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Ultimate Spider-Man #133
Bendis, Immonen, von Grawbadger, Ponsor
Und somit endet eine der unterhaltsamsten und besten Serien rund um den Netzschwinger: mit einer Silent Issue. Bendis verkneift sich seine i.d.R. unterhaltsamen Dialoge und lässt dem scheidenden Stuart Immonen nochmal alle Möglichkeiten, sein Können unter Beweis zu stellen. Und ich kann nicht anders als wehmütig zu werden, denn was letzterer hier in den letzten Monaten abgeliefert hat ist einfach großes Tennis. Auch diese Ausgabe strotzt nochmal vor Energie, aber auch das Drama kommt nicht zu kurz. Im Grunde zeigt dieses Heft noch einmal, was diese Serie so einzigartig machte. Aber auch, was ein vollkommen überzogenes X-Over wie ULTIMATUM alles kaputt machen kann.
10/10
The Spirit #28
Uslan, DeSanto, Justiniano, Derenick, Wong
Wieder so ein Fall von "im letzten Teil eines Mehrteilers musste dann ein Fill-In-Zeichner ran", was ich echt total sch**** finde. Echt. Vor allem dann, wenn die Qualitäten von zwei Zeichnern so gewaltig auseinandergehen wie bei Justiniano und Tom Derenick. Letzterer ist eh nicht unbedingt einer meiner Lieblingszeichner, aber er kommt auf keiner der Seiten, die er zu diesem Heft beigesteuert hat, an die Genialität des Justiniano heran. Der zeigt im Gegenzug nochmal eindrucksvoll, was er alles draufhat, und macht es Derenick doppelt schwer. Da kann auch Tuscher Walden Wong nicht mehr viel rausreißen.
Die Story ist ganz lustig, aber irgendwie hat die Serie für mich an Drive verloren. Bis zur 30 lese ich wohl noch, dann ist Schluss.
6/10
Wolverine: Weapon X #2
Aaron, Garney, Keith
Aaahh, Wolverine ist wieder Superheld und kloppt sich mit andern "Wolverine"-Klonen. Das ist spaßig, und auch die Rahmenhandlung ist interessant. Jason Aaron strickt eine gute Geschichte, die sehr zielstrebig in der Prügelei im Urwald endet. Dazu ein toller Cliffhanger, der bei mir weiter Lust auf das nächste Heft macht. Ungewöhnlich, weil ich Wolvie bisher nicht so anziehend fand.
Die Zeichnungen von Ron Garney sind zusammen mit den Farben von Jason Keith ein Genuss. Ron Garney darf sich richtig austoben und zeigt seine Möglichkeiten als Storyteller, Keith schafft wunderbar Atmosphäre. Einzig Seite 2 mit den verschwommenen Hintergründen stört irgendwie, ansonsten ein Fest für die Augen.
8/10
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