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07.09.2005, 13:19
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#1
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Mitglied
Registriert seit: 03.2002
Beiträge: 2.014
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LTB 252 - Happy Birthday, Micky!
Habs grade wieder gelesen:
Seite 5 - Happy Birthday, Micky! (Erickson/ Joaquin)
D 97604
Seite 45 - Der Herrscherstein (Tulipano/ Deiana)
I pm 207-1
Seite 75 - Geborene Darsteller (Pelò/ Leoni)
I tl 2190-2
Seite 106 - Blitze aus heiterem Himmel (Panaro/ Comicup)
I pk 43-1
Seite 136 - Fröhliche Wasserspiele (Michelini/ Perina)
I tl 2185-3
Seite 151 - Der unglaubliche Wladimir (Faraci/ De Vita)
I tl 2189
Seite 178 - Geschäfte auf dem Mond (Faraci/ Leoni, Negrin)
I pm 204-1
Seite 208 - Das magische Amulett (Gilbert/ Miguel)
D 96370
Seite 254 - Fast wie im Zoo (Russo/ Barbucci)
I tl 2187-01
Happy Birthday, Micky
Na ja. Ein paar nette Gags, aber vor allem die verschiedenen Phantome am Anfang sind reichlich unlogisch. Als Geburtstagsgeschichte enttäuschend.
Herrscherstein:
Schon besser. DD und Dussel sollen für Dagobert den Herrscherstein finden, aber ein falscher Professor ist auch hinter dem Stein her. Dussel verhält sich überhaupt nicht kaschperlig. Nett, aber nicht umwerfend.
Geborene Darsteller:
Die Streithammel Donald und Alois (Zorngiebel macht wohl gerade Urlaub) werden fürs Theater entdeckt. Fand die Gags hier auch wenig komisch.
Wasserspiele:
Als Lückenfüller ganz nett.
Der unglaubliche Wladimir:
Das Highlight des Bandes! Super-Story von Tito Faraci und exzellente Zeichnungen von Massimo De Vita. Die Gags sind so dicht wie sonst nur bei Goscinny. Und Micky ist hier alles andere als perfekt und tritt gehörig ins Fettnäpfchen.
Ingaltlich geht es darum, dass Micky gerade Verwandte von minni zu Besuch hat, die ihn nicht besonders mögen, und entsprechend angespannt ist. Und genau an diesem Abend lässt er sich von Kommissar Hunter noch beschwatzen, Hundesitter zu spielen.
Solche Geschichten brauchen wir! So kann man Micky wieder populär machen!
Geschäfte auf dem mond
Ebenfalls von Faraci. Auch hier jagt ein Gag den anderen, aber die Story ist nicht ganz so gut wie die vorhergehende.
Das magische Amulett
Die Dänen können auch gute Geschichten schreiben! Doald lässt die sieben Todsünden frei und muss sie wieder einfangen. Sehr schön. Leider sind Miguels Zeichnungen nicht gerade überzeugend.
Fazit: Das LTB beginnt durchschnittlich, der Schlussteil ist aber hervorragend.
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08.09.2005, 14:35
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#2
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Mitglied
Registriert seit: 08.2001
Ort: Köln
Beiträge: 1.777
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Zitat:
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Zitat von kater karlo
Der unglaubliche Wladimir:
[...] Die Gags sind so dicht wie sonst nur bei Goscinny.
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Hab's neulich auch noch gelesen. Wirklich eine extrem herausragende Micky Geschichte! Sowas hätte in den Bild Band gemusst...
Faraci hat ja auch noch weitere sehr gute Micky-Geschichten geschrieben, dabei aber nie wieder ganz so "gagdicht", sondern mehr auf Story und Charakterisierung bedacht. (Strudel der Zeit, Auf der falschen Seite)
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08.09.2005, 14:45
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#3
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Mitglied
Registriert seit: 12.2001
Ort: 100km östlich von München
Beiträge: 529
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Eins der besten LTBs nach LTB 220 und meiner Meinung nach in den TOP 50 aller LTBs.
"Geschäfte auf den Mond" und "Fröhliche Wasserspiele" find ich zwar nicht so toll, aber "Der unglaubliche Wladimir" aber auch die 1. und die 3. Geschichte sind echt saugut!
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mfg, Gerhard
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08.09.2005, 15:31
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#4
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Mitglied
Registriert seit: 03.2005
Beiträge: 54
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Ja,der unglaubliche Wladimir war eine der wenigen Geschichten bei denen ich wirklich gelacht habe.
Besonders an der Stelle wo Wladimir auf seiner Gitarre klimpert,als Hunter Micky anfleht den Hund aufzunehmen (s. 165)
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12.09.2005, 11:49
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#5
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Mitglied
Registriert seit: 03.2002
Beiträge: 2.014
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Zitat:
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Zitat von langhaar!
