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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Baby´s in black – Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe" von Arne Bellstorf


Dirk Rehm
25.11.2008, 00:27
Nachdem David Hugendick in der aktuellen "Zeit" über einen Werkstattbesuch bei Arne Bellstorf schreibt und auch dessen in Arbeit befindliches neues Buch "Baby´s in black – The story of Astrid Kirchherr and Stuart Sutcliffe" vorstellt, hier noch mal ein paar Infos dazu.

"Baby´s in black – The story of Astrid Kirchherr and Stuart Sutcliffe" von Arne Bellstorf

Arne Bellstorf ("Acht, Neun, Zehn") arbeitet derzeit an seiner zweiten Graphic Novel: "Baby´s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe". Darin erzählt er die Geschichte der Beatles in Hamburg, der Kunsthochschulszene und der Jugend- und Subkultur um 1960. Im Mittelpunkt steht das Aufeinandertreffen der Fotografin Astrid Kirchherr und des Musikers und Künstlers Stuart Sutcliffe, den John Lennon am Liverpooler College of Art kennengelernt hatte.

Astrid Kirchherr wirkt an der Entwicklung der Geschichte mit, die Arne Bellstorf anhand von vielen Gesprächen mit ihr erarbeitet. Auf dem Produktionsblog www.babysinblack.de wird Arne Bellstorf ab 2009 den Entstehungsprozess der Buches mit Bildern und Kommentaren begleiten.

Erscheint im Herbst 2009

ISBN 978-3-941099128-19-2 Seiten, schwarzweiß, 23 x 16 cm, Klappenbroschur, 16 EUR

David Hugendicks Artikel "Stuart liebt Astrid" ist auch auf "Zeit Online" zu lesen: http://www.zeit.de/2008/48/KA-Mittelstueck?page=1

Auf unserem Graphic Novel-Blog gibt es einige Infos (http://www.graphic-novel.info/?p=278) und auch eine Leseprobe (http://www.graphic-novel.info/?p=521). Und schließlich gibt es Dank Martin Boisens Einsatz auch schon eine recht kontroverse Diskussion in dem Beatles-Forum www.erdbeerfelder.de.

cekay
25.11.2008, 12:33
Wie üblich grandios. Danke für die Leseprobe. Arnes Stil ist gottgleich, jedenfalls enorm famos. Auch die neue Art der Füllung... hat was. Ich bin zumindest sehr gespannt, wenn das fertige Werk in die Läden kommt.

Kaifalke
25.11.2008, 14:30
das sehen (einige) Beatlesfans leider anders, von deren seite aus wäre ein realistischer stil wohl angebrachter

cekay
25.11.2008, 14:51
Was heißt denn "realistischer Stil"? Es ist realistisch, nur dass die Gesichter mehr vom persönlichen Strich Arnes haben. Comic ist Kunst und somit auch ein Weg, etwas anders darzustellen, als es Fotos oder Film tun. Solange die Geschichte stimmig erzählt ist und der Comic gut gezeichnet, dürfte es okay sein.

kiki_magic
25.11.2008, 18:37
Comic ist nicht Kunst. Pfui, pfui, Kunst mag ich nämlich nicht.

cekay
25.11.2008, 19:24
Comic ist, was man draus macht. Und 'Baby´s in Black' wirkt auf mich, wie ein gut erzählter, schön in Szene gesetzter Comic mit künstlerischem Touch. :p
Zumindest ist es kein reiner Unterhaltungstrash.

Mick Baxter
26.11.2008, 05:54
und des Musikers und Künstlers Stuart Sutcliffe, den John Lennon am Liverpooler College of Art kennengelernt hatte.
Für die Beatles-Unkundigen: Stu war der Bassist der Beatles, weil er einen Zeichen-Wettbewerb in Liverpool gewann und sich von dem Preisgeld einen Bass kaufen konnte (mußte). Den konnte er zwar nicht richtig spielen, er mogelte sich aber immerhin so erfolgreich durch, daß der ehemalige BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel (der die Beatles live in Hamburg erlebt hatte), später behauptete, Lennon sei der schlechteste Musiker der Gruppe gewesen.
Praktisch alle bekannten Fotos der Beatles aus der Hamburger Zeit stammen von Astrid Kirchherr (und die Beatles-Frisuren bekanntlich auch).

Spong
26.11.2008, 11:24
Die Diskussion in den Erdbeerfeldern ist ja ALLERLIEBST. Immer diese deutlichen Anime-Einflüsse ...

cekay
26.11.2008, 13:26
Lol.