
Rezension von: Marcus Koppers
Francis Manapul und Brian Buccellato, die Autoren von Flash, wurden von ihrer Hauptfigur inspiriert. Anders ist es nicht zu erklären, mit welcher unglaublichen Geschwindigkeit hier unterschiedlichste Abenteuer bestritten werden. Dabei zieht sich ein dünner roter Faden durch die Handlung, der die verschiedenen Stationen miteinander verknüpft. Neben der Schurkenvereinigung der Rogues und den sprechenden Affen in Gorilla City gehören auch Reisen mit der kosmischen Tretmühle zu den klassischen Flash Komponenten. All dies integrieren die Autoren im zweiten Band der Neudefinition vom roten Blitz. Bei dem enormen Erzähltempo können manche Aspekte nur kurz angerissen werden. Damit der Leser nicht die Orientierung verliert, geben kurze Textboxen kleine Erläuterungen darüber, wer etwas weiß oder auch nicht. Dies mag bei den einzelnen Heften noch sinnvoll sein. Im Sammelband kommt es aber schnell zu Wiederholungen. Optisch sind die neuen Abenteuer von Flash eine wahre Augenweide. Die filigranen Bleistiftzeichnungen fangen mit weichem Strich die Schnelligkeit von Flash ein. Besonders bei den einleitenden Doppelseiten eines jeden Kapitels offenbart sich das kreative Potenzial von Manapul. Hier werden Schriftzüge in Eissäulen versteckt und so mancher Felsbrocken hat auch eine Botschaft. Die restlichen Zeichnungen sind gespickt mit guten Einfällen und unterstützen die rasante Erzählweise. Manapul löst sich von allen Konventionen und gestaltet die Seiten so, wie es für die Geschichte am sinnvollsten ist. Gekrönt wird das Artwork durch die stimmige Kolorierung. Die warmen Farben passen hervorragend zu Manapuls Zeichnungen. [ Weiter geht es in der Rezension selbst... ]
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