
Rezension von: Christel Scheja
Der vierte ist auch gleichzeitig der letzte Band von Another. Damit haben Künstler und Autor genau die richtige Länge für die Geschichte gefunden. Die Kapitel beantworten die offenen Fragen, sorgen aber auch für weitere Spannung, denn es kommt immer anders als Koichi und seine Kameraden denken. Die Geschichte erreicht einen dramatischen Höhepunkt und endet angemessen, weit entfernt von Kitsch und Klischees.
Es ist zwar vorhersehbar, dass sich noch einmal Todesfälle ereignen, aber sie treiben die Geschichte weiter voran und enthüllen die letzten Puzzleteile. Noch einmal wird es sehr mystisch und geheimnisvoll. Die Handlung bleibt auch weiterhin nachvollziehbar und realistisch. Das Grauen bleibt subtil und äußert sich nur ganz selten in brutalen Momenten, so das insgesamt sehr viel Grusel garantiert ist.
Zudem erfährt man noch ein wenig mehr über Koichi und seine engsten Vertrauten, die ebenfalls einiges an Geheimnissen mit sich herum tragen, so dass diese auch etwas plastischer werden und man mit ihnen fühlen kann. Selbst Koichi entwickelt sich noch etwas weiter und zeigt neue Facetten seines Wesens.
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