Faraci hat ja auch noch weitere sehr gute Micky-Geschichten geschrieben, dabei aber nie wieder ganz so "gagdicht", sondern mehr auf Story und Charakterisierung bedacht. (Strudel der Zeit, Auf der falschen Seite)
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Obwohl die Gags in diesen Geschichten nicht die Hauptsache sind, sind sie aber sehr gelungen und gehören zu den wenigen, bei denen ich wirklich lachen musste.
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15.10.2005, 14:43
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#6
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Mitglied
Registriert seit: 07.2005
Ort: Schweiz
Beiträge: 1.367
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Hier kommt mein Senf zu diesem Band.
Ich habe eine Erstausgabe von LTB 252 gelesen, der Band ist noch nicht vergriffen.
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Die Storys:
-„Happy Birthday, Micky“ (39 Seiten): Die Geburtstagsgeschichte zu Mickys 70tem, getextet von Byron Erickson und gezeichnet von Joaquin überzeugt mich nicht wirklich. Dass es in einer Geburtstagsgeschichte fast ausschliesslich um Todesdrohungen und Mordversuche geht, scheint mir etwas unpassend. Der Geburtstag wirkt der Geschichte notdürftig aufgepfropft, gerade so, als hätte man zum aktuellen Anlass eine bestehende Story noch husch-husch umgeschrieben. Der ganze Mittelteil, der einen wahrhaft teuflischen Plan des schwarzen Phantoms beinhaltet, liest sich durchaus spannend, mir ist seine Diabolik aber zu dick aufgetragen.
Das schwarze Phantom hat Mickys Freunde gekidnappt und droht sie umzubringen, falls Micky sich nicht in ein Bassin mit Krokodilen stürzt. Eine Erfindung Professor Gammas, die Micky kurz zuvor praktischerweise zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte, rettet in letzter Sekunde allen das Leben; Mickys Computerkenntnisse zerstören sodann die bösen Pläne des Phantoms.
Storycode: D 97604
-„Der Herrscherstein“ (29 Seiten): Da ist die zweite Geschichte schon besser! Donald und Dussel werden auf einen falschen Professor aufmerksam, der in Onkel Dagoberts Privatbibliothek nach Informationen über den sog. „Herrscherstein“ sucht – und findet. Der Sage nach befähigt der Stein seinen Finder zur Herrschaft über die Welt. Die beiden Freunde reisen dem Betrüger - auf der Suche nach einer brauchbaren Story für Dagoberts Zeitung - auf eine Südseeinsel nach, wo ein hübsch inszeniertes, überraschungsreiches Katz- und Mausspiel um den sagenhaften Stein entsteht.
Sehr schön ins Bild gesetzt von Salvatore Deiana, unterhält diese von Sergio Tulipano solide geschriebene Story glänzend.
Storycode: I PM 207-1
-„Geborene Darsteller“ (30 Seiten), sind die beiden Streithähne Donald und Alfons. Sie werde beim Streiten von der Avantgarderegisseurin Larissa Wanderbild für die Bühne entdeckt und vom Stand…, äh, von der Prügelei weg engagiert. Natürlich geht der Austausch von Gemeinheiten auf der Bühne und auf der anschließenden Premierenfeier munter weiter.
Die ziemlich ziellose Gagstory ist nichts als eine weitgehend handlungsfreie Abfolge von drei Szenenwechseln, lose verbunden durch die ständigen Streitereien zwischen Donald und Alfons. Eher schwach. Gezeichnet von Lucio Leoni, getextet von Pier Paolo Pelò.
Storycode: I TL 2190-2
-„Blitze aus heiterem Himmel“ (30 Seiten): Zunächst unterliegt Phantomias im Kampf gegen einen mysteriösen, Blitze schleudernden, maskierten Banditen, der auf einer Wolke umherschwebt. Doch dann triumphiert er und übergibt ihn der Polizei.
Das ist tatsächlich die ganze Geschichte (Autor: Carlo Panaro). Der Plot ist plump, ja lächerlich, ebenso dessen Auflösung. Plump sind auch die Zeichnungen vom anonymen Comicup Studio. Zum Abgewöhnen!
Storycode: I PK 43-1
-„Fröhliche Wasserspiele“ (15 Seiten):Wie man aus einem tropfenden Wasserhahn eine Flutkatastrophe herleitet, das demonstrieren Fabio Michelini (Story) und Alessandro Perina (Zeichnungen) in dieser kurzen, aber sehr witzigen Geschichte. Donald kommt völlig übermüdet nach Hause und plumpst ins Bett. Das rhythmische „tropf, tropf“ des Wasserhahns macht ihn innert kürzester Zeit hellwach. Es lässt sich mit aller Gewalt nicht aus der Welt schaffen, und auch seine Majestät, der völlig überteuerte Klempner schafft keine Abhilfe. Also muss Donald selbst Klempner spielen… Völlig übertrieben - zum Piepen!
Storycode: I TL 2185-3
-„Der unglaubliche Wladimir“ (27 Seiten): Wegen dieser Story hab’ ich mir LTB 252 gekauft – sie hat mich nicht enttäuscht! Eine von Tito Faraci toll konzipierte, köstlich erzählte und von Massimo DeVita unglaublich witzig gezeichnete Story, die zwei Handlungsstränge unaufhaltsam aufeinander zu steuert – bis zum großen Zusammenprall.
