
Rezension von: Christel Scheja
Rausch der Liebe ist ein typischer Boys Love Manga, der eigentlich nur auf eines hinarbeitet: Die beiden jungen Männer zusammen ins Bett zu bekommen und das nicht nur einmal, sondern so oft wie möglich. Deshalb hält sich Rie Honjoh nicht unbedingt mit Gefühlsduselei auf, sondern inszeniert die Verführung des Älteren eher straff.
Immerhin verzichtet sie darauf, Gewalt anzuwenden und bleibt relativ glaubwürdig, erkennt doch auch Umehara schnell seine Leidenschaft für den ehemaligen Schüler. Allerdings ist es Kei, der ihn in die neue Spielart des Sex einführen muss.
Daher bekommt der Leser auch einiges an leidenschaftlich-erotischen Szenen zu sehen. Die restliche Handlung dagegen bleibt eher dünn und ist weitestgehend vorhersehbar, die Nebenfiguren sind bloße Stichwortgeber für die Protagonisten, deren Charakter allerdings auch auf das notwendigste reduziert bleibt.
Die Zeichnungen sind für das Thema sehr geschmackvoll gestaltet worden und bieten viel Zucker fürs Auge, wenn man stattliche Manga-Männer um die Zwanzig mag.
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