farm? Er sah an sich herunter, musterte Jean und auch das Mädchen Kate. Irgendwie wirkte keiner von ihnen wie ein Farmer. „Alles in Ordnung?“ , fragte er das Mädchen, als er die Schüsse der beiden Gestalten vernahm. Erschrocken sah er zu diesen Männern um und folgte dann mit den Augen in die Richtung, in welche der eine offensichtlich seine Schüsse abgab.
    „Was in Gottes Namen geht hier ab???“ , staunte er. Er blickte zu den anderen, mit denen er aus der Scheune geflohen war, und hoffte, jemand könnte ihm hier erklären, was sich hier abspielte…

  17. #17
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    Nach der Befreiungsaktion entkam sie gerade noch der Zusammenfallenden Scheune, da sie so ziemlich als letzte herauskam. Die Helligkeit lies sie blinzeln und die neuerliche Staubfahne die von der zusammenfallenden Scheune aufgewirbelt wurde, liess sie husten. Erst jetzt nahm sie die Umgebung richtig wahr und war erstaunt über die Idylle. Die jähen Schüsse jedoch liessen sie zusammen zucken und nach einer Deckung ausschau halten. "Was zum Teufel..." entwich ihr trotz der Bemühung nichts zu sagen. Ihr Blick fixierte den schiesswütigen Kerl.

    [ooc: scheisse ich weis nich mal mehr was fürn Char ich hab XD [/ooc]

  18. #18
    Mitglied Avatar von Matrix
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    Robert schaute zu, wie die Scheune komplett zusammenbrach.
    "Da hatten wir aber richtig Glück," sprach er mehr zu sich selbst als zu den anderen. Nach einem Augenblick sah er erst, was hier draussen vor sich ging. >Wo bin ich hier überhaupt hineingeraten?< fragte er sich.

  19. #19
    Mitglied Avatar von Shane_Gooseman
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    Nick blickte unglaübig von der Scheune zu den beiden Männern wovon einer gerade das Kornfeld erschießen wollte, aufjedenfall schoss er in selbiges. Das große Haus wirkte einladend aber wenn diesem Schießwütigen das Haus gehörte war es wohl keine gute Idee dort hin zu gehen.
    Die anderen Mitglieder seiner Gruppe (wenn man das so nennen konnte) schienen ebenfalls nicht zu wissen was hier vor sich ging, jedenfalls wenn man den Äußerungen und Fragen der anderen glauben schenken mochte.
    "Ich weiß es auch nicht? Aber wir sollen uns von Jessy James da drüben fernhalten." gab er Nathan als Antwort.

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