Die eine: Minnis feindselige Pflegeeltern haben sich bei Micky zum alljährlichen Abendessen angemeldet. Micky hat furchtbare Angst, dass er – wie letztes Jahr – alles falsch macht.
Der zweite Handlungsstrang: Die Entenhausener Polizei hat einen riesigen russischen Superpolizeihund auf Probe erhalten – den unglaublichen Wladimir. Weder Issel noch das Hundedezernat fühlen sich dem Kalb gewachsen, und so kommt, was zahlreiche „Parallelschnitte“ schon vorher angekündigt hatten: Kommissar Hunter platzt mit Wladimir während des wichtigen Abendessens in Mickys Haus.
Die Geschichte lässt sich nicht adäquat nacherzählen – man muss sie mit ihren komischen Vignetten, dem unkonventionellen Erzählstil und den vielen unerwarteten Wendungen selbst gesehen haben!
Ziemlich sicher gehört „Der unglaubliche Wladimir“ zu den besten Micky-Geschichten, die je gemacht wurden.HERVORRAGEND!
Storycode: I TL 2189-1
-„Geschäfte auf dem Mond“ (30 Seiten): Noch ‚ne Geschichte von „Wladimir“-Autor Tito Faraci, diesmal gezeichnet von Lucio Leoni und Emanuele Negrin. Die abrupten „Schnitte“ kommen auch in dieser Story vor, sie scheinen ein Markenzeichen Faracis zu sein. Zeichnerisch ist diese Story nicht so toll wie die letzte, doch Leoni und Negrin verleihen ihr nichtsdestotrotz einen wunderschön antiken Touch.
„Geschäfte auf dem Mond“ spielt im viktorianischen Zeitalter. Dagobert weiß mit dem Öl, das man überall findet nichts anzufangen – Eisenerz ist gefragt, und das soll es auf dem Mond in Massen geben! Zufällig haben Daniel Düsentrieb und sein Assistent Donald Duck gerade eine Mondrakete in Arbeit, und schon nach wenigen Tagen kann gestartet werden. Doch das Geschoss trägt nur gerade bis zur Insel Hartfels. Da die Landschaft der unwirtlichen Insel ungefähr so aussieht, wie man sich eine Mondlandschaft vorstellt, wird der Irrtum vorerst nicht bemerkt – bis plötzlich Dussel dahergelatscht kommt…
Die Geschichte ist zwar nicht so gut wie die vom „Wladimir“, doch einige herrliche Gags und witzige Vignetten machen auch hier das Lesen zum Vergnügen.
Storycode: I PM 204-1
-„Das magische Amulett“ (46 Seiten): Schade! Zum Schluss eine Stuss-Story – ausgerechnet die längste dieses Bandes! Das tut weh!
Donald lässt in einem Zaubermuseum die sieben Todsünden frei und muss sie binnen einer Woche alle unschädlich machen, da sonst die Welt von einem üblen Dämon heimgesucht würde. Soweit, so haarsträubend. Dass Donald und die drei Neffen jede Todsünde überlisten, indem sie sie bei ihrer jeweiligen Schwäche packen, ist zwar eine hübsche Idee, da diese aber sieben Mal wiederholt wird, ermüdet sie. Zudem ist die Geschichte schwach konzipiert (von Michael Gilbert) und schlecht gezeichnet (von Miguel). Ächz!
Storycode: D 96370
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Fazit: Vier von acht Geschichten grün (eine sogar mit dem Prädikat „Hervorragend“), zwei schwarz und zwei rot – keine schlechte Ausbeute. LTB 252 kann sich durchaus sehen lassen, vor allem dank der zwei Faraci-Storys. Ich würde sagen: Gut, klar über dem Durchschnitt.
Der nächste von mir besprochene Band heißt „Der Tiger von Masalia“ und ist LTB 141. Im Moment ist es „leider vergriffen“ - aber die meisten von Euch haben es bestimmt im Regal stehen…
Bis dann, eine schöne Woche wünscht
Michael
Geändert von Silly Symphony (15.10.2005 um 14:45 Uhr)
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15.10.2005, 17:01
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#7
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Mitglied
Registriert seit: 03.2002
Beiträge: 2.014
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@Silly
Ich kann dir empfehlen, während der Vorweihnachtszeit mal LTB 124 zu lesen.
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16.10.2005, 12:10
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#8
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Mitglied
Registriert seit: 07.2005
Ort: Schweiz
Beiträge: 1.367
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@karlo:
Das spare ich mir noch auf. Ich hab' kürzlich ne ganze Reihe alter LTBs (zwischen Nummer 2 und Nummer 285) bei Ebay ersteigert; Nummer 124 war nicht dabei. Aber das steht auf der Liste - zusammen mit einer ganzen Reihe anderer...
Das hier diskutierte LTB 252 war übrigens auch auf dieser Liste drauf.
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